DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Was würde Marx sagen?

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Juli 2015

Sozialistische Strukturen in der EU

Das ist natürlich eine sehr interessante Frage welche hier gestellt wird und es ist an und für sich ganz natürlich dass auch DL sich mit diesem Thema einmal ausgiebig beschäftigt. So gibt es doch kaum eine Familie in welcher nicht irgendwo noch ein Ur – Ur – Ur – Onkel mit den Namen Karl auftaucht. Sind nicht gerade bei uns Deutschen die Bücher voll mit Geschichtchen welche über große und kleine Arschlöcher mit diesen Namen berichten?

Meistens über die Kleinen welche in Ihren ganzen Leben nur das Ziel hatten sich maßlos zu vermehren und um sich persönlich auf Kosten der Allgemeinheit einen schönen Tag zu machen. So wurde dann ein gutbetuchter Sponsor gesucht, welcher aus Mitleid mit der Frau und den Kindern eine lebenslange Unterstützung zahlte, da durch eine, unsinnigen Beschäftigung kaum ein Überleben möglich war.

Solch ein Karlchen fanden wir auch in unserer Familie als Ur – Ur – Ur – Onkel. Dieser Mensch fühlte sich wohl nicht berufen hinter dem ererbten Anwesen den Boden zu bereiten und mit der Aussaat zu beginnen. Er ging lieber beim Nachbarn ernten und züchtete Eichhörnchen welche zwar kaum für einen vollen Magen sorgten, dafür aber recht unterhaltsam im Käfig hinauf und herunter sprangen. Genau der richtige Anschauungsunterricht  für jemanden welcher sich heute gerne den Sport im Fernsehen ansieht, aber den eigenen Bewegungen eher skeptisch gegenübersteht um die entsprechende Sitzfläche nicht zu mindern.

„Sich regen bringt Segen“, so hieß es auch schon zu den Zeiten der Ur – Ur – Ur – Onkel. Und ehrlich, wir wollten innerhalb dieses Artikel an und für sich nicht an den Zustand der Partei DIE LINKE erinnern. Nur, wer laufend von Versprechungen satt werden soll, möchte auch irgendwann einmal von den zu erwarteten Einlösungen leben können. Andernfalls erlitten wir das gleiche Schicksal wie unsere Ur – Ur – Ur – Onkel und müssten irgendwann auch die Radieschen von unten abbeißen.

Aber letztendlich sind wir dann doch wieder zu den Linken zurückgekommen.  Denn dort sitzen zwar keine Eichhörnchen, dafür aber fette Hennen und Hähne auf der Stange um anderen bei der Arbeit zuzusehen und um dann deren Fleiß auch entsprechend ironisch zu kommentieren. Nur gut dass der eigene Mist so tief auf diejenigen fällt welche sich wenigstens noch aktiv bemühen etwas zu ändern.

Die Karlchen, welche, wie wir heute erfahren durften, absolut keine Linken waren, sondern dafür viel zu faul, sollten wir also schnellstens vergessen und uns auf die Suche nach wenigstens einen Echten dieser scheinbar recht seltenen Spezi machen.

Da stoßen wir, natürlich rein zufällig auf einen Dr. welcher den erforderlichen Anforderungen besser entsprechen würde. Dr. Frankenstein – zwar kein Karl aber auch ein Ur – Ur – Ur – Onkel aller Linken. Operierte er doch wie uns aus unbestätigten Quellen berichtet wurde, diesen bekannt wallenden Bart an die Wangen des faulen Karlchen. Dieser Bart pflanzte sich im Laufe der Generationen über die Gene bei einigen Spezi der Modernen weiter, gerade so wie wir es bei einem Pastor im Saarland schon gesehen haben.

Was würde Marx sagen?

Die griechische Regierungspartei wird in der europäischen Linken als Heldin des Antineoliberalismus verehrt. Aber ist sie das wirklich?

Ein Marxist muss die momentane Debatte um den faktischen Bankrott des griechischen Staates seltsam finden. Eine Analyse des wichtigsten Kritikers der politischen Ökonomie hätte zumindest noch angefügt: Eine Politik, die sich nicht den Zahlen, also den Fakten stellt, kann keine sein. Einen linken Kader wie Gianis Varoufakis, für den Zahlen nur „Technisches“ waren, hätte er nicht ernst genommen.

Marx hätte über eine Volkswirtschaft gespottet, deren Eliten sich nicht selbst helfen wollen, durch Können, Kompetenz und ökonomisierbare Ideen. Er hätte angemerkt, dass einem Land, das über keine nennenswerte, geschweige denn konkurrenzfähige Industrie verfügt, nicht zu helfen ist, wenn es nur Moral mobilisiert. Ein Land also, das sich selbst in der Fantasie wiegt, die EU sei ihr schuldig, es aus dem Schlamassel zu holen – er hätte es so milde bespottet wie einst die Iren.

