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Übernimmt jetzt Lutze das Saar-Ruder

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 14. Juli 2014

Linken-Abgeordneter Lutze sieht Eigenständigkeit
des Saarlandes in Gefahr

Es scheint wohl angebracht zu sein das der Abgeordnete des Bundestages, Thomas Lutze seinen oppositionellen GenossenInnen im Landtag des Saargebiet endlich einmal zeigt, wofür diese denn über ihre Partei in diesen Landtag gewählt wurden?  Da wir doch an und für sich in der letzten Zeit sehr wenig über eine aktive Oppositionsarbeit aus dem Ländchen wahrnehmen, haben wir die Vermutung dass durch die nahezu Halbierung der Wählerstimmen bei den letzten Kommunalwahlen, nun auch noch der letzte Widerstand gegen die GroKo versiegt.

Da muss schon ein Genosse, welcher an und für sich in Berlin seinen Arbeitsplatz innehat, in der Presse darauf aufmerksam machen, dass die politische Eigenständigkeit dieses Landes in Gefahr ist. Dabei, so pfeifen es doch an und für sich schon seit langen die Spatzen von den Dächern. Die Saarländischen zumindest.  Auch wird in der Bevölkerung der Anschein erweckt, dass sehr wenig Interesse daran besteht, den eigenen Arbeitsplatz im Parlament zu erhalten. Oder glaubt gar niemand mehr daran, dass die Partei auch den nächsten Wahlkampf noch überleben wird?

Und erst die Armada von wissenschaftlichen Beratern. Sind diese nicht besorgt oder haben sie sich schon auf eine Zukunft unter den vielen anderen Hartzern eingestellt? Sollten sie nicht eigentlich Ihren Abgeordneten die entsprechen Vorschläge für die Aufbereitung der anfallenden Themen eingeben?  Geht doch nicht umsonst vielen der MandatsträgerInnen der Ruf von den drei Affen aus der japanischen Mythologie voraus.

Vielleicht sind diese aber auch vielfach nur mit anderen Aufgaben beschäftigt und übersehen so, die naheliegenden  Probleme?  Ist es doch äußerst ungewöhnlich das Außenstehende auf Fehler der Landesregierung aufmerksam machen – müssen, welche selbst dem im Saarland ansässigen bundespolitischen Finanzgenie der  Partei noch nicht aufgefallen sind.

Auch aus dem Landesvorstand scheint kein Druck auf Ihre Landtagsfraktion ausgeübt zu werden, endlich entsprechende Themen im Landtag aufzugreifen. Zeigte man sich doch bislang nicht einmal in der Lage die benötigten Unterschriften für ein Volksbegehren gegen den Zins Wucher zusammen zu bekommen und räumt schon Zweifel ein das Vorhaben überhaupt auf die Beine stellen zu können. Es scheint noch nicht bis ins Saarland vorgedrungen das in der Politik großen Ankündigungen auch entsprechende Taten zu folgen haben?.

Linken-Abgeordneter Lutze sieht Eigenständigkeit
des Saarlandes in Gefahr

Zwölf Prozent der Ausgaben des Landes sind Zinskosten. Die Landesregierung kämpft für eine Entlastung, um die Schuldenbremse zu schaffen. Der Linken-Politiker Thomas Lutze fordert sogar einen „radikalen Schuldenschnitt“.

 Der Linken-Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze sieht die Eigenständigkeit des Saarlandes in Gefahr, wenn es nicht zu einem „radikalen Schuldenschnitt“ kommt. „Warum die saarländische Landesregierung eine derartige Forderung nicht formuliert, ist mir ein Rätsel, regieren doch in Saarbrücken und in Berlin die gleichen Parteien“, schreibt Lutze in einer Pressemitteilung. Nur ein Schuldenschnitt ermögliche die Chance für einen finanzpolitischen Neuanfang. „Alle aktuellen Maßnahmen der Ausgabensenkung – wie zum Beispiel an der Universität des Saarlandes – werden die finanzpolitische Misere langfristig noch weiter verschlechtern.“

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert.

15 Kommentare zu “Übernimmt jetzt Lutze das Saar-Ruder”

  1. Tobias Grindschirwelä sagt:

    Was Thomas Lutze hier anprangert, weiss er selber das dies im Saarland nie gehen wird.Solange wie Oskar Lafontaine das Zepter der Linken im Saarland führt,wird er Lutze blockiern da beide sich nicht grün sind.In drei Jahren sind wieder Landtagswahlen, da wird Oskars Partei wie überall im Saarland GESCHICHTE sein. Auch Lutze wird die nächste Bundestagswahl nicht mehr überstehen. So setzt sich der Trend der Linken überall fort,der Fdp ging es genauso

  2. Daniel Bäumer sagt:

    Druck aus dem Landesvorstand …?
    Die Landesvorsitzende Schramm und Madame Huonker wissen das vermutlich zu verhindern.
    Als Ersatz für O.L. ist die Grüne Mamba im Gespräch.

