DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Ehrung für Mark Zuckerberg

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Februar 2016

Herzlichen Glückwunsch zum Epic Fail

Autorin: Tilmann Baumgärtel

Mark Zuckerberg bekommt den Axel Springer Award verliehen, weil er eine „herausragende Unternehmer­persönlichkeit“ ist. Was für ein Witz.

Der Springer-Vorstand hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg für die in diesem Jahr zum ersten Mal vergebene Auszeichnung ausgesucht, weil er zu den „herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten“ gehört, „die in besonderer Weise innovativ sind, Märkte schaffen und verändern, die Kultur prägen und sich gleichzeitig ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen“. Zwar ist kaum zu bestreiten, dass Facebook ein erfolgreiches Unternehmen ist. Aber was die gesellschaftliche Verantwortung betrifft, ist die Firma ein epic fail. Hier folgen acht Gründe, warum Mark Zuckerberg kein vorbildlicher Unternehmer ist.

 1. Das Geschäftsmodell

 Es mag schön sein zu wissen, was Mama, Papa und Tante Hilde heute zum Mittagessen hatten. Aber diese Art von Informationen liefert einem Facebook nicht aus Liebe zur globalen Kommunikation. Vielmehr akkumuliert das Unternehmen so Verbraucherinformationen, die das Unternehmen auswertet und an Datenhändlern wie Acxiom, Epsilon, Datalogix oder Bluekai weitergibt – scheinbar anonymisiert, tatsächlich aber als letztlich doch relativ leicht aufzulösender „Hash-Wert“. Dass die Analyse von Big Data durch die Firma bisher noch nicht so gut funktioniert, wie es Facebook und seine Investoren gern hätten, ist keine Entschuldigung für diese fundamental unethische Methode, sich an unseren persönlichsten Informationen zu bereichern.

2. Der Algorithmus

Kein Mensch weiß, warum er welche Informationen vorgesetzt bekommt, wenn er Facebook anklickt. Bloß, dass dahinter ein streng gehüteter Algorithmus steckt, davon hat man schon mal gehört und davon, dass dieses Programm uns liefern soll, was uns besonders interessiert. Dazu gehört zunächst einmal alles, was man im Internet kaufen kann – wie jeder weiß, der bei Facebook schon mal gnadenlos von Werbung für Turnschuhe oder Bücher verfolgt worden ist, die er sich zuvor auf einer anderen Website angesehen hatte. Letztlich führt das Programm aber zur Entstehung einer „Filterblase“, in welcher der User mit immer trennschärfer auf seine Spezialinteressen zugeschnittenem Material zugeballert wird. Mit dem umfassenden Informationsangebot des Internets hat dieses Paralleluniversum nichts zu tun.

3. Trolle, Hetzer, Asoziale

In den Biotopen, die Facebook gezüchtet hat, haben sich teilweise asoziale Umgangsformen eingebürgert, bei denen Gepöbel, Beleidigung und strafrechtlich Relevantes zum üblichen Ton gehören. Jahrelang hat Facebook so getan, als könnte es diesem Treiben keinen Einhalt gebieten, obwohl man gleichzeitig mühelos in der Lage war, Bilder von Nackten flächendeckend zu löschen, weil diese den eigenen „Community-Standards“ widersprachen. Das geht bis zu Bildern von Stillenden (nackter Busen!), die in Internet-Sweatshops in Entwicklungsländern wie den Philippinen für geringe Löhne aussortiert werden.

In Deutschland hat Facebook die Aufgabe, für die Einhaltung elementarer Regeln des zwischenmenschlichen Umgangs zu sorgen, nun outgesourct, und zwar an die Bertelsmann-Firma Arvato, ein Unternehmen, das sonst Kundenkarten- und Treuebonus-Programme inklusive Callcenter betreibt. Hier sollen in Zukunft einhundert Mitarbeiter nach eigenem Gusto über Fragen entscheiden, für die bisher der Staat und seine Vollzugsorgane zuständig waren: etwa darüber, was Beleidigung oder Volksverhetzung und was grundgesetzlich geschützte Meinungsäußerung ist.

4. Facebook gibt und Facebook nimmt

Dank der Milliarden Facebook-Nutzer hat das Unternehmen eine historisch einmalige Machtposition als Umschlagplatz für Aufmerksamkeit erlangt. Facebook ist mit dafür verantwortlich, dass Internet-Medienunternehmen wie BuzzFeed, die Huffington Post oder Vox in kürzester Zeit zu wichtigen Nachrichtenquellen werden konnten. Internetfirmen wie Zynga („Farmville“) and LivingSocial wurde dank Facebook für einige Monate zu Global Playern, dann durch ein paar Veränderungen am Algorithmus ins Nichts gestürzt. Höchste Vorsicht geboten ist darum bei dem Facebook-Konzept der „Instant Articles“ – Medienunternehmen veröffentlichen ihre Texte und Videos direkt bei Facebook statt auf der eigenen Website, weil die User immer seltener auf Links „nach draußen“ klicken – beziehungsweise gar nicht mehr wissen, dass es ein Internet jenseits von Facebook gibt.

5. Datenschutz

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Tony Webster from Portland, Oregon, United States / gesehen in Berlin

CC BY 2.0

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Prof. Bierbaum freut sich

Erstellt von DL-Redaktion am 12. November 2015

Der Diener folgt immer seinen Chef – Dummheit schafft Abhängikeit

Da lesen wir eine Presseerklärung von Oskar Lafontaine auf der Landesseite des Saarlandes welche dann auf Facebook entsprechend kommentiert wird. Auf einen DL Kommentar verzichten wir diesmal, sondern lassen heute Andere zu Wort kommen. Da wir die Forderungen welche der Presserklärung angefügt sind seit mehr als 10 Jahren als Linke Luftschlösser schon zig mal gehört und gelesen haben bitten wir den Leser den Link zu folgen.

Hier also die Presserklärung vom 09.11.15

In der aktuellen Flüchtlings-Debatte fordere ich feste Flüchtlings-Kontingente in Europa, um den Familiennachzug in Deutschland aufrecht erhalten zu können. Dazu hier meine neueste Pressemitteilung:

„Es ist menschlicher, die Zahl der Flüchtlinge, denen man in Deutschland Schutz gewährt, durch feste Kontingente in Europa zu begrenzen und dafür den hier Aufgenommen zu ermöglichen, ihre Ehepartner und Kinder nach zu holen. Ein stetig ansteigender Zuzug dagegen hätte zwangsläufig zur Folge, dass der Nachzug von Familienmitgliedern begrenzt werden müsste. Auch der sozialdemokratische Ministerpräsident von Schweden, Stefan Löfven, fordert jetzt aus demselben Grunde eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge in Europa. ‚Wir befinden uns nun in einer extrem angespannten Situation.‘ Es sei ‚an der Zeit, dass andere Länder ihre Verantwortung übernehmen‘. Eine entsprechende klare Aussage der Bundeskanzlerin Angela Merkel fehlt bisher. Nach Auffassung führender Politiker in Europa ist sie daher mittlerweile mit verantwortlich für die stetig ansteigenden Flüchtlingszahlen und das Erstarken rechter Parteien in Europa. Auf europäischer Ebene sollten faire Vereinbarungen getroffen werden. Um denen, die nicht aufgenommen werden können, ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, sind die Flüchtlingslager in der Krisenregion finanziell so auszustatten, dass die Menschen nicht hungern und im Winter nicht frieren müssen und dass ihre Kinder eine Schule besuchen können. Die Gleichgültigkeit der Regierungen der reichen Länder, auch der deutschen, gegenüber der Not in den Flüchtlingslagern, hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen aufgebrochen sind, um sich in Europa, vor allem in Deutschland, eine neue Existenz aufzubauen.“

Für die Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung sei der soziale Frieden im Land der Schlüssel. „Die Kosten dürfen nicht diejenigen tragen, die ohnehin schon benachteiligt sind, nämlich die Geringverdiener, Arbeitslosen, Rentner und Familien. Es darf nicht sein, dass an Schulen, im sozialen Bereich, bei der öffentlichen Daseinsvorsorge und der Polizei gekürzt und gestrichen wird, während sich Merkel, Gabriel und Co weigern, Millionäre angemessen an der Finanzierung zu beteiligen. Der Tisch für die Flüchtlinge muss von den Reichen gedeckt werden.

Quelle: Die Linke Saar

Der Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn antwortet am 9. November um 08:50 auf Facebook wie folgt:

Ich teile Oskar Lafontaines Position nicht. Weder ist es akzeptabel, die einen Flüchtlinge gegen die anderen auszuspielen, noch ist es hilfreich, den sozialen Frieden angesichts der aktuellen Situation als gefährdet zu proklamieren. Beides tun andere jeden Tag – und ich bin dankbar, dass viele Menschen genau dagegen Woche für Woche auf die Straße gehen.

Am 11. 11. 15 zieht  die Linksjugend des Saarlandes hinterher

Linksjugend [’solid] Saar kritisiert Lafontaines Aussagen zum Familiennachzug und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung

Die Linksjugend [’solid] Saar kritisiert die neuesten Aussagen von Oskar Lafontaine, die Aufnahme von Geflüchteten nach Deutschland zu begrenzen, um den Familiennachzug zu ermöglichen. Vorstandsmitglied und Sprecher Simon Ohliger warnt ausdrücklich davor, Familiennachzug und die Aufnahme neuer Geflüchtete gegeneinander auszuspielen. „Es ist ebenso wichtig, dass jeder, der es unter lebensgefährlichen Bedingungen bis über die deutsche Grenze geschafft hat, hier Asyl beantragen kann, wie Menschen wieder mit ihren Familien zusammenzuführen. Bei beiden Themen geht es um Menschlichkeit und die kann man nicht gegeneinander abwägen. Gerade innerhalb der Linken sollten wir uns klar gegen diese Politik stellen und zeigen, dass jede*r Geflüchtete hier willkommen ist.“

Beides sei mit gesellschaftlichem und politischem Engagement machbar. Weiterhin kritisiert die saarländische Linksjugend [’solid] die von der Bundesregierung beschlossenen Verschärfungen des Asylrechts und insbesondere auch die Aussetzung des Familiennachzugs aufs Schärfste. Damit hätte Deutschland das härteste Asylrecht seit der Gründung der Bundesrepublik. „Das grundsätzliche Recht auf Asyl gehört in Deutschland zu den Lehren aus der NS-Zeit. Zum Wohle von Menschen Humanität einzuschränken, ist genau so absurd, wie Kriege durch Waffenexporte verhindern zu wollen“, so Ohliger abschließend.

Quelle: Die Linke Saar

Fraktion Die Linke im Landtag des Saarlandes Facebook

Zur Kritik des Bundesgeschäftsführers der Partei DIE LINKE, Matthias Höhn, an den flüchtlingspolitischen Forderungen Oskar Lafontaines, erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, Prof. Heinz Bierbaum „Geschäftsführer Höhn hat offenbar wenig Kontakt mit der Bevölkerung. Seine Kritik an der Forderung Oskar Lafontaines nach europaweiten Kontingenten zur Aufnahme von Flüchtlingen, um den weiteren Zustrom in Schweden und Deutschland zu begrenzen und den Familiennachzug zu ermöglichen, stößt bei vielen auf Kopfschütteln. Man könnte von einem Bundesgeschäftsführer erwarten, dass er die besorgniserregende Zustimmung zur AFD in Ostdeutschland zumindest zur Kenntnis nimmt. Wir brauchen nur nach Frankreich zu schauen, um zu erkennen, was passiert, wenn der soziale Friede in einem Land nicht gewahrt wird und sich die Rechte des Themas bemächtigt.“

F.  P. : ach, und weil „besorgte buerger“ ihre fremdenfeindlichkeit ausleben, fangen wir an fluechtende gegen fluechtende auszuspielen und machen seehofersl, hoeckes und de maizeres geschaeft? ich glaub, es hackt!

E. P. : Die besorgnisserrgende Zustimmung zu rechten Parolen bedeutet für DIE LINKE, für eine Begrenzung, also für eine weitere Aushöhlung des Asylrechtes einzutreten? Ich glaube, es hackt bei Euch, Genossen. Refugees welcome!!!

K. S. : Die CDU(/CSU besetzt seit Wochen das Thema „Asylanten“ und wie man/frau damit umzugehen hat. Und zu welchen Parteien werden Menschen damit getrieben? Ich werd nicht im rechten Sumpf als Linker das angeln beginnen!

A. J. : Seid ihr jetzt vollkommen wahnsinnig geworden!? Nach der Argumentationslinie hätte man auch Hartz IV mittragen können, weil die Mehrheit der Bevölkerung der Reform damals zugestimmt hat. Eine LINKE, die dem hetzenden Pöbel nach dem Munde plappert, braucht wirklich niemand. Schämt euch!

R.  H. : So ein Blödsinn… Was ihr da tut, ist „Fähnchen im Wind“- Politik. Der Mob randaliert und ihr gebt unsere Positionen auf. Das ist inkonsequent und schäbig.

T. R. : Bevor sich die Rechte eines Themas bemächtigen kann, sollen wir ihr also das Geschäft abnehmen? Na Glückwunsch – wenn wir uns von denen die eigenen Antworten diktieren lassen, können wir uns DIE LINKE gleich sparen…

S.  W: : Ich wäre dafür, ihr solltet im Saarland lieber mal konkrete Politik machen und den Flüchtlingen konkrete Hilfsangebote machen anstatt mit heißer Luft um euch zu hauen. Bitte meldet euch mit konkreten Vorschlägen die Menschen in Not helfen. Danke!

Halina Wawzyniak  „Wir brauchen nur nach Frankreich zu schauen, um zu erkennen, was passiert, wenn der soziale Friede in einem Land nicht gewahrt wird und sich die Rechte des Themas bemächtigt“ ach na klar, die geflüchteten bedrohen den sozialen frieden. deshalb muss man sich im sinne der position von oskar des themas annehmen? NEIN!

D. S,. : Eine Partei ist kein Selbstzweck. Das sieht man im Saarland wohl anders.

C. T. : Umwerfende Logik,weil der“besorgte“ Bürger oder auch Nazi laut rumkrakeelt und mit der AfD Nazis auf dem Weg in die Parlamente sind,muß Die Linke also möglichst populistisch mitgeifern?Was für eine Logik soll ich jetzt dahinter verstehen?Wir drehen unsere Fahne in den Wind?Opportunismus kann mensch sich offensichtlich auch schön reden.

O.  F. : Anstatt emanzipatorische, humanistische Ansätze zu vertreten, die vielleicht zu praktischer Politik für die Refugees werden können, dem besorgten Pöbel nach dem Mund reden. So ist es recht(s). Das ist ja sogar wahltaktisch blöd – im Zweifel wählen die Leute dann doch das Original. AfD und Konsorten gehören bekämpft, und das geht garantiert nicht, in denen man ihre Thesen nett verpackt übernimmt.

M. S. : Bei mir lösen eher diese Erklärung sowie das ursprünglich Statement Kopfschütteln aus

L. S. : Ich erzähl Euch was vonwegen sozialem Frieden, Ihr Taktiknulpen. Erstens wird die Rechte gestärkt, wenn man ihr nicht entgegentritt sondern ihre Forderungen zum eigenen Brei erklärt und zweitens geht es hier auch um die 100.000, 200.000 besorgten Bürger, die GEGEN AfD und Pegida demonstrieren und die Euch mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen werden, Ihr diesen Blödsinn nicht unterlasst. Und drittens, das wollen wir nicht vergessen, geht es um 800.000 oder eine Million arme Schweine, die alles verloren haben und die irgendwo eine Perspektive brauchen, Ihr Klappskallies. Und zwar nicht Lagern in der Türkei und nicht in Lagern in Jordanien und schon gar nicht in Lagern in Kopf-Ab-Saudi-Arabien, sondern in Europa! Ihr macht die Linke kaputt. Wer soll diese Partei denn noch wählen, wenn bei einer so GRUNDSÄTZLICHEN Frage ganze Landesverbände und Fraktionen mit Oskar Lafontaine an der Spitze in das verschlammte Becken der AfD springen um mal ein paar Runden mit den Deutschnationalen um die Wette zu schwimmen. Ihr politischen Kasperköppe.

O.  S.  Die Linke auf AFD-Kurs? Na dann „Eisberg voraus“!

T.  R. : Für die Linksfraktion im Saarland bedeutet also die Kenntnisnahme des Anstieges der Zustimmung zur AfD selbst Dinge von sich zu geben, die auch von der AfD kommen könnten?

A. M. : bin immer wieder fasziniert davon das bei einem Landesverband von der Linken gesprochen wird!
Inzwischen nervt es das man für das blöken Oskars und eines Landesverbands der ganzen Partei zur Last legt, es gibt eine klare Haltung der Bundesfraktion die genau das Gegenteil fordert..
Den Saarländern sei ans Herz gelegt anderen nicht zu unterstellen sie hätten keine Ahnung,

T.  H.  Die Schwäche der Linken/Aufkommen der Rechten als Argument für das Zurückweichen in der Flüchtlingspolitik. Das kennen wir von der SPD der 90er. Bitte überlegt noch mal in Ruhe, ob Ihr uns das antun wollt.

U. S. : @Heinz Bierbaum: Die Rechte schlagen, indem man ihre Themen klaut – wie hohl ist das denn? Ich kenne die Leier noch von Anfang der 90er Jahre: Die „Petersberger Wende“, also „Asylkompromiss“ und Auslandseinsätze der Bundeswehr. Das kam alles im Paket, was auch kein Wunder ist, denn Sozialdemokraten fühlen schon seit 1914 zuerst mit der Nation und denken erst dann mit dem Kopf. Da habe ich schon gegen Lafontaine demonstriert – und wenn es nottut, werde ich es heute eben wieder tun. Warum nicht auch mal gegen Mitglieder der eigenen Partei auf die Straße gehen, wenn sie keine Genossen mehr sind? Geben Sie Ihre Parteibücher ab, Kapitulanten vor der AfD!

Dabei müsste sich Ihr Chef eigentlich noch erinnern können, was es bringt, wenn man im Trüben fischt und Ressentiments bedient. Er und sein Kumpel Maurer haben nämlich auch 1996 bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg auf das Thema „Zuzugsbeschränkung“ gesetzt – damals für Aussiedler. Sie haben die verdiente Niederlage erlitten, und Lafontaines Ambitionen auf die Spitzenkandidatur im Bund waren erledigt, auch wenn er noch bis zur Niedersachsenwahl brauchte, um das anzuerkennen. Und heute? Gibt’s keine Wahlen mehr zu gewinnen, auch nicht im Saarland. Man kann bloß noch alten Widersachern in die Kniekehlen treten (Welches Gespann wollte 2012 Parteivorsitzender und Bundesschatzmeister werden?) und politisch verbrannte Erde hinterlassen. Das ist schäbig und dumm zugleich.

S.  H.  Politische Überzeugungen zählen nicht, Heinz Bierbaum, schmeißen wir mal schnell über den Haufen, wegen der AFD und ein paar Nazis… Mit wird übel…

K.  K. : Forderungen der AfD und das unter dem Label LINKE. Ich geh kotzen.

M. G. : Man könnte von einem Bierbaum erwarten, das er mit Herrn Lafontaine in seine ursprüngliche Wackel- Partei zurückkehrt, wenn er meint, linke Politik hieße, die Fahne in den Wind zu hängen und populistisch dem rassistischen Mob hinterherzulaufen. BGF Höhn ist vielleicht nicht oft unter Menschen, zumindest nach dem Riesenmaßstab einiger Möchtegerns aus dem Zwergenland an der Saar. Aber im Unterschied zu allen Bierbäumen der politischen Klasse hat er vermutlich den Medien soviel Informiertheit entnommen, um zu wissen, das erst gestern wieder sehr viele Menschen dem Wohlstandschauvinismus widerstanden und keinen populistischen Burgfriedenssozialdemokratismus von Linken erwarten.

U. S  : Sind die von allen guten Geistern verlassen, da im Saarland?…

B. K. : Nun wundert Ihr Euch das eben das Prekariat seine Interessen von den Rechten nun vertreten lassen will, weil Sie in Euch nicht mehr Ihre Interessenvertreter sehen..
Brecht lesen könnte helfen..
OPskar liegt vollkommen richtig.

A. B. : ekelhaft was ihr da im Saarland veranstaltet – alte Männer sollten in Rente gehen und Sprechverbot bekommen

Frank Tempel. : Nu mal zur Info – der Arbeitskreis für Demokratie / Innen- und Rechtspolitik der Bundestagsfraktion der LINKEN hatte in seiner heutigen Beratung für Oskars Äußerungen überhaupt kein Verständnis und es wäre sehr sinnvoll Kritik auch selbstkritisch anzunehmen, statt auf Kritiker verbal loszugehen. Wirkliche Freunde Oskars sollten das nicht durch Vasallentreue demonstrieren, sondern echte kritische Freunde sein.
Auf eine Kritik über die Presse haben wir verzichtet.

J.  H. : Lafontaine ist ein gnadenloser Populist. Mehr nicht.

J.  V. : Weil also AfD und Front National gerade so erfolgreich sind, sollen wir also auch ein bisschen so werden wie die. Macht die CSU ja schon immer so. Ich dachte bloß, wir wären irgendwie anders als die CSU.

F.  A. : Vielleicht hat Frankreich ja Interesse am Saarland.

M. E. :  Peinlich.

K.  S. : Mit der LINKEn im Saarländischen Landtag braucht es dort wohl keine AfD mehr. Lafo’s Strategie geht auf. Und antirassistische, emanzipatorische Politik geht unter.

H.  Q.  Und die besorgniserregende Zustimmung zur AfD bekämpft man als Linke mit Forderungen der AfD oder was? Ich glaub es hackt!

D. M. : Ja es gibt diese Stimmen in der Bevölkerung weil sie sich tagtäglich mit einem zerschlagenen Sozialstaat rumplagen. Aber die allermeisten wissen sehr wohl dass die Geflüchteten nicht schuld sind wenn sie keine bezahlbare Wohnung finden und auch nicht an unzureichenden Hartz IV Sätzen. Und spätestens im Gespräch erkennen sie es. Sie verstehen die Politik ist schuld und nicht Menschen in Not. Und sie kapieren dass Grundrechte unveräußerlich und nicht kontingentierbar sind.
Und noch was- ich bin 1993 gegen den sog. Asylkompromiss auf die Straße gegangen und werde das wieder tun gegen JEDEN der das schon so arg ausgehöhlte Grundrecht auf Asyl weiter schleifen will. Refugees welcome. P.S. Ich bin jeden Tag in sozialen Brennpunkten einer westdeutschen Großstadt bei denen unterwegs die ihre Probleme nicht mehr alleine lösen können.