Zu Recht ist die linke Sammlungsbewegung gewählt worden – die alten Eliten, sozialdemokratische wie konservative, und ihre WählerInnen sind mit dem Wort korrumpiert nur unzulänglich beschrieben. Aber: Auch Tsipras und seine Leute haben nichts unternommen, um administrativ ihr Land in die Moderne zu führen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle. Wikipedia – Urheber John Jabez Edwin Mayall (1813–1901) Auf die Infoboxvorlage des Erstellers verlinken wikidata:Q1700595

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DL – Tagesticker 14.09.14

Erstellt von DL-Redaktion am 14. September 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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1.) So viel verdienen unsere Abgeordneten nebenher

Peter Gauweiler, Gregor Gysi, Peer Steinbrück: Jeder vierte Bundestagsabgeordnete verdient sich mit Nebentätigkeiten teils erkleckliche Summen dazu. Mancher wird dabei zum Millionär. Mit dem ständig aktualisierten FAZ.NET-Monitor können Sie ab sofort sehen, welcher Abgeordneter wie viel Geld nebenher verdient.

FAZ

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2.) Nabelschaujagd auf Islamisten

Und jetzt kommen die Verbote. Innenminister de Mazière will sich keine Faulheit nachsagen lassen und verbietet den Islamischen Staat. Also den deutschen Ableger davon.

TAZ

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3.) Linke will regieren, KPD bleibt Opposition

Am Sonntag wird in Thüringen gewählt. Ein mögliches Ergebnis könnte sein, dass mit Bodo Ramelow zum ersten Mal ein Mitglied der Linkspartei Ministerpräsident eines Bundeslandes wird.

Red Globe

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4.) Merkel warnt vor „Karl Marx in der Staatskanzlei“

Angela Merkel will den ersten möglichen Ministerpräsidenten von der Linkspartei verhindern: Die Kanzlerin warnt SPD und Grüne vor einem möglichen Bündnis.

Der Spiegel

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5.) Nordkorea lobt sich in eigenem

Menschenrechtsbericht

Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Völliger Quatsch. Pjöngjang weist die Vorwürfe über Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land entschieden zurück – und veröffentlicht kurzerhand einen eigenen Bericht. In dem ist Nordkorea ein Hort der Demokratie.

Sueddeutsche

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6.) „Angst vor Google wäre falsch“

Der neue EU-Digitalkommissar Günther Oettinger fordert ein höheres Tempo bei der Digitalisierung, damit Deutschland den Anschluss nicht verpasst. Zum Fürchten findet er die US-Konkurrenz aber nicht.

Die Welt

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Der, Die, Das – Letzte vom Tag

Lobbyist der Woche

7.) Wachhund Jyrki-Boy

Ohne den Titel „Superkomissaari“ tun es die meisten finnischen Zeitungen nicht, wenn sie die Aufgabe vonJyrki Katainen (Foto) in der künftigen EU-Kommission beschreiben: Der Vizepräsident für Wirtschaft werde nun als eine Art Budgetwachhund die Sparpolitik der EU überwachen. Auch wenn er dabei wohl selbst an der Leine Merkels liege.

TAZ

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Hinweise nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Der neue Kaputtalismus

Erstellt von DL-Redaktion am 28. August 2014

Der neue Kaputtalismus

APOKALYPSE Lange war sie out, die Zusammenbruchstheorie. Jetzt denken sogar moderate Wissenschaftler über „das Ende des Kapitalismus“ nach

Von Robert Misik

Der Kapitalismus ist voll der inneren Widersprüche, die sich immer mehr zuspitzen: Da ist sich die Linke seit Marx ganz sicher. Komischerweise ist sich die Linke aber überhaupt nicht sicher, was das eigentlich bedeutet: Zuspitzung der inneren Widersprüche. Über die Frage, ob Marx die Deutung nahelegte, dass der Kapitalismus zusammenbrechen muss, oder ob er vielleicht sogar das Gegenteil nahelegte, darüber streiten Marxologen seit 150 Jahren.

