DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die Linke in Saarlouis ohne OB-Kandidat?

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Januar 2017

Saarlouis:

Vier Bewerber für Oberbürgermeisterwahl

Blick von der Außenseite durchs Tor

Am 26. März wird in Saarlouis ein neuer Oberbürgermeister gewählt.

Autor: Patrick Wiermer

Gesucht wird ein Nachfolger für Roland Henz.
Am Montag hat der Wahlausschuss der Stadt Saarlouis getagt und insgesamt vier Kandidaten zugelassen.

Für die CDU tritt Marion Jost an. Die 58-Jährige ist bereits seit drei Jahren Bürgermeisterin der Festungsstadt. Jost kandidierte bereits 2012 für das höchste Amt der Stadt, scheiterte damals aber an Amtsinhaber Roland Henz.

Für die Grünen geht Claudia Beck ins Rennen. Die 42-Jährige ist Juristin, außerdem stellvertretende Landesvorsitzende der Grünen.

Quelle: SR. de >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: published by the Free Software Foundation;

  • CC BY-SA 3.0
  • File:Saarlouis01.jpg
  • Hochgeladen: 26. März 2005

 

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Tauschte Oskar die roten Anzüge ?

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Dezember 2015

Sascha Sprötge führt im Kreis Saarlouis Die Linke an

Da erhalte ich doch heute Abend einen Link zur Saarbrücker – Zeitung auf einen Artikel welchen ich vielleicht sonst übersehen hätte?  Na egal, neue Leute braucht das Land heißt es  allgemein, denn diese könnten alte Teppiche lüften und lange verborgenes ans Tageslicht bringen.

Ein komplett neuer Vorstand wurde dort gewählt, im KV Saarlouis und das ist doch eigentlich nicht ganz üblich in der Politik, wo doch viele an ihren Pöstchen hängen und sei er auch noch so unbedeutend. Und dann auch noch in Oskars Altkreis in welchem einmal mehr als  600 Mitglieder gezählt wurden. Ob es der jetzt neu gewählten Truppe gelingen wird, das in ihnen gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen, oder war dieser  Schlag ins Wasser schon einer aus der Verzweiflung heraus? Folgend dem Motto: „Opas letzter Versuch – bevor auch die letzten Zähne fallen“.

So fragt ein Mitglied schon einmal vorsichtshalber nach ob denn wohl jetzt die immer wieder angesprochenen, vermissten Gelder aus Gründerzeiten wieder das Tageslicht erblicken. Wie es mir vorkommt wird über das verschwinden heute noch vor Gericht gestritten. Ist es doch genau der KV in dem Christian Bonner sich einst nach Frankreich -“absetzte“ ? Bereits am 16.10. 2012 berichteten wir darüber in den Artikel „Das Amtsgericht Saarlouis“.

Sascha Sprötge führt im Kreis Saarlouis Die Linke an

Sascha Sprötge aus Dillingen ist der neue Vorsitzende der Partei Die Linke im Kreis Saarlouis. Er wurde auf dem Kreisparteitag in Wadgassen ins Amt gewählt.

Der bisherige, langjährige Kreisvorsitzende, Wolfgang Schumacher, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Stellvertretender Vorsitzender ist Horst Riedel. Der neue Kreisgeschäftsführer ist Orlando Policicchio. Zum Schatzmeister wurde Daniel Braun gewählt. Als Schriftführerin komplettiert Martina Kien den geschäftsführenden Vorstand. Sascha Sprötge erklärte, er sehe die Hauptaufgabe des neuen Kreisvorstandes darin, dass alle Ortsvereine des Kreisverbandes Saarlouis den Bürgern präsent sind.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:  Blogsport

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Infomaterial gegen LINKE Zinsmärchen

Erstellt von Gast-Autor am 4. Mai 2015

Infomaterial gegen LINKE Zinsmärchen

Auf besonderen Wunsch veröffentlichen wir heute den Brief eines/r LesersIn, welche/r auf diese Art Ihre/Seine Unzufriedenheit mit der Partei DIE LINKE zum Ausdruck bringen möchten.

Ihr habt bestimmt von der Kampagne der LINKEN gehört, die es Sparkassen verbieten soll zu hohe Dispozinsen zu verlangen.

http://www.dielinke-saar.de/politik/dispo_kampagne/

Da ich mein Konto eh nie überziehe ist mir das Thema eigentlich egal und ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen mir das näher anzusehen.

Ich bin aber Sparkassenkunde, komme aus dem Saarland und war vor Jahren selbst Mitglied der LINKEN, wo ich Tatsachenverdrehungen und Lügenmärchen zu Hauf erleben durfte.

Diese Partei verdreht auch heute die Wahrheit und setzt Unwahrheiten in die Welt. Hübsch verpackt als Volksaufklärung und Faktendarstellung für ganz Unbedarfte. Dazu müssen Sie sich mal den neusten Kampagnenfilm der LINKEN ansehen. Erstellt von Dr. Andreas Neumann – dem Kreisgeschäftsführer der LINKEN im Kreis Saarlouis und Mitglied des Landesvorstands. http://www.dielinke.fbi-wadgassen.de/ In diesem Film https://www.youtube.com/watch?v=w7oryMf-BKY erklärt Dr. Neumann grob das Finanzwesen und spricht ausschließlich von Banken. Nie aber von Sparkassen. Das erweckt unweigerlich den Eindruck man könne via Volksbegehren einfach allen Banken die Dispozinsen diktieren. Er verwendet ausdrücklich den Begriff Wucherzinsen und Zinswucher, was eine Straftat wäre nach Strafgesetzbuch (StGB) § 291 Wucher

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__291.html

Mir ist kein Fall bekannt, in dem eine Sparkasse wegen zu hoher Dispozinsen wegen (StGB) § 291 verurteilt worden wäre.

Auch erklärt Dr. Neumann die Banken würden sich bei der EZB für 0,05% Geld leihen und damit unmittelbar an der Börse spekulieren. Das wäre laut seiner Aussage sogar legitim und erlaubt.

Ich bin kein Finanzfachmann aber dass Banken sich bei der Zentralbank Geld leihen, um selbst damit Aktien zu kaufen, kann ich mir nicht vorstellen. Das ist m.E. sogar streng untersagt. Der Film wirbt natürlich für die Unterschriftenaktion in den Rathäusern und wie ich finde mit verdrehten Tatsachen und dem Umstand, dass das ja nur für die Sparkassen gilt. Als Körperschaft des Öffentlichen Rechts wäre man dann aber gegenüber den anderen Kreditinstituten im Nachteil und die Gewinne der Sparkassen, die in die Öffentlichen Haushalte einfließen, würden sinken, die Kreisumlage steigen und dann müssten sich die Kommunen, das Geld dafür selbst wieder leihen…. Irrsinn im Quadrat á la LINKE. Bitte sehen Sie sich in Ruhe mal den Film an und entscheiden Sie selbst ob und wie Sie dagegen vorgehen.

[youtube w7oryMf-BKY]

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Friedrich.Kromberg Potograpo: W.J.Pilsak

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Ein Gartenzaun Märchen von der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Januar 2015

Ein Gartenzaun Märchen von der Saar

Das war natürlich eine Meldung welche einer Katastrophe gleichkommt die hier als Kommentar heute einging, nein nicht für uns hier, aber für DIE LINKE im Saarland:

„Gerade im Saartext gelesen: Linke Saar hat 13 Prozent ihrer Mitglieder im Jahr 2014 verloren, und das ist die offizielle Zahl. Wie viele Mitglieder sind es tatsächlich, abzüglich der Datei- und Karteileichen?“

Dass es in der Partei sehr unruhig ist unterstreicht auch ein Anruf welcher mich zwischen den Jahren erreichte. Eine sehr aufgeregte Stimme versuchte mir etwas über 30 cm zu erklären. Er wusste etwas von einem Nachbarn in Wallerfangen zu berichten  und brachte immer wieder dieses Längenmaß in das Gespräch ein.

Ich stellte dann aber, da er sich Zwischenzeitlich auch wieder beruhigt hatte fest, dass ich da wohl etwas vollkommen missverstanden hatte. Er erwähnte nun eine Garage, welche wohl nach ca. 40 Jahren in seiner Nachbarschaft entfernt werden müsse, da ein Cleverle festgestellt habe dass dort eine entsprechende Baugenehmigung fehle.

