DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Quo vadis Lutze ?

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Juli 2013

Linke rätselt:
Welche Rolle wird Lafontaine im Wahlkampf spielen

Eine gute Frage welche von der Saarbrücker – Zeitung heute aufgeworfen wird, wobei die Antwort für uns auf DL an und für sich nicht wichtig ist. Denn, solange Parteien wie Mafia Organisationen geführt und sich von einigen wenigen Personen abhängig machen, wird der Demokratie ein denkbar schlechter Dienst erwiesen. Merkel und die CDU, Steinbrück und die SPD, Westerwelle und seine FDP, die Linke und Gysi – Lafontaine? Bei alle den genannten Personen ist das Volk der wahre Verlierer. So zähle man für jede Partei noch jeweils weitere fünf – sechs Personen als zusätzliche Statisten auf und wir sehen das Spiegelbild deutscher Politik. Daran wird auf Dauer jede Partei zerbrechen, denn die Mitglieder laufen in Scharen davon.

Die Zeiten ändern sich und auch der Bürger wird aus seiner Lethargie erwachen und auf Dauer nicht mehr bereit sein einigen politisch alternativlosen Schwachköpfen hinterherzurennen. Schwachköpfe welche sich zu kungelnden Runden zusammensetzen und das beschließen wofür sie von den Lobbyisten fürstlich bezahlt werden.

Es ist doch ein gutes Zeichen wenn Riexinger eine Veranstaltung auf dem Saarbrücker Theaterschiff absagt. Mit was für eine Begründung auch immer, Theater hat die Partei in den letzten Wochen reichlich gesehen und die Clowns gönnen sich nun einmal einige Wochen der „Schöpferischen“ Pause.

Wobei Lutze, dem müsste es doch ziemlich egal sein, wie sich denn nun ein Lafontaine entscheidet. Wenn er in den Bundestag möchte, wird er auch dafür arbeiten müssen. Vollkommen unabhängig von dem, wie Lafontaine für sich persönlich entscheiden mag. Das ist sowie so ein Ding mit zwei Seiten, das mit den Karren und den Ziehenden. Früher wurden Ochsen zum ziehen benutzt welche dann wohl auf Grund der Geschwindigkeit von Pferden abgelöst wurden. Über die Größe der Köpfe wurde dann noch geredet. Aber auch die Wagenführer, außer einem schnalzen mit der Zunge und den Gebrauch der Peitsche bleibt da nicht allzu viel hängen.

Und die Wagenknechte und mitreisende Pagen, wurden ganz hinten auf einer Reservebank unter freien Himmel platziert? Im morastigen Gelände hatten sie zusätzlich in die Speichen zu greifen und öffneten sowie schlossen für die Reisenden Herrschaften die Türen. Sieht die Arbeit der Basis heute anders aus? Können wir uns Merkel oder Lafontaine als Selbstfahrer vorstellen? Bei einer Panne hinter dem Fahrzeug stehend mit ihrem Röckchen nach Hilfe wedelnd?

Hier noch ein Wort zu Lutze. Dieser hat, so glaube ich nicht gewonnen da er der bessere Kandidat ist. Er hat offensichtlich weniger manipuliert als das Plötz Lager und sammelte dadurch die entscheidenden Stimmen. Wobei schon auffällig ist dass alles was nach Manipulation roch, zu Ungunsten von Lutze auffällig wurde. Auch wurde diese Wahl eindeutig gegen Lafontaine und seine Machenschaften geführt. Das daraufhin seine erkorenen Favoritinnen verloren war letztendlich das einzig mögliche Ergebnis.

Der größte Fehler Lutzes wäre es sich nun an Lafontaine zu hängen. Er sollte den Nachweis erbringen auf eigenen Füssen stehen zu können und sich vor falschen Freunden hüten. Mitglieder welche sich zu Wahlzeiten auffällig zurückzogen, da sie erst einmal prüfen wollten aus welcher Richtung demnächst der Wind weht. Falsche Freunde sind immer die gefährlichsten, sogenannte Heckenschützen!

