DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 05.07.14

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Juli 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

*************************************************************

1.) China nimmt 17 Aktivisten fest

Kurz vor dem Besuch von Angela Merkel geht die chinesische Führung entschlossen gegen Oppositionelle vor. Menschenrechtler fordern von der Kanzlerin klare Worte gegen die Unterdrückung.

FAZ

*************************************************************

2.) Billigklamotten brennen gut

Als das Rana Plaza 2012 einstürzte, hatte der Warenprüfer von Primark Glück. Er war für den späten Vormittag in der Fabrik New Age Bottoms im zweiten Stock angekündigt, wenige Stunden nachdem das Fabrikgebäude in sich zusammenfiel und mehr als 3.000 Menschen unter sich begrub. Er hatte das Glück der späten Ankunft.

TAZ

*************************************************************

3.) Mattheis-Zitat spaltet SPD-Linke

Der SPD-Parteilinken droht offenbar die Spaltung. Gestern hätten sechs Sozialdemokraten ihren Austritt aus dem Forum Demokratische Linke (DL21) erklärt, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“, darunter Arbeitsministerin Nahles.

Südwest Presse

*************************************************************

4.) Der Brief im Wortlaut:

Ex-SPD-Abgeordneter Weißgerber gegen Thüringer Koalition von SPD und Linkspartei. Skurrile Koalitionsaussage 2014 der SPD im Landtagswahlkampf Thüringen. Liegt das Kind wirklich bereits im Brunnen?

OTZ

*************************************************************

5.) Eine Anmaßung

Nicht die Öffentlichkeit entscheidet, was mit dem privaten Erbe von Helmut Kohl geschieht Die Witwenverbrennung gilt in Deutschland als abscheuliches Ritual.

TAZ

*************************************************************

6.) Linke verliert Wahl im Stadtrat

Johanngeorgenstadt. Der Johanngeorgenstädter Unternehmer Siegfried Ott (CDU) ist am Donnerstagabend vom neuen Stadtrat zum 1. Stellvertreter von Bürgermeister Holger Hascheck (SPD) gewählt worden.

Freie Presse

*************************************************************

Der, Die, Das – Letzte vom Tag

7.) Auf Dirk Niebels Spuren?

„GLASAUGE“, das beste investigative Satire-Magazin der „Welt“, weiß, was Politiker, Prominente und andere Bekloppte wirklich denken. Diesmal: Gut gerüstet.

Die Welt

*************************************************************

Hinweise nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Fliegender Niebel

Erstellt von Gast-Autor am 9. Juni 2012

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Dirk Niebel.jpg

Es ist schon erstaunlich wieviel Müll von  den Parteien nach oben gespült wird

Der F.D.P. Niebel, sogenannter Entwicklungsminister – man erinnere sich: dieses Ministerium wollte er 2009 als Generalsekretär seiner F.D.P. persönlich einmal abgeschafft wissen; damals noch in Lauerstellung in der Opposition zu Rot/Grün [Link_1] – kaufte in Afghanistan einen Teppich – ca. 10 QM gross. Nein – nicht auf dem Basar, sondern man liess einen ausgewählten ‚Teppichmafiosi‘ in der deutschen Botschaft antanzen, wo Niebel die Schirmmütze diese gute Stück käuflich erwarb. Für 1.400 $$, die er so zufällig in der Tasche hatte.

(Was sagte heute ein Pro-Niebel-Typ dazu im WDR 2? Es sei doch O.K., wenn Niebel mit dem Kauf mehrere afghanische Familien glücklich machen wollte.)
Nach dem Kauf lag das gute Stück in der Botschaft rum. Schon zu diesem Zeitpunkt stellt sich die Frage, warum der Niebel, der manchmal so spricht, als ob er keine Zähne drin hat, seinen Teppich auf seinen Rückflug in die B(ananen)RD nicht mitgenommen hat. Er kann ihn doch nicht einfach so vergessen haben…

Man kann nun mutmasslich unterstellen, dass das bereits das Liegenlassen in der Botschaft der Beginn des vorsätzlichen Straftatbestandes einer versuchten Steuerhinterziehung war.
Ausgerechnet dem Scheffe des Bundesnachrichtendienstes haben sie dann den Teppich anlässlich Rückflug in seinem Dienstflugzeug „auf’s Auge gedrückt“: Hehe, der Niebel, der mit der Schirmmütze, hat hier noch einen Koffer – neeneee, einen Teppich rumliegen. Nimm ma‘ mit!

