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Ein Gartenzaun Märchen von der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Januar 2015

Ein Gartenzaun Märchen von der Saar

Das war natürlich eine Meldung welche einer Katastrophe gleichkommt die hier als Kommentar heute einging, nein nicht für uns hier, aber für DIE LINKE im Saarland:

„Gerade im Saartext gelesen: Linke Saar hat 13 Prozent ihrer Mitglieder im Jahr 2014 verloren, und das ist die offizielle Zahl. Wie viele Mitglieder sind es tatsächlich, abzüglich der Datei- und Karteileichen?“

Dass es in der Partei sehr unruhig ist unterstreicht auch ein Anruf welcher mich zwischen den Jahren erreichte. Eine sehr aufgeregte Stimme versuchte mir etwas über 30 cm zu erklären. Er wusste etwas von einem Nachbarn in Wallerfangen zu berichten  und brachte immer wieder dieses Längenmaß in das Gespräch ein.

Ich stellte dann aber, da er sich Zwischenzeitlich auch wieder beruhigt hatte fest, dass ich da wohl etwas vollkommen missverstanden hatte. Er erwähnte nun eine Garage, welche wohl nach ca. 40 Jahren in seiner Nachbarschaft entfernt werden müsse, da ein Cleverle festgestellt habe dass dort eine entsprechende Baugenehmigung fehle.

Dieser Mann, so erklärte man mir, wäre selber rund 50 Jahre alt und habe wohl die letzten 40 Jahre damit verbracht diesen Tatbestand zu erforschen. Ich fragte also nach, vielleicht ein wenig naiv: „Hat der denn keine andere Arbeit“? Das weiß ich nicht wurde mir berichtet, – alle erzählen dass es eine Person sei welche Morgens aus dem Haus ging um des Abends wieder einzutrudeln. Wohin, und was er dort mache sei unbekannt. Nähere Kontakt unterhalte er aber offensichtlich zu seiner Nachbarschaft nicht.

So ließe sich an und für sich nur der Job eines Politiker umschreiben. Macht nichts und steht den fleißigen BürgerInnen im Weg. Hält sich selber für den Nabel der Welt und verdient sein Geld als Drückeberger. Zündelt hier und dort, um so seinen Unsinn unter die Menschheit zu verbreiten. Sorgt beständig für neue Streitereien welche vielfach in Kriege enden. Nutzbar vielleicht noch auf diesen unvollendeten Flughafen Berlin oder der Elbphilharmonie in Hamburg, zwei Arme und Beine als Pumpenschwengel für eine Rauchabzugsanlage. Ansonsten erahnen wir was gelernt werden sollte, aber wohl kaum verstanden wurde.

Wie es scheint war sich vielleicht der Erbauer mit seinen Nachbar früher einig gewesen? Heute steht dieses Häuschen vielleicht ein wenig zu weit rechts für den Betrachter?

Also um 30 cm soll es dort gegangen sein, – eine Ziegelsteinlänge welche zwischen Krieg und Frieden in der Nachbarschaft entscheidend war? Früher, zu den Zeiten der Fürsten so möchte man glauben wäre so etwas vielleicht noch friedlich zu lösen gewesen, aber heute werden alle Mittel und Wege in Bewegung gesetzt um auch noch den kleinsten Vorteil für sich verbuchen zu können. Es ist kalt geworden im Land, was mit Sicherheit nicht nur an einer voll versagenden Regierung liegt, sondern auch an einer dilletantisch reagierenden Opposition mit den vielen nur wild umherirrenden Idioten.

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Fotoquelle – Wikpedia: Urheber Abderitestatos

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