K. R. :Was soll das? Als Linke dürfen wir nicht nach unten treten und die Ärmsten gegeneinander ausspielen. Die Lösungen haben wir schon lange in unserem Programm stehen und alle die damit ein Problem haben können doch zur SPD oder gleich zur AFD gehen. Als Linke wollen wir bewegungsnah sein und mit den (linken!) Protestbewegungen auf der Straße kämpfen! Glaubt ihr die nehmen uns so noch ernst? Wenn wir die Partei Leuten wie euch überlassen werden sie in uns (zu Recht!) nur eine weitere Verräter*innenpartei wie die SPD und die Grünen sehen. Wenn es euch tatsächlich um die Geflüchteten ginge und um die Sorge, dass ihre Familien auseinandergerissen würden, dann würdet ihr mal zuhören was Organisationen wie Pro Asyl oder the Voice Refugee Forum dazu sagen. Es gibt so viele solidarische Menschen und für die könnte die Partei Die Linke eine echte Alternative zu den Grünen und der SPD werden. Warum ein solche Alleinstellungsmerkmal aufgeben und sich der menschenverachtenden Politik anschließen? Kein Mensch ist illegal!

T. D. : Ah. Eine mächtige Manifestation von Volkes Willen: Neun Likes. Wenn’s das wert war…

J.  T. : „Man könnte von einem Bundesgeschäftsführer erwarten, dass er die besorgniserregende Zustimmung zur AFD in Ostdeutschland zumindest zur Kenntnis nimmt. Wir brauchen nur nach Frankreich zu schauen, um zu erkennen, was passiert, wenn der soziale Friede in einem Land nicht gewahrt wird und sich die Rechte des Themas bemächtigt.“
Zum einen übernehmen die beiden Herren hier konsequent die Argumentation rechter Populisten, zum anderen ist es auch inhaltlich ganz dünn und widerspricht auch grundlegend unserer Programmatik. Gerade als Linke sollten wir verstehen, dass der Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital besteht, nicht innerhalb der subalternen Schichten.
Übrigens ist es auch ziemlich logisch, dass sich Rechte um den sozialen Frieden scheeren. Für die ist der nämlich erheblich bedeutsamer. Für uns als Linke steht immer noch der erwähnte Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital im Vordergrund, der sich ja offensichtlich nicht durch Sozialpartnerschaft überwinden lässt. Der soziale Frieden ist also für uns schlicht und ergreifend nur sekundär erstrebenswert.

Z. N. : Eine Partei der Solidarität und Internationalismus soll DIE LINKE sein,nein lieber Oskar vor den Rechtspopulistischen,Nationalistischen,Konservativen Karren sollte sich ein überzeugter Linker nicht spannen lassen.Die Menschenrechte des einen gegen des anderen Auszuspielen ist Sache jener,die Politisch nicht anders Handeln wollen oder können.

B. R. :  Schämt Euch!

P.       :  He Ekelhaft

P. M.W. : Deswegen macht ihr die jetzt salonfähig Lafontaine hat noch nie was getaugt.

M. B. : Alter, nimm diesen Schwachsinn doch nicht in Schutz! Oskar unterläuft mit diesem Mist die Arbeit aller Linken die vor Ort gegen Pegida kämpfen und sich in den Lagern für Flüchtlinge engagieren! Schande!

D. L. :  Faschisten bekämpfen, indem man sich ihre Parolen zu eigen macht. Das ist die saarländische Logik vor der ich schon vor Jahzehnten geflohen bin. Dummbratzenland.

A.  K. :Euer Kontakt mit der Bevölkerung ist dann eine volksfrontkoalition mit afd, NPD und Co? Ganz dicht dran an den besorgten Nazis deren Stimmen ihr gerne hättet.
Ich schäme mich mit der Saarländischen Fraktion eine Partei zu teilen

M.  K. : IHr macht den gleichen MIst, den Anfang der 90er Jahre die CDU mit ihrer Asylflutkampagne gemacht hat! Die Folgen davon waren Hoyerswerda, Eberswalde, Rostock-Lichtenhagen, MÖlln, Solingen…………….man könnte noch etliche Beispiele aufzählen, man käme zu keinem Ende! Das jetzt nach den Grünen auch manche LInke auf diesen Zug aufspringen ist einfach abaretig und ekelerregend.

L. H.  Klingt orientierungslos!

A. S.   Widerlich und dumm. Schämt euch und lernt Französisch, um zu begreifen: Der Front reüssiert nur, weil die anderen Parteien nach und nach auf Appeasement geschwenkt sind. Und wenn ihr das nicht kapiert, tretet aus.

L. S. : Lafontaine bleibt seiner Linie treu. Er hat wesentlichen Anteil an der Verschärfung des Asylrechts unter Schröder

J.  B. : Ich werde meine leider bescheidenen Mittel nutzen, um euch verlogenen nationalen VolksheldInnen politisch zu schaden, wo immer ich kann. Versprochen.

J.  S. : Jetzt hat auch die LINKE ihren Sarrazin. Es scheint, es gibt in jeder Partei nicht nur 10% Idioten sondern auch 10% Rechtspopulisten

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Fotoquelle / Lafontaine Fotomontage:

Die Fotomontage stammt aus der Projektwerkstatt


Virtuelle Projektwerkstatt von SeitenHieb Verlag steht unter einer Creative Commons

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Links gegen links

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Mai 2015

Der Linke Streit in RLP geht weiter.

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Ruhe, wird es wohl so schnell in der LINKEN in RLP kaum geben. Fehlen doch jegliche Voraussetzungen dafür. So wird es zumindest sichtbar wenn wir den Berichterstattungen in der Presse folgen, wo es in den letzten Wochen einige interessante Artikel zu lesen gab.

Aus den Artikel „Links und morsch“ welcher in der Rheinpfalz Zeitung erschien zitiere ich wie  folgt:

Vor Ort sieht man das anders und erinnert sich an ganz andere Methoden, um unliebsame und aufsässige Kreisverbände zu zähmen. Mitglieder die auf Linie der Kreisvorstands sind, werden angeworben, mit dem Versprechen keine Beiträge zahlen zu müssen. Und wenn doch fallen diese so niedrig aus, das sie dem Geldbeutel nicht wehtun.

Leo Schmitt hat auf mehrere solcher Fälle aufmerksam gemacht. Schmitt ist gelernter Polizist und saß vor seinem Wechsel zur Linkspartei für die SPD im saarländischen Landtag. Schmitt sollte nach der verlorenen Landtagswahl 2011 im Auftrag der Bundespartei die rheinland-pfälzischen Linken im Auge behalten.

Auffällig hier, dass wieder einmal der Name Leo Schmitt im Zusammenhang mit einer Partei auftaucht, welche sich auf dem besten Weg der Selbstzerstörung befindet. Auch seltsam das gerade von den Kritikern um Alexander Ulrich eine solch große Hoffnung auf die Unterstützung durch diesen Schmitt gelegt wird. Alleine aus diesen kurz zitierten Ausschnitt lässt sich aber nur gegenteiliges erlesen.

Der Auftrag aus Berlin „unliebsame und aufsässige KV zu zähmen“ sagt doch alles aus. Kreisverbände welche nicht wie von „Oben“ gewünscht parieren, soll er auf Linie bringen. Auf einer Linie mit Ulrich welcher ebenfalls „Oben“ sitzt. Desweiteren habe ich noch nie gehört das ein Polizist nicht auf der Seite derer dort „Oben“ steht. Er wird von genau Denen bezahlt und wird alles nur erdenkliche zum Erhalt seines Arbeitsplatzes unternehmen.

So lesen wir auf Facebook zum Beispiel folgendes:

R. D. :  Tag 9 des Politskandals um gekaufte Mitglieder in RLP. Der Vorstand schweigt.

M. P. :  gelernt von den neoliberalen Parteien—- es wird ausgesessen

R. D. :  Aussitzen. Das wird nicht funktionieren.

F. H. : Mitglieder gab es schon 2007, die nur den Beitrittsantrag unterschreiben mußten, nie anwesend waren außer bei Abstimmungen, die auch um Abstimmungsergebnisse zu beeinflussen in den Kreis- und Ortsverbänden kreisten, und deren Beiträge von „Paten“ gezahlt wurden.

D. S. :   Wollte gerade sagen, Skandal ?!?!
Das ist doch normal bei der Linken …… was auch ein Grund dafür ist, das ich mich hier zurück gezogen habe.
Investiert nur weiter wertvolle Lebenszeit in eine Partei die nie mehr sein wird als ein verstrittener Haufen machthungrig ohne Hobbys.

R. D. :  In weiten Bereichen hast du Recht D.. Es gibt dennoch Leute, die tatsächlich was ändern wollten. Die sogar in Kommunen was geändert haben.
Ist leider die Minderheit und da hast du Recht.

M. P. :  wuerde ich so nicht sehen, den einige haben dann immer noch Hobbys. 

Da passt wunderbar der folgende kleine Bericht aus der Rheinpfalz herein in den es um eine Klage vor die zivile Gerichtsbarkeit geht, welche natürlich der Partei – Räson widerstrebt. Hört sich ein wenig nach Merkels Staats – Räson gegenüber den Banken an?

Zerstört wird die Partei durch das beständige Manipulieren, Lügen und Betrügen vor den parteiinternen Schiedskommissionen welche überwiegend nur als willigen Macher der Parteivorstände agieren. Die SK egal ob Land oder Bund urteilen in schöner Regelmäßigkeit entgegen der Gesetzgebung  des Rechtsstaat, was vielfach nachgewiesen werden kann. Dort wo im „Namen des Volkes“ ge- oder verurteilt wird legt man Wert auf die Wahrheit und entsprechende Zeugenaussagen.

Alle diese Vorkommnisse über welche sich in RLP heute beschwert wird, sind seit Jahren in dieser Partei Gang und Gäbe, werden vermutlich auch entsprechend unterstützt, da die Herkunft dieser Handlungshinweisen „Die Analyse der Gegenkräfte“ bis heute nicht aufgeklärt wurde, auch z.B. auch nicht durch den EX – Polizisten Leo Schmitt welcher hier die Möglichkeit hätte nachzuweisen, wie gut seine Ausbildung war. Oder eben nicht.

Diese Partei muss sich erst komplett selber zerstören. Und ein jedes Recht-schaffende Mitglied sollte die Möglichkeit der der zivilen Gerichtsbarkeit nutzen.

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Grafikquelle    :   Judges Gavel in PNG

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Das Linke Chaos erreicht RLP

Erstellt von DL-Redaktion am 30. April 2015

Das Linke Chaos erreicht RLP

Eigentlich kommt es doch einem Offenbarungseid gleich, über welchem wir in den letzten Tagen aus RLP lesen können.  Denn der größte Fehler welcher dort von einigen Mitgliedern der Linken gemacht wird ist der Glaube, dass mit dieser Partei DIE LINKE noch irgendwann eine für diese Gesellschaft sinnvolle Politik gemacht werden könnte.

Wobei die Wogen sogar unter den letzten noch vorhandenen Überlebenden hin und her gehen. Heutige Freunde waren oftmals zuvor Feinde und umgekehrt, auch in wechselnden Lagern. Jedermann/Frau immer dort wo er/sie gerade Vorteile für sich persönlich zu finden hoffte. Der zur Zeit als Hauptschuldiger ausgemachte Alexander Ulrich hat sich im wesentlichen in all den Jahren nicht verändert was auch durch viele Artikel nachlesbar ist. Er ist sich im Grunde treu geblieben und schließt sich damit den meisten MandatsträgerInnen Querbeet durch alle Parteien an, welche in Ihrer politischen Arbeit zuallererst die Selbstversorgung sehen.

Ein schönes Leben mit allen Luxus und vor allen ohne jegliches finanzielles Risiko welche wir Steuerzahler diesen Barden allzu großzügig zur Verfügung stellen. Gelernt oder eine gewisse Berufserfahrung haben die meisten nicht nachzuweisen was dann auch in der abgelieferten Qualität ihrer Arbeit sichtbar wird. Politische Hilfsarbeiter eben welche in den Parteien an gefüttert werden. Oder besser sich anfüttern lassen.

Ihr alle, die Ihr  heute die Tränendrüsen drückt habt diese Leute Kraft Eurer Stimmen groß gemacht. Ihr habt ohne Verständnis auf andere Landesgruppen herabgesehen anstatt die Münder weit auf zu reißen und ward allzu gerne bereit die zu hörenden Rufmorde gegen die Kritiker Eurer Partei mit zu grölen. Heute erlebt und fühlt ihr dasselbe was andere lange hinter sich gebracht haben und erhofft Euch aus Berlin Unterstützung. Habt Ihr den Parteitag schon vergessen als Riexinger und ich glaube auch Kipping anreisten um Ulrich zu unterstützen? Das politische Gesindel in Berlin ist aus dem gleichen Holz geschnitzt als dass, was Ihr vor Eurer Haustür habt groß wachsen lassen.

Eine Gesellschaft kann sich nur aus der Gesellschaft heraus verändern, also von unten nach oben. Dazu werden lautstarke Kritiker gebraucht und keine schweigenden Parteimitläufer. Wenn ihr also die Gesellschaft wirklich verändern wollt darf der Gedanke die Partei zu schaden erst gar nicht aufkommen. Im Gegenteil diese Linke muss voll vor die Wand klatschen und dann bedarf es neuer Personen und keine Egoisten welche dann eventuell was verändern können.

Der Bürger braucht keine Partei sondern die Spitzen dieser Parteien den Bürger um Ihr unbeschwertes Leben führen zu können. Denn genau diese sichern deren Job.

Linke Rheinland-Pfalz:

Ex-MdB Senger-Schäfer verlässt Landespartei -Wechsel nach Thüringen

Die rheinland-pfälzische Linkspartei verliert einen ihrer prominenten Köpfe: Die frühere Bundestagsabgeordnete und zeitweilige Parteichefin Kathrin Senger-Schäfer (53) aus Ludwigshafen verlässt den Landesverband. Als Grund nennt sie „undemokratische Zustände“. Dies teilte Senger-Schäfer der Zeitung DIE RHEINPFALZ mit. Senger-Schäfer reagiert mit ihrem Austritt auf eine RHEINPFALZ-Veröffentlichung über die Lage der zerstrittenen Landespartei. Die geschilderten Zustände hätten sie ihrer Einschätzung bestätigt, dass die Linke in Rheinland-Pfalz „undemokratisch im Innern und unpolitisch im Äußeren ist“, heißt es in der Pressemitteilung.

Quelle: Rheinpfalz >>>>> weiterlesen

War nicht Frau Senger-Schäfer auch einmal Teil dieser Macht und wurde dann, warum auch immer „ausgebootet“. Zu lesen gab es über Sie schon vieles auf DL. Wie zum Beispiel hier: „Linke LU wild oder lahm?“ vom 12. 03. 2012.

Hier eine Widergabe der Stimmung auf Facebook:

R. D. :System Ulrich vernichtend entlarvt.
.Rheinpfalz bringt am heutigen Sonntag kriminelle Machenschaften an die Öffentlichkeit.
Jeder Kommentar dazu erübrigt sich und lässt den Ausschlussantrag, der von mir gegen Ulrich und den Mitgliederverantwortlichen in RLP gestellt wurde noch dringender werden.
Diese Berichte von heute zwingen Vorstand, Schiedskommission und Einzelpersonen (Angestellte und Mittäter) sofort die Partei zu verlassen. Ein Wiedereintritt muss ausgeschlossen bleiben

J. M. M. : Jetzt muss sich aber was ändern, sonst gehen wir auch.

K. S. S. : Ich zweifle daran…

J.  M. M. : Ich bin gespannt, was der Gysi am 30.04.15 in Ludwigshafen der Presse erzählt!

R. D. : Ja da müsst ihr eine Pressekonferenz organisieren.

J.  M.  M.: Nach diesem Artikeln, werden sie von alleine kommen.

H. W. J. : Bei allen Unregelmäßigkeiten, Streitigkeiten, völlig unpolitischen und menschlich unanständigen Auseinandersetzungen fällt seit zehn Jahren immer wieder ein Name: Alexander Ulrich. Das eigentlich Empörende daran ist, dass diese Tatsache mit all ihren zum Teil menschenverachtenden Einzelheiten sowohl in der Partei- als auch Fraktionsspitze bekannt ist und nichts unternommen wurde, diese parteischädigende Situation zu ändern.

K. S. S.: Alles bekannt – nichts ändert sich….

B. V.: So ist es H.! Parteischädigend und warum wurde nie etwas dagegen unternommen? Das frage ich mich schon seit Langem.

R. D.: Langsam K. , vergiss nicht, dass es um Steuergelder geht. Ich bin nicht so skeptisch. Es geht ja auch um Wahlerfolge in anderen Landesverbänden.

K. S.S.: Schaun wir mal, dan sehen wir schon

R.  D.: Ich rufe dich die Woche mal an. Es ist mehr am Dampfen wie es offen in FB scheint. Wenn er nur noch etwas Oberwasser hätte, was glaubst du was der heute alles geschrieben hätte. Er steckt in der Schei… bis Oberkante Unterlippe.

K. S.S.: Oki!

K. V.: Knapp zwei Jahre hat es gedauert. Mal sehen, ob diesmal etwas Bemerkenswertes passiert.

R. D.: Viel Arbeit Karl, viel arbeit.

K.V.: Kann ich mir denken. Steht der Aufwand noch in einem vernünftigen Verhältnis?

R. D.: Das wird sich jetzt zeigen mein Freund. Du hast ja vor die richtige Frage gestellt.
Warten wir ab. Was ich aber erfahren habe ist, dass die Geschichte in allen Landesverbänden Thema ist.
Wir werden es sehen.

W. H.: M. und ich haben noch vor wenigen Monaten lange diskutiert, ob wir kandidieren sollen, wegen der „Spezialliste Ulrich“, auf die nur Ulrich genehme Kandidatinnen und Kandidaten kommen, wo andere, Ulrich kritische Kandidaten/Kandidatinnen kaum eine Chance haben. Wir beugen uns aber nicht der Gewalt und werden auf Platz 4, respektive Platz 5 kandidieren, um ein Zeichen zu setzen: Es gibt auch noch eine Partei „von unten“.

J. H.: Ich glaube ich sollte wieder in die Partei eintreten. Diesmal sieht es wirklich nach Veränderung aus. Die Diktatur Ulrich neigt sich dem Ende entgegen.

M.P.: J.:  H.:wuerde noch ein bisschen warten, deutsche Muehlen mahlen langsam und die deutsche Justiz arbeit des oefteren im Schneckentempo. Was ich in erster Linie erwarte ist ein deutliches Zeichen aus Berlin. Bis dato sehe ich aber dort keine Reaktion.

R.  D.: Auch dort müssen wir nachhelfen.

I. A.: Es wird sich nur etwas verändern, wenn wirklich ganz neue und „unverbrauchte“ GenossInnen das Ruder übernehmen. Es haben doch auch ganz viele, die früher mit AU geklüngelt haben, mitgemacht an den IG Metaller Methoden der Mehrheitsbeschaffung. Umgekehrt haben ganz viele, die gegen AU Methoden gekämpft haben, sich später auf seine Seite geschlagen. Gemeinsam war vielen, dass sie Pöstchen wollten. Politik war für nicht wenige zweitrangig. Wenn ich mir überlege, wie viele Stunden, sinnlose Stunden, allein in unserem KV damit vergeudet wurde Strategien zu entwickeln. Erst für, später gegen AU. In anderen KV´s mag es umgekehrt gewesen sein.

Meine Beobachtung ist jedenfalls, dass alle, denen es wirklich um linke Politik ging, sich zurück gezogen haben. Entweder durch Austritt oder durch passive Mitgliedschaft. Diese Menschen brauchen wir wieder. Nicht die, die sich jahrelang am Machkampf beteiligten und ähnliche Methoden anwandten die sie bei anderen verurteilen.

M. M.: https://www.facebook.com/…/a.387338…/699355150186632/…

B. V.: Ha, ha, ha!

K.S.S.: Wo ist das denn veröffentlicht M. M.? Parteiintern?

H. W.J.: In der Rheinpfalz bestimmt nicht, denn dort stehen nur gründlich recherchierte und wasserdichte Berichte.

M. M.: auf der FB Seite des KV Pirmasens gefunden

L.  S. S.: Liebe Marion,
kannst Du mir das bitte kopieren und zuschicken. Dann muss ich H nämlich wieder verklagen. Gruß, L.

M. M.: an welche mailadresse?web oder google?

L.S. S.: Web ist momentan besser. Danke im Voraus.
Gruß, L.

K.S.S.: Die Linke Pirmasens hat es auch nicht so mit der Rechtschreibung. Zurückweisen oder zurückweißen. Oder wird da etwa geweißelt?

R. D.: Na warten wir mal ab. Das Pfeifen im Walde wird lauter. Und die Ersten oder die Erste schlagen / schlägt sich in die Büsche. Das haben wir alles nicht gewusst hört man wieder.
Nur die, die voll mit drin hängen kämpfen noch.

K.S.S.: Ich bin nicht im Bilde R. D….wer schlägt sich wohin?

R. D.: Nichts gewusst hört man öfter.

R.D.: Wenn an Eschrichs Geschwafel auch nur ein Fünkchen richtig wäre, würde er eine Gegendarstellung verlangen. So lange diese nicht irgendwo zu lesen ist, darf man ohne wenn und aber davon aus gehen, dass alles stimmt was die Rheinpfalz recherchiert hat.
Er selbst hat doch erleben müssen, was passiert wenn falsche Tatsachenbehauptungen in die Welt gesetzt werden. Wetten, dass er nichts unternimmt und der Zeitung auf diese Art Recht gibt.

L. S. S.:Ich habe den Artikel gelesen, bin bis Freitag in Dresden und habe am Montag einen Termin beim Anwalt. Unterlassungsverfügung. Leider die einzige Sprache, die diese Truppe versteht.

