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RENTENANGST

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Februar 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Putin hat keine Einladung erhalten, Oertel wird nicht fehlen, und Maren Gilzer muss man nicht kennen

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Man wird ständig an einen guten Bundespräsidenten erinnert.

Und was wird besser in dieser?

Man gewöhnt sich wieder an das Leben ohne.

Wladimir Putin fehlte bei der Auschwitz-Gedenkfeier. Durfte er nicht oder wollte er nicht kommen?

Er hätte sollen. Nach dem Rauswurf Russlands aus G8 ist so ein protokollarischer Anlass um so unverdächtiger. Bundesaußenpräsident Gauck hatte kürzlich beim Gedenken an den Überfall auf Polen gen Moskau gedroht, man werde „Politik, Wirtschaft und Verteidigungsbereitschaft den neuen Umständen anpassen“. Wenn man bei solchen Terminen Beziehungen ruinieren kann, müsste man sie dort also auch verbessern können. Vorerst musste Gauck mal eine Verbeugung vor den sowjetischen Soldaten nachliefern, die Auschwitz befreiten. Dies tat er im Bundestag, als es schon zu spät war. Man nennt das eine ausladende Geste. Putin ließ wissen, er habe eine Einladung weder bekommen noch benötigt. Bei so etwas genüge eine diplomatische Note. Gauck hatte ihm ja vorab eine 6 geschickt. So weit der deutsche Beitrag, im Vordergrund stehen die Beziehungen zwischen Polen und Russland.

Für die absolute Mehrheit nach den Wahlen in Griechenland machte Syriza-Vorsitzender Alexis Tsipras gemeinsame Sache mit der rechtspopulistischen Partei Anexartiti Ellines (Unabhängige Griechen). Ist Tsipras überhaupt ein echter Linker?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Judenpogrome 09. 11. 1938

Erstellt von DL-Redaktion am 9. November 2011

Eine Expertenkomission stellte Judenfeindliche
Äußerungen aus der Gesellschaft fest

Pünktlich an diesem Mittwoch den 09. November 1938, dem Jahrestag der Judenpogrome wird dem Bundespräsidenten Norbert Lammert, eine vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebene Untersuchung von der dafür eingesetzten Expertenkommission übergeben. Die Kommission kommt zu dem Schluss: Judenfeindliche Äußerungen sind bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitet.

In diesem Bericht wird weiter von einer tiefen Verwurzelung klischeehafter Judenbilder und antisemitischen Einstellungen bis weit in die Mitte der Gesellschaft berichtet. Auch von einer alltäglichen Ausgrenzung, Diffamierung, Beschimpfung und Boykottierung der in Deutschland lebenden Juden wird dort die Rede sein. Als Fazit wird festgestellt: „Eine Strategie zur Bekämpfung des Antisemitismus existiert in Deutschland nicht.“

Beobachtet werden diese Vorkommnisse auch außerhalb des offen judenhassenden rechtsextremen Milieus. So zum Beispiel in Schulen, Sportvereinen, der Feuerwehren, in den Leserbriefen der Zeitungen, an den Stammtischen, den sozialen Netzwerken im Internet, den Kirchen und auch unter manchen Linken, Globalisierungsgegnern und Migranten.

Als Schimpfwort gelte „Jude“ fast wieder als Allgemeingut und selbst Sätze wie: „Juden gehören in die Gaskammer“, „Auschwitz ist wieder da“ und „Synagogen müssen brennen“ seien in den unteren Regionen des Fußball keine Seltenheit.

In diesem Zusammenhang können auch wir von DL viele der gemachten Aussagen bestätigen. Speziell auf den letzten Bricht über die „Deutschen Burschenschaften“ gingen alleine gestern einige Kommentare ein, welche aufgrund ihrer antisemitischen Gesinnung nicht „Frei“ geschaltet wurden. Ein Schreiber versuchte sogar, sich unter den Namen eines uns sehr gut bekannten Kommentators beliebig zu machen. Ob diese Schmierfinken denn von linken Spinnern oder rechten Agitatoren gesandt wurden ließ sich leider nicht feststellen. Wir werden uns aber vorbehalten dergleichen Vorgänge bei Wiederholung der Kriminalpolizei anzuzeigen.

Auch liegen uns Unterlagen vor welche bezeugen, dass  von Seiten linker Sektierer immer wieder versucht wird, durch Gefälligkeitsgutachten oder gestellte Anträge bei Schiedskommissionen und Gerichte die uneingeschränkte Geschäftsfähigkeit unliebsamer Personen in Zweifel zu ziehen. Wir sehen darin Hinweise das es auch um die Lernfähigkeit des deutschen Juristentun nicht gut bestellt sein kann, wenn sich dort einige in die Fußspuren der Vergangenheit begeben.

Es ist für mich aber auch keine Überraschung und zeigt wie weit außerhalb der Gesellschaft sich die Poltiker heute bewegen, das sie für Dinge, welche jeder Bürger wahrnimmt, eine Expertenkommission eingesetzt werden muß. Aber da geht es vielleicht auch an erster Stelle darum, sich einige Euro zusätzlich in die Taschen stecken zu können.

IE

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Grafikquelle    :   50. Jahrestag der Reichspogromnacht 1938 auf einer Briefmarke der Deutschen Bundespost, 1988

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