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RENTENANGST

Die LINKE in RLP und Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 3. August 2010

Zu den Streitereien in RLP, Saar und NRW

KAS-Politischer Gegner, Rudolf Scharping-Bild-26723-2.jpg

haben wir hier schon des öfteren berichtet. Tatsache ist dass die Flut der Mails von Tag zu Tag zunimmt. Aufgrund der Vielzahl von Nachrichten, welche wir erhalten, vermuten wir eine Verbindung zwischen den Verbänden von RLP, Saar und NRW. Nach Auswertung der bei uns eingehenden Mails und Informationen gibt es scheinbar eine feste Gruppe aus Mitgliedern dieser drei Verbände, welche versuchen die Partei für sich zu Instrumentalisieren. Die in der Öffentlichkeit auftretenden Stellvertreter sind dabei ziemlich leicht auszumachen, da entsprechend erkennbar. Da aus der Vulkaneifel immer wieder auffällig viele Rauchsignale hochsteigen, ist mit Sicherheit einer der Köpfe dort zu vermuten. Aber warten wir es ab. Hier jetzt erst einmal die neuesten Berichte:

Liebe Partei Mitglieder,

als der Streit innerhalb der Linken nach der Wahl der Kandidaten für die Landtagswahlen in RLP 2011 eskalierte, hat sich gezeigt „was“ von den Augenwischereien der „Machtblase“ zu halten ist: A. Ulrichs Rücktritt und die dümmlichen Sprüche, die er seither in der JW, dem SWR usw. von sich gibt zeigen eigentlich überdeutlich, was von solchen „linken“ Linken zu halten ist.

Der gute Wilhelm hat aber mal wieder den Bock abgeschossen, denn wenn die Aussagen in dem Artikel von Johannes in der JW auch nur annähernd zutreffen, dann hat er nicht nur gegen jegliche demokratische politische Kultur gehandelt, sondern der Schaden für die Partie DIE LINKE ist weit grafierender, als das, was Ulrich sich derzeit mal wieder leistet. Denn das ist eine unzulässige Einflussnahme (sprich: Manipulation) von satzungsgemäß gewählten Parteigremien und vor allem Amtsmißbrauch, da der Vulkaneifler Dr. WiVo ja Dank der Mauscheleien der schon angesprochenen „Machtblase“ um A.U. schon seit geraumer Zeit als Vorsitzender des maßgeblichsten Gremiums ( nach den Beschlüssen der Delegierten eines Landesparteitags) gewählt wurde.

Die Partei DIE LINKE hat zwar seit der Fusion noch kein ordnungsgemäß verabschiedetes Programm, aber es existieren seit 2006/7 Richtlinien für die Schiedskommissionen innerhalb der Partei. Die Landesschiedskommission kann und wird nicht von sich aus bzw. auf Eigeninitiative auf solche Unverschämtheiten reagieren, daher appeliere ich an die Verantwortlichen des Parteiausschlussantrages gegen Alexander: Macht Nägel mit Köpfen! – Falls das stimmt, was in  dem nachfolgenden Zitat steht, dann hat dieser Antrag mit Sicherheit Aussichten auf Erfolg. Denn solche Leute haben in einer demokratischen Partei (und schon gar nicht in einer Linken) nichts zu suchen.

Zum Schluss noch eine Bitte an die im Artikel erwähnten Delegierten: Stellt euch als Zeugen für die eventuellen Antragsteller zur Verfügung, denn eine LINKE kann nur dadurch gewinnen, wenn eine „ehrliche Politik“ (eine uralte Forderung von Albert Schtschepik, die wir nach wie vor nur untertützen sollten) gemacht wird.

