DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Friede dem Nischel

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Juni 2014

MARXISMUS
Die Stadt Chemnitz streitet um ihr sozialistisches Erbe

 Autor: Michael Bittner

In Chemnitz, dieser sonst so friedlichen sächsischen Metropole, tobt ein erbitterter Krieg unter den Bewohnern – glücklicherweise nur im Internet, wo außer der deutschen Sprache keine Opfer zu beklagen sind. Zankapfel ist die einzige Chemnitzer Sehenswürdigkeit: der „Nischel“ von Karl Marx, ein wuchtiger Bronzeschädel von Lew Kerbel.

Im Auftrag der Stadt hat die Werbeagentur Zebra dem Sockel des Monuments im Rahmen der Imagekampagne „Die Stadt bin ich!“ ein Deutschland-Trikot samt Mercedes-Benz-Logo übergestreift. Die Wangen des Kommunisten ziert eine schwarz-rot-goldene Fanbemalung. Die Bild-Zeitung jubelte: „Karl Marx ist Deutschlands größter Fan.“

Die Reaktionen der Chemnitzer waren gespalten: Eine Hälfte der Bevölkerung lobte die Aktion als „frech und witzig“, die andere beklagte „Denkmalschändung“. Militante Gegner des Projekts entrissen Karl Marx nach der ersten Einkleidung sein Trikot und ließen es besprüht mit einem Zitat zurück: „Arbeiter haben kein Vaterland.“

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die Linke Trotzkopf

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Juni 2014

Die Rechte Rotzkopp

[….] „Faust“ konnte ich als Teenager auswendig.“ Teil eins und zwei. […..]„ Gegen Dummheit bin ich gefeit“ […..] es freut mich, wenn ich Menschen treffe, denen ich mit meiner Biografie und meinen Gedanken Mut mache [….] Als Kind wollte ich nicht in den Kindergarten, weil es mir zu blöd war, einfach nur im Sandkasten zu spielen […..] Da meine Großmutter Halbtags arbeitete, habe ich mir mit vier Jahren das Lesen selbst beigebracht […..] Habe die Liebe meines Lebens gefunden […]

Das alles sind, natürlich aus dem Zusammenhang gerissen, Sätze einer „LINKEN Politikerin“ welche wir in einer Illustrierten gelesen haben. Nein dieses mal nicht in der Gala sondern der „Super Illu“.  Sätze aber welche im gleichen Duktus ebenfalls von jeder anderen Politikerin aus jeder beliebigen Partei herunter geleiert werden könnten.

Es ist in der Gesellschaft ja auch vollkommen normal im zarten Teenager Alter von sechzehn Jahren für Goethe zu schwärmen und sowohl den ersten als auch den zweiten Teil des Faust auswendig herunter rasseln zu können. Dabei, es ist noch gar nicht allzu lange her, als sich die Linken über eine spätere Familienministerin lustig machten, welche gestand mit fünfzehn für Helmut Kohl geschwärmt zu haben. Wobei darin dann noch ein großer Unterschied zu sehen ist, – Helmut hat die Schwärmereien überlebt, vielleicht weil er absolut nicht in die Linke Lade einzuordnen war!

Überhaupt, Marx und Goethe auf eine Linie zu bringen, das schafft auch nicht Jede. Obwohl, persönliche Ansichten schlagen schon manchmal tolle Kapriolen. Das erinnert mich persönlich an einen Menschen welchen ich in Indien kennenlernte. Einen Anwalt, welcher Gandhi und Hitler gleichzeitig verehrte. Auch noch nachdem wir uns über die Beiden ausgetauscht hatten.

“Goethe und Marx. [….]  „Es gibt nicht Höheres, als die Gedanken des Friedens und der Gerechtigkeit:“ Von Goethe aus Weimar zu Marx aus Trier – was für eine Metamorphose![….] Und wie kommt Karl Marx ins Spiel? [….] „Nehmen wir nur Mephisto, der das Papiergeld erfindet, das nicht mehr durch Gold, sondern die Unzahl vergrabenen Guts des Landes gedeckt ist. Die dümmlich höfische Gesellschaft ist begeistert, weil sie glaubt mit bedrucktem Papier alles bezahlen zu können. Ein Desaster – alles zerfällt, nicht mehr wird produziert, jeder betrügt und kämpft gegen jeden – klingt das nicht bekannt?“ [….]

Und die höfische Gesellschaft, die Eliten. Diesen Platz haben heute die Politiker eingenommen, welche sich nicht nur untereinander, sondern auch gegen alles kämpfen was Ihnen den Platz an den Futterkrippen des Staates streitig und so mit das Volk wieder einmal zum Verlierer macht. Ganz egal wer auch immer Regierung oder Opposition ist.

Wobei der Artikel im Ganzen schon sehr arrogant und überheblich herüberkommt. Dieses typische Gehabe welches wir bei vielen PolitikerInnen sehen. „Wenn ihr mich nicht versteht, seit ihr eben dumm“.

Wenn wir uns dann das Ergebnis einer solchen Erscheinung vorstellen. Eine Person ohne Kindheit, ohne Jugend, ohne Gesellschaftserfahrung, man könnte auch sagen – hinter dem Mond, weit außerhalb der Gesellschaft lebend -,  möchte die Menschen nicht nur positiv verändern, nein, eventuell sogar anführen? Nicht mit eigenen Lösungen, sondern mit denen von Marx, Goethe oder wen auch immer. Eine absurde Vorstellung.

Eine Vorstellung welche auch der Autor des Artikel, Hannes Hofmann, unseres Erachtens zum Ausdruck bringt wenn er anmerkt, vor der Büste Goethes stehend: „Lösungen bot er nicht an“. Er war Dichter und kein Ökonom. Wobei dann Goethe in diesen einen Punkt vielleicht doch ein Linker war? Da diese Partei bislang auch keine Lösungen anbietet, sondern überwiegend versucht mit Forderungen auf sich aufmerksam zu machen.

Um mit der Hilfe von Bücher die Zukunft zu verbessern, da gäbe es doch weitaus ältere und aussagekräftigere Schriften welche wir dann empfehlen könnten. Wer es Religiös möchte nehme die Bibel und der Atheist möge das Gilgameschepos lesen. Wer dort keine Sätze findet mit denen sich auf die Zukunft hinweisen lassen könnte, dem bliebe ja letztendlich immer noch die Glaskugel als Geistesstütze.

Eine Person welche als Kind den Sandkasten ablehnt und sich als Teeny mit Marx und Goethe liiert, findet natürlich auch eine plausible Erklärung im März 1989 noch in die SED eingetreten zu sein. Schuld tragen daran dann diejenigen welche ihre Parteibücher flugs wegschmissen und die Seiten wechselten. Also genau diejenigen welche sie daran gehindert haben ein Studium aufzunehmen. Diese waren sicher auch Schuld an der später mit ihr erfolgten Gründung der Kommunistischen Plattform in der LINKEN.

So bekennt Sie sich dann doch noch dazu, eine Gewinnerin der Wende gewesen zu sein welche nun endlich ein Studium aufnehmen konnte.  [….] „So gesehen schon. Ich bin mir und meinen Überzeugungen treu geblieben, muss mich nicht verbiegen, habe Erfolg mit meinen Publikationen, kann als Politikerin meine Kraft für jene einsetzen, die in dieser Gesellschaft weniger Chancen haben, bin privat sehr glücklich, habe die Liebe meines Lebens gefunden“. [….]

Ja, eine tolle Story, sogar mit einem gelungenen happy end. Fast schon reif für einen Film. Und alles passt so gut in diese Partei hinein, ist so Links, oder zumindest das was man dem Bürger als links verkaufen will. Man möchte schon von einer echten Linken Idylle schreiben. Aber seien wir doch wenigstens hier ehrlich: Ist nicht die letzte Liebe immer die Beste? Wie anders könnte man sich denn seinen/r Partner/in erklären wenn alle Liebschaften zuvor die Besseren waren? So warten wir nun einmal in Ruhe ab. Die nächste Verarsche folgt bestimmt. Demnächst im linken Theater, auf dieser Bühne.

Quelle: SuperIllu >>>>> lesen

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Mit Sahra in den Krieg

Erstellt von DL-Redaktion am 13. März 2014

Die Instrumente der Opposition

Da lässt der Hummer aber wieder einmal seine Scheren klappern und versucht so eine unwissende Bevölkerung in Panik zu versetzen. Glauben wir somit den Aussagen der Sahra Wagenknecht steht also der Dritte Weltkrieg unmittelbar bevor, wenn! Ja richtig, denn das letzte Wörtchen des Satzes ist das wichtigste, denn für so dumm, dass unsere politischen Hilfsarbeiter die NATO in der Ukraine intervenieren lassen, na für so verblödet halten selbst wir diese nicht.

Teile der Linken scheinbar ja, und schließen so von sich auf Andere? Nur Wählerstimmen lassen sich durch eine in Panik versetzte Bevölkerung ganz sicher nicht gewinnen. Denn diese neigen eher, und das zeigen die letzten Jahre überdeutlich, sich dorthin zu wenden wo beruhigend auf sie eingewirkt wird. Zitieren wir hierzu einmal aus einen Kommentar von René Heilig, heute im Neuen Deutschland:

Die Instrumente der Opposition

 René Heilig meint, dass auch leise Töne zur Kunst gehören

Feuert Ziercke! Her mit dem Untersuchungsausschuss! Regierung, dir zeigen wir’s! Solche Sprüche wünschten sich die Medien. Und sie bekamen sie. Und nun? Nichts! Der BKA-Chef bekommt seine wahrlich mehrfach verdiente Pension noch immer nicht und das scharfe Schwert der Opposition wird auch nicht gezückt.

Tja, so ist das: Wer am Anfang zu laut trompetet, ohne alle Noten zu kennen, dem geht nicht nur die Luft aus, dem rennen bald auch die Zuhörer weg. Und wer auf die Pauke haut, obwohl in der Partitur andere Instrumente gefordert sind, erzeugt auch nur Misstöne. Ob diese simple Erkenntnisse bei den Richtigen ankommt?

Gut der Kommentar bezieht sich auf „leise Töne“ und nicht direkt auf Sahra Wagenknecht, aber aus einer Ansprache heraus sollte schon ein Sinn verständlich sein. Wobei, die Argumentation an Wirkung verliert einen jeden als Faschisten zu beschimpfen, wenn dieser nicht bei drei auf die Bäume flüchtet. Aber, zum schimpfen braucht es ja auch weniger Hirn als sich mit ideologischen Gegnern auseinander zu setzen.

Experten lassen wissen das die Gruppe der „Faschisten“ in der Ukraine zwischen ein und zwei Prozentpunkte stark ist. Gut vielleicht immer noch zu viele, aber das entspräche in etwa dem Wähleranteil von Linken Randgruppen hierzu Lande, würden diese Spaßgruppen nicht auf den Trittbrettern der Partei aufspringen. Aber so ist das nun einmal, zeigt sich Regierung wie Opposition schwach werden nahezu automatisch die Randgruppen stark.

Aber gäbe dieses nicht ein schönes Foto, Wagenknecht zieht als Kämpferin für die Freiheit ins Gefecht. So wie seinerzeit zum Schottern oder zur Wendezeit als wohl demonstriert werden sollte, mit einen Eintritt in die SED, den Mauerfall aufhalten zu können? Auf den Demos in Leipzig wurde sie damals genau so wenig gesehen wie der Pfarrer Gauck.

Sahra Wagenknecht warnt vor dem „dritten Weltkrieg“

Ein Anschluss der Krim an Russland ist nach einem Referendum zu akzeptieren, und die Grünen sind blind für die „faschistischen Teile“ der Übergangsregierung in Kiew – sagt die Linke Sahra Wagenknecht. Und äußert Verständnis für die Ängste Moskaus.

Einen Tag vor der Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Ukraine hat die Linkspartei ihre Positionen in dem Konflikt deutlich zugespitzt. Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende von Partei und Bundestagsfraktion, übte am Mittwoch vor Journalisten in Berlin deutliche Kritik sowohl an der Bundesregierung als auch an den oppositionellen Grünen.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) habe bei seinen Bemühungen um eine Schlichtung des Konflikts „Schiffbruch erlitten“, sagte Wagenknecht.

Den Grünen warf sie „Blindheit für die faschistischen Teile“ im Machtgefüge der Ukraine vor, eine aus ihrer Sicht „mehr als fragwürdige Haltung“.

Wagenknecht sagte, ein Anschluss der Krim an Russland nach einem Referendum auf der Halbinsel müsse akzeptiert werden. Sie äußerte Verständnis für Ängste Russlands, die unter anderem begründet seien durch eine mögliche Aufnahme der Ukraine in die Nato. Das Interesse von Russland in der Region sei zu berücksichtigen, meinte die Linken-Politikerin. Der Einmarsch russischer Soldaten auf der Krim sei zwar ein Bruch des Völkerrechts, jedoch auch eine „Reaktion auf eine Fehlentwicklung“ – die Einsetzung der Übergangsregierung in Kiew.

Intervention des Westens? „Das ist der dritte Weltkrieg“

Quelle: Der Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author CHERIE A. THURLBY

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Linke Aufräumer in Berlin?

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Januar 2014

Linken-Spitzenpolitiker
wollen EU-feindliche Präambel kippen

Fleißige Hände werden gesucht

Die Realos in der Partei DIE LINKE sehen nun wohl den rechten Zeitpunkt als gekommen an, die Partei in eine ihnen angenehmere Richtung zu steuern. So fordern führende Mitglieder nun dazu auf die strittigen, EU-feindlichen Passagen endgültig aus dem Programmentwurf zur Europa Wahl zu streichen. Wollen sie sich damit gleichzeitig ihres radikalen Flügels entledigen?

Gut, der Zeitpunkt scheint gut gewählt, da allgemein erwartet wird, dass die westdeutschen Landesverbände in den nächsten Jahren weiterhin an Mitglieder verlieren. In vielen Regionen bekommen Orts- und Kreisverbände heute schon nicht mehr ihre Leute zusammen, um den für die Kommunal – Wahlen geforderten Listenaufstellungen nachkommen zu können. Zu groß waren die Verluste der letzten Jahre und gar allzu tief sitzt die Enttäuschung auch bei vielen noch Mitgliedern, welche sich schwerlich erneut für die Partei motivieren lassen.

So lesen wir heute schon über Kreisverbände welche verzweifelt um frisches Blut werben um so die Verluste aus den letzten Jahren ausgleichen zu können. Auch wird es nach den Aufdeckungen über Wahlmanipulationen schwer fallen erneut entsprechende Tagesmitglieder zu finden. Sind doch innerhalb der letzten Wahlperiode allein auf westdeutschen Gebiet weit mehr als 150 Fraktionen auf der kommunalen Ebene zerbrochen und die Ratsleute  in andere Parteien gewechselt.

So soll der Antrag auf Streichung der strittigen Passage von Caren Lay, Axel Troost und Thomas Nord eingebracht worden sein, was auch als ein direkter Affront gegen Sahra Wagenknecht gewertet werden muss, welche maßgeblich für diese Formulierung verantwortlich zeichnet.

Linken-Spitzenpolitiker
wollen EU-feindliche Präambel kippen

Der Streit um das Europawahlprogramm der Linken spitzt sich zu. Führende Funktionäre fordern, dass die EU-feindliche Passage im Entwurf ersatzlos gestrichen wird.

In der Diskussion um das Europawahlprogramm der Linken setzen Spitzenpolitiker des gemäßigten Flügels jetzt auf eine klare Richtungsentscheidung. In einem Antrag zum Hamburger Bundesparteitag Mitte Februar, der dem Tagesspiegel vorliegt, fordern sie die ersatzlose Streichung der umstrittenen Präambel, die zuvor unter anderem von Fraktionschef Gregor Gysi kritisiert worden war.

Im umstrittenen Passus des vom Parteivorstand beschlossenen Leitantrags zum Programm wird die EU als „neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht“ bezeichnet.

Die EU habe „nach 2008 eine der größten Krisen der letzten 100 Jahre mit verursacht“. Viele hätten mit der Gemeinschaft mehr internationale Solidarität verbunden. „Herausgekommen sind mehr faschistische Parteien, rechtspopulistische Hetzer und mehr Menschenjagd in und an den Grenzen der EU“, heißt es dort.

Quelle: Der Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Maschinenjunge

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Linkes Gestern und Heute

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Januar 2014

Wagenknecht verteidigt EU-kritischen Entwurf
Streit um „Militarisierung“

Hier einmal zwei Presserklärungen innerhalb von zwei Tagen von ein und die gleiche Person zum gleichen Thema direkt hintereinander geschaltet. In der Tagespresse so wohl kaum zu finden, da die Zeitung nach dem Lesen auch schon wieder Vergangenheit ist und dementsprechend entsorgt wird.

Ein Beitrag von DL zum Thema „Glaubwürdig- und Ehrlich -keit“ der PolitikerInnen. Oder: „Wie verdumme ich meine Parteimitglieder und Wähler“.

10.01.2014 | 05:30

Neue OZ: Neue OZ – Gespräch mit Sahra Wagenknecht, Bundestagsfraktionsvize der Linkspartei.

Osnabrück (ots) – Europawahl-Programm entzweit die Linken

Wagenknecht verteidigt EU-kritischen Entwurf
Streit um „Militarisierung“

Osnabrück.- Der interne Streit der Linkspartei um das Europawahlprogramm geht in eine neue Runde. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitag) verteidigte Bundestagsfraktionsvize Sahra Wagenknecht im Grundsatz den Entwurf des Parteivorstandes, in dem die EU als „neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht“ bezeichnet wird. Fraktionschef Gregor Gysi dringt dagegen auf Änderungen. Wagenknecht betonte: „Merkwürdigerweise werden jetzt in der Partei auch Forderungen kritisiert, die wir im Grundsatzprogramm stehen haben, beispielsweise die Forderung nach dem Austritt Deutschlands aus den militärischen Strukturen der Nato.“ Die Linken seien aber eine Partei, die Kriege ablehne: „Und natürlich wollen wir dann auch nicht, dass Deutschland faktisch gezwungen wird, die von den USA geführten Angriffskriege mitzumachen.“ Der Austritt aus den militärischen Strukturen der Nato sei im Übrigen nichts Sensationelles: „Frankreich etwa war von 1966 bis 2009 draußen.“ Wagenknecht kritisierte zudem, dass die EU sich militarisiere. So sei auf dem letzten Gipfeltreffen Rüstungskooperation und Aufrüstung wieder mal zentrales Thema gewesen. Mehr Rüstungsausgaben seien aber das Letzte, was die EU brauche. Fraktionschef Gregor Gysi hatte die Präambel des Wahlprogramms mit der Kritik an der EU als „nicht ganz gelungen“ bezeichnet und betont: „Ich bin sicher, dass da noch etwas geändert wird.“ Gysi kritisierte auch die Forderung nach Austritt aus den militärischen Strukturen der Nato. „Das ist mir zu national gedacht“, sagte er. „Das hieße ja, die Nato bleibt wie sie ist, nur Deutschland nimmt nicht mehr daran teil.“ Gysi sprach sich stattdessen dafür aus, die Auflösung der Nato und die Gründung eines neuen Systems für Sicherheit und Zusammenarbeit zu fordern. Bei der Europawahl am 25. Mai wollen die Linken nach den Worten von Wagenknecht ihr Bundestagswahlergebnis (8,6 Prozent) wiederholen und es nach Möglichkeit auszubauen. Sie betonte: „Wir müssen verhindern, dass die berechtigte Ablehnung, die viele Menschen den Brüsseler Institutionen entgegenbringen, von reaktionären und rechtspopulistischen Parteien ausgenutzt wird. Diese Gefahr ist sehr groß. Da brauchen wir ja nur in unser Nachbarland Frankreich zu gucken.“ Die Linke will auf einem Parteitag am 15. und 16. Februar über das Europa-Wahlprogramm entscheiden. Der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Diether Dehm hat für den Hamburger Parteitag einen Gegenentwurf vorgelegt, der noch deutlich EU-kritischer als der des Vorstands ist.

Quelle: Presseportal ots

11.01.2014 | 12:35

Der Tagesspiegel: Wagenknecht:
Man muss die EU nicht militaristisch nennen

Berlin (ots) – Berlin – In der Diskussion um das Europawahlprogramm der Linken zeigt sich Sahra Wagenknecht kompromissbereit. „Man muss die EU nicht mit dem Begriff militaristisch verbinden“, sagte die stellvertretende Vorsitzende von Partei und Bundestagsfraktion dem in Berlin erscheinenden „Tagesspiegel am Sonntag“. Wagenknecht: Man muss die EU nicht militaristisch nennen. Die Linken-Politikerin ging damit auf Abstand zu einer Formulierung, die überhaupt erst auf ihr maßgebliches Beitreiben in die Präambel des Programmentwurfs eingefügt worden war.

Quelle: Presseportal ots

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Grafikquelle    :       Militärparade 1983 in Moskau zum Jahrestag der Oktoberrevolution

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Linke Freundschaften ?

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Januar 2014

Egon Krenz zu Gast bei rechten Freunden

File:Egon Krenz, Klaus Kastan and Gerd Ruge, November 2013.jpg

Hier versucht sich wohl ein ganz schräger Vogel wieder in das Blickfeld zu schieben. Denn wie anders wäre der Versuch zu werten mit einem Buch über Walter Ulbricht Geld verdienen zu wollen. Irgend wie im kapitalistischen Trüben fischen zu wollen. Na gut, um da den Verkauf anzukurbeln wird die Scham grenze eben noch ein wenig tiefer gehangen.

Wurde der Egon Krenz doch an und für sich zu einen der übriggebliebenen Restbestände des ehemaligen SED Machtbereiches gehalten, so macht er als Verkäufer seines Buches doch sehr seltsame Verrenkungen und lässt sich hier mit Gruppierungen ein, welche so gar nicht zu der angedachten Klientel passen.

Dabei lassen die in diesen Artikel erwähnten Verbindungen zu obskuren Typen wie Kim aus Nordkorea sofort aufhorchen, ist doch gerade dieser Despot auch in linken Kreisen kein Unbekannter und wird dort vielfach zumindest mit zurückhaltender Sympathie akzeptiert.

So ist es auch nicht weiter verwunderlich wenn trotz dieser, für einen Großteil der Bevölkerung misslichen, politischen Gesamtlage die Partei keinen nennenswerten Zuspruch aus Kreisen der Bevölkerung bekommt. Die Arbeitslosen, Geringverdiener oder auch andere benachteiligte Gruppen bleiben lieber zu Hause bevor sie den Linken ihre Stimme geben, denn Beiträge welche der Bezahlung alter Seilschaften dienen, werden von den wenigsten akzeptiert.

Egon Krenz zu Gast bei rechten Freunden

Egon Krenz, der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR, lässt keine Gelegenheit aus, sein im Sommer veröffentlichtes Buch über Amtsvorgänger Walter Ulbricht zu bewerben – so etwa Ende November als Gastredner auf einer Veranstaltung der rechten Splittergruppe „Antiimperalistische Plattform“ (AIP). Die Veranstaltung „vor einem ausgewählten Publikum“ in einer Altberliner Gaststätte fand bereits Ende November statt, wurde aber erst jetzt vom Veranstalter öffentlich gemacht.

Dem Veranstalter zufolge referierte Krenz „über sein ereignisreiches Leben in der DDR und danach“. Dem Publikum sei „ein einmaliger und authentischer Blick hinter die Kulissen großer Weltpolitik“ geboten worden, nicht ohne Kritik „sowohl am System der DDR als auch der BRD“.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Etwas beizutragen zu diesen Verwirrungen in der Partei, hat auch wieder einmal die Zeitung „Junge Welt“, der Bild-Zeitung für linke Randgruppen. So ist es schon Interessant sich dort mit der Hilfe von nichtssagenden Autokennzeichen zusammenreimen lässt. Lassen wir es einmal so stehen, da sollte sich jeder selber seine Gedanken darüber machen.

Zwei Ungeheuerlichkeiten in nur drei Sätzen

Der Bundessprecherrat der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke äußerte sich am Freitag aus aktuellem Anlaß zur Gleichsetzung von deutschem Faschismus und DDR:

Aus der Weihnachtsausgabe der Berliner Zeitung erfuhren wir, daß 260 alte Autokennzeichen zurückgekehrt sind. »Mit einem Comeback vertrauter Buchstabenkombinationen auf dem Nummernschild«, so heißt es, »wollen Kommunen die regionale Identität stärken«. Und weiter: »Das Bundesverkehrsministerium genehmigt die Kürzel in der Regel – vorausgesetzt sie sind nicht vergeben und verstoßen nicht gegen gute Sitten. Tabu sind etwa Abkürzungen mit Bezug auf den Nationalsozialismus wie SA, SS und HJ. Abkürzungen aus der DDR-Zeit werden ebenfalls nicht wiederbelebt.« Das sind zwei Ungeheuerlichkeiten in nur drei Sätzen. SA, SS und HJ werden in einem Atemzug mit der DDR genannt. Zudem sollen Abkürzungen aus der DDR-Zeit gegen die guten Sitten verstoßen.

Quelle: Junge Welt >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Egon Krenz, Klaus Kastan and Gerd Ruge

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Source Faszination Kennedy – a German-American evening at BR

Author U.S. Consulate General Munich from Germany
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Bundestag lacht über Linke

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Dezember 2013

Gelächter im Bundestag
Sahra Wagenknecht beruft sich auf Papst Franziskus

„Und ist der Ruf erst ruiniert, dann lässt sich’s schwätzen ungeniert“. Ja nicht nur Guido Westerwelle sondern auch bei Sahra Wagenknecht scheint sich in ihrem inneren langsam ein weihnachtliches Gefühl eingeschlichen zu haben. Dieses zeigt sich bei ihr momentan noch nicht in einer Stiftung, aber das kann ja kommen, nachdem sie vielleicht einmal die Vollversorgung einer ehemaligen Ministerin erreicht hat.

So gingen ihre geistigen Ergüsse erst einmal in Richtung Italien um den Kapitalisten Florian Homm aus der Patsche zu helfen. Wir berichteten über dieses „Linke Krippenspiel“ am 12. 12. 2013 und erwähnten dort unter anderen auch den Papst. Diese Botschaft scheint, wie zu Weihnachten üblich, sehr gut angekommen zu sein, denn im Bundestag bezog sie sich in ihrer Rede nun selber auf das katholische Kirchenoberhaupt.

Was natürlich dieses Gremium zu großer Heiterkeit anregte, denn das Apostolische Schreiben mit dem Titel „Evangegelii gaudium“ (Freude des Evangelium) berief sich auf die Leitlinien der Soziallehre seiner Kirche welche weitaus älter ist als die Lehren des Marxismus. Auf Anfragen seiner Kritiker ergänzte er sogar noch: „Die Ideologie des Marxismus ist falsch«, fügte jedoch hinzu: »Ich habe in meinem Leben jedoch viele Marxisten getroffen, die gute Menschen waren.“

Aber hatten wir nicht schon des öfteren über Trittbrettfahrer berichtet welche jede nur denkbare Möglichkeit nutzen sich irgendwie und wo durch zu schmarotzen? Wenn es nötig ist auch unter Verbreitung halber Wahrheiten? Das die geäußerte Kritik zu den Machenschaften der Banken berechtigt ist, steht außer Frage. Dass eine solche Art der  Argumentationsstrategie nur dienlich ist, sich selber als Vortragende lächerlich zu machen, sollte aber einer Politikerin auch bewusst sein. Denn gibt es eine größere Beleidigung für einen Politiker von seinen Gegnern nicht ernst genommen zu werden?

Oder möchte Sahra Wagenknecht vielleicht sogar den Eindruck erwecken jetzt auf die Schiene des religiösen aufzuspringen? Als Gutmensch welcher uns jetzt wieder Weihnachten und demnächst auch Ostern näher bringen möchte? Als weiblicher Knecht zwischen Gaucklern und Merklern? Und die einfältige Bevölkerung war immer des Glaubens der Linken stehe dem Väterchen Frost näher?

Wenn sie aber den Menschen glauben machen will die Soziallehre sei von Karl Marx erfunden worden befindet sie sich auf dem Holzweg. Diese Lehren finden wir in so ziemlich allen Büchern der verschiedensten Religionen wieder. Das C in der CDU ist genau so wenig zutreffend wie die Bezeichnung Links als Parteiname. Beide Parteien haben mit dem, was der Name herüber bringen möchte nichts gemeinsames.

Gelächter im Bundestag
Sahra Wagenknecht beruft sich auf Papst Franziskus

In ihrer ersten Bundestagsrede für die Linke als neue größte Oppositionspartei hat sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht auf Papst Franziskus berufen – und bei den anderen Parteien damit Heiterkeit ausgelöst.

In der Antwort auf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zum bevorstehenden EU-Gipfel zitierte Wagenknecht am Mittwoch das katholische Kirchenoberhaupt, wonach das Geld den Menschen dienen müsse. „Franziskus erinnert daran, was wirklich sozial ist. Die Linke nimmt die Papst-Botschaft ernst!“

Wagenknecht empfahl den Fraktionen der neuen Bundesregierung zu Weihnachten die Lektüre des Apostolischen Schreibens „Evangelii Gaudium“ und verwies auf Not und Elend vieler Menschen. Das im November verööfentlichte Schreiben wurde weltweit vielfach als kirchliche Revolution gedeutet.

Quelle: RP >>>>> weiterlesen

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Fotoquellen: Wikipedia

Wagenknecht: Author Thomas Maier. Thmonline at de.wikipedia

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Ein Krippenspiel der Linken

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Dezember 2013

„Nichts ist unmöglich, die Linke“
speziel wenn Sahra ihre Finger im Spiel hat

Sahra und Florian – Esel + Ochse werden nun nicht mehr gebraucht

Wie sagen wir immer: „Nichts ist unmöglich, die Linke“ und es ist wirklich bewundernswert wie es einigen wenigen Ihrer MitgliederInnen immer wieder gelingt aus dieser Partei ein Tollhaus zu machen. Und wie immer öfter in letzter Zeit, versucht auch dieses mal Sahra Wagenknecht an ihrer persönlichen Sympathieschraube zu drehen. Es geht auf Weihnachten zu und da gilt es scheinbar kommunistisch, sozialistische Geschenkpäckchen zu verteilen.