Das hat der dann getan. Allerdings hätte er nach bananendeutschem Recht den Teppich bei Einreise deklarieren müssen; denn genau er als ‚Einführer‘ ist zu diesem Zeitpunkt zollpflichtig – kein anderer. Es kann natürlich auch sein, dass der Einführer des Teppichs gedacht hat, dieser Teppich sei ein Gastgeschenk an den Ober-Entwickler gewesen.
Nur so ist es eigentlich zu verstehen, dass der Teppich von Staatsbediensteten kommentarlos zu Niebels ins Privathaus gebracht wurde, wo er die Räumlichkeiten ziert.

Der WDR teilte gestern mit, dass er erfahren hätte, Niebel sei irgendwann zwischenzeitlich einmal eingefallen: Ach Gott – ich muss ja noch den Teppich verzollen! Aber er hat das dann bis zum nächsten Tag und bis vor zwei Tagen vergessen. Kann man verstehen bei der Schirmmütze! Die nimmt dem Hirn die Sonne, die es wachsen und gedeihen lässt und die Synapsen antörnt. Und dann hat ihn einer in die Pfanne gehauen: Der Niebel hat da einen Teppich… ; der Rest ist bekannt.
Mittlerweile hat der Hosenanzug Kenntis von der Sache erlangt. Und reagiert [2] : Der Niebel solle schnellstens den Teppich verzollen.
Das muss man sich mal reintun! Man darf dabei nur hoffen, dass irgend jemand, der es sich leisten kann, Strafanzeige erstattet hat.
Interessant ist es auch, dass er sich selber – also persönlich – noch nicht geäussert hat, sondern immer irgendwelche Verbalerotiker ihm die Stange gehalten haben.

Wie heisst es bei den kleinen Leuten?

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

NIEBEL

– im Gesamtzusammenhang reicht es nun –

Abgang!!!

_______________________________
[2] Der Hosenanzug reagiert grundsätzlich; so ist er programmiert. Auch auf seinen anderen Betätigungsfeldern. Agieren im Sinne von innovativem schöpferischen Denken is‘ nich‘. Der Hosenanzug braucht immer eine ‚Vorlage‘.

———————————————————————————————————————–

Grafikquelle   :    Dirk Niebel protestiert bei einer Presseaktion in der Nähe des Bundestags gegen die geplante Gesundheitsreform der Großen Koalition.

Abgelegt unter International, Kriminelles, P.FDP | 10 Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Dezember 2010

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch ?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küpperbusch: Schwere Körperverletzung bei „Wetten, dass ..?“.

Was wird besser in dieser?

War die Sendung das nicht irgendwie schon immer?

Die US-Diplomaten-Cables hatten wenig Neues über deutsche Politiker zu berichten. War die Aufregung um die „diplomatische Krise“, die das Ganze hervorrufen sollte, übertrieben?

Lespekt! sagt da der Chinese. Gespräche mit Diktatoren über Meinungsfreiheit werden künftig einen humorigen Groove bekommen: „Niebel, du schräge Besetzung, neulich warst du noch für Zensur!“ Wie hätten systemfromme Medien zu seiner Zeit über Robin Hood berichtet? „Seltsamer Kerl, hat was Psychopathisches, Antrieb vermutlich Habsucht, Sheriff von Nottingham hat Haftbefehl draußen.“

In 300 Jahren gibt es Nachmittagsserien über „Master Julian, der wackere Datenspaten“, und die sind dann mindestens so bekloppt wie Assange jetzt schon. Schneller wird es Me-too-Plattformen geben, etwa „Wiki und die starken Unterlagen“ oder www.Meister-Petz.de, und die Nachrichtendienste, die jetzt kotzen, werden ihr gefälschtes Material dort veröffentlichen. Wikileaks ist eine Amateurbude gegen Staaten, die mit gefälschten Geheimdokumenten über „Massenvernichtungswaffen“ einen mörderischen Krieg lostreten.

Heiner Geißler hat gesprochen, eine Einigung ist damit nicht erzielt. War die Schlichtung nichts als Volkstheater?