Die Zeiten eines Lafontaine sind endgültig vorbei, was Lutzes Mitbewerberinnen wohl nicht erkannt haben. Die Tendenz ist aber nach dem  Bundesparteitag in Göttingen eindeutig sichtbar und anderslautende Stimmen aus Berlin nur Makulatur, politischer „Sprech“. Das Oskar diese Situation sehr wohl erkannt hat zeigt er in seinen lautstark verbreiteten und für viele immer wieder überraschenden, programmatischen Richtungswechseln. Dieses ist seine Art des Protest, auch wohl ein Eingeständnis der Niederlage.

Im Hinterkopf sollte jeder festhalten: Lafontaine ist kein Mann der zweiten Reihe. Wir haben vor einigen Wochen schon einmal über einen erneuten Parteiwechsel spekuliert!

Linke rätselt:
Welche Rolle wird Lafontaine im Wahlkampf spielen?

Eigentlich hätte die Linke im Saarland morgen Abend prominente Wahlkampf-Unterstützung erhalten sollen: Bundesparteichef Bernd Riexinger hätte die Genossen zu abendlicher Stunde auf dem Saarbrücker Theaterschiff bei einer Veranstaltung mit dem Titel „100 Prozent in den Wahlkampf“ auf die Bundestagswahl im September einstimmen sollen. Doch vor einigen Tagen bemerkte Riexinger urplötzlich Terminschwierigkeiten und die Kundgebung wurde heimlich, still und leise abgesagt.

Für den frisch gekürten saarländischen Spitzenkandidaten Thomas Lutze wollte Riexinger, ein treuer Gefolgsmann von Oskar Lafontaine, offenbar lieber doch keinen Wahlkampf machen. So erklären sich zumindest die Lutze-Gegner aus dem Lager von Oskar Lafontaine die Absage.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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  • Erstellt: 1. September 2005

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 12. März 2012

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

 

Kommentar von Friedrich Küppersbusch

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die Bundesregierung hat 2011 und 2012 ihre Sparziele verfehlt.

Was wird besser in dieser?

Sympathien Griechenlands für die Bundesregierung steigen.

Bei den Grünen herrscht ein Machtkampf um die Frage, wer ins Spitzenteam für die Bundestagswahl 2013 kommt. Wer nervt denn jetzt eigentlich mehr als Claudia Roth?

Die Grünen werden nicht die Kanzlerin stellen – noch sollten sie sich mit einer Größenwahnattacke à la Guido zum Horst machen. Drittens können sie es der SPD überlassen, sich mit Permanenzgerangel um alle Chancen zu bringen. Bleibt das Beste: ein glaubwürdiges Team-Auftritt. „Kann Jürgen Kanzler?“ werden deutlich weniger Leute bejahen als „Wollen Sie diese vier im nächsten Kabinett wiedersehen?“ Also ist der Fall klar, und Roth, die ihr Amt als Parteichefin maximal ins Maskottchenhafte interpretiert, macht der Basis noch am wenigsten Angst. Übrigens ist ein plausibles Team das, was die „Piraten“ am schlechtesten kontern können.

Während Guttenberg die Tortenattacke auf ihn mit Humor nahm, zeigt Rösler, der auf der Cebit-Messe ein Stück Torte ins Gesicht bekam, den Angreifer wegen versuchter Körperverletzung an. Ist der Wirtschaftsminister ein Zimperlieschen?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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High Noon um Stuttgart 21

Erstellt von DL-Redaktion am 23. Juli 2011

High Noon um Stuttgart 21

High Noon poster.jpg

Die Story aus dem Wilden Westen der Staaten wurde in den Südwesten Deutschlands, nach Stuttgart umgeschrieben. Aufgrund der Vielzahl von politischen Geschichtchen aus dem täglichen Leben der Bundespolitik bietet sich die Möglichkeit an, diesen Film mit den passenden Figuren auch aus dem Bundestag neu zu besetzen.

Hier ein Besetzungsvorschlag und das Drehbuch

Will Kane, (Wulff) verdienstvoller und beliebter Marshal des Landes  BRD, hat gerade die Quäkerin Amy ( Angi, halslose Mutti für alle ehemalige FDJ ler,) geheiratet und ihr zuliebe seinen Posten aufgegeben, als er die Nachricht erhält, dass der Bandit Frank Miller (Westerwelle), den Kane  zuvor aus der spätrömischen Dekadenz geholt und zwecks Schadensbegrenzung mit einem alten Hinterlader ausgerüstet hat), mit dem 12-Uhr-Zug in das Land kommen werde, um mehr Einfluß auf die Regierung zu nehmen. Da sich bereits drei Mitglieder (Sarrazin, Lafontaine und Broder) der Miller-Bande am Bahnhof aufhalten, wird Kane von den noch anwesenden Hochzeitsgästen gedrängt, das Land schneller als geplant zu verlassen, obwohl der neue Marshal erst am nächsten Tag erwartet wird.