1. R. D.: Ja Leo so ist es.
Die Zeitungsberichte von gestern sind mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft und der Eingang ist bestätigt. Gesprächstermin folgt.

H. W. J.: Was ist der Unterschied zwischen der Berichterstattung der RP und den gestammelten Werken aus Pirmasens? Der RP-Bericht ist wasserdicht, der Verfasser des PS-Pamphlets offenbar nicht ganz dicht.

R. D.: Was Eschrich jetzt als Presseerklärung raus gegeben hat ist alles andere als eine Gegendarstellung.
Interessant ist es dennoch. Wie Ihr lesen könnt steckt seine Erklärung voller beleidigender Tatsachenbehauptungen.
Ich biete zwei Wetten an:
A) Was kosten ihn die Tatsachenbehauptungen, die er erneut gegen L. S. richtet.
B) Wetten, dass er keine eine Gegendarstellung von der Zeitung erhält und so die Richtigkeit der Rheinpfalzberichte bestätigen muss.

Dass sich E. aber äußert ist wenigstens etwas. Sein Chef hat sich in die Büsche geschlagen. Von ihm ist nichts zu den Anschuldigungen zu hören. Ist ja auch ein sehr bedeutendes Verhalten.
Genau wie das der Co Vorsitzenden. Die schweigt ebenfalls und lässt so Tag für Tag den Schaden für die Partei größer werden
Hat sie das 1945ziger Syndrom?

R. D.: Die oben von Marion gepostete Seite der Linken PS steht nicht mehr zur Verfügung!!!
WARUM NUR ???

M. M.: Wie jetzt, werden Pressemitteilungen jetzt auch noch geheim veröffentlicht?

J. H.: Kann jemand diese PM hier mal posten?

R. D.:J. ist die nicht für dich sichtbar?
Steht doch zwei Post vor.

L. S. S.: Tatsächlich ist der Fazzebuch-Eintrag von E. verschwunden. Macht aber nix. Er liegt schon beim Anwalt. Wohl mal wieder große Klappe und nix dahinter!

L. S. S.: Sollte jemand einen Sreenshot, oder wie das heißt, von E. Pamphlet haben, wäre ich für eine Übersendung an meine EMail-Anschrift lsschmitt@web.de dankbar.

M. M.: hatte das leider nur aus dem Foto Text kopiert, ohne Screenshot, sorry

R. D. L., solltest du den Screenshot nicht bekommen, die Rheinpfalz hat die Presseerklärung sicher in voller Länge und mit M. und mir können zwei Leute bezeugen, dass der Text öffentlich war u.a. dass du in Bremen entlassen wurdest. Dein Honorarvertrag in Mainz nicht verlängert wurde. Dass du persönliches mit geschäftlichen verquickst um zu schaden. Dies alles kann ich bezeugen.
Dazu ist die heutige Pressemitteilung auch schon beleidigend, du wirst als nicht glaubhaft bezeichnet.

B. V.L, ich kann das auch bezeugen, habe es auch gelesen.

I. A. Ich auch

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Ja, auch das ist Politik und so taucht er wieder einmal aus der Versenkung auf  und Leo Stefan Schmitt ist im Saarland auch kein Unbekannter. Auch wir haben uns mit diesem „Stiefelputzer“ der Berliner / Saarbrücker Macht schon in den Artikeln vom 1. 11. 2013  „Ein Besserwisser zurück an die Saar ?“  und am 27. 10. 2014 „Der linke Kettenhund an der Saar ist los“ ausgiebig beschäftigt. Vielleicht sollte daran gedacht werden dass solcherlei Reisende die Hand nicht beißen welche sie füttert.

Des weiteren könnte das Einreichen der Zivilklage gegen die Partei unterstützt werden und wir machen  auf das Gerichtsurteil zu Gunsten von DL aufmerksam, da sich ein Kläger aus dem Saarland bemüßigt fühlte gegen uns Klage einzureichen.

Die Dokumentation vom 25. 04. 2015 „Der Prozess gegen DL“

>>>>> HIER <<<<<

Fotoquellen: Taube im Absturz – Screenshot: von TAZ / durch DL – Foto Jens Jeske

Gruppe mit Raute: Verlinkung mit der Webseite von Katja Keul, MdB Die Grünen:

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Der Sound der Straße

Erstellt von DL-Redaktion am 24. April 2015

Die Linke und Ihr Sound aus der Gosse

Wo die eine Partei heute in eine neue Zukunft aufbrechen will, ist die andere aus dem Lager der  Oppositions schon lange angekommen. Dort wo DIE LINKE in einem sinnlosen Palaver mit sogenannten Experten schwätzt, haben die Grünen selber Hand angelegt und Taten sprechen lassen. Sie haben für eigenen Nachwuchs gesorgt und so ihre eigene Wählerschaft mittels persönlicher Aktivitäten erhöht. Die Grünen sind also lange dort angekommen, worüber bei den Anderen erst einmal debattiert werden muss. Ganz nach dem Motto, soll ich denn, oder besser doch nicht?

Vielleicht fragen sie zuerst einmal bei den zur Zeit noch amtierenden Schiedskommissionen nach, was denn nun die einzelnen Mitglieder dürfen oder eher nicht? Folgen wir den Vorstellungen von Kiptrix hinein in die gestern angelaufene „Linke Woche der Zukunft“, wird zuallererst eine gewisse Bewegungslosigkeit angeraten. Lesen wir doch folgendes: Wenn die Proteste, aus Griechenland und Spanien nach Deutschland überschwappen, muss die Linke darauf vorbereitet sein.

„Sollte sich auch in unserem Land eine neue gesellschaftliche Dynamik entwickeln, wollen und werden wir mittendrin sein und nicht am Rande stehen.“ Und wenn nicht, haben wenigstens die Schreiber eines solchen Unsinn ein gutes Geschäft gemacht? Im Mittelpunkt steht immer der Verursacher und nicht die Trittbrettfahrer – das sind  Klammeraffen welche sich als Linke bezeichnen.

Auffällig auch das eine Linke „Woche der Zukunft“ nur von Donnerstag bis Sonntag, also vier Tage  dauert. Das bedeutet doch dass an vier Tagen gearbeitet aber der Lohn für sieben Tage kassiert wird? Gut, so lange der Steuerzahler für solch eine Arbeitsmoral zahlt, mag das so noch angehen. Aber was ist, wenn die Volkssegnungen, im Sozialismus z.B. eines Tages ausbleiben und das einzelne Mitglied für die Faulheit direkt zahlen soll – wie in Hamburg?

Einen „freien, grünen, feministischen und lustvollen Sozialismus 2.0“ streben sie an und ich fühle erst jetzt wieweit die Grünen den Linken enteilt sind, da mir das stöhnen von Claudia Roth in den Ohren widerhallt. Im gleichen Augenblick kommt mir aber auch wieder in Erinnerung was mir einst im heimatlichen Kreisverband vorgesetzt wurde. Eine vertrocknete Weintraube welche ich mir besser aus meinen letzten Urlaub aus Griechenland als Korinthe mit gebracht hätte. Komisch just in diesem Moment habe ich auch den Weg des lustvollen Sozialismus wegen Unpassierbarkeit verlassen müssen.

Als Wahrzeichen ihrer Tage wurde eine Papierschwalbe gefaltet. Die konnte genauso schlecht fliegen wie das Sturmgewehr heute schießen kann. Versager also unter sich. Schwalben habe ich in der Kindheit auch gefaltet und mich besonders über den steilen Absturz als Anzeichen des nachlassenden Windes gewundert. Heute, ein paar Jährchen älter liegt diese Zeit weit zurück. Als mit der Zeit gegangenener fällt mir hierzu nur ein abgestürztes Flugzeug ein. Sinnbildlich für diese Partei, da ihr sicher auch bekannt ist dass eine Schwalbe keinen Sommer macht. Schon gar nicht einen lustvollen.

Einem üblen Treppenwitz gleich, kommt es mir immer vor, wenn in dieser Partei von Demokratie gesprochen wird. Ich persönlich habe diese Partei über einige Jahre mit aufgebaut und am eigenen Leib gespürt was unter Demokratie in dieser Linken verstanden wird. Meine erlebten Erfahrungen reichen nicht allzu weit über die Verbreitung von Lügen, Rufmord, Denunziationen,  falschen Behauptungen, Mobbing usw. hinaus. Ganz gleichgültig hierbei in welcher Eigenschaft und auf welcher Position sich die Verursacher gerade tummelten. Ob nun als einfache Mitglieder, oder Anwälte, Richter, Professoren auf Bundesebene, in den Ländern, den Kreisen oder vor Ort. Die Reaktionen und auch Umgangsformen waren und sind gut Einstudiert, folgen einer vorgegebenen Linie.

Die allgemein vorherrschende Dummheit machte keine sichtbaren Unterschiede und die entsprechenden Personen sind hier vielfach mit Namen benannt. Veränderungen in dieser Partei nicht Feststellbar was auch durch das hinzufügen von immer neuen Skandalen eindrucksvoll mit Dokumenten belegt ist. Auch die neuen Zukunftspositionen sind zum größten Teil die Positionen von seit mehr als zehn Jahren und weisen eindrucksvoll nach dass diese Gesellschaft Schritt für Schritt rückwärts geht. Durch das Aufkommen der Linken wurde in der Gesellschaft nichts verändert. Das Gefühl der Freiheit war vor ca. 55 Jahren weit aus höher angesiedelt als heute.

Der Sound der Straße

GRUNDSATZPAPIER Linkspartei-Chefs wollen von Syriza lernen und fordern einen „Sozialismus 2.0“

 Die Spitze der Linkspartei will mit einem neuen Konzept an die sozialen Proteste in Südeuropa anknüpfen. „Ein Gespenst geht wieder um in Europa“, schreiben die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger in einem Grundsatzpapier, das sie am Freitag in Berlin vorstellen werden und das der taz vorliegt. Die Erfolge der griechischen Linkspartei Syriza und der spanischen Podemos stellten „die Trostlosigkeit der herrschenden neoliberalen Politik“ infrage.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Grundsatzpapier: Die kommende Demokratie: Sozialismus 2.0

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Grafikquelle     :     Rote Flora, April 2017

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Blocksche Jingle Bells

Erstellt von Gast-Autor am 22. Dezember 2014

Süße Grüße für einen freien Sonntag –
Weihnachtsaktion der Bottroper LINKEN.

Bildergebnis für Wikimedia Commons Linke NRW- Blocks-Landesgeschäftsführer Beuermann

Obwohl nur die eigene Ideologie zählt versuchen sich immer wieder Außenseiter der Linken an das Weihnachtsfest anzudocken. Ein kleines Kind und eine Krippe haben sie aber nicht in Ihrem Angebot. Stattdessen versucht uns die Sozialistisch-Kommunistische – Funktionärsebene aber immer wieder von der Harmlosigkeit Ihrer verkoksten Ideen zu überzeugen. Vielleicht erwarten ausgerechnet diejenigen Geschenke zurück welche ansonsten nur heiße Luft in ihrem Angebot haben? Hier also der neueste Artikel unseres Berichterstatters aus dem Ruhrpott:

Auch in der Vorweihnachtszeit findet Günter Blocks, KV Chefchen die Linke Bottrop, keine Ruhe. Er muss um jeden Preis aktiv werden, sich präsentieren und eine geballte Ladung Unsinn unters Volk bringen.

So schrieb er sich dann auch mit den folgenden Artikel ins Herz der Beschäftigten des Einzelhandel.

Mit ihrer Weihnachtsaktion macht die Bottroper LINKE auf die Belastungen der Beschäftigten im Einzelhandel durch ausufernde Sonntagsöffnungen aufmerksam. Am Samstag klären die Sozialisten ab 11 Uhr am Pferdemarkt mit kleinen, süßen Präsenten über die Extra-Belastungen für Verkäuferinnen und Verkäufer durch die massiv ausgeweiteten Sonntagsöffnungen im Bottroper Einzelhandel auf.

Quelle: Lokalkompass >>>>> weiterlesen

Bitte beachten: Nach Ansicht der Linkspartei Bottrop gilt somit: Im Einzelhandel Bottrop, guter Lohn nur für die Verkäuferinnen. Den Unsinn den er mit seinem Machwerk (Plakat) verbreitete, widerlegte ein Leser umgehend.

Dieser in Köln zur Schule gegangene Günter Blocks, selbst über alle Dinge Erhaben, hat scheinbar immer noch nicht kapiert, dass er da durch dass er, als Beweis für seine Behauptungen, alte Eigene aber inhaltslosen Kommentare aufruft, die Geduld der Ruhrpottler überstrapaziert.

Wer, nachdem seine Behauptungen mal wieder zerpflückt wurden dann, ohne die Teilnahme belegen zu können, auf die Idee kommt, DGB, ver.di und DIE LINKE Mitstreiter zu benennen, der bekommt irgendwann Ärger.

Dieser Ärger kommt nun auf den Mann, der sich in einem Kommentar mittlerweile selbst als DIE LINKE sieht, aber richtig dicke zu. So schrieb er in dem von Ihnen verlinkten Artikel – ebenso wie in diesem Artikel hier – ausdrücklich: „Deshalb wollen die SOZIALISTEN nun die Folgen des Geheim-Abkommens im Rat zum Thema machen.“

(Mir stellt sich die Frage wo dieser Satz in dem Artikel oder Kommentar stehen soll)
Weiter schreibt er:

„Und Antikommunisten wie Sie haben traditionell in dieser Republik gerne mal auch Sozialisten wie Viktor Agartz im Knast verschwinden lassen, wenn sie über die Macht zu solcherart Vorgehen verfügten:“ >>HIER<<

Diese auf den Kommentator bezogene Feststellung war denn dann des Guten doch wohl zu viel. Dieser Mensch der als Angestellter, in dieser von ihm verachtende Republik, einen der überflüssigsten Jobs der Nation,- er ist bei der Stadtverwaltung Essen zuständig für fair Trade Kaffee, hat, greift diesen Staat an, unterstellt diesem Land, Antikommunisten hätten einen Sozialisten im Knast verschwinden lassen.

Was nun geschrieben wurde, kam mehr als überraschend. Der von Blocks Angegriffene kontert nach Ruhrgebietsart knüppelhart. Dem wahrscheinlich überraschten Herrn Günter Blocks wird mitgeteilt:

„Vielleicht ist es an der Zeit, nicht nur dem Psychologischen Dienst und dem Personalbüro der Stadt Essen, einige Artikel und Kommentare zuzusenden.

Mir langt es mit Ihnen, mit Ihren Behauptungen und Feststellungen. Wo sind die zu Ihren Behauptungen gehörenden Beweise? Heiße Luft, mehr ist da nicht, mehr kommt nicht. Ihr Kommentar, vom 19.12.2014 | 19:32, hat mal wieder nichts aber überhaupt gar nichts  mit dem Thema zu tun.

Es ist

a: eines der dümmlischsten Ablenkungsmanöver, das ich je gelesen habe.
Und
b: dieser Satz wird von meinem Rechtsanwalt überprüft werden.

Und Antikommunisten wie Sie haben traditionell in dieser Republik gerne mal auch Sozialisten wie Viktor Agartz im Knast verschwinden lassen, wenn sie über die Macht zu solcherart Vorgehen verfügten.“

Und dann kommt der Satz mit dem er sich selbst zu Mister DIE LINKE ernennt.

…gemessen an Ihrer liebenswerten Art – nicht nur der LINKEN gegenüber – auszuteilen, sind Sie offenbar arg schwach im Nehmen.

Das muss einem doch gesagt werden. Wenn Günter Blocks namentlich angesprochen wird, dann wird nicht er, sondern DIE LINKE insgesamt angesprochen. Als nächstes kommt von dem ehemaligen Schüler des Apostelgymnasium zu Köln, der Hammer. Der Mister DIE LINKE, der nach Lage Kommunist oder Sozialist ist, sieht sich denn auch berufen die Gebote für seine Getreuen LINKEN zu erweitern.

So schreibt er denn auch:

Dabei lautet doch das 11. Gebot: „Wer austeilt, der muss auch einstecken können!“ 😉

Mir bleibt da nur noch, den Lesern eine schöne Weihnacht und ein gesundes, erfolgreiches Jahr zu wünschen.

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KV Saarbrücken – Die Linke

Erstellt von DL-Redaktion am 12. November 2014

Auskünfte von der Basis des KV Saarbrücken-Die Linke

Angefragt hatten wir am Mittwoch den 05. 11. 2014 mit einen Artikel beim neu gewählten Vorstand des KV Saarbrücken. Nicht gerade überraschend schämten die sich so sehr ihrer Unfähigkeit und schickten die Basis vor, welche  genau das berichtete, was wir bereits vermuteten und auch andeuteten. Die Delegierten Wahlen waren eine einzige Manipulation und höchst wahrscheinlich brachte selbst ein Tagelang andauerndes nachzählen nicht das Ergebnis welches zuvor abgesprochen war? Die Fernsehsendung „Wetten das ? “ läuft im Dezember aus und ich könnte wetten das die Wahlunterlagen vom Kreistag bereit verschwunden sind? Wie bei einigen anderen Wahlen zuvor auch. Ab durch einen Reißwolf.

Jetzt haben die Wahlen scheinbar auf wunderbare Weise einen Vorstand kreiert, aber nicht die richtigen Personen gefunden welche dabei behilflich sind geschlossen die besprochene Richtung in der Partei auch weiterhin voranzutreiben  um den Landesvorstand dann wie vor gedacht  zu wählen. Vielleicht zu viele darunter welche schon so genervt von ihren vergeblichen Bemühungen in der Partei sind, noch etwas zum Guten zu wenden, dass sie für den Psychologen nicht mehr zu brauchen, oder mit einfachen Worten, nicht mehr Manipulierbar sind?

Da berichtet ein im Saal anwesender Zuschauer von einem nie zuvor erlebten Chaos  in dem der Vorstand auch nach einigen Stunden nicht in der Lage war eine gewählte Namensliste mit den entsprechenden Stimmanteilen aufzustellen. Ist ja auch nicht so einfach für den Loddar welchem nur zwei Hände zum Zählen zur Verfügung stehen. Auf alle Fälle stellen sie erneut einmal mehr unter Beweis, das Organisieren, zählen und die Durchführung von Versammlungen nicht unbedingt zu den Stärken in der Linken zählen.

Auch der Loddar soll sich bereits um 15:30 Uhr vom Acker gemacht haben. Ahnte er vielleicht schon was auf ihn noch zukommen würde, oder wurde er noch an anderer Stelle zum Zählen gebraucht. Vielleicht liegt die Lösung ja auch auf seiner Hand? Die Berichterstattung bei seinen großen Mentor und Förderer war wohl wichtiger zumal da auch noch die monatliche Abhängigkeits- Prämie ausstand?

Sollten die Stimmzettel bereit auf wunderamer Weise verschwunden sein, konnten sie auch folgerichtig am letzten Freitag nicht bei der Schiedskommission zum erneuten Nachzählen vorgelegt werden. Wobei alleine die Aussage überrascht, das eine Schiedskommission in der Partei bereit ist Verantwortung zu Übernehmen. Aber sicher werden auch diese nur den Anordnungen von Oben gefolgt sein. Wie immer.

Einfach unglaublich ist das die Schiedskommission daran denke ein ordentliches Gericht anzurufen, um so an die Stimmzettel zu gelangen. SK und Zivilgericht, da müssten sich ja diese Freizeitjuristen nach Recht und Gesetz richten, neee – das passt überhaupt nicht zusammen, das wäre wie Feuer und Wasser. Schiedskommissionen ohne Manipulationen, Mauscheleien und es zählt nur noch die reine Wahrheit. Unvorstellbar! Dann gäbe die Partei heute ja ein ganz anderes Bild ab.

Es passt da schon eher zusammen, wenn wir lesen das gegen die Kreisgeschäftsführerin Jasmin Pies ein Parteiausschlussverfahren beantragt wurde. In Sachen Ausschlussverfahren sind die alle Spitze. Da ziehen sie sich die Wahrheiten an den Haaren herbei. Dafür beschäftigte die Bundesschiedskommission über viele Jahre eine Anwältin mit mehr als 20 jähriger Stasi Erfahrung welche bestens mit dem Duisburger Familienrichter harmonierte. Da waren professionell echte Linke Rechtsbeuger ohne jegliche Skrupel am Werk.

Wobei Jung und Schneider angeblich Probleme innerhalb der Partei haben? Sollten die Beiden denn auf der Sympathie Liste wirklich noch unter Loddar gerutscht sein. Aber o.k. Wurde doch schon über das Innenleben aus dem Hause von Bild berichtet. Wer dort mit dem Auszug nach oben fährt, kommt automatisch auch wieder unten an. Die meisten verpassen einfach den richtigen Moment des Ausstieg. Oder anders gesagt: Sie kriegen den Hals nicht voll.

Innerhalb der Kommentare werden auch Neuwahlen gefordert und das sowohl für einen neuen Kreisvorstand als auch für die Delegierten und es wird angeregt die Staatsanwaltschaft einzuschalten. Wörtlich heißt es: „Diese mafiösen Machenschaften müssen öffentlich gemacht werden und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden. Auch die Strippenzieher…
Vielleicht wird dann endlich Ruhe in diese Partei einkehren.

Lassen wir uns also wieder einmal überraschen, denn wir sind uns sicher das „Arroganz immer einen Fall vorausgeht“.

Zu dem Thema die Linke, folgender Beitrag aus dem Facebook. Der Schreiber kommt aus RLP, wobei mir aber unbekannt ist für wie lange er nicht unter uns weilte,- sprich abwesend von dieser Welt lebte. Nur mit solch einer Einstellung wird er keine Gesellschaft verändern. Kritik fängt in der eigenen Partei an und es kann nur zum Vorteil sein das dieses immer mehr Menschen begreifen.

