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RENTENANGST

Ankläger des Sommers

Erstellt von DL-Redaktion am 23. Juni 2010

Der Ankläger dieses Sommers

File:Ulrich Schneider (15525230882).jpg

Ein sehr guter Artikel über den Sinn und die Aufgaben des Paritätischen Wohlfahrtsverband. Ein Bericht über einen Menschen welcher diesen Verband schon seit Jahren ein Gesicht gibt.  In Berlin !

Doch wie so oft im Leben, in jeder Institution, dort also wo Menschen zusammen arbeiten findet man neben den Leuchttürmen auch Personen welche es vorziehen Richtungen einzuschlagen die nicht den eigentlichen Aufgaben ihres Job entsprechen. Das direkte Beispiel wird uns zur Zeit hier im Kreis Warendorf vor Augen geführt. Dort wird, wie wir in zwei Berichten der letzten Tage unter dem Titeln: „* „Abseits“ für Zöller!“ und „*nachgefragt, Herr Zöller“ berichteten, versucht eine Betteltour für ein Wirtschaftsunternehmen an zuschieben. Ein Vorhaben, welches nicht die Aufgabe eines Wohlfahrtsverbandes ist. Lobbyismus pur, was auch in einem Leserbrief von UP, welcher heute in der „Die Glocke“ erschien, aufgegriffen wurde.
Schon in der letzten Woche konnten  wir von DL, auf eine freundliche landesweite Anfrage hin,
„ein Statement über den Kommunismus und die Stasi Verbindungen innerhalb der LINKEN“abzugeben, folgenden Mail-Wechsel registrieren welcher aufzeigt, dass man mit dem Austeilen von Verbalien keine Schwierigkeiten hat, im Einstecken plötzlich sehr Arrogant und Dünnhäutig wird.

Die Familie Zöller versucht also hier im Kreis Janusköpfig für ihre ganz privaten Vorteile einzutreten. Es wird genau in die Hand gebissen, welche sie jahrelang gefüttert hat. Obwohl zu der Zeit noch Mitglied der SPD und durch diese Partei als sachkundiger Bürger in den Kreistag gewählt, besuchte er schon zu Zeiten des Kommunalwahlkampfes Versammlungen der LINKEN und unterstützte die Alt-Kommunistin Müller welche sich, durch das verbreiten von Intimsten Klatsch-Geschichten, Rufmord und Manipulationen sowie unter der zu Hilfenahme eines Blocks und einer Remmers, einen Sitz im Kreistag erschlich. IE

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von STEFAN REINECKE

Ulrich Schneider wundert sich, wie ungeschickt Schwarz-Gelb agiert. Das ist sein Vorteil. Er ist das Sprachrohr der Armen. Wenn die WM vorüber ist und das Sparpaket in den Bundestag kommt, gehen die Proteste richtig los – da ist er sich ganz sicher.

Es ist Montagmorgen halb elf. Dr. Ulrich Schneider eilt in die Hackeschen Höfe in Berlin-Mitte. Im dritten Stock wird der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes die Sitzung der Fachreferenten leiten. Wie jede Woche. Nun ist der Aufzug kaputt. „Früher haben uns die Zivis hochgetragen. Aber ist natürlich alles weggespart,“ sagt er und lacht glucksend. Das macht er oft. Er hat gute Laune.

Er trägt ein weißes Hemd und einen dunklen Anzug – Halbglatze, rundes Gesicht, und sein Markenzeichen: lange, breite Kotletten. Die waren in den Siebzigern mal modern. Nach zwei, drei Worten weiß man, wo er herkommt. Schneider lebt lange in Berlin, aber der Ruhrgebiets-Slang hat sich nicht abgeschliffen. Wenn er vom Fernsehen redet, in dem er oft auftrifft, sagt er „Fäärnsehn“. Irgendwie würde er auch in einem Anzug von Armani proletarisch wirken.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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wenigstens rollt der Ball

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Juni 2010

Der Ball rollt- WM – oder Politik

Datei:Wikinews Südafrika 2010 logo.svg

von Dieter Carstensen :

Nun ist es wieder soweit, heute hat die 19. WM begonnen und Südafrika steht für vier Wochen im Mittelpunkt der Welt. Überall hängen Fahnen, die Autos sind mit Fähnchen und Schals geschmückt. Ganz Deutschland steht Kopf und wer nicht im WM Fieber ist, der muss die nächsten vier Wochen da durch, ob er/sie will oder nicht!

Die Politik gerät mal Ausnahmsweise in den Hintergrund, zumindest bis in Deutschland ein neuer Bundespräsident/in  gewählt  wird.

Sogar fußballbegeisterte Politiker sind plötzlich im Fernsehen zu sehen. Die Frage lautet natürlich: „Wie weit kommt die deutsche Fußballmannschaft?“

Immerhin braucht  Deutschland sich mit einem Gesamtpunktestand von 31 Punkten und somit gleichstand mit Brasilien, die zwar an erster Stelle mit fünf gewonnenen Weltmeisterschaften, auf einem zweiten Platz, mit 3 gewonnenen Weltmeisterschaften nicht zu verstecken.

Für alle, die die Statistiken nicht mehr ganz vor Augen haben, hier eine kurze Ausführung:

Die deutsche WM –Bilanz:

Dreimal Weltmeister (1954, 1974 und 1990)

Viermal Vizeweltmeister (1966, 1982, 1986 und 2002)

Dreimal WM –Dritter (1934, 1970 und 2006)

WM – Vierter (1958)

Zwar sind wir auch fünfmal ausgeschieden, allerdings haben wir auch zweimal nicht teilgenommen, so gesehen haben wir uns bei bisher 18 Weltmeisterschaften ein doch beachtliches Ergebnis erzielt.

Nun stellt sich mir nur noch die Frage, ob Deutschland sich auch politisch so darstellen kann, aber da habe ich so meine Zweifel, denn wenn ich sehe, was zurzeit in der Politik so passiert, dann gute Nacht Deutschland. Da werden wüste Beschimpfungen ausgesprochen, Sparpakete ausgearbeitet, Gesundheitsreformen die einen fast in den Ruin treiben, ausgearbeitet, die allen normaldenkenden Menschen dieser Republik ein  Kopfschütteln entlocken! Was machen unsere Politiker nur, da wird sich um Posten gestritten, man versucht sich unliebsamer Politiker zu entledigen. Alles in allem, kann ich da nur sagen: „Danke, dass es die WM gibt, die uns wenigstens einmal für vier Wochen diesen Wirrwarr vergessen lässt!“

Dazu noch herrliches Wetter, was will man mehr? Ich auf jeden Fall freue mich auf die bevorstehenden Spiele unserer Mannschaft und drücke die Daumen, auf das ein Sommermärchen noch einmal wahr wird!

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