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’Wahl-Aus’ für DIE-GRÜNE

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 7. August 2021

– Saar stärkt unverhofft DIE LINKE im Saarland

Parteilogo

Quelle:    Scharf  —  Links

Von Dr. Nikolaus Götz

Der NEID ist eine der bekannten Todsünden und niemand ist davor gefreit. Tina Schöpfer, die saarländische Landesvorsitzende DER GRÜNEN-Saar wollte unbedingt bei der nächsten Bundestagswahl die ’Erste Geige’ spielen, doch ein altgedienter Parteisoldat schob sich vor sie und errang Platz 1 der grünen Landesliste. Ob des Bruchs der Frauenquotierung hob ein lautes neidisches Gekreische im Saarland an. Unbesehen der politischen Konsequenzen läuteten die saarländischen innerparteiischen Lager den Sturz des mehrheitlich demokratisch gewählten Altgrünen Hubert Ulrich aus Saarlouis/Saar ein. Ein hinzugezogenes Landesschiedsgericht reaktivierte den bekannten, ewig gängigen Vorwurf, dass auch „nicht wahlberechtigte Parteimitglieder“ für diesen Mann gestimmt hätten, sodass die Wahl ungültig und zu wiederholen sei. Zur Absicherung eines fraulichen Wahlerfolges auf Platz 1 schlossen die Organisatoren bei der Neuwahl, wie einst bei Stalin in Russland, die 49 ’gegnerischen’ Delegierten aus Saarlouis einfach aus. Dieser grüne Coup führte zum erwünschten Erfolg und der erste Listenplatz DER GRÜNEN-Saar wurde jetzt mit der noch jugendlich-naiven Jeanne Dillschneider, der Sprecherin der Grünen Jugend-Saar, besetzt. Welch ein undemokratischer Wahlerfolg für diese Kandidatin! Leider hatten die Drahtzieher des Nominierungsaktes vergessen, dass das Saarland zu Deutschland gehört und nicht Teil des fernen autoritären, antidemokratischen Russland ist. So bestätigte der Bundeswahlausschuss der BRD, nachdem Parteimitglieder die undemokratischen Vorgänge dem Landeswahlausschuss des Saarlandes mitgeteilt hatten, wie dieser, dass DIE GRÜNEN-Saar keine „gültige Liste zur Teilnahme an der Bundestagswahl 2021 hätten“. Jetzt also ist die erst in etwa 50 Tagen kommende Bundestagswahl 2021 für DIE GRÜNEN-Saar jedoch schon vorbei.

Dieses vorzeitige Wahl-Aus, durch internen Neid und Missgunst seiner Mitglieder in der Partei DIE GRÜNEN-Saar selbst ausgelöst, zeigt die Politikunfähigkeit nicht nur der saarländischen grünen Parteispitze ohne handwerkliche Führungsqualitäten, sondern besonders auch die politische Dummheit der regionalen grünen VertreterInnen. Diese Strategen, zu denen besonders auch Hubert Ulrich gehört, haben es seit der Gründung der grünen Partei immer noch nicht gelernt, ihre Personalkonflikte beizulegen, um miteinander konstruktiv ökologische Reformen einzuleiten oder sonstige politische Vorhaben zu verwirklichen. Ihnen geht es primär um persönliche politische Macht, um die Befriedigung ihrer eigenen Eitelkeiten. Wen verwundert es deshalb noch, dass DIE GRÜNEN-Saar nach 40 Jahren „üben“ immer noch unfähig sind, eine demokratische Wahlliste zu erstellen! Und so kommt es, wie es im bekannten deutschen Moralspruch heißt: „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.“ Nachdem DIE GRÜNEN-Saar so ihren vielleicht besten Wahlerfolg vertan haben, bietet sich jetzt unverhofft für die Partei DIE LINKE-Saar die einmalige Chance, die eigentlichen Grünwähler in der saarländischen Bevölkerung für sich zu gewinnen. Nur DIE LINKE nämlich hat mit Bündnis 90/DIE GRÜNEN die meisten programmatischen Überschneidungspunkte.

