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Vergangenheitsbewältigung mit links

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 12. Dezember 2013

Kipping will Gedenktafel für Stalinismus
Opfer an Parteizentrale der Linken enthüllen

Jetzt also sind die Geburtswehen für eine anzubringende Steintafel an dem Karl-Liebknecht-Haus beendet. In der kommenden Woche will die Vorsitzende Kipping diese Tafel enthüllen. Im Gedenken an die Opfer der Stalinismus.

An und für sich, für die Mehrheit der Bevölkerung sagen wir 97 % völlig uninteressant, wobei die übriggebliebenen drei Prozent erst durch die Streitereien um diese Tafel auf dieses Vorhaben aufmerksam gemacht wurden. Fragen werden sich diese erwähnten 97 % aber mit Sicherheit, warum eine Partei welche eine Veränderung der Gesellschaft als Ziel ausgibt sich ausgerechnet für eine unbedeutende Minderheit so stark einsetzt. Mit drei Prozent lassen sich Gesellschaften eher weniger verändern, mit 97 % sicher doch.

Welch starke Kräfte wirken dort im Hinter- Untergrund die es in schöner Regelmäßigkeit schaffen ihre Vorstellungen so aufmerksam in Szene zu setzen. Als Wortführer wird hier wieder einmal Hans Modrow genannt, als graue Eminenz? Das Fallbeil aus dem Untergrund? Wobei diese Typen, wenn sie denn nicht schon ihre Reise unter die Erde angetreten haben, in allen Parteien zu Hause sind.

Da haben wir einmal den mit eigen Dampf angetrieben Helmut Schmidt, welcher sich dann auch regelmäßig auf die großen Bühnen der Welt schieben lässt, sowie auch den „Vereinigungsmeister“ Helmut Kohl welcher sich, vielleicht sogar gegen seinen Willen, vereinnahmen lässt. Zusammen sicher sehr wichtige Personen für die Zukunft einer modernen Industriegesellschaft.

Gar nicht verwunderlich dass es hier eine Sahra Wagenknecht immer wieder schafft einen Platz auf die Trittbretter der Partei zu besetzen. Wobei wir an und für sich davon ausgehen sollten das gerade die jüngere Generation eher daran interessiert sein müsste, eine geforderte Gesellschaftsveränderung möglichst schnell zu erreichen um eventuell auch noch Nutznießer dieser Änderung zu sein.

Kipping will Gedenktafel für Stalinismus
Opfer an Parteizentrale der Linken enthüllen

Monatelang wurde gestritten, wie die Linke der Opfer des stalinistischen Terrors gedenkt. Kommende Woche endlich will die Vorsitzende Katja Kipping die umstrittene Gedenktafel an der Parteizentrale enthüllen.

Die umstrittene Gedenktafel an die Opfer des Stalinismus soll am 17. Dezember am Karl-Liebknecht-Haus, der Parteizentrale der Linken, enthüllt werden. Das teilte deren Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn am Mittwoch auf Facebook mit. Sie solle an Antifaschisten und Kommunisten erinnern, „die in der Sowjetunion dem Großen Terror zum Opfer fielen“, schrieb er.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :

Das Karl-Liebknecht-Haus vor den Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin 2011

Ein Kommentar zu “Vergangenheitsbewältigung mit links”

  1. Alekto sagt:

    Innerparteilich ruhen die stalinistischen Methoden seit wann?

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