Dieses mal gilt die Aufmerksamkeit Florian Homm. Dieser wird selbst innerhalb seiner Finanzwelt als Finanzhai, Pitbull oder Anti-Christ mit hässlichen Spitznamen bedacht. Ein Ex-Spekulant welcher in Italien gesiebte Luft atmet. Sie setzt sich nun für ihn ein auf dass er vielleicht das Gefängnis verlassen darf, falls es ihm gesundheitlich sehr schlecht geht. Soviel an christlicher Nächstenliebe überrascht selbst Homm, so das er Sahra vielleicht zu einer Audienz beim Papst verhelfen wird?

So antwortet ihr dann Homm auch in einen Brief welcher dem Presseartikel angefügt ist und bedankt sich für ihren Einsatz der ihn fast vom Stuhl gehauen habe. Darin drückt er unter anderen seine Liebe zu der Partei aus wenn er schreibt Deutschland solle „froh sein, dass es die Linke gibt. Wer setzt sich denn sonst für die Belange der steigenden Anzahl der links (oder rechts) Liegengelassenen ein?“ Und weiter: „Vielleicht kann ich eines Tages auch etwas für Sie oder Ihre Partei/Ihre Bewegung tun.“ Wagenknecht wollte auf Anfrage den Brief bisher nicht kommentieren.

Aber das sind doch wirklich Geschichten wie sie das Leben schreibt. So viel Wärme, so viel Rücksicht und das aus der Linken. Seltsam, dass die vielen Mitglieder welche der Partei bislang davon liefen nichts davon verspürt haben. Vielleicht waren diese einfach zu „Klein“ und unbedeutend, wurden nicht beschuldigt Anleger um mehr als 200 Millionen betrogen zu haben.

Besaßen keine teuren Autos, Flugzeuge und keinen Haufen Geld. Homm verdiente Mitte der Neunziger Millionen daran, als die Werft Bremer Vulkan bankrott ging. Er schaufelte sich die Taschen voll, die Arbeiter saßen auf der Straße. Doch für moralisch verwerflich hielt er das nicht, sagte er im Interview..

Da war der Großneffe des Versandhausgründers Josef Neckermann noch beim damals finanziell angeschlagenen Fußball-Bundesligisten BVB Borussia Dortmund mit mehr als 25 Prozent als Großaktionär eingestiegen. Das alles brachte ihm den Ruf des Finanzhais ein.

Doch dann gab er sich geläutert. Und so klingt das auch im Brief: „Gehen Sie 100-prozentig davon aus, dass ich mich für menschliche, seelische, spirituelle Themen einsetze und nicht das geringste Interesse habe, in die Weltwirtschaft oder ins Finanzgeschäft zurückzukehren.“

Oh wie schön, jetzt steht Weihnachten wirklich vor der Tür und Sahra wird für all die verlorenen Seelen das Lied singen: “Süßer die Glocken nie klingen“. Doch Schluss nun, sonst kommen mir vor Rührung noch die Tränen.

Wagenknecht will Börsen-Spekulant Homm helfen

Er sitzt im „Vorzimmer der Hölle“: Der frühere Börsen-Spekulant Florian Homm leidet an multipler Sklerose und sitzt in Italien wegen eines Auslieferungsantrags der USA im Gefängnis. Nun setzt sich die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht für ihn ein. Homm bedankt sich mit klaren Worten.

Der frühere Börsen-Spekulant Florian Homm, 54, hat sich in einem Brief an die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht über die Umstände seiner Haft in Italien beklagt und gleichzeitig für die Unterstützung der Bundestagsabgeordneten bedankt. Homm sitzt in Pisa wegen eines Auslieferungsersuchens der USA im Gefängnis. Der einstige Hedge-Fonds-Manager schreibt von einem „Vorzimmer der Hölle“ und einer „lebensbedrohlichen Lage“ für ihn.

Homm leidet an multipler Sklerose (MS) und lebt mit anderen schwer kranken Häftlingen in einem Raum. Hepatitis-Infektionen, wie sie auf solchen Stationen häufiger vorkommen, können bei MS-Patienten zu schlimmen Komplikationen führen. Ungünstige Umstände können den Verlauf dieser unheilbaren Nervenkrankheit stark beeinflussen. Homms Zustand, das zeigen mehrere Gutachten, hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschlimmert. Er hatte zwei Krankheitsschübe im Gefängnis und kann nur schwer gehen.

„Die Verschlechterung seines Zustandes schreitet sichtbar voran“ hat sein Münchner Anwalt Jan Olaf Leisner nach einem Besuch in Pisa notiert. Sachverständige, die von seinem italienischen Anwalt eingeschaltet wurden, halten Homm nicht mehr für haftfähig. Am Donnerstag befasst sich der Corte di Cassazione in Florenz, ein Berufungsgericht, mit Homms Antrag auf Verlegung in ein für MS-Patienten geeignetes Krankenhaus.

Quelle: Sueddeutsche >>>>> weiterlesen

[youtube SacwY9upA-8]

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Photo: Andreas Praefcke

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Der Wind gegen Sahra frischt auf

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Oktober 2013

Gegenwind für Wagenknecht aus dem eigenen Lager

Wird er nun stärker, der Gegenwind für Sahra Wagenknecht aus der eigenen Partei? So wie wir lesen stößt die Absicht, die Bundestagsfraktion von Wagenknecht und Gysi führen zu lassen auf Widerstand. Wäre vielleicht auch empfehlenswert für eine sich selbst bezeichnende Arbeiterpartei ein wenig mehr auf äußere Erscheinungsformen zu achten. Ikonen waren gestern, die Zukunft sieht anders aus.

So wie in jeder anderen Partei auch werden es Skandalnudeln immer schwer haben auf Dauer politisch entsprechend wahrgenommen zu werden. Alle die nach dem Krieg aufgekommenen Sternchen und Stars sind doch recht schnell wieder auf eine normale Größe geschrumpft. Nach einiger Zeit, wenn nichts Neues nachkommt verblasst auch das Interesse von Gala und Bild recht schnell. Da hilft dann auch hier vielleicht das Dschungelcamp als letzter Ausweg?  Siehe hier auch den Artikel „Dumm, dumm Prominenz“.

Gegenwind für Wagenknecht aus dem eigenen Lager

Das Vorhaben, die neue Bundestagsfraktion der Linken von einer Doppelspitze aus Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht führen zu lassen, stößt bei den Realpolitikern der eigenen Partei auf Widerstand. Wagenknecht vertrete die Positionen der Partei zwar „sehr gut“, sagte der BundestagsabgeordneteStefan Liebich der „Berliner Zeitung“. Aber es gebe „schon noch einen großen Unterschied zwischen ihr und Gregor Gysi“.

„Es wäre einfach falsch, sie mit ihm auf einer Ebene die Fraktion führen zu lassen“, sagte Liebich weiter. „Gysi wird die Fraktion erfolgreich führen, und es wäre mehr als unfair, ihm ein Ablaufdatum anzukleben.“ Gysi wisse durchaus, „dass wir diese Legislaturperiode nutzen müssen, um den Generationswechsel einzuleiten“.

Quelle: t-online >>>>> weiterlesen

INTERVIEW DIE LINKE
„Gysi soll die Fraktion führen“

Linken-Politiker Stefan Liebich über die Chancen von Rot-Rot-Grün und neue Ansätze in der Außenpolitik seiner Partei.

Der linke Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich gilt als eines der Talente in der Fraktion und ist als neuer Parlamentarischer Geschäftsführer im Gespräch. In Pankow errang er zum zweiten Mal ein Direktmandat. Dem 40-jährigen Außenpolitiker schlägt aber auch Skepsis entgegen, weil er sehr pragmatisch denkt.

Herr Liebich, Gregor Gysi hat gesagt, das Bundestagswahlergebnis der Linken sei historisch. Sehen Sie das auch so?

In der Konsequenz schon. Denn wir sind drittstärkste Partei. Das ist ein Knüller.

Aber die Linke hat 3,3 Prozentpunkte, 12 Direktmandate und 340.000 Stimmen allein an die AfD verloren.

Deshalb habe ich ja auch gesagt: in der Konsequenz. Ich bin seit 23 Jahren Mitglied in unserer Partei und ich habe viele Aufs und Abs erlebt. Da ist es schon ein Wert an sich, dass wir drittstärkste Partei sind. Gleichwohl sind im Vergleich zur letzten Bundestagswahl Verschlechterungen eingetreten.

Wie erklären Sie sich die?

Wir dürfen nicht den Eindruck erwecken, als befassten wir uns mehr mit uns selbst als mit denen, die uns gewählt haben. Das ist uns in der letzten Legislaturperiode nicht ausreichend gelungen. Zum anderen mussten wir auch in Ostdeutschland zur Kenntnis nehmen, dass der Erdrutschsieg der CDU nicht aufzuhalten war. Das war bitter.

Quelle: fr-online >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Stefan Liebich die Linke

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Dumm-dumm-Prominenz

Erstellt von DL-Redaktion am 28. September 2013

Dumm-dumm-Prominenz

Die folgende Glosse beschreibt in einigen Auszügen das Leben der ehemaligen Sportstars von Boris Becker und Lothar Matthäus. Aber vergleichen wir den Inhalt dieses Artikel einmal mit anderen Stars, auch aus der Politik zum Beispiel, da fallen im besonderen Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht aktuell auf. Unterschiede lassen sich im Großen und Ganzen kaum ausmachen. Ist es doch das erste Ziel aller im Gespräch zu bleiben, egal was immer dafür auch eingesetzt wird.

Da werden Bücher geschrieben welche zwar gelesen, die aber ansonsten niemand braucht, dazu gehören Bunte Auftritte bei Burda, Bild, bei Talkshows und sonstigen anderen glamourösen Galaveranstaltungen. Auch kommen ab und an sowohl die Neuesten als auch ehemalige Partner zu Wort, welche über allerlei Pikanterien aus ehemaligen Gemeinsamkeiten zu berichten wissen.

Das schlichte Gemüt aus der Bevölkerung sucht und bezahlt den Klatsch sehr gut, da es sich an den Ungeschicklichkeiten der Anderen erfreuen kann und sieht das auch diese nur mit Wasser kochen. Wobei, eine Heirat steht ja zur Zeit noch aus aber, es wird von Seiten der Klatsch – Journale bestimmt schon in diese Richtung gedrängt. Besonders in der Politik arbeiteten schon immer einige alte „Herren“ eifrig daran ihre Partnerinnen oder andere Familienmitglieder in entsprechend lukrative Pöstchen im Land- oder Bundestag zu schieben. Wobei die Parteien schon peinlich bemüht sind ihre einstigen Vasallen in ihren Vorhaben zu unterstützen.

Musste in einen Spielfilm der Postmann einst noch dreimal klingeln reicht heute für einen Gasmann und auch einen Sauerländer schon das lupfen des Telefonhörers aus um ihre Gespielinnen gleich die von Lothar und Boris entsprechend zu platzieren. Genau diese Verhaltensschemen wurden der Politik aber immer schon nachgesagt:

Dumm-dumm-Boris

Vorweg eine Information für die Jüngeren: Boris Becker war einmal der beste Tennisspieler der Welt, und Lothar Matthäus hat als Fußballer so ziemlich alles gewonnen, was man gewinnen kann. Die beiden waren einst richtige Helden.

Daran muss man immer wieder erinnern, weil Menschen unter 20 die beiden nur noch als komplette Vollidioten kennen. Der eine nudelt Groupies im Besenschrank, hinterzieht Steuern, und niemanden würde es überraschen, wenn er die Beschaffenheit seines Morgenstuhls twittern würde. Der andere redet von sich in der dritten Person, gerne auch in einem grotesk schlechten Englisch, dessen Jämmerlichkeit nur noch von seinem Deutsch übertroffen wird, und heiratet zwanghaft jedes gerade volljährige Model, das auf der Suche nach finaler finanzieller Versorgung seinen Weg kreuzt.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquellen: Wikipedia

Boris :Author AngMoKio

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Oskar: Author James Steakley

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Lothar:

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Linke Sektierer fordern Sahra

Erstellt von DL-Redaktion am 25. September 2013

Ein Erfolg und drei Probleme

So ist das nach den Wahlen, erst verlieren sie zusammen an Ansehen in der Bevölkerung um anschließend diese Niederlage einer, wie sie glauben, verblödeten Gesellschaft als Sieg zu verkaufen. Wer wundert sich da noch, wenn Politik innerhalb eines Großteil der Gesellschaft nicht mehr ernst genommen wird und immer mehr Bürger sich von diesen Lügenbaronen abwenden?

So auch unter anderen in NRW. An Erststimmen fielen hier die Linken von 7,10 % im Jahr 2009 auf  5,10 %, macht 2,00 % Verlust. Bei den Zweitstimmen sieht die Situation noch schlechter aus. Hier ging es von 8,40 % im Jahr 2009 hinunter auf 6,10 %, ein Verlust von 2,30 %. Das zur Bilanz von den Verlieren eines Wahlvereins, welcher sich jetzt als Sieger feiern lassen möchten.

Da ist es schon erstaunlich dass die Sektierer nicht gleich den Anspruch erheben nun auch den Kanzler stellen zu wollen, werden doch bekanntlich unter den Einfluss des Höhenrausch ungeahnte Kräfte frei. Nein, noch bleiben sie bescheiden und fordern nur die Installation ihrer Ikone als gleichberechtigte Doppelspitze mit Gysi in der Fraktion. Sahra „Tausendschön“ neben Onkel Gregor, zwei Gemälde an einer Wand. Oh Heiliger Bimbam.

Aber, haben nicht vielleicht doch nur die Linken aus NRW die Wahlen verloren und die Beiden Leihsprecher gar keinen Einfluss auf den Wahlausgang gehabt? Fakt ist doch dass die Linke im Westen des Landes zu einer Splittergruppe verkommen sind, welche nur aufgrund der hohen Einwohnerzahlen mit der Zahl ihrer Mandatsträger aus dem Osten noch in Augenhöhe ist. Ein trügerischer Erfolg welcher die Probleme nur kaschiert da ein jedes Ergebnis über Null schon als Sieg gefeiert wird.

340.000 Wähler, so sagen es die Statistiker, haben die Linken alleine an die AfD verloren. Waren Oskar und Sahra vielleicht unter diesen Flüchtlingen aus der europäischen Idee? Der Vortrag ihrer Doktrinen welche gegen das Wahlprogramm der Linken gerichtet waren ist auch nur auf der „Hohen Parteiebene“ tragbar.

Ein Erfolg und drei Probleme

Die Linke büßt Prozentpunkte ein, freut sich jedoch über die Stellung als drittstärkste Fraktion. Nun debattiert sie über eine Doppelspitze, über eine möglichst bissige Opposition und darüber, was sie mit den nächsten vier Jahren anfangen soll.

Gregor Gysi hatte am Montag eigentlich einen freien Tag nehmen wollen. Dann aber saß der Vorsitzende der Linksfraktion um 13 Uhr zur Pressekonferenz in der Berliner Kulturbrauerei und hatte um 14 Uhr auch gleich wieder einen Anschlusstermin. Er habe zwar ausgeschlafen, sagte der 65-Jährige. Doch nach dem leidenschaftlichen Wahlkampf will er nun „mit der gleichen Leidenschaft an die Arbeit“ gehen.

Die Linke hat gegenüber dem Rekordergebnis von 2009 immerhin 3,3 Prozentpunkte eingebüßt. Da zwei Parteien knapp an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten und die Grünen verloren, ist sie nun allerdings plötzlich drittstärkste Fraktion. Sollte es zu einer großen Koalition kommen, wäre die Linke sogar so etwas wie die Oppositionsführerin. Gysi sagte deshalb: „Für die Linke war der gestrige Tag ein historisches Ereignis.“ Trotz aller guten Nachrichten gibt es allerdings ein paar Probleme zu lösen.
Zahnlose Opposition

Quelle: Berliner-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Zugesandter scan aus der Rheinpfalz-Zeitung

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Werden so die Wähler gelinkt?

Erstellt von DL-Redaktion am 21. August 2013

Saarbrücker Zeitung:
Wagenknecht begrüßt Idee eines deutschen
Euro-Austritts im Interesse Südeuropas

File:Sahra Wagenknecht-03.JPG

Heute gehen wir einmal auf das Wahlprogramm der Linken ein. Anlass ist folgende Presseerklärung welche auf ots Presseportal verbreitet wird.

Saarbrücken (ots) – Die Finanzexpertin und stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, hält einen Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone für denkbar, um Europa wirtschaftlich wieder ins Lot zu bringen. „Aus der Perspektive der deutschen Exportindustrie wäre das sicher ein harter Schnitt. Aus Sicht der meisten anderen Euro-Länder kann man darüber durchaus diskutieren“, sagte Wagenknecht der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwoch-Ausgabe).

Die Linken-Politikerin reagierte damit auf Überlegungen des wissenschaftlichen Chefberaters des Bundesfinanzministeriums, Kai Konrad, der kürzlich einen deutschen Euro-Austritt ins Gespräch gebracht hatte, um die Einheitswährung abzuwerten und südeuropäischen Krisenländern damit auf die Beine zu helfen.

Sie wundere sich ohnehin, warum die Südeuropäer, aber auch Frankreich „nicht stärker darauf drängen, dass Deutschland entweder sein Lohndumping aufgibt oder eben den Euro-Raum verlässt“, erklärte Wagenknecht. „Wenn die Politik so weitermacht wie bisher, also ein Dumpingwettlauf bei den Löhnen, Kürzungen bei sozialen Leistungen und gleichzeitig immer neue Bankenrettungspakete, dann wird der Euro zwangsläufig auseinander fliegen“, so die Linken-Politikerin.

Quelle: ots – Presseportal

Diese Nachricht wird verbreitet von der „Finanzexpertin“ und stellvertretenden Vorsitzenden der LINKEN wobei es hier nicht um eine Wertung der Aussage geht. Diese überlassen wir den entsprechenden Fachleuten welche wir allerdings weniger unter den Politikern zu finden glauben. Wir stellen hier nur das offizielle Wahlprogramm der Partei entgegen wofür Frau Wagenknecht zu sprechen glaubt? Oder auch nicht? Lesen wir heute nur die Meinung einer bestimmten Gruppierung innerhalb der Partei? Die Gruppierung der Millionäre, welcher allmählich der Boden unter den Füßen zu heiß wird, aufgrund privater Vermögensverluste?

Hier einige Auszüge aus dem Wahlprogramm zur Bundestagswahl der DIE LINKE:

DIE LINKE steht für einen Neustart der Europäischen Union. Gemeinsam mit anderen linken Parteien steht DIE LINKE für einen Politikwechsel in Europa: Für eine andere, eine bessere EU. Ausgangspunkte unserer Politik für die Weiterentwicklung der Sozial-, Wirtschafts- und Friedensunion sind Menschen, nicht Märkte, Solidarität statt brutaler Wettbewerb, Demokratie und Mitbestimmung statt elitärer Hinterzimmerdiplomatie. Wir wollen eine Europäische Union ohne Ausgrenzung, Armut und Krieg. Wir wollen eine EU, in der gut entlohnte und sozial abgesicherte Arbeit und ein Leben in Würde für alle gesichert ist.

DIE LINKE steht für einen Neuanfang in Europa und einen grundlegenden Politikwechsel der Europäischen Union. In der EU wird Wettbewerb kontrolliert – wir wollen, dass die Einhaltung von sozialen Vorschriften EU-weit überprüft und Verstöße dagegen geahndet werden.

Wir wollen eine Europäische Union, die Wohlstand und Wohlfahrt für alle fördert. DIE LINKE fordert gemeinsam mit den Gewerkschaften eine soziale Fortschrittsklausel in den EU-Verträgen. Soziale Grundrechte und die Tarifautonomie müssen Vorrang vor den Binnenmarktfreiheiten haben. Sozialstaatlichkeit muss in den EU-Verträgen neben Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geschützt werden.

Die Rechte des Europäischen Parlaments wollen wir stärken und basisdemokratische Elemente in der EU schaffen und ausbauen. In der EU müssen verbindliche Volksbegehren und Volksentscheide möglich werden, mit denen auch die EU-Verträge geändert werden können.

Quelle: Wahlprogramm der Partei DIE LINKE / Krisenüberwindung Europa

Das Wahlprogramm im Ganzen >>>>> HIER <<<<<

Wir sehen also, dass sich die Partei (Frau Wagenknecht) so ganz still und leise, wie auf Freierfüßen, in die Spur der größeren Parteien begibt? Wird uns hier schon vor einer Wahl gezeigt wie groß der Wert von Programmen ist, wenn die Wahl erst einmal gelaufen ist? Dazu hier auch das angesprochene Interview:

„Löhne rauf oder aus dem Euro raus“
Interview mit Linkspartei-Vize Sahra Wagenknecht

Die Finanzexpertin und stellvertretende Chefin der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, hält einen Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone für denkbar, um Europa ökonomisch wieder ins Lot zu bringen. Unser Berliner Korrespondent Stefan Vetter fragte nach. (Veröffentlicht am 21.08.2013)

Frau Wagenknecht, weder die Union noch die SPD halten einen zweiten Schuldenschnitt für Griechenland erforderlich. Ist das glaubwürdig?

Wagenknecht: Nein. Das ist eine bewusste Lüge. Durch die Kürzungsdiktate ist die griechische Wirtschaft jetzt fünf Jahre in Folge geschrumpft. Die Schuldenquote ist immer weiter gestiegen. Das Land ist bankrott, auch Frau Merkel und Herr Steinbrück wissen das. Aber sie waren beide daran beteiligt, Milliarden an Steuergeld zu verbrennen, um Banken und Reiche vor Verlusten zu schützen. Bei dem nächsten Schuldenschnitt kommen Milliardenkosten auf den deutschen Steuerzahler zu. Und das will man den Wählern natürlich nicht vor dem Wahltag sagen.

Wäre der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone eine sinnvolle Alternative?

Wagenknecht: Die Steuerzahler müssten trotzdem bluten, denn dann müssten die Schulden erst recht gestrichen werden. Eine eigene Währung in Griechenland würde ja massiv abwerten.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Source Own work
Author Gorinin

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Das Linke Eins und Eins

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Juli 2013

In der Partei dreht sich alles nur um Personen,
Mandate, Posten, Geld und persönliche Eitelkeiten

File:Wagenknecht, Sahra, 2013.JPG

Politik – was ist das denn und wo für. – Wir haben doch alles

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Es ist schon seltsam was so alles in den letzten Jahren unter den Markenzeichen „Linke Politik“ verkauft wird und verschiedene der heutigen Verkäufer dieses alten Markenartikels sollten sich einmal hinterfragen ob ihr Angebot nicht eher als Linkisch zu bezeichnen wäre. An und für sich dürfte es sich hier, wenn von linker Politik geschrieben wird, nicht so sehr um die Personen drehen, aber es ist leider anders.

In der Partei dreht sich alles nur um Personen, Mandate, Posten, Geld und persönliche Eitelkeiten. Ins Blitzlichtgewitter zieht es immer die gleichen Personen auf die Theaterbühne, welche tagtäglich den Nachweis erbringen nur durch provozierende Widersprüchlichkeiten auf sich selber aufmerksam machen zu wollen. Ihre politischen Erfolge der letzten Jahre? Eine zerrüttete Partei und Streit, Streit und nochmals Streit. Die Namen Lafontaine und Wagenknecht, sowie ein Leben zwischen Bild und Gala. Sekt und Kaviar zwischen Arbeitslosigkeit und Hartz IV. Das Qualitätsmerkmal für Linke Politik. Zumindest das was davon im Gedächtnis bleibt, beim Bürger der dafür dann auch bei Wahlen noch seine Stimme geben soll?!

Dabei ist die ganze Machart doch an und für sich sehr gut durchschaubar, da sehr durchsichtig gestrickt. Lesen wir doch nur einmal die zwei kleinen Kapitel aus einem Artikel, erschienen in der TAZ, vor einigen Wochen, aufmerksam durch und sezieren sie anschließend. Wir wiesen auf diesen Artikel unter den Titel „Der rote Ralph“ seinerzeit hin. Hier der besagte Auszug:

1997 hatten Wagenknecht und Niemeyer geheiratet. Sie waren beide Ende zwanzig; er, der Wessi, hatte die PDS-Politikerin als Journalist kennengelernt. „Ich habe Sahra interviewt, und das Interview hat bis heute kein Ende genommen“, formuliert es Niemeyer. Wie groß in fünfzehn Jahren Ehe der gegenseitige Einfluss gewesen sei, erkenne man schon daran, dass die geborene Thüringerin heute im Westen wohne – während er mittlerweile „vielleicht antikapitalistischer auftritt, als sie es mal war“.

 Später wird Niemeyer erzählen, dass er in diesen fünfzehn Jahren auch Vater von drei Kindern geworden ist. Auch dass in ihrer Ehe nie gelogen wurde.

Zu diesen Artikel ist nie etwas in Abrede gestellt worden. Die Hinweise sind klar und deutlich, und auch bewusst so formuliert worden. Ohne nun allzu sehr in die Privatsphäre abzurutschen (Sie selber machen privates zu ihren Markenzeichen) eine persönliche Beurteilung:

Trotz 15 Jahre Diskussion kaum eine Annäherung. Sie hat das leichtere Leben im Westen gefunden und die drei Kinder wurden mit Wissen der Partnerin mit anderen Frauen gezeugt. Mit anderen Worten: Erst einen Millionär zwecks Lebensabsicherung heiraten um anschließend durch den Arbeiterführer politisch nach oben zu kommen. Lobbyismus von Links! Oder, besser ausgedrückt – eine Frau bumst sich hoch.

Das ist Linke Politik, das ist linker Lebensstil wie er sich den BürgerInnen darstellt. Daran wird die Partei gemessen und gewogen und das von Menschen deren Stimmen ihr haben wollt. Das Gesamtpaket hat weder mit Kommunismus, Sozialismus noch sonst etwas gemeinsam, das ist keine Politik, das ist linkes Schmiertheater dessen Vorhang Tag für Tag gelüftet wird.

Ganz wie Oskar

Sahra Wagenknecht provoziert inzwischen so gut wie Oskar Lafontaine – wenn die Linkspartei dabei bloß mal nicht vom Weg abkommt.

Zwischen diese beiden Genossen passt kein Blatt Papier. Nicht nur, dass sich Sahra Wagenknecht inhaltlich zur Erfüllungsgehilfin ihres Freundes Oskar Lafontaine entwickelt hat. Auch beim Gehabe hat sie sich viel abgeschaut vom langjährigen Vormann.

Wie ging das 2005 los mit Oskar bei den Linken? Er warnte in Chemnitz Familienväter und Frauen vor Arbeitslosigkeit, „weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen“. Später behauptete der Kandidat, er habe nicht osteuropäische Arbeiter kritisieren wollen, sondern ausbeuterische Arbeitgeber.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Sahras Linke Probleme ?

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Juli 2013

Hat sich die Linke einen Bock zum Gärtner gemacht

Da haben wir doch schon des öfteren von berichtet: Von linken Stinkern in der Linken! Heute immer öfters, linke Stinkerinnen! Und wieder einmal und immer öfter tritt das linke Butterblümchen Sahra in einer nationalistischen Duftwolke gehüllt in den Vordergrund und versucht in aller Öffentlichkeit ihr Verständnis vom Demokratischen Sozialismus zu versprühen. So stellen wir ihr heute einmal die in der letzten Zeit sehr populäre Frage: „Was raucht diese Frau“?

Nach ihren zurück in die DM, jetzt ihr Veto zu den europäischen Fremdarbeitern in deutschen Landen. Dazwischen kurz ein Zwischenstopp an der Saar mit den Manipulationsversuch bei der Listenaufstellung für den Bundestag. Frau Dr. bewegt sich immer schön auf den Spuren des einstigen Arbeiterführers, ihres großen Mentors Oskar Lafontaine, dem sie still die Stange hält? Wie lange noch? Denn auch hier gilt der Ruf: „Der König ist Tod, es lebe der König? Männer wo seid ihr, die ihr mir den roten Teppich ausrollt? Merkel muss ersetzt werden.

Wenn politische Dummheit Schmerzen bereitet müsste solch eine Person den ganzen Tag schreien und es ist schon bezeichnend für die Partei die Linke wer sich dort hinter dem Wort links alles verkrochen hat und entsprechend hofiert wird. Kein Wunder das in diesem Lande immer öfter der Satz zu hören ist: Wer die Gesellschaft hier verändern will darf auf keinen Fall Links wählen. Realistische Veränderungen sind nur mit den Rechten möglich.“ Und genau in diesem Boot sitzen heute schon sehr viele Linke.

Ist es Vorsatz in Wahlzeiten auch im rechten Brackwasser zu fischen? Für die Basis ist dieses ein zerstörendes Zeichen bewegen sich doch gerade auf Orts- und Kreisverbandsebene genügend Personen welche den ausländischen Mitbürgern feindlich gegenüber eingestellt sind. Die guten Beispiele laufen in Vorständen mit Riesenschritten voran.

Solange solche Dumm Tröten solch einen Stumpfsinn als Ruf aus dem Vorstand in die Welt herum posaunen kann eine Partei bei dieser Widersprüchlichkeit in ihrer Außendarstellung nicht an Zustimmung aus der Bevölkerung hoffen, da niemand weiß wo hin der Weg letztendlich führen wird. Wie gesagt, wer in dieser Partei einmal oben steht, genießt scheinbar unter Denkmalschutz.

Sahra Wagenknecht gegen Abwerbung von „Talenten aus anderen Ländern“

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht will nicht, dass junge Südeuropäer eingeladen werden, auf Lehrstellensuche in Deutschland zu gehen. Mit dieser Forderung handelt sie sich Ärger ein – bei SPD und Grünen und auch bei eigenen Genossen.

Die stellvertretende Linken-Vorsitzende Sahra Wagenknecht lehnt angesichts der vielen jungen Arbeitslosen in Deutschland Vorschläge der Bundesregierung ab, Lehrstellen an Jugendliche aus Südeuropa zu vergeben. SPD und Grüne attackierten Wagenknecht wegen dieses Vetos, auch Genossen von ihr gingen auf Distanz. Der Linken-Außenpolitiker Stefan Liebich sagte dem Tagesspiegel, es sei verständlich, dass junge Leute in Südeuropa, die dort keine Perspektive hätten, nach Alternativen in Deutschland Ausschau halten würden.. „Für die Linkspartei gilt: offene Grenzen. Deshalb ist zunächst auch jeder willkommen.“ Die Linke bekämpfe die Krisenpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die den Südeuropäern die Zukunft raube, sagte Liebich.