Müllhaufen der Wünsche

In jedem Fall aber hat sich der Kapitalismus als robuster und überlebensfähiger erwiesen, als Marx angenommen hatte. Die „Zusammenbruchstheorie“ wurde recht bald auf den Müllhaufen gekippt (gemeinsam mit der „Verelendungstheorie“ und anderen eindimensionalen Prognosen). Eduard Bernstein, enger Freund Friedrich Engels, verkündete: „Die Sozialdemokratie hat […] den baldigen Zusammenbruch des bestehenden Wirtschaftssystems […] weder zu gewärtigen noch zu wünschen.“

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Jim Linwood

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Friede dem Nischel

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Juni 2014

MARXISMUS
Die Stadt Chemnitz streitet um ihr sozialistisches Erbe

 Autor: Michael Bittner

In Chemnitz, dieser sonst so friedlichen sächsischen Metropole, tobt ein erbitterter Krieg unter den Bewohnern – glücklicherweise nur im Internet, wo außer der deutschen Sprache keine Opfer zu beklagen sind. Zankapfel ist die einzige Chemnitzer Sehenswürdigkeit: der „Nischel“ von Karl Marx, ein wuchtiger Bronzeschädel von Lew Kerbel.

Im Auftrag der Stadt hat die Werbeagentur Zebra dem Sockel des Monuments im Rahmen der Imagekampagne „Die Stadt bin ich!“ ein Deutschland-Trikot samt Mercedes-Benz-Logo übergestreift. Die Wangen des Kommunisten ziert eine schwarz-rot-goldene Fanbemalung. Die Bild-Zeitung jubelte: „Karl Marx ist Deutschlands größter Fan.“

Die Reaktionen der Chemnitzer waren gespalten: Eine Hälfte der Bevölkerung lobte die Aktion als „frech und witzig“, die andere beklagte „Denkmalschändung“. Militante Gegner des Projekts entrissen Karl Marx nach der ersten Einkleidung sein Trikot und ließen es besprüht mit einem Zitat zurück: „Arbeiter haben kein Vaterland.“

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber pixel-liebe

iese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

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Eine Marx-Zwergin für Oskar

Erstellt von DL-Redaktion am 11. März 2013

Das Linke Liebespaar von der Saar

Freie Auswahl für den heimischen Kamin

Ja, und so richtig süß, so richtig zum schlecken, diese Glosse heute in der Saarbrücker-Zeitung zu lesen. Da schließen wir uns natürlich liebend gerne mit einen Kommentar an. Ja liebe Leser, da fließt das Schmalz aus den Backofen heraus. Wie der Kuchen dann später wohl aussieht? Ach wir lassen uns doch so gerne überraschen.

Wie heißt es doch so schön: „ Wer den Schaden hat, braucht um den Spott keine Sorge zu haben.“ Wer den Schaden selbst verursacht erst recht nicht. Haben wir doch selten zuvor erlebt wie auf einen solch niedrigen, persönlichen Niveau versucht wird Politik zu machen. Wie gesagt die Betonung liegt hier auf versucht, denn in Wirklichkeit sehen wir billigen Klamauk.

In der Partei scheint der Stil aber auf reichliche Sympathien zu stoßen, denn Widersprüche sind nicht vernehmbar. Vielleicht sind nun alle in eine Art Hörigkeits-Starre  gefallen. Das Führerpaar hat gesprochen. Wie bei Adam und vor allen bei Eva?

Ja, wenn es dem Esel zu wohl geht, wagt er sich auf das Glatteis? Oder ? Könnte dieses schon auf die Panik vor den Ladenschluss hinweisen? Der Räumungsverkauf hat begonnen. Die privaten Intimitäten zu guter Letzt? Vielleicht als Krönung: Oskars Sprung vom Schrank im Schlafzimmer? Live auf Youtube? Oder Opas letzter Abzählreim: „Ene mene muh und drin bist du“?

Das ist ja schon fast wie bei unserem Loddar von dem folgender Spruch verbreitet wird: „‚Sis‘ are different exercises. Not only bumm!“ Jetzt wird die Idee der LINKEN die Gesellschaft zu verändern endlich mit Leben erfüllt und wir sind ziemlich sicher schon bald die völkischen Signale zu hören. Von musizierenden Zimmermusikanten?

Ja, einen Marx-Zwerg auf den Kaminsims, das hätte schon was für sich. Als gutes Spiegelbild für die zu erwartende nachfolgende Generation. Und eine große Hochzeit auf den Landsitz in Merzig-Silwingen, wir hörten das dort beim Läuten der Hochzeitsglocken noch immer an dem Strick gezogen wird.

