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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 22. Juli 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die acht Sekunden Anarchie dieser WM und das endlose Gelaber irgendwelcher „Stattfindekranken“. Einen Glückwunsch zu Merkels Sechszigsten.  „Ein langes Leben für Joachim Sauer“. Man mag sich Meike Kohl-Richter nicht als Mann vorstellen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Meine Neigung, Sonnenmilch nachträglich aufzutragen.

Und was wird besser in dieser?

Der Mais steht übermannshoch, die ersten Weizenfelder sind gemäht. Wir hätten noch Zeit für einen zweiten Sommer diesmal.

Deutschland ist Weltmeister und die Medien empören sich über den Gaucho-Tanz. Wie daneben war der Auftritt?

Peinlich, wie die Debatte. Ersatztorwart und Finalheld, Opa Klose und ein kaum bekannter Joker: Hierarchiefrei! Als der Fußball schwer matthäuskrank darniederlag, lebten Zucht und Hackordnung, wurden Bankdrücker verspottet und Beckenbauer vergöttert. Falls die Mannschaft die Gesellschaft spiegelt, ist die Gesellschaft ein gutes Stück weitergekommen. Und: zwischen „Fanhansa“ und Pflichtleibchen von Mercedes, Fifa-Zensur und „Ja gut ich sag mal“-Geknödel ein Ausbruch von Authentizität. Die riecht ausm Mund wie Junggesellenabend im argentinischen Steakhaus, und doch: Das waren die acht Sekunden Anarchie dieser WM.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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