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RENTENANGST

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Dezember 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Rechte Klatsche für Obama, Mehdorn auf der Schettino-Skala und die kriminelle Energie von Marco Reus

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Von der Leyen hat herausgefunden, dass Kampfeinsätze gegen IS auch ohne Verteidigungscharakter, Nato, UN-Mandat und „System kollektiver Sicherheit“ vom Grundgesetz gedeckt seien.

Und was wird besser in dieser?

Die Verfassung erscheint in neuer Auflage als „ergänzte und kompetent ausgeleyerte Fassung“.

US-Senator Marco Rubio plädiert für NSA und Waffen, gegen Abtreibung und Homosexuelle. Nun kritisiert er Obama für seine Annäherung an Kuba und sagt, es stelle einen Rückschlag für alle unterdrückten Menschen der Welt dar. Wie ist das alles in einem Kopf zu vereinen?

Sind Sie sicher, dass solche Vorgänge in diesem Körperteil stattfinden? Die Haltung, wonach „regime change“ vor „Wandel durch Annäherung“ rangiere, ist uns aus dem aktuellen Konflikt mit Russland nicht ganz unbekannt. Wobei eben ein Eskalationskurs der USA gegenüber den Castros akut niemandem auf Kuba hülfe. Obama bekommt dafür von rechts halt die „appeasement“-Klatsche, auch das für Freunde des guten Gespräches mit Russland nicht so ganz flammneu. Kurz: Rubio mag bescheuert sein, für eine Mitgliedschaft im außenpolitischen Arbeitskreis der Grünen wäre das kein Hindernis.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Dezember 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Ursula von der Leyen, der wüste Fuchs, die irrste Personalie seit mindestens Rommel soll nun die Nachschubwege der, für unsere Wirtschaft so dringend benötigten Rohstoffe freihalten. Also, ab an die Front meint zumindest Küppersbusch.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Jungs! U-Boot-Fahrer-Vollbart und Pimpfenschneise über den Ohren! Die Hitlerjungen kommen ins Sterbealter, und prompt sehen ihre Enkel aus wie Opa in seinen besten schlimmen Jahren. Geht nix verloren.

Und was wird besser in dieser?

Neben NSA und GCHQ möchte sich nun auch Ronald Pofalla in sein Privatleben einmischen. Das wird aber eng! Tatsächlich handelt es sich um den schnellsten Rücktritt aller Zeiten – eine Woche vor der Vereidigung übernimmt der milde Niederrheiner („Pofi Annan“) die Verantwortung für alle noch bevorstehenden Spitzelskandale. Was immer noch künftig enthüllt werden mag: Pofalla ist schuld, und der ist schon weg. Oder, wie Wolfgang Bosbach jovial zurückkotzt: Man „kann seine Fresse nicht mehr sehen“. Damit ist Pofalla der wichtigste Mann der neuen Bundesregierung.

Die SPD-Mitglieder haben entschieden: Die Große Koalition mit der Union kommt. Das ist keine Überraschung, oder wie sehen Sie das?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 4. März 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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´Auch in der letzten Woche räumte Merkel weiter linke Themen ab, während sich Steinbrück zum  Experte in Sachen dummer August macht. Anbei, Merkel als Trauzeugin? Sie ist bei Wehrpflicht, Atomkraft, Homo-Ehe und sonst wo gekippt: Die sagt spätestens nach den Flitterwochen, sie sei schon immer gegen diese Ehe gewesen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Henkel und Hankel gründen eine „Anti-Euro-Partei“

Und was wird besser in dieser?

Ich warte noch auf Honkel und Hunkel. Oder sie nennen sich gleich „Die Clowns“.

Peer Steinbrück hat Silvio Berlusconi einen Clown genannt. Italiens Staatschef Napolitano hat das derart traurig gestimmt, dass er nicht zum gemeinsamen Teetrinken kommen konnte. Muss sich Steinbrück jetzt Sorgen machen, dass er nie wieder für Vorträge in Italien gebucht wird?

Steinbrück, bisher SPD-Garantie für dummen September, kennt sich jetzt auch mit dummem August aus. „Send in the clowns“, hatte The Economist unverpeert auch getitelt, allerdings hinzugetextet: Italien habe wutgewählt, weil die Clowns am heftigsten gegen Merkel tölpelten. Kurz: Steinbrück unterließ es, die Bande als „Merkels Clowns“ dem politischen Gegner anzuheften. Das ist für einen Wahlkämpfer höchstens halbgut.

Angela Merkel mausert sich von der Öko- zur Homo-Kanzlerin. Wenn Sie schwul und heiratswillig wären, würden Sie Merkel als Trauzeugin einladen?

Merkel räumt routiniert Themen ab. Verfassungsgerichtschef Voßkuhle hat angekündigt, noch vor der Wahl auch ein Urteil zur steuerlichen Gleichstellung von Nicht-Hetero-Ehen zu erlassen. Prompt kriegt er erst mal Tadel von Kauder, Friedrich, Lammert: Er gebe zu viele Interviews. Der dickere Kracher kommt hinterher: Wenn die Union, not- und verfassungsgedrungen, Homo-und Hetero-Ehen gleichgestellt hat, wird ein Drittel der deutschen Familien verfassungswidrig benachteiligt: die Unverheirateten. Das wird dann mal richtig teuer. Deshalb bringt Unionsfraktionschef Kauder bereits jetzt ein „Familiensplitting“ ins Gespräch. Merkel als Trauzeugin? Sie ist bei Wehrpflicht, Atomkraft, Homo-Ehe und sonst wo gekippt: Die sagt spätestens nach den Flitterwochen, sie sei schon immer gegen diese Ehe gewesen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Dezember 2011

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Im Wochenrückblick wird festgestellt das eine jede Gesellschaft ihren Guttenberg hat und  die USA sind bald ein Entwicklungsland ist.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: In Äthiopien heißt „Ras“ ursprünglich „Kopf“. Über einige Umwege findet sich dieser Herrschertitel übrigens in den Rastafaris Jamaikas – den Anhängern eines schwarzen Herrschers – wieder, und also in der dortigen Rastalocken-Haarmode.