 „Aber wir schlagen hier keinem die Tür vor der Nase zu.“

Die Berliner Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak meldete bei Twitter Widerspruch gegen Wagenknecht an, „wenn es tatsächlich so gesagt wurde“. Wawzyniak schrieb: „Diese Position ist durch nichts in der Linken gedeckt“. Sie hoffe immer noch, ihre Parteifreundin sei falsch zitiert worden. Die „Mitteldeutsche Zeitung“ zitierte Linken-Fraktionsvize Dietmar Bartsch mit den Worten, seine Partei werde „nicht arbeitslose Jugendliche in Griechenland, Spanien und Deutschland gegeneinander ausspielen“. Die Politik von Kanzlerin Angela Merkel habe »die chaotischen Verhältnissen in den südeuropäischen Ländern hervorgebracht. Es gibt daher auch eine deutsche Verantwortung“.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Wendehälse

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Attribution: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1113-050 / CC-BY-SA

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Fotoquelle / Lafontaine Fotomontage:

Die Fotomontage stammt aus der Projektwerkstatt


Virtuelle Projektwerkstatt von SeitenHieb Verlag steht unter einer Creative Commons

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Der rote Ralph

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Juni 2013

Er hatte einfach Besseres zu tun

Wer hat den folgenden Satz nicht schon mehrmals im Leben gehört, in der Familie, der Schule, im Betrieb: „Sage mir mit wem du gehst und ich sage dir wer du bist“. Eine besondere Aufmerksamkeit verdient dieser Satz auch im Zusammenhang mit der Partei die Linke, in der das Gerangel um die lukrativen  Plätze an der Berliner Futterkrippe im vollen Gange ist. Nicht nur im Saarland.

So machte sich unter vielen anderen auch ein gewisser Ralph auf den harten Weg nach Berlin. Wieder einmal ein Person welche kaum einer in dieser Partei erwartet hätte. Und wieder Einer mit einem gewissen etwas in seiner Vita, vergleichbar mit der einiger Anderer, in der Partei. Wieso gerade in der Linken, oder gerade deswegen? Guter Job , gefülltes Bankkonto, ein gewisses Vorleben und die soziale Ader zur Linken. Nicht ein wenig zu viel der Zufälligkeiten?

Nein, Mitglieder dieser Arbeiterpartei, wenn sie denn überhaupt eine ist, müssen keine Hartz IV Bezieher sein. Aber, und das haben viele im Leben erfahren, es ist nicht gut wenn sie zu hoch über den Dingen stehen. Der Lehrer welcher alles besser weiß und dieses zeigt, der Chef welcher bei jeder auch unpassenden Gelegenheit zeigen muss wer denn der Boss ist und der Millionär welcher fühlen lässt warum er kann was andere nicht können oder dürfen, tragen nicht unbedingt dazu bei innerhalb einer Gruppe für einen unbedingt benötigten Gleichklang zu sorgen. Das ist sichtbar in der Partei, tagtäglich und an jeder Stelle und mit ein Ausgangspunkt vieler Querelen, denn hier startet die Ausgrenzung.

Die andauernden Forderungen nach Verbesserungen für die Gesellschaft kommen nicht dort an wo sie hingehören. Einem Bettler welcher in der Fußgängerzone oder vor dem Aldi für seinen besseren Lebensstandart kämpft wird gegeben. Nicht aber einer Person welche an gleicher Stelle schon äußerlich als jemand Auftritt, der es normal nicht nötigt hätte. Die Masse der Gesellschaft braucht immer ein Bild vor Augen, sie will sehen das dort unten jemand steht, welcher auch nach oben möchte. Aber wer weiß, vielleicht klopft ja auch Ulli Hoeneß  bald an die Tür der Partei an.

Der rote Ralph

Er ist der Exmann von Deutschlands prominentester Kommunistin, Sahra Wagenknecht. Und ein verurteilter Finanzberater. Er hat versucht, gefälschte Gemälde zu verkaufen. Nun will Ralph T. Niemeyer für die Linke in den Bundestag

Vielleicht muss man sich Ralph T. Niemeyer als mehrere Personen vorstellen. So wie er an diesem Juninachmittag im Bundestag steht – dunkles Jackett, rote Krawatte, drei Presseausweise um den Hals -, ist er ein Journalist. Und so wie er am selben Abend in einem Bürgerzentrum eine Veranstaltung moderiert – Khakihose und helles Hemd -, ist er ein Aktivist. Nach allem, was man über ihn weiß – Ehemann der Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht, vorbestrafter Finanzberater, Journalist, neuerdings Bundestagskandidat der Linkspartei -, verläuft das Leben dieses freundlich schauenden Mittvierzigers in mehreren Bahnen.

Ralph Niemeyer lacht, als er auf seinen goldenen Ehering angesprochen wird. Sahra Wagenknecht lebt doch bekanntlich längst mit Oskar Lafontaine zusammen? Ein Gardinenring, flachst er. Aber mal im Ernst, Wagenknecht und er seien seit Mitte März geschieden, ganz freundschaftlich und mit der gebotenen Diskretion. Man habe einen Richter gefunden, der die Öffentlichkeit rausgehalten hat. Sahra Wagenknecht bestätigt der taz das Ende dieser Ehe.

Ehe ohne Lügen

1997 hatten Wagenknecht und Niemeyer geheiratet. Sie waren beide Ende zwanzig; er, der Wessi, hatte die PDS-Politikerin als Journalist kennengelernt. „Ich habe Sahra interviewt, und das Interview hat bis heute kein Ende genommen“, formuliert es Niemeyer. Wie groß in fünfzehn Jahren Ehe der gegenseitige Einfluss gewesen sei, erkenne man schon daran, dass die geborene Thüringerin heute im Westen wohne – während er mittlerweile „vielleicht antikapitalistischer auftritt, als sie es mal war“.

Später wird Niemeyer erzählen, dass er in diesen fünfzehn Jahren auch Vater von drei Kindern geworden ist. Auch dass in ihrer Ehe nie gelogen wurde.

Wenige Stunden nach diesem Gespräch sitzt Ralph Niemeyer auf einem Podium in Ostberlin und moderiert eine Diskussion. Er ist jetzt Aktivist. In welcher Gesellschaft wollen wir leben, lautet die Frage des Abends, es geht ums Grundeinkommen. Links von ihm sitzt der Hartz-IV-Aktivist Ralph Boes, der schildert, wie er mit einem Hungerstreik die Behörden „sanktioniert“.

Rechts von Niemeyer sitzt Sahra Wagenknecht. Der Laden ist rappelvoll, Biskuits und Aldi-Wasser gegen Spende. Wagenknecht thront wie immer kerzengerade und hält eines ihrer Eurokrise-Kurzreferate. Sie wundert sich, warum es „noch so verdammt ruhig ist in Deutschland“ und lächelt ins Publikum. Niemeyer hört zu, fragt nach. Das hier, hat er vorhin beim Interview gesagt, dieses Stichwortgeben für zwei Überzeugte, sei ein Freundschaftsdienst. Er ist ja Antikapitalist. Und seit 2011 Mitglied der Linkspartei.

Der Antikapitalist

Als Antikapitalist kandidiert er in Niedersachsen für den Bundestag. Die Genossen in Wilhelmshaven haben ihn gefragt, erzählt er, „und offensichtlich hat niemand damit gerechnet, dass ich das mache“. Er weiß, dass es schwer wird. „Ich bin auf Platz 12 der Landesliste, da müsste einiges passieren, um in den Bundestag zu kommen. Oder ich müsste dieses Direktmandat gewinnen.“ Aber er macht das jetzt. Beim letzten Mal, 2009, hat eine SPD-Frau den Wahlkreis Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund geholt, die Kandidatin der Linkspartei landete bei 9,3 Prozent.

Um Parteifreunde und Wähler ins Bild zu setzen, hat der Kandidat eine Art Lebenslauf verfasst. „Ralph Niemeyer für ein rotes Land“ hat er das Papier überschrieben und stichpunktartig notiert, wer er ist. Wofür er politisch steht, nicht. Man soll ihn an seinen Taten messen.

In Bonn-Bad Godesberg ist er als Sohn eines Ministerialbeamten aufgewachsen. Unter „Berufslaufbahn“ vermerkt Ralph Niemeyer: „1986 bis 1989 jüngster Interviewpartner von Bundeskanzler Helmut Schmidt & Kohl“. Mit 17 Jahren Kanzlerinterviews? Plural? Ja, es stimmt. Er war halt eifrig und furchtlos, erklärt er. Liest man das Porträt über Niemeyer im Bonner General-Anzeiger aus dem Jahr 1988, scheint der damals 19-Jährige ein hyperintelligenter Multitasker gewesen zu sein. Der Schüler arbeitet als Korrespondent eines US-Fernsehsenders. Er ist Chef von vier Mitarbeitern und steht jeden Morgen um vier Uhr auf, um die Nachrichten zu sichten. Einen Tag in der Woche hält ihm seine Sekretärin frei. Denn eine Freundin hat er. Freunde eher nicht.

Er hatte einfach Besseres zu tun

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle  :     Blogsport

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Die „Schotter“ Urteile

Erstellt von DL-Redaktion am 25. April 2013

Einlassung von MdB Sevim Dagdelen vor Gericht

Am 09. 04. hatten wir in den Bericht „Verknackt die Linken“ mit einigen Sarkasmus auf die Gerichtsverhandlungen gegen die „Schotterer“ in Lüneburg hingewiesen. Wir machten zu der Zeit auch schon auf die in Aussicht stehenden Geldstrafen aufmerksam. Der Aufruf zum Schottern wird von den Gerichten nun einmal als ein Aufruf zu öffentlichen Straftaten bewertet und dann dementsprechend geahndet.

So ist die Gesetzeslage, so reagiert Macht. Punkt, aus! Aber diejenigen welche hier tönen sitzen an der Quelle. Wenn nicht sie, wer denn sonst in diesen Staat hat denn schon die Möglichkeit eine bestehende Gesetzesvorschrift entsprechend zu verändern? Man sollte also einmal darüber nachdenken warum dieses denn in den letzten Jahren nicht gelungen ist, warum sich die Partei auf Talfahrt und nicht im Anstieg befindet. Und es könnte höchste Zeit sein sich einmal darüber Gedanken zu machen warum denn die Partei nicht mehr gewählt wird.

Wir kennen uns persönlich, und haben uns nicht nur aus der Distanz gesehen, des öfteren. Im besonderen aber begrüßte ich einst Inge in Ahlen bei meiner Wahl zum Kreisvorsitzenden und Sevim bei einem Treffen in Hamm, um nur einmal zwei Beispiele zu benennen. Ich bin mir sehr sicher das wir seinerzeit in einem persönlichen Gespräch innerhalb von fünf Minuten eine einstimmige Analyse für den sich damals schon abzeichnenden Niedergang der Partei gezogen hätten.

Die Einstellungen zum zivilen Ungehorsam sind durchaus akzeptabel, wir sehen aber auch dass es euch Aufgrund eurer finanziellen Lage sehr leicht fällt die ausgesprochenen Strafen zu begleichen und halten nun die Aufrufe nach Spenden an anderen Stellen für vollkommen daneben, ist doch der zivile Widerstand als erstes ein Prozess welcher im Kopf beginnt und für Taten welche als solches begangen werden hat dann auch jeder seine persönlichen Konsequenzen zu ziehen, da erst dann dieser Ungehorsam komplett ist.

Darum, wenn schon ziviler Ungehorsam, warum zahlt ihr und geht nicht ins Gefängnis, als gutes Beispiel für alle welche über das Geld nicht verfügen. Müsste es doch gerade für die „Anstifter, Anführer“ eine Ehre sein diesen ungerechten Staat, nach eurer Meinung, weiterhin Vorzuführen? Halbe Konsequenz ist weniger als Keine, gleicht einer Vorspiegelung, einem Placebo.

Der größte Teil der Reichen „Schotterer“ kaufte sich bereits frei, für zehn Silberlinge, oder auch ein Linsengericht, exakt aber für 500 Euro. Das sollen dann die Vorbilder der Partei sein und andere zum mitmachen animieren? Ein aufrechter Bürger, ein wirklich ungehorsam Leistender wird sich schämen mit solchen Dummschwätzern in einem Atemzug genannt zu werden. Das sind die Pharisäer, die Falschspieler und Abzocker in der Politik. Brandstifter ohne jeglichen Charakter!

Dazu gehört auch Sahra Wagenknecht, die Luxuslinke, welche sich so gerne hinter Rosa Luxemburg versteckt, diese als ihr Vorbild benennt? Normal, müsste Sahra die Gebeine von Rosa klappern hören sobald sie den Friedhof betritt, des Nachts keinen Schlaf mehr finden da ihr immer ein böser Geist im Traum erscheint. Diese Person wird heute von der gleichen Gruppe der Bevölkerung via TV dargestellt wie einst der schöne Dr. Freiherr von und zu jetzt weg.

Wobei und da sollte auch immer darauf hingewiesen werden, es fehlt der Partei ganz einfach an Fantasie ihre Vorstellungen unter die Bevölkerung zu bringen als auch neue Wege des Widerstandes zu versuchen und vor allen Dingen zu finden. Kreativität scheint ein Fremdwort zu sein. Der Weg zu den Menschen versperrt und die oberste Maxime auffälliger als in jeder anderen Partei. Zu viele denken nur und das ausschließlich, an sich selbst.

Zwei Linken-Bundestagsabgeordnete zu Geldstrafen verurteilt

Wegen eines Aufrufs zum „Schottern“ bei einem Castor-Transport sind die beiden Linken-Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen und Inge Höger zu Geldstrafen verurteilt worden. Auch die frühere niedersächsische Landtagsabgeordnete Christel Wegner muss wegen des öffentlichen Aufrufs zu Straftaten zahlen, entschied am Dienstag das Amtsgericht Lüneburg.

Höger soll 4500 Euro zahlen, Dagdelen wegen ihres Geständnisses nur die Hälfte. Wegner wurde zu 750 Euro verurteilt. (Az.: Wegner: 14 Cs 5104 Js 26396/10 (317/12); Dagdelen: 15 Cs 5102 Js 26399/10 (310/12); Höger 15 Cs 5102 Js 26402/10 (311/12))

Quelle: RP- Online >>>>> weiterlesen

Einlassung von MdB Sevim Dagdelen vor Gericht:

Ich stehe heute hier vor Gericht in Lüneburg, weil die Mitglieder des Bundestages von CDU/CDU, FDP, SPD und auch der Grünen für die Strafverfolgung der „Schotterer“ gestimmt haben. Der Vorwurf gegen mich, ich hätte mit der Unterzeichnung der Schotter-Erklärung eine Straftat begangen, ist der Versuch der Staatsanwaltschaft, das legitime Mittel des zivilen Ungehorsams exemplarisch an mir sowie an meinen Kollegen Jan van Aken, Inge Höger und Dieter Dehm zu kriminalisieren. Sie kriminalisieren damit alle Menschen in diesem Land, die ihr demokratisches Recht wahrnehmen, gegen die Atomkraft und ihre Lobby zu demonstrieren.

Ohne diesen Protest mit seinem zivilen Ungehorsam gegen die strahlenden Castortransporte und dielebensgefährliche Atomenergie und die Atomkraftwerke, wäre ein Anfang zum Ausstieg mit einem breiten gesellschaftlichen Konsens nicht möglich gewesen. So wie den vielen Atomkraftgegnern in Deutschland wie auch mir, gebietet das Gewissen, die Menschlichkeit und die Liebe zu den nachkommenden Generationen wie meinen kleinen Sohn zu Formen des zivilen Ungehorsams gegen diese für Mensch und Natur hochriskante Technologie zu greifen. Nicht das Schottern gegen den Castor ist ein Verbrechen, sondern die Atomkraft, ihre Lobby und die Atompolitik der Bundesregierung.

Sie ist ein Verbrechen gegen das Leben und die Menschlichkeit. Mit den Castor-Transporten nimmt die Regierung ein enormes Risiko in Kauf, die sie nicht annähernd kalkulieren kann: Ein einziger Castor-Behälter enthält 250 Mal so viel Radioaktivität, wie zur Zeit in der Asse eingelagert wird. 250 Mal so viel! Und eine einzige Asse bereitet uns jetzt schon so große Probleme! Wenn es einen Unfall mit dem Castor gäbe und auch nur ein Prozent des Cäsiums frei würde, dann hätten Sie hier eine flächendeckende Katastrophe.

Laut Prof. Schlich von der Universität Gießen würden 2.500 Quadratkilometer landwirtschaftliche Fläche so stark kontaminiert, dass jedwede landwirtschaftliche Nutzung eingestellt werden müsste. Das ist so viel wie die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg zusammen. Das ist das wahre Verbrechen. Und dieses Verbrechen wird von den Betreibern der Atomenergie und der Bundesregierung weiter verübt. Trotz des beschlossenen Atomausstiegs, trotz den Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima, die gemeinsam mit den lautstarken Protesten nach der Fukushima-Katastrophe zu einer Einsicht für den beginnenden Ausstieg geführt haben, werden den Energiekonzernen noch ordentlich Steuergelder zugeschustert, Euratom fördert AKWs auf EU-Ebene, die Deutsche Bank, die mit zwölf Prozent an Tepco, dem Betreiber des Atomkraftwerks in Fukushima beteiligt ist, kreditiert in einem westindischen Erdbebengebiet gerade eben ein neues AKW und die Zeitbombe Asse II tickt weiter.

Niedersachsen ist weiterhin ein Atommülllager. Solange die Endlagerfrage ungelöst ist, werden mit jedem weiteren Castortransport Fakten geschaffen. Es sind also nach wie vor Protest und ziviler Ungehorsam bitter nötig. Solange noch ein AKW in Deutschland läuft, solange noch ein AKW anderswo in der Welt von Deutschland mit gebaut oder finanziert wird, werden ich und Tausende ja Zehntausende friedliebende Menschen uns das Recht auf zivilen Ungehorsam nicht nehmen lassen.

Ich und meine Kollegen hätten mit unserer Unterzeichnung angeblich zu einer Straftat aufgerufen. Doch durch das Schottern kommt niemand zu Schaden, sonst hätte ich diese Erklärung nicht unterzeichnet. Die Erklärung war eine Absichtserklärung, die gar nicht strafbar ist.

Ich bleibe dabei: Nicht der Aufruf zu zivilem Ungehorsam gegen die Atommafia gehört vor Gericht, sondern die Machenschaften der Atommafia gehören vor Gericht.

Presserklärung

Ziviler Widerstand kriminalisiert und bestraft.

Auch wenn ich heute verurteilt wurde, die Geschichte wird uns Atomkraftgegner freisprechen. Das Gewissen, die Menschlichkeit und die Liebe zu den nachkommenden Generationen gebietet uns gegen die für Mensch und Natur hochgefährliche Technologie Widerstand zu leisten. Denn Atomkraftwerke sind das Verbrechen – nicht der Widerstand dagegen“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Urteils im heutigen Verfahren gegen sie vor dem Amtsgericht Lüneburg. Dagdelen weiter: Solange noch ein AKW in Deutschland läuft, solange noch ein AKW anderswo in der Welt von Deutschland mit gebaut oder finanziert wird, werde ich mir das Recht auf zivilen Ungehorsam nicht nehmen lassen; weder von einer Staatsanwaltschaft in Lüneburg noch vom Deutschen Bundestag.

Dass Mitglieder des Bundestages von CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen für eine Strafverfolgung der ‚Schotterer‘ gestimmt haben, zeigt wes Geistes Kind sie sind. Dieses neoliberale Parteienkartell hat vergessen, dass es ganz allein der Anti-AKW-Bewegung zu verdanken ist, dass wir jetzt Anfänge einer Energiewende in Deutschland sehen. Nur der vielfältige Widerstand, der jahrzehntelange Protest aus der Breite der Bevölkerung hat die Ablehnung von AKWs erst entstehen lassen und der Bundesregierung nach der furchtbaren Katastrophe von Fukushima 2011 gar keine andere Wahl mehr gelassen als einen Atomausstieg zu beschließen.

Ich bleibe dabei: Nicht der Aufruf zu zivilem Ungehorsam gegen die Atommafia gehört vor Gericht, sondern die Machenschaften der Atommafia gehören vor Gericht.“

Berlin, 23. April 2013

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Verknackt die LINKEN !

Erstellt von DL-Redaktion am 9. April 2013

Aufruf zur Straftat des „Schottern

Nun haben sie einmal die Gelegenheit ihren persönlichen Mut zu zeigen und dann kneifen sie, sind sich selber zu feige? Wir werden das Ergebnis in Kürze sehen, denn heute steht der Erste in Lüneburg vor Gericht. Und wie die Erfahrung zeigt wird es wieder einmal heißen: Geld oder Haft. Der Bundestagsabgeordnete Jan van Aken ist angeklagt zur Straftat des „Schottern“ aufgerufen zu haben. Ein Urteil wird in der kommenden Woche erwartet.

Zum 23. April sind desweiteren seine Kollegen aus der Fraktion Diether Dehm, Sevim Dagdelen und Inge Höger geladen, welche ebenfalls damit rechnen müssen zu Geldstrafen verurteilt zu werden. Oder wie der Volksmund sagt: Die Großen welche das Geld haben zahlen und die Kleinen sitzen?

Gegen acht weitere, darunter auch Sahra Wagenknecht wurde das Verfahren bereits eingestellt. Sie kauften sich frei. Gegen eine Zahlung von 500 Euro. Eine wahre Heldentat von Menschen welche diese Gesellschaft verändern wollen. Merkt euch: Veränderer einer Gesellschaft waren Helden und keine Feiglinge!

Wäre das nicht einmal die Gelegenheit seine Solidarität mit den „Kleinen“, den enthusiastischen Nachläufern, denen welche nicht über die 500 Euro mal eben verfügen können, zu zeigen: Hallo seht her ich gehe mit euch in den Knast! Wir haben euch zu dieser Tat aufgefordert und jetzt stehen wir unerschrocken an eurer Seite? Wir fordern nicht nur zum zivilen Ungehorsam auf, sondern wir leiden dann auch mit euch!

Überhaupt, die welche wie wir, diesen Staat in schöner Regelmäßigkeit so heftig ob seiner Ungerechtigkeiten anklagen, wir sind eine Einheit  und lassen uns nicht durch das schnöde Kapital auseinander dividieren. War es nicht immer eine Ehre für Regimekritiker, zu ihren Taten zu stehen und notfalls sogar den Tod in Kauf zu nehmen? Dabei wir haben doch alle das Glück über so etwas nur noch lachen zu können. In dieser Republik gibt es nur Bananen und nicht den Tod.

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Anstatt nun mutig voranzuschreiten ereichte uns heute folgende Mail und auch hier wird wieder bei den „Kleinen“ gesammelt:

Inzwischen ist H: T: Revision gegen seine Verurteilung wegen Schottern vom OLG Celle zurückgewiesen worden. Eine Verfassungsbeschwerde wird derzeit geprüft.Damit wir die Betroffenen weiter Finanziell unterstützten können brauchen wir Spenden:

Name: Castor Schottern
Konto-Nr.: 1120074500
BLZ: 43060967
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE25430609671120074500
BIC: GENODEM1GLS

Liebe Grüße
Schottern Rechtshilfe

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Nicht eingeschottert, trotzdem vor Gericht

Große Töne – und nicht ganz so viel dahinter: Öffentlichkeitswirksam hatte der Bundestagsabgeordnete der Linken, Jan van Aken, im Jahr 2010 seinen Namen für die linksradikale Kampagne „Castor Schottern“ hergegeben.

Wie Hunderte andere Menschen auch kündigte er damals an, er wolle sich während der Castorproteste im November 2010 daran beteiligen, im niedersächsischen Wendland Steine aus dem Gleisbett zu räumen, um den Castortransport aufzuhalten – kurz: „schottern“. Als der Transport dann rollte, war van Aken gar nicht in Deutschland.

Am Dienstag steht er dennoch in Lüneburg vor Gericht – und ist damit der erste von vier Bundestagsabgeordneten, die in den kommenden Wochen ein Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, mit ihrer Unterschrift zu Straftaten aufgerufen zu haben.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Ein Kommentar schon ein Jahre alt, aber gut:

Verknackt sie alle!

Kampfesmutig schlugen sie sich vor die Brüste, als im Frühjahr 2010 in linken Kreisen die Idee zum „Schottern“ entstand: Hunderte Menschen bekannten sich damals mit ihrem Namen öffentlich zu Gleisdemontagen beim Castor-Transport. Das Motto: Richtig was machen – und dazu stehen. Über 1.500 Menschen unterschrieben damals diese Idee. Nun gab es den ersten Prozess gegen einen Unterzeichner – und wie immer klagt die linke Szene über ihre „Kriminalisierung“.

Das ist albern. Im Interesse aller Beteiligten muss es stattdessen lauten: Verknackt sie alle!

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Nachtrag:

Urteil im Schotter-Prozeß

 

Gerade wurde ich vom Amtsgericht Lüneburg zu 15 Tagessätzen à 150 € Geldstrafe verurteilt, macht insgesamt eine Geldstrafe von 2.250 Euro. Offenbar hat der Staatsanwalt hier noch nicht mitbekommen, dass der Kalte Krieg vorbei ist. Die AKWs stehen vor dem Aus, die Abschalter sitzen mittlerweile im Kanzleramt, der Atommafia nützen die politischen Schauprozesse gegen die Anti-AKW-Bewegung nichts mehr. Die Atommafia hat verloren, wir haben gewonnen, das ist das Einzige was zählt.

 

Quelle: Jan van Aken

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Sahra auf Promotiontour

Erstellt von DL-Redaktion am 7. April 2013

Sahra Wagenknecht macht sich für Reiche stark

Frisch gestylt ins Wahllokal

Sitz hier jemanden das Hemd näher als der Rock möchten wir fragen wenn wir den Artikel über die Maybrit Illner Sendung aus der letzten Woche lesen? Dabei ist es an sich schon peinlich über jedes Stöckchen zu springen welche für die Akteure solcher Talkrunden bereit gehalten werden.

Da schien eine Gruppe von dritt- oder viertklassigen InterpretenInnen ihres Fach zusammen gekommen zu sein, da die erste Garnitur die Osterferien zu einen Kurzurlaub ausnutzen. So ist es vielleicht erklärlich dass sich die hier Anwesenden persönlich aus die Schusslinie bringen, um nicht später an ihren Aussagen erinnert zu werden.

Sahra Wagenknecht, der Frontspoiler des LINKEN Luxusfahrzeugs, wurde zuvor sicher wieder einmal kräftig aufpoliert um ihre privaten Wandlungen und Windungen von den Kommunisten, über die AKL, hin zu den „Klein- oder  Halbkapitalisten zu erklären. Wie schön dass sich unter dem Wort Wahlkampf auch die größten Narreteien verkaufen lassen.

Erstaunlich auch, das sich bei solch einen Frontspoiler überhaupt noch Fahrer finden welche ein solch aus dem Rahmen gefallenes Fahrzeug zu steuern bereit sind? Ist nicht die Gefahr gegeben das der Spoiler als wichtiger angesehen wird als das Fahrzeug samt seinen Insassen? Wie groß muss die Enttäuschung des Betrachters sein, wenn Beides nicht zueinander passt. An einen Blick unter die Motorhaube, welcher vor einen Kauf übliche ist, wollen wir erst gar nicht denken.

Die Auswertung lehrt uns also folgendes: Zu den wirklich Reichen zählt sie sich selber mit ihren Partner noch nicht. Das gleiche wird natürlich auch jeder andere von sich behaupten denn es wird sich immer wieder jemand finden welcher noch mehr hat. Es sein denn sein Name ist Bill Gates.

Interessant auch immer wieder die Behauptung für andere sprechen zu wollen! Die Kommunisten und Sozialisten behaupten für die Arbeiterklasse zu sprechen! Wer hat sie gerufen? Wenn dem so wäre wie erklären sich diese dann die Prozentzahlen bei Wahlen welche im Schnitt zwischen 1- 2 % liegen? Würden sie von den schaffenden Werktätigen tatsächlich gerufen lägen die Prozente bei weit über 50 Prozent! Will zum Beispiel jemand behaupten der Fresskopf aus Nordkorea wäre von der Bevölkerung gerufen worden?

Lassen wir uns einmal überraschen für wen sie als nächstes spricht.

Sahra Wagenknecht macht sich für Reiche stark

Bei Maybrit Illner zeigte sich Linkspartei-Vize Sahra Wagenknecht von einer neuen Seite und nahm auch Reiche in Schutz. Nur die Superreichen,  die sollen endlich mit den „Finanzmarkt-Partys“ aufhören.

 „Ui“ – es war ein Überraschungslaut von Maybrit Illner, der die spannendste Szene des Abends verriet. Sahra Wagenknecht hatte gerade gesagt, dass sie 100.000 Euro für zu niedrig angesetzt halte.

 Sie meinte die Grenze, ab der Sparer an Bankenpleiten beteiligt werden können. Wie jüngst in Zypern geschehen, aber auch im Rest der EU theoretisch möglich.

 Viele Antworten hätte man von der doppelten Stellvertreterin der Linken (Partei und Fraktion) erwartet, aber nicht ihre weiteren Ausführungen. Mittelständler, so Wagenknecht, mit einem Sparbuch von 300.000 Euro sollten nicht zur Kasse gebeten werden. Bei den „Wirklich-Reichen“, mit Millionären und Milliardären müsse man ansetzten.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

Sehr aufschlussreich auch die Umfrage zu der neuen Partei „Alternative für Deutschland“ welche von 24 % der Bevölkerung gewählt würde, wobei und das ist für Insider gar nicht einmal überraschend ein großer Zuspruch aus der LINKEN kommen soll. So wären, glauben wir der Umfrage, 29 Prozent aller LINKEN bereit dieser neuen Partei ihre Stimme zu geben. Das wären bei rund 60.000 Mitglieder schon wieder runde 20.000 welche verloren gehen.

Enormes Wählerpotenzial für AfD
24 Prozent der Deutschen würden Anti-Euro-Partei wählen

Das Potenzial für die neue Partei „Alternative für Deutschland“ ist laut einer Umfrage groß: 24 Prozent der Wähler könnten sich vorstellen, den Euro-Skeptikern ihre Stimme geben. Zuspruch kommt verstärkt von Anhängern der Linkspartei.

Die euro-skeptische neue Partei Alternative für Deutschland (AfD) verfügt einer aktuellen Studie nach über ein erhebliches Wählerpotenzial. Wie das Institut Infratest dimap im Auftrag der Zeitung „Welt am Sonntag“ ermittelte, können sich 24 Prozent der Deutschen vorstellen, bei der Bundestagswahl die neue Partei zu wählen: Auf eine entsprechende Frage antworteten 7 Prozent mit „Ja, sicher“ und 17 Prozent mit „Ja, vielleicht“. 59 Prozent schlossen aus, für die AfD zu stimmen.