Doch bald kommen Kane Bedenken und er kehrt trotz Amys energischem Protest um, da er fürchtet, den Rest seines Lebens vor Miller davonlaufen zu müssen. Da stellt ihn Amy, die als Quäkerin aus Überzeugung, Gewalt grundsätzlich nur für die Beschaffung von Rohstoffen akzeptiert, vor die Wahl: Entweder hält er sein Versprechen und flieht mit ihr, oder sie verlässt das Land – und damit ihn – mit dem 12-Uhr-Zug. Kane entscheidet sich dafür, zu bleiben und zu kämpfen.

Während sich der Richter (Thomé) in Sicherheit bringt, versucht Kane, in dem Land Unterstützung zu finden, doch niemand will ihm helfen: Ein alter Freund (Dr. Dr. Schwindel von Guttenberg) lässt sich verleugnen, sein Vorgänger (Köhler) auf dem Posten des Marshals fühlt sich unfähig zur Hilfe, im Bundestag begegnet man ihm mit offener Feindseligkeit, und in der Kirche weigert sich der Pfarrer (das Wein trinkende Brüderle), die Menschen zum Töten aufzufordern. Viele Einwohner fordern Kane auf, das Land zu verlassen, so auch sein Deputy (Norbert Röttgen, der Dauerlächler), der verbittert darüber ist, dass Kane ihn nicht als seinen Nachfolger vorschlagen wollte. Er versucht sogar, Kane niederzuschlagen, um ihn aus der Stadt zu schaffen. Nur ein Behinderter (Schäuble) und ein kleiner Junge (Rösler) bieten ihre Hilfe an, die Kane aber ablehnt.

Helen Ramirez, (Claudia Roth) welche in sehr jungen Jahren die Geliebte Millers war, später die von Kane und schließlich die des Deputys, rät dem Marshal ebenfalls, die Stadt zu verlassen. Sie selbst will fliehen, da sie Millers Rache fürchtet. Später versucht sie, Amy zu überreden, ihrem Mann beizustehen. Doch letztlich besteigen beide Frauen den Zug, den Frank Miller eben verlässt.

Wie erwartet entbrennt in dem Staat eine Schießerei zwischen Kane und Millers Bande, bei der es Kane gelingt, zunächst zwei der drei Banditen Millers zu töten. Amy, die bei den ersten hörbaren Schüssen aus dem Zug geeilt und in die Stadt zurückgekehrt ist, erschießt entgegen ihrer religiösen Überzeugung den dritten Banditen. Miller gelingt es nun zwar, Amy als Geisel zu nehmen; doch als Amy sich von ihm losreißt, wird er schließlich von Kane getötet.

Am Ende des Films, als die Bewohner des Landes zusammenkommen, wirft Kane ihnen den Marshalstern (Orden am Bande) verächtlich vor die Füße und verlässt mit seiner Frau die Stadt.

Hier die Story aus Stuttgart:

Der Stuggy-Poker

Die beiden Männer saßen sich gegenüber, regungslos, mit starren Mienen, in denen sich Misstrauen eingegraben hatte. In ihren Köpfen schien es zu arbeiten: Was wird der andere jetzt tun, welches Manöver plant er, welches Blatt hat er auf der Hand? Sie ließen sich nicht aus den Augen, keine Sekunde. Sobald der eine nur die Andeutung einer kleinen Bewegung machte, zuckten die Augenbrauen des anderen. Es war still, gefährlich still. Den Zuschauern stockte der Atem. Sie hatten sich hinter ihren jeweiligen Helden versammelt und feuerten ihre Blicke auf die andere Seite, auf die ihrer Gegner.