Harald W. Jürgensonn

In den „Schleswiger Nachrichten“ wurde heute, am 11. November 2014, ein Leserbrief abgedruckt, der Erschreckendes über die politische Bildung in Deutschland aussagt. Klaus M. aus Neumünster schreibt über die „Linkspartei“: „In ihr befinden sich noch immer die alten Seilschaften der Stasi und der SED. Diese Partei ist die Vorgängerpartei der PDS unter Führung von Gregor Gysi. Als Oskar Lafontaine in der SPD politisch nichts mehr werden konnte, gründete er die Linkspartei und schadete so der SPD. Dann kam es zur Vereinigung von PDS und Linkspartei, und die SED war nun in der Linken verankert.“ Weiter schreibt er, Gregor Gysi sei der „jetzige Vorsitzende dieser Partei“, und „bei einer Regierung in Thüringen unter der Führung des linken Spitzenkandidaten Bodo Ramelow wird sie (die Mauer) dort langsam wieder aufgebaut“.

Dieser Leserbrief ist in zweierlei Hinsicht furchtbar. Erstens muss der Schreiber sein Unwissen ja irgendwoher beziehen. Woher sonst, wenn nicht aus dem Zungenschlag der Medien? Und zweitens zementiert die Zeitung mit dieser Veröffentlichung diesen Unfug als wahr. Möglich, dass der zuständige Redakteur selber der Meinung ist, es handele sich um Tatsachen. Möglich aber auch, dass die grenzenlose Dummheit des Leserbriefschreibers kurzerhand instrumentalisiert wurde im Vertrauen darauf, dass „immer irgendwas hängen bleibt“. So der so – ein Armutszeugnis für die Zeitung.

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Logoquelle: Wikipedia –

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Linke Party auf Facebook

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Oktober 2014

Linke Party auf Facebook

Da hat unser Artikel vom 19. 10. 14 unter der Überschrift „Kein bisschen Frieden in der Saarlinken“ für reichlich Wirbel in der Partei gesorgt. Herrlich und da die dortigen Damen und Herren wiedereinmal nicht mit sich selber zurechtkommen wird nun wie üblich die Schuld wieder bei anderen gesucht. In den besagten Artikel hatte ich eine „direkte unveränderte Wiedergabe“  angemerkt.

Karl Napp merkt in einen Kommentar an das der Hinweis fehlt „dass dieses Dokument ausschließlich parteiintern verwendet werden darf“. Sollte das für mich von Belang sein? Hat es denn überhaupt irgend jemanden zu interessieren von wem, und wie ich meine Arbeitsunterlagen bekomme? Selbst wäre ich noch ein Mitglied dieser ähnlich einer Mafia agierenden Linken würde ich mir meine Gewissensentscheidung von keinen Parteiclown nehmen lassen.

Die Partei schafft es einfach nicht ihre Mitglieder politisch so zu beschäftigen als das für persönliche Eitelkeiten keine Zeit vorhanden ist. Auch werden die den Parteien auferlegten Pflichten „für die politische Bildung“ Sorge zu tragen, in der Linken sträflich verletzt, da es ansonsten nicht so viel Unwissenheit unter den Mitgliedern geben dürfte.  Wäre doch einmal eine Aufgabe für unser schreibendes Karlchen hier für Abhilfe zu sorgen.  Lehrbuch Kapitel Eins. In der Politik gibt es keine zu bekämpfenden Gegner sonder nur politische Mitbewerber. Lehrspruch: Bin ich zu dumm, werden die anderen zu stark.

Gefunden – oder wurde es mir zugesandt – veröffentliche ich heute einen Auszug aus Facebook. Ein wunderbares Beispiel Linker Subkultur. Ich habe Thomas Lutze des öfteren hart kritisiert und  erwähne  heute einmal seine überlegte Haltung in dieser Sache. So wünsche ich viel Spaß beim suchen und und lesen. Und ganz wichtig, nach dem Lesen die Augen waschen und Brille putzen.

Auf den Artikel in der SB Zeitung:

Streit bei den Linken ist zurück

13. 10.

N.Z. An P.I. : In solchen Situationen vermisse ich Rolf Linsler. Sowas darf in unserer Partei nicht passieren, ich würde mich schämen! Lieber einen NPD’ler durchlassen als die eigenen Leute zu wählen, wo leben wir denn ?

S.C.S.: In einem Landesverband, in dem heute Leute das Sagen haben, die schon vor Jahren lieber Hetze gegen einen Antrag der Linksjugend betrieben haben, statt selbstkritisch das eigene Verhalten zu reflektieren. Und jetzt verabschieden diese einen Antragt mit ähnlichem Inhalt als „Wiedergutmachung“ für das oben Beschriebene. Dabei ging es im Antrag der LJ damals nicht mal um Persönliches. Mich wundert nix mehr.

M.B. : Würde das nur jeder in Unserer Partei so sehen.

T.L.: Aber ein Landesvorstand der 200.000 Euro Schulden hinterlässt und sich weigert, Bundestagswahlkampf zu machen ist besser?

N.Z. : Ich sage nicht das es besser ist. Aber gerade von dir Thomas erwarte ich  in diesem Fall eine Toleranz 0. Wer Faschisten Mandate ermöglicht hat in der Parteiführung nichts zu suchen. Ich dachte du teilst diese Meinung denn ich kenne dich als großer Aktivist gegen Faschisten

T. L. : Sigurd Gilcher hier so etwas zu unterstellen ist eine Frechheit.

N.Z. : Ich unterstelle nichts, ich nehme nur Fakten zur Kenntnis. Er und Hannelore Vatter haben den Vorschlag der Fraktion nicht mitgetragen. Dadurch fand ein Losverfahren statt, wo auch Peter Marx (NPD) dank diesen den Sitz im Ausschuss gewann. Die beiden Abgeordneten müssen wissen dass es bei einer Pattsituation ein Losverfahren geben wird. Sie haben hiermit indirekt (aber trotzdem wussten sie vom Risiko) einen Ausschusssitz dem Abgeordneten Marx ermöglicht.

S.T. : Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Landtag frönt ja auch in seiner Freizeit dem Anti – Amerikanismus ….. und so schließt sich der Kreis…

T.L. : N.Z. : Es ist das Recht ei9nes Abgeordneten einen eigenen Vorschlag nicht mitzutragen. Und da es allen fünf klar war, dass die notwendige Einstimmigkeit nicht da ist, hätte man sich zusammen setzen  müssen und solange miteinander reden, bis man sich einig ist. Das war aber von den drei anderen nicht gewollt. Also informiere dich erst einmal, bevor du Unfug postest.

N.Z. : Es mag sein dass es intern Unstimmigkeiten gegeben hat, das ist legitim und nachvollziehbar. Jedoch verfolgen alle 5 die gleichen politischen Ziele. Solange dies der Fall ist darf es keine Ablehnung geben. Gäbe es politische Unstimmigkeiten würde ich dies noch verstehen.
Natürlich hat jeder Abgeordnete das Recht dass zu wählen was er will, aber man muss sich dann nicht wundern wenn der oder die Abgeordnete kritik bekommt wenn dieser lieber an Losverfahren an dem die NDP teilnimmt unterstützt als die Wahl einer oder eines Parteikollegen der die gloeiche politische Ziele verfolgt.

P. I. : Nochmal wer meint, in der Politik hätte man ein „Recht auf Blödheit“ ist in selbiger fehl am Platz. Vor allem wenn man die NPD in Sektlaune  gebracht hat!

T. L. : P. I. : nach der Logik, müssten alle fünf ihren Hut nehmen. Die drei von der Mehrheit wussten ganz genau, dass Sigurd nicht im Leben diesen Personalvorschlag mitträgt, nach dem was in den letzten Wochen in der LGSt. Passiert ist. Es war eine pure Provokation, diese Person drauf zu nehmen. Ja, vielleicht hat man das sogar ganz bewusst gemacht um ein Scheitern zu provozieren und einen Sündenbock zu installieren. Nein, wer so was macht trägt die Verantwortung dafür, dass die NPD in Sektlaune ist.

P. I. : Rücktritt aller fünf Abgeordneten? Mit dem Kompromiss bin ich einverstanden.

N. Z. :Wie es Peter gesagt hat, es war ein Mehrheitsbeschluss der Fraktion. Schuld ist diese Mehrheit nicht, sie haben dem Vorschlag zugestimmt. Das sind die Fakten.

T. L. : Und ja, wenn ich etwas nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, stimme ich auch dagegen. Und sage es vorher. Und genau das haben Sigurd und Hannelore gemacht.

P. I. : Vorschlag: Wir sollten via FB diesen Dialog nicht weiterführen. Sonst bekommen auch noch andere Sektlaune.

N. Z. : Richtig

T. L. : N.Z.: Nochmal wenn ich zwingend eine Einstimmigkeit brauche, damit nicht ein anderes Wahlverfahren zur Anwendung kommt, welches unter Umständen dazu führt, dass die Nazi-NPD einen Sitz bekommt, dann nutzen mir keine Mehrheitsbeschlüsse etwas. Dann brauche ich Einstimmigkeit. Dann brauche ich einen Kompromiss, mit den alle Leben können und nicht nur die Mehrheit. Verstanden?

T. L. : Warum keine Debatte mehr? Erst den Unfug aus der SZ posten und kommentieren und dann sich dünne machen. Sind die Argumente ausgegangen?

 N. Z. : Lieber Thomas, nochmal, ob Kompromiss oder nicht, hier wurden öffentlich die eigenen Leute nicht gewählt und dadurch bekam die NPD einen Sitz. So was ist öffentlich zum schämen, denn Hintergründe von Personalvorschlägen interessieren unsere Wähler und mich auch nicht. Ich will gar nicht wissen was wieso. Ich sage nur, so was darf nicht passieren. Gerne schreibe ich das hier auf Facebook, mir ist das egal, ich stehe zu meiner Meinung.

T. L. : Und S. T., sind eigentlich Gerhard Schröder und Thilo Sarrazin noch Mitglieder der SPD?

T. L. :  N.Z.: Hier haben aber auch Mitglieder der Linken einen Personalvorschlag gemacht, den andere nicht mittragen konnten. Vielleicht war dann der Personalvorschlag falsch? Richtig ist, dass so etwas nicht passieren darf. Und dafür tragen alle fünf die Verantwortung und nicht nur zwei. Jetzt kapiert?

N.Z. : Deine Meinung hab ich schon längst kapiert.
Aber einstimmige Ergebnisse kann es halt leider nicht immer geben, aber egal wie die Ergebnisse sind, nach außen erwartet man Geschlossenheit. Ich jeden falls erwarte von der Linksfraktion  Geschlossenheit und Respekt vor Mehrheitlichen Beschlüssen. Die Hintergründe und Interna interessieren mich nicht. Das interessiert auch wie gesagt keinen. Jeder weiß nun das die Linksfraktion sich nicht über eine Person einig ist, obwohl sie inhaltlich voll zum Profil dieser passt.

T. B. : Lieber Thomas, ich kann gerade dir als Mandatsträger im Bundestag bei deiner Argumentation nicht folgen. Es ging hier nicht um eine Gewissensfrage, bei der der Fraktionszwang schon einmal geo0pfert werden kann, sondern um Posten schachern. Hannelore Vatter wollte in den Rechtsausschuss. Die Mehrheit der Fraktion (inklusive Gilcher ) hat anders entschieden. In der Abstimmung ist Gilcher dann seinem eigenen Beschluss nicht mehr gefolgt, damit Vatter doch nicht irgendwie  an den Ausschussposten kommt. Mit dem bekannten Ergebnis.
Bei aller Freundschaft: Komm mir nicht mit der Gewissensftreiheit des Abgeordneten vor diesem Hintergrund.

S. T. : Entschuldigt das den Müll den Lafo von sich gibt… Schröder hat jedenfalls nie antisemitische Sprüche abgelassen. Seit wann bist du eigentlich zu Oskar Fan geworden lieber Thomas Lutze.

T. L. : Peter Buwen, Rechtsausschuss im Regionalverband was soll das denn für ein spannender Posten sein? Darum ging es wirklich nicht. Es gabe eine erste Liste, der hatte Sigurd zugestimmt. Dann gab es eine neue Liste mit einer Änderung, die hatte Sigurd nicht mehr zugestimmt und statt dessen einen weiteren Vorschlag gemacht.

R.R. : Sollte nicht auch der Lebensgefährte von D. Trenz in diesen Ausschuss? Darum jetzt dieses Kesseltre4iben! Thomas ich stimme dir in allen Punkten 100 % zu.

V. S. : Thomas was erzählst du hier für Geschichten? Die Person gegen die sich Sigurd ein bisschen sehr spät ausgesprochen hat, stand au8f der Liste die er mit beschlossen hat.

T. L. : Ach Volker, dass die Nummer 1 im Strippenziehen zu Lasten unserer Partei sich jetzt auch meldet…Hatte ich fast schon vermisst.

V. S. : Deine wenig qualifizierte Äußerung verändert nichts an den Fakten, Thomas, im Gegenteil.

V. S. : Ja Rudi, wenn hier schon Geschichten erzählt werden, dann auch noch gleich das Märchen vom Lebensgefährtin auf der Liste. Macht ja nicht, dass der nie ein Vorschlag war.

P. B. : Thomas Lutze, ich glaube du hast das Protokoll der betreffenden Sitzung nicht gesehen, sondern verlässt dich auf die Aussage der Betroffenen die unzweifelhaft befangen sind. Im SZ Artikel ist übrigens auch gut nachzulesen, was die Motivation Gilchers war. „Schramm und Gilcher zufolge ist die fünfköpfige Fraktion in der Regionalversammlung schon seit einiger gespalten. Gilcher führt dies darauf zurück, dass die Fraktionsspitze im Juli der angestellten Geschäftsführerin gekündigt hat. Dies ei nicht sozial gewesen.. Das habe er intern klar benannt. Damit habe er sich in der Partei nicht nur Freunde gemacht.“
Damit wird wohl überdeutlich klar gemacht, dass es darum ging dem Fraktionsvorsitzenden Eins auszuwischen, weil er angeblich der von Gilcher favorisierten Geschäftsführerin gekündigt habe. Also auch noch niedere Motive (die als hehre verkauft werden sollten).
Vielleicht nach am Rande die Entlarvung einer weiteren Lüge die hier und immer wieder verbreitet wird, damit die eine Seite rein und sauber und die andere verrucht und dreckig aussieht.: Die Verträge der Fraktionsmitarbeiter laufen mit Ende der Legislaturperiode regulär aus – so auch der der damaligen Geschäftsführerin. Also keine Kündigung. Aber wir werden die Verdrehung dieser Tatsache sicher noch häufig hören. Wenns denn der Mehrheitsfindung dient.
Thomas ich glaube inzwischen, dass Jeder wohl eine Entscheidung zu treffen hat, auf welcher Seite er eigentlich steht. Everbody’s Darling ist am Ende der Verlierer.
Rudi Renner, du nervst. Du hast doch deine eigenen Foren für Trenz Bashing. Geh, spiel woanders.

T. L. : Ich fände es gut, wenn gerade in der Bildungspolitik  innerhalb der Landespartei wieder inhaltlich debattiert wird. Es gab mal eine LAG Bildung, in der ich Mitglied bin/ war. Die Debatte um die Schulschließungen ist nicht so einfach wie sie Frau Spaniol darstellt.  Ich habe davon wenig Ahnung, hatte mich hatte mich aber mal vor kurzem mit dem Bildungsminister unterhalten, dessen Argumentation auch nicht so ganz aus der Welt ist. Vielleicht sollte das inhaltlich vorbereitet – Thema auf dem Landesparteitag werden. Solange dies aber nicht der Fall ist, muß man leider auch mit konträren Abstimmungen in Kommunalparlamenten rechnen.

C,K.K. : Meine Güte bin gerade auf diese „nette“ Unterhaltung hier gestoßen…bei so Manchem, was hier so steht kann man sich ja wirklich nur Fremdschämen.

 Linke Merig-Wadern : Windkraft ? Ja Binnernland / Mittelgebirge mit Norddeutschem Flachland zu vergleichen ist schon seltsam.Das ganze dann noch am Bürgerwillen vorbei ist noch seltsamer. Des halb ist unsere Sicht etwas differenzierter und das ist gut so.

 T. L. : Richtig und deshalb ist es gut, wenn über solche inhaltliche Fragen in der Partei diskutiert wird.

M.S.P. : und u.a. genau wegen solcher Vorkommnisse und solcher beschämenden Diskussio0nen möchte ich nicht mehr zu den Linken gehören und trete aus. Viel Spaß noch beim weiteren Posten schachern und den gegenseitigen, profilierungssüchtigen, öffentlichen Zerfleischen…. ich bin idealistisch und wollte Inhalte unterstützen….tja ich finde bestimmt bessere Wege dazu als in dieser Partei.

A. S. : Hallo M. S. P. Es werden wohl in nächster Zeit noch mehr austreten, ich hab’s mir auch anders vorgestellt……es geht hier in erster Linie wie du sagtest meistens nur um persönliches…Postern schachern……. leider

S. B. : Vorweg will ich sagen, dass ich nicht glaube, dass überhaupt ein Parteimitglied egal welcher Partei zu 100% das Parteiprogramm gut hei9ßen kann.
Zu Hernn Gilcher und Frau Vatter ist zu sagen, das sie sich erst einmal vollkommen in Ordnung verhalten haben, da es in unserer Partei keine Fraktionsdisziplin oder dergleichen gibt.
Allerdings ist es tatsächlich beschämend, wenn Aufgrund irgendwelcher Streitigkeiten einem Nazi auch nur die Chance auf eine derartige Position ermöglicht wird.
Das hier spiegelt doch nur wieder was seit Jahren in der saarländischen Linken passiert, wir zerfleischen uns gegenseitig und vergeben Chancen, wo wir nur können.

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Grafikquelle      :   Wikipedia –

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Facebook-Foto löst Shitstorm in der Linken aus

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Oktober 2014

Facebook-Foto löst Shitstorm in der Linken aus

.Ja, da sehen wir sie wieder einmal, die Protest Aktion einer Linken wie sie von einem Fotograf nicht treffender gezeigt werden kann: Sterile weiße Studio Wand, in Front eine Frau mit Plakat. So typisch für diese Partei.

Sauber, keine Blutspritzer und folgerichtig, der Kopf ist auch noch dort, wo er hingehört. Das ist die Solidarität an welche Linke denken wenn Sie vom Sozialismus reden. Die für welche die Solidarität gefordert wird wälzen sich im eigenen Schweiß und Blut und haben sich diese Forderungen westlicher Hohlköpfe anzuhören. Warum sagt diesen Leuten eigentlich niemand aus der Partei, dass mit solchen Aktionen persönliche Dummheit und nicht Empathie gezeigt wird?

Das sich solche Figuren dann auch noch auf Kosten der Steuerzahler im Bundestag tummeln dürfen ist der eigentliche Skandal und wenn eine Partei sich nicht in die Lage zeigt diese Art Strohköpfe an ihren Handeln zu hindern, ist sie für diese Gesellschaft untragbar geworden und nicht mehr wählbar. Mit solchen Hohlpfosten am aller äußersten Rand der Gesellschaft darf keine Politik gemacht werden.

Wäre eine solche Aktion ehrlich gemeint setzten sich diese Leute auf den Marktplatz von Kobane mitten unter die dort Kämpfenden. Dann käme eine solche Aktion ehrlich herüber und die Personen könnten ernst genommen werden. Dann würden sie auch sicher posthum von Ihren Idolen, ob sie denn nun Marx, Luxemburg, Lenin oder Stalin heißen, den Ihnen dann gebührenden Respekt bekommen.

Aber solcherart Aktionen wären ja mit dem Risiko verbunden  eventuell an die Errungenschaften der kapitalistischen Parlamente nicht mehr entsprechend partizipieren zu können? Warum auch, solange es noch Mitbürger gibt welche sich auf solche einfach, primitive Art überzeugen lassen da sie an das Gute in einer Partei glauben. Diese haben noch nicht durchschaut das es auch hier nur um Geld und Macht geht.

Nicht überraschend dass dann zwei dieser politische Hohlpfosten in der letzten Wochen auf Phönix innerhalb der Sendung „Phönix Runde“ aufeinandertrafen. Wobei außer dieses übliche Politikergestammel mit teilweise sehr auffälligen Mundverdrehungen dort nicht viel zu hören war. Im Saarland laufen übrigens Linke herum welche dem Mißfelder  aus der CDU sicher nicht die Hand geben würden.

Vielleicht glaubte Frau Buchholz ja auch ihrem geistigen Vorbläser Oskar unterstützen zu müssen, welcher in den letzten Tagen überraschend auf muckte und sogleich vom Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn entsprechend in seine Schranken gewiesen wurde.

„Wir haben dazugelernt und die Mehrheit der Mitglieder will diesen Stil nicht mehr, sondern eine problemorientierte Debatte“, sagte Höhn dem Tagesspiegel. Zudem sei es vor dem Hintergrund des aktuellen Leides der Menschen vor Ort „völlig unangemessen, die Diskussion zum billigen innerparteilichen Bashing zu missbrauchen“.

Dem wäre an und für sich nichts mehr hinzuzufügen wenn denn endlich wirklich einmal Konsequenzen in Form von Parteiausschlüsse gezogen würden. Aber dazu reicht sehr wahrscheinlich der vorhandene Mut (noch) nicht aus.

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Fotoquelle: Facebook

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Essen ist beschämend

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Juli 2014

In Essen, Krawalle gegen Israel

Am Ende kam es dann doch so, wie es an und für sich von Beginn an erwartet worden war. Der große Krawall begann und einige Hundert Israel Gegner versuchten nach der Auflösung der eigenen Demonstration die Israel Verteidiger zu stören. So sehen wir besonders hier im Westen wieder einmal den Versuch, alle Anderen welche nicht bereits sind sich dieser Linken Bande ideologisch unterzuordnen, zu verunglimpfen.

Es wäre aber zu einfach die Schuld nun den Jugendlichen aufzubürden. Wir erleben hier den gleichen Vorgang wie bei den Schotteraktionen der letzten Jahre. Eine Gruppe privilegierter Partei „Politiker“ aus Bundestag oder auch Landtag samt Vorstände unterstützen diese Banden ähnlichen Umtriebe. Die „Großen Anführer“ bezahlen nach einer Verurteilung die Strafen aus ihren Portokassen, während die „Kleinen“ ihre Zeche eventuell absitzen müssen.