Geschlossenheit, Einigkeit und Solidarität sind eigentlich die primären Tugenden linker Politiker, wobei für diese alle nun das gezeigte Negativbeispiel der GRÜNEN im Saarland das Signal sein sollte, den individuellen Egoismus zu überwinden und jegliche Flügelkämpfe zu unterlassen. Jetzt muss die „Geschlossenheit der Partei“ angesagt sein, um ein optimales Wahlergebnis bei der kommenden Bundestagswahl zu erreichen. Neben den ureigenen linken Programmpunkten, gälte es nun besonders den ökologischen Reformwillen bei der Partei DIE LINKE-Saar zu betonen. In dem nach der Sommerpause beginnenden Bundestagswahlkampf sollte DIE LINKE-Saar besonders den angestrebten grünen „Ökologischen Umbau der Industriegesellschaft“ betonen, um so am Wahltag die rund 35 000 grünen Zweitstimmen von 2017 zusätzlich auf sich zu vereinen.

Flag of Die Linke

Diesen Wählern sei deshalb der Blick ins LINKE Parteiprogramm gegeben, in dem als Punkt 4.4 formuliert wurde: „DIE LINKE sieht den sozial-ökologischen Umbau in Deutschland und Europa als eines ihrer entscheidenden Ziele und als wesentliche Querschnittsaufgabe in allen Politikbereichen an.“ Und eine späterer Textstelle, die wie aus Joschka Fischers grüner Bibel entnommen scheint, lautet: „Sozial-ökologischer Umbau bedeutet, den Wachstumsdruck, der aus übermäßiger Profitorientierung und ungerechten, bedrückenden Verhältnissen resultiert, aus Gesellschaft und Wirtschaft herauszunehmen.“ Die Parteivorsitzenden Bernd Riexinger und Lorenz Gösta Beutin erklärten als programmatisches Ziel schon 2019: „Das Klima, nicht den Kapitalismus retten!“ und formulierten: „DIE LINKE rettet Klima und Menschen, nicht Kapitalismus und Aktienkurse. Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt befinden sich global in historischen Umbrüchen. Wie nie zuvor in Deutschland steht die Sorge um das Weltklima ganz oben auf der Agenda.“ (Siehe: https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/das-klima-nicht-den-kapitalismus-retten/). Als Fazit des grünen KO-Schlages sei so der Ratschlag gegeben: DIE GRÜNEN-Saar-Wähler sollten deshalb mit ihrer Zweitstimme die Partei DIE LINKE-Saar wählen!

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26 Kommentare zu “’Wahl-Aus’ für DIE-GRÜNE”

  1. Jimmy Bulanik sagt:

    Den Grünen gehen im Saarland die Zweitstimmen verloren. Es bleibt abzuwarten wie viele Zweitstimmen Die Linke im Saarland dadurch hinzugewinnen werden wird.

  2. linke Basis sagt:

    Es könnte ein Agreement zwischen Linken und Grünen geben.
    Die Grünen LV Saar geben eine Wahlempfehlung für die Linke Saar im Bundestagswahlkampf 2021 ab.
    Im Gegenzug unterstützt DIE LINKE im März die Grünen bei der Landtagswahl.

  3. O. Liebknecht sagt:

    Man muß nur lange genug warten – dann beweist sich die feine Ironie der Zeitgeschichte. Da ruft Dr. Nikolaus Götz, ehemaliger Grüner, ehemaliger LINKER, ehemaliger Fan von Oskar Lafontaine, die Grünen-Wähler dazu auf Die Linke zu wählen. An und für sich ein netter Zug! Aber ausgerechnet dann wenn der Nicht-Wählen-Aufrufer O. Lafontaine („Wer grün wählt – wird sich schwarz ärgern“) dazu aufruft die LINKE nicht zu wählen. Also Klaus oder Oskar – auf wen sollen die(im Geiste)armen Grünen-Wähler denn jetzt hören?

