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Umgang mit der Klimakrise

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 30. Juli 2022

Was gegen die Verdrängung hilft

Ein allen bekanntes, politische Gehabe !

Eine Kolumne von Christian Stöcker

Der Klimanotstand ist nicht mehr zu ignorieren, trotzdem mangelt es an Handlungsbereitschaft. Das hat auch psychologische Gründe – wir denken erst um, wenn wir selbst Katastrophen erleben. So bitter es klingt: Das werden wir.

Die Klimaforscherin Friederike Otto hat der »taz« diese Woche  einen beklemmenden, wenn auch nicht überraschenden Satz gesagt: »Wir müssen auch in Europa lernen, dass Wetter tödlich sein kann.« Wir müssten lernen, uns zu schützen. Noch ist nicht sicher, wie viele Menschen den extremen Temperaturen dieser Woche zum Opfer gefallen sind, hierzulande und weltweit, aber dass diese extreme Hitzewelle Todesopfer gefordert hat, ist sicher .

Dass die schlimmste wetterbedingte Katastrophe der deutschen Nachkriegsgeschichte gerade erst ein Jahr her ist, rutscht angesichts der aktuellen Nachrichtenlage schon wieder fast in den Hintergrund. Starkregen wird durch die Erderhitzung wahrscheinlicher, auf Hitzewellen trifft das noch ungleich stärker zu, und, so Friederike Otto: »Hitzewellen sind mit Abstand die tödlichsten Extremwetterereignisse, die wir in Europa haben.« Europa, heißt es in einer kürzlich erschienen »Nature«-Studie , ist ein »Hitzewellen-Hotspot«.

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