Quelle: Focus >>>>> weiterlesen

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Author: Asio otus

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Die Linke und der Stalinismus

Erstellt von DL-Redaktion am 26. März 2013

Die Linke und der Stalinismus

So geht das in der LINKEN eben, ist einmal für ein paar Tage Ruhe eingekehrt, erscheinen mit Sicherheit wieder einige Trüffelliebhaber, um den bereits bestellten Acker erneut gründlich umzupflügen. Wie Schweine, ein jedes auf die Suche nach Trüffel für den persönlichen Bedarf. Ein jedes auf seine Weise denn während einige mit unsinnigen Interviews auf sich aufmerksam machen,  stoßen sich die anderen an den Stein der „Weisen“?

Dieses mal geht es um  die Gedenktafel an die Opfer des Stalinismus, welche an die Front des Karl-Liebknecht Hauses angebracht werden soll. Obwohl bereits im Jahre 2010 ein Arbeitskreis den Vorschlag unterbreitete dauerte es noch mehr als zwei weitere Jahre bis es zu einer einstimmigen Entscheidung im geschäftsführenden Vorstand kam.

Dabei distanzierte sich die PDS bereits im Jahr 1989 auf einem Parteitag vom Stalinismus und brach endgültig mit dem System. Bereits 1995 erklärte der damalige Parteichef Lothar Bisky es sei “eine Pflicht, jene zu ehren, die von Stalin umgebracht wurden“. Trotz alledem musste wohl zwecks Durchführung des Vorhabens gewartet werden, bis sich die Verhältnisse in den Führungspositionen der Partei entsprechend verändert hatten. Personen wie Lafontaine, Ernst und Lötzsch mussten wohl erst aus der ersten Reihe verschwinden.

So passt es schon alles sehr gut zusammen, denn bereits im Jahr 2010 wussten wir über viele seltsame Vorgänge aus dem Lande Lafontaine zu berichteten. So unter anderen bereits am 03. 10. in den Artikel „Die Linke in RLP und Saar“ über das abspielen der ehemaligen DDR Hymne mit dem Beginn einer Verhandlung der Saar-Schiedskommission, wobei bemerkenswert  ist, das besagter Stalinist immer noch im gleichen Gremium sitzt? Bemerkenswert auch der Artikel vom 20. 11. gleichen Jahres „Saar Stalinismus pur“ welcher auf einen Artikel in der TAZ zurückzuführen war.

Ist es jetzt ein Zufall das ausgerechnet die Kommunistische Plattform dafür wirbt, diese Gedenktafel nicht am Parteihaus aufzuhängen, sondern als richtigen Platz „den Friedhof der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde“ vorschlägt? Genau der Friedhof auf welchen die ehemalige Sprecherin dieser Plattform, Sahra Wagenknecht noch am 13. 01 2013 einen großen Bogen um den dortigen Gedenkstein machte, vor dem die anderen Parteispitzen in Ehrfurcht halt machten? Auch darüber wussten wir entsprechend zu berichten: „Sahras großer Bogen

Das Saarland, Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht und das immer wieder aufkommende Thema des Stalinismus, das sind keine Zufälle in dieser Partei, das sind Fakten welche modernen Menschen wie eine Real Satire vorkommen müssen. Lebende welche irgendwann geistig in ihrer Vergangenheit stecken geblieben sind, welche den Anschluss verpennt haben wollen diese Gesellschaft verändern? Das kann nur Real-Satire sein!

Gäbe es für eine Rosa Luxemburg die Möglichkeit die in ihre Fußstapfen tretende Ikone einer näheren Betrachtung zu unterziehen, wäre es um ihre Ruhe wohl geschehen. Vielleicht aber würde sie die Gelegenheit dazu nutzen einer schlechten Schauspielerin einmal die Charakteristischen Eigenschaften ihrer angenommenen Rolle gründlich zu erklären.

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Fotoquellen: Wikipedia

Karl-Liebknecht-Haus

ource Own work
Author SK49

Den Opfern des Stalinismus

Quelle Eigenes Werk
Urheber Angela M. Arnold, Berlin

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DIE LINKE und Zypern

Erstellt von DL-Redaktion am 17. März 2013

Linke will Zypern-Paket ablehnen

So werden Sahras Freiheits-Bücher in den Kapitalismus geliefert

Na, das ist aber eine weitreichende Entscheidung welche die Welt bewegen wird! „Die LINKE will Zypern-Paket ablehnen“. Wenn wir es bislang noch nicht wussten, ist uns nach Lesen dieser Zeilen blitzartig die Wichtigkeit der deutschen Linken ins Gehirn gesprungen. Nach diesen wichtigen Entschluss wird sich in Europa alles zu Besseren wenden.

Dabei, kennen wir die dazu passenden Kommentare nicht schon zu genüge? Früher wurde dann gesagt, ja, in Russland fiel eine Schaufel um, die haben heute keine Schaufeln mehr sondern nutzen Maschinen, darum heißt es heute: in China fiel ein Sack Reis um. Eine Aussage welche die Wichtigkeit solcher Bekanntmachungen nur noch unterstreicht.

Interessant ist hier: Die Aussage stammt von einer Kellnerin mit Namen Sahra Wagenknecht, wobei sich der Koch in Schweigen hüllt ? Läuft der Absatz ihrer Bücher auf Zypern noch nicht so richtig, sodass sie auf diese Art und Weise auf sich Aufmerksam machen will? Oder ist die Lieferung ihres Buches in diesem Europa-Paket nicht enthalten? Na, was nicht ist kann ja noch werden.

War es doch in den letzten Tagen nach erfolgter Liebesoffenbarung recht still um die linken Finger des deutschen Traumpaares geworden. Der Karneval ist vorüber, die Narren sind nach Hause gegangen und es ist an der Zeit wieder einmal an die Öffentlichkeit zu treten. Möchte man doch nicht allzu weit hinter die Hofberichterstattung über den neuen Papst zurückfallen, da ansonsten die Auflagen nicht mehr stimmig sind.

Vielleicht ist das Interesse auf Zypern an innerdeutsche Affären auch weit geringer als wir je angenommen haben. Wen interessiert denn dort das Privatleben eines kleinen Oskar und einer „Sahra die Große“? Dort ist doch das illustre Leben eines ehemaligen Erz-Bischof welcher auch als Staatschef präsentierte noch in allzu guter Erinnerung.

So wird dann einfach ein Nein „Ihrer“ Fraktion im Bundestag angekündigt. Aus diesen so energisch angekündigten „Nein“ sehen wir dass sie mit der Vergangenheit in Wirklichkeit doch  nicht abgeschlossen hat. Oder hat dort zuvor eine Abstimmung stattgefunden ? So einfach geht Demokratie, Basta.

Ist es nicht alleine schon ein Riesenkompliment in der Presse als „Politikerin“ anerkannt zu werden? Vielleicht bald auch als Arbeiterführerin? Wobei diese, die Arbeiter,  es ja gewohnt sind dass sich auch Politikerinnen der LINKEN gerne mit fremden Federn schmücken. Nein, nicht lassen, das machen sie selber, sie drängen sich auf. So wie frischer Fisch, der fängt auch nach spätestens drei Stunden ohne Kühlung an zu stinken.

Das sollten wir als nächstes dann üben: Wie legt man Politiker auf Eis! Dieses wäre besonders wichtig wenn wir erfahren das Hugo Chávez nicht mehr einbalsamiert werden kann, da es ihm an Frische fehlt. So ein Missgeschick aber auch, wieder ein Heiliger für die nächsten Generationen weniger. vielleicht übt sich hier die Natur mit sozialer Gerechtigkeit?

Linke will Zypern-Paket ablehnen

Bundestag berät demnächst über Milliarden-Zahlungen: SPD lässt Zustimmung noch offen

 Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht kündigte dagegen ein Nein ihrer Fraktion im Bundestag an. Man werde das Hilfspaket „in jedem Fall ablehnen, weil das Land damit zu unverantwortlichen und unsozialen Ausgabenkürzungen gezwungen werden soll“, heißt es in einer Erklärung. Wagenknecht forderte, „alle spekulativen Finanzinstrumente komplett zu verbieten. Für die Bankenrettung sollen die Eigentümer und Gläubiger der Banken selbst bezahlen, wobei Kleinsparer geschützt werden müssen. Private Großbanken sind zu vergesellschaften und streng zu regulieren. Die dadurch entstehenden Kosten für die öffentliche Hand sind durch eine europaweite Vermögensabgabe für Millionäre sozial gerecht zu finanzieren.“

Quelle: ND >>>>> weiterlesen

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Author VanGore

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Die Linken Neokapitalisten

Erstellt von DL-Redaktion am 12. März 2013

Stasi gegen Lafontaine

Da ist doch einiges in den letzten Tagen in Bewegung geraten. Wurden die Berichte über „Das Berliner Finanzprotokoll“ und „Kapitalistische Züge in der LINKEN“ nicht nur reichlich kommentiert, wobei der Fluss zur Zeit noch anhält, nein wir erhielten auch eine größere Anzahl von Mails welche sich mit diesen Themen befassten und so auch ihre Ansichten zum Besten gaben. Dabei viel insbesondere eine Mail auf, welche wohl aus den inneren Saarkreis der LINKEN kommen muss, da sich die gemachten Angaben doch relativ einfach recherchieren ließen. Eine Person welche sich als „Weiße Elster“ (richtiger Name der Red. bekannt) ausgab erklärte folgendes was wir entsprechend wiedergeben:

Schon aus den veröffentlichten Rechenschaftsbericht der Bundespartei ist zu entnehmen das Lafontaine in den Jahren 2007 bis 2011 weniger als 10.000 Euro in einen Jahr als Beiträge der Partei überwiesen hat. Was heißt das sein privater finanzieller Gewinn, welchen er indirekt durch die Mitgliedschaft in der Partei hat, in keinen Verhältnis zu den  Beiträgen steht.

Die >>> HIER <<< einzusehende Beitrittserklärung

weist gerade einmal einen monatlichen Beitrag von 250 Euro aus. Zählen wir jetzt eins und eins zusammen, wie es bei selbsternannten Lebensgemeinschaften üblich ist, sehen wir schon die Motivation der Beiden, in der Partei „für soziale Gerechtigkeit“, möglichst lange alles unter ihre Kontrolle zu halten. Bei den Summen, über welche hier geschrieben und „verdient“ wird, verkommt die Demokratie zur Nebensache.

Bei unseren Recherchen stolpern wir über eine „Doris Ziemer – Oskar Lafontaine Verwaltung GbR wobei Lafontaine als Miteigentümer genannt ist. Nähere Angaben aber auch innerhalb des saarländischen Landtag nicht auftauchen. Über die Art der Verwaltungen und Gewinne herrscht das große Schweigen.

In der Kultscheune von Margret  (Ex-Frau Lafontaine) und Doris treffen wir dann in den Restaurationsbetrieb   LA HAUT Litermont 20 Becklingen-Düppenweiler auch wieder auf Frau Doris Ziemer. Angeboten wird durch dieses  Unternehmen auch die Ausrichtung von Veranstaltungen und Seminare.

Gleichfalls durch Frau Doris Ziemer ergibt sich eine weitere Verbindung zu Frederic Lafontaine, einem Sohn Lafontaines, welche beide als Geschäftsführer der Firma „Metakon“ aufgeführt sind. Eine Metallbau  GmbH welche im Industriepark Saarwellingen ansässig ist.

Diese Firma soll angeblich mit einer Wahlkampfveranstaltung in Zusammenhang stehen, welcher mit zur Überschreitung des Budgets geführt haben soll. Über alle diese Verbindungen wird sowohl der Wähler als auch die Partei augenscheinlich im Dunkeln gelassen. Zumindest aber sagt dieses sehr viel über die Sozialisten in DIE LINKE aus.

Der Kreisvorstand hatte seinerzeit Lafontaines Aufnahme kategorisch abgelehnt und da hinsichtlich der „Aufnahme“ gemauschelt wurde, gab es danach sogar Ausschlussanträge gegen diejenigen, die „mitgemauschelt“ haben. Um die Mitgliedschaft doch noch unter Dach und Fach zu bringen, soll Katja Groeber den Mitgliedsantrag direkt nach Fürth gesendet haben.

Die Aufnahme erfolgte dann über NRW, wo er auch 2005 für den Bundestag kandidierte. Wobei die Mitgliedschaft über einen anderen Kreisverband/Landesverband ein Verstoß gegen die damalige Satzung war. Der Spiegel berichtete damals wie folgt:

124 der 162 Delegierten stimmten heute für Lafontaine als Spitzenkandidat an Rhein und Ruhr. Mit diesem glänzenden Ergebnis etablierte sich der Saarländer endgültig als Gallionsfigur und Wahlkampflokomotive der Linkspartei Wahlalternative für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG). Zuvor hatte er auf dem Landesparteitag der Linkspartei eine flammende Rede gehalten. „Wir können stärker werden als die FDP, wir können stärker werden als die Grünen und stärker werden als die CSU“, rief Lafontaine den Delegierten unter lautem Applaus zu.

Quelle: Der Spiegel >>>>> weiterlesen

Zur Zeitgeschichte gehört auch der folgende Artikel von Jürgen Elsässer, worüber er wohl heute selber nur noch lachen wird ? Wir können heute sehr genau zwischen Unwahrheiten und Tatsachen unterscheiden. Heute wissen wir auch wer, wo, wie tief im Sumpf steckt.

Stasi gegen Lafontaine

Wie ein Politiker vernichtet werden soll

Die Kampagne gegen Lafontaine kommt aus dem Mitte-linken Sumpf. Identifizierbar ist, wie sich “Spiegel” und die innerparteilichen Gegner von Lafontaine die Bälle zuspielen. Zu letzteren zählt Ramelow,  Befürworter des Afghanistan-Krieges und Schutzpatron der Israel-Lobby “BAK Shalom” – einer von denen arbeitet in seinem Bundestagsbüro. Auch Bundesgeschäftsführer Bartsch beteiligt sich am Kesseltreiben.

In den Medien ist es nicht die Springer-Presse, sondern der Spiegel, besonders Spiegel-Online. Dort sitzen Schmieren-Journalisten, die mit dem Genital denken. Die politische Annäherung zwischen Lafontaine und Wagenknecht, die es gibt, können sie sich, wohl aus eigener Erfahrung, nur als sexuelle Annäherung vorstellen. Da Spiegel-Online gezielt die “Reformer” in der Partei fördert, dürften die Presse-Fuzzis als Gegenleistung manche Anregung aus deren Unterbewußtsein bekommen haben.

Ekelhaft ist, wie der “Spiegel”, nachdem er selbst aus dem bürgerlichen Mainstream wegen der Suhlerei in dem – selbst eingelassenenen – Schmutzwasser angezählt worden war, nun munter weiter im Schlamm wühlt.

Unter der neckischen Überschrift “Oskar und die Detektive” wird über die Auftraggeber der Spitzel-Angriffe gegen Lafontaine im Jahr 2007 spekuliert. “Spekulationen gibt es genug. Eine davon lautet: die eigenen Leute. (…) Eine andere Möglichkeit: Lafontaines Ehefrau Christa Müller. Sie hat sich bislang nicht zu der Bespitzelungsaffäre geäußert. Außer Bartsch will an diesem Tag niemand aus der Linken etwas zu der Schnüffel-Geschichte sagen, auch nicht Sahra Wagenknecht. Sie ist seit 1997 mit dem vermögenden Geschäftsmann Ralph-Thomas Niemeyer verheiratet.”

Quelle:   Jürgen Elsässer>>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Allgemeinfrei

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Eine Marx-Zwergin für Oskar

Erstellt von DL-Redaktion am 11. März 2013

Das Linke Liebespaar von der Saar

Freie Auswahl für den heimischen Kamin

Ja, und so richtig süß, so richtig zum schlecken, diese Glosse heute in der Saarbrücker-Zeitung zu lesen. Da schließen wir uns natürlich liebend gerne mit einen Kommentar an. Ja liebe Leser, da fließt das Schmalz aus den Backofen heraus. Wie der Kuchen dann später wohl aussieht? Ach wir lassen uns doch so gerne überraschen.

Wie heißt es doch so schön: „ Wer den Schaden hat, braucht um den Spott keine Sorge zu haben.“ Wer den Schaden selbst verursacht erst recht nicht. Haben wir doch selten zuvor erlebt wie auf einen solch niedrigen, persönlichen Niveau versucht wird Politik zu machen. Wie gesagt die Betonung liegt hier auf versucht, denn in Wirklichkeit sehen wir billigen Klamauk.

In der Partei scheint der Stil aber auf reichliche Sympathien zu stoßen, denn Widersprüche sind nicht vernehmbar. Vielleicht sind nun alle in eine Art Hörigkeits-Starre  gefallen. Das Führerpaar hat gesprochen. Wie bei Adam und vor allen bei Eva?

Ja, wenn es dem Esel zu wohl geht, wagt er sich auf das Glatteis? Oder ? Könnte dieses schon auf die Panik vor den Ladenschluss hinweisen? Der Räumungsverkauf hat begonnen. Die privaten Intimitäten zu guter Letzt? Vielleicht als Krönung: Oskars Sprung vom Schrank im Schlafzimmer? Live auf Youtube? Oder Opas letzter Abzählreim: „Ene mene muh und drin bist du“?

Das ist ja schon fast wie bei unserem Loddar von dem folgender Spruch verbreitet wird: „‚Sis‘ are different exercises. Not only bumm!“ Jetzt wird die Idee der LINKEN die Gesellschaft zu verändern endlich mit Leben erfüllt und wir sind ziemlich sicher schon bald die völkischen Signale zu hören. Von musizierenden Zimmermusikanten?

Ja, einen Marx-Zwerg auf den Kaminsims, das hätte schon was für sich. Als gutes Spiegelbild für die zu erwartende nachfolgende Generation. Und eine große Hochzeit auf den Landsitz in Merzig-Silwingen, wir hörten das dort beim Läuten der Hochzeitsglocken noch immer an dem Strick gezogen wird.

Ja liebe Leser, so Konservativ ist Linke Politik. Von wegen Politik für Malochende um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu erreichen. Erst kommt das große Fressen für den LINKEN Adel  welcher sich selbst und seine Zukunft versorgt. So greift das alte Rezept immer wieder aufs Neue: Man nehme

Einen altgedienten Sozialisten, paare ihn mit einer jungen Kommunistin für die Ideologie, suche einen erfahrenen Gewerkschaftsfunktionär zum blenden der Schaffenden und kröne das Ganze mit einen verblödeten Professor für den intellektuellen Schein. Passt immer, die Sektengründung klappt. Die sakralen Räume können gebaut werden

Ein Marx-Zwerg für Oskar

Nein, ist das schön! „Er ist die große Liebe meines Lebens“, gestand Sahra jetzt der Presse. Und meinte damit unsern Oskar, der ja auch der ihre ist. Sonst kannten wir derlei intime Bekenntnisse nur von Halb- und Viertelpromis, die via Liebesbeichte ihre Popularität nachpolieren wollen. Aber auch wer Tag und Nacht tapfer wider den Kapitalismus streitet, hat ein Herz, jaja. Durchaus möglich, dass demnächst im lafontaineschen Landsitz in Merzig- Silwingen die Hochzeitsglocken läuten.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Author Karl Götze (active 1890s)
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The source of the digital image gives, „All images are the property of the LuEsther T. Mertz Library of The New York Botanical Garden.“, but this is incorrect. It is public domain …

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Sahras Kapitalistische Züge

Erstellt von DL-Redaktion am 10. März 2013

Sahra Wagenknechts Selbstvermarktung wird zum Problem

Da haben sie doch in den letzten Tagen ihr Schätzchen so nachhaltig gelobt und nun folgen bei Fuß die glamourösen Artikel in der ach so verachtenswerten, neoliberalen Presse. „ Aus dem Chor der Koalitionsbeschwörer schert vernehmlich vor allem Sahra Wagenknecht aus, die im „Nordkurier“ auf die Frage, ob Steinbrück besser wäre als Merkel, klar und knapp antwortet: „Nein. Steinbrück ist leider keine Alternative zu Frau Merkel“. So lesen wir es bei der AKL in den Artikel vom 08. 03. 2013 „Ein rot- rot-grünes Gespenst“.

Die antikapitalistische Kühlerfigur der AKL und SL fährt in einem rasenden Tempo, mit weit ausgebreiteten Armen, auf den ebenfalls ungebremsten Kapitalismus zu. „Seit umschlungen Millionen“ hört man sie rufen, gilt es doch für sie, ihr Buch zu vermerkten. Jetzt auch als Dr. Schreiberin.

Dabei spiegelt sich doch in dieser Kunstfigur ihre ganze Widersprüchlichkeit wieder. Da kommt ein kleines Kommunisten-mädchen durch ausgelöste Irrungen und Wirrungen der Politik in die Situation, am Luftzug der Freiheit zu schnuppern. Präsentiert sich als Mitbegründerin einer „Kommunistischen Plattform“ und „Antikapitalistischen Linken“ verheiratet sich aufgrund ihres Äußeren mit einen mehrfachen Millionär, welcher es ihr ermöglicht ein Leben in Saus und Braus zu führen, welches ihr ohne diese Heirat nie möglich gewesen wäre. Eine Gratulation geht an alle emanzipatorischen Kräfte der Linken.

So schreibt der Focus weiter von: „einer überzeugten Sozialistin und einstige Stalinistin, die früher tapfer das Erbe der DDR hochhielt. Sie die Mechanismen der Marktwirtschaft inhaliert wie Erich Honecker den Mief des real existierenden Sozialismus. Sie schreibt Bücher und nutzt die vielen Fernsehauftritte, sei es bei Anne Will oder Peter Hahne, um ihre darin vertretenen Thesen unters Volk zu bringen. Sie reist durch die Lande, um ihr Buch anzupreisen. Und wer auf ihre Website geht, findet sogleich das Cover ihres aktuellen Werkes „Freiheit statt Kapitalismus“ und ist nur wenige Klicks vom Kauf entfernt“.

Ein Leben vom Saulus zum Paulus im Sauseschritt, Ein Leben wie es uns sonst nur aus Märchen und Legenden geläufig ist. Sie stopft sich mit den von dieser Gesellschaft errungenen Vorteilen persönlich die Taschen voll, um auf die Errungenschaften per Buch zu wettern! Mit solchen Personen will man die Gesellschaft verändern? Einfach lachhaft!

Zur Steigerung der Verkaufszahlen bringt sie jetzt auch ihr Privatleben mit den letzten ihr bis heute verbliebenen privaten Details in die Öffentlichkeit. Ist das etwas anderes als eine „weiße Prostitution“ ? Wenn wir ansonsten von dem Gegenteil, einen Rotlicht Milieu sprechen? Wenn eine Politikerin ihre intimsten Gedanken dem „Tagesspiegel am Sonntag“ mitteilt, waren die zu erwartenden Reaktionen Wunschreaktionen. Sie nannte Ihn (Oskar) im Gespräch mit dem „Tagesspiegel am Sonntag“ (Ausgabe vom 10. März 2013) „die große Liebe meines Lebens“, die sie ohne die Vereinigung sicher nicht kennen gelernt hätte. Sie würde nochmal heiraten, wenn sie „Lust dazu habe“, sagte die Linken-Politikerin. Auch Wagenknechts erster Mann war ein Westdeutscher und geschieden sind Beide bis heute nicht! Soviel zu ihrer Lust zum Heiraten!

Sahra Wagenknechts Selbstvermarktung wird zum Problem

Sahra Wagenknecht ist ein zunehmend erfolgreiches Geschäftsmodell. Auf ihrer Bundestagswebsite hat sie gleich mehrfach bei den Einkünften aus Nebentätigkeiten die Stufe drei angegeben – Einkommen über 7000 Euro, tatsächliche Höhe unbekannt. Dazu kommen kleinere Beträge. In der Bundestagsfraktion hat sich dagegen inzwischen Unmut darüber aufgestaut, dass Wagenknecht die Partei als Sprungbrett für ihre Karriere als Publizistin nutzt.

„Der Ertrag für die Partei ist gleich Null“, glaubt ein parteiinterner Kritiker. „Sahra Wagenknecht ist ein reines Medienprodukt. In der und für die Linke ist ihre Bedeutung viel geringer als die vielen öffentlichen Auftritte glauben machen“. Inzwischen fällt auch schon mal das Wort Größenwahn.

Selbstbewusst kündigte sie an, nach der Wahl mit SPD und Grünen Verhandlungen über eine Koalition führen zu wollen. Die bedankten sich herzlich und holten sich eine eigene Mehrheit. Die Linkspartei mit Sahra Wagenknecht landete bei 3,1 Prozent – das waren 0,1 Prozent mehr, als die Umfragen in den Wochen vor Wagenknechts persönlichem Einsatz vorhergesagt hatten. Erfolg sieht anders aus. Doch man hätte vorgewarnt sein können, denn Wagenknecht holte bei der Bundestagswahl in ihrem Düsseldorfer Wahlkreis 9,7 Prozent der Erststimmen. Das waren 1,4 Prozent weniger als die 11,1 Prozent der Bundespartei.

Beachtliche Anzahl an Fehltagen

Noch mehr Unmut herrscht darüber, dass Wagenknecht ihre eigene Arbeit als Volksvertreterin nicht sehr ernst nimmt. Die Kärrnerarbeit lässt sie lieber andere machen. Sie ist in keinem Arbeitskreis der Fraktion, sie gehört keinem Ausschuss des Bundestages als ordentliches Mitglied an. Bei 24 der 83 namentlichen Abstimmungen, die es bisher in dieser Wahlperiode gab, fehlte sie – ein ziemlicher Spitzenwert. Andere Abgeordnete waren kein einziges Mal absent und auch ihr Stellvertreter-Kollege Dietmar Bartsch kommt nur auf acht Fehlzeiten.

Quelle: Focus Online  >>>>> weiter lesen:

Hierzu noch ein Interview mit Dagmar Enkelmann

„Bundestag ist manchmal Zirkus“

Manfred Bleskin im Gespräch mit Dagmar Enkelmann Manfred Bleskin im Gespräch mit Dagmar Enkelmann

Dagmar Enkelmann ist als Erste Parlamentarische Geschäftsführerin eines der bekanntesten Gesichter der Linksfraktion im Parlament. n-tv.de hat die Brandenburgerin in ihrem Berliner Büro getroffen und mit ihr über Fehler und Ziele der Linken, Clowns, den Zirkus Bundestag, die Bedeutung des Outfits für Politikerinnen und den einen Wunsch an die gute Fee gesprochen.

n-tv.de: Sie sind seit kurzem auch Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Haben Sie Nase voll von der Politik?

Dagmar Enkelmann: Wer sagt denn, dass Stiftungsarbeit unpolitisch ist? Stiftungen vermitteln doch politische Bildung. Ich will mich stärker der inhaltlichen und konzeptionellen Arbeit widmen. Diese Zeit habe ich jetzt nicht.

Ihre Partei ist mit fast zwölf Prozent ins Parlament eingezogen. Heute liegt sie in Umfragen zwischen sieben und neun Prozent. Woran liegt’s?

Wenn’s mal neun Prozent wären! Leider sind wir gegenwärtig darunter. Es wurden viele Fehler gemacht. Wir haben 2009 nicht richtig verarbeitet, dass SPD und Grüne inzwischen auch Opposition waren und anders agiert haben als in Regierungsverantwortung. Es reicht eben nicht „Ihr Bösen!“ zu sagen, „das habt ihr von der SPD früher so gemacht und jetzt macht ihr es anders“. Damit kann man keine Politik machen. Dann kamen personelle Querelen in der Partei hinzu. Zum anderen bin ich mit dem Entwurf unseres Wahlprogramms ganz zufrieden. Manches muss noch prägnanter, zugespitzter formuliert werden. Und das werden wir jetzt angehen und – ich bin überzeugt – auch schaffen.

Quelle: N-TV.>>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Allgemeinfrei

Author JosefLehmkuhl
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erteilt

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Niedersachsens Spaltpilze

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Februar 2013

Ausschenken will jeder gerne,
es werden noch Mitarbeitende zum auslöffeln gesucht

Domates çorbası.jpg

[youtube 1z7zp5YLEts]

Es gibt auch noch LINKE Politik in diesen Land ohne Gregor Gysi. Auf dem Landesparteitag von Niedersachsen in Hameln am letzten Wochenende, sogar ohne die Anwesenheit von Berliner Spitzen welche zwar geladen, aber nicht erschienen waren, da sie anderen Aufgaben nachzugehen hatten. Mag es wohl daran gelegen haben das man sich nicht gerne mit Verlieren ablichten lassen wollte, oder fürchtete man sich gar vor den Rattenfänger von Hameln? Selbst die bei Erfolg ins Gerede gebrachte Finanzministerin zeigte den Kampfgenossen nun die kalte Schulter.

So begab man sich allein in trauter Runde auf die Suche nach Spaltpilze. Was ja auch nicht allzu schwierig war da bestimmt vor den Beginn der Versammlung das Dossier aus Bayern verteilt wurde. Auch mag man in der Partei des Westens wohl im allgemeinen Schwierigkeit bei der Suche haben, gefunden werden sie aber allemal. Es werden einfach welche als solche Denunziert. Das schafft man schon.

So wurde auf die Suche nach der Niederlage auch sehr schnell die Schuldigen von den Landesvorsitzenden Manfred Sohn in den anderen Parteien gefunden. „Die Parteien haben gewonnen welche nach links blinken um nach den Wahlen rechts ab zu biegen“. Man wolle jetzt eine eigenständige Größe werden und sich eigene Wähler erarbeiten! Hier sei dann die Frage gestattet was sie denn zuvor gemacht haben?

Wurde nicht extra eine eigenständige Größe heran gekarrt welche die letzten Zentimeter zum Erfolg noch anheben sollte? Aber nur Gala und Blöd-Zeitung auf der rechten Spur reicht wohl zur Wählerüberzeugung nicht aus, ein politisches Fundament sollte schon vorhanden sein.

So geht es denn ohne eine öffentliche Aufarbeitung der Niederlage unverdrossen weiter. Getreu dem Motto: Die letzten drei Prozent werden wir auch noch vergeigen. Wir schaffen das schon.