Ja liebe Leser, so Konservativ ist Linke Politik. Von wegen Politik für Malochende um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu erreichen. Erst kommt das große Fressen für den LINKEN Adel  welcher sich selbst und seine Zukunft versorgt. So greift das alte Rezept immer wieder aufs Neue: Man nehme

Einen altgedienten Sozialisten, paare ihn mit einer jungen Kommunistin für die Ideologie, suche einen erfahrenen Gewerkschaftsfunktionär zum blenden der Schaffenden und kröne das Ganze mit einen verblödeten Professor für den intellektuellen Schein. Passt immer, die Sektengründung klappt. Die sakralen Räume können gebaut werden

Ein Marx-Zwerg für Oskar

Nein, ist das schön! „Er ist die große Liebe meines Lebens“, gestand Sahra jetzt der Presse. Und meinte damit unsern Oskar, der ja auch der ihre ist. Sonst kannten wir derlei intime Bekenntnisse nur von Halb- und Viertelpromis, die via Liebesbeichte ihre Popularität nachpolieren wollen. Aber auch wer Tag und Nacht tapfer wider den Kapitalismus streitet, hat ein Herz, jaja. Durchaus möglich, dass demnächst im lafontaineschen Landsitz in Merzig- Silwingen die Hochzeitsglocken läuten.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Karl Götze (active 1890s)
Permission
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The source of the digital image gives, „All images are the property of the LuEsther T. Mertz Library of The New York Botanical Garden.“, but this is incorrect. It is public domain …

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Links gleich sozialistisch?

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Februar 2012

Links = sozialistisch?

Was ist eigentlich eine Linke Lebenseinstellung. Ist Links gleich sozialistisch ? Interessante Antworten auf die eine Fragen versucht der Philippe Van Parijs in seinem interessanten Aufsatz zu geben deren Antworten mit Sicherheit manchem Linken erschrecken lassen.

Bis heute gibt es keinen genauen Begriff davon, was die Linke ausmacht. Es gibt nur eine räumliche Metapher, die sich der Sitzordnung in der französischen Nationalversammlung vor zwei Jahrhunderten verdankt. Seitdem setzte sich das Etikett in zahlreichen Ländern und Sprachen durch: Von der „Izquierda Unida“ über die „New Left“ und die „Democratici di sinistra“ bis hin zu „Groenlinks“ – unzählige Parteien und Bewegungen nutzen die Bezeichnung „Linke“, um ihre politische Identität zu beschreiben.

Dabei mangelt es den Konturen der als „links“ bezeichneten Grundsätze und Positionen nicht an Flexibilität. Diese jedoch führt oft zu Unklarheit und manchmal sogar zu völlig gegenteiligen Interpretationen. Dennoch lassen sich aus dem verschwommenen Gesamtgebilde einige unverkennbare Eigenschaften herauslesen.

Diejenigen, die für sich beanspruchen, „linke“ Überzeugungen zu vertreten, tun nichts anderes, als willkürlich einige der vielfältigen „linken“ Charakterzüge auszuwählen und diese als Wesenzüge einer Linken im dritten Jahrhundert ihres Bestehens auszugeben. Dabei relativieren sie jedoch auch solche Charakteristika als rein zufällige Versatzstücke, denen sich die im Prozess der Neupositionierung befindliche Linke ohne Scheu entledigt. Eine wirkliche Neubegründung der Linken bedeutet daher einen radikalen Schnitt, eine genaue Kursangabe, eine Neuformulierung des Hauptziels. Folglich muss sie all das einschließen, was den Kern des „Linkssein“ ausmacht. Was aber bedeutet es heute genau, der Linken anzugehören?

Bedeutet es erstens, den Status quo kategorisch zu bekämpfen, um Veränderungen zu erreichen? Das ist absurd. Vom allgemeinen Wahlrecht bis zur Pflichtversicherung gegen Arbeitsunfälle, von der Wärme familiärer Beziehungen bis zur Beschaulichkeit des Dorflebens gibt es zahlreiche Errungenschaften und Traditionen, die es unbedingt zu bewahren gilt. Gerade die vermeintlich progressiven Versuche, die Sozialpolitik zu zerschlagen, bedeuten für die Linken, sich dem reinen Fortschritt in den Weg zu stellen. „Links“ zu sein bedeutet hier nur eins: eine konservative Haltung einzunehmen.

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :   Grab von Karl Marx auf dem Highgate Cemetery London

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  • Hochgeladen: 20. Januar 2006

 

 

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Wirtschaft der Zukunft

Erstellt von Gast-Autor am 20. Juli 2011

Strategiedebatte: Wirtschaft der Zukunft,

File:2017-04-22, March for Science in Freiburg, Transparent Wissen schafft Zukunft auf dem Platz der Weißen Rose.jpg

Arbeitsauffassungen und DIE LINKE mit einem Parteiprogramm der Kompromisse – Menschen konsumieren Gebrauchswerte.