Dieser Mann, so erklärte man mir, wäre selber rund 50 Jahre alt und habe wohl die letzten 40 Jahre damit verbracht diesen Tatbestand zu erforschen. Ich fragte also nach, vielleicht ein wenig naiv: „Hat der denn keine andere Arbeit“? Das weiß ich nicht wurde mir berichtet, – alle erzählen dass es eine Person sei welche Morgens aus dem Haus ging um des Abends wieder einzutrudeln. Wohin, und was er dort mache sei unbekannt. Nähere Kontakt unterhalte er aber offensichtlich zu seiner Nachbarschaft nicht.

So ließe sich an und für sich nur der Job eines Politiker umschreiben. Macht nichts und steht den fleißigen BürgerInnen im Weg. Hält sich selber für den Nabel der Welt und verdient sein Geld als Drückeberger. Zündelt hier und dort, um so seinen Unsinn unter die Menschheit zu verbreiten. Sorgt beständig für neue Streitereien welche vielfach in Kriege enden. Nutzbar vielleicht noch auf diesen unvollendeten Flughafen Berlin oder der Elbphilharmonie in Hamburg, zwei Arme und Beine als Pumpenschwengel für eine Rauchabzugsanlage. Ansonsten erahnen wir was gelernt werden sollte, aber wohl kaum verstanden wurde.

Wie es scheint war sich vielleicht der Erbauer mit seinen Nachbar früher einig gewesen? Heute steht dieses Häuschen vielleicht ein wenig zu weit rechts für den Betrachter?

Also um 30 cm soll es dort gegangen sein, – eine Ziegelsteinlänge welche zwischen Krieg und Frieden in der Nachbarschaft entscheidend war? Früher, zu den Zeiten der Fürsten so möchte man glauben wäre so etwas vielleicht noch friedlich zu lösen gewesen, aber heute werden alle Mittel und Wege in Bewegung gesetzt um auch noch den kleinsten Vorteil für sich verbuchen zu können. Es ist kalt geworden im Land, was mit Sicherheit nicht nur an einer voll versagenden Regierung liegt, sondern auch an einer dilletantisch reagierenden Opposition mit den vielen nur wild umherirrenden Idioten.

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Fotoquelle – Wikpedia: Urheber Abderitestatos

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Ein linker Abend in Saarlouis

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Oktober 2014

Dietmar Bartsch spricht über linke Politik

Update:

Da war Saarlouis gestern doch eine Reise wert. Hatte ich doch so Gelegenheit auch Dietmar Bartsch einmal direkt zuzuhören.  Der Abend hat sich gelohnt denn seine moderate, schon lässige Art steht doch im krassen Gegensatz zu diesen sonst anzuhörenden fanatischen Gekreische. Der Kopf machte zumindest gestern keine Werbung für die Glühbirnen der Firma Osram.

Auch das Ambiente, die saubere, helle Umgebung des Eingang sowie der Veranstaltungsraum fiel sehr positiv auf. Ganz im Gegensatz zu der ansonsten düster anmutenden Umgebung von linken Hinterzimmern. An die Berliner Radrennbahn darf ich hier gar nicht erst denken.

Es kommt auch sofort das Gefühl auf dass dieser erfahrene Redner sehr wohl weiß wovon er spricht. Ganz im Gegensatz zu Kipping welche sich am Montagabend über eine dreiviertel Stunde durch die Sendung „Phönix – unter den Linden“ stammelte.

„Manchmal muss man auch nein sagen können“ war das durch den Abend leitende Thema.  Ja und richtig, es wäre schade wenn ein Regierungswechsel in Thüringen scheitern würde. Wenn auch nur um zu beobachten, ob denn ein wirklicher Politikwechsel vollzogen würde. Oder ob wir das gleiche sehen, was wir zuvor in Berlin und Brandenburg beobachten konnten als die Linke in die Regierung war. Damit machte sich diese Partei dann endgültig überflüssig.

Nur rund 65 Besucher habe ich gezählt, wobei auf der KV-Webseite die Zahl der Mitglieder mit 400 angeben ist. Für solch einen Besuch an und für sich eher enttäuschend. Überraschend auch, viel mehr Besucher wären in den Raum auch kaum hineingegangen. Was wäre denn passiert wenn, wie es in einer gesunden Partei üblich ist zumindest der Landesvorstand und die Landtagsfraktion geschlossen erschienen wären? Es war doch eine öffentliche Veranstaltung!  Oder ?

Natürlich war neben der Unrechtsdebatte, welche aber von der Partei wohl sehr stark  selbst verschuldet ist, auch die internationale Politik und die natürlich, wie immer guten Wahlergebnisse, ein Thema. Was bedeuten denn auch die reinen Verluste an Wählerstimmen schon, wenn die Prozentzahlen die Sinne verwirren, denn natürlich laufen nicht nur, sondern sterben der Partei die WählerInnen im Osten weg. Wobei die Jugend, – wer da etwas im Kopf hat, – bemüht sich um ehrliche Arbeit.

Trotz eines angenehmen Abend, ohne Skandale geht es scheinbar in dieser Partei nicht. Ich saß ein wenig entfernt und musste mir dann die Situation später von meinen Bekannten erklären lassen. Hörte nur ein lautes „Lass mich in Ruhe“, „Lass mich endlich in Ruhe“ und sah eine Person eilig den Raum verlassen.

Später wurde mir dann erklärt dass hier wohl die Vergangenheit, der Stalinismus ?  angesprochen wurde, über welchen wir auch sehr viel berichtet haben. Genannt wurden mir zwar auch Namen, da ich aber diese Personen  nicht persönlich kenne, lasse ich diese hier unerwähnt. Es erstaunt aber immer wieder, dass Menschen glauben, ohne eine entsprechende Aufarbeitung sauber arbeiten zu können.

Dabei beginnt die Aufarbeitung doch gerade erst und das bislang gewesene war erst ein harmloses Vorgeplänkel mit manipulierenden Schiedskommissionen. Das in einen Rechtsstaat aber ein dort verbrieftes Grundgesetz auch Beachtung findet, diese Erkenntnis ist scheinbar in der Partei noch nicht erkannt worden. Vielleicht auch ein Teil falscher Vergangenheitsbewältigung?

Ach ja, noch am 25. verwies der Geschäftsführer Andreas Neuman stolz auf den Heimatkreis von Oskar Lafontaine, welcher gestern in seiner Heimat natürlich durch Abwesenheit glänzte, denn soweit reichen politische „Freundschaften“ dann doch nicht. Genau wie bei seinen Schwätzchen.

Dietmar Bartsch spricht über linke Politik

Von red, 25.09.2014 00:00

Dietmar Bartsch, Mitglied der Bundestagsfraktion der Linken, kommt zu Vortrag und Diskussion nach Saarlouis. Bartsch spricht am Dienstag, 30. September, 18.30 Uhr, im Bahnhof-Hotel in Roden über „Manchmal muss man auch Nein sagen! Linke Politik zwischen Opposition und Regierung“. Dazu lädt der Kreisverband Saarlouis der Linken ein. Deren Geschäftsführer Andreas Neumann: „Spätestens jetzt sollte es mit dem Ost-West-Gerede endlich gut sein, das man manchmal so krampfhaft in unsere Partei hineinzuinterpretieren versucht. Wenn der Heimatkreis von Oskar Dietmar einlädt, ist das Zeichen ja wohl eindeutig. Dietmar kommt. Ende gut, alles gut.“

Saarbrücker-Zeitung

Update:

Bartsch sieht Chancen für Rot-Rot-Grün in Thüringen

Bundesfraktionsvize der Linken will Bündnis nicht an der Frage scheitern sehen, ob die DDR ein Unrechtsstaat war

Von Ute Klockner, 02.10.2014 00:00

Es war nicht die Höhle des Löwen, in die sich der Linken-Bundestagsabgeordnete Dietmar Bartsch am Dienstag in Saarlouis auf Einladung des dortigen Kreisverbandes begeben musste. Der parteiinterne Widersacher von Oskar Lafontaine wurde wohlwollend empfangen und fand für den Fraktionsvorsitzenden im Saar-Landtag sogar anerkennende Worte. Dass die Linke im Saarland – wie in den neuen Ländern – eine Volkspartei sei, „das ist vor allem dank Oskar Lafontaine gelungen“, sagte Bartsch.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – DerHexer, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

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Linke Saarlouis am Ende?