Was wird besser in dieser?

Wäre Ras nicht viel schöner als Wladimir, Herr Putin?

Josef Ackermann bekommt erst eine Briefbombe zugeschickt, dann haut man ihm auch noch die Lobbykratie-Medaille für irreführende, undemokratische Lobbyarbeit um die Ohren. Hat der Mann das verdient?

Keine Häme. Nur der Hinweis: Ohne Bekennerschreiben hätte man es sicherlich für „Kriminalität im Finanzimbissbudenmilieu“ gehalten, wie bei den Nazi-Morden auch.

Auf dem EU-Gipfel scheiterte ein gemeinsamer Pakt aller 27 EU-Mitgliedsstaaten für mehr Haushaltsdisziplin an Großbritannien. Warum lässt man denen das durchgehen?

Cameron hat nach dem Scheitern eine Stunde mit seinem Außenminister beraten. Mal davon ab, dass Westerwelle vermutlich eher Merkel bei Twitter folgt – die Briten scheinen sich verzockt zu haben mit eben diesem „Europa wagt es nicht ohne uns“. Sie wussten erst mal nicht, was sie sagen sollten. Never mind: Wir hatten Rettungsschirm, noch n Rettungsschirm, Schuldenschnitt, Hebel, nun Schuldenbremse und Sanktionen. Wenn völlig überraschend wieder kein Wunder geschieht, kommt die nächste Runde und die Briten können wieder einsteigen. Die Bankster wollen Merkels Trumpf sehen – Eurobonds -, und sie hat immer noch eine Kreuz 7 im Ärmel.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 4. April 2011

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Die letzte Woche im Rückblick und es droht die Gefahr das Fukushima zu einer Randbemerkung verkommt, und es demnächst vielleicht eine Christenkonferenz gibt.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Schauderlich, wie Fukushima zu so ner Art lästigen Nachrichtenrubrik wie Wetter und Sport wird.

Was wird besser in dieser?

Der Spiegel macht auf mit „Wie Deutschland auch ohne Kernkraft funktioniert“ .

Der Energiekonzern RWE wehrt sich juristisch gegen die vorübergehende Stilllegung des Meilers Biblis A. Steht das Atom-Moratorium der Regierung auf der Kippe?

So spektakulär hat es kaum ein AKW-Gegner je vorführen können wie jetzt RWE: „Eine Million pro Tag Gewinn“ wollen die Herren einklagen. Ihre intellektuellen Brennstäbe scheinen aus eitel Eigenthorium gebraten: für den Fall eines Friedens in Afghanistan oder eines Kriegsverzichtes wie in Libyen erwarte ich hohe Schadensersatzforderungen der Rüstungsindustrie. Das Moratorium der Bundesregierung stützt sich auf „Gefahr im Verzuge“, und – da wäre den Atombossen zuzustimmen – die war vor Fukushima so groß wie seither. Es trägt nicht und hängt vom Wohlwollen der AKW-Betreiber ab. Und was die wohl wollen – siehe oben.

Atomkrise und Libyenkrieg: Europäische Nachbarn spotten über die Ängstlichkeit der Deutschen – zu Unrecht?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Januar 2011

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ihre empörende Kürze.

Was wird besser in dieser?

Freude auf den nächsten Urlaub.

Die CSU widersteht bei ihrer Klausur in Kreuth der Versuchung, Parteichef Horst Seehofer zu demontieren. Warum eigentlich?

Das Medienprodukt zu Guttenberg hat eine weiche Stelle: der glaubt den Quatsch, den er über sich verbreitet. Kerner wird nicht mitfliegen zum Trachtenfest in Tirschenreuth. Und Seehofer kennt die Mühle, in der man zum Superhorst aufsteigt und jäh als rammelnder Rebell bruchlandet. Die Fantasie, der Baron werde auch noch Kanzler und der bejubelte Zerstoiber von gestern müsse weg, ist das aktuelle Maximum, was zu Guttenberg erreichen kann. Danach käme die Strafe: München.

Im Skandal um Dioxin-Eier haben die Kontrollen versagt. Muss ein neues System her?

Gibt’s. Die Futtermittelindustrie hat sich unter dem Schock des BSE-Skandals ein Qualitätssicherungsverfahren auferlegt. Damals zielte das gegen Tiermehl, nun führte es immerhin zur Selbstanzeige des verantwortlichen Herstellers. Vor den Ergebnissen staatsanwaltlicher Untersuchungen läst sich nur sagen: 1. die Rückfirmierung Aigners zur „Landwirtschaftsministerin“ ist ein teurer Knicks vor Usama bin Loden und seiner Bauernlobby, die jetzt schon nach Staatskohle ruft. Und 2. Industrieabfälle im Hühnerfutter sind auch nicht lustiger, wenn Dioxin nicht mehr mitmachen darf. Die Positivliste „Was darf ins Futter“ ist 68 Seiten lang.

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