Quelle: Kontext – wochenzeitung >>>>> weiterlesen

IE

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Wikileaks Enthüllungen

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Dezember 2010

Es hat kaum jemand für die Demokratie mehr geleistet als Wikileaks

File:WikiLeaks is not a Wikimedia project.png

Jetzt kommen sie wieder hinter den Ecken hervor, die Besserwisser, Lobbyisten Verteidiger sowie  die sich selbst ernennenden  Eliten. Sie, die aus mangelnden Alternativen Gewählten des Volkes, die so genannten Lückenbüßer  fühlen sich bloßgestellt, erwischt und in all ihren Schwächen gedemütigt. Einer Internetseite mit Namen Wikileaks ist es gelungen den Schleier der Schönfärberei diesen Scharlatanen von den Gesichtern zu reißen und das ist gut so. Weist es doch darauf hin wie verlogen, falsch und auch kleinkariert Politik arbeitet und wie wenig sich die Merkels, Westerwelles oder auch Gabriels von der Masse Mensch unterscheiden. Sie sind nur welche von uns.

Dank Wikileaks ist es also heute möglich Politiker nicht mehr nur als Historische Personen, sondern im Hier und Heute mit all ihren Machenschaften zu be- und auch ver-urteilen. Moderne Medien machen es der Bevölkerung immer leichter über den Sinn- oder Un-Sinn politischer Entscheidungen zu werten und auch dann dementsprechend zu reagieren um so die entsprechenden Politiker in Haftung zu nehmen. In der Presse wird heute auch die Einrichtung einer Internet-Plattform für unser Land noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt.

So wurde es ja schon in den letzten Jahren immer unverständlicher das man den  Bürger für jedes „Falschparken“ zur Kasse beten kann, sich selber aber als Gesetzgeber unantastbar machte und es zuließ das sich Leute wie Zumwinkel oder auch Ackermann schamlos am Volk bedienen konnten. Auch frage ich mich mit welchem Recht Präsidenten Länder überfallen dürfen um an die entsprechenden Bodenschätze zu gelangen. Ich käme nie auf die Idee den Tankstellenbesitzer zu erschlagen um mir so dessen Benzin aneignen zu können. Zeigt sich darin der Unterschied zwischen Präsidenten und Bürger?

Das diese Herrschaften nun die Presse, und nichts anderes ist Wikileaks, durch Vorwürfe  des Spionage- und  Geheimnis-verrat ruhig stellen wollen, weist nur auf die Dünnhäutig und Selbst-herrlichkeit dieses Personenkreises hin. Ja, Wikileaks macht genau das was der Presse zusteht, man vermittelt Nachrichten. Und genau dieses ist von einem Großteil der Medien in den letzten Jahren sträflich versäumt worden. Wie heißt es so schön: “Alle Macht geht vom Volk aus.“ Wobei das Volk immer aufgeklärter wird.

Auch ist das was bislang alles aufgedeckt wurde, jedem Beobachter der Szene lange bekannt. Es gibt Personenkreise über denen es schlichtweg nicht allzu viel Gutes zu berichten gibt. Haben wir nicht schon unsere eigenen Vorbehalte gegenüber Merkel, Westerwelle, Öttinger, Schröder, Clement um hier mal einige zu nennen in viel abwertender Art öffentlich geäußert? Es wird Zeit das auch die Medien sich dem Volksmund anpassen. Versager brauchen nicht Groß geredet oder geschrieben zu werden, dass machen die schon alleine.

Die Panik welche diese Offenlegung bei den beteiligten nun ausgelöst hat weist auf die Schwäche und Unfähigkeit der Handelnden hin. Wir sehen, dass es keine Freunde gibt, sondern als Ziel immer nur die eigenen Vorteile gesucht werden. Die Politik hat sich selber verkauft und menschlich disqualifiziert! Wir sehen das tiefe gegenseitige Misstrauen, die Gier nach Macht und Geld nur um den Anderen gegenüber überlegen zu sein.

Fatal aber wäre es wenn wir nicht eingestehen würden das Politik nie anders war und sehr wahrscheinlich nie anders werden wird. Der Bürger erweist diesem Teil der Gesellschaft einen viel zu großen Respekt. Auch in vergangenen Zeiten sind solche Machenschaften immer wieder bekannt geworden, allerdings für gewöhnlich erst wenn die entsprechenden Protagonisten längst im Jenseits weilten und somit unserer Verurteilung entzogen waren.