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Mai 2014

Plusplus bei der SPD, Plus’chen bei der CDU

Da wurden wohl die falschen Köpfe zum klappern benutzt, waren vielleicht zu hohl und darum kam eine gewisse Disharmonie auf. Das war es wohl dann auch mit diesen stetig angekündigten Politikwechsel welcher bislang immer für „JETZT“  versprochen wurde. Wobei aber ein jeder Kirchgänger auch den Spruch kennen und beherzigen sollte: „ An Ihren Taten werdet Ihr Sie erkennen“. Nicht an Ihren Worten. Dafür wurde aber das Titelbild ausgewechselt. Nun heißt es dort : „Und weiter Geht’s“!

Ach ja, das haben wir nun glatt vergessen, wir schreiben über den LINKEN Kreisverband Saarlouis, für weiter entfernte: Im Saarland. Dem Stammsitz „Derer von und zu Lafontaine“ den einzigen Menschen auf der Welt welcher schriftlich bekennt das Herz auf der linken Körperseite zu tragen.

„Linkspartei erleidet die größten Verluste“ lesen wir in der Saarbrücker – Zeitung, betreffend Saarlouis. „In seinen Kommentar schreibt dazu Peter Stefan Herbst sinngemäß dass es der SPD gelungen ist den Abstand zu den Linken zu vergrößern welche ohne einem starken Engagement von Oskar Lafontaine  weniger wert sind.“ Mit großer Spannung darf nun gewartet werden, ob denn wohl personelle Konsequenzen gezogen werden.

Ursachenforschung würde so etwas allgemein genannt und wir resümieren das die Partei im Saarland ohne ihren Oskar von der Strömung des Flusses mitgerissen wird? Als Ersatz sehen wir Einige welche den Erdhörnchen gleich immerzu Ausschau nach Feinden halten, aber mit dem ersten Regentropfen gleich wieder in ihrer Höhle verschwunden sind.

Dabei wurden die Wahlen vom  letzten Sonntag überwiegend von Leuten angeführt welche über viele Jahre nicht für gut genug gehalten wurden die erste Geige zu spielen. So zeigten Diese auch jetzt was sie zuvor erlernt hatten. Sie zupften hier und dort ein wenigen an den Saiten, klopften auch mal ein wenig auf die Pauke, aber zu einer richtigen Ouvertüre reichte es nicht. Alles hörte sich sehr verzerrt an.

Vielleicht lag es auch an den wissenschaftlichen Beratern, wobei sich jeder Laie unwillkürlich  fragt was eine politische Komikertruppe im Landtag denn für ein „Wissen schafft“, oder eventuell auch eher benötigt? Wurde die Erklärung des Wahl- O – Mat von den Schülern vielleicht schon beim letzten Mal nicht richtig verstanden, da falsch erklärt, oder blieben diesmal die Sponsoren fern?  Na vielleicht fehlt es ja auch nur an der entsprechenden Freizeit da die Auftraggeber irgendwann auch einmal etwas für ihr Geld sehen möchten und sich ansonsten neue Berater suchen werden.

Ja die Politik ist sehr schnelllebig und ein naives Grinsen in jede vorgehalterne Kamera ist auch kein Garant für zukünftige Wahlerfolge. Vielleicht ist da der spezielle Umgang mit anders gläubigen Burschen doch ein wenig einfacher. Vor allen Dingen wenn über solch tiefsinnige Fragen auch in aller Öffentlichkeit diskutiert wird.  Dann lesen wir Sätze wie:

Ein paar verbohrte Dickköpfe bekommt man nicht überzeugt. Will auch keiner. Die Damen haben es verstanden und werden zur CV Akademie kommen. Das reicht
Nein, es zeigt, dass Du Dich nicht damit beschäftigt hast und aktuell denunzierst. Das nenn ich grenzwertig peinlich.
So wird’s sein.
Nein. So ist es

 Darauf folgt jetzt genau die richtige Antwort :

 50% der Leute, die meinen sich eine Meinung über Verbindungen zu erlauben, waren nie bei einer zu Gast. Von den anderen 50% ist ein Teil begeistert, ein Teil gleichgültig und ein Teil, wegen persönlichem Geschmack oder Pech was die Auswahl der Besuchten angeht nicht begeistert.

Mit Personen der zweiten Hälfte unterhalt ich mich gerne, mit den anderen nicht. Insbesondere nicht mit denen, die den halben Tag „Toleranz!“ schreien und den Rest des Tages „Macht das weg!“ Jeder darf leben wie er will. Außer denen, die anders leben, als ich das will. Am Arsch

Ach ja, und so sind wir dann auch wieder unter Linken angekommen und wir können dem Vorsprecher assistieren nie in einer Linken Versammlung anwesend gewesen zu sein. Hm, oder doch. Die letzten beiden Sätze sind genau die richtige Beschreibung für einen Parteitag der Linken. Da gibt es weder Toleranz und ein jeder verkündet laut was er nicht will, sogar anschließend auf Wahlplakate.

Und den Ausdruck „Faschisten“ finden wir auch sonst nirgendwo anders so häufig im Angebot. Wir haben sogar den passenden, – nun schreiben wir es auch,-  Arsch. Zu diesen Artikel passt der aber nicht, da brauchten wir zu viele. Den Einen aber welchen wir haben, den schicken wir jetzt erst einmal unter die Dusche.

Plusplus bei der SPD, Plus’chen bei der CDU

Linkspartei erleidet die größten Verluste –

FDP jetzt fast unbedeutend – Grüne verlieren leicht

Die Linkspartei verliert auf breiter Front. Häufig liegen ihre Verluste recht nah an den Gewinnen der SPD. Hier könnte eine Rückwanderung stattgefunden haben. Vor fünf Jahren hatte die Linke kräftig abgeräumt und überwiegend zweistellige Stimmenanteile geholt. Das gelingt ihr nur noch in Bous (11,37) und in Schwalbach (10,1 Prozent). Besonders heftig sind die Verluste im Kreistag, wo die Partei von 13,0 auf 6,6 Prozent fast auf die Hälfte abrutscht.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktion

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Saarlouis vertreibt den Schimmel

Erstellt von DL-Redaktion am 5. April 2014

Erstmal verschwindet der Schimmel aus der Schule

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/92/Saarlouis%2C_the_middle_part_of_the_Karcherstra%C3%9Fe.JPG

Mag das eine Aktion sein, welche von der Partei DIE LINKE ausgeht? Diese Nachricht, gelesen in der Saarbrücker Zeitung schlägt sicher wie ein Blitz, in die Stadt Saarlouis und Umgebung ein. Endlich wird die Sanierung der Vogelsangschule in Angriff genommen und der sich dort festgesetzte Schimmel vertrieben.

Hat er doch nur allzu lange dort gehaust und die Kinder vom Lernen abgehalten. Auch in einer Zeit in der sehr viel über Inklusion geschrieben und gesprochen wird, kann es sicher nicht die Weisheit letzter Schluss sein, auch Mitbewohner bei denen die Vergreisung schon allzu früh begonnen hat, mit durchzuziehen. Einmal muss Schluss sein und den Kindern sollte schon das Recht zugestanden werden  entsprechend ihrer Altersklasse unter sich zu bleiben.

Wobei es sicher nicht eindeutig festzustellen ist wie lange der Schimmel schon damit beschäftigt ist das feste Gebäude zu zerstören. Kenner vor Ort haben sein Alter auf zwischen 35 bis 40 Jahre geschätzt. Die Beschäftigung mit einen und denselben Gebäude über einen solch langen Zeitraum lässt schon auf eine ziemlich einseitige Ausrichtung und Konzentrierung schließen. Ein solche einseitige Ausrichtung wird dem Einzeller sicher zugebilligt werden. Die gleiche Ausrichtung unter Intelligenten Lebewesen würde vergleichbar schon auf ein Verblöden schließen lassen.

Nur so ein Outsourcing, im Neudeutsch gesprochen, wird schon einige Mark und Pfennige kosten um hier auch dem Altdeutschen seine Stimme zu geben. Ist es doch nicht so einfach jedem mit der ihm zustehenden Distanz den entsprechenden Respekt zu erweisen. Insbesondere wenn in manchen Angelegenheiten versucht wird das Recht mit linken Füßen zu verstolpern.

Ja der Schimmel hat es heute auch nicht mehr so leicht sich innerhalb der Gesellschaft festzusetzen um sich als Einzeller zu verbreiten. Da gibt es schon entsprechende Sprays mit welchen versucht wird ihm auf den Pelz zu rücken. Vor allem wenn er sich gar allzu dumm anstellt und sein Unwesen Ideenlos auf die Wände verbreitet. Sagt doch nicht umsonst schon der Volksmund: „Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“. Manchmal leidet sogar das Papier mit, sollte es denn zufällig auf den Tisch vergessen worden sein.