    Wir werden es am 26.09. sehen. Die Grünen hörten auf Klaus Götz nicht als er noch bei ihnen war, warum sollen sie es jetzt tun? Auf seine herzerfrischend unnachahmliche Weise der Diskussionsführung – die eigentlich immer eher einem Sturmangriff der Rhetorikwalze gleicht statt dem geruhsamen Austausch von Argumenten à la „sine ira studioque“, hatte er sich auch bei den Linken schnell ins Abseits gestellt. Denn Idioten hören nunmal nicht gerne daß sie Idioten sind – vor allem wenn sie es vor dem Rest der Partei anfänglich noch verbergen konnten. Wobei z. B. T. Schaumburger von der Partei jahrelang gut profitiert hatte – während sein anfänglicher Förder Dr. N. G. in die Röhre puppen durfte… Aber wie schon anfangs bemerkt: mo gugge was kummd…

  4. Caro sagt:

    Bei der BTW 21 ist es wichtig das so viele als möglich zur Wahl gehen. Eine Regierung ohne die CSU/CDU ist nötig. Zum Glück reicht es gerade nicht für Schwarz – Grün.

  5. bremerderzweite sagt:

    Zu 3. O. Liebknecht
    hat das Grünen-Debakel sehr gut auf den Punkt gebracht.
    DIE LINKE Saar ist m.E. in einer nicht viel besseren Verfassung, anders gesagt, genau so schlechten Verfassung wie die Grünen Saar.

    Bei dieser Faktenlage ist die Überlegung von 2. Linke Basis eine gegenseitige Wahlempfehlung (Bund-Land) zu geben, eher ein theoretischer, eher blauäugiger, Gedanke.

    Der LINKEN-Matador OLAF ruft zur Nicht-Wahl der Landesliste seiner eigenen Partei auf. Die Vorsitzenden der LINKS-Partei, Frau Wißler und Frau Hennig-Wellsow lassen OLAF das ohne Konsequenzen durchgehen. Sie schicken den Kipping-Vertrauten Schindler vor und entziehen sich ihrer Verantwortung als Vorsitzenden.

    Was noch? Wir hören von 3. O. Liebknecht, dass die Grünen Wähler „im Geiste arm“ sind. Gut, seiner allgemeiner Hinweis für das Partei-Leben,
    das „Idioten hören nunmal nicht gerne daß sie Idioten sind“.

    Bleibt nach 1. Jimmy Bulanik, abzuwarten, ob und wenn ja, wieviele Stimmen DIE LINKE von den Grünen-Wähler Innen am 26.09.2021 vorweisen können.

  6. Piratenköpfchen sagt:

    Der Kipping-Vertraute ist der Totengräber der Partei. Erfolge bei den LTW in RLP und Baden Württemberg können es kaum sein. In seinem Landesverband Sachsen-Anhalt fuhr DIE LINKE 5,3 Prozentpunkte weniger ein (11 Prozent). Offenbar war dem Herrn mehr daran gelegen sich bei den Saarlinken einzumischen.

  7. Felix Wasserstrahl sagt:

    Leider sitzen in Berlin nicht die klügsten Köpfe, sondern vielmehr Intriganten.

  8. Terminator sagt:

    Der Herr links auf dem Bild ist auch so ein Totengräber …

    https://scontent-frx5-2.xx.fbcdn.net/v/t1.6435-9/217610462_4315358058521342_8868516809550969509_n.jpg?_nc_cat=109&ccb=1-4&_nc_sid=8bfeb9&_nc_ohc=nADACYAQf5kAX_pQX2k&_nc_ht=scontent-frx5-2.xx&oh=6171e49c7b2b9ab18dec9e9cc25fbfac&oe=61342469

  9. Wer Ner sagt:

    #7 … und für Intriganten kneife ich die „Arschbacken nicht zusammen“.

  10. Steigleiter Johannes sagt:

    Oskar hat 2017 in NRW Wahlkampf gemacht.
    Die Landtagslinken machten keinen Wahlkampf, wie heuer auch.
    Die Linke Saar hat trotzdessen 2017 das zweite MdB Mandat knapp verpasst.

    Andrea hat nun nochmals die Chance, nach Berlin zu gehen,
    Das könnte Wirklichkeit werden, vielleicht mit Hilfe der Grünen Saar ?

    Jeanne Dillschneider kann keine Empfehlung für Armin Laschet geben,
    Friday for Future würde sie steinigen! Bleiben die Linken?
    Glück auf dem 26.9.21………

  11. Waldschrat sagt:

    #10
    Erststimmen 6,4%
    Zweitstimmen 7,5%

  12. linke Basis sagt:

    # 11
    das statistische Landesamt sagt aber etwas anderes.
    Was bezwecken sie mit der Angabe dieser bewusst falschen Zahlen ?