Hier einige Enthüllungen wobei ich sicher bin, das jetzt jeden Tag neue Ergebnisse bekannt werden:

Spionage:
Laut der von Wikileaks veröffentlichten Dokumente hat US-Außenministerin Hilary Clinton 33 diplomatische US-Vertretungen angewiesen, Politiker und UN-Vertreter bis hinauf zu UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und Staatspräsidenten auszuspionieren. Man brauche biometrische Daten, E-Mail-Adressen, Computerpasswörter, Kreditkartennummern, Frequent-Flyer-Nummern, hieß es in einer Direktive Clintons vom Juli 2009. Biometrische Daten, so stellte eine Anweisung vom April 2009 an die US-Botschaften in Kongo, Ruanda, Burundi und Uganda klar, schlössen „Fingerabdrücke, Gesichtsprofile, DNA und Iris-Scans“ ein. In den genannten Ländern seien diese sowie Angaben zu „Gesundheit, Meinung zu den USA, militärische Ausbildung, Ethnizität und Sprachkenntnisse“ von allen „politischen, militärischen, geheimdienstlichen, oppositionellen, ethnischen, religiösen und wirtschaftlichen Führern“ einzuholen.

China:
Die damalige US-Außenministerin Condoleezza Rice forderte 2007 den Botschafter ihres Landes auf, dafür zu sorgen, dass die chinesische Regierung ein Rüstungsgeschäft zwischen Nordkorea und dem Iran stoppte. Der US-Geheimdienst wisse, dass wieder eine Ladung von Raketenteilen über Peking in den Nahen Osten gelangen solle. Zehnmal bereits hätten die chinesischen Behörden ähnliche Lieferungen passieren lassen. Rice‘ Nachfolgerin Clinton warnte im Mai dieses Jahres vor Chemikalienlieferungen einer chinesischen Firma in den Iran, die für Waffen benutzt werden könnten.

Türkei:
Seit sich die Türkei weigerte, beim Irakkrieg als Truppenaufmarschgebiet zu dienen, herrscht Misstrauen in den USA. Ministerpräsident Erdogan umgebe sich mit einer kleinen Gruppe von inkompetenten und korrupten Ja-Sagern. Er informiere sich über den Irakkrieg ausschließlich aus islamischen Quellen und hasse Israel. Außenminister Ahmed Davutoglu sei ein extrem gefährlicher Mann und vertrete eine neoosmanische Politik unabhängig vom Westen. Die Depeschen enden im Frühjahr – seitdem ist der Posten des US-Botschafters in Ankara nicht besetzt.

Russland:
Russland sei ein „genuin mafiöses Staatswesen“, Politiker und Geheimdienste arbeiteten mit Kriminellen zusammen. Dennoch ist die offizielle Reaktion in Russland bislang verhalten. Auch russische Diplomaten würden sich im internen Verkehr einer deutlicheren Sprache bedienen, verlautete aus dem Kreml.

Nun ein sehr interessantes Interview mit der zweifachen Pulitzerpreiträgerin Dana Priest über Wikileaks, die Verantwortung von Journalisten und den Geheimnisverrat.

„Die Regierung behandelt uns wie kleine Kinder“

KOMMENTAR VON INES POHL
Diplomatie ist nicht unser Job
Von Dammbruch ist die Rede, von nie da gewesener Verantwortungslosigkeit, sogar von einer Zäsur in der Geschichte der Diplomatie. Richtig ist, dass die mithilfe von Wikileaks veröffentlichten Berichte des US-Außenministeriums zu diplomatischen Verwerfungen führen können. Im Moment sind das allerdings nicht mehr als bloße Befürchtungen.
Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 29. November 2010

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Rösler setzt aufs Vergessen, US-Diplomaten finden unseren Außenguido doof und Rauball ist der Honecker des BVB.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Statt Ole von Beust Beule und Aus.

Was wird besser in dieser?

Jetzt haben die Grünen nur Minderheitsregierungen mit FDP oder Linkspartei noch nicht ausprobiert.

Finanzexperten sähen den EU-Rettungsschirm für Irland gern auf 1,5 Billionen Euro erhöht. Wahnsinn oder Geniestreich?