Ja natürlich im Untergeschoss beginnen die Probleme, da dort die Gefahr des Durchnässen am größten ist. Man sieht ja auch sein Gegenüber ins Gesicht und erst später auf die Füße. Erst wenn feuchte Flecken auf den Fußboden sichtbar werden realisiert man dort das tote Gemäuer.  Dann stellt der Betrachter fest dass auch im Oberstübchen einiges durcheinander geraten ist und dass das Rohrleitungssystem ebenfalls einer Renovierung bedarf.

Sollte es aber so weit kommen ist es an der  Zeit seinen Anwalt zu wechseln, da man sich über die Jahre hinaus schlecht beraten fühlt. Denn zwecks Feststellung entsprechender Mängel werden wissenschaftliche Mitarbeiter oder auch Hausmeister schließlich benötigt, eingestellt und dann auch entsprechend gut bezahlt.

Erstmal verschwindet der Schimmel aus der Schule

Sanierung der Saarlouiser Vogelsangschule soll nun beginnen

Saarlouis. Erstmals hat jetzt die Stadtverwaltung eine fundierte Analyse der Bauschäden an der Grund- und Ganztagsgrundschule im Vogelsang und konkrete Pläne zu deren Beseitigung vorgelegt. Architekt Thomas Hepp, auf Antrag der Jamaika-Mehrheit mit der Untersuchung beauftragt, legte eine lange Liste gravierender Mängel vor. Sie bestätigt in vollem Umfang, was Eltern und Lehrer seit Jahren beklagen. Die größten Mängel bilden danach der Schimmel im Untergeschoss und der fehlende Brandschutz, gefolgt von einem maroden Rohrsystem und einer bröckelnden Fassade.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia –Saarlouis, der mittlere Teil der Karcherstraße

 

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Linke Saarländer nach Lünen?

Erstellt von DL-Redaktion am 29. März 2014

INTERNE AUSEINANDERSETZUNGEN
Fraktion von „Die Linke“ im Lüner Rat zerbrochen

Wir ziehen um

So wird das heute genannt, wenn einmal mehr das Auseinanderbrechen einer Fraktion zu vermelden ist. Wobei die Ausgetretenen vom Tag des Austritt an, in Pawlowscher Manier natürlich jetzt Faschisten sind und damit immer schon innerhalb der Partei auf der rechten Seite standen. So ist das in der Politik unter Freunden nun einmal. Von heute an wird im SIE – Ton geschimpft.

So packen dann auch die Linken im Lüner Rat ihre ideologischen Stadtköfferchen und zeigen der Partei ihren Blanken. Und wieder geht es um die ratlosen in der NRW Parteiführung und es wäre einmal interessant zu erfahren wer denn diese „Gurken“ eigentlich gewählt hat. Die Lüner jetzt Ausgetretenen eher nicht? Die haben sicher lange bemerkt das hier die europäische Krümmungs- Norm nicht stimmt?

Auf alle Fälle wird jetzt auch dem allerletzten Mitglied auf dem Holzsitz der Partei bewusst, wie lukrativ so ein Plätzchen im Rat ist, wenn seit Mai 2010 die 30 % Parteiabgabe nicht entrichtet wurde. 30%  machen 18.000 Euro über runde 46 Monate aus. Pro Monat ergäbe dieses eine Summe von runden 1304 Euro. Na, der Kassierer hatte ja auch 46 Monate Zeit um diesen Zustand erst jetzt anzumerken?

Ach ja, die Stadt Lünen grenzt direkt an den Dortmunder Norden, welcher für seine rechte Szene im ganz Deutschland bekannt und auch gefürchtet ist. Wir sind fast sicher dass es dem Kreisvorsitzenden recht bald dämmern wird und er die entsprechenden Verbindungen erkennt. Linke oder solche, welche sich so bezeichnen haben solche Einfälle schon mal.

Sogar im ansonsten eher beschaulichen Saarland. Manch Einer aus dem Saarland wäre sicherlich geneigt nun einen Standortwechsel vorzunehmen, da 1304 Euro Staatsknete als sicheres Fundament für Arbeitsscheue gesehen werden könnte. Das Licht zieht nun einmal in schöner Regelmäßigkeit auch linke Motten an, so dass manch ein solcher Scharlatan vielleicht gerne bereit wäre dort ein Büro in der Stadt zu beziehen. In einer solchen Umgebung fühlt sich manch Jüngling sicher sehr wohl. Wurde nicht der Werbespruch aus den USA: „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ schon im Saarland umgewandelt in: als „Tellerwäscher für den Millionär“!

Besser eine schlechte Praxis als ein gutes Hartz 4, so könnte dann auch noch das Motto als Alternative zu den anderen Werbesprüchen lauten.

INTERNE AUSEINANDERSETZUNGEN
Fraktion von „Die Linke“ im Lüner Rat zerbrochen

Die Fraktion der Partei „Die Linke“ im Lüner Rat ist gut zwei Monate vor der Kommunalwahl zerbrochen. Zwei der drei Mitglieder kehrten der Partei den Rücken. Auch ein Sachkundiger Bürger trat aus. Hintergrund sind offenbar heftige Auseinandersetzungen hinter den Kulissen.

„Fehlende Unterstützung der Fraktionsarbeit durch die Linkspartei NRW, aber auch negative Tendenzen in der aktuellen Entwicklung der Lüner Mitgliederstruktur“, gab die bisherige Fraktionsvorsitzende Eve Bergerals Gründe an. Berger hatmit ihrem Fraktionskollegen Eckhard Mating sowie Jürgen Plenge, Sachkundiger Bürger aus Brambauer, den Austritt aus der Partei erklärt.

Quelle: WAZ >>>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktion

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Linke, römische Dekadenz

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Februar 2014

Gluckern beim Tuckern

Da kommen natürlich Erinnerungen hoch, beim Lesen des später folgenden Artikel.  An ein so genanntes Crémant Stübchen in Saarlouis und an die doch ziemlich hochgehaltene Trink und Rauchkultur innerhalb der Linken im Saarland. Könnte eventuell auch als politische Sub-Kultur der Trinker und Qualmer verstanden werden. Gab es ja schon bei den alten Römern. Konservative kennen diese Kultur als Schützenfeste und den Karneval.

Wo wir heute doch vermuten können, dass diese Einrichtungen feste Bestandteile Linker Politik sind, denn so ließen sich dann auch endlich die seltsamen Ergebnisse der Zählkommissionen nach durchgeführten Wahlen für jedermann/frau verständlich erklären. Die kamen in geschlossener Formation aus solch einer Einrichtung und dröhnten sich zu guter Schluss noch mit dem Zählen der Wahlunterlagen zu.

Oder die in schöner Regelmäßigkeit zu Tumulten ausartenden Partei Versammlungen mit den betörenden Zwischenrufen scheinbar bekiffter Weiber. Da muss Mann sich doch Fragen wie viel und was die denn wohl zuvor getrunken und geraucht haben? Welch ein Segen für die Menschheit das zum Beispiel eine Person wie der Kardinal Meisner aus Köln nie heiraten durfte. Können wir uns das Durcheinander vorstellen, wenn dieser auch noch seine Frau und Kinder dazu animieren hätte  können, seine diffusen Aussagen durch vorhandene Familienmitglieder bekräftigen zu lassen, oder gar auf die Spitze zu treiben. Wir sehen also schon hier, dass die Katholiken letztendlich doch den klügeren Gott haben müssen.

Auch begegnen wir diese katholischen Pastoralen kaum in der Politik wieder. Haben sie doch schon zuvor durch ihr Schweigen allen zu verstehen gegeben für Sozialpolitik eher kaum Verständnis zu haben. Der Papst verbreitet ja gerade erst seine ersten Aufklärungsschriften, nach mehr als 2000 Jahren. Schwuppdiwupp, und schon schickt das deutsche Merkelchen eine mit allen Wassern  gewaschene Schlawinerin in den Vatikan, welche dort ihr diplomatisches Geschick an den Papst bringen soll.  Eine grandiose Idee auf der ihr erster Zögling Gauck nie gekommen wäre. Vielleicht bläst sie demnächst allabendlich dort auch noch die letzte Kerze aus?