Spaltpilz macht sauer
LINKE in Niedersachsen: Appell zu Einigkeit und anderer Parteikultur

Die Wunden der Niederlage, die Niedersachsens LINKE bei der Landtagswahl erlitt, machen sensibel. Vielleicht lässt sich so erklären, dass viele Teilnehmer des Landesparteitags am Wochenende in Hameln stets arg empfindlich reagierten, sobald jemand die Einigkeit der Genossen in Frage stellte. Unruhig wurde es und Buhrufe ertönten, wenn etwa Redner appellierten, man möge »alle, die destruktiv wirken, stehen lassen« und »dem Spaltpilz entgegentreten«. Dieses bittere Gewächs machte auch den bisherigen Sozialexperten im Landtag, Patrick Humke, richtig sauer: Das Auseinanderdividieren innerhalb der Partei »kotzt mich an«, schimpfte er. Ein anderer Delegierter riet: In der Frage, ob der Wahlkampf gut gewesen war, sollten sich doch »Gruppen nicht gegenseitig etwas vorwerfen«, schließlich hätten alle die »Schmach« des Misserfolgs zu tragen.

Quelle: ND >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :  Domates çorbası (tomato soup or cream) in Turkey.

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Sahra + Bild + Maschmeyer

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Februar 2013

Sahra Wagenknecht und Carsten Maschmeyer
Die Kommunistin und der Milliardär

Oh wie wir unsere Sprüche lieben und das immer gerade in Momenten wo sie als Volltreffer einzusetzen sind, dort wo sie passen, gerade wie die berühmte Faust aufs Auge, gerade so wie folgender: „Sage mir mit wem du gehst – und ich sage dir wer du bist“.  Unter der Schlagzeile:

lesen wir ein tolles Streitgespräch in der Bildzeitung. Das ist genau die Zeitung über welche ansonsten in der Partei entsprechend hergezogen wird. Heute auch?

Da hat sich die Wahlkampfbeteiligung in Niedersachsen für die strahlende Sahra wenigstens persönlich bezahlbar gemacht. Mit jeder Schlagzeile in der Bild rückt sie vielleicht ihrem heimlichen Ziel DIE LINKE zu übernehmen einen Schritt näher. Zahlt sie jetzt vielleicht  ihre Beiträge nicht mehr bei den Kommunisten, den Sozialisten, oder den Antikapitalisten sondern in der Hannoveraner Maschsee – Connection?

Vielleicht aber begreifen ihre noch Sympathisanten nun langsam warum sie denn unbedingt versuchen musste im Westen heimisch zu werden? Es gelingt wirklich nicht jeden, auch nicht zu Karneval, so schnelle Kostümwechsel zu vollziehen. Bei diesen schnellen Wendungen muss man schon Schwindelfrei sein, so wie ein Dachdecker.

Ein Streitgespräch über Geld, Luxus und Gerechtigkeit

Linke-Vizechefin SAHRA WAGENKNECHT (43) und Unternehmer CARSTEN MASCHMEYER (53) im großen Streitgespräch über Geld und Luxus, ihre Träume mit 18 sowie die Frage, ob der Wohlstand in Deutschland gerecht verteilt ist

BILD am SONNTAG: Was bedeutet Geld für Sie?

CARSTEN MASCHMEYER: Geld bedeutet Sicherheit und Freiheit, und auch, in zukunftsträchtige Projekte zu investieren, die vielen Menschen helfen und Arbeitsplätze schaffen.

SAHRA WAGENKNECHT: Geld ist Mittel zum Zweck. Wenn sich das Leben nur noch darum dreht, wie ich mein Geld vermehren kann, ist das ein sehr armseliges Leben. Auch möchte ich nie über Geld verfügen, das ich mir durch Schädigung anderer angeeignet habe.

Ist Geld gut oder böse?

MASCHMEYER: Weder noch. Geld ist ein Tauschmittel und Wertmesser. Es ist wie in einem Zehnkampf: Jede Sekunde und jeder Meter zählen.

WAGENKNECHT: Das Problem ist, wenn sich Geld zu stark in wenigen Händen konzentriert. Große Vermögen bedeuten Macht – auch, um sich Politiker zu kaufen. Da kennen Sie sich ja auch bestens aus, wie das geht.

MASCHMEYER: Mit Ihnen geht die Fantasie durch. Es ist naiv zu glauben, dass man in Deutschland Politiker kaufen könnte und dies auch nur irgendjemand versuchen würde.
Hat Ihnen Geld das Leben leichter gemacht, Herr Maschmeyer?

MASCHMEYER: Nein, denn Eigentum verpflichtet. Mit jedem Euro mehr nimmt der Neid zu, und man muss vorsichtiger werden. Ich wollte nicht vorrangig viel Geld verdienen, sondern erfolgreich sein. Und Erfolg wird mit Geld belohnt.

Quelle: Bild >>>>> weiterlesen

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Fotoquellen    .   DL/UP

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Streit um das Gedenken

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Januar 2013

Gedenkfeier für Rosa Luxemburg spaltet die Linke

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Hier sind alle Knaller der Linken vereint – Glückwunsch an die Jugend

Darüber hatten wir schon in den Artikel „Bruch mit den Stalinos“ am 06. 12. 2012  berichtet. Es geht um den Gedenktag an Rosa Luxemburg welche, wie auch Karl Liebknecht am 15. Januar 1919 erschossen und in den Landwehrkanal geworfen wurden. So werden sich auch heute wieder viele Menschen in Berlin auf den Weg zu Zentralfriedhof machen, um ihnen zu gedenken.

So sorgten die Solid, die Jugendorganisation der DIE LINKE schon im Dezember für Aufmerksamkeit nachdem sie einen eigenen Gedenkmarsch ankündigte. Sie seien, zusammen mit den Jusos und Falken nicht mehr bereit „sich hinter den Stalin-Porträts und dem DDR-Fahnenmeer einzureihen“, heißt es auf der dafür eingerichteten Website „Rosaundkarl“: „Wir betrachten Stalinismus, Maoismus und Solidarität mit Nordkorea nicht als linke, emanzipatorische Inhalte, geschweige denn mit den Zielen und Ideen von Rosa und Karl vereinbar.“

Interessant in diesen Zusammenhang ist, wer alles an solchen Tagen die sich bietenden Situationen für sich auszunutzen versucht, um sich mit Personen welche sich nicht mehr wehren können, in den Vordergrund zu drängen. Schön ist es auch immer wieder die Wendehalsigkeit bei diesen klerikal anmutenden Aufmärschen zu beobachten. Vielleicht wird ja auch in der Politik eines Tages der Reliquienhandel Einzug halten. Er könnte sich der Kapitalisierung des Organhandels nahtlos anschließen. Motto: „Haste mal ein Knöchelchen für mein Bürgerbüro?“ oder ist das Llinke oder rechte Auge von Oskar noch frei.

Gedenkfeier für Rosa Luxemburg spaltet die Linke

Als einziges politisches Ritual der ehemaligen DDR hat die Gedenkfeier für Rosa Luxemburg die Wiedervereinigung überlebt. Doch nun ist ein erbarmungsloser Streit um die Veranstaltung entbrannt.

Bernd Riexinger hat sich vorbereitet. Der Parteichef der Linken hat einen Kranz gekauft und sich bei den Ost-Genossen erkundet, was am Sonntag zu tun ist. Ein Kniefall sei nicht nötig, hat er erfahren. Der 57-jährige Schwabe Riexinger will nichts falsch machen, wenn er am Sonntag zum ersten Mal am traditionellen Gedenken an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht teilnimmt.

Am Sonntag ist es wieder soweit. Tausende von Menschen werden in Berlin die ehemalige Stalin-Allee entlangwandern. Einige von ihnen rote Fahnen schwenken, andere Stalin- und Mao-Bilder hochhalten. Die fliegende Nelken-Händler haben einen Tag lang Konjunktur. Schon morgens wird sich die Linke-Führung am Zentralfriedhof Friedrichsfelde versammeln. Sie wird den breiten Weg zwischen den Gräbern entlang zu der Steinstele gehen, auf der „Die Toten mahnen uns“ steht, um dort Kränze niederzulegen.

Die Verehrung gilt jener Frau, die für die Kommunisten den Status einer Mutter Maria hat: Rosa Luxemburg, die wie auch Karl Liebknecht am 15. Januar 1919 von Freikorpslern erschossen und in den Landwehrkanal geworfen wurde.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :     Karl Marx, Friedrich Engels, Владимир Ильич Ленин, Joseph Stalin, Mao Zedong on placard at LuxemburgLiebknecht-Demonstration at Zentralfriedhof Friedrichsfelde.

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Comeback des Kid Oskar?

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Januar 2013

Sie passen zusammen, die Statthalle und Oskar

Frau mit Peitsche – Mann mit Rute

Sie scheinen zusammen zu passen. Die Stadthalle aus den 70 Jahren und der Redner. Beide aus dem vorigen Jahrhundert mitsamt der Rede welcher ein jeder schon mehr als einhundert mal hören konnte, wenn er es denn wollte. Schon zu alten SPD Zeiten, im letzten Jahrhundert.

Auch die Feindbilder sind im Grunde die gleichen geblieben, die Millionäre und genau hier wird die ganze Sache beschämend wenn jemand über seine eigene Kaste spricht. Gleich einem Maurer, der die eigene Arbeit anpinkelt?

Natürlich müssen in einer solchen Rede auch Leistungen der eigen Partei aufgezählt werden. Peinlich wird es aber, da hier Leistungen verkauft werden, wo sich die Forderungen auf Verbesserung  seit Gründung der Partei nicht um einen Jota verändert, sondern im Gegenteil sogar verschlechtert haben. Dabei ist einem jeden Wähler bewusst, dass sich aus einer Minderheit heraus kaum Veränderungen an der Gesellschaft durchführen lassen. Als oberste Maxime müsste also gelten, den Bürger nicht dauernd dümmer zu reden als er ist.

Wenn die Argumentation stimmt, und wir gehen einmal davon aus, dass die Geldtürme der Reichen genau so hoch sind wie die Schulden der Armen, ja dann dürfen wir auch den Schluss ziehen, dass Lafontaine und seine Freundin so reich sind, da viele Mitglieder in der gleichen Partei Hartz 4 beziehen, also am Hungertuch nagen.

Bis zum Wochenende sollen 90 % der den LINKEN zur Verfügung stehenden Plakatflächen mit Sahra Wagenknecht plakatiert werden. Vielleicht in Lack und Leder mit Peitsche um das lahme Ross der Niedersachsen über die 5 % Hürde zu puschen? Es ist super wenn ein Glamour Pärchen, lebend zwischen Sekt und Kaviar immer wieder neue Geschichtchen anbietet.

Die zwei Feindbilder von Comeback-Kid Oskar

In Niedersachsen sollen Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine die schwächelnde Linke retten. Doch der Ex-Parteichef scheint noch mehr als die Unterstützung seiner Lebensgefährtin im Sinn zu haben.

Für Oskar Lafontaine ist es eine Zeitreise. Nur rund 50 Menschen haben sich in der Stadthalle von Uelzen versammelt, die den Charme der 70er-Jahre-Mehrzweckbau-Architektur verströmt. Der Zeitpunkt ist schlecht gewählt: Selbst die Zielgruppe der Linken hat werktags um 16 Uhr offenbar Besseres zu tun, als den Übervater der Linken zu hören.

Lafontaine lässt sich nichts anmerken. Zum Aufwärmen erzählt er, dass er schon einmal in der niedersächsischen Kleinstadt (34.000 Einwohner) zu Gast war – als Kanzlerkandidat einer anderen Partei. Damals bekam er eine Heidschnucke geschenkt, die er einem Streichelzoo vermachte.

Dann setzt Lafontaine zu einem knapp einstündigen Vortrag an. Es sind Versatzstücke von Reden, die der Ex-Parteichef der Linken schon unzählige Male gehalten hat. Er hat sie neu abgemischt und mit einer Prise Landespolitik versehen: Am 20. Januar wird in Niedersachsen ein neues Landesparlament gewählt.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Urheber David Shankbone (attribution required)

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Einigkeit ist eine Farce

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Januar 2013

Schlingerkurs zur Regierungsbank

File:Katja Kipping Sahra Wagenknecht Dietmar Bartsch Klaus Ernst Die Linke Wahlparty 2013 (DerHexer) 01.jpg

Das Wahl – Pleiten – Pech und Pannen Quartett. Die Kleidung alleine macht keine Leute!

Die Zerrissenheit zwischen den einzelnen Strömungen innerhalb der Partei der DIE LINKE spiegelt sich im besonderen zwischen der AKL und den Rest der Partei wieder. So schrieben noch zwei Tage vor dem großen Auftritt der Sahra Wagenknecht in Niedersachsen ihre Mitgenossinnen Inge Höger und Ulla Jelpke auf der Webseite der AKL einen Kommentar.

Dieser Kommentar beinhaltet eine derbe Kritik gegen die Vorsitzende Katja Kipping, welche in der Vergangenheit einige Male über eine Linke Regierungskoalition nach den Bundestagswahlen laut fabuliert hatte. Da dieser Notnagel jetzt auch in Niedersachsen geschlagen wurde, und das ebenfalls von einem Gründungsmitglied der AKL, von Sahra Wagenknecht, lässt uns mit einiger Spannung auf die Antwort aus NRW warten.

Von der Sache her ging es bei den Äußerungen um Wagenknecht nicht nur um eine Regierungsbeteiligung sondern gleich um einen Ministerposten, egal wie unrealistisch diese Vorstellung auch von vielen beurteilt werden mag. Nur die Widersprüchlichkeit schon innerhalb der verschiedensten Gruppierungen macht die Problematik der innerlichen Zerrüttung deutlich. Da bedarf es keine Kritiker von außen mehr um den Zerfall der Partei aufzuzeigen.

Die Äußerungen der Parteivorsitzenden Katja Kipping über eine große Koalition der LINKEN mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl werden allmählich nicht nur nervig, sondern drohen zur politischen Belastung im anstehenden Wahlkampf zu werden. Jetzt will sie auch noch einen gemeinsamen Kandidaten der Oppositionsparteien.

Es ist zweifellos richtig, die peinlichen Auftritte des Herrn Steinbrück zu kommentieren, der, nachdem er vor Jahren mit seinem Plan gescheitert war, Sparkassendirektor zu werden, nun Kanzler werden will – natürlich erst nach einer massiven Lohnerhöhung. Die SPD beweist mit diesem Kandidaten hervorragend, dass sie nach wie vor die Partei der sozialen Ungerechtigkeit ist. Das gilt es aufzugreifen.

In diesem Sinne kann es auch richtig sein, herauszustellen, dass ein politisches Bündnis der LINKEN mit SPD und Grünen nicht am „Fundamentalismus“ der LINKEN scheitert, sondern daran, dass Sozialdemokraten und Grüne ein unsoziales und kriegerisches Programm haben.

Bei Katja Kipping geht diese Betonung aber allmählich verloren. Sie sagt so oft, dass sie ja eigentlich ein Bündnis mit den anderen Oppositionsparteien wollte, dass der Unterschied zu diesen verwässert wird.

Quelle: AKL >>>>> weiterlesen

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Sahra goes for President

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Januar 2013

Wagenknecht soll mögliche
Koalitionsgespräche in Hannover leiten

File:Sahra-wagenknecht-2008-02.jpg

Wird nicht im allgemeinen gesagt, wer hoch hinaus will, gerät in Gefahr tief zu fallen? In diesen Zusammenhang irritierte eine dpa Meldung vom gestrigen Tage mit Sicherheit viele Leser und der Newsticker der Zeitung Die Welt schrieb wie folgt:

Puh, möchte man sagen, wird hier das Fell des Bären verteilt bevor er erlegt ist? Erinnern wir uns nicht daran das die Wahlprognosen für Niedersachsen gerade einmal bei drei Prozent liegen, für die LINKE! Ist es denn realistisch zu glauben dass mit derlei Aussagen irgendjemand zu motivieren sei, nun doch noch zur Wahl zu gehen, um sein Kreuzchen hinter die LINKE zu setzen?

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet gar von einem Ministeramt welches für Wagenknecht in Hannover vorgesehen sei. Bereits kurz vor Weihnachten hatte der niedersächsische Spitzenkandidat Manfred Sohn erklärt, dass sich Wagenknecht mit der Finanzpolitik in dem Land intensiv beschäftigt habe. Für den Fall einer Perspektive stehe sie bereit.

Wehe wenn sie losgelassen, könnte in Anbindung an die Trabrennveranstaltungen gesagt werden. Hat das Rennen erst begonnen haben sowohl die Trainer als auch die Besitzer der Rennställe die Kontrolle über ihre Pferdchen verloren.

Da wir uns aber von DL um die Deutsche Politik und ins besondere um die LINKE Sorge machen unterbreiten wir hier eine Idee welche von uns für realistischer gehalten wird. In Venezuela wird zur Zeit Ersatz für Hugo Chaves dem gewählten Präsidenten gesucht, welcher aufgrund einer schweren Erkrankung sein Amt wohl nicht mehr ausüben kann.

So ein Angebot wäre doch als echtes Zeichen für gelebten Sozialismus zu werten. Dort könnten auch die erworbenen politischen Erfahrungen, gemacht auf der „kommunistischen Plattform“ voll zu tragen kommen. So eine Art Nachbarschaftshilfe böte sich alleine schon aus dem Grund an, da die Traumländer der LINKEN Kuba und auch Chile wieder ein Stückchen näher gerückt wären.

Ja Chile, da lebt doch die ganz enge Familienfreundin Margot Honecker. Sie wäre sicher nur allzu gerne bereit ihr ganzes Wissen als sowohl ehemalige Ministerin, als auch ehemalige Partnerin eines Saarländers mit guten Ratschlägen einzubringen.

„Sahra goes for President“, dieser Schlachtruf der fanatisierten Fahnenschwenker gäbe der  Niedersachsenwahl auch die Wertung zurück, welcher sie eigentlich bedarf. Der antwortende Schrei Sahras würde endlich alles weitere übertönen: „Yes We Can“

Hier der Bericht:

Die Linke will bei einem Wahlerfolg in Niedersachsen am 20. Januar ihre Vize-Parteichefin Sahra Wagenknecht mögliche Koalitionsverhandlungen führen lassen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag im Vorfeld einer Pressekonferenz der Linken an diesem Mittwoch aus Parteikreisen. Nach Angaben der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» ist sie sogar für ein Ministeramt vorgesehen. Der niedersächsische Spitzenkandidat Manfred Sohn hatte kurz vor Weihnachten bereits erklärt, dass sich Wagenknecht mit der niedersächsischen Finanzpolitik intensiv beschäftigt habe. Sie stehe bereit «für den Fall, dass sich hier Perspektiven bieten».

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

[youtube otaYby3z9I8]

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Wahlkampf Niedersachsen

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Dezember 2012

Startschuss zum Endspurt

Jetzt haben wir doch über Weihnachten aus so ziemlich jeden Landesverband der LINKEN entsprechend berichten können. Na, Bayern und Baden-Württemberg leben praktisch ohne DIE LINKE. Auf das Saarland werden wir dieser Tage noch speziell eingehen. Heute geht es also auf nach Niedersachsen, den tapferen Wahlkämpfern welche sich bemühen wenigstens die drei Prozent zu erreichen.

Bemerkenswert das in dem Artikel von einer „Ikone“ geschrieben wird. In der Wikipedia lesen wir als Erklärung für eine Ikone folgendes: „Ikone, eine Gottes- oder Heiligendarstellung“. So wie bei Anbetung von Ikonen die Erfüllung von Wünschen äußerst unzuverlässig ist, mögen auch die Erklärungen der erhöhten Steuermehreinnahmen für das Land Niedersachsen äußerst vage daherkommen. Dieses zeigt, dass sogar das  „ein mal eins“ doch nicht so jedermanns/frau Sache ist und ein Rückzug weniger peinlich scheint.

Startschuss zum Endspurt

Niedersachsen wählt am 20. Januar. Während die Wahlkämpfer mit dem Plakatekleben beginnen, unterzieht die taz die Parteien einem Kampagnencheck.

Die Linke

Die Kampagne: Die Linke in Niedersachsen will weg vom Image der Anti-Hartz-IV- und Anti-SPD-Partei. Deshalb setzt sie auf Positivbotschaften: „Statt Spekulanten Kinder beschenken“, heißt es etwa auf ihren Plakaten, die schon seit weit vor Weihnachten hängen. Besinnliche Ruhe gab es bei der Linkspartei in der Adventszeit ohnehin nicht: Selbst den Weihnachtsbaum machte sie zur politischen Munition. Weil im Hartz-IV-Regelsatz Weihnachtsbäume nicht zum Grundbedarf zählen, haben Bundestagsabgeordnete 1.500 Tannen gespendet, die in Niedersachsen verteilt wurden.

Innovationsfaktor: Die Niedersachsen-Linke setzt strikt auf ihre Bundes-Promis als Zugpferde, allen voran Bundestagsfraktionsvize Sahra Wagenknecht. Die tritt nicht nur als Hauptfigur im Wahlkampf-Spot auf, sondern tingelt auch für Veranstaltungen und Pressekonferenzen durchs Land.

Fairnessfaktor: Hier schießt sich die Partei vor allem selbst ins Bein. Groß war etwa eine Pressekonferenz angekündigt, bei der Wahlkampfikone Wagenknecht vorrechnen sollte, welche Mehreinnahmen Niedersachsen winken, sollten ihre Steuerkonzepte umgesetzt werden. Der Termin wurde dann allerdings so oft verschoben, dass am Ende keine Redaktion mehr fest mit ihm plante.

Peinlichkeitsfaktor: Geht so.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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[youtube GNVcouB2RZQ]

Fotoquelle: Wikipedia Ikone: „Panagia skopiotissa“ in Morsbach / Gemeinfrei

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Kriminelle Linke MdB ?

Erstellt von DL-Redaktion am 30. November 2012

Linke MdB spielen Schottern

Castor 2011 - Metzingen 7852.jpg

Mitglieder einer Partei und dies vor allen Dingen deren Aufrührer mit Sitz im Bundestag weisen schon recht Eindrucksvoll auf ihre Einfallslosigkeit hin, wenn sie denn glauben mit einer Aktion wie „Schottern“ innerhalb der hiesigen Gesellschaft um Anerkennung und Aufmerksamkeit buhlen zu können. Immerhin passen sich solche Aktionen aber dem Niveau an welches die Partei hier auch vor den Landtagswahlen zur Show gestellt hat.

[youtube PxCEO_ysuzk]

Politik können diese Mandatsträger nicht und ein einigermaßen gutes Benehmen haben sie auch nicht aufzuweisen. Kein Wunder, ist doch der Auftritt solcher LeererInnen die beste Erklärung warum die deutsche Bildung seit vielen Jahren in den PISA Studien unter „Ferner liefen“ zu finden ist.

„Von einen der auszog das Fürchten zu lehren“ ist bei dieser Truppe nicht mehr allzu viel übriggeblieben. Da fehlt es nicht nur an Fantasie im entwickeln von Widerständen welche auch von den überwiegenden Teil der Bevölkerung mitgetragen werden, da fehlt es zugleich an den notwendigen Respekt an Einrichtungen welche letztendlich aus dem Steuertopf der Bürgerschaft finanziert wurden.

So kann es nicht die Aufgabe von Mandatsträgern sein, einem kleinen Grüppchen von fanatisierten Sektierern zu Willen zu sein. Diese Art Gruppierungen finden wir auch am rechten Rand der Gesellschaft wieder.

Nachdenklich sollte aber auch das Verhalten der Staatsanwaltschaft machen welche schon den Eindruck der Käuflichkeit hinterlässt. Sollte die öffentliche Sicherheit durch das Verhalten einiger Demonstranten wirklich gefährdet sein, ist der hier erwähnte Ablasshandel nicht gerade angetan das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz zu stärken. Hier bewegt man sich im Fahrwasser von Bananenrepubliken. Mag es vielleicht daran liegen das der Staatsanwalt selber die Bahn nicht benutzt und so persönlich einer solchen Gefahr nicht ausgesetzt ist? Zumwinkel lässt grüßen!

Immunität aufgehoben Ermittlungen gegen Sevim Dagdelen

Der Bundestag hat die Immunität der Bochumer Abgeordneten Sevim Dagdelen (Linke) sowie drei weiterer Mitglieder der Fraktion „Die Linke“ aufgehoben. Die Politiker sollen im Zusammenhang mit einem Castor-Transport in Niedersachsen im Jahr 2010 zum Schottern aufgerufen haben.

 Beim Schottern werden Steine aus dem Gleisbett entfernt – die gefahrlose Fahrt des Zuges ist damit nicht mehr gewährleistet. Es kann zu Unfällen kommen. Daher ist das Schottern verboten. „Während die anderen Fraktionen die Profite der Atommafia schützen, kriminalisieren sie zugleich den Widerstand gegen die Atomkraft. Ich lasse mich nicht einschüchtern“, schreibt Dagdelen gewohnt polternd in einer Stellungnahme. Die vier Politiker hatten im Herbst 2010 wie auch 1500 weitere Atomkraftgegner eine Absichtserklärung zum Schottern unterschrieben. Darin sieht die Staatsanwaltschaft Lüneburg die Aufforderung zu einer Straftat.

Quelle: Ruhr-Nachrichten >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   Proteste gegen den Castor-Transport an den Schienen bei Metzingen: Schottern.

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Sahras seltsames Winden

Erstellt von DL-Redaktion am 18. November 2012

Die linke Sphinx aus dem Saarland

Ein sehr ausführliches und auch aufschlussreiches Interview mit Sahra Wagenknecht, wobei es schon interessant ist dass Journalisten den Politikern mit ihren Fragen nicht schärfer auf den Pelz rücken. So stellt sich die Frage schon, inwieweit mit solch einem Interview gewisse Interessen miteinander verbunden werden?

Nein, den Kapitalismus möchte Frau Wagenknecht nicht, gerade so wie ein Großteil der Bürger auch nicht. Habe ich diese zwei Fakten auf den Tisch liegen muss ich den Bürgern eine klare Alternative anbieten. Genau das macht sie dann nicht und wenn, dann so nebulös dass der Wähler verwirrt zurück bleibt.

Stattdessen wird wieder einmal die böse Presse angegriffen welche ihre Partei ignoriert und im Regen stehen lässt. Eine ewig unverstandene Partei welche nach dem Göttinger Parteitag, Interview Aussage, wieder in der richtigen Spur fährt.

Auffällig auch die Platzierung dieses Interview und die große Berichterstattung in diesem Journal. Nicht für uns auf DL, sondern für Sahra Wagenknecht, wenn sie denn Glaubwürdigkeit verbreiten möchte.

Wie uns zugetragen wurde stammt diese Zeitschrift aus dem Hause Ostermann, wäre demnach eine Hauspostille der FDP. So soll sie unter anderen allen Mandatsträgern in saarländischen Räten kostenlos ins Haus geliefert werden. Der einfache Mann/Frau zahlt am Kiosk dagegen 3,30 Euro für die Wochenausgabe. Lässt sich Sahra nun auch von Mövenpick küssen? Eine interessante Entwicklung, welche viele der im Interview gemachten Aussagen in einem unwirklichen Licht erscheinen lassen.

„Marx zu lesen, lohnt sich auch heute“

„Ich wollte nie die alte DDR zurück, aber ich wollte auch nicht im Kapitalismus leben“, beschreibt Sahra Wagenknecht den Zwiespalt ihrer Gefühle nach dem Fall der Mauer. 23 Jahre später ist aus dem einstigen Bürgerschreck ein gefragter Talkshowgast geworden. Auch ihre Bücher erregen Aufsehen. Mit dem Kapitalismus kann sie dennoch keinen Frieden schließen. Wagenknecht: „Das wäre doch bescheuert.“

Frau Wagenknecht, Sie sind ja nun schon einige Zeit im Saarland, was haben Sie denn entdeckt?

Ich habe ganz viel entdeckt. Wir haben im Sommer hier Urlaub gemacht, sind durch das halbe Saarland Rad gefahren. Die Saarschleife entlang, Mettlach, dann nach Losheim. Selbst bis nach Perl sind wir gefahren, dann an der Mosel lang nach Rheinland-Pfalz. Und natürlich den schönen Saar-Radweg bis Saarbrücken. Am meisten liebe ich den Saargau, der ist wunderschön.

Der Kontrast zwischen Ihrer Heimatstadt Berlin und dem Saarland ist schon beträchtlich.

Ja, aber das macht nichts. Ich bin ja wegen des Bundestages regelmäßig in Berlin, da hab ich Trubel genug und bin immer froh, wenn ich wieder im Saarland lande und ausspannen kann. Wir leben ja richtig auf dem Dorf. Es ist ruhig, das einzige, was man hört, sind Kühe oder es kräht mal ein Hahn. Hier kann man Natur genießen. Und die Restaurants im Saarland sind sowieso viel besser als die Berliner. Also von hier zieht mich nichts weg, hier bin ich glücklich.

Sie haben ja nicht nur Ihren Wohnort gewechselt, sondern seit einiger Zeit auch Ihr Image. Früher haben die Medien Sie als Bürgerschreck dargestellt, der mindestens die Mauer zurückhaben will. Jetzt sind Sie sehr angesehen, werden gerne zu Talkshows eingeladen. Bleibt da bei Ihnen ein fader Beigeschmack? Die Leute, die Sie früher angegriffen haben, laden Sie heute freundlich ein.

Es haben sich zwei Dinge verändert. Zum einen ich selber. Zum anderen aber auch die öffentliche Debatte, die viel kapitalismuskritischer geworden ist. Klar, ich habe vor 20 Jahren schon manches gesagt, was ich heute auch eher abwegig finde. Aber wer verändert sich nicht? Ich war 20, als ich plötzlich in die Bundesrepublik kam. Da hatte ich unglaublich viel Trotz in mir. Ich wollte einen reformierten, attraktiven Sozialismus. Ich wollte nie die alte DDR zurück, aber ich wollte auch nicht im Kapitalismus leben. Dann kam eine Entwicklung, die ich nicht wollte…

Quelle: Magazin Forum >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Sphinx / Urheber Ramessos /gemeinfrei

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Antrag auf Abschaffung

Erstellt von DL-Redaktion am 17. November 2012

Im Saarbrücker Rotlichtbezirk brennt wohl immer noch Licht

File:Antiker Wegweiser zum Bordell von Ephesus.jpg

Oh je, der Puff brennt! Nein nicht der Männer oder Frauen Puff im,  bei den Linken von früher bekannten Rotlichtbezirk in Saarbrücken. Ja Kinder das waren noch Zeiten. Wir schreiben hier vom politischen Puff, dem LINKEN, nein auch nicht den in Saarbrücken sondern den Berliner, dem Bundestag.