    Bundestagswahl 2017
    Ergebnisse

    Partei DIE LINKE

    Erststimmenanteile 11,2 %

    Zweitstimmenanteile 12,9 %

    Saarland Endgültiges Ergebnis Bundestagswahl 2017

  13. bremerderzweite sagt:

    Zu 6. Piratenköpfchen vom Sonntag 8. August 2021 um 13:45

    Ein Totengräber der Partei, kann nur solange graben, wie seine Vorgesetzten, die Vorsitzenden Wißler und Hennig-Wellsow ihn graben lassen.

    Ein Bundesgeschäftsführer kann sich nicht nach eigenem Belieben bei einem Landesverband „einmischen“. Ein Bundesgeschäftsführer handelt und verhandelt im Auftrage des Bundesvorstandes der Partei, insbesondere im Auftrag und in enger Abstimmung mit den beiden Vorsitzenden.

    Da Frau Wißler und Frau Hennig-Wellsow sich aus zu erwartenden persönlichen Auseinandersetzungen heraushalten wollen, haben sie Herrn Schindler mit der Angelegenheit „DIE LINKE, LV Saarland“ betraut. Er handelt also im Auftrag.

    Zu welchen Ergebnissen das jahrelange „Liegenlassen“ von offen-sichtlichen Problemen durch die Bundes-Partei-Vorsitzenden führen kann, konnte Mensch jetzt aktuell bei den GRÜNEN im Saarland besichtigen.

    Sowohl Frau Kipping als auch Herr Riexinger haben sich jahrelang weggeduckt. Frau Wißler und Frau Hennig-Wellsow tun es jetzt ihren Vorgängern gleich.

  14. Antiaufsteher sagt:

    @8 Ja ein feiger Scheisser, der immer noch hinter Olaf herdackelt. Wollte die KVs auf Linie bringen…. Aber nur ein Plattkoppverein WND hat gespurt….. toller Erfolg . Ach ja Madame schmuddelstinkerchen Heib, tanzt noch nach seiner Pfeife. Sie ist auch so eine Nullnummer.

  15. Hans Kiechle sagt:

    # 14
    Marilyn war 2017 unsere Direkt Kandidatin für den Bundestag im Wahlkreis Saarlouis Merzig.
    Sie hat sich damals den Arsch aufgerissen für die Partei gegen großkalibrige Mitkandidaten.
    Ich erinnere an das Forum von SR und SZ in der RAG Repräsentanz in Ensdorf.
    Sie hat alles gegeben für unsere Partei!

    Persönlich beleidigend braucht man hier nicht zu werden gegenüber der Marilyn.

  16. Erbringer sagt:

    #15
    MH war nicht schlecht.
    Mit dem aufgeblasenen Auftritt am 06.06. in Neunkirchen hat sie sich keinen Gefallen erwiesen.

  17. Erbringer sagt:

    #13
    Keine möchte sich bei dem Traumpaar die Fingerchen verbrennen 🙂

  18. Aufdecker sagt:

    @15 wenn man sie nicht richtig kennt, kann man das so sehen. Sie hat diesen Termin wahrgenommen und wurde von den Wahlkreisverantwortlichen überall vorgeschoben und präsentiert. Aber frag mal was sie danach alles kaputt gemacht hat? War klar, dass sie kein Mandat schafft, aber dann verbrannte Erde zu hinterlassen, sich 4 Jahre auf die faule Haut zu legen und gegen Kreisvorstände zu hetzen, das ist schon eine besonders ekelhafte Methode. Frag mal wie sie aufgetreten ist inhaltlich und äußerlich , schmuddelig und müffelnd ( es gibt Fotos- schön wenn sich die Haarverlängerungen vom fettigen Haupthaar lösen.. kotz ) sodass alle sich geschämt haben. Aber gut, in der Versenkung war sie ja gut aufgehoben. Jetzt in Neunkirchen, das große Comeback, das hatte alle restlos von ihrer Inkompetenz überzeugt. Aus Überzeugung hat die keiner mehr gewählt, nur die, die das per ordre Mufti auch tun mussten.
    Es ist ein Provinzposse unter der Regie von Volker.