Derweil ergießen sich die gauckschen Mutmaßungen über die in München anwesenden Waffenlobbyisten, wenn er die einheimische Bevölkerung als der Welt abgewandt und bequem  bezeichnet, da diese Mehrheitlich nicht gewillt sind, für verrückt gewordene Politiker in den Krieg zu ziehen. Gauck welcher sich selber die meiste Zeit seines Lebens hinter einer hohen Mauer Widerspruchslos an die sozialistische Kette legen ließ. So eine Type bläst nun, ohne persönliches Zutun endlich in Sicherheit, seine Backen auf um den früher erzeugten Gestank zu verwehen.

So langsam müsste es also auch dem letzten Mitglied der LINKEN dämmern, sollte da noch ein Schalter vorhanden sein, warum sich die Partei so vehement für die Freigabe von Drogen einsetzt. Das politische Erscheinungsbild wies in all den Jahren keine Erfolge nach, trotz horrender Steuer und Beitrags-Einnahmen. Wir sehen die schlechteste Regierung nach dem Krieg und können so erst so richtig die Qualität einer nicht vorhandenen Opposition werten.

Wie anders als im Rausch ist das alles zu ertragen. Darum besser doof und bekifft, siehe die Partei-Versammlungen, als nüchtern und bei klaren Verstand. Im Rausch lässt es sich auch neben Burschen oder mit Dr. Titeln geschmückten Häuptern sowohl Klerikalen gut saufen. Wenn das alles gut zusammen passt haben wir sicher auch bald die Rechten unter den Tisch gesoffen. Das Gesamtpaket lässt sich auch noch als Kultur verkaufen welche dann über Steuern subventioniert wird.

Gluckern beim Tuckern

 Bei solchen Nachrichten fällt einem glatt die Bierflasche aus der Hand: Seit das Statistische Bundesamt jüngst mitteilte, dass die Deutschen immer weniger Bier trinken, herrscht landesweit verzweifelte Ratlosigkeit.

„Deutschland – das war das Land der zwei großen Gs: Goethe und Gerstensaft. Ich weiß nicht, was jetzt aus uns werden soll“, klagt ein hochrangiger Politiker, der lieber ungenannt bleiben will. Über Jahrtausende war der maßlose Biergenuss der Deutschen wichtigstes Distinktionsmerkmal gegenüber weintrinkenden Franzosen, bekifften Niederländern und schnapsseligen Polen. In einem Akt letzten Aufbäumens beginnt nun die deutsche Bier-Lobby mobil zu machen: Gerstensaft soll wieder salonfähig werden. Wenn es doch nur mehr Salons in Deutschland gäbe! Da ist schöpferische Kraft gefragt. Vor allem die Landesverbände sollen aktiv werden und als eine Art Gerstenwurzelbewegung für neue Konsumimpulse sorgen.

Arnold Raabe vom Förderverein Plautzen Plettenberg e. V. erscheint leichenblass zum Interviewtermin. Er unterdrückt einen Rülpser, schaut minutenlang auf seine Armbanduhr und stellt dann triumphierend fest: „9.34 Uhr – und ich habe schon fünf Kannen intus. Und Sie?“

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Yale Center for British Art

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Auf der Flucht vor Merkel?

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Dezember 2013

Auf der Flucht vor Merkel?

Liegt es an ihrer „guten“ Politik, oder ist Merkel den eigenen Mitgliedern zu Sozialdemokratisch geworden? Der CDU laufen jedenfalls zur Zeit die Mitglieder davon. 8000 alleine im letzten Jahr was wiederum die SPD zur stärksten Partei im Lande werden lässt.

Nach den aktuell zur allgemeinen Verfügung stehenden Zahlen haben die Sozialdemokraten 474.820 Mitglieder, während die Christdemokraten nur auf 468.329 kommen. Dieses hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den einzelnen Parteizentralen ergeben, welche heute in weiten Pressekreisen veröffentlicht wurde.

Die SPD meldet dagegen aktuell nur einen Verlust von etwa 3000 Mitglieder. Dieses könnte sich aber auch rasch wieder ändern wenn erst einmal die versprochenen Zusagen innerhalb der GroKo nicht erfüllt werden können. Vielleicht beschleunigt sich der Mitgliederrückgang bei der Partei der Umfaller ja auch durch die heute verbreitete Nachricht das die gerade frisch gewählte Juso Chefin Johanna Uekermann nun einen neuen Job in der SPD Bundestagsfraktion erhalten hat.

So schnell geht das zumindest in der SPD. Gestern noch leidenschaftliche Kämpferin gegen die GroKo macht sie sich schon heute zu ihrer Untertanen! Letztendlich also doch alles eine Frage des Charakter? Dieser Vorgang ist aber nicht nur ein Hinweis auf den Zustand der SPD. In der Politik macht sich heute leider Jede/r zu eine/r/m Prostituierten. Es zählt nur noch das Geld.

Den dritten Rang bei der Mitgliederstärke verteidigt weiterhin die CSU. Die Christsozialen verloren zwar seit Jahresbeginn etwa 2000 Mitglieder, kommen aber noch immer auf ungefähr 148.000 Gefolgsleute – für eine bayerische Regionalpartei eine respektable Zahl.

Wo die großen Parteien ein Minus verbuchten, konnten die Grünen mehr neue Mitglieder begrüßen als sie im Jahresverlauf verloren. Lagen sie vor einem Jahr noch unter 60.000, zählen sie derzeit 61.579 Mitglieder.

Auch die Linke musste erstmals seit 2009 kein Minus mehr hinnehmen. Die Gesamtzahl der Parteimitglieder blieb mit 63.784 nahezu unverändert. Sie liegen damit aber noch unter den Zahlen zu Gründungszeiten. Welche sich aber noch weiter verringern wird wenn die Karteileichen einmal aussortiert sind. Meldet doch der KV Saarlouis alleine noch immer um die 400, während Insider von höchstens 100 berichten.

Siehe >>>>> HIER <<<<<

Die FDP erlebt zur Zeit einen Aufwind obwohl sie aus dem Bundestag geflogen ist.  Anfang Dezember verzeichneten die Freidemokraten 57.275 Mitglieder. Das sind zwar noch immer 1400 weniger als vor einem Jahr, aber andere außerparlamentarische Parteien können von solchen Zahlen nur träumen.

Die Piratenpartei hat nach eigenen Angaben 29.974 Männer und Frauen an Bord, die Alternative für Deutschland (AfD) zählt in ihren Reihen 17.250 Eurokritiker.

Fotoquelle: Wikipedia

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Links entscheidet das Bier

Erstellt von Gast-Autor am 5. September 2013

Das Bier entscheidet
Geld fürs Koma statt für Oma!

 

Glosse von Dirk Scholl

Nun müssen wir schon seit Wochen auf ein entspanntes Shopping in der Saarlouiser Innenstadt verzichten, denn an jeder Ecke lungern sie herum: Die modernen und sehr subtilen Bettler der etablierten Parteien. Sie wollen uns berauschen mit ihren 10-Cent-Einwegkugelschreiber, mit ihren 5-Cent-Winkefähnchen, mit ihren kinderarbeitsechten 1-Cent-Luftballons und vor allem mit ihrer lästigen Anwesenheit.

Da war einst sogar die „Haste-Mal-Ne-Mark“-Anhaue früherer Punker, die mittlerweile wohl in Seidenanzügen WebCom-Meetings leiten, wohltuender, weil man ihnen dann voller Stolz entgegnen konnte: „Geh schaffen!“, was man angesichts dieser modernen Bettler eigentlich immer noch tun könnte oder vielmehr sollte.

Nein, ich habe kein Interesse an einem Flyer der Grünen, werden doch dafür immerhin etliche Bäume – womöglich sogar aus der neu geschaffenen Beaumaraiser Allee – ökologisch entsorgt. Auch mag ich kein Fähnchen der FDP, habe ich doch schon im Wahlkampf 1976 als damals noch kleines Kind darauf kotzen müssen, was mich bis heute hinsichtlich dieser Partei traumatisiert hat – neben solch imposanten Gestalten der Geschichte wie Brüderle, Westerwelle und wie heißt eigentlich noch deren aktueller Vorsitzender? Kugelschreiber der CDU? Taugen bestenfalls etwas für die Buchführung von Schwarzgeldkassen oder für die Kalligraphie von einstigen Blockflöten. Luftballons der SPD zerplatzen so schnell wie deren vermeintliches Umschwenken auf alte Arbeitertraditionen. Und dann wären da noch die „Linken“, die ganz pazifistisch ihr tiefes Bedauern für die Aufgabe des Bundeswehrstandortes Saarlouis im Landtag wie im Stadtrat zum Ausdruck gebracht haben. Allein ihre optisch und vor allem intellektuell zumeist unangenehme Anwesenheit löst in mir ein Fremdschämen – auch wegen einstiger Zugehörigkeit zu diesem bizarren Club – aus.