Die Arbeitswerttheorie von Karl Marx besagt: Nur menschliche Arbeit ist Quelle der „Wertschöpfung“. Mit der „Maschinenarbeit“ wird nur deren Wert auf die produzierten Güter übertragen. Die Werttheorie ist auch die materialistische Begründung, warum „Dienstleistungen“ wertschöpfend sind.

Wenn menschliche Arbeit zunehmend durch Maschinenarbeit ersetzt wird, dann sinkt die Wertschöpfung. Robert Kurz geht davon aus, dass die Wertschöpfung selbst an ihre Grenzen kommt, eben deshalb findet Geld keine Anlagemöglichkeiten in wertschöpfender Arbeit. Die am Finanzmarkt gehandelten Werte sind zunehmend fiktive Werte.

Das Programm der Linken beruht auf stofflichen und Wertewachstum. Die Idee der „Verteilungsgerechtigkeit“, wenn sie sich auf Deutschland oder Westeuropa bezieht, so etwa beim bedingungslosen Grundeinkommen, geht mit ihren konkreten Bedarfsberechnungen von der heutigen Wertschöpfung aus. Sie bezieht sich nicht auf die Gebrauchswerte.

Das Kapital wendet fünf Strategien zur Kompensation geminderter Wertschöpfung an:

1. In Wertsetzung neuer Bereiche, etwa Bildung(swirtschaft), Gesundheit(swirtschaft), Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen im umfassenden Sinne usw…

2. Verwandlung menschlicher Arbeit in Lohnarbeit (Abbau Subsistenzwirtschaft, Rekrutierung von Millionen von neuen billigen Arbeitskräfte in Asien, Afrika und Lateinamerika )

3. Senkung des Lohnens, der Steuern und damit des privat und gesellschaftlich angeeigneten Anteils an der Wertschöpfung

4. Mittels monopolisierter Marktmacht Monopolpreise (auch Verschlechterung der Terms of trade – z. Bsp. Für Güter aus Asien, Afrika usw.), Güterverknappung usw.

5. Schaffung neuer Nachfrage durch die Legitimation von Kriegszerstörungen und Wiederaufbau

Das Programm der „Verteilungsgerechtigkeit“ in Deutschland anerkennt – ohne prinzipielle Kritik –

a) die Faktoren 1-4, damit wird
b) der Raubbau / fehlende Reproduktion der natürlichen Bedingungen / Quellen / Grundlagen der Produktion (Natur und Mensch) stillschweigend vorausgesetzt
c) mehr / eine grundlegend andere Verteilungsgerechtigkeit zwischen allen Menschen weltweit und
d) nachhaltige Nutzung der Naturressourcen und deren Kosten nicht berücksichtigt.

„Es ist genug für alle da“ kann sich nicht auf die heutigen – fiktiven – Geldwerte beziehen. Die Gebrauchswerteproduktion muss anders geplant, mit vernünftigen und gerechten Bedürfnissen in Übereinstimmung gebracht werden. Der fiktive Geldwert am globalen Markt ist dafür nicht die Grundlage.

Die heutige Rettung der Banken, Staaten usw. ist das Bestreben, die fiktiven Geldwerte aufrecht zu erhalten und damit die Privateigentums – und Privat-Machtansprüche der kapitalistischen Eigentümer zu erhalten.

Die Abwertung der fiktiven Werte in Übereinstimmung mit den tatsächlich produzierten Werten bedeutet Teil-Enteignung des Privateigentums und der am Finanzsystem Partizipierenden. ZU den Partizipierenden gehören heute auch die Kleinsparer, die Inhaber von Lebensversicherungen, die Einzahler in Pensionsfonds usw… So sind viele ArbeitnehmerInnen und Bürgerinnen in Geiselhaft des Finanz- und Kapitalmarktes geraten. Die Scheidung von Finanzmarkt und produktiven Kapital ist ebenso weitestgehend eine fiktive, denn die wertschöpfenden Betriebe sind eingebettet in die Finanzwirtschaft, sie nehmen Kredite oder legen Gewinne am Finanzmarkt an. Große Finanzkapitalakteure, etwas Pensionsfonds usw. wurden selbst zu Kapitaleignern wertschöpfender Unternehmen.

Nur ein geringer Teil der Finanzdienstleistungsarbeit ist real wertschöpfende Arbeit. Die Arbeit der Spekulanten ist ebenso parasitär, wie die Arbeit des Militärs, erheblicher Teile der Staatsbürokratie, der Parteibonzen, der Ideologen in Medien und Religionsgemeinschaften usw…

Das Geldsystem und die darin eingeschlossene Vergesellschaftungskraft hat ein Wirtschaftssystem, gestützt auf bürgerliches Recht, hervorgebracht, indem die reale Wertschöpfung und das fiktive Geld zunehmend auseinander fallen.