Große Schnauze. Das hat funktioniert, als beispielsweise Merkel und Steinbrück vollmundig die deutschen Spareinlagen garantierten. Inzwischen räumt der Peerminator ein, dass es einfach gezockt war. Die Idee: Man erklärt ein Schiff für unsinkbar und hofft, dass das Schiff das glaubt. Und deshalb nicht sinkt. Sprich: Der „Rettungsschirm“ von bisher 750 Mrd. besteht aus 60 Mrd. echtem Geld, der Rest sind Garantien und Kreditlinien. Wird er also verdoppelt, besteht er zu 1,38 Billionen aus Verheißungen. Oder Drohungen. Oder Luft. Wenn der Poker aufgeht und zum Beispiel Irlands, Griechenlands, Portugals, Spaniens Sparer ihre Strümpfe wieder zur Bank tragen, ist alles gut. Spannend wird’s für einen Schirm aus Luft immer dann, wenn’s regnet.

Die Regierung bastelt an einer verpflichtenden, kapitalgedeckten Pflege-Zusatzversicherung. Wird Älterwerden Luxus?

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 2. November 2010

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: In Washington demonstrieren 200.000 US-Bürger „für die Vernunft“.

Was wird besser in dieser?

Die anderen 308 Millionen überlegen noch, viele durchaus ergebnisoffen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier ist aus der Nierenspendeauszeit in die Politik zurückgekehrt. Folgt jetzt auch das Comeback seiner Partei?

Klar, in der gegnerischen „Welt“ wurde er gleich zum besseren Kanzlerkandidaten hochgejuxt. Wenn die SPD drauf reinfällt, haben wir bald ’ne Organspendenaffäre. Vielleicht wird ihr Nachkriegschef Kurt Schumacher neues SPD-Logo; ihm fehlten Arm und Bein.

Die Arbeitslosenzahl sinkt auf unter drei Millionen. Sowohl die aktuelle als auch die vorige Regierung beansprucht den Erfolg für sich. Wer hat recht?

Es wäre schon cool, wenn die SPD jetzt Schröder, Clement und Steinbrück untergehakt vorschicken könnte. Ein Gazprom-Lobbyist, ein Besserwisser und ein Westerwelle-Jünger sind leider nur die Halloweenversion davon. So kann Merkel es als ihren Aufschwung reklamieren, und die Grünen sind eher froh, mit Hartz nie was zu tun gehabt zu haben.

In der Debatte über die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken hat die Opposition der Regierung vorgeworfen, gegen die Bürger zu „putschen“, Schwarz-Gelb nennt die Opposition „Blindgänger“. Weht da ein Hauch des rhetorischen Kampfgeistes von Strauß und Wehner durch die Politik?

Quelle: TAZ >>> weiterlesen

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Reden ist silber……

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Oktober 2010

Die Demagogen sitzen in den Regierungen

Tatkräftige Unterstützung für seine demagogischen Aussagen über eine angeblich große Anzahl  Integrations Unwilliger Mitbürger bekam Horst Seehofer am Wochenende in Berlin von keiner geringeren als von unserer politischen Notbeleuchtung Angela Merkel. Laut Spiegel online gab sie folgende Aussage von sich. Ich zitiere:

„Wir fühlen uns dem christlichen Menschenbild verbunden, das ist das, was uns ausmacht.“ Wer das nicht akzeptiere, „der ist bei uns fehl am Platz“.

Gleichzeitig sollten die Deutschen über ihre Werte und die zunehmende Entfremdung von Religion sprechen, um sich über ihr Land und ihre Gesellschaft zu vergewissern.

Na, das sind ja große Worte der Bundeskanzlerin über welche sich das Nachdenken wirklich einmal lohnt!

„Wir fühlen uns dem christlichen Menschenbild verbunden, das ist das was uns ausmacht“.

Wer ist „Wir“ und wer ist „Uns“? Was oder wer prägt zur Zeit in diesem Land das christliche Menschenbild?