Da ist es doch wohltuend, dass sich die Partei Die PARTEI die Überwindung von Inhalten auf die Fahnen geschrieben hat. Warum unnötige Diskussionen mit genervten Passanten anstacheln, wenn „Das Bier entscheidet“? Und warum sind auf einmal Schüttelreime in übelster 50er-Jahre-Werbeslogan-Tradition wieder in? „Für faire Miete statt Rendite“ (Grüne) oder „Geld für die Oma statt für Sinti und Roma“ (NPD), um nur zwei schlechte Beispiele ungehobelter Germanistik zu nennen. Warum regt sich eine FDP in Saarlouis über Hundeaugen von Bettler auf, obwohl die doch ehrlicher zu den Angebettelten sind als die Wahlversprechen der Steuer- und Intelligenzsenker? Fragen über Fragen, die nur einen Schluss zulassen: Meiden Sie samstags die Innenstadt von Saarlouis, um einer Strafanzeige wegen belangloser – wenn auch mehr als berechtigter – Beleidigung bis hin zur gefährlichen Körperverletzung zu entgehen!

Oder besuchen Sie gleich die Etablissements der Altstadt, denn „Das Bier entscheidet“, sofern Sie Geld für Koma statt für Oma ausgeben möchten, und Die PARTEI hat immer Recht – auch ohne lästigen Wahlkampf!

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Grafikquelle    :    Darauf einen Radler

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Dirk Scholl (Die PARTEI)

Erstellt von Gast-Autor am 7. Juni 2013

Gegen Werbung der Bundeswehr

Datei:Saarlouis Kaserne Alte Brauerei Straße (3).jpg

Pressemitteilung des Stadtverordneten Dirk Scholl vom 06.06.2013.

Angesichts der mehr als 50 deutschen Soldaten, die bis dato in Afghanistan ums Leben gekommen sind, fordert der fraktionslose Stadtverordnete Dirk Scholl (Die PARTEI) die Stadtverwaltung von Saarlouis dazu auf, jegliche Werbemaßnahmen der Bundeswehr im Stadtgebiet zu unterbinden: „Bei Zigaretten wird sensibler reagiert als bei aktivem und passivem Sterben im Rahmen völkerrechtswidriger Kriege, wobei die Quote der sterbenden Passivkrieger weitaus höher als beim Zigarettenkonsum liegen dürfte.“, so Scholls Auffassung.

Jegliche Videowerbemaßnahmen und Plakatierungen sowie Infostände und Anwerbungen in Schulen würden insofern junge Menschen dazu verleiten, sich in eine tödliche Gefahr für sich selbst, aber auch für Dritte zu begeben. „Wenn wir das in dieser Form hinnehmen, leisten wir Vorschub auf die Ankurbelung des Geschäftes mit dem Tod. Dann sollten wir aber zumindest so konsequent sein, ähnlich wie bei den Zigarettenwerbungen auf die Gefahr hinweisen zulassen, also etwa mit dem Slogan ‚Der Dienst für Deutschland kann tödlich sein‘“, so Scholl abschließend.

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Graf8ikquelle    :     Alte Brauereistraße 1-3, Kaserne 6, 1866-69 (Einzeldenkmal)

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

Quelle Eigenes Werk
Urheber LoKiLeCh

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Rauch in Pfeife und Kopf?

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Januar 2013

Wie gefährlich sind Wasserpfeifen?

File:Wasserpfeife.jpg

Wir würden uns nicht wundern wenn der folgende Artikel im besonderen von vielen Mitglieder der Linkspartei mit der entsprechenden Aufmerksamkeit gelesen wird. Hören wir aus dieser Partei doch immer wieder entsprechende Stimmen, welche sich für die Freigabe von „weichen“ Drogen stark machen.

„Weiche“ Drogen für weiche Köpfe ? Gibt es doch besonders im Kreis Saarlouis linke Mitglieder welche sich auch an einen Club der „Rauch und Trinkkultur“ beteiligen. Dieser Einsatz wurde bereits mehrfach hier auf DL von diesen besagten Herren verteidigt. Ein Problem sollte diese Sache normal nicht sein, da es ja auch noch ein privates Leben gibt.

Nicht mehr privat ist es aber wenn mit verschiedenen Accessoires dieser Kultur durch eine Ausstellung innerhalb eines politischen Bürgerbüro auf die Verbindung zwischen Politik und Privat hingewiesen wird. Sollte dem Verantwortlichen für solch ein Büro an und für sich bewusst sein, oder hat die Macht der Droge hier schon zugeschlagen?

Es ist schon ein eigenartiges Völkchen welches sich in dieser politischen Wahlgemeinschaft drängelt. Die Einen fordern die Drogenfreiheit während ein anderer Mandatsträger des Landtages die Macht seines Mandates dazu benutzt im „Lerchenflur“ ein und auszugehen. Mitgliederwerbung wird dazu von einigen Unbedarften verbreitet und soll was kaschieren?  Findet die nächste Werbung im Puff statt? Das Rotlicht wäre ja schon eine passende Farbe.

Hier geht es um einen Vorfall in einer Shisha-Bar in Wiesbaden:

Wie gefährlich sind Wasserpfeifen?

Nach einem Vorfall in einer Shisha-Bar in Wiesbaden ist die Unsicherheit groß: Wie gefährlich sind Wasserpfeifen wirklich? Schon häufiger wurden Menschen durch Shisha-Rauch vergiftet.

 Wasserpfeifen, auch Shishas genannt, gelten vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer noch als vergleichsweise unschädliche Alternative zur Zigarette. Dass dies ein fataler Irrtum ist, zeigt ein Vorfall in Wiesbaden: In einer Shisha-Bar haben acht Menschen eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten – verursacht vermutlich vom Kohlenfeuer der Pfeifen. Zwei der Verletzten wurden nach dem Vorfall in eine Druckkammer gebracht, um die Gaskonzentration im Blut schnell zu senken.

 Im Gegensatz zur Zigarette wird der Tabak in der Wasserpfeife nicht direkt verbrannt, sondern bei niedrigen Temperaturen verschwelt. Zur Erhitzung des Tabaks wird eine in Talerform gepresste Holzkohle verwendet. Bei der Verbrennung der Kohle entsteht eine erhebliche Menge an Kohlenmonoxid. Bei höheren Temperaturen würden viele Schadstoffe verbrennen, so auch das gefährliche Kohlenmonoxid (CO).

Quelle: Südwest Presse >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :

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Source Own work
Author Orientalist

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OL fordert ohne zu geben

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Mai 2012

Da kamen Leute auf  Listen die in dieser Partei nicht daraufgehören – Recht hat er, er gehört nicht darauf

Datei:Oskar Lafontaine 2011-03-21.jpg

Ein kluger Mensch bemerkt wenn er nicht gewünscht wird

„Alle Jahre wieder“ möchte man beim Lesen der Saarbrücker-Zeitung meinen, denn der Appell, den  innerparteilichen Streit zu beenden, ist an und für sich als Standard zu hören. Dass ja „in den letzten Jahren so viel geschehen ist“, haben sicher auch die vielen Mitglieder mitbekommen, die aus dem Grund der Partei den Rücken gekehrt haben. Sie waren einfach nicht mehr in der Lage, die große Masse der Veränderungen zu tragen.

Der Hinweis von Schumacher, an einem gemeindeübergreifenden Konzept zu arbeiten, um mit den Kommunen aus dem Entsorgungsverband austreten zu können, lässt Schlimmes befürchten. Wurde uns doch mitgeteilt, dass der Kreischef sich grundsätzlich nur mit Dingen beschäftigt, welche er auch politisch versteht. Also mit Müll!

So lesen wir in dem Artikel Folgendes und zitieren:

„Dennoch hat sich das Thema Streit in der Linken noch nicht erledigt. Davon zeugte ein Antrag, mit dem sich die Mehrheit der 65 Stimmberechtigten Parteidisziplin auferlegte: „Wir fordern deshalb alle Mitglieder und Mandatsträger auf, sich ihrer satzungsgemäßen Pflicht bewusst zu werden, sich loyal und solidarisch gegenüber der Partei zu verhalten. Interne Angelegenheiten und Differenzen sind in den entsprechenden Gremien auszutragen und nicht via Internet, Pressemitteilung oder über Offene Briefe.“ Der Antrag sorgte für heftige Diskussion. Er fordere eine Selbstverständlichkeit ein, so die Einen. Andere: „An Heuchelei nicht zu übertreffen“, „Maulkorb“.