Eine Wirtschaft der Zukunft muss die Planung und Steuerung einer nachhaltigen und menschengerechten Gebrauchswertproduktion global ermöglichen, gutes Leben und gute Arbeit sind in einer Geldwirtschaft die auf Privateigentum an Produktionsmitteln, Monopolbildung und politischer Macht der großen Eigentümer (Klasse) beruht nicht möglich. Die weltweite Krise der Finanz-Wirtschaft ist auch eine Krise der parasitären Staatswirtschaften, die Kriege und Repressionsapparate, eine parasitäre Dienstklassen finanzieren, indem sie erhebliche Teile der realen Wertschöpfung der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Generationen verbrauchen. (Schulden, die die reale Wertschöpfung übersteigen).

Die Verschuldung der Staaten bei den Kapitaleignern führt zu einer exzessiven Aneignung / Umverteilung der Arbeitsergebnisse der arbeitenden Menschen weltweit. Damit kompensieren sie die Minderung der realen Wertschöpfung und die höheren Kosten (Lohn, Steuern) in einigen Staaten, die über Gewerkschaften und eine entsprechende Gesetzgebung (Arbeitsrecht, Sozialrecht) erzwungen und „gesichert“ werden/wurden.

Die politische Macht des Kapitals beruht primär auf dem großen Privateigentum. Der Kleinanleger, Kleinsparer, Rentenfondinhaber hat keinen wesentlichen Einfluss was wie womit und wofür produziert wird. Die „Konsumentenmacht“ ist durch die Macht des Kapitals, dessen Verfügung über den Staat (Gesetze; z.Bsp. Hartz IV und dessen ideologische und repressive Durchsetzung) und das Machtungleichgewicht auf dem so genannten Arbeitsmarkt begrenzt.

Auch das „Belegschaftseigentum“ könnte auf Grund der Macht des Privateigentums des ideellen Gesamtkapitalisten im Wesentlichen nur nach den Regeln des monopolistisch durchherrschten Marktes „spielen“. Wirtschaftsdemokratie kann Arbeitsbedingungen verbessern, kann den Lohn-Anteil am produzierten Neuwert erhöhen, aber die Nagelprobe bleibt, ob sie die Eigentumsverhältnisse verändern kann und die Ziele der Produktion der Marktmacht entwinden kann.

Höhere Staatsausgaben für Investitionen, Sozialleistungen usw. dürfen nicht auf Verschuldung, sondern auf realer Enteignung von Gewinnen und Verfügungsmacht über Eigentum begründet sein. Keynes stellte die „Systemfrage“ nicht.

DIE LINKE sucht zwischen ihren Strömungen nach Formelkompromissen im Parteiprogramm oder Strömungen ringen um ihre Dominanz.

Aus einer politischen Strategie, die zu leeren Formelkompromissen auf dem Programmparteitag führt, kann keine wirksame und systemtransformierende Praxis / Taktik abgeleitet werden.

Viele Prozesse sind hochkomplex und hoch ambivalent, aber die politische Machtausübung ist wesentlich von den (großen) Wirtschaftsinteressen bestimmt. Mit dem großen Privateigentum und dessen „Heiligkeit“ hat die Menschheit ihre Produktivität und die wachsende Ungleichheit der Menschen, Völker, Gesellschaften, Staaten usw. hervorgebracht.

Es kann keinen Grünen neuen Deal geben, ein neuer Kapitalismus kann nur bedeuten, schrittweise die kapitalistische Produktion und das dieser zu Grunde liegende Eigentum zu vergesellschaften (Kern von Transformation). Zu diesem Prozess gehört die globale (!) Neuverteilung von Arbeit, der Arbeitsergebnisse (Gebrauchswerte) und deren natürlicher und materiellen und ideellen (Wissen) Basis.

Die Bundesrepublik Deutschland, die EU, China, die USA… bereiten sich auf große und viele kleine Kriege vor. Damit sie dies können, müssen sie sich erhebliche Teile der Gebrauchswertproduktion in Gestalt von Kriegswaffen und menschlichen Tötungsmaschinen aneignen. Die Ressourcen für das Leben werden so zusätzlich verknappt und zerstört.

Zukunftsstrategien, die an der kapitalistischen Wirtschaftsweise festhalten führen weiter in die historische soziale und ökologische Sackgasse. Für Milliarden Menschen gilt unter den heutigen Verwertungsgrundsätzen, dass sie als „verworfene Leben“ geboren werden. Für die Revolutionäre des arabischen Frühlings und viele Völker sollte es eine objektive Tatsache sein, dass sie den Weg kapitalistischer Akkumulation, des Raubbaus an der Natur nicht mit dem Ergebnis realer Bedürfnisbefriedigung und sozialer Sicherheit erlangen können. Extreme Ungleichheiten werden sich global verschieben, aber unter kapitalistischen anarchischen Bedingungen werden diese weiter wachsen und progressiv zerstörend auf die Lebensgrundlagen wirken.