Nach meiner Feststellung macht uns hier im Land folgendes aus: Ein riesiger Bankenskandal, eine von Lobbyisten unterwanderte Politik, der Krieg in Afghanistan sowie einige andere kriegerische Scharmützel weltweit unter Deutscher Beteiligung, (wobei die Deutsche Flagge auf einen Sarg nicht unbedingt eine Weltanschauung anzeigt), ein nach Filz und Mafia stinkender Bahnhofsneubau in Stuttgart, Hartz 4 und dadurch bedingt ein stetiges abrutschen der Mittelschicht in ungewisse Abgründe, ja und ein Politische Clique welche über allem erhaben ist und die Frechheit besitzt schlichtweg dummes Zeug zu reden, wo für diese dann auch noch von der Bürgerschaft viel Geld abkassieren.  Zu dieser Clique zähle ich auch Sie.

Ist dieses das christliche Menschenbild von dem Sie reden Frau Merkel, Ihr Bild mit dem Sie sich verbunden fühlen und das was uns ausmachen soll? Das haben Sie so gesagt und wenn Sie meinen was Sie sagen, na, dann Gute Nacht, schlafe weiter Abendland!

Sie palavern weiter: “Wer dieses nicht akzeptiert, der ist bei uns fehl am Platz“? Ich akzeptiere das nicht Frau Merkel und akzeptiere auch nicht Ihr zynisch, dummes Geschwätz. Werden Sie mich jetzt ausweisen?

Als Kanzlerin dieses Landes haben Sie sich zu unser aller Grundgesetz bekannt und auf folgende Grundsätze geschworen. Hier einige Auszüge:

* „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Art. I Abs. 1, Satz 1 GG)
* „Sie (die unantastbare Würde des Menschen) zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“ (I 1, 2 GG)
* „Die Freiheit der Person ist unverletzlich“ (II 2, 2 GG)
* „Jeder hat das Recht auf Leben und die körperliche Unversehrtheit“ (II 2, 1 GG)
* „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt“ (II 1 GG)
* „Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu den unverletzlichen und veräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“ (I 2 GG).

Es ist Ihre allererste Pflicht dieses Gesetz zu verteidigen und das  mit all Ihrer Kraft. Dazu haben Sie vom Volk die Macht übertragen bekommen und für nichts anderes. Ich fordere Sie auf,  Ihrer Aufgabe endlich nachzukommen!

Das Bekenntnis des Menschen zu einer christlichen, atheistischen, muslemischen oder sonst einer ihm beliebigen Weltanschauung ist alleine der privaten Einstellung eines jeden einzelnen überlassen, solange diese Einstellung der Wahrung des Grundgesetzes nicht entgegen steht. Die Bewertung einer eventuellen Abweichung von den Richtlinien des Grundgesetzes gehört nicht zu Ihrem Aufgabenbereich. Dafür sind in diesem Land Gerichte zuständig, denen auch Sie sich unterzuordnen haben.

Übrigens, das christliche Leitmotiv, falls Sie es vergessen haben sollten: Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Daran sollten Sie denken, wenn Sie sich wieder einmal Ihre Diäten erhöhen oder im Gleichschritt mit Ihrem Regierungspartner in der römische Dekadenz umher wandern.

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IE.

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Grafikquelle : LokiseinchefEigenes Werk

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Oktober 2010

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Wann wird Wolfgang Schäuble abtreten? Und Jürgen Kloppo endlich den Nobelpreis erhalten?

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der letzten Woche?

Friedrich Küppersbusch: Amis erzählen von tollen Drohnenangriffen, mit denen sie Terror gegen Europa anwehren. Und dass sie mehr Bankdaten, weniger Datenschutz, mehr Online-Zugriff auf Europa bräuchten.

Was wird besser in dieser?

Europa lernt 1 und 1 zusammen zu zählen.

32 Millionen Euro berechnet Karstadt-Insolvenzverwalter Görg für seinen 15-Monats-Job. Diese Summe mag zwar rechtens sein, aber ist sie verhältnismäßig?