Lafontaine unterstrich unter Applaus, er hoffe, dass die Partei mit den Jahren in der „Normalität“ ankomme. Mit Blick auf Streit in Partei und Ratsfraktionen: „Da kamen Leute auf die Listen, die nicht in die Partei der Linken gehören.“ Diskussion in der Sache sei „erwünscht“, auf „Streit und Beleidigung können wir verzichten.“

Die letzten Sätze sind schon eine arge Verhöhnung der Mitglieder, welche es dann eigentlich noch nicht einmal realisieren.  Wer selber auf Streit und Beleidigung verzichten möchte, sollte sich seinen Kritikern gegenüber entsprechend zurückhalten. Denn wer hat die Leute denn geholt, welche jetzt angeblich nicht in die Partei die LINKE gehören? Das war mit Sicherheit nicht die Basis, sondern es waren die Stinkstiefel, welche in der Loge der Partei ihren Platz haben.

So ist es doch nicht verwunderlich, dass freie Aufgabenplätze im Vorstand nicht mehr besetzt werden können. Wenn in einer Mitgliederversammlung nach einer durchgeführten Grundreinigung erneut die Basis von Heuchelei und Maulkorb redet, ist dieses das beste Zeichen für eine schlechte Reparaturleistung. Dort wurde von einigen Schmierfinken ein Eimer Farbe vor die Wand gestellt, die Anstreicher aber haben sich der Arbeit verweigert.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :     Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

Quelle Eigenes Werk
Urheber James Steakley

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Makabres aus Saarlouis

Erstellt von DL-Redaktion am 3. April 2012

Es ist schon in Kommentaren heute darüber berichtet worden, über den Ominösen Krankenhausbesuch bei den ehemaligen, oder auch erneuten Stadtratsabgeordneten der Linken in Saarlouis, Herrn Jürgen Frenzle.

So haben wir unterdessen von mehreren Personen Aussagen vorliegen welche den Vorwurf äußern, das der stark behinderte Frenzle, er ist stark Sehbehindert, nach dem Aufwachen aus einer Narkose von Vorstandsmitgliedern des OV Saarlouis ein Formular zur Unterschrift aufgenötigt bekam mit dem er seinen erneuten Eintritt in die Partei in Form seiner Unterschrift bekräftigte.

Grundsätzlich ist ein Mandatsträger ausschließlich seinem Gewissen verpflichtet und an keinerlei Weisungen gebunden. So ist es alleine seine Entscheidung die Partei zu wechseln. Auch nach belieben.

Er könnte also, wenn er es denn für richtig hält und er sich über den Tisch gezogen fühlt schon morgen wieder aus der Partei und Fraktion DIE LINKE erneut austreten. Probleme, welche über seine persönliche Glaubwürdigkeit hinausgehen könnten ihm dadurch nicht entstehen.

Den Zeitungsausschnitt aus der Saarbrücker – Zeitung findet ihr >> HIER <<

Von einem Gönner zugesandt ein Stimmungbild aus der Partei:

[youtube IOurzvLg8eQ]

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Oh wie ist das Leben schön

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Dezember 2011

…wenn wir diese Beiden sehn.

 

 

 

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Ach wie ist das Leben schön, wenn wir unseren Oskar sehen. So oder ähnlich wird manch einer gedacht haben als er sich am „Heiligen Morgen“ auf dem Weg nach Saarlouis machte. Oder wollten die Menschen in Wirklichkeit nur Sahra bestaunen.

Wie in der Saarbrücker-Zeitung zu lesen war hatten an diesen Tag auch die TaxifahrerInnen Hochkonjunktur. Wusste man dort doch sogar über einen Fahrgast zu berichten welcher geschickt wurde einen Tannenbaum zu kaufen, um dann aber vermutlich dem Glühweinangebot des LINKEN Glamour  Pärchen in der Altstadt zu erliegen. Wenn der spätere Kauf des Baumes, wie beschrieben wirklich so ein „Prachtexemplar“ war, wird diese Person die Glühweinpartei auch nicht mehr wählen, da damit keine positive Gedanken zu verbinden sind.

Überhaupt weiß doch nun auch die Zeitung der Bilder endlich einmal wieder etwas Gutes über die LINKE zu berichten. Etwas wirklich Realistisches, etwas was das menschliche angeht.

Und erst die Illustrierte GALA, die Zeitschrift für Stars und Sternchen nutzte natürlich die Gelegenheit einmal vom Fußballer Lothar abzuschweifen und den Blick auf die Stars des politisch Linken Geistes zu lenken. Sahra und Oskar die spendierenden Millionäre, als Idole aller Deutschen Kommunisten und Sozialisten, die Befreier aller Hartzer und Mittellosen. Was dem Fußball seinen Lothar, dem Radsport seinen Ullrich ist der Politik die Sahra und der Oskar. An einer solch exellenten Parteiwerbung sind mit Sicherheit auch hier wieder alle anderen und im Besonderen die neoliberalen Zeitungen schuld.

Auffällig auch das von der LINKEN Prominenz aus Saarlouis, laut Aussage von Saarländern, niemand auf den Fotos zu entdecken ist.  Hatten diese an dem Tag Platzverbot? Oder wollten Sahra und Oskar an diesen Tag jegliche politische Konkurrenz von vorneherein ausschließen?

Die Ernennung eines Politkers zum Urgestein in der Gala könnte auch als eine Beleidigung angesehen werden, da dieses Ur als Hinweis auf das Alter gewertet werden muss.  Altes Gestein ist zumeist auch schon ziemlich ausgetrocknet. Wird vielleicht aus diesem Grunde dem Bauch der Sahra, anders als in diesen Blättern normal üblich, keinerlei Bedeutung beigemessen?

Ihr Dauerthema hat unterdessen auch die Hauspostille der politischen Aussenseiter die „Junge Welt“ gefunden. Die politischen Platzhalter des ehemaligen „Sudel-Ede“ haben sich auf die Spuren des Dietmar Bartsch gemacht, welcher mit seinen Aussagen düpiert wird. Auffällig das hier im besonderen die Aussage „Wir wollen eine Gesellschaft, die demokratisch organisiert, die friedlich und sozial gerecht ist. Wobei mit Gerechtigkeit auch die zwischen Generationen, zwischen den Geschlechtern, zwischen Nord und Süd gemeint ist„. zynisch erwähnt wird. Für die Auftritte ihrer Gesinnungsgenossen Sahra und Oskar ist Kritik natürlich unerwünscht.

Wir von DL vermuten aber das die Welt der Besitzenden endlich zum Sturm auf die Geknechteten geblasen hat. War doch auch die Himmelserscheinung am gleichen Abend ein Hinweis darauf das mache Vorgänge heute immer weniger Rational zu erklären sind. Tagsüber ein Traumpaar was dann am Abend mit Feuer vom Himmel heimgesucht wird. Da kann doch nur der Kardinal Meisner aus Köln, oder,  was ja noch viel schlimmer wäre, dieser Dietmar Bartsch als innerparteiliche Intrige seine Finger im Spiel haben.

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Bildmaterial: Rodena de, gem. AWDL – ohne inhaltliche Übernahme der Artikelinhalte – frei zur Nutzung bei Quellnennung)“

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Mail aus Saarlouis

Erstellt von DL-Redaktion am 25. September 2011

Aufklärungs-Newsletter

Nachfolgende Mail wurde uns von einem Saarlouiser mit der Bitte um Veröffentlichung heute zugesandt.

 

Wie es doch nun einige wissen, hat der Landesvorstand am 18. 05. 09 im Rolandseck getagt. Auf Anregung des Landesvorsitzenden Rolf Linsler wurde das Treffen bestimmt, um die Stimmen zum Wahlgang 2 der Wahlkreismitgliederversammlung am 08.03.09 erneut auszuzählen, da bei einer Auszählung durch Mitglieder des Landesvorstandes Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden.

Diese Auszählung fand ohne Zustimmung eines befugten Gremiums statt und ohne Zustimmung oder Kenntnis des Landesvorsitzenden.