Nein, ein parteischädigendes Verhalten wird so etwas nicht genannt. Dieses gilt nur für diejenigen welche ein solches Verhalten an den Pranger stellen und den Weg an die Öffentlichkeit gehen.  So hören wir aus der Parteispitze  zwar Kritik an den Vorgängen, wie es die Presseerklärung vom Bundesgeschäftsführer aussagt, nur die entsprechenden Konsequenzen werden nicht gezogen. Dazu fehlt es an den entsprechenden Durchsetzungswillen welcher nur lauten kann: „Das Pack muss raus“.

Es ist beschämend

Zur Essener Kundgebung: „Stoppt die Bombardierung Gazas ­- Für ein Ende der Eskalation im Nahen Osten“ erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Matthias Höhn:

Ereignisse auf und im Nachgang der Kundgebung „Stoppt die Bombardierung Gazas ­- Für ein Ende der Eskalation im Nahen Osten“ heute in Essen machen mich tief betroffen.

Dass im Vorfeld einer Veranstaltung, zu der auch LINKE aufgerufen hatten, der Schutz jüdischer Einrichtungen verstärkt werden musste, dass auf und nach einer solchen Kundgebung antisemitische Parolen skandiert wurden, dass die Essener Synagoge erklärtes Ziel israelfeindlicher Teilnehmer dieser Kundgebung war, dass Flaschen und Steine auf pro-israelische Demonstranten geworfen wurden – das alles beschämt mich zutiefst.

In unserem Programm heißt es: „Deutschland hat wegen der beispiellosen Verbrechen der Deutschen an den Jüdinnen und Juden während des deutschen Faschismus eine besondere Verantwortung und muss jeder Art von Antisemitismus, Rassismus, Unterdrückung und Krieg entgegentreten. Insbesondere diese Verantwortung verpflichtet auch uns, für das Existenzrecht Israels einzutreten.“

Dabei muss es bleiben, dabei wird es bleiben.

Ich bin überzeugt davon, dass die Mitglieder meiner Partei dies ebenso sehen. Darum sind alle in der Pflicht, legitime Kritik an der Politik der israelischen Regierung in Inhalt und Form so zu artikulieren, dass sie keinerlei Anschlussmöglichkeit für antisemitische Gruppierungen und Aktionen bietet. Ereignisse wie heute in Essen dürfen sich nicht wiederholen.

DIE LINKE steht für eine friedliche Beilegung des Nahostkonfliktes im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung und damit die völkerrechtliche Anerkennung eines eigenständigen und lebensfähigen palästinensischen Staates. Hass, Terrorismus und Gewalt werden die Menschen in der Region diesem Ziel nicht näher bringen – im Gegenteil.

DIE LINKE

Bodo Ramelow der Spitzenkandidat der Linken in Thüringen äußert sich zu den skandalösen Vorgängen wie folgt:

Bodo Ramelow

 vor 15 Stunden

Ich bin erschüttert,dass in Essen Jüdische Mitmenschen als „angebliche“ Opfer verhöhnt werden und in Berlin skandiert wird: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf alleine!“
Wenn Mitglieder der Linken oder der Linksjugend dass schweigend akzeptieren, dann verlieren sie jedes Recht, sich Antifaschisten zu nennen oder gar zu Behaupten gegen Rassismus und Faschismus zu kämpfen. Für solches Ohrenbetäubende Schweigen empfinde ich tiefe Scham!

Facebook

Polizei musste pro-israelische Demonstranten schützen

Nach einer abgebrochenen Pro-Palästina-Kundgebung der Linksjugend Solid Ruhr sind mehrere hundert Teilnehmer zu einer Gegendemonstration vor dem Essener Hauptbahnhof gezogen. Die Hundertschaft der Polizei musste verhindern, dass die aufgebrachte Gruppe eine pro-israelische Kundgebung attackiert.

In aufgeheizter Stimmung, aber zunächst friedlich verlief am Freitag ab 17 Uhr eine Pro-Palästina-Demonstration mit gut 1000 Teilnehmern in der Essener Innenstadt. Als die Veranstaltung der Linksjugend Solid Ruhr auf dem Weberplatz jedoch gegen 18 Uhr vorzeitig aufgelöst wurde, zogen mehrere hundert Teilnehmer zum Hauptbahnhof. Dort fand zeitgleich eine pro-israelische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmern statt. Die Polizei musste in aufgeheizter Atmosphäre mit einem Großaufgebot und Polizeihunden verhindern, dass die mehrheitlich arabischstämmigen Demonstranten die Teilnehmer der Kundgebung „Gegen Antizionismus und Terror“ auf dem Willy-Brandt-Platz attackieren.

Quelle: WAZ>>>>> weiterlesen

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Grafikqueller    :   Blick über die Skyline von Essen fotografiert von einer Anhöhe in Mülheim-Winkhausen.

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Der Linke Hoff auf Facebook

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Juli 2014

Eine Standortbestimmung: Fünf Jahre Potemkin.
Danke für den Hinweis Genosse Hoff!

Hier haben wir einen hochaktuellen Beitrag welcher sowohl einen tiefen Einblick in die Hierarchie als auch den Umgangston in der Partei DIE LINKE offenbart. Geht es doch in erster Linie wieder einmal darum eine kritische Betrachtung dieser Partei auf eine höchst beleidigende Art und Weise abzuwehren. Getreu dem Motto der Parteihöflinge: „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht.“

Ja Benjamin Hoff, es scheint doch nicht so einfach zu sein, die eigene Kinderstube zu verbergen. Gelernt ist nun einmal gelernt und ohne die allseits bekannte Pawlowsche Faust sind die von der Partei als linke Politik verkauften Verrücktheiten auch von selbsternannten Intellektuellen Spezies in der Szene kaum glaubwürdig zu verbreiten. Nein mit Hoff haben wir uns auf DL bislang, soweit ich mich erinnern kann, noch gar nicht beschäftigt, da wir uns im allgemeinen mehr für die Köche interessieren. Vielleicht haben wir hier etwas verpasst?

Es bedarf aber größtmöglicher Verbreitung  wenn Vertreter einer politischen Randgruppe auf Facebook versuchen mit Schmierereien auf sich aufmerksam zu machen, um den eigenen Selbstwert zu steigern.  Als „Politmackertum“ wird also jener bezeichnet, der es wagt sich kritisch mit der Partei auseinanderzusetzen. Hier einmal Klartext gesprochen: Mir ist ein „Politmackertum“ weitaus angenehmer als ein „Politkackertum“. Sind doch in einer Gesellschaft die Verschmutzer eher selten auch die Personen  welche ihre hinterlassenen Häufchen selber wieder entfernen. Vielleicht werden genau darum an den Wahlständen der Linken Kondome verteilt? Stinkt es nicht auch schon ohne die Politiker der Linken genug in dieser Gesellschaft?

Eine Standortbestimmung: Fünf Jahre Potemkin.
Danke für den Hinweis Genosse Hoff!

von Juan Pedro Sanchez Brakebusch

Zum letzten Wochenende, dem Wochenende, an dem die Reformer der Partei Die Linke über ihre Zukunft berieten, erreichte die Redaktion unseres kleinen Internetprojekts „unverhofft“ und indirekt eine frohe Botschaft. Absender war Benjamin-Immanuel Hoff, seines Zeichens Mitglied der Partei, Strömungskumpel, zumindest eines Teils der Redaktion, und offensichtlich wenig begeisterter Leser unseres mit kleinen Glossen gespickten geliebten kleinen Webpanzerkreuzers. Hoffs O-Ton auf Facebook:

 Es gibt eine Art von breitbeinigem Politmackertum, die stets ohne Klarnamen auftritt, sich der Debatte selbst nicht stellt, aber im Schutz der Halbanonymität eines Internet-Forums diejenigen beleidigt, die sich offen der Diskussion und Kritik stellen. Sie nerven und sind groß darin, mehr kaputt zu machen als sie je selbst aufbauten. Ja, dich (jpsb), meine ich.

 Ungewohnt, nichtsdestoweniger wohltuend lakonisch, erfahren wir in diesem stillen Schrei nach Beendigung aller Kritik an „The Hoff“, dass dieser zu denjenigen Akademikern gehört, die den Anschluss ans neue Medienzeitalter verpasst haben, weil sie den Unterschied zwischen Webportal, Webforum und einem Blog nicht benennen können. Direkte Folge dieser Internetinsuffizienz scheint zu sein, dass auch die Funktion eines Impressums unbekannt ist. Dann wird der Begriff Mackertum falsch verwendet, weil dieser einen Einschüchterungsversuch mittels Männlichkeitsritualen voraussetzt. Richtig ist aber, dass das Schreiben von Politikprosa gar nicht so männlich macht wie Hoff, scheinbar leicht selbstverliebt, glaubt.

Quelle: Potemkin >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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Linken fehlt es an Toleranz

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Mai 2014

Linken fehlt es an Toleranz

Die fehlende Kultur in der Partei DIE LINKE bemängelt Gysi schon seit Jahren, so wie wir es bereits am 19.11.2011 in unseren Artikel „Gregor Gysi im Interview“ berichteten. Daran hat sich auch in den letzten drei Jahren nichts verändert wie wir dem folgenden Redewechsel entnehmen können. Viele LINKE haben immer recht und es ist zu vermuten, dass sie von Demokratie, Pluralismus und einen gegenseitigen Respekt noch nie etwas gehört haben. Ein vollkommen kulturloses Völkchen ganz einfach.

So erinnern wir wieder einmal an Rosa Luxemburg, ein Idol dieser Partei, denn diese sagte einst:

„Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der ‘Gerechtigkeit’, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die ‘Freiheit’ zum Privilegium wird.“

Scheinbar zu hoch um diese Sätze allen Mitgliedern in dieser Partei verständlich zu machen und es ist gut dass solche Typen nicht der Maßstab für die Intelligenz des Bürgertum in diesem Land sind. Nur wie mit solchen Leuten Veränderungen in dieser Gesellschaft erreicht werden sollen, wird nicht nur für die vernünftigen Mitglieder der Partei ein Geheimnis bleiben. Diesen Leuten fehlt es offensichtlich an jeglicher Toleranz welche in einem friedlichen Miteinander unumgänglich ist.

Wäre es nicht an der Zeit aus der Parteispitze heraus für einen unbeschwerten Umgang mit dem politischen Mitbewerber Sorge zu tragen. Leerend auch dieses armselige Häufchen von Meinungsidioten einzuwirken? Oder ist es der Parteispitze nur möglich mit solch einer Subkultur Umgang zu pflegen. Sollte man nicht wenigstens versuchen das Niveau ein wenig anzuheben? Vielleicht wäre dieses eine Möglichkeit das Ansehen der Partei innerhalb der Gesellschaft zu steigern.

K. V. : Die taz druckt Wahlwerbung der AFD? Mein Abo habe ich ja schon früher gekündigt. Einen Wiederabschluss kann sich die taz nun endgültig abschminken!

U. R. H. :na ja; Demokratie! schon mal von gehört?

K. V. : Soll das ein Witz sein?

U. R.  H. : Eine Zeitung identifiziert sich nicht mit den Inhalten einer Partei, wenn sie deren Wahlwerbung abdruckt. Oder ist Dir dieser Sachverhalt unbekannt?

U. R. H. : die taz ist ja auch kein Anhänger deiner Partei, wenn sie eure Wahlwerbung abdruckt.

K. V. : Angsichts dieser haarsträubenden Kommentare: Darf ich Dir das Sie annbieten?

K.  V. : Möchten Sie allen Ernstes die LINKE und die AFD auf eine Stufe stellen?

K. V. : Wäre Ihnen ein Werbebanner der NPD, auf dem die Ausweisung aller in Deutschland lebenden Muslime gefordert wird, ebenso recht?

U.  R.  H. : nein, eben nicht, aber es ist völlig sinnlos mit euch über die Unabhängigkeit von Presse zu diskutieren.

W.  H. : Die TAZ ist keine Zeitung mit einem sozialistischen Anspruch. Bei der Jungen Welt würde man eine solche Anzeige niemals finden.

U. R.  H. : das unterscheidet eine freie von einer Parteipresse, ob man diese Partei nun mag oder nicht.

K.  V. : Sie diskutieren mit mir nicht über die Unabhängigkeit der Presse sondern über meine Konsequenzen, die ich aus einer Anzeige ziehe.

K.  V. : Und darüber hinaus: die Unabhängigkeit der Presse entbindet diese nicht aus ihrer ethischen Verantwortung.

W.  H. : Keine Plattform für Rechtsradikale und Rechtspopulisten.

K.  V.  :Die unterschiedslose Akzeptanz einer Meinung, sei sie so unverantwortlich, unvernünftig und unreflektiert wie sie sei, ist auch nicht mit Demokratie gleichzusetzen.

W. H. : Die TAZ ist in erster Linie die Hauszeitung der Grünen.

K.  V. : Das sehe ich auch so. Umso mehr wundert mich die AFD Werbung.

W.  H. : Und die Grünen sind wiederum eine neoliberale Partei. Genau wie die AfD.

T.  H. : Sie habet gedroht ein ABO, was aber gar nicht existiert, quasi nicht mehr zu verlängern? Denen haben sie es aber gegeben!

K.  V. : Ich drohe überhaupt niemandem. Ich habe zur Abwechslung mal einen persönlichen Status geteilt, weil mich diese Nachricht über die taz sehr überrascht hat.

W. H. : Mich hat diese Nachricht nicht überrascht, sondern verärgert.

K.  V. : Das das hier eine größere Sache geworden ist, hier meine

Quelle: TAZ zahl ich nicht mehr

F.  W. : Danke für den Hinweis!

Fotoquelle: Wikipedia Author OTFW, Berlin

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Bartsch kommt nach Weinheim

Erstellt von DL-Redaktion am 27. April 2014

Bartsch kommt nach Weinheim

Datei:Dietmar Bartsch.jpg

Wie sollen wir denn dieses benennen, eine Überraschung? Nein das wäre sicher Hoffnungslos untertrieben, und so nennen wir es  schlichtweg eine Sensation! Es ist noch jemand da in Baden Württemberg  von den LINKEN. Wir hatten schon befürchtet, das Bundesland wäre  zum Berni Land geworden. Zu einer Ein Mann – Eine Partei Dynastie.

Und der gute Dietmar Bartsch kommt aus Berlin auf Besuch und wir hoffen für ihn natürlich, er möge nicht alleine kommen. Hat sich doch jeder Besucher aus der Linken daran zu gewöhnen sein eigenes Publikum in den Westen mitzubringen. Denn wir sehen ja, die Lage spitzt sich immer mehr zu. Es ist zu befürchten das sich solcherart Versammlungen mehr und mehr im Freien, auf der Straße oder auf abgelegene Plätze durchgeführt werden müssen, da entsprechende Räumlichkeiten nicht mehr zur Verfügung stehen.

Das liegt aber weniger an den Berliner Besuchern sondern daran dass den westdeutschen Landesverbänden eher Eigenschaften zugesprochen werden, welche der Osten der Republik lange hinter sich gelassen hat. Stalinistisch geprägte Zustände nannte der morgige Gast diese Zustände einmal.

Mutig, mutig kann da nur gesagt werden, aber wir nehmen nicht an, dass er sich hier vereinnahmen lassen wird, sondern verbuchen solcherart Besuche unter der Rubrik Wiederbelebungsversuche und hoffen dass er mit einen eisernen Besen kehren möge, wenn dieses denn überhaupt möglich ist. Denn wie heißt es doch so schön: „Nur die Dümmsten Kälber suchen sich die Metzger selber aus“. Leider ist dieses aber im Westen immer noch so üblich. Der aus dem Osten zu hörende Schrei „Wir sind das Volk“ ist im Westen leider auch nach vielen Jahren noch nicht richtig angekommen.

Hier schimpft DIE LINKE ja über das Unwesen von Waffenverkäufen eines militaristischen Staates, geht aber nur allzu gerne Kompromisse ein, wenn es darum geht, um in den Genuss einer schönen Luxusreise zu kommen, für Merkel die Munitionskisten nach Saudi-Arabien zu tragen. Solcherart Geschenke werden dann auch mit der rechten Hand nur allzu gerne entgegengenommen.

So  lesen wir dann mit Begeisterung  die folgende  Story auf Facebook und werden den weiteren Ablauf mit großem Interesse weiterverfolgen:

Linke fordert Rücknahme der Kündigung / Veranstaltung mit Dietmar Bartsch soll doch im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfinden

Weinheim. (o) Am 13. März erhielt Die Linke von der Stadt einen Mietvertrag. Am 28. April wollten die Genossen um Stadtrat Carsten Labudda im Rolf-Engelbrecht-Haus eine Vortragsveranstaltung mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag, Dr. Dietmar Bartsch, durchführen. Am letzten Mittwoch erhielt die Linkspartei einen Anruf: Die Stadt kündigte den Mietvertrag. Zur Begründung führte die Verwaltung aus, dass bis sechs Wochen vor den Wahlen in öffentlichen Gebäuden keine Wahlveranstaltungen statt finden dürften.

Um einen Konflikt zu vermeiden, bemühte sich Die Linke um alternative Räumlichkeiten. Eine Zusage vom Wirt des Giardino im Tennisclub 02 Weinheim wurde zurück genommen, nachdem er vom Vorstand des TC02 einen Anruf erhalten hatte. Nun steht Die Linke ohne Veranstaltungsort da.

Zugleich haben die Genossen sich über die rechtliche Lage informiert. Dabei mussten sie feststellen, dass es die von der Stadtverwaltung behauptete Sechs-Wochen-Frist gar nicht gibt. Im Gegenteil: Wenige Tage vor der letzten Bundestagswahl haben SPD, CDU und Grüne Wahlveranstaltungen in städtischen Räumen abgehalten. Die SPD war im Rolf-Engelbrecht-Haus. CDU und Grüne waren im Bürgersaal des Alten Rathauses. Darüber hinaus hat die SPD am letzten Freitag die Keltensteinhalle in Rippenweier für den Wahlkampf genutzt.

Bei den Linken ist man nun sehr verärgert. „Weshalb legt die Verwaltung bei uns andere Maßstäbe an als bei anderen?“, fragt Carsten Labudda. In einem Schreiben hat er die Stadt aufgefordert, die aus Sicht der Linken rechtswidrige Kündigung umgehend zurück zu nehmen und die Veranstaltung wie ursprünglich geplant im Rolf-Engelbrecht-Haus zu ermöglichen.

Unabhängig von der Reaktion der Verwaltung treffen sich die Linken am Montag um 19 Uhr am Rolf-Engelbrecht-Haus und laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, dazu zu kommen. Man hofft auf Einlass. Anderenfalls wollen die Genossen mit den Anwesenden vor Ort über das weitere Vorgehen beraten.

Quelle: Facebook >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:

 

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Ewig grüßt die Doppelmoral

Erstellt von DL-Redaktion am 27. März 2014

Debatte Deutschlands China-Politik

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Autor: Sven Hansen

Solange die Deutschen weiter Panzer nach Saudi-Arabien liefern, wird Merkels Kritik die chinesische Führung nicht beeindrucken

Wenn am Freitag der chinesische Partei- und Staatschef Xi Jinping Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel trifft, werden sie ihm gegenüber die Menschenrechte in China ansprechen. So heißt es aus deutschen Regierungskreisen. Die beiden dürften also auf Cao Shunli verweisen, die kürzlich wegen verweigerter medizinischer Versorgung in Haft starb, und auf Liu Xia, der unter Hausarrest stehenden und erkrankten Ehefrau des zu elf Jahren Haft verurteilten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo. Auch der eingezogene Reisepass des Künstlers Ai Weiwei, der nächste Woche nicht zur Eröffnung seiner Ausstellung nach Berlin reisen darf, dürfte Thema sein. Diese und andere Fälle anzusprechen ist richtig und notwendig.

Doch ist leider zweifelhaft, ob dies bei Xi mehr als ein Achselzucken auslöst. Zwar ist auch China – anders als es die dortige Führung gern hätte – nicht völlig immun gegen westliche Kritik. Doch hat Chinas KP-Führung gelernt, diese oft ins Leere laufen zu lassen. Das fällt ihr umso leichter, je mehr unter ihrer Führung in der Volksrepublik der Wohlstand weiter wächst und je mehr westliche Kritiker die von ihnen hoch gehaltenen Prinzipien selbst nicht ernst nehmen. Chinas Führung weiß längst, dass Menschenrechtskritik westlicher Politiker auch auf den Beifall des westlichen Publikums zielt und wirkliche Verbesserungen der Lage in China oft nebensächlich sind.

Vergangene Woche sprach sich Michelle Obama an der Peking Universität für die „universelle Freiheit“ des Internets aus. Das wird in China bekanntlich von mehreren zehntausend Zensoren überwacht. Ungewünschte Inhalte werden meist schnell gelöscht, etliche Blogger sitzen in Haft. Das ist zu Recht zu kritisieren. Doch solange Michelle Obama zur von Edward Snowden enthüllten millionenfachen Überwachung digitaler Kommunikation durch den US-Geheimdienst NSA schweigt, wird Chinas Führung ihre Kritik nicht ernst nehmen. Im Gegenteil: Sie dürfte das Verhalten der NSA sogar darin bestärken, die eigene Überwachung auszuweiten.

Zuvor haben westliche IT-Firmen Chinas Zensurbehörden mit entsprechender Filtertechnik beliefert. Ein amerikanischer Internetkonzern verriet Chinas Staatssicherheit die Identität eines Cyberdissidenten. Dass westliche Regierungen diese Geschäftspraktiken kritisiert hätten, ist so wenig bekannt wie, dass diese Firmen wirksamen Boykotten kritischer Verbraucher ausgesetzt wären.

Wenig glaubwürdig

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :

Quelle First Lady of the United States Twitter account [1] (confirmed account)
Urheber Michelle Obama, Office of the First Lady

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Windkraft statt Kohle

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Januar 2014

Äpfel und Birnen auf Dagmar und Oskar

Da fliegt dem Oskar und seinen ihm umgebenen Lafontainisten aber kräftig was um die Ohren. Geworfen wird aus Berlin und zwar mit Äpfel und Birnen, welche hoffentlich schon verfault sind. Ansonsten hätten wir es hier auch noch mit einem echten Lebensmittelskandal zu tun.

Ja, die Sonderstellung in welche sich hier der saarländische Landesverband mit seiner Energiepolitik innerhalb der Partei DIE LINKE begibt, ist scheinbar auch in Berlin bitter aufgestoßen. Und so wurde nun auch über die Zeitung „Neues Deutschland“ ein Thema auf genommen, über welches wir bereits am 09. 01. 2014 mit dem Artikel „Die Linke Saar mit Wind, Kohle und Kim“ aufmerksam machten.