Dort werden regelmäßig Anträge gestellt, alle „im Namen des Volkes“ von den dort sitzenden Volks – ver – Tretern. So wurde unter vielen anderen auch ein, nennen wir ihn einmal Angstantrag, gestellt am 29. 02. 2012 welcher bislang noch nicht im Bundestag verhandelt wurde.

Eigentlich gehen Fraktionen mit ihren Anträgen gleich Presseerklärungen um. Wird doch mit  Stellung solcher Anträge auf von der Fraktion ausgehende Aktivitäten aufmerksam gemacht. Möchten doch die Abgeordneten damit ihren „Fleiß“ gegenüber ihrer Wählerschaft und ihren Mitgliedern bekunden.

Nicht aber bei dieser Bundesdrucksache 17-8990 vom 29. 02. 2012 denn hier wird die „Abschaffung der 5 % Klausel“ beantragt.

Nachzulesen unter folgenden Link >>> HIER <<<

Was heißt, innerhalb der Fraktion wird schon Arges geahnt, die Verwesung geht um. Es riecht nach Auflösung und Abschied, das Tafeln geht dem Ende zu und an an den Tafeln wird der Andrang wieder größer. Auch für Backpulver verzehrende Blond-Backen aus dem Pott.

An der Basis wird unterdessen bereits von einen Skandal gesprochen, da dieser Antrag nicht verbreitet wird. Will man verhindern das die Bürger von dergleichen Vorgänge informiert werden? Schämt man sich der sichtbaren Selbstaufgabe welche normalerweise der erste Schritt in den Abgrund ist?

So haben wir auch aus Hessen erfahren das dort in der FDP zur Zeit ein regelrechter Krieg um die ersten vier Listenplätze ausgebrochen ist. Es wird davon ausgegangen statt bisher acht, dieses mal nur vier Mandatsträger in den Bundestag entsenden zu können.

In NRW wurde, den bisherigen Meldungen folgend mit Sahra Wagenknecht ein Export aus der saarländischen Hexenküche auf den ersten Listenplatz vorgeschlagen, was auch so von den Rotaugen-Sektierern abgenickt werden wird. Das darauf Folgende verspricht tiefes Schweigen.

Auch aus RLP werden die Hilferufe immer lauter. Ob sie denn überhaupt noch gehört werden können oder das Wasser schon alles überflutet hat, werden wir am Wahlabend wissen. Wir freuen uns auf den Abend.

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Grafikquell    :   Wikipedia / Antiker Bordell-Wegweiser (Ephesus) gemeinfrei

Source selnst fotografiert
Author Rensi 15:49, 21. Jun. 2009 (CEST)

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Das Knirschen und Krachen

Erstellt von DL-Redaktion am 14. November 2012

Mit links verkracht
und wie immer in der Politik es geht um Geld

Es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Nachbarn, hat ein jedes Mitglied in der Linken sehr viele wenn sie sich in den verschiedensten Strömungen zusammenschließen. Nach dem Zusammenschluss geht es dann gemeinsam gegen den bösen „Halblinken“. So gibt es jeden Tag neuen Streit denn es gibt ja so viele verschiedene Linke. Eine ist Linker als der Andere und jeder hat immer und ausschließlich die letzte Weisheit für sich gepachtet.

Der neueste Streit ist nun zwischen einer Genossin ganz links stehend mit  einer welche nur ziemlich weit links steht entstanden. Ein Streit zwischen Lucy Redler und Sahra Wagenknecht so schreibt es der Berliner Tagesspiegel heute. „Sahra Wagenknecht verkleistert, statt zu klären“, schreibt Redler Sie nennt es tragisch, dass die prominente Genossin mit einem „wilden Mix aus ordoliberalen Bezugnahmen und sozialdemokratischen Inhalten“ Verwirrung stifte.

Eine interessante Rolle hinter den Kulissen scheint auch hier Lafontaine zu spielen hielt er doch noch am 02. 06. 2011 eine Rede bei den Kongress von Marx 21. In unseren Artikel „Realos gegen Sektierer“ berichteten wir am 04. 06. 2011 ausführlich darüber und wiesen auch auf die Gefahren für die Partei hin. Hier scheint sich auf jeden Fall neuer Sprengstoff anzusammeln, sind doch die verschiedensten Strömungen von Beginn an nur auf ihr eigenes Wohl bedacht.

Hier der Artikel aus dem Tagesspiegel:

Mit links verkracht

Hintergrund ist ein seit Monaten schwelender Machtkampf im linken Flügel. Im Zentrum steht die Gruppe Antikapitalistische Linke (AKL). Wagenknecht hatte vor drei Jahren deren Gründungsaufruf maßgeblich geprägt. Sie zog sich aber bald zurück. Viele ihrer Mitstreiter sind inzwischen Mitglied bei „Freiheit durch Sozialismus“ – der Verein ist nach einem Slogan von Ex-Parteichef Oskar Lafontaine benannt. Die Begründung: Die AKL wolle offizielle Bundesarbeitsgemeinschaft in der Linkspartei werden – mit dem Anspruch auf Delegiertenmandate auf Parteitagen und Geld aus der Parteikasse. Damit, so die Wagenknecht-Vertrauten, werde eine „territoriale Parallelstruktur zur Partei aufgebaut, die (…) zu Selbstbeschäftigung führt“. Wohl zunehmen würden die Differenzen, weil die „Sozialistische Alternative“ (SAV) ihre Mitglieder aufgerufen habe, der AKL beizutreten.

Die SAV ist eine trotzkistische Organisation. Laut Verfassungsschutz hat sie als deutsche Sektion eines Dachverbandes mit Sitz in London rund 400 Mitglieder, sie verfolge – wie zuvor bereits das Netzwerk Marx 21 – die gezielte Unterwanderung der Linkspartei. Redler ist SAV-Bundessprecherin und Mitglied des Berliner AKL-Koordinierungskreises. Im SAV-Aufruf zur Linkspartei heißt es, dass nicht der „auf Integration in das kapitalistische System orientierte Flügel“ die Oberhand gewinnen dürfe „und die Partei somit als Instrument für den Klassenkampf verloren ginge“. Redler nennt es „ein Gerücht“, dass die SAV versuche, die AKL zahlenmäßig zu dominieren.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

Hier das in den Artikel angesprochene Interview mit Lucy Redler vom 04. 02. 2012:

„Es muss einen Wechsel geben“

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Grafikquelle   :    Tauziehen beim Militär: Freshmen der U.S. Naval Academy in Annapolis, Maryland

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Sahra macht den Knecht !

Erstellt von DL-Redaktion am 2. November 2012

Sahra macht erneut den Knecht in NRW

Datei:Sahra-wagenknecht.jpg

Die Ankündigung der LINKEN  Sahra Wagenknecht auf den Listenplatz Nummer Eins in NRW zu setzen ist keine Überraschung sondern war vorauszusehen. Wer, wenn nicht sie sollte denn noch bereit sein sich für diesen Posten zur Verfügung zu stellen? Zeigt sie doch schon allein durch ihren Werdegang auf, wo diese Partei heute steht.

Wo sonst als in NRW hätte sie antreten können um noch ein Mandat erhaschen zu können. Da sie im Osten als bekennende Kommunistin  nicht mehr akzeptiert wird, bleibt ihr einzig die Flucht in das bevölkerungsreichste Bundesland. Selbst im Saarland wäre die Erreichung des Ziel, aufgrund der geringen Einwohnerzahl, auch bei Bundesweiten fünf Prozent, höchst unsicher. Also werden Zweit- Wohnungen angemietet was für viele schon aus finanziellen Gründen nicht möglich ist.

Eine reiche Sozialistin ist auch hier klar im Vorteil.

Was wären denn auch die Alternativen? Wie sähen diese denn aus? Wo sind die Typen welche als Leitfiguren noch wahrgenommen werden? Das Ausgangsmotto „Wir wollen anders sein als andere Parteien“ ist längst verbraucht und die Partei zu einen „Wünsch dir Was“ Wahlclub verkommen in der/m jede/r nur auf seine privaten Vorteile aus ist. Hier noch einmal ein Angebot aus dem „reichhaltigen“ Angebot, dem Fundus der LINKEN:

[youtube PxCEO_ysuzk]

Auch könnte die vorstehende Verleihung des Doktor Titels letztendlich den letzten Ausschlag zu dieser Kandidatur gegeben haben. Reiht man sich doch unter dem Motto „Titel braucht das Land“ endgültig in die Reihe der anderen Parteien ein. Die Partei formuliert dieses natürlich ein wenig anders und schreibt „Gesichter, kluge und klare Köpfe“ brauchen wir. Ein Hut hebt hier natürlich weit über die Basis hinaus.

Während in NRW klar Schiff gemacht und versucht wird, sich das Schaufenster mit fremden Modepuppen aufpeppen, Barbie im flotten Zweiteiler, sorgt an anderer Stelle sogar ein Parteiloser für helle Aufregung. Im Wahlkreis Cottbus hat der ehemalige Bundesrichter Neskovic noch nicht einmal seine erneute Kandidatur angekündigt und trotzdem ist seine Wiederaufstellung äußerst umstritten.  Hatte es doch dieser gewagt eine Meinung gegen den Mainstream der Partei zu äußern. Wir berichteten am 25. 10. 2012 in den Artikel „ Die Linke Streitkultur“ darüber.

Auffällig, zwei Linke in fremden Revieren. Da haben wir jetzt nach den „Echten Linken“ und vielen Anderen mehr endlich auch die „Fremden Linken“.

Dabei war auch voraussehbar das dieser vorgespielte Burgfriede brüchig wird sobald die Kandidatenkür für die Bundestagswahl ansteht. Nicht anders als zu jeder anstehenden Wahl wo Mandate in der Linken verteilt werden. Hochzeiten für die Partei in der ein jeder glaubt als Mandats Linker, wieder ein neuer Linker, prädestiniert zu sein und natürlich besser als jeder andere ist. Da hilft auch das schimpfen auf Steinbrück nicht viel, denn in keiner anderen Partei ist die Mitnahme Mentalität ausgeprägter als gerade bei den Linken.

Die Auseinandersetzungen werden härter denn je zuvor, ist es doch ein hoffnungsloses Wunschdenken den Wahlerfolg aus dem Jahre 2009 wiederholen zu können. Die Partei zerlegt sich seitdem kontinuierlich wieder in ihre Einzelteile und die Führung wird froh sein, wenn die fünf Prozent Hürde überschritten wird. Viel zu wenig an politischen Inhalten  ist in der ablaufenden Legislaturperiode bei der Bevölkerung angekommen. Dafür aber umso mehr an innerparteilichen Auseinandersetzungen.

Sahra Wagenknecht ist Spitzenkandidatin

der NRW-Linken bei der Bundestagswahl

Die Linkspartei in Nordrhein-Westfalen hat sich auf Sahra Wagenknecht als ihre Spitzenkandidatin für den Bundestag festgelegt. Der in Herne tagenden Landesrat als höchstes Gremium zwischen den Parteitagen entschied am Donnerstag mit sehr großer Mehrheit, die 43-jährige stellvertretende Vorsitzende von Partei und Bundestagsfraktion auf Platz eins der Landesliste für die Wahl im Herbst 2013 zu setzen, wie Parteisprecherin Irina Neszeri mitteilte.

Den Antrag „Sahra an die Spitze“ hatten mehrere Bundestagsabgeordnete aus NRW – Matthias Birkwald, Sevim Dagdelen und Andrej Hunko -, zahlreiche Kreisvorsitzende sowie auch der Landesvorsitzende Rüdiger Sagel gestellt.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Warum nicht Roosevelt

Erstellt von DL-Redaktion am 30. August 2012

Wie die Marxistin Sahra Wagenknecht
auf den Ordoliberalen Ludwig Erhard hereinfällt

Datei:Sahra-wagenknecht.jpg

Einen Interessanten Artikel von Ulrike Herrman finden wir heute auf der Webseite des KV Herne.

Wie schrieb einer unserer Informanten:

„Gesagt ist nicht gehört
gelesen ist nicht verstanden …“
(Auszüge aus einem chines. Sprichwort)

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin der »tageszeitung« (taz). Sie ist ausgebildete Bankkauffrau und hat Wirtschaftsgeschichte und Philosophie an der FU Berlin studiert. Von ihr stammt das Buch »Hurra, wir dürfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht« (Westend 2010)

Warum nicht Roosevelt?

Sahra Wagenknecht hat Ludwig Erhard gelesen. Und sie macht kein Geheimnis daraus. Seit geraumer Zeit lässt sie kaum einen Anlass aus, den christdemokratischen Wirtschaftsminister und Bundeskanzler zu zitieren. Diese Strategie hat sich für sie gelohnt. »Der Spiegel« nennt sie »erzliberal«, in Talkshows ist sie Dauergast, und Gregor Gysi kann sich vorstellen, dass sie seine Nachfolgerin wird. Ironisch kommentierte er, Wagenknecht habe ja »nicht nur Karl Marx, sondern auch Ludwig Erhard gelesen – und verstanden.«

Bleibt die Frage: Was hat Wagenknecht da eigentlich gelesen – und verstanden? Sie bezieht sich auf Erhard wie auf eine Autorität, was bei den meisten Zeitgenossen den durchaus gewollten Eindruck hinterlassen dürfte, dass dieser Ordoliberale ein hochkomplexes theoretisches Werk hinterlassen habe. Das ist falsch. Erhards Buch »Wohlstand für alle« ist vielmehr eine ausufernde Wahlkampfschrift, die pünktlich zur Wahl 1957 erschien. Das Werk stammt auch gar nicht von ihm allein, sondern ist »unter der Mitarbeit« des Handelsblattjournalisten Wolfram Langer entstanden. Der theoretische Gehalt ist gering, denn wie für eine Wahlkampfschrift zu erwarten, besteht sie in großen Teilen aus Selbstlob – und aus Kritik am politischen Gegner SPD.

Um die zentralen Botschaften kurz zusammenzufassen: Von Umverteilung hält Erhard gar nichts. Der »Wohlstand für alle« soll stattdessen durch rasches Wachstum gewährleistet werden. Dieses Wachstum entsteht für ihn gleichsam naturwüchsig, sobald die Freiheit der Unternehmer garantiert ist. Zu dieser Freiheit gehört, Kartelle und Monopole entschieden zu bekämpfen, so dass sich jede Firma im Wettbewerb bewähren kann – und muss. Denn Freiheit ist auch Verantwortung. Wer sich am Markt nicht behaupten kann, wird mit dem Untergang bestraft.

Gegen manche dieser Thesen ist nichts zu sagen. Wer will schon ein Monopol? Auch hat Erhard richtig erkannt, dass die Löhne entsprechend der Produktivität steigen müssen, wenn es nicht zu einer Nachfragelücke kommen soll. Damit war er weiter als die heutige CDU oder SPD, die beide begeistert Lohndumping betreiben und ernsthaft glauben, schlecht bezahlte Leiharbeit sei ein ökonomischer Fortschritt. Trotzdem tut man Erhard nicht unrecht, wenn man seine Theorie als äußerst beschränkt bezeichnet. Denn sie befasst sich nur mit den Märkten der Realwirtschaft. Das Wort »Bank« kommt in dem ganzen Buch – und es hat immerhin 429 Seiten – kein einziges Mal vor. Auch Geld spielt keine Rolle, genauso wenig wie die Kreditvergabe. Von Finanzmärkten ist sowieso nicht die Rede. Auch nicht von Spekulation, Immobilienblasen oder Crashs.

Es ist daher eher absonderlich, dass Sahra Wagenknecht ausgerechnet Ludwig Erhard zitiert, um Wege aus der Eurokrise aufzuzeigen und die Banken als »Zockerbuden« zu attackieren. Denn, wie gesagt, derartige Themen kommen bei dem Ordoliberalen gar nicht vor. Offensichtlich ist nur der taktische Gewinn. Es macht natürlich Spaß, als Linke der CDU vorzuhalten, dass sie nicht jenen »Wohlstand für alle« generiert, den einer ihrer Gründungsväter versprochen hat. Allerdings ist diese Strategie nicht neu. Erhard verfiel auf den Titel »Wohlstand für alle«, weil er sich als den echten Sozialdemokraten positionieren und die SPD enterben wollte. Wie seinem Buch zu entnehmen ist, verstand sich Erhard – nicht nur scherzhaft – als der wahre Vollstrecker von Marx.

Mehr als fünfzig Jahre später stellt sich die Schlachtordnung also wie folgt dar: Die bekennende Marxistin Sahra Wagenknecht ist ganz stolz darauf, Erhard zu beerben, dessen ganzer Stolz es war, die Marxisten zu beerben. So kann man sich im Kreis drehen, bis zwischen Linken und Konservativen vollste verbale Konvergenz erreicht ist.

Manche fragen sich, warum »FAZ«-Herausgeber Frank Schirrmacher oder CSU-Querulant Peter Gauweiler so begeistert von Wagenknecht sind. Doch dieses Rätsel löst sich, wenn man wahrnimmt, wie eigenwillig Wagenknecht Erhard rezipiert. Nun wäre es noch zu verkraften, wenn sie sich nur aus taktischen Motiven auf Erhard beriefe. Doch dahinter verbirgt sich auch eine theoretische Übereinstimmung. So wenig wie Erhard kann oder will auch Wagenknecht etwas mit der Kategorie Geld anfangen.

Quelle:   Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Linke empfehlen Griechen

Erstellt von DL-Redaktion am 20. August 2012

Sie müssen sich selbst helfen !

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Heute ein Beispiel wie schnell sich lockere Sprüche von PolitikerInnen als billige Polemik entlarven lassen. Laut einer dapd Meldung in der Freien Presse aus Sachsen fordert Sahra Wagenknecht in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom heutigen Tag:

„Griechenland soll nach Ansicht der Partei Die Linke weitere Finanzierungslücken selbst schließen. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montagausgabe) schlug Parteivize Sahra Wagenknecht dazu beispielsweise eine einmalige Millionärsteuer vor.

Der griechische Staat kann seine Liquidität einfach über eine einmalige fünfzigprozentige Solidarabgabe auf die Vermögen der griechischen Millionäre sichern“, sagte die Bundestagsabgeordnete.

Eine weitere Milliardenspritze der EU lehne ihre Partei ab, da diese „nur an die Banken“ fließe.“

Ist es nicht seit langen bekannt das griechische Millionäre ihre Vermögen schon lange auf ausländische Banken deponiert haben und der heimische Staat auf diese Gelder nicht zugreifen kann? Im übrigen genauso wenig wie die deutschen Politiker auf die Gelder von im Ausland lebenden Bürgern wie z.B.  Schumacher, Beckenbauer und Co..

Wäre es nicht angebrachter erst einmal im eigenen Land für Ordnung zu sorgen? Dazu fehlt ihr hier die Macht, über welche sie in Griechenland erst recht nicht verfügt. Das Resümee: Nichts als leere Sprüche.

Wird sie mit der Hilfe solcher Leeraussagen wohl wieder 100 Bücher mehr verkaufen?

Haben nicht verschiedene Politiker aus verschiedenen anderen Parteien in den letzten Wochen zumindest ähnliches verlauten lassen und sind dementsprechend hart kritisiert worden, oder haben wir das alles nur wieder falsch verstanden da wir es nicht richtig verstehen wollen ?

Quelle: Freie Presse >>>>> weiterlesen

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a@a avlomonas beach serifos greece

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Wagenknecht Interview

Erstellt von DL-Redaktion am 18. August 2012

„Die Illusion ist, dass es so weitergeht“

File:Sahra Wagenknecht-01.jpg

Hier ein ausführliches Interview mit Sahra Wagenknecht über die augenblickliche Finanzlage in Europa. Da sie in diesem Jahr ein Buch mit dem Titel: „Freiheit statt Kapitalismus“ herausbrachte sollte man natürlich eine jede von ihr ausgehende Aktion als allererstes einmal als Werbung für ihr Buch ansehen. Sie nutzt neutral gesehen, die Partei und ihre Stellung innerhalb der Fraktion aus, um die Verkaufszahlen für ihr Buch hoch zu puschen. Wohlgemerkt, das machen andere Politiker aus  allen anderen Parteien genau so und die Bevölkerung registriert dieses dann unter Nebeneinkünfte unserer armen Abgeordneten. Ist das etwas anderes als gelebter Kapitalismus einer Kommunistin?

Ob sie denn letztendlich mit ihren Thesen Recht hat oder aber die Thesen der anderen Seite die Richtigen sind, wird leider erst die Zukunft zeigen. Im Unrecht ist sie aber mit dem Titel des Buches „Freiheit statt Kapitalismus“. Denn der Titel impliziert dem Leser das Freiheit unter irgendeinen anderen „Ismus“ möglich wäre und das ist, wie es die Geschichte nachhaltig beweist, grundlegend falsch. Der Titel belegt außerdem das sie keinesfalls mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen hat! Was auch nicht weiter wichtig wäre wenn es nicht immer wieder anders von ihr behauptet würde. Ob wir denn den Kommunismus, Sozialismus, Katholizismus oder was für einen Ismus auch immer durchleuchten, die Freiheit versprechen sie alle, halten  konnte dieses Versprechen in der langen Menschheitsgeschichte niemand. Warum also sollte Mensch diesesmal ausgerechnet einer Partei vertrauen, welche schon in ihren eigenen Reihen die Demokratie schleift?

„Die Illusion ist, dass es so weitergeht“

taz: Frau Wagenknecht, reden wir über Geld. Wo haben Sie Ihr Geld?

Sahra Wagenknecht: Wir haben uns gerade ein gemeinsames Haus gekauft. Daher habe ich nicht die Sorge „Wohin mit dem Geld?“.

Also in Betongold investiert?

Das Haus ist für uns und keine Anlage. Sonst hätte ich mein Geld bei der Sparkasse. Deren Geschäftsmodell ist noch das vertrauenswürdigste.

Haben Sie Aktien?

Nein. Wenn Aktienkurse steigen, weil Leute entlassen werden, will ich davon nicht profitieren.

Also aus moralischen Gründen?

Ja, außerdem habe ich keine Lust und keine Zeit, mich dauernd mit Kursbewegungen zu befassen.

Sie gehören als Abgeordnete zu den Besserverdienenden. Haben Sie damit ein Problem?

Ich bin bekanntlich für eine stärkere Besteuerung von Besserverdienenden. Es ist schändlich, wenn die einen immer mehr verdienen und andere trotz Vollzeitjobs nicht von ihrer Arbeit leben können. Deshalb brauchen wir außerdem einen Mindestlohn von 10 Euro.

Ist es kein Widerspruch, im Namen von Hartz-IV-Empfängern zu reden, aber selbst relativ reich zu sein?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Author Gorinin

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Sahra goes to Hollywood !

Erstellt von DL-Redaktion am 9. August 2012

HOLLYWOOD – ruft Sahra Wagenknecht

File:Hollywood sign 354080327.jpg

Na wenn das keine Schlagzeile ist! Und das noch auf fast nüchternen Magen. Es ist ja unglaublich wie schnell heute ein Star gemacht ist.

Da geht der gute Gregor gestern zur Presse und schon lesen wir wie aus einer Sumpfdotterblume eine Heldin wird.  Ja der Gregor macht das schon, auch ohne die Unterstützung von Oskar. Und das  noch über Nacht! Und verschiedene Dumpfbacken in der Partei beschweren sich darüber, von der Presse nicht für voll und entsprechend akzeptiert zu werden. In Wirklichkeit haben sie wahrscheinlich ihr Handwerk schlecht oder gar nicht gelernt und vermögen es nicht Schlagzeilen zu produzieren.

So schnell können sich auch für Berichterstatter die Situationen ändern, stellt sich doch nach der gestrigen Frauenverunglimpfung durch Gysi die große Frage wie denn das Drehbuch im Detail aussehen wird. Nach dem gestrigen Strip durch Gysi ließe sich auch ein Pornofilmchen, so für die höheren Kreise mit Sicherheit gut verkaufen.

Das öffnen einer Rose welche bislang eher ein Schattendasein führte. Das Einführen von Männern aus den besseren Kreisen unter den Titel: „Wie Sekt und Kaviar den Charakter verdirbt“. Für die LINKE Partei auch als Werbetrailer in den kommenden Wahlkämpfen zu verwenden, wird doch so direkt auf die Klientele der LINKEN hingewiesen. Auf die der Führungselite zumindest. Wäre so ein Film doch auch als möglicher Hinweis auf die Aufstiegsmöglichkeiten in der Partei zu sehen. Wo gibt es das denn sonst heute noch das aus eine(r) Tellerwäscher(in) ein(e ) Millionär(in) werden kann. Auf den schnellsten Weg von der Ideologie in die Idiotie. „Made by the left.“ Wie unser Informant mitteilt soll Oskar Lafontiene in einer weiteren Rolle als Darth Vader mitwirken.

HOLLYWOOD:
SAHRA WAGENKNECHTS LEBEN WIRD VERFILMT

File:Rolled out red carpet at Universal Studios Hollywood.JPG

Rolled out red carpet at Universal Studios Hollywood

Das Leben der deutschen Politikerin Sahra Wagenknecht soll in Hollywood verfilmt werden. Wie ein Sprecher der Produktionsfirma 20th Century Fox am Mittwoch in Los Angeles erklärte, werde der Film mit dem Titel „Red Life“ im Jahr 2014 in die Kinos kommen. Das Biopic solle das internationale Geschäft von 20th Century Fox beleben. Zum Inhalt des Spielfilms wurde nur bekannt, dass er die menschliche Seite Wagenknechts beleuchten soll.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die Pirouetten der Sahra W

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Juli 2012

Wagenknecht dreht sich weiter im Meinungs – Kreisel

Datei:Sahra Wagenknecht-02.jpg

Was heute hui, war gestern pfui so in etwa könnten die seltsamen Wandlungen der Sahra Wagenknecht gesehen werden. Wo sie gestern noch als Kommunistin die Fähnchen von Karl Marx, „Religion ist Opium fürs Volk“ in den Wind hängte, werden heute die Weisheiten eines Jesus von Nazareth „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ verkündet. Gestern war noch die Marktwirtschaft das Böse und der Zerstörer dieser Linken Welt,  heute schon ist es an der Zeit auch in der Marktwirtschaft ökonomische Ansätze zu erkennen welche richtig und unterstützenswert sind.

Ja, genau das war bereits des öfteren ein Thema auf DL und viele male wurde die ideologische Ausrichtung der Partei als einseitig kritisiert. Nun ist ausgerechnet der berühmte Groschen bei Sahra Wagenknecht gefallen? Ausgerechnet Sie ruft die Partei nun zur Offenheit auf und rät ihren Genossinnen und Genossen die Konzepte der anderen Parteien nicht zu ignorieren?

Wie sagt der Volksmund schon, welcher nun wohl auch von verschiedenen LINKEN entdeckt wurde: „In der Not frisst der Teufel Fliegen“. Schließlich stehen wir ein Jahr vor den nächsten Bundestagswahlen und müssen wählbar werden? Der Strick, die Verbindung mit den Trögen der Nation droht zu zerreißen? Weg aus der Selbstisolierung aus den Randgruppen, ab auf den Weg in Richtung Mitte der Gesellschaft.

Wir sehen sie jetzt treten in ihren Hamsterrädern, die hier immer wieder aufgezählten Sektierer und Spinner. Die, denen jetzt erst einfällt in ihren Rädern einst die Bremsen demontiert zu haben um alles was sie an Kraft und Ideen hatten, nämlich nichts, in die Partei zu stecken. Die verblendeten Fahnenschwenker und einsamen DDR Hymnen Sänger die jetzt Gefahr laufen als Schandfleck in dieser Partei angesehen und auf die Seite geschoben werden, von der von ihnen Angebeteten. Hat das Leben zwischen Sekt und Kaviar erste Früchte getragen?

Erinnern sich die Älteren unter uns noch an die Wundertüten welche in unserer Kindheit an den Kiosken verkauft wurden, ähnlich den heutigen Überraschungseiern? So ist die Linke heute. Sie gibt sich nach  Außen in einer schönen Verpackung, niemand aber weiß genau was da drinnen ist. Die schnellen und überraschenden Wechsel sind ein Hinweis darauf, wie schlecht und konzeptionslos die Partei strukturiert  ist.

Wagenknecht ruft Linke zu Offenheit auf

Wagenknecht sprach sich überdies gegen die Schaffung eines europäischen Bundesstaates aus. „Ich glaube nicht, dass er demokratisch organisierbar wäre“, sagte sie. Das Europäische Parlament sei „viel zu weit weg von den Wählern“. Gebraucht werde „ein Europa der Staaten, die in sich als Demokratien organisiert sind“ und das sich gemeinsame Regeln gebe.

Quelle: Sueddeutsche >>>>> weiterlesen

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Quelle Eigenes Werk
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Ein neues Sommermärchen

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Juli 2012

Wie wir schon zur Karnevalszeit fest- stellen durften,

wird die LINKE immer mehr zu einer Privat-Partei. So konnten wir in der letzten Woche in der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ in einen Gastbeitrag von Sahra Wagenknecht lesen, das privates auch politisch gesehen werden muss. Sie verteidigte dort die Meinung das einer welcher die Liebe hochhalte gleichzeitig verpflichtet ist den Allmachtsanspruch der Wirtschaft entgegen zu treten.

Das so ein Beitrag zu einen Bibelbuch ausgerechnet von einer sich zum Kommunismus bekennenden Sahra Wagenknecht geschrieben wird, ist erneut ein Hinweis auf die allzu rasche Wendefähigkeit  in der Politik. Niemand kann sich darauf verlassen das Morgen noch das gültig ist was gestern gesagt wurde.

Das Hohelied der Liebe,  aus dem Korintherbrief 13,1-13, sei der unausgesprochene Vorwurf an eine Zeit, „in der es ungleich höher honoriert wird, sinnlose Finanzgeschäfte zu erfinden um damit  schnellstmöglich Milliardenbeträge zu verschieben, als sich darum zu kümmern, dass alte Menschen liebevoll versorgt werden“, schreibt die Politikerin.