Na, immerhin das Theater, das ein Gutteil Volks gewollt hat. Die Schlichtung ist kein Verfassungsorgan, die Teilnehmer hatten null Wahl bestanden – und beides zusammen ergab einen Cast, der den Leuten in punkto „gefühlte Demokratie“ lieber ist als die gewählten Parlamente. Strange! Mit Blick auf sein Alter wird er mit der Show nicht als „Heiner und die sieben Geißlein“ auf Tour gehen zu jeder umstrittenen Umgehungsstraße.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

—————————————————————————————————————

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Niebel der Versager

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Juni 2010

Hast du einen Niebel wird dir häufig übel

20130922 Bundestagswahl 2013 in Berlin by Moritz Kosinsky0259.jpg

Der Herr und sein Dackel – es fehlt die Leine

Ein gutes Beispiel politisch motivierter Manipulationen enthüllt ein Bericht der Wochenendausgabe der TAZ. Dort können wir unter anderen nachlesen, dass die vor zehn Jahren gegebene Zusage, die Gelder für die Entwicklungshilfe bis zum Jahre 2015 auf 0,7 Prozent zu erhöhen, nicht erreicht werden kann. Des weiteren können wir lesen, dass wie in allen anderen Staatlichen Ministerien auch politische Opponenten kurzerhand ihrer Ämter  enthoben werden. Ich zitiere: „Unterdessen wurde bekannt, dass Dirk Niebel den Vorsitzenden des Entwicklungsausschusses der OECD, Eckhard Deutscher, zum Ende des Jahres aus der Organisation abzieht. Nach taz-Informationen ist Deutscher in Ungnade gefallen, weil er die Leitung für die geringen Ausgaben für Entwicklungshilfe kritisiert hatte. Deutscher hatte mehrfach angemahnt, dass 16 von 23 OECD-Ländern die Ziele bei den Entwicklungsausgaben erreichten, Deutschland hingegen nicht. Auch wurden innerhalb seines Ministerium viele Mitarbeiter zugunsten treuer FDP-Soldaten ausgetauscht. DL berichtete bereits am 06.04.10 über diesen Superminister.

Gleiches passiert aber auch innerhalb der Parteien.  So zum Beispiel innerhalb der DIE LINKE in NRW. Auch dort wurden viele Demokraten aus der Partei gemobbt oder auch ausgeschlossen, um so Platz zu schaffen für ewig gestrige Kommunisten oder SED Nostalgiker. Mobbing- und manipulierender- Spezialist ist der Landesgeschäftsführer Günter Blocks, der noch in dieser Woche „von einem gemachten Bett“ per Mail zu berichten wusste. Da liegt er nun drin, der Neurotiker und ich kann mir eine Frage nicht verkneifen: „Was bist du denn nun Günter ? Bauch- oder Rücken-Schläfer ? IE

Vor zehn Jahren versprachen Regierungschefs aus aller Welt, die Zahl der Armen zu halbieren. Jetzt ist klar, dass Deutschland seine Zusagen nicht halten wird. Nur der Minister gibt das nicht zu VON GORDON REPINSKI

Tansania ist eines der Lieblingsländer der deutschen Entwicklungspolitik, selbst Minister Dirk Niebel war schon einmal dort; Fortschritte schauen. Auf „gutem Weg“ befinde sich Tansania, resümierte der FDP-Mann nach kurzem Aufenthalt im April, stieg in seine Regierungsmaschine und flog wieder davon.

Ein Krankenhaus hat Niebel in dem ostafrikanischen Land auch besucht, erstaunlich, dass die Laune des Ministers danach offenkundig ungetrübt war. 950 Frauen sterben in Tansania nach Angaben der UNO statistisch auf 100.000 Geburten, in Europa sind es gerade eine oder zwei. Es ist eine erschreckende Zahl, aber in Afrika liegt Tansania damit nur wenig über dem Durchschnitt.

Um Probleme wie die Müttersterblichkeit zu verringern, haben Regierungschefs aus aller Welt vor zehn Jahren die Millenniumserklärung unterschrieben. Der Maßnahmenkatalog verlangte von Deutschland mehr Effektivität, die Halbierung der Armut und vor allem: ein Bekenntnis zu einer Erhöhung der Hilfsgelder. Bis 2015 wollte Deutschland die Mittel auf 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung steigern. Doch jetzt ist klar: Das Ziel wird Deutschland nicht erreichen. „Die Zahlen sind eindeutig“, sagte Niebels FDP-Parteikollege, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Haushälter Jürgen Koppelin der taz.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

——————————————————————————————————————

Fotoquelle : Moritz KosinskyTravail personnel

  • CC BY-SA 3.0 deCette image contient des personnes qui peuvent avoir des droits qui légalement restreignent certaines réutilisations de l’image sans leur consentement.masquer les conditions
  • File:20130922 Bundestagswahl 2013 in Berlin by Moritz Kosinsky0259.jpg

 

Abgelegt unter International, Kriegspolitik | 2 Kommentare »