Wobei dieses Thema ja so neu an der Saar nicht ist, denn bereits am 01. 11. 2013 wiesen wir mit unseren Artikel „Die Linke Saar ändert ihr Programm“ auf diesen Sinneswandel der Partei, sprich des Oskar Lafontaine hin, indem wir einen Bericht aus der Saarbrücker-Zeitung entsprechend kommentierten. Wir sehen also wieder einmal: Was lange wärt, wird endlich gut?

So nimmt denn auch Jan van Aken in seinem Kommentar „im Neuen Deutschland“ den Ball von Oskar dankend auf in dem er nicht nur bis auf Hölderlin, sondern gleich bis in das 15 Jahrhundert zurückgeht. Dabei, so alt ist der Oskar doch noch gar nicht und von Jan hätten wir doch ein wenig mehr Rücksicht auf dessen Liaison mit Sahra erwartet. Ist man doch höflich, dann und wann auch in der Linken, zumindest manchmal den Frauen gegenüber.

Weiter lesen wir dann auch auf Facebook einen entsprechenden Hinweis:

Jan van Aken
Boah, da ist jemand im Saarland aber so richtig auf einem Kreuzzug gegen Windenergie – zu dicht an der Kohle gebaut, würde ich sagen. Auf meinen Text im Neuen Deutschland am Wochenende gab es heute wieder ein faktenfreies Pamphlet von Frau Engel-Ensch aus dem Saarland „Sachverstand statt Polemik“ Eine LINKE Position ist das nicht.

Bei allem Für und Wider welches in solch einer Debatte immer aufkommen wird, zeigt sich aber auch immer wieder, die Uneinigkeit in dieser LINKEN. Dabei ist es nur allzu Auffällig dass einst gefasste Parteitagsbeschlüsse immer wieder unterlaufen werden. Dieses nicht aus der Basis heraus, sondern ins besondere von gewählten ? Mandatsträgern. So geben wir dann auch folgende Meinungen weiter:

H. S. :Warum versuchen viele LINKE permanent, die Grünen bei ökologischen Themen zu überholen? Das wird nicht so recht funktionieren. Man sollte sich lieber mit den sozialpolitischen Kernkompetenzen befassen als den grünen Weltrettungsphantasien hinterherzurennen

 

P.S. : Jetzt kloppen Sie sich schon da OBEN auf die Birne. Der @Ensch-Engel muß ich auch mal ein paar Töne flöten: Den Bericht hättest Dir schenken können. Reine Polemik. Natürlich muß nichts verspargelt werden, dass geht sehr wohl im Einklang. Auch die 1,4% ist dümmste Argumentation. Das Ganze muss betrachtet werden und da hat sehr wohl die Windkraft Ihren Platz. Über die Hinterlassenschaft des Kohleabau schenke ich mir einzugehen.

Weiteres auf Facebook <<<<< HIER <<<<<<

Wobei dieses blinde Hinterherlaufen an und für sich einer LINKEN Lebenseinstellung vollkommen entgegensteht und nur als Hinweis auf das persönliche Ego zu werten ist. Im Hintergrund steht die Gier nach Geld und nochmals Geld und die persönliche Erhebung über den Anderen. Wie in jeder anderen Partei auch!

Das sollte hier auch einmal gesagt werden: Dass Schreiber – und DiskutantenInnen auf DL eine überwiegend normalere Einstellung zu dieser Partei hegen als viele ihrer Mitglieder im Westen des Landes, hat sich unterdessen auch bis nach Berlin herumgesprochen, wie es uns bei persönlichen Kontakten des öfteren bestätigt wurde, denn es gibt BürgerInnen in diesem Land welche lesen und weniger polemisieren.

Banksy oder Hölderlin? Windkraft statt Kohle!

Jan van Aken über Lafontaine und die linke Diskussion über erneuerbare Energien

In einem kürzlich in der FAZ veröffentlichten Artikel fordert Oskar Lafontaine ein Ende für die Windkraft. Vor allem, weil die Windräder seinen schönen Saargau zu verschandeln drohen. Das kann ich persönlich verstehen, politisch ist das aber Unsinn.

Über Ästhetik lässt sich bekanntlich streiten, und es sei Oskar Lafontaine unbenommen, dass Windräder ihn abstoßen. Er beklagt, dass man sich im »Schatten von dreizehn Windrädern« nicht »frei und leicht« fühlen könne. Auch das mag sein, aber man sollte dieses subjektive Empfinden nicht zu einer »Zerstörung der deutschen Kulturlandschaft« hochstilisieren und dann auch noch Hölderlin als Kronzeugen bemühen. Sind wir jetzt gegen den Ausbau des Schienennetzes, weil damit die Landschaften Hölderlins zerschnitten werden?

Kunst entsteht immer noch im Auge des Betrachters, und Kulturlandschaften verändern sich, das ist das Wesen von Kultur. Im 15. Jahrhundert gab es sicherlich viele Zeitgenossen, die die damals aufkommenden Windmühlen als grauenvolle Verstümmelung ihrer althergebrachten Kulturlandschaft empfanden. Kulturlandschaften verändern sich mit der Entwicklung von Gesellschaften und Menschen. Heute sind ebendiese Windmühlen die Sahnehäubchen romantisierender Kulturlandschaftler. Ich bin eher Industrieromantiker und kann mich auch unter einem Windrad außerordentlich frei und leicht fühlen. Aber das nur nebenbei, denn es hilft nicht bei der politischen Entscheidung über die Zukunft der Energieerzeugung.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   Deutsch: In der Karikatur Die gute Presse von 1847 aus unbekannter Feder steht der Krebs für Rückschritt, der Spiegel des Krebses für die Rückwärtsgewandtheit, der Maulwurf für Blindheit, Kerzenlöscher für Dunkelheit, die Schere und Stift für Zensur, die Rute für Drangsal, die Augen für Überwachung, die Kinder für den bevormundeten Bürger, der Schafskopfspolizist für die Dummheit der Staatsmacht und der Spitz für die Spitzelei. Die Karikatur erschien in der Zeitschrift Leuchtturm. Die Bildunterschrift lautet: Süße heilige Censur; laß uns gehn auf deiner Spur; Leite uns an deiner Hand Kindern gleich; am Gängelband!

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Der Verzicht an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 22. November 2013

Bierbaum verzichtet auf Kandidatur
für Linken-Landesvorsitz

Eine Nachricht aus dem Saarland haben wir heute aber doch gefunden, nichts Welt bewegendes und darum extra zurückgehalten bis heute Abend, so als Betthupferl: Bierbaum verzichtet in der Saarbrücker-Zeitung auf die Kandidatur morgen. Aber verzichten, kann doch eigentlich jemand nur auf etwas was ihm auch gehört?

Wobei er  mit seiner Aussage genau richtig liegt wenn wir lesen:

„Weder wird das Ausmaß der Probleme gesehen, noch gibt es auch nur ein Minimum an Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und zu tragfähigen Lösungen zu kommen.“ Einzige Bewerberin für den Landesvorsitz ist bislang die Abgeordnete Astrid Schramm.

Nur zu diesen Uneinsichtigen müsste er sich selber auch bekennen und er sollte wissen das eine jede Schlichtung mit einem „Mea Culpa“ beginnt. Ja unbedingt, alleine schon um der Gegenseite  zu zeigen sich mit ihr auf Augenhöhe zu befinden. Es sei denn der Schlichter käme aus einer neutralen Ecke, welchen es in der Linken Partei aber nicht gibt.

So gehen wir davon aus dass auch Thomas Lutze diesen Artikel in der Saarbrücker-Zeitung gelesen hat, wenn er einen Fragesteller auf Facebook dort wie folgt antwortet: „Die Wahrheit. Ich habe Heinz zweimal unterstützt bei seiner Wahl in den Bundesvorstand, ich habe ihn zweimal bei der Wahl auf der Landesliste für den Landtag unterstützt, ich habe ihn zweimal in den Landesvorstand unterstützt. Wann hat er vergleichbares getan, als ich kandidiert habe. Peter, sag wann“?

Frieden im Saarland, in der Linken Partei wir es nie geben, da niemand zum nachgeben bereit ist und alle immer und das ausschließlich Recht haben.Viel zu viele Grüppchen und Klübchen waren von Anfang an nur darauf bedacht ihre Leute zu bevorzugen. Die verschiedensten Gruppen haben schon auf unterster Ebene darauf geachtet keinen Eindringling zu dulden. Wer vor der ersten Mandatsverteilung nicht freiwillig ging wurde gemobbt oder über Schiedskommissionen entsorgt.

Dieses System hat sich bis heute nicht verändert und es sieht auch nicht danach dass sich dort etwas verändern wird. Gilt es doch als wichtigstes Gebot eines jeden Einzelnen ein einmal besetztes Pöstchen auch zu halten. Und sei es nur das des Kaffeekochers. So ticken linke Uhren und nicht anders.

Bierbaum verzichtet auf Kandidatur
für Linken-Landesvorsitz

Bierbaum erklärte weiter, er habe seine Kandidatur „als Angebot“ verstanden und immer daran gebunden, dass es dafür eine breite Mehrheit gibt. Der nach den Vorkommnissen bei der Aufstellung der Bundestagswahl-Liste erforderliche Verständigungsprozesses setze allerdings die Einsicht voraus, dass sich die Partei in einer Krise befinde, sowie die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Bitte benutzen sie nach Möglichkeit als Bildbeschreibung: Blömke/Kosinsky/Tschöpe in unmittelbarer Nähe beim Bild oder an einer Stelle in ihrer Publikation, wo dies üblich ist. Dabei muß der Zusammenhang zwischen Bild und Urhebernennung gewahrt bleiben.

  • CC BY-SA 3.0 de
  • File:DIE LINKE Bundesparteitag 10. Mai 2014-24.jpg
  • Erstellt: 10. Mai 2014

 

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Leo, fahr du nach Lodz

Erstellt von DL-Redaktion am 4. November 2013

Das ist der Beißer mit dem Stahlgebiss

Heute in der Bild-Saarland auf Facebook gefunden! Ja, das gefällt uns, auch wenn es in der Bild steht. Nur die Etikette „Biber“ fällt aus den Rahmen. Besser wäre gewesen „Windkrafträder“ oder gleich „Lafontaine“, „Bierbaum“ ach ja, jetzt haben wir ja einen neuen, dann eben „Kettenhund“. „Schmittchen, nein nicht der Schleicher mit den elastischen Beinen, sondern der Beißer“, der aus dem James Bond Film, der mit dem Stahlgebiss.

Am besten aber wäre  „DIE LINKE“. Das passt immer in der heutigen Zeit. Denn, seien wir einmal ehrlich, wer um alles in dieser Welt küsst solche Frösche denn noch wach? Hat es sich doch langsam herumgesprochen, soviel können wir alle zusammen gar nicht küssen, aus diesen komischen Frosch wird niemals mehr ein Prinz. Der Gleichberechtigung wegen, auch keine Prinzessin!

Obwohl so glitschig, aalglatt laufen viele als KarrieristenInnen in der Gegend herum. Wir vermuten einmal einen weiblichen Frosch welcher als Abbildung zu sehen ist, denn Leo – der fuhr doch eigentlich schon im Lied immer nur nach Lodz in Polen. Wäre auch besser für ihn, denn Frösche werden hier trotz Warnschilder zu schnell platt gemacht und der auf dem Schild guckt auch schon ein wenig traurig aus der Wäsche. Na vielleicht hat er Angst?

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Fotoquelle: Verlinkung mit Bild Facebook

Foto  Oben  –Richard Kiel (2014)

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Das Ende der Anonymität

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Oktober 2013

Was Drohnen und Facebook verbindet

David Lyon: In der von Ihnen als „flüchtig“ beschriebenen Moderne begegnet uns Überwachung in verschiedenen signifikant neuen Formen. Nach Ihrer Ansicht stehen für diese beispielhaft Drohnen und Soziale Medien. Beide erzeugen personenbezogene Daten zur digitalisierten Verarbeitung, allerdings auf unterschiedliche Weisen. Ergänzen diese beiden Medien einander dahingehend, dass wir uns durch den sorglosen Umgang mit dem einen, den Sozialen Medien, an die von uns weitgehend unbemerkte Erhebung personenbezogener Daten durch das andere, nämlich miniaturisierte Drohnen, gewöhnen? Und welche Folgen haben diese Entwicklungen für unsere Anonymität und relative Unsichtbarkeit im Alltag?

Unsichtbar: Die Drohnen der kommenden Generation

Zygmunt Bauman: Mit Ihrer Frage spielen Sie auf einen kleinen Text an, der vor einigen Monaten auf der Website „Social Europe“ erschienen ist. In diesem Essay habe ich mich mit zwei scheinbar unzusammenhängenden Zeitungsartikeln befasst, die an aufeinander folgenden Tagen, dem 19. und 20. Juni 2011, veröffentlicht wurden – wobei es keiner von beiden in die Schlagzeilen schaffte und man niemandem einen Vorwurf machen kann, der sie übersehen hat.

Der erste Artikel berichtet, dass die Drohnen der neuesten Generation nur noch so groß wie eine Libelle oder ein Kolibri sind und bequem auf einer Fensterbank landen können, damit sie, wie es ein Luftfahrtingenieur namens Greg Parker begeistert formuliert, selbst „bei bester Sicht verborgen bleiben“.[1] Im zweiten Artikel wird behauptet, dass das Internet das Ende der Anonymität herbeiführen werde.[2] Beide Mitteilungen sagen übereinstimmend den Untergang von Verborgenheit und Selbstbestimmung voraus, und sie sind unabhängig voneinander und ohne Kenntnis des jeweils anderen entstanden.

Die unbemannten Drohnen, die wie die berühmt-berüchtigten „Predator“-Modelle Spionage- und Kampfaufgaben übernehmen („Seit 2006 sind mehr als 1900 Aufständische in den pakistanischen Stammesgebieten von US-amerikanischen Drohnen getötet worden“), werden also demnächst zumindest im Bereich „Aufklärung“ auf die Größe kleiner Vögel schrumpfen, vorzugsweise auf die von Insekten.

Das „postheroische Zeitalter“ der Kriegsführung

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

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Fotoquellen:

Wikipedia –

Drohnen: Author Waugsberg

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Facebook: Author Facebook (redrawn by Tkgd2007)

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Gutmenschen unter sich

Erstellt von DL-Redaktion am 3. August 2013

Linke Wahlwerbung ?

Foto: Patrick Therre

Hier ein Beispiel wie Wahlwerbung ? für die Partei die Linke auf Facebook abläuft. Diese Gespräche hätten auch im dem, auf dem Foto abgebildeten Bürgerbüro stattfinden können.

Michael – Eben im Regionalbüro Süd hat ein Kreisvorsitzender seine Wahlplakate für seinen Kreis abgeholt. Nennen wir ihn mal Fritz.
Fritz hat zu mir gesagt:
„Wenn man zu viele Hartz-IV-Bezieher im Verband hat, dann ist das nicht gut für die Außendarstellung!
Das gleiche Problem hatten wir schon bei der KPD!“

Uschi – Da sag ich mal nix dazu!

Klaus –  Na Super !

Ingrid – Ach, so was hab ich auch schon gehört und erlebt
Ich finde die Außendarstellung der Linken immer schlimmer, wenn sie genau die Menschen, weswegen die Linke ursprünglich gegründet wurde, (Agenda 2010) nicht haben will. Oftmals sind das eben auch Menschen, die viel Wut in sich tragen. Diese auch zeigen. Das ist jedoch nicht gewollt. Warum eigentlich nicht?
Schon komisch, dass auch in der Linken wieder die Menschen bestimmen, über Sorgen und Probleme, die sie überhaupt nicht haben und niemals haben werden. Gibt es im Bundestag eine N Abgeordnete N, der/die schon mal Hartz IV Betroffene R war? Oder im Rentenalter in Armut leben wird?
Ohne Geld hat mensch erst gar keine Chance in den Bundestag zu kommen. Auch in der Linken nicht.

Aurel – Das ist leider die traurige Wahrheit treffen formuliert, liebe Ingrid!

Ulli – SOLCHE Leutz sind zu viele!

Kreszentia – Ja, Ingrid, gibt es.

Timm – Nicht jeder Gutmensch ist ein Linker und nicht jeder Linker ein Gutmensch

Aurel – Könnten wir BITTE Begrifflichkeiten wie „Gutmensch“ vermeiden!?!?

Michael – Timm, ich hoffe du weißt woher der Begriff Gutmensch kommt? Wenn nicht, dann google mal danach!

Michael – Aurel, den Fritz kennst du!

Timm – Soll ich schreiben Schlechtmensch?

Klaus – versuchs doch mit „Kaffeehaus Kommunist“ oder „Sofa Sozialist“ oder Vielleicht „Hobby Linker“ ?
Michael – Timm, weshalb schaust du nicht nach, woher der Begriff „Gutmensch“ kommt?

Michael – Der Deutsche Journalisten-Verband vermutet dagegen in Zusammenarbeit mit Sprachforschern des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung die Herkunft des Begriffes in der Zeit des Nationalsozialismus.[4] Demnach soll die Bezeichnung „Gutmensch“ bereits für die Anhänger von Kardinal Graf von Galen verwendet worden sein, die gegen die Ermordung Behinderter durch die Nationalsozialisten auftraten. „Gutmensch“ sei eine Ableitung vom jiddischen „a gutt Mensch“. Der DJV verweist auf Adolf Hitler, der in seinen Reden und seinem Buch „Mein Kampf“ die Vorsilbe gut wiederholt in abwertendem Zusammenhang verwendet hatte. So waren für ihn gutmeinende und gutmütige Menschen diejenigen, die den Feinden des deutschen Volkes in die Hände spielten.

Klaus – oder hier http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch
Gutmensch ist sprachlich eine ironische Verkehrung des ausgedrückten Wortsinns „…Mehr anzeigen

Michael – Eigentlich hätte ich ihm eine klatschen müssen.

Klaus – So wie es aussieht klatschen die sich im September ( bei den Wahlen) selber Eine !

Ingrid – Nein Michael, das hättest Du nicht. Denn erstens ist Gewalt keine Lösung, zweitens machst Du ihn damit zum Opfer und Ich zum Täter. Es ist eher umgekehrt, oder? Menschen die sich linke nennen und so Sprüche rauslassen sind einfach nur verachtenswert. und gut is.

Michael – Ja…der alte Hörr Fritz ist in meinen Augen kein Linker. Und..joa…ich war so konsterniert, dass ich einen 5 minütigen Lachflash hatte. Besser so…als andersrum. Im Grunde müsste man diese Leute aus der Linken ausschließen.

Timm – Sprache verändert sich, das Wort Populist war früher auch positiv gemeint.

Michael – Was beutetet das Timm? Das du weiter mit Gutmensch argumentierst, trotz der
Hinweiße?

Regina – Der Fritz, der hat wohl nicht verstanden, was Hartz IV mit den Menschen macht, auch mit denen, die gar nicht im Bezug sind. Nur ein Mitte-Unten-Bündnis kann Dinge verändern! Wir brauchen jede und jeden. Du zählst!

Ingrid – @Krezentia, ich vermute mal, dass Dein Posting: “ Ja, Ingrid, gibt es.“ sich auf meine Frage bezieht: „Gibt es im Bundestag eineN AbgeordneteN, der/die schon mal Hartz IV BetroffeneR war? Oder im Rentenalter in Armut leben wird?“ Da schließt sich eine weitere Frage an: inwieweit haben sich diese Abgeordneten gegen harzt IV eingestzt und inwieweit unterwerfen sie sich dem Fraktionszwang. Es würde mich schon interessieren um wen es sich da handelt aber ich glaube kaum, dass ich da eine Antwort bekomme. Oder doch?

Michael – Er hat ja im Prinzip gesagt, die Müssiggänger, diese leistungslos finanzierten Faulenzer, sind nicht gut für die Linke. So was sagt kein Linker. Eher sagt so was ein Kommunist.

Ingrid – @Regina ……………. dafür einen dicken Knuddler! So ist es!

Klaus – ja nannte Marx auch „Lumpenproletariat“. Ich finde aber man kann den Proletarier heute tiefer ansetzen als vor 100 Jahren

Timm – Ich benutze solche Wörter eher seltener (bin ja nicht das Magazin TTT).

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Streit in der Linken

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Juni 2013

Rufmord und Verleumdung

Es wird doch allgemein behauptet: „Lesen bildet“. Vielleicht beobachten und lesen viele Mitbürger aus diesen Grund, kurz vor den Wahlen, zur Zeit die Einträge bei Facebook mit besonderen Interesse.  Wie auch gestern, zum Beispiel. Wieder einmal erhielten wir Auszüge mit der Bitte um Veröffentlichung zugespielt. Wir können und wollen uns jetzt und auch in Zukunft nicht damit beschäftigen über alles was denn dort geschrieben wird zu berichten. Damit ließe sich spielend eine eigene Zeitung füllen.

Es ist an der anderen Hand aber auch Teil des Zeitgeist welcher sich dort widerspiegelt. Weisen doch die Einträge auf eine große Unzufriedenheit und Unruhe innerhalb der Bevölkerung hin. So ging es gestern, innerhalb der später folgenden Wiedergabe um eine Fortführung des Streit innerhalb der Linken. In einem Streit zwischen Alle gegen Jeden?

Zumindest wird hier scheinbar massiv versucht über verschiedene Splittergruppen die Kontrolle in der Partei zu übernehmen. Überhaupt scheinen einige der Mitglieder die eigentlichen Aufgaben der Presse nicht verstehen zu wollen, oder können. Soll die „Junge Welt“ über die Art ihrer Berichterstattung die Personalien der Partei bestimmen? Grundsätzlich stellt sich doch die Frage was denn Werbestände der Presse auf Parteitage verloren haben?

Presse sollte politisch frei und unabhängig berichten. Knallhart und offen auch die hintersten Dunkelräume der Parteien ausleuchten. Das sollte oberstes Ziel aller Presseorgane sein. Hier hat eine Linke Partei mit einem guten Beispiel voranzugehen und darf sich nicht als Werbeträger auf Parteitage einseitig missbrauchen lassen.

