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RENTENANGST

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Oktober 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Waffen für die Fußgängerzone, Gemeinschaftskunde fällt Montag aus und in Essen isst man „Hindenburger“

 taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

 Friedrich Küppersbusch: Der Jugendkanal von ARD und ZDF muss zur Strafe ohne Fernsehen ins Bett.

 Und was wird besser in dieser?

Über das trojanische Pferd Jugendkanal dürfen ARD und ZDF endlich ein genuines Internetangebot produzieren.

Sowohl Grüne also auch Linke fordern „Waffen für Kobani“. Verkehrte Welt?

Noch ein Paradox. Die Bundeswehr besteht zu über 90 % aus Männern, die kämpfenden Truppenteile Heer, Marine und Luftwaffe zu über 95 %. Schon spooky, wie nun Frau Göring-Eckardt, Frau von der Leyen und Frau Merkel diskutieren, in welche Gemetzel sie die Jungs schicken wollen. Vielleicht spricht das für eine baldige und hälftige Frauenquote beim Bund: Man könnte hoffen, dass weder die Soldatinnen noch die Gesellschaft um sie herum so leichtfertig mit Leben umgingen.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 15. September 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Deutschland weltkaspert, Schottland zeigt, wie es gehen könnte, und US-Agenten langweilen sich zu Tode

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Zum „Tag des offenen Denkmals“ hat sich Bundesjoachim Präsident Gauck für den Erhalt historischer Gaslaternen ausgesprochen.

Und was wird besser in dieser?

Gauck konzentriert sich für den Rest seiner Amtszeit auf dieses Thema.

Innenminister de Maizière hat dem Islamischen Staat (IS) jegliche Aktivität in Deutschland verboten. Er sei eine Bedrohung – auch für die Sicherheit in Deutschland. Schlottern den Kämpfern im Nahen Osten nun vor Angst die Knie?

Dann ist IS ja fast so verboten wie die PKK. Und der würde de Maizières Parteifreund Schockenhoff „unter Bedingungen“ Waffen liefern. Mittelfristig könnte man also den IS hier verbieten, den IS-Milizionären jedoch dort Waffen geben, mit denen sie sich bitte selbst zu erschießen hätten. Deutschland überspringt diesmal den Status „Mittelmacht“ und wird gleich Weltkasper.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Juli 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Prothese und Antithese Rehm, die verschwörerischen neuen „Montagsdemos“ und Uli Hoeneß‘ fehlendes Herz. Die weitgehende Abwesenheit deutscher Außenpolitik im Nahen Osten nach Fischer unter Westerwelle lädt uns herzlich dazu ein, einfach mal den Mund zu halten und höflich zu fragen, wie wir helfen könnten.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der deutsche Weitspring-Meister Rehm teilt die Fachwelt in Prothese und Antithese

Und was wird besser in dieser?

Sobald er Europameister ist, finden ihn alle dufte.

Marihuana darf – zumindest zur Schmerzlinderung – jetzt legal in Deutschland angebaut werden. Haben Sie sich schon ein Kämmerchen eingerichtet?

Kommt gar nicht in die Tüte. Als ich meinem Sohn als zeitgemäßes Initiationsritual in Amsterdam Coffeeshops zeigte, interessierte er sich höflich und beendete den Spuk beim dritten mit den goldenen Worten: „Das ist doch eher etwas für euch Ältere, Papa.“ Von deutschem Hanf kann man effektfrei Wagenladungen rauchen, er machte sich vom Acker, als Chemiefasern das Hanfseil ersetzten. Zum Trost setzte Bayer noch Spezereien wie „Heroin“ drauf. Also – es wird Zeit für Bioland und nachhaltigen Grasanbau. Auf zum Kyffhäuser.

Sanktionen für Russlands Regierung? Sollte man Putin die WM wegnehmen?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 4. April 2011

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Die letzte Woche im Rückblick und es droht die Gefahr das Fukushima zu einer Randbemerkung verkommt, und es demnächst vielleicht eine Christenkonferenz gibt.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Schauderlich, wie Fukushima zu so ner Art lästigen Nachrichtenrubrik wie Wetter und Sport wird.

Was wird besser in dieser?

Der Spiegel macht auf mit „Wie Deutschland auch ohne Kernkraft funktioniert“ .

Der Energiekonzern RWE wehrt sich juristisch gegen die vorübergehende Stilllegung des Meilers Biblis A. Steht das Atom-Moratorium der Regierung auf der Kippe?