  3. Werner Klötzle sagt:

    Wenn man dies alles so richtig bewusst nachvollzieht, was in den vergangenen Jahren in dieser Linke geschah und was heute noch passiert.
    Klar, hätte, hätte… aber hätte man die kleinen fleißigen Bienchen an der Basis nicht verekelt, dann hätte man heute auf kommunaler Ebene mehr Einfluss und Möglichkeiten die Linke zu vertreten. Dies ist in jeder Partei so. Ohne Basis ist nichts gewinnen.
    Auch ein Herr Lutze hat dies wohl gewußt. Getan hat er nur für sein Hineinkommen in den Bundestag.
    Oskar hat die Mahnungen von der Basis fein überhört. Im Gegenteil, alle kritischen Mitglieder wurden verdrängt.
    Was nun? Nun sitzen sie in ihren Ämtern und schwimmen Freistil. An der Basis hat keiner mehr Interesse.
    Es hat den Anschein, dass sie krampfhaft nach Themen suchen und einige Wenige sind aktiv aber ziemlich allein mit ihrem Wirken.
    Was können diese Wenigen noch reißen, nichts, denn sie werden nicht gehört und es fehlt an Talenten.
    Der „Zug nach Nirgendwo“ ist schon längst bei der Linken abgefahren.
    Keiner weiß eigentlich mehr, was sie so richtig wollen und wohin die Reise der „Restbestände“ geht.
    Das ist die Sicht von Aussen.
    Ihr Linken steht endlich zu euren Fehlern aus der Vergangenheit, macht dies lautstark öffentlich. Somit könnte vielleicht ein Neuanfang möglich sein. wie auch immer der aussehen mag.

  4. Günter Ungeheuer sagt:

    Die von O.L. installierten ehemaligen Gewerkschaftler an der Spitze des Landesverbandes haben verbrannte Erde hinterlassen.
    Das Ruder eines „oskarhörigen“ Landesverbandes zu übernehmen, wäre politischer Selbstmord.

  5. Friedl Heib sagt:

    Seit die Ex-Grünen (Beckingen, Riegelsberg, Homburg und Ottweiler) Mitglied in der Linke sind, ist es vorbei mit Friede, Freude, Eierkuchen.

  6. Thomas Lutze sagt:

    In diesem Forum stand mehrfach, dass meine Zeit im Bundestagsabgeordneter 2013 vorbei sein werde. Heraus kamen trotz massiven Gegenwind landesweit 10,0 Prozent der Zweitstimmen – das beste Ergebnis Landesergebnis aller westdeutschen Flächenländer. Was 2017 kommt? Mal abwarten, is auch noch etwas hin.

    Ansonsten nehme ich jeden Termin an der Basis wahr, wenn ich eingeladen werde und der Terminkalender es zulässt. Gerade sitze ich als Gast in einer Kreisvorstandsitzung, morgen bin in einem Arbeitsausschuss der Saarbrücker Ortsverbände zu Gast. Ich mache monatlich Sprechstunden in meinen Bürgerbüro, die Termine stehen im Netz und in der Zeitung. Ich mache regelmäßig öffentliche Veranstaltungen, die nächste nach den Sommerferien zum Thema TTIP (12.9., Stummsche Reithalle in Neunkirchen)

  7. Schichtwechsler sagt:

    #3
    Solange Leute wie Gilcher und Schramm am Schalthebel sitzen, ändert sich nichts.

    #1
    Warum sollte Thomas Lutze die nächsten BTW nicht überstehen? Das erschließt sich mir nicht.

  8. vaterlandsloser geselle sagt:

    zu 3
    dem ist nichts hinzuzufügen.

    Die Linke hat die letzten fähigen Leute verjagt, Lutze hat dabei ordentlich mitgemischt und Bierbaum, Lafo und ach-wie hieß-er-noch-Linsler haben sich einen Dreck um die Basis gekümmert.
    Zur Krönung die Chinesentante als stell. Landestante, der jetzige Landesvorstand keinen Deut besser.
    Jetzt der große Katzenjammer. Sollen sie doch in die Nacht hineinjammern, die Katzen, ihre wohlerzogenen Hunde sind weg und hören sie nicht mehr

  9. Kxox sagt:

    Tja Thomas Lutze,alles gut und scheeen, aber man hört nix und sieht nix davon als braver Bürger.
    Raus aus der Deckung und mit Ehrlichkeit und Offenheit ran an den Speck.

  10. Binde-Strich-Frau sagt:

    # 9
    Es soll auch Bürger geben, die ihr zuhause nicht verlassen wollen. Kein MdB ist verpflichtet, Hausbesuche durchzuführen 😉

  11. Schichtwechsler sagt:

    Oskars Mädche führte in der Vergangenheit „Hausbesuche“ durch.

  12. Hannelore sagt:

    Oskar’s Mädche ist überall 😀

  13. friitzje sagt:

    #12

    … ja, sie weis alles, kann alles und macht möglicherweise jede Sauerei.

  14. Frank Hof sagt:

    Gott erschuf den Langen, zum Ersatz der Bohnenstangen. Dieser Satz kommt von einem Saarlouiser LINKEN, der den Lutze näher kennt. Früher war der Lutze führ den Verkehr zuständig ( was für ein Verkehr ? ) heute ist er für die Wirtschaft zuständig ( was für eine Wirtschaft ). Hut ab, er hat eine kleine Kneipe wie die Ploetz eröffnet. Fehlanzeige. Pöstchen, Pöstchen, Pöstchen. Je lukrativer umso besser. Von der Qualität sind die “ LINKEN VÖGEL “ alle gleich. Wenig arbeiten, viel Geld verdienen. Ob eine Frau Spaniol, eine “ Mama Hu „, eine insolvente Ex-Tennis Queen oder die Bohnenstange. Null Qualität aber hohe Ansprüche. Der Lutze sagt: Ansonsten nehme ich jeden Termin an der Basis wahr, wenn ich eingeladen werde und der Terminkalender es zulässt. So findet man auch die Frau des Lebens, man spart sich die Kontaktanzeige. Der Rodener Zottelbär kann dies nur bestätigen.

  15. Suschen sagt:

    Sie haben die Saat gesät und und ernten werden sie nur hohles Korn.

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