Das Hohelied der Liebe aus dem 13. Kapitel des 1. Korintherbriefes des Paulus von Tarsus ist ein Hymnus an die Liebe:

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, /
hätte aber die Liebe nicht, /
wäre ich ein dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte /
und alle Geheimnisse wüßte /
und alle Erkenntnis hätte; /
wenn ich alle Glaubenskraft besäße /
und Berge damit versetzen könnte, /
hätte aber die Liebe nicht, /
wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, /
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, /
hätte aber die Liebe nicht, /
nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, /
die Liebe ist gütig. /
Sie ereifert sich nicht, /
sie prahlt nicht, /
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, /
sucht nicht ihren Vorteil, /
läßt sich nicht zum Zorn reizen, /
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, /
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, /
glaubt alles, /
hofft alles, /
hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf. /
Prophetisches Reden hat ein Ende, /
Zungenrede verstummt, /
Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen, /
Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt, /
vergeht alles Stückwerk.
Als ich ein Kind war, /
redete ich wie ein Kind, /
dachte wie ein Kind /
und urteilte wie ein Kind. /
Als ich ein Mann wurde, /
legte ich ab, was Kind an mir war.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel /
und sehen nur rätselhafte Umrisse, /
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. /
Jetzt erkenne ich unvollkommen, /
dann aber werde ich durch und durch erkennen, /
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; /
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

Konkret sei die Vorherrschaft der kapitalistischen Wirtschaft eine Bedrohung für die Liebe. „Wo Brutalität herrscht, Ausbeutung zunimmt und Hass gepredigt wird, schwindet das Terrain, auf dem Liebe gedeihen kann“, schreibt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende in dem Beitrag. Wer Liebe als das Wertvollste im menschlichen Leben verstehe, müsse deshalb Gesellschaftsverhältnisse mit Unbehagen sehen, „in denen das menschliche Zusammenleben mehr und mehr kommerzialisiert und ökonomisiert wird“.

Wenn ich von Politkern oder Politikerinnen so etwas schwülstiges lese könnte mir immer speiübel werden. Sicher, die Ausbeutung, der Hass, das Denunzieren, das Lügen und Betrügen habe viele der hier lesenden und schreibenden in der Partei von Wagenknecht am eigenen Leibe erfahren dürfen. Sicher kann sie jetzt einen alten Mann liebevoll versorgen. Und sicher ist dieses alles heute, so wie sie sagt, tradiertes linkes Gedankengut.

Da werden im Laufe der nächsten Jahre noch viele weitere, immer schon tradierte linke Bräuche eingeführt werden. Denken wir doch nur an die Jugendweihe, der morgentliche Appell vor der Nationalflagge und das Singen der Nationalhymne. Haben die „Goldene Zeiten“ für  Scharlatane schon begonnen ?

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Fotoquelle: Wikipedia / Paulus von Tarsus – Urheber user:AngMoKio /

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Eine Talkshow im Zweiten !

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Juli 2012

Politiker eben ! Idiotische Erklärungen für Idioten

File:Wagenknecht, Sahra, 2013.JPG

Da durften wir sie wieder einmal bewundern, die Ikone der LINKEN mit Namen Sahra Wagenknecht. Es war eine Runde wie immer, gestern Abend im ZDF, nichts Besonderes. Belegt wurden die üblichen Allgemeinplätze, wenn es um den Kapitalmarkt geht und die Fragestellung der Gastgeberin Maybrit Illner war sehr rücksichtsvoll und nur wenig kritisch. Es ist schon auffällig, dass in solchen Sendungen die den Zuschauer interessierenden Fragen nicht gestellt werden und dementsprechend nicht beantwortet werden können.

Überzeugend und klar waren wie immer, wenn es um das Kapital geht, auch die Aussagen zur Sache von Sahra Wagenknecht, welche sich schon ein großes Wissen über die Vorgänge auf den Kapitalmarkt erarbeitet hat. Eine gute Verkäuferin ihrer Themen zum Vorteil ihrer Partei stellt sie damit aber nicht da. Das Ganze hört sich, da zu wenig pointiert und nuanciert, eher wie ein stereotypes herunter Gerassel eines einstudierten Textes an. Da kommt keine Empathie auf, da schwingen keine Gefühle mit.

Wo bleibt der Humor oder auch Witz einer Vortragenden, die Herausforderung die Zuhörer mit Worten an sich fesseln zu wollen, so das der Bedarf nach Mehr geweckt wird? An und für sich ein Plus, eine Marke von Linken Intellektuellen. Je trockener der Stoff und schwieriger das Thema, um so wichtiger ist eine Auflockerung der oder des Vortragenden. Das schafft aber auch Lafontaine nicht und damit haben beide die große Gemeinsamkeit eines unterschwelligen Fanatismus. Als positives Beispiel sei hier einmal Gregor Gysi genannt.

Die Auflockerung gestern kam dagegen ausgerechnet von einen Konservativen in der Person von CDU-Mann Wolfgang Bosbach. Mitten in der Sendung erzählte dieser folgenden Witz: Der Junge erzählt darin seiner Mutter, er habe heute zwei Euro gespart, weil er dem Bus hinterhergelaufen sei. Die Mutter entgegnet: „Wärst du dem Taxi hinterhergelaufen, dann hättest du sogar zehn gespart.“

Dabei wird Bosbach mit Sicherheit nicht zum erzählen von Witzen eingeladen. Aber er schafft es in diesen Runden die so wichtige Lockerheit einzubringen. Er hat die Fähigkeit der launischen Zuspitzung, den Mut zum Jovialen welche heute für den Zuhörer so wichtig ist. Wird doch durch diese Art des Vortrages ein für viele Zuschauer sehr schwer verständliches Thema plötzlich  interessant und bekommt erst so die entsprechende Aufmerksamkeit.

Genau das ist der Punkt an welchen es den heutigen LINKEN an jeder Ecke und an jedem Ende  fehlt. Das Lachen über sich selbst, über die eigene Unvollkommenheit, dass Eingeständnis über die Unwichtigkeit des Einzelnen womit wir dann ja auch schon beim Sozialismus wären welchen diese verkaufen möchten. Ein jeder in der LINKEN hat die Weisheit mit dem Löffel gefressen, muss immer im Recht sein und und sieht nur seinen eigenen Weg als den alleinigen richtigen an. Fahrt in die Welt hinaus und seht euch die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Wege an.

Wie heißt es heute in der Zeitung Welt online: „Denn das Zugeknöpfte, Steife, ja Humorlose, das bisweilen in den kühl formulierten, aber wie immer scharf zugespitzten Sätzen Wagenknechts durchscheint, kam angesichts von Bosbachs Bus-Witzen nur noch deutlicher zum Vorschein.“

Den Vogel des Abends schoss allerdings Michael Kemmer, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken ab. Dieser sah den  Anteil fehlerhafter Beratungen in den Filialen als sehr gering an, welche aber immer noch als Stoff für „Krawallsendungen wie Panorama oder Monitor“ ausreichend sei.

So schön kann Talk sein, wenn Lobbyisten mal die Maske fallen lassen und wenn das sorgsame Gegeneinandergerede mal einen kleinen, kurzen Blick in die Hinterzimmer der Macht erlaubt und in die Denkweisen, die man dort offensichtlich pflegt.

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Author Wolkenkratzer / Own Work

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Mit Tee und Empathie

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Mai 2012

Also nix mit Camping – Kaviar schmeckt besser.

Occupy zieht um die Welt und macht damit auf die Finanzskandale und internationalen Demokratiedefizite  aufmerksam. Der Journalist Raphael Kempf nimmt uns mit auf eine weite Reise durch die Protestcamps von London bis Santiago de Chile.

Zuvor einige Impressionen aus Frankfurt. Einer unserer Leser, welcher in Frankfurt dabei war schrieb uns folgendes: „Sahra Wagenknecht war schon da und zwar wie immer in schwarzem Kostüm. Sie reihte sich aber nicht in die Demo ein, sondern spazierte wie Klaus Ernst „abseits„ der Demonstrationsgruppen. Damit wurde sie besser gesehen !!!“

[youtube b7YsxvKCaLY]

Amir Imran, der von Anfang an dabei war, führte uns durch das Occupy-Camp vor der St Paul’s Cathedral in London.1 „Mein Zelt steht da hinten, neben der Technikzentrale mit dem Internetanschluss. Wir sind ja ständig in Kontakt mit den anderen Occupy-Gruppen. Außerdem posten wir täglich auf Facebook. Das hier ist die Küche. Da holen wir uns Frühstück, Mittag- und Abendessen. Und hier ist das ,Tea and Empathy‘-Zelt. Da steht sogar ein Klavier drin, und es gibt kostenlos Tee und Kaffee.“

Am 28. Februar wurde das Zeltlager von der Polizei geräumt. Seit dem 15. Oktober 2011 hatte Amir Imran Tag und Nacht in dem Protestcamp im Herzen Londons verbracht und es nur zweimal in der Woche verlassen, um an der Uni seine Seminare zu besuchen. Der 24-Jährige war damals neu in der Stadt. Er war erst ein paar Monate zuvor nach London gekommen, um sein Journalismusstudium abzuschließen.

Imran kommt aus Malaysia, wo strenge Gesetze herrschen. „Wer auch nur in den Verdacht gerät, die Harmonie und die öffentliche Ordnung zu stören, wird verhaftet. Ich war in einer Gruppe, die für die Versammlungsfreiheit gekämpft hat. In Malaysia darf man nicht einfach so auf die Straße gehen. Hier ist das alles viel einfacher!“ Für ihn war es ganz selbstverständlich, sich den Aktivisten von „Occupy the London Stock Exchange“ (Besetzt die Londoner Börse) anzuschließen.

Die globale Occupy-Bewegung, die ihren ersten Auftritt am 17. September 2011 im New Yorker Zuccotti Park(2) hatte (Occupy Wall Street, OWS), ist von den spanischen Indignados (Empörte), aber auch vom Arabischen Frühling inspiriert. Zwar unterscheidet sich die Situation in London von der in New York, Madrid oder Tel Aviv und die politischen Forderungen sind zugegebenermaßen zuweilen recht nebulös. Doch trifft man überall auf das gleiche Unbehagen an einer Politik, die sich der Kontrolle durch die Bürger entzieht, und einer sich immer nur bereichernden Oligarchie. Für allgemeine Begeisterung sorgt indes das Gefühl, Teil einer globalen Bewegung zu sein. Ungeachtet der verbreiteten Wunschvorstellung, die Proteste auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, stellt sich die Frage, ob man bei dieser Bewegung tatsächlich von einem „globalen Volk im Kampf“ sprechen kann.

Quelle: Le Monde diplomatique >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :    Anonymous-Aktivisten mit Guy Fawkes-Masken

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LINKER Saar Bewerbertest

Erstellt von Gast-Autor am 15. Mai 2012

In der Saarbrücker Zeitung vom 16.05
Seite B2 ist zu lesen, ich zitiere:

“Linke will Bewerber genauer prüfen

Saarbrücken. Als Konsequenz aus dem Auseinanderbrechen mehrerer Linken-Fraktionen in Stadt- und Gemeinderäten (die SZ berichtete) will die Partei vor der nächsten Kommunalwahl im Jahr 2014 genauer hinsehen, wer auf ihren Listen Kandidiert. “Lieber weniger Fraktionen, die sich klar zu den Zielen bekennen, als ein Sammelsurium von Persönlichkeiten, von denen man nicht weiß, für was sie eigentlich stehen”, sagte der Fraktionschef im Landtag, Oskar Lafonatine. Von den rund 200 Mitgliedern, die im Jahr 2009 in die kommunalen Räte eingezogen seien, habe er “vielleicht 30″ gekannt. Lafontaine sprach von “Geburtswehen einer neuen Partei”. kir”

Wie in der LINKE üblich, wird auch hier eine Therapie angekündigt, ohne zuvor die “Krankheit” zu diagnostizieren. Aus welchen Gründen haben linke Mandatsträger ihre Fraktionen verlassen? Mir liegen verschiedene Erklärungen ausgetretener Mandatsträger vor, die bei Bedarf gern auch ins Internet gestellt werden, damit die Motive eindeutig geklärt werden können.

Trifft denn die Unterstellung zu, die Abtrünnigen hätten sich “nicht zu den Zielen bekannt”? Welche Ziele sind denn gemeint? Von wem vorgegeben? Wieso fehlt ein “Bekenntnis”?

– Ist es nicht vielmehr so, dass etliche von den Kollegen vorher gemobbt wurden (z.B. im Fall Jessica Zeyer in Saarbrücken, Mobbing durch MdL Lothar Schnitzler und Parteichef MdL Rolf Linsler)?

– Ist es nicht vielmehr so, dass sich “die Partei” (also ihr Parteichef Rolf Linsler) nie darum gekümmert haben, ob die Fraktionsmitglieder ausreichend vorbereitet und informiert wurden? Hat man denn die Räte eingeladen, um über Parteiprogramm, über besondere Politikziele, über die Arbeitsweise in der Fraktion zu informieren und (fort) zu bilden?

– Und ist es nicht so, dass die Kommunalebene für diese Partei weitgehend unwichtig war, vernachlässigbar, weil nur “Hamsterrad”-Niveau?

– Ist es nicht so, dass man auch mit den Ortsverbänden im Ganzen verächtlich umgegangen ist, weil das “Parteimenschsein” erst auf Kreisverbandsebene begann?

– Und ist es nicht so, dass zahlreiche Mitglieder – mit oder ohne Mandat – aus vielerlei Gründen mit dieser “ihrer” Partei tief unzufrieden waren und lange vor ihrem Austritt innerlich gekündigt haben?

Was meint eigentlich die verächtliche Kennzeichnung nicht näher genannter Parteimitglieder:

“Sammelsurium von Persönlichkeiten, von denen man nicht weiß, für was sie eigentlich stehen”

Diese Menschenverachtung – “Sammelsurium”- ist unsäglich! Im Rahmen der Parteigründung zählte noch jeder Besenstiel! In den Mitgliederlisten wurden Nichtzahler, Ausgetretene, vielleicht auch Tote, jedenfalls auch Tagesmitgliedschaften u.ä. mitgeführt, um die Zahlen hoch zu halten und entsprechende Gelder kassieren zu können. Die Mitgliederliste gehörte zu Pia Dörings, damals Landes – GF, größten Geheimnissen! Verstöße gegen Satzung und gesetzlichen Wahlvorschriften gehörten zum wahlpolitischen Alltag! Die geistige Einstellung der Mitglieder hat die Partei nie interessiert, Hauptsache es waren viele. Diskussionen über das Parteiprogramm fanden – wenn überhaupt – nur im Verborgenen statt, jedenfalls war es Oskar Lafontaine scheißegal, ob die Mitglieder das Programm gelesen und verstanden haben, diente es doch nur der Publicity, nicht als zu realisierende Zielsammlung. Wie kann er jetzt verächtlich über Menschen reden, deren programmatische Kenntnisse ihn nie interessiert haben?

Und was ist von dieser Aussage zu halten:

“Von den rund 200 Mitgliedern, die im Jahr 2009 in die kommunalen Räte eingezogen seien, habe er “vielleicht 30″ gekannt.”

Hätte er denn alle kennen sollen? Weshalb? Oskar Lafontaine hat noch nie das einfache Parteivolk “gekannt”, als Menschen und als Wähler respektiert. Für ihn war einzig wichtig, sich eine Art Hofstaat besonders treuer Anhänger zu schaffen, darunter auch manches “Blondchen”. Nur diese wurden von ihm mit Ämtern und Mandaten gefördert, aber natürlich konnte er nicht auf jede Besetzung Einfluss nehmen. Wer ihm aber in die Quere gekommen war, der hatte nichts mehr zu lachen, der wurde geschickt an der Kandidatur gehindert (jüngstes Opfer ist MdB Thomas Lutze, ex -Landes-GF, auch ex-Pressesprecherin und ex-MdL Birgit Huonker). Falls aber die Therapie darin bestehen sollte, dass künftig jeder Kandidat von Oskar Lafonatine persönlich “geprüft und freigegeben” wird, und so sieht es für mich aus, dann fällt in der Landespartei Saar kein Blatt vom Baum ohne Kenntnis und Willen des heimlichen Paten. Bei Rolf Linsler fällt das unter die Verpflichtung zur “Loyalität”, natürlich von unten nach oben. Folgsame Parteisoldaten sind also gewollt, keine mitdenkenden Menschen. Deutlicher konnte Oskar Lafontain das kaum ausdrücken.

Kann die LINKE auf diese Weise wirklich gesunden? Ich denke, nein. Es wäre nur die Beschleunigung ihres Untergangs.

Ich warne daher erneut vor diesem gefährlichen Demagogen, der gerade dabei ist, mit seinen Leuten die Totalherrschaft über die Partei DIE LINKE an sich zu reißen, falls es nicht gelingt, ihn daran zu hindern.

Meine Stimme jedenfalls hat Dietmar Bartsch.

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Grafikquelle: Wikipedia

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Rot+Grün Top – Linke Flop

Erstellt von Gast-Autor am 14. Mai 2012

Hier  einige  ergänzende Zahlen zur NR-Wahl 2012

Datei:Sylvia Löhrmann & Hannelore Kraft Gemeinsam gegen Praxisgebühren 2.jpg

und zum Vergleich 2010:

Wahlberechtigte:—–13.264.231(100%)—-13.267.052( 100 %)

Wähler:——————7.901.922(59,6%)—–7.870.412(59,3%)

ungültig:——————107.796( 1,4% )——–109.866 ( 1,4%)

gültig:——————-7.794.124(100%)—–-7.760.546 (100%)

Die Zahlen für 2012 und 2010 sind praktisch gleich, so dass Korrekturberechnungen zu den verlorenen Wählerstimmen der LINKE entfallen können.

LINKE:———————-194.539-(2,5%)——-435.627(5,6%)

Verluste in 2 Jahren:—-241.088 = 55,34% der früheren Wählerstimmen

Dazu drei Kommentare aus der heutigen Saarbrücker Zeitung:

“Die LINKE dagegen setzt ihren Abwärtstrend fort und fliegt mit gut 2,5% aus dem Parlament. Nach ARD-Informationen soll Ex-Chef Oskar Lafontaine jetzt vor der Bedeutungslosigkeit retten. Er sei für eine Rückkehr an die Spitze bereit, stellt aber offenbar Bedingungen, hieß es.” (Titelseite: SPD triumphiert …)

“… Rolf Linsler, Landeschef der Saar-Linken, räumte dagegen einen herben Rückschlag ein. “Die Botschaft des heutigen Tages haben wir verstanden”, sagte Linsler.” ( Kommentarseite: “Ein Sieg mit Pauken und Trompeten”)

“Als schallende Ohrfeige muss auch die Linkspartei ihr dürftiges Abschneiden empfinden. Erst am vorletzten Sonntag war sie aus dem Landtag von Schleswig-Holstein geflogen. Und nun auch noch das parlamentarische Aus an Rhein und Ruhr. “Alle, die jetzt anfangen, das Totenglöckchen der Linken zu läuten, haben sich zu früh gefreut”, meinte die stellvertretende Parteivorsitzende Sahra Wagenknecht. Doch auch sie musste einräumen, dass es nicht geholfen habe, “dass wir sehr viel Streitereien auf Bundesebene hatten”.” ( Kommentarseite: Jubel bei SPD und Grünen, Linke betrübt)

Eigener Kommentar:

Das politische Desaster ist perfekt. Die West-LINKE hat auch in NRW mehr als die Hälfte ihres Wählerpotentials verloren und ist auf die Größe einer unbedeutenden Splitterpartei geschrumpft. Vom Saarland abgesehen, hat die LINKE bei allen Landtagswahlen den (Wieder)Einzug ins Parlament schmählich verpasst. Gestern wurde jedem Einsichtigen klar: Parteigründer Oskar Lafontaine ist mit seiner Idee einer vereinigten politischen Linke in Westdeutschland gescheitert. Wer derart schmählich scheitert, tritt normalerweise von der Bühne ab, wie Norbert Röttgen (CDU) für seine Person es gestern getan hat.

Ist es Trotz oder Durchhaltewille eines “Ironman”, dennoch für den Parteivorsitz kandidieren zu wollen? Aber wer wollte ihm künftig seine politische Botschaft abkaufen, mag sie rhetorisch noch so brillant herüber gebracht werden? Wahlbürger ist doch längst überzeugt, dass OL nur ein Blender ist.

Und wie, glaubt er, kann die Gefolgschaft der wirklich erfolgreichen Ostverbände erreichen? Falls OL tatsächlich erneut Parteivorsitzender werden sollte, spaltet er wahrscheinlich auch noch die Ost-Linke! Wem soll denn das nützen?

Sahra Wagenknechts Kommentar, (sinngemäß) die Linke sei noch lange nicht tot, klingt wie “in die Luft gepfiffen”, substanzlos.

Und wenn Rolf Linsler sagt, “wir haben verstanden”, so mag das Zitat zwar richtig sein, doch dass in seinem Hirn irgendetwas dämmern könnte, kauft ihm niemand ab. Dem Parteigebäude brechen zugleich lautstark die Wände und das Fundament zusammen, während das Dach grotesk freischwebend zu halten scheint, und “Kapiernix” RL erklärt, er habe verstanden.

Bemerkenswert an allen offiziellen und inoffiziellen Kommentaren der Linksparteiler ist, dass offenbar niemand die Ursachen sehen will. Die Streitereien auf Bundesebene (Sahra Wagenknecht) sind doch nur eine mögliche Ursache von vielen anderen. Fatal ist der Eindruck, sie sei überzeugt, die Partei könne es wieder schaffen, demonstriere sie nur Geschlossenheit. Welch ein Irrtum! Ihre äußerlich beeindruckend feste Aussage dient m.E. aber nur der Verschleierung der eigentlichen Ursachen und der von Oskar Lafontaine insgeheim geplanten “Rettungsmaßnahmen” bei Erhalt der alten Personal- und Entscheidungsstrukturen.

Die LINKE West gleicht mehr einem Augias – Stall als einer politischen Partei. Den zu reinigen, kann nur mit drakonischen Säuberungsmaßnahmen von allen (!) Oskar-hörigen Parteigängern gelingen, verbunden mit einer internen moralischen Neuausrichtung, was die Ziele und den Umgang miteinander betrifft. Dass dies alles aber ausgerechnet dem Manne gelingen sollte, der maßgeblich für diesen Saustall verantwortlich zeichnet, grenzt an Wahnsinn pur. Wenn diese LINKE – die LINKE Ost – noch einen Funken Selbstachtung besitzt, dann schickt sie ihren Parteigründer OL jetzt in die Wüste, wo er hingehört.

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Grafiquelle  :

Quelle Flickr: Sylvia Löhrmann & Hannelore Kraft: Gemeinsam gegen Praxisgebühren
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Sahra Wagenknecht in NRW

Erstellt von DL-Redaktion am 28. April 2012

Sahra in der Heimat vom Oberkommunisten Blocks

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dc/Sahra_Wagenknecht-02.jpg

Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Bottrop, NRW, ergriff gestern, Freitag den 27.04. 2012 Sahra Wagenknecht das Wort und forderte vorrangig Steuerbelastungen wie in den 90 ger Jahren. Außerdem forderte sie einen Mindestlohn von 10 Euro und plädierte für die Abschaffung von Hartz 4.

Bottrop ist eine alte kommunistische Hochburg im westlichen Ruhrgebiet.  Das es der LINKEN dort auf dem Altmarkt nicht gelang mehr als nur rund 80 Zuhörer zu versammeln ist ein Hinweis auf den maroden Zustand der Partei in Westdeutschland. 80 Zuhörer sagt mit anderen Worten nichts anderes aus, als dass sich das Interesse an Wagenknecht auf „Nur Mitglieder“ der Partei begrenzt. Wagenknecht ist immerhin eine der wenigen Personen, welche von den LINKEN in diesem Lande wirklich bekannt ist.

Bottrop ist im übrigen auch der Heimatverband des ehemaligen Geschäftsführers der LINKEN in NRW Günter Blocks. Es stellt sich also noch im Nachhinein heraus wie sehr dieser Hütchenspieler die Partei herabgewirtschaftet hat. Gelang es ihm doch scheinbar nicht einmal mehr seinen alten Kumpel, den Kinderrichter aus der Nachbarstadt Duisburg Thome, für einen Besuch zu animieren.

Recht hat Sahra Wagenknecht natürlich mit ihren Forderungen auf der sozialen Schiene. Nur, und das ist dass eigentliche Probleme, die Forderungen kommen in der Bevölkerung nicht mehr an. Der Bürger hat in den letzten Jahren bemerkt, dass eine Stimme für die LINKE keinerlei Vorteile für ihn gebracht hat, da sich die Partei immer tiefer in die Isolation und Selbstversorgung begeben hat.

Dazu passt auch ihre Aussage an anderer Stelle wo sie sagt, sich eine Zusammenarbeit mit den Piraten sehr wohl vorstellen zu können wenn ! – und fordert hier eine stärkere Positionierung zu Linken Überzeugungen. Frau Wagenknecht sollte sich einmal merken, dass es zum Schließen von Bündnissen grundsätzlich keinerlei öffentlicher Forderungen bedarf. Hier wird schon etwas zerstört bevor überhaupt etwas begonnen hat. Das 1 x 1 der Diplomatie sieht vor erst einmal über die Gaben und dann, viel später, am runden Tisch über die Forderungen laut nachzudenken.

In einer arroganten Art wie sie fast überwiegend nur von PolitikerInnen herüberkommt legt sie nach: „“Wenn man bei uns über das Parteiprogramm nur über die modernen Medien diskutiert hätte, hätte man einen erheblichen Teil unserer Mitglieder ausgeschlossen, die nicht bei Facebook sind, und manche vielleicht noch nicht mal im Internet“, sagte Wagenknecht.

So ist es nicht verwunderlich wenn die letzten Wahlprognosen für die LINKE eine Stagnation feststellen und diese stark um ihren Wiedereinzug in das Landesparlament bangen muss. Gut eine Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt die SPD vor der CDU. Wenn schon  Sonntag gewählt würde,  käme die SPD in der Politbarometer-Projektion auf 37 Prozent, die CDU auf 34 Prozent, die Grünen auf 11 Prozent, die FDP auf 4 Prozent, die Linke auf 3 Prozent und die Piraten auf 8 Prozent. Die anderen Parteien zusammen erreichten 3 Prozent. Damit hätte eine rot-grüne Regierung aktuell eine Mehrheit im nordrhein-westfälischen Landtag.

Quelle: ZDF Wahlbarometer

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

[youtube -vU_5VZoB2Y]

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Das Interview mit Sahra

Erstellt von DL-Redaktion am 20. April 2012

Die Wünschelrutengängerin in der Linken

File:Sahra Wagenknecht-03.JPG

Im Osten schlägt die Wünscherute schon lange nicht mehr an

In einen ausführlichen Interview machte dieser Tage Sahra Wagenknecht einmal mehr auf die politischen Standpunkte ihrer Partei auf Zeit-online aufmerksam. Sie weist innerhalb dieses Gespräch auch, vielleicht sogar unbewusst darauf hin, warum diese Partei sich selber in die Isolation geführt hat.

In der Politk ist es einfach nicht ausreichend nur zwischen Ex und Hopp zu unterscheiden. „ Als Überschrift steht der Satz: „ Wenn wir uns der SPD anbiedern, machen wir uns überflüssig“. Alleine dieser Satz ist so richtig wie er gerade auch falsch ist. Verbleibe ich als Partei in einer Isolierung werde ich erst recht überflüssig, da letztendlich nur Erfolge beim Wähler zählen.

Sie selber sagt ein wenig später folgendes und wir zitieren:

„Da kriegen wir ja immer viele gute Ratschläge: Wir sollten stärker die SPD umwerben, uns öffnen. Ich glaube, wenn wir uns der SPD anbiedern und unsere Positionen weichspülen, dann machen wir uns überflüssig. Die Linke hatte Erfolg, weil sie klare Positionen vertreten hat. Weg mit Hartz IV! Gegen die Zerschlagung der gesetzlichen Rente! Nein zum Freikaufen von Banken und Spekulanten und zu unsozialen Kürzungsdiktaten in Europa. Das Schlimme in der momentanen politischen Lage ist doch, dass sich in diesen entscheidenden Fragen alle anderen Parteien einig sind. Banken retten SPD und CDU schon seit 2008 gemeinsam, ihre Zustimmung zum katastrophalen Fiskalpakt hat die SPD Merkel längst in die Hand versprochen. Die Linke hat nur eine Chance, wenn sie sich klar gegen diese neoliberale Agenda stellt. Dafür wurde sie gegründet.“

Was von diesen aufgezählten Positionen (Standpunkten) kann denn die Partei als Erfolg für sich aufführen? Alle hier aufgelisteten Punkte sind seit Gründung der LINKEN verschärft worden. Die Situation hat sich in allen aufgezählten Punkten zugespitzt. Das dem so ist und nicht anders ist nicht Schuld der Partei. Schuld der Partei ist es sich in die Isolation begeben zu haben, außerhalb der Bürgerschaft zu stehen. Sie hat bis heute nicht bemerkt alleine hilflos zu sein. Sie konnte als Protestpartei bei Gründung klare Positionen vertreten, hat sich im politischen Alltag aber den anderen Parteien bereits so weit angepasst, so dass die Rolle einer Protestpartei zum Beispiel heute die Piraten übernommen haben. Die Sichtweise der Wähler entscheidet und nicht die eigene.

Das beste Beispiel ist der Atomausstieg. Erst nach Verlängerung der Laufzeiten durch die Regierung kam der Knall in Japan und der beschleunigte Ausstieg wurde beschlossen. Dieser Ausstieg kam nicht aus Einsicht der Regierung zustande, sondern ausschließlich durch den Druck der Bürger. Diese sorgten letztendlich dafür das Merkel aus Wahl taktischen Gründen aussteigen musste. Der LINKEN war es aufgrund ihrer Selbstisolierung nicht möglich bei oben aufgeführten Punkten den für eine Wende notwendigen Druck aufzubauen.

Es ist in der Politik immer üblich und auch möglich gewesen auch ohne eine Aufgabe von Standpunkten tragfähige Kompromisse zu finden. Das aber nur wenn das Wohl der Bevölkerung und nicht dass der Ideologisierung oder der persönlichen Vorteilnahme das Ziel ist.

„Wenn wir uns der SPD anbiedern, machen wir uns überflüssig“

Sahra Wagenknecht, Vize-Chefin der Linken, rät ihrer Partei im Interview zu einem klaren Abgrenzungskurs. Die Linken-Spitze kann sie sich auch ohne Reformer vorstellen.

Frau Wagenknecht, die Aussichten der Linken bei den beiden kommenden Landtagswahlen sind katastrophal. Wenn die Partei tatsächlich in keines der beiden Landesparlamente kommt, ist sie doch tot. Wie konnte es so weit kommen?