 Das Parteiprogramm muss die Ziele des Transformationsprozesses bestimmen, den Prozess als Prozess der Emanzipation und der Ausweitung der solidarischen Bürgermacht über die Wirtschaft bestimmen. Sie sollte sich davor hüten „Bilder zu malen“ und sich in allzu viele Details zu verlieren. Es braucht ein Programm der Interessen, derWerte, nicht starrer Prinzipien. Es braucht ein Programm, welches reale Bewegung, Einheit in der Vielfalt ermöglicht. Die Angriffe (Opposition, Widerstand) und die Transformationsversuche (Gestaltung) müssen in ihren kurz-, mittel- und langfristigen Tendenzen erprobt, erforscht und demokratisch legitimiert werden. Der Weg in eine neue Gesellschaft findet auf keiner von einem Generalstab geführte Großbaustelle statt, sondern es sind viele Baustellen, viele verschiedene Werkzeuge, viele verschiedene „ArbeiterInnen“ , Fronten und Kämpfe, auch asymmetrische, ungleichzeitige Kämpfe der Individuen, der Gruppen, der Milieus, der Klassenfraktionen, der Bewegungskräfte die in organischer Solidarität(en) verbunden sind und das Programm der realen Bewegung in ihrer Praxis (tendenzielle dialektische Einheit von Praxis und Theorie) hervorbringen.

DIE LINKE braucht ein Programm der allmählichen Revolution, in der sich die Subjekte der Revolution selbst formieren, entwickeln, entfalten, verändern… und mit ihnen die gesellschaftlichen Verhältnisse. Dazu gehört zwingend, die Einsicht, der Wille, die Fähigkeit die Macht- und Eigentumsverhältnisse in Richtung Vergesellschaftung zu verschieben. Gegenwärtig gilt es für eine solche Qualität der Kämpfe die politischen, die sozialen und die ideellen Voraussetzungen zu schaffen. In diesem Sinne gilt es über eine Strategie zu verfügen, die einen anderen, einen an Eigentum und Macht schwächeren (Welt)Kapitalismus zu erzwingen und zu gestalten ermöglicht. Das wäre die rote Antwort auf schwarz-gelb, die mit dem Ökokapitalismus die bestehenden Macht- und Eigentumsverhältnisse als Heiligtum schützen und ausweiten will. Für „gute Arbeit“ und ein „gutes Leben“ für die Milliarden Menschen in der Welt und die Millionen in Deutschland und Europa ist in diesen Konzepten nur soviel Raum, wie die Bügermehrheiten erringen.

Ein nationales sozialistisches Programm hat keine Existenzberechtigung! Es wäre immer ein Programm der Ungleichheit und der weltweiten Ausbeutung von Mensch und Natur.

Wenn die Linken nicht durch fähige ausdauernde Arbeit erstarken, droht eine rechtsnationalistische und eine global ökofaschistische Zukunft. Dieser „Alternative“ sollte sich DIE LINKE stets bewusst sein. In Europa ist die politische Rechte auf dem Vormarsch.

Mit der Energiewende, infolge dem radikalen Umbau der materiellen Produktivkräfte und neuen verteidigungspolitischen (Kriegs- und Repressionskonzepten) macht sich gegenwärtig die BRD in der EU und mit der NATO für mehr und schlechteren globalen Kapitalismus als europäische Führungsmacht bereit. Dem Volk wird dies als zukünftige Krisenfestigkeit am Standort Deutschland verkauft. DIE LINKE muss sich zur Aufklärungsmacht, zur politischen Lernbewegung, zur politisch pluralen Produktivkraft entwickeln – das ist ihre Aufgabe und ihre einzige Existenzberechtigung. Kein Geld für Waffen und Bundeswehr/NATO-Söldner, heraus aus der Militärstruktur der NATO und für ein Atomwaffen freies Deutschland, dass sollten Ziele der Linken sein. Für eine Lebensweise des Seins und nicht des Habens, für einen neuen Internationalismus, für eine neue – organische – Solidaritätspraxis muss die Linke Vorbild sein.