Da ist es im Westen schon vorgekommen das politische Versager wie der ehemalige Geschäftsführer von NRW, Günter Blocks als Lobbyist und Werbesprecher versuchte freien Bürgern seine eigenen Haus- und Hofpostillen wie das ND oder die Junge Welt anzudienen. Wie sich ein wenig später herausstellte entsprachen genau diese beiden Blätter seinem Bildungsniveau.

Wir sehen auch an den Einträgen in Facebook wie tief die Spaltung in dieser Partei bereits fortgeschritten ist. Wunderbar zeigt sich hier wie stark Rufmord und Verleumdung dazu eingesetzt werden, einzelne Gruppen oder Personen zu diffamieren, mit Dreck zu bewerfen, um diese aus dieser Partei zu katapultieren. Besonders Interessant ist das fast nahezu alle hier Schreibenden und Kommentierenden die gleichen Erfahrungen miterleben durften.

Schön ist es heute feststellen zu können, dass sich innerhalb dieser Partei rein gar nichts verändert hat. Die gleichen Dreckschleudern scheinen scheinbar unverändert ihr Unwesen treiben zu können. An diejenigen, welche  diese Partei bereits vor langer Zeit verließen kann es folglich nicht gelegen haben, da sich die Situation ansonsten nicht zuspitzen würde. Demokratie und Pluralismus scheinen zumindest in der Westpartei weithin Begriffe von einen unbekannten Stern zu sein.

Wollen wir für einen Moment die Augen schließen und uns einmal vorstellen was hier los wäre, wenn ein Teil der hier auf Facebook Schreibenden durch Zufall in die Situation versetzt würde, für dieses Land Verantwortung übernehmen zu müssen? Besser schnell die Augen wieder auf machen, denn wer das gelesen hat kann so etwas nicht mehr wählen.

R. H. Ist Höhn als Geschäftsführer im KLH überhaupt noch tragbar? Nachdem die junge Welt keinen Stand auf dem linken Parteitag haben darf, soll jetzt auch das ND boykottiert werden. Wird es dann auf dem linken Parteitag keine linke Zeitung mehr geben? Wird es dann demnächst Stände von Bildzeitung und die Welt geben?

R.  H. –  M. S.  ruft auf den ND zu boykottieren (wie schon letztes Jahr gegen die junge Welt) K.  L.  und Co machen mit.

M. K. Einer Tageszeitung „junge Welt“, die mit einer Artikelkampagne gegen den Pressekodex (u.a. Ziffer 8 ‚Schutz der Persönlichkeit‘) verstößt und vorsätzlich die Persönlichkeitsrechte eines Mitarbeiters im KL-Haus verletzt, würde ich keinen Stand auf dem Parteitagsgelände der Linken in Dresden geben – genausowenig wie „Bild“ und „Die Welt“. Und leider wird im heutigen ND-Artikel diese medienrechtlich anrüchige Erzählung im gleichen Duktus fortgeschrieben.

R. H.  Also meinst du M. K. dass der ND auch nicht auf dem Parteitag einen Stand haben darf? Welche Zeitungen dürfen denn dann noch vertreten sein? Gibt es dann noch eine die eurer Schalomisten Gang dann noch genehm ist?

R. H. Ich finde jetzt zeigt sich erst dass diese achso liberal tuenden Schalomisten in wirklichkeit die Nachfolgegeneration der Altstalinisten sind.

M. K.  Das habe ich nicht geschrieben: Die Redaktion von „Neues Deutschland“ sollte auf medienrechtliche Bedenken aufmerksam gemacht werden. – Und ich möchte betonen, dass ich weder dem BAK Shalom angehöre und auch nicht alle politischen Ansichten des BAK teile – ihn und seine Mitglieder aber als Teil der Linken akzeptiere. Im Konflikt ging es m.E. nicht um den Nahost-Konflikt.

R. H. Ne aber es ist die gleiche Gang.

K. H.  ich formuliers mal so…die haben ein Rad ab…nicht zu fassen…

M. B. – M. K.  Ordnest Du M. S.  jetzt unter psychisch krank ein oder machst DU selbst Gehirnfasten. Der Pressekodex schützt niemanden, der selbst die Causa in die Öffentlichkeit trägt. Und wer bei Facebook postet, veröffentlicht. Das wird ja immer peinlicher.

M. K. – M. B.: Auf psychopathologischen Dünnschiss reagiere ich nicht. Wer Presserecht und socal networks gleichsetzt, vermischt die Rechtsgrundlagen.

M. B. Wer in der Öffentlichkeit als Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle seine Parteivorsitzende, einen Spitzenkandidaten und einen Landesverband übel verunglimpft, kann nicht mit dem Schutz seiner Persönlichkeitsrechte nach §8 Pressekodex rechnen. Aus die Maus.

M. K. Leider kenne ich nicht die verunglimpfende Quelle, sondern nur eine publizierte, also veröffentlichte Serie, Erzählung, resp. Nacherzählung darüber – also wie ist es um die Öffentlichkeit bestimmt? Wo sind dieNachweise?

P. S. Eine zensur findet nicht statt?????

M. B. Ich suche die Dir jetzt nicht bei Facebook zusammen. Aber es ist schon befremdlich, die Fakten nicht zu kennen aber im Brustton der Überzeugung zwei Zeitungen presserechtlich übers Maul zu fahren. Diese Vorstellung von Pressefreiheit kenne ich nur zu gut aus alter Zeit aber gleicher Partei.

K. L. –  R., der Ehrlichkeit halber: ich habe nirgendwo aufgerufen, das ND zu boykottieren. Und ich werde das auch nicht tun. Ich bin ND-Soliabonnent und bleibe das auch. Woher du deine ganzen „Informationen“ nimmst, weißt allein du. Aber die große Verschwörung, die du hier kreierst, existiert nur in deinem Kopf.

M. V. ist ja interessant zu welchen mitteln die bisher immer siegreiche „gang“ jetzt greift.
>>Pressekodex im fall s.<<. gröööhl. – raus aus der partei mit dem kerl und seine sich per sympathiebutton outende gefolgschaft am besten gleich mit, dann wären die weichen für sanierung und eine für europa und darüber hinaus beispielhafte deutsche LINKE in Sicht.

M. K. Was sind Fakten? Was in der jungen Welt steht? Ich will damit sagen: Ich bin mit M. S. auf facebook nicht befreundet und ich kenne auch keinen facebook-Auftritt von „M. S., Internetbeauftragter der Linken“ oder ähnliches. Das ist eine andere Öffentlichkeit als jene der „jungen Welt“. Dort agiert er nach meiner Rechtsauffassung als Privatperson.
M. K. –  M. V.: Gröööhl … Mich in Sippenhaft zu nehmen lässt auf ein tolles Demokratieverständnis schließen – beispielhaft, chapeau!

M. V. hat höhn die JW-Verbannung und die in rede stehende ND-Verbannung vom Parteitag eigentlich selbst beschlossen ? Ein entsprechender beschluss des PV ist nicht bekannt.

M. B. Selbst M. S. weiß, dass Deine Rechtsauffassung falsch. Er selbst hat Abmahnbegehren und Prozesse wegen Facebookäußerungen geführt.

U. R.  – M. B.: Alte Zeit mag stimmen, ich kenne mich da nicht so gut aus wie Du. Aber gleiche Partei stimmt definitiv nicht.

M. B.  Das beschließt auch kein PV. Der BGF Höhn hat die entsprechenden Kompetenzen. Soweit ersichtlich, wird Höhn dem PV erklären müssen, weshalb er eine verbindliche Zusage erteilt und diese drei Tage später zurück zieht und möglicherweise kommt der PV nach Prüfung zu einem anderen Ergebnis.

M. V. – m. , deine rechtsauffassung ist zumindest in diesem fall irrelevant…. und sippenhaft ??? wer ? wie ? wo ? hattest du vlt einen gedanklichen schaltfehler ?

M. K. – m. v.: * raus aus der partei mit dem kerl und seine sich per sympathiebutton outende gefolgschaft am besten gleich mit* – dass trolle immer bei anderen die schaltfehler vermuten, sollte mal untersucht werden und was relevant und irrelevant an meiner Rechtsauffassung ist, entscheide ich selbst, Schnucki

U. R. Bei wem außer den Herren V. und H. steht eigentlich eine „ND-Verbannung“ in Rede? M. S. hat wohl sein ND-Abo gekündigt, hörte ich, und S. B. auch. (Bei S. kann ich es verstehen, bei B. verdrehe ich die Augen – nicht zum ersten Mal übrigens.) Und deshalb darf das ND nicht zum Parteitag? Na, dann spekuliert mal weiter über Geisteszustände …

M. B. – u. R. Finde ich nicht. Wenn es nicht die verbindliche Zusage gegeben hätte, würde ich mich ja Deiner Meinung anschließen. Dann hat die Partei DIE LINKE eine grundsätzliche Haltung zur JW. Aber weil die JW nicht in Hofberichterstattung verfällt, die Zeitung wieder auszuladen ist auf genau dem peinlichen SED-Niveau.

R. H. Stimmt K. L. Hatte dich verwechselt mit S. B. . Aber ihr seid ja die gleiche gang

U. R. Och, Berichterstattung vom Hofe zu Saarbrücken kann die jW doch ganz gut (und es gibt noch ein paar andere Orte auf der Welt, bei denen der aufmüpfige Gestus des Blattes plötzlich ins Servile wechselt).

Aber falls es tatsächlich eine verbindliche Zusage gegeben hat und diese dann wieder zurückgezogen wurde (ich war bis gestern in Frankreich und kenne die Geschichten nur vom Hörensagen), kann ich nur „Aua“ sagen. Als ob die Nicht-Hofberichterstattung der jW über die LINKE deren schlimmster Griff ins Klo wäre! Wenn es danach ginge, müßte man einen Totalboykott über Springer verhängen (armer Oskar, arme Sahra) und dem Spiegel-Hengst Hausverbot erteilen.

M. V. –  m. k.: >>was relevant und irrelevant an meiner Rechtsauffassung ist, entscheide ich selbst<< jaja das ist aus deinem wirren posting wohl ersichtlich

U. R. „Aber ihr seid ja die gleiche Gang“ – Bin ich denn hier im Kindergarten?! Ach so, ja, ich bin doch auf der Seite von R. H..
vor etwa einer Stunde · Gefällt mir

K. L.  Genau. Alles dieselbe Soße. Schönen Tag noch, das ist ein wunderbares Klima hier.

R. H.  Den Kindergarten macht ihr. Das Klima bestimmen eure Postings und Äusserungen auf FB. Nicht Ursache und Wirkung verwechseln.

M. B. U. R. Das ist eine nette Plauderei …..

M. V. kindergartenargument kommt immer wenn nix mehr geht. danke r., dass du zusammenhänge offen benennst. k. l.: >>Genau. Alles dieselbe Soße. Schönen Tag noch, das ist ein wunderbares Klima hier<< ist ne reichlich dünne nummer und könnteste dir sparen. entweder zur sache oder gar nicht.

R. H. –  K.  L. wollt ihr jetzt auch nach der jungen Welt den ND boykottieren? Schlagt ihr das dem Matthias Höhn vor, dass er den ND jetzt auch nicht zulassen soll auf dem Parteitag? Ich frage mich dann, was ihr dann eigentlich in einer linken Partei wollt, wenn ihr alle linken Zeitungen verbieten wollt.

S. H. – R., wer hat hier mit dem Posten angefangen???

M. B. Ja, genau. Rechtfertige Dich mal, R.!

R. H. Wer hat der jungen Welt verboten auf dem Parteitag der Linken einen Stand zu haben? Passiert das jetzt auch mit dem ND?

T. S. –  R.: oben behauptest du fälschlich, K. L.  boykottiere das ND, hier fragst du Klaus, ob er das ND boykottieren wolle. Du solltest dich rechtfertigen, statt Gerüchte zu verbreiten.

R. H. Meine Frage lautet wie oben im Posting beschrieben daher: Ist Höhn als Geschäftsführer im KLH überhaupt noch tragbar? Die Antworten lauten dann ja/Nein/weiss nicht

T. S. du hast oben behauptet, K. L. mache mit bei dem von dir behaupteten Boykott.

S. H.  Ja…

R. H. – T. das hat sich ja geklärt, wenn du lesen kannst.

T. S. aber nicht durch dich. deine falschen Gerüchte haben sich geklärt, und zwar durch Richtigstellungen.

R. H. –  T.  der K.  braucht sicherlich nicht deine Fürsprache.

T. S.  das lass mal meine Sorge sein. mir gehts da mehr um dich und um Leute die monokausalen Blödsinn, Gerüchte und falsche Fakten verbreiten.

R. H.  naja über Blödsinn kann man geteilter Meinung sein. Den grössten Blödsinn hat doch wohl die letzten Monate M. S. verzapft. Und alles was jetzt läuft sind doch nur kleine Rachespielchen dafür dass er fristlos aus dem KLH geflogen ist.

T. S. was ist die KLH bitte?

R. H. Das Karl Liebknecht Haus , die Parteizentrale der Linken T.. Hier ein kleiner Vorgeschmack von M. S. Profil auf dem sich auch

K. L. und S. B. geäussert haben. M. S. :
Heute ist der Tag, an dem man sein ND-Abo kündigen muss.

M. B. mist, das hab ich schon vor ewigkeiten gemacht

M. S. …auch wenn ich bis heute was anderes behauptete.

C. L. Weil?

C. H. Ich verstehe dich M., und auch wenn es kein Argument (für dich) und schon gar kein Trost ist, aber es gab dort schon noch dümmere und falschere Artikel, (auch immer mal richtig gute, muss auch gesagt werden).

M. S. Ja. Mag sein. Aber die wollen mich zerstören. Nicht politisch, sondern als Mensch. Es ist ekelhaft.

M. B. und ich hatte fast gewagt zu hoffen, dass dieses schmutzige spiel zusammen mit der ddr auf dem müllhaufen der geschichte gelandet ist. erschreckend, was mein laden so alles konserviert und pflegt…

K. L. ??

Mark Seibert http://www.neues-deutschland.de/m/artikel/823355.linke-reformer-attackieren-diether-dehm.html

LINKE-Reformer attackieren Diether Dehm (neues deutschland)
www.neues-deutschland.de

Im sozialen Netzwerk Facebook hatte Mark Seibert ein Wahlplakat von Diether Dehm…

K. L. Bäh.

M. B. wer ist bloss der chefredakteur dieses blättchens?

S. B. Ich schließe jetzt kein Abo ab um es zu kündigen. Aber vielleicht kündige ich ein nicht abgeschlossenes Abo. Aus Solidarität.

L. H. Wenn nix mehr geht wird halt die shalomkeule rausgeholt.

L. H. Das ND schreibt auch echt 1 zu 1 bei der jungen Welt ab. wie bitter ist das ???

C. P. Ist das jetzt ein Boykottaufruf?

I. M. Ich kann Deine Wut verstehen, M.! Allerdings steht in dem Artikel wirklich nichts, was man nicht schon wüsste. Das Riesen-Problem ist doch, dass man der anderen Seite nichts nachweisen kann! Ohne Nachweis kein Bericht von Journalisten – gerade bei der Verklagewut gewisser Leute.
Wir hatten wohl alle gehofft, dass das nd dazu schweigen würde, obwohl wir genau wissen, dass gerade dieses Blatt über derartige Vorgänge nicht wird schweigen können.
Ich hoffe inständig, dass es zeitnah möglich sein wird, fundierte Richtig- und Gegendarstellungen zu veröffentlichen. Es ist ja nicht das nd, das Dich zerstören will. Wer daran wirklich schon lange arbeitet, wissen wir doch nur zu genau!

R. L. Der Tag war schon vor zwei Jahren. ND – Nee.

T. L. fuck nd, fuck nd, fuck all

R. H. –  M., ich glaube, da bist du auf dem absolut falschen tripp…Gruß r.

M. S.  Ne, diesmal nicht. Was soll denn so ein dumpfer Text? Gewerkschafter gegen BAK Shalom? Und was hab ich damit zu tun? Nee, das ist unterste Schublade.

A. H. Das Problem ist nicht der fragliche ND Artikel (da gab es in der Tat weit schlimmere in den vergangenen 20 Jahren), sondern die Tatsache, dass es in unserer Partei Hass und Feindschaft gibt, die über das übliche Maß an Konflikten in einem Verein weit hinaus reichen. Mit ist völlig schleierhaft, wie das alles weiter gehen soll. Wenn es in meinem Orchester so zugehen würde, müsste ich es auflösen und mit anderen Musikern neu gründen. Ich finde den Zustand der Linken nur noch trostlos. Mir fehlt jede Phantasie, mir eine Lösung auch nur vorzustellen. Zum Thema selbst: ich fand M. Bemerkung zum Plakat verständlich und doch unnötig, weil sie nur Munition lieferte in einem, wie ich finde, weniger bedeutenden Fall. Die Reaktion auf diese Bemerkung war in ihrer Absurdität natürlich zu erwarten. Aber ich bleibe dabei: für M. ist das eine erschütternde Situation, insgesamt allerdings ist der Konflikt nur eine Illustration der hoffnungslosen Lage in der Partei.

 S. B.  Erledigt.

S. C.  das ND ist fetischisiert auf einen Konflikt „reformer“ vs. „urige genossen“, obwohl die realität manchmal in der partei anders aussieht. vor allem geht das ND wirklich anspruchsvollen inhaltlichen auseionandersetzungen in vielen bereichen aus dem weg. das resultat ist die befriedigung der stillen alten leserschaft und das langsame sterben der zeitung.

C. H. Das Artikel ist schlecht! Aber der Artikel steht im ND, er ist nicht das ND. Das ist wie mit Diether Dehm. Er ist in meiner Partei. Wäre er meine Partei, wäre sie nicht mehr meine Partei. Hmm!

A. G. Unter diesem Dreck zu lesen: „Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?“, klingt wie Hohn.

C. H. Was kann Höhn dafür?

W. B. Geißelt nicht das ND.

S. K.  teilt die Meinung von A. H. – leider

S. H. in jedem Fall fände ich es gut, wenn mittels zahlreicher Leserbriefe dem ND signalisiert würde, was ihr von dem Artikel haltet. Ich habe das bereits getan….
LINKE-Reformer attackieren Diether Dehm (neues deutschland)
www.neues-deutschland.de
Im sozialen Netzwerk Facebook hatte M. S. ein Wahlplakat von Diether Dehm…Mehr anzeigen

R. H. Die Mutter von unserem Hoffi C. H. hat sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Und das als alte Oberschichtelite der SED zur damaligen Zeit. Erstaunlich oder? Was lesen die jetzt eigentlich? Bild Zeitung?

R. H. lol

T. S. kann man nur mit Karl Kautsky (oder wars Louis Fürnberg) festhalten: „die Partei, die Partei die hat immer recht“ (sie geizt nie):

http://www.hdg.de/lemo/html/dokumente/JahreDesAufbausInOstUndWest_liedtextSEDLied/index.html

R. H. so hätte es gerne unsere Schalomisten Gang. Da hast du recht. Aber Gott sei dank haben sich Junge Welt und jetzt auch der ND davon emanzipiert.

T. S. <spott>hieß die nicht Jungle World, oder sind das nur Fraktionsbildner</spott>

U. F. Wie heisst eigentlich deine Gang,Rüdiger ?

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Grafikquelle   :   DL  –  Fotomontage  –  privat

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Es klappert die Mühle

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Mai 2013

Es klappern die Mühlen

Ja man merkt es. Große Ereignisse werfen langen Schatten voraus  Und so schnattert und zwitschert es in den Bäumen und Sträuchern.  Wer da genau zuhört ist der Zeit somit weit voraus und kann sich dementsprechend auf eine blumenreiche Zukunft einrichten. Unsere SpitzenpolitikerInnen werden es schon für uns richten, wie immer zuvor. Wir haben die Auswahl unter vielen ExpertenInnen.

Sehr vorteilhaft, im relativ kleinen Saarland werden keine großen technischen Einrichtungen benötigt um miteinander in Kontakt zu bleiben. Da ist eine große Trommel und eine Flüstertüte schon ausreichend für den gegenseitigen Gedankenaustausch. So wie wir es auf der Facebook Seite von Heiko Maas lesen, demokratisch, frisch, offen und frei.

Tiefer im Gestrüpp, dort wo sich an und für sich Politik weniger aufhält, haben wir auch etwas gefunden, nichts anderes als bei Heiko Maas, aber eben einmal um die Ecke herum. Da wird gestrickt und gezimmert um die Ergebnisse fertig der Basis zu Fraß vorzuwerfen. Politik im Hinterzimmer? Oder aber, verstehen wir Politik nur falsch?

[youtube vf4njta1c00]

C.K.K.16. Mai in der Nähe von Saarbrücken, Saarland

Laut Heiko M. heute in der Bild sind wir hier also „durchgeknallte Linke“…. hmmm….
Naja, was wir brauchen, sind halt ein paar verrückte Leute. Seht euch doch mal an, wohin uns die Normalen gebracht haben…  Nichts für ungut, Herr M….

M.R. seit wann ist die CDU normal?

V.S.  Gut, dass das der leider verstorbene durchgeknallte Linke aus Saarlouis das nicht mehr hören muss. Heiko scheint ja die Normalität aus der Sicht seiner neuen politischen Liebe zu definieren. Vom Juso-Vorsitzenden zum Links-Konservativen, auch ziemlich durchgeknallt. Halt nur anders.

H.K. Heiko wird seinen Kommunionsanzug nie ablegen können. Ein ewiger Vize.

V. S. Deshalb trainiert er auch so hart, R., damit der Anzug immer passt

R.F. – V.S. gebi ich dir recht der weiss nicht mehr wo her er kommt der ist der durch geknallste in dem verein soll mal erwachsen werden und sich verhalten wie ein mann und nicht wie ein schuljunge

C.K.K. -V. eine Hantel macht noch keine Muskeln…

V.S. Keine Muskeln aber einen Hänfling, Claudia

T.G. Den einen fehlen die Muskeln und den anderen fehlt das H……! Denke nicht das man über den Heiko so lästern muss. Dies hat mit Politik wohl nichts Zutun!

C.K.K. Wer austeilt muss auch einstecken können, Tanja. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof…gell?