Ach ja, noch etwas liebe Partei Mitglieder: nach dem unrühmlichen Abtritt von Alexander Ulrich (BP Köhler hat sich wenigstens den Anschein von Feigheit und Mangel an Courage aufgrund seiner Aussage „genehmigt“), hat auf der Landeswebseite im Impressum lediglich eine allgemeinverbindliche Angabe (Landesvorstand der Linken und ein ominöses Wahlkampfgeschwader mit u.a. Else und Jochen Bülow an der Spitze gestanden) betreffs der Verantwortlichkeit der Website gegeben. Es waren auch keine Beiträge der bisherigen Meinungsmacher zwecks Hirnwäscherei zu lesen.

Insbesondere gab es keine abgeschriebenen Vulkaneifel-Weisheiten zu lesen. Jetzt ist plötzlich Dr. WiVo wieder „Chef im Ring“ und just wimmelt es auf der Website wieder von seinen „Ergüssen“.

Bleibt konsequent, denn so werden die momentanen Widerstände und Erfolge im Keim erstickt und das ganze wird als „Zwergenaufstand“ in die Annalen einer pseudolinken Partei eingehen…

„…Ulrich und die Delegationen mehrerer Kreisverbände hielten sich am Sonntag von der Versammlung fern und trafen sich in einem nahen Hotel. Gleichzeitig bestätigten Konferenzteilnehmer auf jW-Anfrage, daß der Vorsitzende des Landesparteirats, Wilhelm Vollmann, am Sonntag gezielt einzelne Delegierte dazu aufgefordert habe, die Versammlung vorzeitig zu verlassen. Er habe darauf spekuliert, daß die laut Gesetz vorgeschriebene Endabstimmung über die Landesliste nicht mehr stattfinden und die Konferenz somit wegen Beschlußunfähigkeit »platzen« könnte. Diese Kalkulation ging jedoch nicht auf. »Erstaunlich gelassen« hätten die Delegierten auf den Rücktritt Ulrichs reagiert, stellte auch der SWR fest…“

Da die Verbände aus RLP und Saarland scheinbar sehr eng zusammenarbeiten hier eine Nachricht aus den Verband der Saar:

Mitglieder mussten sich Anfang Juli – vor Beginn einer Verhandlung der LSK Saar- komplett die 1. Strophe der DDR-Nationalhymne anhören. Dass der Vorsitzende zu dem Klingelton genüsslich den Kopf hin- und her schwingend bewegte, hat nicht wenigen der Anwesenden die Sprache verschlagen. Das war eine Homage an den Unrechtstaat DDR. Es hat nur noch gefehlt, dass Fieg den Text laut mitgesungen hätte.

Ich würde vorschlagen in der LSK Saar eine Trainingsstunde anzusetzen. Zwecks Studium des Textes habe ich das entsprechende Video einmal angefügt. Ein trainierter Chor hört sich gleich besser an. Nachdem ich selber meine eigenen Erfahrungen mit den Schiedskommissionen gemacht und die Manipulationen sowie deren Kungeleien mit einigen Vorstandsmitgliedern erfahren durfte, überrascht mich in dieser Hinsicht gar nichts mehr. Es zeigt mir nur erneut was für linke Blitzbirnen sich in diesen Gremien versammeln. So würde es mich nicht verwundern wenn der ehemalige Chef dieser Gang, der Richter Hendrik Thomé die Hymne demnächst an seinem Arbeitsplatz, im Duisburger Familiengericht, vor einer offizellen Urteilsverkündung abspielen ließe. So eine Geste würde die eigene Geltungssucht bestimmt enorm erhöhen. So kann ich zum Schluß nur mein Unverständniss für Menschen zum Ausdruck bringen, welchen es aufgrund des Mangel an Zivilcourage immer wieder gelingt die seltsamsten Verrenkungen vorzuführen. Wenn das denn Links ist, viel vergnügen !

[youtube IrJ_zfENj_c]

Hier auch ein Bericht von Alexander Ulrich.

IE

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Fotoquelle :  CDU Diese Datei wurde Wikimedia Commons freundlicherweise von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen eines Kooperationsprojektes zur Verfügung gestellt

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