  19. Krümel sagt:

    @ 17 und was hat das alles mit Hedderichs zu tun, kungeln die mit der rum ? Und die Neue, da, die so unflätig rumbrüllt, Busenfreundin von Lander? Überherrn war so erkenntnisreich, das glaubt mir keiner.

  20. Freischwimmer sagt:

    #19
    Tingeln Hedderichs durchTalkshows oder das Traumpaar aus Silwingen? Eine Verbindung zu Hedderichs herzustellen, hat schon was Belustigendes.
    Kipping und Riexinger haben dem Traumpaar vieles durchgehen lassen. Mit den Neuen ist es nicht anders.
    Zum Bundesgeschäftsführer Schindler ist meine Meinung: Die Fußstapfen, die Matthias Höhn hinterlassen sind, sind für Gen. Schindler zu groß.

  21. Eva-Maria sagt:

    Das Saarland ist ein kleines Bundesland mit wenig Einwohner*innen. Wie hoch ist dort die Anzahl der wahlberechtigten? Wie viele gehen im Saarland zur Wahl? Über wie viele Stimmen wird eigentlich geredet? Entscheidet sich die Wahl nicht in anderen Bundesländern? Auf jeden Fall sollten die Grünen im Saarland aus Fehlern für die Zukunft lernen.

  22. Waldschrat sagt:

    #21
    Googeln …

  23. linke Basis sagt:

    jetzt beginnen die Briefwahlen und mit Laschet und der CDU gehts
    noch weiter bergab, und das ist gut so.

  24. O. Liebknecht sagt:

    #23: Glaub‘ das doch nicht!!!!! Die CDU wird den nächsten Kanzler stellen und wenn nicht noch ein Wunder geschieht wird das Elferratspräsident Laschet sein! Das wirklich Schlimme daran: egal ob in einer Koalition mit FDP oder Grünen oder (schrecklichste der Vorstellung) mit der AfD – dieser Karnevalskasper wird das soziale Korrektiv der Regierungskoalition werden… D. h.: wir gehen absolut asozialen Zeiten entgegen… Und zum Thema H4 hört man aus dem K.L.H. auch schon lange nichts mehr – bei deren Gehältern auch kein Wunder!

  25. Felix Wasserstrahl sagt:

    #24
    Gehältern? Wer ist gemeint?
    Für die Probleme von H4lern haben die Träumer von RRG nichts übrig.

  26. bremerderzweite sagt:

    zu 24: O. Liebknecht.
    Absolut richtiger Beitrag von O. Liebknecht. War es doch schon 2017 beinahe so weit. CDU-CSU, GRÜNE und FDP. Einzig der Absprung im letzten Moment durch FDP-Lindner hat diese Koalition verhindert.

    Besonders richtig die Prognose von O. Liebknecht: „wir gehen absolut asozialen Zeiten entgegen…“ hat für die aller Wahrscheinlichkeit nach „neue“ rechts-konservative Koalition eine hohe Relevanz.

    Die staatlichen Gesamtkosten (Bund, Länder u. Kommunen) für die „Corona-Pandemie“ und dazu noch die „Flutkosten“ werden mit Sicherheit – wie bereits bei der „Banken-Krise“ – von der neuen Regierung von der Masse der Normal-Verdiener wieder zurückgeholt. Aber mit Sicherheit, nicht von den Reichen und den Super-Reichen.
    Ich denke, eine „innovative“ „AGENDA 2030“ wird aufgesetzt,
    nach dem Grund-Muster der SPD – GRÜNE „AGENDA 2010“.

    Da von den im Hartz IV-System Gefangenen materiell nichts mehr abzupressen ist (Regelsatzhöhe zu niedrig und Kosten der Unterkunft zu niedrig, Inflation zu hoch) müssen aus Sicht der Parteien des Kapitals neue Schichten aus dem unteren Drittel der Gesellschaft für die Finanzierung der Pandemie und Flutkosten „erschlossen“ werden.

    „Weg mit Hartz IV“ hat das Linkspartei-Establishment um Wißler, Bartsch, Schindler und den Strippenziehern im K.L.H. schon längst abgehackt.

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