DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Nächster Stopp -Casino

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Januar 2014

Der Kontrollverlust der BVG

Jetzt da es (fast) zu spät ist gehen sie also in die Offensive, die Berliner Verkehrsbetriebe und versuchen vor einem Londoner Gericht eine Zahlung von vielen Millionen abzuwenden. Politisch Verantwortlich für diesen Deal war im übrigen der damalige Berliner Finanzsenator mit Namen Thilo Sarrazin.

Die gleiche Person also welche später den Hartz Empfängern erklärte wie Geld zu sparen sei und der Gleiche welcher auf die Vielzahl muslimischer Gemüsestände aufmerksam machte. Dieses ist ein sogenanntes Paradebeispiel welches zeigt welche Art von „Fachleute“ in diesem Land in gewisse Positionen gehievt werden. Politische Hilfsarbeiter welche nahezu ausschließlich verstehen sich die eigenen Taschen zu füllen.  Es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen für angerichtete Schäden auch in Haftung genommen werden können

Von Sebastian Heiser

Mit einer Finanzwette haben die Berliner Verkehrsbetriebe 150 Millionen verloren. Chef-Aufseher Sarrazin passte nicht genug auf, wie interne Dokumente zeigen.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben mit ihren 13.000 Mitarbeitern eigentlich ein ziemlich bodenständiges Geschäftsmodell: Fahrgäste transportieren. Mit ihren rund 3.000 U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen legen sie jeden Tag eine Strecke zurück, die zum Mond und wieder zurück reicht.

Im Jahr 2007 hatten die Verkehrsbetriebe allerdings eine abgehobene Idee: Das Unternehmen sollte an den Finanzmärkten mitspekulieren und damit im besten Fall einen Gewinn von 7,8 Millionen Dollar (etwa 5,7 Millionen Euro) machen. Es trat dann aber der schlechteste Fall ein: ein Verlust von 204 Millionen Dollar (etwa 150 Millionen Euro).

In London hat in der letzten Woche der Prozess begonnen, mit dem die BVG die Zahlung doch noch abwenden will. Ihre Argumentation: Das Geschäft sei von Anfang an nichtig gewesen, da es „vollkommen unangemessen für eine staatliche Transportgesellschaft“ sei. „Die Berliner Verkehrsbetriebe waren als Anstalt des öffentlichen Rechts durch Gesetz und Satzung begrenzt auf Geschäfte innerhalb dieser vorgegebenen Funktion, wozu – nicht überraschend – nicht der Verkauf von Kreditsicherheiten gehörte.“

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Author Aazarus

—————————————————————————————————————————

This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Germany license.

Abgelegt unter Berlin, Finanzpolitik, Regierung, Überregional | Keine Kommentare »