So spektakulär hat es kaum ein AKW-Gegner je vorführen können wie jetzt RWE: „Eine Million pro Tag Gewinn“ wollen die Herren einklagen. Ihre intellektuellen Brennstäbe scheinen aus eitel Eigenthorium gebraten: für den Fall eines Friedens in Afghanistan oder eines Kriegsverzichtes wie in Libyen erwarte ich hohe Schadensersatzforderungen der Rüstungsindustrie. Das Moratorium der Bundesregierung stützt sich auf „Gefahr im Verzuge“, und – da wäre den Atombossen zuzustimmen – die war vor Fukushima so groß wie seither. Es trägt nicht und hängt vom Wohlwollen der AKW-Betreiber ab. Und was die wohl wollen – siehe oben.

Atomkrise und Libyenkrieg: Europäische Nachbarn spotten über die Ängstlichkeit der Deutschen – zu Unrecht?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 28. März 2011

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Im Rückblick auf die letzten Woche geht es natürlich um Themen wie „Schnelle Brüter“ oder auch einen nachtretenden nicht vergessenden Helmut Kohl.  IE

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ich fand schon wieder Christian Wulff gut.

Was wird besser in dieser?

Große Koalition oder Bundespräsident wird Kanzler. Das ist doch mal ne bescheuerte Auswahl.

Verschobene Laufzeitverlängerung? Alles Wahlkampf! Ein Patzer von Wirtschaftsminister Brüderle bringt die Industrielobby in die Bredouille. BDI-Hauptgeschäftsführer Schnappauf muss zurücktreten. Richtig so?

Echt schwer, jetzt keine Namenswitze zu machen: Was Schnappauf aufschnappte, Schnelles Brüterle sofort abschalten, sorry, musste raus. Sicher auch ein Trost für Guttenberg: Schnappi muss zurücktreten, weil er korrekt und mit Quellenangabe abgeschrieben hat. Brüderle diente sich den BDI-Bossen als „Moratoriumsvertröster“ an. Zu deutsch: Pausenclown, seine Paraderolle. Und ein alerter BDI-Geschäftsführer haut das aus Versehen raus – dann ist er dumm. Oder mit der Absicht, die Regierung festzulegen – dann ist er verschlagen. Oder, weil er einen ungeliebten FDPler dissen wollten. Das ist dann mehr als dumm und verschlagen, also CSU.

Aus Angst vor dem medialen Super-GAU prüft das Schweizer Fernsehen die Verträglichkeit der Simpsons. Im Angesicht der Katastrophe erscheint Homer Simpson – der in einem Atomkraftwerk arbeitet – als personifiziertes Restrisiko. Spinnen die Schweizer?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 14. März 2011

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Japan erlebt einen NGAAU, Merkel kann sich trotzdem nicht irren und Seehofer hat unverdientes Glück. Auch bringt es Merkel nicht eine Entschuldigung für ihre Fehlentscheidungen auszusprechen. Dazu fehlt es ihr ganz schlicht an menschlicher Größe. IE

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Och, nix. Erdachse um 10 Zentimeter verschoben, Japans Hauptinsel um 2,4 Meter und für „mehrere größte anzunehmende Unfälle auf einmal“ fehlt lexikalisch ein Wort. (NGAAU – „noch größerer als anzunehmender Unfall“)

Was wird besser in dieser?

Die taz spendiert eine Gratisseite für alle Unterzeichner der Lobby-Anzeige, die im August 2010 für unbegrenzte Laufzeiten von Schrottmeilern und weniger Atomsteuer warben. RWE, Vattenfall, EnBW und EON, Manfred Bissinger und Olli Bierhoff wollen sich nach guter japanischer Sitte öffentlich entschuldigen („GAU-Kotau“).

Bundeskanzlerin Merkel erklärte, nach dem Mehrfach-GAU in Japan könne „man nicht zur Tagesordnung übergehen“. Schwingt da Bedauern mit?

Merkel steht da mit der „smoking gun“ noch in der Hand. Und nun bleibt ihr nur ein unglaubwürdiges „Pirouette sich, wer kann“: Ja zum Ausstieg, dann Ausstieg aus dem Ausstieg, und nun muss sie einen Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg finden. Die Laufzeiten sind verlängert, die Atomabgabe ist geschleift. Und in diesem historischen Moment, in dem sich die Exumweltministerin als Atomfan festgelegt hat, erfolgt der naturwissenschaftliche Gegenbeweis. Grüne in BaWü doch mit satten 30 Prozent, Umweltminister Röttgen als sicherer Wahlverlierer in NRW und gute Karten für die SPD des atomkritischen Exumweltministers Gabriel. Zur Grundausstattung des Naturwissenschaftlers gehört der Satz „Ich habe mich geirrt“ – der eine Satz, den Merkel nicht kann.

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