Der Landesvorsitzende räumte ein darüber mit OLAF danach gesprochen zu haben. OLAF = Oskar Lafontaine

Die ehem. Landesgeschäftsführerin und Vertrauensperson bestätigte, im Falle der im Raum Rheinland-Pfalz wohnenden Mitglieder im Besitz einer Melderegisterauskunft aus Homburg zu sein. Eine weitere auf das gleiche „Wohnhaft-Datum“ ist auf Birkenfeld ausgestellt.

Wer in Birkenfeld wohnte, war am 08.03.09 nicht stimm- und wahl-und ebenfalls nicht vorschlagsberechtigt.

Florian J. war nicht berechtigt, einen Kandidaten für die Landeswahlliste vorzuschlagen. Das hat er aber getan.

IE

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Grafikquelle   :  Grafikquelle : Wolfgang Schumacher mit Oskar Lafontaine, LMV 2012

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Oskar der Unvollendete

Erstellt von DL-Redaktion am 10. März 2011

…..aus dem Saarland – Links oder Rechts -Beiderlei Geschlechts

Nicht mehr ganz so frisch aber immer wieder noch oder schon wieder aktuell. Die Rede hier ist von Oskar Lafontaine, nein nicht persönlich sondern einen Artikel, welcher im letzten Jahr auf „ Die Blätter“ erschien.

Oliver Nachtwey versucht hier die Höhen und Tiefen im Leben des Oskar Lafontaine auf die Spur zu kommen, forscht nach Begründungen für das Handeln eines trotzt allem einer der charismatischsten Politiker in der noch jungen Bundesrepublik.

Interessant hierbei besonders wenn wir das Hier und Heute einmal mit der Vergangenheit betrachten. Auffällig hierbei der Unterschied zwischen dem Handeln auf Bundesebene und der Arbeit im Saarland, seiner Heimat.

Bundesweit als Vorsitzender der „Linken“ vor noch nicht langer Zeit, dass Zugpferd, das Aushängeschild einer im Aufbruch begriffenen Partei, mit respektablen Wahlergebnissen. Umgeben von weiteren politischen Persönlichkeiten, meistens aus dem Osten, welche auch über die Qualitäten verfügten ihren Chef groß aussehen zu lassen.

Heute im Saarland, Kopf eines selten zerstrittenen Haufen, von Partei schreiben wir hier besser nicht, umgeben von kriechenden Vasallen welche alleine schon dadurch ausgelastet sind ihre nicht vorhandenen Qualitäten jeden Tag aufs neue unter den berühmten Teppich zu kehren. Einen Zustand welcher in jeden privat geführten Betrieb nicht tragbar wäre. Ein Chef ohne die entsprechenden Mitarbeiter (Zuarbeiter) ist hilflos und steht meistens kurz vor dem Bankrott.  Will also Oskar noch seine entsprechende Vollendung erleben, sollte man ihm den gutgemeinten Rat geben, sich schnellst möglich nach geeigneteren Mitarbeitern umzusehen.

Noch einen Hinweis auf den folgenden Artikel: Den Vergleich mit Hilter finde ich unpassend. Oskar trägt auch keinen Oberlippenbart. IE

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Man könnte ihm sogar zutrauen, dass er irgendwann einmal alles hinschmeißt, sein Leben lebt und plötzlich, wenn alle Karrieren schön geordnet sind, zurückkommt und alle sorgfältig abgesteckten politischen Vorgärten wieder zertrampelt.“
Peter Glotz (1990)

Die englische „Sun“ bezeichnete ihn als „gefährlichsten Mann Europas“, Willy Brandt als „gelungene Mischung aus Napoleon und Mussolini“, Helmut Schmidt verglich seine rhetorische Begabung mit Adolf Hitlers. Er zierte mehrmals den „Spiegel“-Titel, sowohl als Napoleon als auch als Supermann. In den zahllosen Artikeln im ehemals wichtigsten Meinungsmedium hat wohl niemand so viele feindliche Attribute gesammelt wie Oskar Lafontaine: Sponti, Primadonna, Saar-Gebieter, Intrigant. Er sei entsetzlich ehrgeizig, egomanisch, rach- und herrschsüchtig.

Vor allem in den vergangen zehn Jahren war Lafontaine persona non grata für die einen, Erlöser für die anderen. Oskar Lafontaine begeistert die Menschen oder er stößt sie ab – dazwischen gibt es nichts. Sowohl Anhänger als auch Gegner fasziniert seine Ausstrahlung, seine Fähigkeit, Menschen zu begeistern, aber auch die ihm eigene Rätselhaftigkeit, Ambivalenz und Unberechenbarkeit. Oskar Lafontaine ist der vorerst letzte Charismatiker in der deutschen Politik.[1] Nun ist er aus gesundheitlichen Gründen von der bundespolitischen Bühne abgetreten und als Parteivorsitzender der Linken abgelöst worden.

Betrachtet man nüchtern die Stationen seiner politischen Karriere, dann gibt es kaum einen erfolgreicheren Politiker der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte, der gleichzeitig so unvollendet geblieben ist. Lafontaines politische Karriere war von großen Auf-, aber auch vielen Fehltritten und vor allem einem spektakulären Rücktritt geprägt. Er war in seiner langen Karriere der jüngste Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt, saarländischer Ministerpräsident, der Lieblingsenkel von Willy Brandt, SPD-Parteivorsitzender, Bundesfinanzminister, Privatier, „Bild“-Kolumnist und am Ende seiner politischen Laufbahn Wegbereiter und Vorsitzender der erfolgreichsten Linkspartei Westeuropas.
Die Karriere des Enkels

Zwei Mal – 1987 und 1990 – lehnte Lafontaine den SPD-Vorsitz ab. Erst 1995, als Rudolf Scharping die SPD regelrecht in einen Dämmerschlaf versetzt hatte, riss er mit einem einzigen leidenschaftlichen, die Delegierten begeisternden Auftritt auf dem Parteitag in Mannheim den Parteivorsitz an sich. Von seinem Naturell war und ist Lafontaine ein Stürmer und Dränger, einer, der von außen den Gegner belagert, so lange, bis dieser ermattet aufgibt oder schlicht die Macht verliert.

Doch als SPD-Parteivorsitzender musste er eine andere Rolle einnehmen, nämlich die des Integrators und Kärrners. Tatsächlich führte er die SPD aus der Apathie zu neuem Elan. Der Polarisierer der 80er Jahre, der sich mit den Gewerkschaften ebenso angelegt hatte wie mit etablierten Parteigranden, reüssierte nun als kommunikativer Vermittler, der die losen Enden der SPD zusammenführte und -hielt.[2]

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle: Birgit Huonker (2011)

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Garnison Saarlouis ?

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Februar 2011

Das Ende der Garnison Saarlouis ?

Die Schließung von Bundeswehrstandorten ist auch im Saarland ein Thema.  So beschäftigte sich auch die Saarbrücker Zeitung  im folgenden Artikel mit der Thematik:

Bundeswehrreform: Die Zukunft der Standorte Saarlouis und Lebach ist weiter offen.

Die Reform der Bundeswehr wird auch bei uns Veränderungen bringen: Was wird aus der Saarlandbrigade? Was aus den Standorten Saarlouis, Lebach und Merzig? Vorerst gibt es nur mögliche Szenarien.

Bleibt Saarlouis Garnisonsort, wie es seit Gründung der Stadt 1680 ist? Bleibt die Bundeswehr in Lebach? Offenbar ist das definitiv noch nicht entschieden. Welche Standorte nach der großen Reform der Bundeswehr noch bestehen und welche nicht, ist offen. „Wir können noch gar nichts sagen“, erklärte gestern der Sprecher der Saarlandbrigade, Hauptmann Marcel Engels. „Vermutlich im März wird bekannt, wohin die Reise insgesamt geht.“ Das muss dann noch nicht die Entscheidung über einzelne Standorte sein. Denn für Mai hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg die Bürgermeister der deutschen Garnisonsstädte zum Gespräch eingeladen. OB Roland Henz wird hinfahren.

Das Saarland, sagte gestern Jürgen Paschek, Mitglied der SPD-Fraktion in Saarlouis, müsse einfach Standort bleiben. „Es ist eine Frage der Ehre.“ Denn seit 20 Jahren, seit einem humanitären Einsatz in Kambodscha, sei die Luftlandebrigade 26 in allen Einsätzen und stets unter den Ersten dabei gewesen. „Da wurde ordentliche Arbeit geleistet.“ Immer wieder wurde den Fallschirmjägern aus dem Saarland bescheinigt, zur Elite der Bundeswehr zu gehören.

Quelle: Saarbrücker Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle : Kaserne VI in Saarlouis

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