T.G. Ja das ist schon klar! Du müsstest es ganz besonders wissen wie es sich an fühlt wenn gelästert wird. Ich finde diese Dinge einfach nicht in Ordnung!

R.F. der teilt ja richtig aus in richtung,,LINKSPARTEI,,

V.S. Wer in den Wald hineinruft, sollte das Echo ertragen können (oder so ähnlich)

V.E. wollte er nicht mal rot-rot-grün? damals sind aber andere durchgeknallt richtung jamaika!

C.K.K. Im Wald da rauscht der Wasserfall, wenn’s nicht mehr rauscht is’s Wasser all. Prust…

M.R. Im Wald, da röhrt der Hirsch zur Brunft. Röhrt er auch noch in der Zukunft. Denn wenn der ganze Wald verbrennt, weil es die Politik verpennt zuschützen unser Wild und Wald, dann asphaltiert den Wald man bald.

P.K. Herr M. ist unverschämt ,respektlos und arogant . Ohne Oscar währe er heute ein niemand . Ich würde sagen dies ist doch jetzt eigendlich der absulute ansporn für jeden von uns Wahlkampf zu machen und diesem Heiko M. und jeden zu zeigen wie wir Linken für unsere sache kämpfen können .

M.B. Das hat er ja bei Peltzig im ZDF gesagt und damit dort hübsch gepunktet. Finde, dort muss man sowas sagen, um nicht unterzugehen. Und je schneller man das vergisst, desto besser ist es. Das er so denkt, war ja eh klar.

F.S. Wenn Maas als normal gelten soll, dann bin ich gerne ein durchgeknallter LINKER!

M.F….was nimmt der Typ?

W. W. DIE LINKE ist ein Dorn ein im Auge der SPD, weil DIE LINKE angeblich (oder auch offensichtlich) stark im Teich der SPD-Stammwähler fischt. Sprüche wie „wer DIE LINKE wählt, wählt Merkel zur Kanzlerin“ machen in der SPD große Runde. DIE LINKE muss aufpassen, dass sie sich nicht in diesen zerfleischenden Zweierkampf zwischen ihr und der SPD hineinziehen lässt, sondern einen souveränen Wahlkampf absolviert. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Wähler aus dem gemeinsamen Wählerteich woanders abwandern oder gar am Wahltag zu Hause bleiben.

C.K.K. Ich glaube Herr M. fand sich da bei Peltzig extrem witzig. „Hübsch gepunktet“ halt… Wir haben auch höflich mächtig gelacht… Aber jetzt mal Spaß beiseite: Herr M wird mindestens noch zehn Leben brauchen, um Herrn L vielleicht mal annähernd das Wasser reichen zu können. Wenn das mal ausreicht, die zehn Leben….aber wer kriecht kann wenigstens nicht stolpern…

D.A. Ich hoffe, das der Grundtenor dieser Kommentare, nicht allgemein gültig ist. Persönlich habe ich das Interview nicht gelesen, da ich von BILD nichts halte. Aber ich denke es sollte eine politische Aussage zu Herrn M.s Aussage folgen. Und noch eine Frage: Ist diese Kommentarserie öffentlich einsehbar?

C.K.K. N., das sind Insider…es ist nicht nötig in dem Fall politische Aussagen folgen zu lassen….

D.A. Ach so, habe mich schon gewundert.

C.K.K. Nur so viel: Herr M ist hier Minister…upps…

D.A. Ich denke ich weiß um wen es geht großes „M“ kleines „aas“.

Maas verspottet LaVo im TV

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Grafikquelle     :      Mittelschlächtiges Wasserrad – Stütings Mühle in Belecke

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zwitschernde [schräge] Vögel

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Mai 2013

zwitschernde [schräge] Vögel an der Saar

Wie bereits  am Dienstag mitgeteilt veröffentliche ich hiermit, nach eingehender Rücksprache mit für solche Angelegenheiten kompetente Personen, die DL überlassenen und sich zur Zeit der Aufnahme im freien Internet frei zur Verfügung stehenden Screenshots. Die zu sehenden Personen sind, allesamt Mitglieder der Partei die Linke und als Mandatsträger ihrer Partei, Personen des öffentlichen Lebens, welche sich über Twitter und Facebook öffentlich austauschen.

Gleichfalls veröffentlich ich Auszüge aus einer mich bedrohenden Mail welche mir unterdessen zugesandt wurde. Die in der Mail aufgeführten Namen wurden allesamt entfernt. Die Mail legt wieder einmal die Dünnhäutigkeit eine sich als Politker bezeichnenden Personen der Partei Die Linke offen. Wie sagt man so schön: Getroffener Hund bellt!

V.i.S.d.P. (Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes)
Redaktion Demokratisch-Links – Ingo Engbert – IE
(admin C) – ingo.engbert@demokratisch-links.de *)
Sitz und Gerichtsstand: Köln

Sehr geehrter Herr Engbert,

Sie kündigen mit Datum: 07.05.2013; 22.59 Uhr auf Ihrem Internet Block „Demokratisch links“ an, den Screenshot des „aufmerksamen Lesers“ aus dem Osten zu veröffentlichen.

Dieser bezieht sich auf einen Mailverkehr. Die darin enthaltenen Informationen sind und waren nicht öffentlich. Jegliche Veröffentlichung verletzt Privatsphäre und das Urheberrecht!

Da nach §88 TMG; §206 STGB sowie dem BDSG meine und die Rechte der Frau XXXX betroffen sind, fordere ich Sie hiermit (vorab per Mail ) auf diese Ihnen jetzt vorliegenden screenshots nicht zu veröffentlichen und auch keine Abschrift dazu zu veröffentlichen.

Ich gebe Ihnen hiermit zur Kenntnis, dass eine Abschrift dieses Briefes der Kanzlei XXXX     XXXX Saarbrücken, Frau XXXXX und dem Landeskriminalamt Saarbrücken zeitgleich weitergeleitet wird. Zugleich nehmen Sie zur Kenntnis dass dieses Schreiben an Sie adressiert ist und somit vertraulich ist. Jeglicher Veröffentlichung (auch auszugsweise ) wird hiermit ausdrücklich wiedersprochen.

Nehmen sie bitte auch zur Kenntnis, dass bei Nichtbeachtung dieser, ihnen jetzt vorliegenden Information, die Kanzlei XXXX ermächtigt ist, strafrechtliche Massnahmen gegen Sie zu erwirken.

Mit freundlichen Grüßen

(geschrieben am 08.05.2013 um 04.30 Uhr )

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Eine notwendige Antwort

Erstellt von Gast-Autor am 1. März 2012

an Wolfgang Huste – „bösartige Einstellung“

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7a/Mahnwache_gegen_die_Milit%C3%A4rintervention_in_Libyen_am_20._M%C3%A4rz_2011_vor_dem_Brandenburger_Tor_in_Berlin_%281%29.jpg

Facebook-Auszug

Wolfgang Huste
DIE LINKE hat sich für Klarsfeld als Alternativkandidatin zu Gauck entschieden! Keine schlechte Wahl.

Bernd Wittich
Alles ist so durchsichtig instrumentell, schade das Frau Klarsfeld sich dafür hergibt.

Wolfgang Huste
Bernd@ „Mann“ kann auch das Positive noch negativ interpretieren- wenn man eine insgesamt bösartige Einstellung zur Partei DIE LINKE hat (manche tarnen eine solche Einstellung als „kritische Anmerkung“).

Wolfgang Huste
Ich meinte eigentlich Bernd Wittich…

Bernd Wittich ‎“Bösartige Einstellung“, na klar, das ist eben der Spiegel der antikommunistischen Logik in deinem Kopf. Die ganze Beteiligung am Bundespräsidentheater ist ein antiemanzipatorisches Trauerspiel.

Wolfgang Huste: Nicht ich bin Antikommunist, lieber Bernd Wittich, sondern Du 🙂

Wolfgang ist also traurig, enttäuscht

Manche Floskel weckt sofort Erinnerungen. Wer die Partei (SED) kritisiert ist ein imperialistischer Agent, ein Antikommunist, ein Feind der Sowjetunion usw…. Wer, so wie ich mit solchen sprachlichen Mustern aufgewachsen ist und zu deren mehr oder weniger gedankenlosen Gebrauch erzogen wurde wird sensibel für deren Wiederholung.

Wolfgang bedient sich hier alter Muster, zunächsdt behauptet er ich „tarne meine Einstellung“ obwohl ich doch in Form und Inhalt offen erkläre, was ich warum sage!

Dann verwandelt er meine „Kritik“ an der Partei DIE LINKE in eine „insgsamt bösartige Einstellung zur Partei…“. Zudem bedient er sich eines religiös aufgeladenen Begriffes, „böse“ versus „gut“, eine Kreuzzugsformel, böse ist der Teufel…

Freilich, die hier zitierte Sprache der SED ist eine Tatsache des kalten Krieges und spiegelt auch die antikommunistischen Angriffe, darüber hinaus wurde aber diese „Klassenkampfrhetorik“ gegen jede Kritik an DER PARTEI gewendet.

Es war für mich langer und beschwerlicher Weg mich aus der Bevormundung durch DIE PARTEI und die verinnerlichten Schere im Kopf zu befreien. Das bedeutet  jedoch für mich nicht, nun meinerseits zu glauben ich sei fehler- und irrtumsfrei oder habe ewige Wahrheiten zu verkünden. Aber diese Selbstbefreiung aus ideologischer Gefangenschaft bedeutet sich des eigenen Verstandes zu bedienen, politische Positionen auch abweichend zur DIE PARTEI zu vertreten. Das was von mir offen als Kritik vorgetragen wird ist mitnichten eine getarnte bösartige Einstellung zur DIE PARTEI.

Als politisch bewusster Mensch und Gesellschaftswissenschaftler musste ich lernen, dass es ein großes Verhängnis ist, wenn die politische Haltung und Wissenschaft von einer formalen Verpflichtung zur „Parteilichkeit“ mit der jeweiligen „Parteilinie“ abhängt. Ich habe in der DDR als mitverantwortlicher Genosse gelebt und  gehandelt und sehe mich in der Pflicht die Folgen meines Tuns und Unterlassens kritisch zu prüfen. Selbstverständlich schließt das auch einen kritischen Blick auf die DDR-Gesellschaftswissenschaften und DIE PARTEI ein.

Um den Preis der wissenschaftlichen Wahrheit, um den Preis der Existenz eines möglichen Weges zum Sozialismus haben wir unserem Denken und Sprechen Fesseln angelegt. Auch wenn wir entdeckten, dass DIE PARTEI Fehler machte, in Sackgassen führte oder Verbrechen begangen oder solche vertuschte, wir haben die „führende Rolle“ der Partei oder genauer einer bestimmten Gruppe der Parteiführung nicht in Frage gestellt. Das Ergebnis ist bekannt, die DDR und der so genannte real existierende Sozialismus verschwanden von der politischen Landkarte.

Heute nun ist die Partei DIE LINKE existent und sie ist tief geprägt von einer alten Schwäche der Arbeiterbewegung, nämlich ihrer unzureichenden Selbstreflexion. Immer noch bedienen sich Parteifunktionäre und Mitglieder der verhängnisvollen „Lehre“, wenn die Kritik dem politischen Feind oder Gegner nutzen kann, dann dürfe sie nicht (öffentlich) geäußert werden.

Einheit und Geschlossenheit, der Kampf gegen den aufklärerischen Zweifel wurden zu kommunistischen Tugenden und Pflichten erhoben. Mit dem Verbot des freien Wortes und der freien Forschung, der Ausschaltung von  (gegen)öffentlichkeit wurde die Partei blinder, unfähiger zum sinnvollen Handeln, in ihren Krisen wurde sie repressiver, gewalttätiger gegen GenossInnen und BürgerInnen.

DIE LINKE ist heute leider weiter denn je davon entfernt, diese ihre strukturelle und ideologische Schwäche zu erkennen oder anzuerkennen. Im Gegenteil, sie reproduziert sie fortwährend. Über Kritiken wird selten offen und tiefgründig nachgedacht, es herrschen Reflexe der Abwehr und statt Realitätssinn eine linke Romantik, eine linke Träumerei, die die Füße nicht auf den Boden der Tatsachen hält und manchmal ist es auch nur die dumpfe Trägheit, Denken und Haltungen sind eben anstrengend..

Leider ist das ununterbrochene plakative Bekennen linker Gesinnung, die ununterbrochene Anklage aller Gegner und Feinde noch keine linke Politik. Wohl kaum ein Zweifelnder und noch weniger die „Einverstandenen“ mit unserer Welt werden dadurch für linke Politik aufgeschlossener und gewinnbarer. Eine solche LINKE ist eine traurige Gestalt, während sie ständig trommelt die beste aller Welten zu wollen, immer im Namen der Mehrheit das allein Richtige zu verkünden, bleibt sie doch – aktuell sogar mit negativen Trend – eine allzu kleine Minderheit.

Nein, lieber Wolfgang,

da ist dir ein Mißgeschick passiert, ein Mißgriff in die unbrauchbare resepktlose Menschen verachtenden und vor allem unlautere, unwahre Rhetorik der „Krieger“.

Bernd Wittich                                      Ludwigshafen, 29.02. 2011

Dipl. Phil. Bernd Wittich
Tel. 06231-98812 – Fax 06231-98846 – D1 01701827952 Skypekontakt auf Nachfrage.
Fax & Fon Rufnummer via T-Online: +4932223742158

„Keiner findet die Freiheit, der sie nicht in sich hat. Und desgleichen: Nichts, was wirklich die Menschheit angeht […] kann irgendwie von Menschen durchgeführt werden, ohne dass diese Menschen in Freiheit zusammenwirken.“ (Gustav Landauer 1911)

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Grafikquelle    :     Gesine Lötzsch, Klaus Ernst

  • CC BY 2.0Hinweise zur Weiternutzung
  • File:Mahnwache gegen die Militärintervention in Libyen am 20. März 2011 vor dem Brandenburger Tor in Berlin (1).jpg
  • Erstellt: 20. März 2011

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Deine Facebook Akte

Erstellt von DL-Redaktion am 7. November 2011

Schattenseiten von Facebook ?

File:Facebook Data Center.jpg

Wir lesen es immer wieder und in der letzten Zeit des öfteren, die Warnungen über Gefahren welche sich die Benutzer auf dieser Plattform aussetzen. Sicher wissen die meisten Benutzer inzwischen das alles Gute aber auch Schattenseiten aufweist und wird sich bewusst vorsichtig in diesen freien Raum bewegen. Zum Austausch persönlicher Daten ist dieses bestimmt der falsche Ort.

Als Warnung hier einmal einige Informationen über die Arbeitsweise von Facebook:

Die Akte des Facebook-Feinds

Mal eine kleine medienpädagogische Übung: Man nehme also ein Bild, beispielsweise eines von der deutschen Facebook-Sprecherin Tina Kulow. Auf ihrer Facebook-Seite sind Fotos von ihr zu sehen, sie lächelt, eine Hornbrille im Gesicht. Man kann ein Foto herunterladen, das geht bei Facebook immer, und dann kann man es in seine eigenen Fotoalben wieder hochladen, um zu sehen, ob Facebook das Gesicht erkennt. Wenn man kein „Freund“ von Tina Kulow ist, wird Facebook ihr Gesicht nicht identifizieren. Man löscht das Bild vom eigenen Facebook-Profil, es war ja nur ein Test.

Ein paar Wochen später klickt man unter Kontoeinstellungen den Link „Lade eine Kopie deiner Facebook-Daten herunter“. Man bekommt eine komprimierte Zip-Datei geschickt, die alle Fotos, E-Mails und Pinnwand-Einträge des eigenen Profils enthält. Man scrollt durch drei Jahre alte Mails. Und plötzlich schaut einen Tina Kulow an. Das gelöschte Bild. Da ist es. Immer noch.

Und wenn man nicht schon vorher fasziniert, aber auch ein wenig verunsichert war, weil das so viel, viel, viel ist, was da irgendwo auf einem Server lagert, dann erschrickt man spätestens jetzt. Löschen geht also nicht. Sehr interessant.

Max Schrems, Jura-Student aus Wien, hat vor einigen Monaten etwas Ähnliches erfahren. Er hat sich nicht mit dem Archiv zufrieden gegeben, das vor allem die Daten zusammenstellt, die auch auf der eigenen Facebook-Seite zu sehen sind. Er wollte mehr wissen über das, was im Verborgenen lagert. Er hat deshalb so lange um seine Daten gebeten, bis er 1.222 PDF-Seiten geschickt bekam, auf einer CD. Und auch er musste feststellen: Sehr persönliche Mails, die er hatte löschen wollen, sind da immer noch gespeichert. Wenn man ein Foto hochlädt, merkt sich Facebook Kameratyp – und wenn möglich auch den Ort der Aufnahme. Es weiß, wann man sich eingeloggt hat, oft auch wo. Vieles aber, was Schrems sich noch erhofft hatte, schickte Facebook erst gar nicht. Welche biometrischen Daten besitzt das Netzwerk von ihm?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

[youtube lYDx0Z75rt4]

IE

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Grafikquelle    :

Checked copyright icon.svg This image was originally posted to Flickr by Tom Raftery at http://flickr.com/photos/67945918@N00/5596941479. It was reviewed on by the FlickreviewR robot and was confirmed to be licensed under the terms of the cc-by-sa-2.0.
w:en:Creative Commons
attribution share alike
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Source Flickr
Author Tom Raftery

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 26. September 2011

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Im Wochenrückblick lesen wir heute über einen Innenminister Friedrich welcher versehentlich ehrlich war, das Facebook macht sich zum Zuhälter macht und demnächst Kaffee verkauft Und keine Sorge um Matussek, wenn alle irre werden wird er als Erster das Hohe Lied der Vernunft zur Gitarre vortragen, Meinungspop halt.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die Äußerungen des Papstes vergrößern mein Mitgefühl mit den Katholiken, nicht meine Gemeinsamkeit.

Was wird besser in dieser?

Die russische Verfassung wird dahingehend geändert, dass Putin jeweils fünf Jahre Medwedjew heißt. Das spart lästige Wahlattrappen.

Der Gefangenenhilfsverein HNG, Deutschlands größte Neonazigruppierung, wurde von Bundesinnenminister Friedrich (CSU) verboten. Keine Knastseelsorge für Nazis – ist Friedrich ein Unmensch?

Nee, aus Versehen ehrlich. Das Verbot soll verhindern, dass Einsitzende in ihrer Nazi-Haltung bestärkt oder gar erst darin gefestigt werden. Offenbar teilt der Innenminister die Einschätzung, dass viele erst im Knast so richtig kriminell werden. Diese Organisationen sind austauschbar, es gibt bereits parallel tätige und die Aktivisten waren auch vorher und werden nachher ihre Sumpfgase ausstoßen. Vermutlich erschweren sich die Behörden nun die Arbeit, weil sie bisher die Irren aus der Mitgliederliste der HNG runterladen konnten. Mir ist das Verbot trotz allem recht, als Teil der Ambivalenz, mit der man so was nur eindämmen kann, permanent.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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Schriftenquelle :  Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

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Lethargie statt Aufstand

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Juli 2010

Trotz „schlechten Zeiten“

Einen interessanten Vergleich zwischen zwei Ölkatstrophen zieht Sebastian Loschert in seinem Artikel. Trotz „schlechter Zeiten“ kann man annehmen, dass wir Bürger satt und damit teilnahmslos geworden sind. Gleichgültig gegenüber unsere und unserer Kinder Zukunft legen wir unser Vertrauen in die Hände skrupelloser Macher, welche ausser leeren Versprechungen keine Aktivitäten aufbringen, weil das Füllen der eigenen Taschen im Vordergrund steht. In diesem Punkt sind sich alle Heilsversprecher einig, egal ob in Politik oder Religion, egal ob die Denkweise nun „rechts“, „mittig“ oder „links“ angesiedelt ist.

In einen Artikel vom 07. 05. 10 unter dem Titel „Die BP-ARAL Ölpest“ hatten wir bereit auf die Problematik hingewiesen. IE

Lethargie statt Aufstand

KATASTROPHE Die Ölpest am Golf von Mexiko wird täglich schlimmer. Proteste in Deutschland gibt es kaum. Ganz anders in den Neunzigern, als die Ölplattform „Brent Spar“ versenkt werden sollte

VON SEBASTIAN LOSCHERT

Geschlossen wegen Klimawandels“ stand auf einem Plakat an der Zapfsäule. 200 bis 300 Aktivisten blockierten die Zufahrten zur Tankstelle. Eine Sambagruppe trommelte bei Sonnenschein unter blauem Himmel. Kletterer befestigten am Dach ein Transparent: „Total = Aral = Shell = BP, Bohrlöcher zumachen!“ Eine spontane Aktion am 5. Juni, dem Wochenende der Klimaproteste in Bonn – und endlich eine sichtbare Reaktion auf die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Auch in der virtuellen Welt regt sich hier und da Protest. So gibt es die üblichen Facebook-Seiten wie „Boycott BP“ mit über 700.000 Fans. Und auf dem Bilderportal Flickr werden massenhaft verfremdete BP-Logos hochgeladen.

Viel mehr Proteste gibt es in Deutschland angesichts der größten Umweltkatastrophe der US-Geschichte aber nicht. Für NGOs und Umweltbewegungen scheint der Fall „Deepwater Horizon“ kaum Protestpotenzial zu haben. „Wir haben keine konkreten Pläne für Aktionen“, sagt etwa Tadzio Müller vom Netzwerk Climate Justice Action. „Geplant ist momentan nichts“, meint Thorben Becker, Energieexperte vom BUND Naturschutz. „Wir sind vollauf mit anderen Themen beschäftigt, es ist gerade nichts geplant“, sagt Attac-Pressesprecherin Frauke Distelrath. Und Greenpeace-Aktivist Christian Bussau sagt: „Ich wüsste nicht, welche sinnvollen Protestaktionen es in diesem Fall geben sollte.“ Einzige Ausnahme: Kleine Greenpeace-Aktionen vor den Zentralen von BP, Esso und Shell in Hamburg und Bochum. Allgemein zeigen sich die NGOs im Umgang mit dem Ölleck im Meeresboden ebenso ratlos wie die Obama-Administration und die BP-Konzernzentrale.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle : UnbekanntDeutsches Historisches Museum Berlin

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