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Der Linke Saar Parteitag 2015

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Juli 2015

„Wer das Geld hat, hat die Macht“

Auf was für eine langweilige Veranstaltung hatte ich mich da am Samstag eigentlich eingelassen. Irgendwann wurde ich aber doch aufgeweckt. Vielleicht war es um mich herum zu ruhig geworden? Habe mich dann aber kurz darauf einigen Anderen angeschlossen und den Heimweg angetreten. Berichtenswertes gab es an und für sich nicht viel, so dass sich eine weitere Kommentierung erübrigt hätte. Ja, wenn ich nicht diesen interessanten Artikel heute Morgen gelesen hätte, welcher mir zeigt das ich nicht als Einziger diese Partei sehr kritisch betrachte. Vielleicht sogar auch mit ein wenig Häme?

So erfahre ich hier, dass mich nicht als Einziger die Müdigkeit übermannte und lese einen Satz welcher mir in dieser Form sehr wohl bekannt, aber aus dem Mund eines Linken so nicht geläufig war. Der Satz „Wer das Geld hat, hat die Macht“ besagt ja nun eindeutig wohin die Reise gehen soll. Erst zum Geld, und dann zur Macht. Die LINKE möchte nur die Buchstabenfolge CDU gegen Linke eintauschen.

Solch eine Aussage hätte ich eher einem, unter den vielen versoffenen Ökonomie Professoren zugetraut, nicht aber einem echten Sozialisten mit der festen Beziehung zum Kommunismus. Ich hatte immer geglaubt diese wollten das Kapital überwinden um gleich vielen anderen Ländern zuvor, den Weg in die Armut anzustreben, um dann aus dem Rest, wieder neue Blüten erwachsen zu lassen.

Umverteilen heißt für Linke folglich von der CDU nehmen um es dann in die eigenen Taschen zu stecken, zumindest in die Taschen einiger weniger Politiker und Gewerkschaftler. Es bekommt also immer der welcher wenig arbeitet sehr viel und ändern wird sich sonst nichts. .

Hartz IV muss weg hieß es mit Gründung der Partei. Verändert hat die LINKE daran auch nach zehn Jahren nichts, im Gegenteil – heute erreicht diese Gesetzgebung ganz Europa. Natürlich werden Woche, ich möchte sagen Tagtäglich neue Forderungen in den Raum geworfen, sodass in hundert Jahren jederzeit behauptet werden kann – an Änderungen mitgewirkt zu haben.

Innerhalb von zehn Jahren gelang es nicht ein eigenes Profil zu gewinnen und der „Spiritus Rectum“ hat durch aus Recht darin die Partei als überflüssig zu bezeichnen. Pfrrrrrrrr – Pfrrrrrrr – Pfrrrrrrr.

Ohne Kritik an seinen Gewerkschaften kam Riexinger angereist nachdem diese ein paar Tage zuvor sowohl die Beitragszahlenden Postler als auch als auch die MitabeiterInnen der KITEN an ihre Arbeitgeber verkauft hatten. Vergleichbar mit den Beitragszahlenden Parteimitgliedern. Wie gehabt also. Er forderte die Parteifreunde auf, zu einer „gesellschaftlichen Kraft“ zu werden: „Die Botschaft an die Länder Europas ist, es ist völlig egal, welche Regierung ihr wählt, weil alle das tun müssen, was die EU-Technokraten vorgeben.“ Könnte er die eigene Partei eigentlich treffender zeichnen? Auch schreit er wieder einmal Forderungen in den Raum und Pfrrrrrr – Pfrrrrrr – Pfrrrrrr – macht selber nichts. Er fordert.

Programmatisch kommt der Strom weiter aus die umliegenden Länder in die saarländischen Steckdosen da ansonsten die Gefahr besteht Steine zu schreddern. Ja, und natürlich die gesetzliche Deckelung der Dispozinsen bei den Sparkassen wird weiterhin angestrebt. Leider wird dem Leser nicht mitgeteilt ob denn eine neue Volksbefragung angedacht ist. Vielleicht alle Jahre wieder? Miss Schramm: „The same procedure as last year? – No – The same procedure as every …“

Im großen Ganzen aber ein dreifaches: Pfrrrrr – Pfrrrrr – Pfrrrrr- . Nun heißt es nur noch: „Fenster auf“

„Wer das Geld hat, hat die Macht“

Saar-Linke hält an bekannten Grundsätzen fest: Vermögen müssen umverteilt werden

Die Saar-Linke hat am Samstag einstimmig ihr neues Parteiprogramm beschlossen. Dabei hält sie an altbekannten Positionen fest. So sollen große Vermögen, Erbschaften und Einkommen stärker besteuert werden.

Bereits zwei Jahre vor der Landtagswahl 2017 hat die Linke im Saarland auf einem Parteitag ihr neues Parteiprogramm beschlossen. Eine der zentralen Forderungen aus Sicht von Fraktionschef Oskar Lafontaine: mehr Belegschaftsbeteiligung, denn: „Wer das Geld hat, hat die Macht.“ Das Eigentum müsse so verteilt sein, dass nicht wenige Unternehmerfamilien die Macht hätten, sondern die Arbeitnehmer. Belegschaftsbeteiligungen müssten Voraussetzung für Zuschüsse des Landes an Unternehmen werden, sagt Lafontaine.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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