Sahra Wagenknecht: Tot sind wir noch lange nicht. Der Wahlkampf fängt doch gerade erst so richtig an. Wir werden darum kämpfen, in die Landtage einzuziehen. Sollte das nicht gelingen, wäre das natürlich ein schwerer politischer Rückschlag. Das Ende der Linken wäre es aber auch nicht. Denken Sie daran, wie lange die Grünen in keinem einzigen Ost-Parlament vertreten waren. Selbst in NRW sind sie einst herausgeflogen. Die Linke ist doch heute die einzige Partei mit einer sozialen, anti-neoliberalen Agenda. Die einzige, die sich nicht im Kapitalismus einrichten will. Deshalb wird sie gebraucht, auch wenn wir gerade nicht in Hochform sind.

Ausgerechnet NRW! Das Bundesland mit den meisten Industriearbeitern, den ärmsten Kommunen, den drängendsten sozialen Problemen – es müsste eigentlich ein Paradies für die Linke sein. Und jetzt wird es ihr Untergang?

Es ist unser Dilemma, dass gerade die, denen es am dreckigsten geht, die für Hungerlöhne malochen oder von Hartz IV leben müssen, vom ganzen Politikbetrieb oft so angewidert sind, dass sie gar nicht mehr wählen gehen. Sie glauben nicht mehr daran, mit ihrer Stimme noch etwas zu ändern, sie empfinden die Demokratie als Farce, weil sie seit Jahren eine Politik hervorgebracht hat, die sich gegen ihre Interessen richtet. Objektiv ist es natürlich so, dass die herrschende Politik noch viel hemmungsloser würde, wenn die Linke nicht mehr in einem Landtag vertreten wäre. Aber das liegt für viele nicht auf der Hand, sie haben den Glauben an jede Art von Politik verloren. Wir verlieren deshalb die meisten unserer Wähler an das wachsende Lager der Nichtwähler.

Sie verlieren aber auch Tausende von Stimmen an die Piraten, die jetzt in beiden Bundesländern in den Umfragen an Ihnen vorbeigezogen sind. Was haben die, was Sie nicht haben?

Quelle: Zeit-online >>>>> weiterlesen

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Author Gorinin

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Oh wie ist das Leben schön

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Dezember 2011

…wenn wir diese Beiden sehn.

 

 

 

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Ach wie ist das Leben schön, wenn wir unseren Oskar sehen. So oder ähnlich wird manch einer gedacht haben als er sich am „Heiligen Morgen“ auf dem Weg nach Saarlouis machte. Oder wollten die Menschen in Wirklichkeit nur Sahra bestaunen.

Wie in der Saarbrücker-Zeitung zu lesen war hatten an diesen Tag auch die TaxifahrerInnen Hochkonjunktur. Wusste man dort doch sogar über einen Fahrgast zu berichten welcher geschickt wurde einen Tannenbaum zu kaufen, um dann aber vermutlich dem Glühweinangebot des LINKEN Glamour  Pärchen in der Altstadt zu erliegen. Wenn der spätere Kauf des Baumes, wie beschrieben wirklich so ein „Prachtexemplar“ war, wird diese Person die Glühweinpartei auch nicht mehr wählen, da damit keine positive Gedanken zu verbinden sind.

Überhaupt weiß doch nun auch die Zeitung der Bilder endlich einmal wieder etwas Gutes über die LINKE zu berichten. Etwas wirklich Realistisches, etwas was das menschliche angeht.

Und erst die Illustrierte GALA, die Zeitschrift für Stars und Sternchen nutzte natürlich die Gelegenheit einmal vom Fußballer Lothar abzuschweifen und den Blick auf die Stars des politisch Linken Geistes zu lenken. Sahra und Oskar die spendierenden Millionäre, als Idole aller Deutschen Kommunisten und Sozialisten, die Befreier aller Hartzer und Mittellosen. Was dem Fußball seinen Lothar, dem Radsport seinen Ullrich ist der Politik die Sahra und der Oskar. An einer solch exellenten Parteiwerbung sind mit Sicherheit auch hier wieder alle anderen und im Besonderen die neoliberalen Zeitungen schuld.

Auffällig auch das von der LINKEN Prominenz aus Saarlouis, laut Aussage von Saarländern, niemand auf den Fotos zu entdecken ist.  Hatten diese an dem Tag Platzverbot? Oder wollten Sahra und Oskar an diesen Tag jegliche politische Konkurrenz von vorneherein ausschließen?

Die Ernennung eines Politkers zum Urgestein in der Gala könnte auch als eine Beleidigung angesehen werden, da dieses Ur als Hinweis auf das Alter gewertet werden muss.  Altes Gestein ist zumeist auch schon ziemlich ausgetrocknet. Wird vielleicht aus diesem Grunde dem Bauch der Sahra, anders als in diesen Blättern normal üblich, keinerlei Bedeutung beigemessen?

Ihr Dauerthema hat unterdessen auch die Hauspostille der politischen Aussenseiter die „Junge Welt“ gefunden. Die politischen Platzhalter des ehemaligen „Sudel-Ede“ haben sich auf die Spuren des Dietmar Bartsch gemacht, welcher mit seinen Aussagen düpiert wird. Auffällig das hier im besonderen die Aussage „Wir wollen eine Gesellschaft, die demokratisch organisiert, die friedlich und sozial gerecht ist. Wobei mit Gerechtigkeit auch die zwischen Generationen, zwischen den Geschlechtern, zwischen Nord und Süd gemeint ist„. zynisch erwähnt wird. Für die Auftritte ihrer Gesinnungsgenossen Sahra und Oskar ist Kritik natürlich unerwünscht.

Wir von DL vermuten aber das die Welt der Besitzenden endlich zum Sturm auf die Geknechteten geblasen hat. War doch auch die Himmelserscheinung am gleichen Abend ein Hinweis darauf das mache Vorgänge heute immer weniger Rational zu erklären sind. Tagsüber ein Traumpaar was dann am Abend mit Feuer vom Himmel heimgesucht wird. Da kann doch nur der Kardinal Meisner aus Köln, oder,  was ja noch viel schlimmer wäre, dieser Dietmar Bartsch als innerparteiliche Intrige seine Finger im Spiel haben.

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Bildmaterial: Rodena de, gem. AWDL – ohne inhaltliche Übernahme der Artikelinhalte – frei zur Nutzung bei Quellnennung)“

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SL-Mitgliederversammlung

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Dezember 2011

Ein neuer Aufbruch für DIE LINKE
einer Partei der 99 Prozent

Resolution der Jahresmitgliederversammlung der Sozialistischen Linken
die Gliederung einer  Partei welche heute schon nicht mehr unter Lebenden weilt

Nach den Anti-Kapitalisten jetzt auch die Jahresmitgliederversammlung der (AK-)Sozialistischen-Linke. Am 10. und 11. Dezember 2011 (Heute und Morgen) treffen sich diese Ideologen laut vorliegender Einladung in einen Frankfurter Jugendhaus unter folgenden Leitgedanken:

Überhaupt, und wir zitieren aus der Einladung: „Wir haben uns zu einer zweitägigen Veranstaltung entschlossen, um nach der erfolgreichen Programmdebatte und einem schwierigen Jahr unsere politische Arbeit auszuwerten, die Herausforderungen in der Parteientwicklung zu diskutieren und uns über die Ausrichtung des Bundestagswahlkampfes auszutauschen.“ Das debattieren untereinander wird hier schon als ein Erfolg gewertet und so getan als wenn dieses in einer demokratischen Partei nicht die Normalität wäre.

Es wird eine Resolution gebraucht, hört sich an wie ein Vier-Jahresplan und bei normalen Mitgliedern sollte an und für sich davon ausgegangen werden, dass diese bereits wissen worüber LINKE debattieren? Über sieben Seiten wird informiert worüber geredet werden darf? Wäre es nicht wichtiger die Bürger, sprich Wähler von den Plänen zu überzeugen?

Ein jeder beschäftigt sich einmal mehr mit sich selbst, wie in solchen Gruppierungen der Partei üblich. Dass dem Wähler und Bürger solcherart Hinterzimmerdebatten aber vollkommen gleichgültig lassen, interessiert den „Spitzen“ dieser innerparteilichen Randgruppen nicht. Denen geht es nur darum einfache Mitglieder für ihre Wiederwahl zu Instrumentalisieren.

So wird denn auch sehr viel über Länder geschrieben und gesprochen, welche den meisten aufgrund der Entfernung unbekannt sind. Es lebe die heile Welt in Kuba und in Mittel- und Südamerika. Diese Länder liegen fernab des normalen Beurteilungsvermögen der meisten Anwesenden. Verschwiegen wird geflissentlich das fast nirgendwo auf diesem Globus die Blüten der Korruption schöner und bunter sind. So lesen wir dann in dieser Hauspostille folgendes:

Südamerika – Sozialismus des 21. Jahrhunderts und regionale Kooperation

Das politische Klima in Lateinamerika und der Karibik begünstigt linke Regierungen bzw. eine volksnahe Politik zu Gunsten der Bevölkerungsmehrheit. Diese umfasst Umverteilung und erfolgreiche Armutsbekämpfung, Demokratisierung der Wirtschaft, Stärkung des Mittelstandssektors, Entfaltung des Genossenschaftswesens und die Kontrolle von Schlüsselbereichen der Wirtschaft sowie die Stärkung der partizipativen Demokratie. Gleichwohl existieren Risiken hinsichtlich des neoliberalen und kolonialen Erbes unzureichend diversifizierter Wirtschaftssysteme, der Rentenökonomie und korrupten öffentlichen Verwaltung sowie (militärischer) Interventionen des Westens – insbesondere mit Blick auf die Wahlen 2012 in Venezuela. Hierbei spielen auch deutsche Parteien und Stiftungen eine unrühmliche Rolle. DIE LINKE sollte die Linksregierungen in Lateinamerika und fortschrittliche regionale Integrationsbemühungen im Rahmen von ALBA, Unasur bzw. der Bank des Südens unterstützen und antidemokratischen Interventionen von westlichen Regierungen, NGO’s und Stiftungen entgegentreten.

Es ist schon interessant zu beobachten wie viel an Gläubigkeit dem normalen Durchschnittswähler zugemutet wird. Jeder Bürger, der auch nur einmal außerhalb der dort angebotenen luxuriösen Hotelanlagen selbstständig unterwegs war, weiß über die Verhältnisse außerhalb Europas  besser zu berichten.

Sagt euren Mitgliedern doch einmal das zur Durchführung solcher Reisen auch Geld also Kapital benötigt wird. Für Individualreisende welche wirklich Land und Leute kennen lernen wollen  gewöhnlich viel mehr Geld als für Pauschalreisende. Also Kapital für Antikapitalisten ? Was hier geschieht ist Volksverdummung und nichts anderes. Da empfehlen Millionäre auf der Bühne den Antikapitalismus, verfluchen ihre eigenen Bankkonten. Dabei erwartet mit Sicherheit keiner in Sack und Asche zu laufen. Aber auf dem Teppich zu bleiben das ist zumindest das was zu erwarten ist. Hochmut kommt immer vor den Fall!! Eine Linke Partei welche die Zustände in diesem Land wirklich verändern möchte wird sich solche Verrücktheiten nicht leisten können da ideologische Träumereien dort bleiben sollten wo sie herkommen. In den Religionen.

Da vorliegendes Papier über die normalen Beschimpfungen von anderen politischen Mitbewerbern nicht hinausgeht und reale Lösungsvorschläge kaum angeboten werden, bekommen Außen stehende mehr und mehr den Eindruck einer der Scientology ähnlichen Sekte aufgesessen zu sein, welche ja auch das Ziel hat die Welt nach ihren Vorstellungen zu verändern.

Als Abschluss des Traktats wird auf Otto Bauer hingewiesen welcher wie folgt zitiert wird: „Hoffen wir nicht auf große Männer! Große Männer können nur an Energie umsetzen, was an Energie schon da war. Glauben wir auch nicht, es genüge, untätig zu zuschauen, bis wieder ein großer Tag kommt, da man große Entscheidungsschlachten schlagen kann…… usw., usw, „

So tauchen dann auch die altbekannten Namen wieder auf denen man weiterhin in verklärender Unterwürdigkeit und mit verdrehten Augen bei ihren stundenlangen Ausführungen zuhören soll. Oskar Lafontaine, Klaus Ernst und Sahra Wagenknecht. Und wieder regnet es Hirn von Oben, die Faust erhebt sich und alle sprechen im Chor: „Oskar ist groß, Oskar ist Mächtig, wenn er auf den Stuhl steht einen Meter und sechzig. Halleluja,  Halleluja.

Zum Schluss bemühen wir den obligatorischen Klingelbeutel und bitten Mandatsträger/innen und Besserverdiener um Spenden, um für Härtefälle Übernachtungs- und Fahrtkosten bezuschussen zu können. Spenden bitte richten an DIE LINKE, Konto 13225731, Berliner Sparkasse, BLZ 10050000, Stichwort Sozialistische Linke.

Ein aufmerksamer Leser aus der ehemaligen DDR äußerte die Bitte das folgende Video zu verlinken. Es wäre eine gute Erinnerung an erlebte Rotlichtbestrahlungen.

[youtube memLPKw7cHo]

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Grafikquelle    :     Autor – Platte (Christian Liebscher)de.wikipedia.org

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Zieht Oskar von dannen ?

Erstellt von DL-Redaktion am 16. November 2011

Rundfunksatire auf WDR 2 zwischen Merkel und Pofalla

Da sage doch noch einer es sind nur noch Idioten, so wie in Amerika, in der Politik tätig! Stimmt überhaupt nicht, wurden wir doch in den letzten Tagen eines Besseren gelehrt. Wie wichtig ist schon in diesem Land eine sich wiederholende  Bankenkrise, ein drohender Untergang Europas, ein fehlender Mindestlohn, der CDU Parteitag oder auch eine eventuell schlagende Verbindung des Braunen Mob mit unseren Schlapphüten! Die alle verkommen zu banalen Nebensächlich-keiten wenn Politiker einen Wechsel in  ihrer Nachtlektüre bekannt geben.

Wäre auch empfehlenswert für andere Politiker (Innen) welche mit ihrer Popularität so ihre Schwierigkeiten haben, beziehungsweise glauben in der Gunst der Bürger langsam zu verblassen. Dann zünde man eine Nebelkerze und verkünde seine seit langen bekannte private Verbindung einer fanatisiert lauschenden Anhängerschaft auf einem Parteitag. So wie in der neuesten Rundfunksatire auf WDR 2 zwischen Merkel und Pofalla !

So machen sich denn die Saarländer LINKEN, wie die Saarbrücker Zeitung schreibt so ihre  Gedanken um ihr Zugpferd. Dem haben sie scheinbar zu viel Hafer zu fressen gegeben und nun sticht derselbige. So befürchten sie das ihnen der Gaul nun auf und davon galoppiert. Der Sattel soll tatsächlich schon in „der Villa der sozialen Gerechtigkeit“ auf dem Oberlimberg bereitliegen. Karikaturisten haben nur ihre Schwierigkeiten erklärt, das Paar entsprechend auf das Papier zu bringen, da die Beine der Reiterin länger als die des Pferdes wären. Der Weg nach Berlin ist lang und ein dann lahmender Gaul auch nicht mehr besonders hilfreich.

So wird denn von der stumpfen Saarspitze, einen Gewerkschaftler und SPD Veteranen, auch solch ein Husarenritt des Napoleon nach Berlin für eher unwahrscheinlich gehalten. Es ist auch interessant das sich weder der Professor Nimmersatt noch andere Spitzen des Verbandes äußern. Nur die  zur Zeit Halbe (Ihre zweite Hälfte sitzt zur Zeit eine Therapie ab) KV Vorsitzende des Saarpfalzkreis Barbara Spaniol ist davon überzeugt mit Oskar in den Landtagswahlkampf 2014 ziehen zu können. Sie hat in ihrem Eifer wohl die Abschussrampe übersehen.

„In Berliner Linken-Kreisen geht man unterdessen davon aus, dass die innerparteiliche Situation von Wagenknecht künftig eher schwierig werden könnte, da sie als Stimme ihres Herrn wahrgenommen werde. Bisher galt Lafontaine als engagierter Förderer der Politikerin“. So zitieren wir aus der Saarbrücker-Zeitung, dessen Artikel >>HIER<< gelesen werden kann.

Auch wir in NRW melden unseren Protest an und sind nicht bereit wegen Berlin auf irgendetwas zu verzichten. Stehen uns doch ehe nur die „Gelben Säcke“ sowie „Braune und Blaue“ Tonnen für die Abfallbeseitigung zur Verfügung. Es wurde zwar bereits immer schon einmal angedacht und vorgeschlagen, bislang wurde die „Rote“ Tonne aber hier nicht eingeführt. Etwas ähnliches schwebt hier in Ahlen manchmal aus dem Bundestag ein, aber die wird praktisch nur als Irrlicht wahrgenommen.

>Hier<< auch ein Link zum Blog von Ralph Niemeyer

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Grafikquelle    :   Romantisierende Darstellung der Kaiserlichen Garde

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RLP – No Dialog, No Zukunft

Erstellt von Gast-Autor am 7. November 2011

DIE LINKE Rheinland-Pfalz vor dem Landesparteitag
– Kein Dialog, keine Zukunft!

Das ließe sich ändern.

DIE LINKE braucht jede Genossin und jeden Genossen – auch in Rheinland-Pfalz. DIE LINKE braucht aktive BürgerInnen an ihrer Seite.

Das Jahr 2011 war für DIE LINKE kein gutes Jahr, im Südwesten die Landtage verfehlt, in Niedersachsen und Hessen schwach in den Kommunen, in Berlin abgewählt, die Mitgliederzahlen sind wieder auf 70.000 gesunken. Die Einbeziehung aller (!) Mitglieder in Entscheidungen ist bisher unzureichend angestrebt. Es herrscht Konkurrenzdenken und Resignation, voneinander zu lernen ist keine Alltagspraxis. Die Potenziale als Hartz-IV-Protestsammlungsbewegung sind verbraucht. Die Aufgabe, ein Aufbruch, um eine moderne Linke zu werden, kann nicht hintergangen werden. Davon ist DIE LINKE in Rheinland-Pfalz noch weit entfernt.

Das Parteiprogramm kann die inhaltlichen Debatten in der Partei befeuern, allein- ein Programm macht keine praktisch wirksame Gesellschaftspolitik. In der Partei denken manche immer noch, das „Alleinstellungsmerkmal“ der Linken sei, „wir gegen alle“. Vielmehr braucht es eine Sozialpolitik als politischen Fokus, die sich in allen (!) Politikfeldern niederschlägt und das Handeln aller Parteiakteure leitet. DIE LINKE wird allein niemals die Gesellschaft verändern oder vor eine Faschisierung schützen können, nur eine linke Strategie von Partnerschaften wird zu neuen Kräfteverhältnissen führen!

DIE LINKE kann aus der Finanzkrise, die eine systemische Krise von Ökonomie, Politik und Demokratie ist, nur dann politischen Gewinn erzielen, wenn die gemeinsam mit den BürgerInnen attraktive, glaubhafte, seriöse Alternativen, lohnende Visionen entwickelt. Jeder Schritt in der Tagespolitik muss an einem solchen strategischen Zielbezug gemessen werden.

Eine linke Politik, die darin verbleibt aus der Perspektive der Opfer den neoliberalen Kurs anzuklagen, ohne im Detail Verantwortliche zu nennen und glaubhaft Alternativen auch selbst vorzuleben, hat keine politische Zukunft.

Die Landesparteiorganisation, deren Landesvorsitzenden, sind ein bedrängendes Beispiel für finanzpolitische Verantwortungslosigkeit.  Desinteresse an der Mitglieder- und Bürgerbeteiligung. Ihre politischen Statements und der zurückliegende Landtagswahlkampf belegen eindrucksvoll deren politische Inkompetenz. DIE LINKE wird auch innerparteilich nicht umhinkommen konkret über Verantwortung zu reden und politisch-personelle Konsequenzen zu ziehen. Offenheit und eine qualifizierte Vorstandsarbeit sind nicht nur bei der Wahlkampffinanzierung unauffindbar, Mitgliedertäuschung ist die einzige professionelle Kompetenz der Theisinger-Hinkel, Ferner und GenossInnen. Wer sich hier zu Unrecht kritisiert fühlt, kann ja offensiv zur Neuaufstellung der Landesparteiorganisation und des Landesvorstandes vor die Parteimitglieder treten. Darin bestände die wesentliche Aufgabe des kommenden Landesparteitages.

Genossin Wagenknecht kann uns diese Aufgaben mit ihrem Beitrag zur Finanzkrise nicht ersparen. Die Zeit auf dem Landesparteitag ist knapp, ich kann nicht verstehen, warum der Finanzkrisenanalyse auf diesem Landesparteitag so viel Raum gegeben wird! Ihr Referat wäre ebenfalls kritisch zu befragen: Wem können wir welche linken Analysen und Forderungen vermitteln? DIE LINKE kann nicht erfolgreich Politik mit der Angst machen und noch weniger kann sie die noch mit ihrer Lage Zufriedenen auf diese Weise erreichen. „Recht zu haben“ ist leider keine ausreichende Grundlage, um auch gehört und verstanden zu werden. Und vor allem: Was sind unsere Handlungsoptionen gemeinsam mit den BürgerInnen? Wie können unsere Mitglieder und die BürgerInnen wieder „glauben“, dass eine andere Politik, eine andere Welt möglich ist? Die neoliberale Offensive hat die Köpfe verkleistert und damit ist noch nicht Schluss! Das zu ändern braucht Lösungsvorschläge, konkret was wie mit Mut, Konsequenz und langem Atem geht.

Was müssen wir verändern, damit Parteijugend, Frauen, Menschen mit Behinderungen ihren Ideenreichtum, Kampfgeist und ihren Willen zur Selbstveränderung, zum inneren Dialog als Impulse in die Partei wieder einbringen und dort auch gehört werden? Unsere politische Handlungsfähigkeit und Schlagkraft erlangen wir, wenn wir linke Verschiedenheit zur Gemeinsamkeit entwickeln lernen.

Die Kommunen sind in Not, in den Kommunen erleben BürgerInnen Demokratie oder hier verlieren sie den Glauben an die Demokratie! Es lohnt sich also die Kraft der Landespartei auf unser kommunalpolitisches Wirken und den Aufbau landespolitischer links geprägter Fachkompetenzen zu konzentrieren. Soziale Gerechtigkeit in der vertrauten Welt, in der rheinland-pfälzischen Heimat, das müssen die BürgerInnen mit „ihrer“ LINKEN in den Blick und in Angriff nehmen. Dazu braucht es uns – als eine kulturelle und kulturvolle- Linke, die vielfältige Lebensweisen anerkennt, vorlebt, schützt und fördert.

Die LINKE Rheinland-Pfalz muss den Mitgliederentscheid dazu nutzen, endlich alle Mitglieder mit dem Parteiprogramm und unseren Folgerungen daraus vertraut zu machen.

Wieder einmal einen Parteitag der Verantwortung einzufordern bedeutet nicht nach „Abrechnung“ zu rufen. Ein Parteitag der Verantwortung stellt die Weichen für die politische und personelle Zukunft der Linken in Rheinland-Pfalz, dass sind wir auch den Genossinnen der anderen Landesverbände schuldig!

Bautzen, 05. 11. 20011

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Grafikquelle    :   Fraktion DIE LINKE. im Bundestagcropped from File:Matthias W. Birkwald und Alexander Ulrich in einer Kita in Kreuzberg 2.jpg

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Die / Der Nächste bitte

Erstellt von DL-Redaktion am 4. November 2011

Es ist vollkommen egal welch eine Nase oben ist,
das Regenwasser läuft so oder so hinein

File:L-E Koziol-009.jpg

 Da wird wohl bis zur voraussichtlichen Neuwahl des Parteivorsitz in der LINKEN im Juni 2012 noch so mache Sau durch die Dorfstraßen dieses Landes getrieben werden. Wie schon in den letzten Tagen in der Berliner-Zeitung und im Spiegel berichtet, verzichtet jetzt auch Sahra Wagenknecht auf eine Kandidatur.

Sie lehne eine Kampfabstimmung um den Parteivorsitz mit der jetzigen Vorsitzenden ab und lasse Gesine Lötzsch den Vortritt.

Dafür wolle sie am 8. November bei der Wahl des Fraktionsvorstand für den Posten der ersten Stellvertreterin von Gregor Gysi antreten. Sie finde es bedauerlich, das es eine Minderheit in der Fraktion gebe, welche bekundet habe mit ihrer Wahl zur Ko.-Vorsitzenden nicht leben zu können. Ende Oktober hatte sich die Fraktion mit 47 zu 25 Stimmen für Gysi entschieden  und nicht wieder zur Doppelspitze zurückzukehren. Stattdessen werden jetzt zwei erste Vize und daneben noch zwei weitere Stellvertreter in die Fraktionsspitze gewählt.

In dem Bericht „Gysi bleibt Fraktionspitze“ berichteten wir am 28. Oktober von der Entscheidung.

Ist ihr aber in Wirklichkeit der Posten als Parteivorsitzende nicht viel zu riskant geworden? Sich freiwillig auf diese heiße Herdplatte zu setzen. Da kann niemand gewinnen, sondern letztendlich nur verlieren. Zu groß ist der Berg an Müll geworden welcher in den letzten Jahren von vielen Händen munter unter den Teppich gekehrt wurde. Da dieser Berg immer weiter anwächst wird der Platz darunter folgerichtig immer kleiner. Auch die größten Optimisten werden eingestehen müssen das diese Partei ohne eine sorgfältige Grundreinigung auf Dauer nicht Überlebensfähig ist.

So liegt es immerhin sehr nahe dass das nächste Führungsduo wohl mit dem Menetekel einer Parteispaltung in die Analen der Partei eingehen könnte. Erleben wir doch zur Zeit hautnah ein  scheinbares aufwachen der Parteien Konkurrenz und sehen wie der LINKEN Thema auf Thema entwendet wird. Der politische Dauerschlaf in der Opposition in der es als wichtigste Aufgabe angesehen wurde persönliche Pfründe auf Kosten von Gruppenarbeit zu sichern, rächt sich nun bitter.

IE

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Grafikquelle   :

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Author Kamahele
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Gysi bleibt Fraktionsspitze

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Oktober 2011

Denkt man doch sonst an eine Fratze
wenn von  Kommunismus die Rede ist

Gesine Lötzsch, en 2011.

Da zeigt sie Mut, die Gesine Lötzsch, nach diesen Hundejahren erneut ihre Kandidatur anzumelden, dazu gehört ihr aller Respekt. Nachdem sie in ihrer Zeit als Vorsitzende so ziemlich in jedes Fettnäpfchen tappte, welches sie sich in den Weg stellte hatten dieses die wenigsten erwartet. Die Geste ist aber auch ein Hinweis darauf wie wenig gewisse Personen dieser Partei in der politischen Realität angekommen sind.

Auch in der Bundestagsfraktion der DIE LINKE bleibt alles beim Alten und die Quote wird bis 2013 ausgesetzt. So kann Gysi alleiniger Chef bleiben und Wagenknecht und die frauenpolitische Sprecherin Cornelia Möhring sollen seine ersten Stellvertreterinnen werden. Stellvertretende  Stellvertreter werden die derzeitigen Vizefraktionschefs Dietmar Bartsch und Ulrich Maurer. Diese Ergebnisse wurden von der Fraktion mit klarer Mehrheit bei 47 gegen 25 Stimmen durchgewunken.

In einer vorausgegangenen Debatte hatte Gysi klargemacht alleiniger Fraktionschef bleiben zu wollen. Nach einer solchen Erklärung wäre ein Votum für Wagenknecht als ein Angriff auf Gysi gewertet worden. Die im Raum stehende Drohung einiger Reformer die Fraktion zu verlassen, falls Wagenknecht Fraktionschefin würde erübrigte sich somit.

Hier ein Versuch Sahra Wagenknecht politisch zu ergründen:

Neuerdings lacht sie ab und an. Sahra Wagenknecht, in deren Zügen man sonst allenfalls ein zögerliches Lächeln entdecken konnte, scheint es gut zu gehen. Wenn sie lacht, dann heben sich in ihrem aparten Gesicht die Mundwinkel, der Kopf mit der dunklen Steckfrisur legt sich leicht in den Nacken – und für einen Moment fällt die Kühle von ihr ab, die viele an ihr spüren.

Diese intelligente Härte. In letzter Zeit lacht sie also. Sahra Wagenknecht, die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, hat allen Grund dazu. Und das, obwohl sie gerade eine Abfuhr erteilt bekommen hat.

Denn Fraktionschef Gregor Gysi hat am Dienstagabend erfolgreich verhindert, dass ihm die Parteilinke Wagenknecht als Kovorsitzende zur Seite gestellt wird. Stattdessen soll sie nun „Erste Stellvertretende Fraktionsvorsitzende“ werden, gemeinsam mit Cornelia Möhring wird sie damit in ein Amt gehievt, das eigens dafür geschaffen wird.

Gysi nennt das „eine Lösung, mit der die Mehrheit in der Fraktion zufrieden ist“. Wagenknecht schweigt zu dem Ergebnis und hat sich am Mittwoch krankgemeldet.

Schönstes Gesicht des Kommunismus

Sie muss sich nicht äußern, wie sie überhaupt nie klar gesagt hat, was sie an Ämtern und Funktionen beansprucht. Selbst wenn sie nicht Fraktionsvorsitzende wird, kann sie Parteichefin werden. Die Politik, die Partei, die Medien, sie selbst – alle haben dazu beigetragen, dass Sahra Wagenknecht jetzt als Figur gilt, die führen kann. Eine Kandidatin. Wer hätte das gedacht?

Bis vor anderthalb Jahren galt Sahra Wagenknecht als schönstes Gesicht des Kommunismus und als klügster Kopf des Antikapitalismus. Die Frau aus dem Osten, die in der Nacht des Mauerfalls zu Hause blieb, um Kants „Kritik der reinen Vernunft“ zu lesen. Die über die DDR noch heute sagt, sie habe sie sich „anders gewünscht, nicht, dass sie kaputtgeht“. Die lieber allein zu Hause blieb, als in den Kindergarten zu gehen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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Grafikquelle   Grafikquelle  :  Fraktion DIE LINKE. im BundestagFlickr: Mahnwache gegen die Militärintervention in Libyen am 20. März 2011 vor dem Brandenburger Tor in Berlin

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Linke Wähler

Erstellt von DL-Redaktion am 28. September 2011

Linke Wähler machen keine Fehler

File:Hart aber Fair 21. März 2016 - Sahra Wagenknecht-8010.jpg

Ein Video auf Empfehlung von Dieter Carstensen in der ein typisch, linker Wähler seine Sympathie für Sahra Wagenknecht erklärt. Viel Spass.

Ansehen: Pro Sieben

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© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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