Bernd Wittich

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Grafikquelle  :   This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Source Own work
Author Andreas Schwarzkopf

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„Sein und Bewusstsein“

Erstellt von Gast-Autor am 1. Juli 2011

Das Sein bestimmt das Bewusstsein

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Dieses Zitat von Marx wird heute in der Politik gern verwandt, um nicht erklären zu müssen, wo etwas im Argen liegt. Dabei gibt es verschiedene Formen des „Gesellschaftlichen Bewusstseins“. Als da wären das politische und rechtliche, das moralische, das künstlerische, das philosophische, das religiöse Bewusstsein und die Wissenschaft innerhalb einer Gesellschaft.

In den Medien wird berichtet, dass die Abgeordneten – Bundestagsdiäten in den nächsten zwei Jahren um jeweils 298 Euro/Monat erhöht werden sollen. Mir stellt sich hier die Frage: Verdienen unsere Abgeordneten nicht schon genug? Stimmt das Preis-Leistungsverhältnis noch?

Wenn ich bedenke, was ich mir alles leisten könnte, wenn mein Kontostand jeden Monat nur um die Summe von 292 Euro zusätzlich wachsen würde. Es ist doch so, dass man das Gehalt an der Leistung misst. Bringt man im Beruf die entsprechende Leistung nicht, dann gibt es Ärger und die Entlassung droht, einfach, schnell und ohne Kommentar. Sind Diäten auch von einer Gegenleistung abhängig? Wie wird diese Leistung bemessen, wenn Gesetze immer mehr von Lobbyisten ausgearbeitet werden.

Lese ich über Zahlungen an Abgeordnete schweifen meine Gedanken zu DEN Menschen, die täglich allerschwerste Arbeit leisten müssen und trotzdem in der Mitte des Monats schon auf den nächsten Zahltag warten. In Altenheimen, am Hochofen, am Fließband, die Bauern, Piloten, Lehrer, LKW- Fahrer auf der Autobahn … usw, sie alle tragen eine hohe Verantwortung und werden bei Fehlern zur Verantwortung gezogen.  Selbst meine Friseuse, denn die muss bei allem Druck und Kleinstgehalt immer darauf achten, dass die Frisur passt.

An all diese Menschen denke ich, wenn es um die Verteilung von Geldern aus dem großen Staatssäckle geht.

„Diät“, heißt für mich „abspecken“, nicht aufstocken. Ein komisches Wort für eine  Gehaltszahlung, Zulage, Zuwendung, Aufwandsentschädigung und wie auch immer.

Bei der Rente weiß jeder, was gemeint ist. 0, 99 % mehr, der letzte Coup.

Irgend etwas passt in dieser Gesellschaft wo so viel von Gerechtigkeit geredet wird ganz und gar nicht.

Die ältere Generation hat sich krumm gemacht, Deutschland nach dem Krieg aufgebaut. Im Westen nach der Mauer härteste Arbeit verrichtet. Im Osten bei Mangel- und Misswirtschaft durchgehalten, in einer Diktatur. Nur um es mal zu erwähnen. Man kann es nicht oft genug sagen, ja man muss es heraus schreien.

Warum bekommen nicht alle eine gleiche Gehaltserhöhung, oder Zuwendung von 298 Euro? Als Versuch die Einkommensschere wieder ein wenig zu schließen. Es sind ja alle Bürger ständig damit beschäftigt, den Wohlstand unseres Landes weiter aufzubauen, mit Fleiß und Beharrlichkeit.

Braucht innerhalb einer Gesellschaft nicht der Eine den Anderen?

Wie würde sich ein Hartz IV Empfänger freuen, oder eine Oma, die allein im Plattenbau mit einer Minirente sitzt. Eine allein erziehende Mutter würde Luftsprünge machen, wenn sie mehr Geld in der Tasche hätte. Das Geld geht doch wieder in den Kreislauf der Wirtschaft ein. Wo ist das Problem? Und 298.- Euro, das stecken wir doch locker weg. Denken wir mal an die Hilfe für die Banken, Geld für nichts zum Fenster hinaus geschmissen. Vor allen Dingen Geld ohne jegliche Gegenleistung.

Unsere Abgeordneten sind doch vom Volk gewählt. Sie nennen sich „Volksvertreter“. Es wäre schön, das einmal zu definieren.

Und am Ende der Geschichte:

Bedeutet das „SEIN“ auch in der heutigen Zeit, als kleine Bürgerin das „Bewusstsein“ haben zu müssen, dass es richtig ist, eine Diätenerhöhung durchzuführen. Nein, das riecht nach DDR- Zeiten.

Da bleibe ich lieber in meiner Horrnzsche (Wohnung, Bett u. a.), mache die Tür von innen zu, weil mein „Moralisches Bewusstsein“ mich in meinem „Sein“ zu massivem Ärgern zwingt.

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Grafikquelle   :   Karl Marx, The Prophet

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