Görg hofft, mehr als das 5fache seines Honorares an Schadensersatz aus Manager Middelhoff rauszuholen – dem u.a. diente die Großrazzia gegen den „Acandor“ Manager letzte Woche. Verdacht: Middelhoff habe geduldet, dass der „Oppenheim-Esch“ – Immobilienfonds fünf Karstadt – Häuser billig kaufte und zu tödlich hohen Tarifen zurückvermietete. Da hat der Karstadt – Slogan „Schöner Shoppen in der Stadt“ mal was getaugt. Middelhofs „Management“ war offenkundig eher Sterbebegleitung bis wirtschaftlicher Totschlag. Und wenn der Trick wirklich 175 Mio gebracht hat, deutlich besser bezahlt als die Insolvenzverwaltung. Der stünden per Gesetz gute 5 Mio zu, der Rest sind Zuschläge für die Führung von 120 Häusern, Verhandlungen mit über 1000 Gläubigern und schließlich die Prämie, den weißen Ritter Berggruen zu finden. Ob das soviel – Fachpersonal, zum Beispiel – kostet, kann ich nicht beurteilen. Sehr wohl hingegen kann ich mir vorstellen, dass Manager , die so was anrichten, dafür auch haften sollten. Warum muss Middelhoff noch Immobilienschwindel nachgewiesen werden, wenn das ungleich stattlichere Verbrechen offenbar ist ? Wir müssen uns mit Kleinkram wie Politikerverdruss nicht aufhalten, solange wir solche Wirtschaftsbosse haben.

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Offener Brief“ an Guido

Erstellt von DL-Redaktion am 24. September 2010

Glückwunsch aus halbem Herzen, Guido!

File:Guido Westerwelle & Michael Mronz.jpg

Dieser „Offene Brief“ spricht für sich selbst so das sich jeder weitere Kommentar erübrigt. IE

Die Freiheit und Achtung, die Sie heute mit Ihrem Mann genießen, ist nicht vom Himmel gefallen. Verfolgte Lesben und Schwule brauchen mehr als nette Worte! Ein offener Brief. VON LUTZ VAN DIJK

Sehr geehrter Herr Außenminister, lieber Guido!

Am 17. September haben Sie Ihren Mann Michael Mronz geheiratet und dafür zu Recht viele Gratulationen erhalten – die Bundeskanzlerin wünschte Ihnen „von Herzen Glück und alles Gute“. Aus 10.000 Kilometer Entfernung, von der Südspitze Afrikas, möchte auch ich Ihnen und Ihrem Mann gratulieren, aber auch ehrlich mitteilen, warum ich es nur mit halbem Herzen tun kann.

Ein paar Wochen vor Ihrer Hochzeit haben Sie in einem Interview erklärt, warum Sie bei künftigen Reisen in Länder, in denen Homosexualität unter Strafe steht, nicht mit Ihrem Partner gemeinsam reisen würden: „Wir wollen den Gedanken der Toleranz in der Welt befördern. Aber wir wollen nicht das Gegenteil erreichen, indem wir uns unüberlegt verhalten.“

Das hört sich zunächst gut an – Sie wollen ja auch die Werte anderer achten und deshalb niemand vor den Kopf stoßen.

Ich möchte versuchen, Ihnen zu erklären, warum ich dies nicht nur für erschütternd und fatal für Millionen von Angehörigen sexueller Minderheiten in den meisten Ländern der Welt halte, sondern auch für falsch, was eine an prinzipiellen Menschenrechten orientierte Außenpolitik Deutschlands betrifft.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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Author Tafkas, 200
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O’zapft is!

Erstellt von DL-Redaktion am 18. September 2010

Es ist wieder soweit –
Das Oktoberfest wird eröffnet

Datei:Oktoberfest.JPG

Das historische Oktoberfest wurde bereits heute eröffnet. Grund für die heutige Eröffnung, einen Tag vor dem offiziellen Beginn ist das 200 jährige bestehen, welches einst von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese anlässlich einer Hochzeit im Jahre 1810 erstmals auf der Theresienwiese eröffnet wurde.

Heute gab es traditionelles.

Die Entwicklung zum Volksfest fand im Laufe des 19. Jahrhunderts statt.

Doch all dies hat sich im Laufe der Jahre grundlegend verändert, denn das Oktoberfest hat sich zu einer gigantischen Kirmes entwickelt.

Von vielen händeringend erwartet, startet das größte Volksfest mit einigen Einschränkungen, denn in den Zelten darf nicht mehr geraucht werden. Die Preise für ein Maß sind schon seit Jahren auf einem utopischen Stand und sicherlich wird es diesbezüglich auch keine Änderungen geben.

Mittlerweile heißt es, was trägt wer? Wer wird mit wem gesehen? Und feiern und vor allem saufen bis zum umfallen und das Ganze bei überfüllten Zelten und Musik, die einige nur in betrunkenem Zustand ertragen können.

Mittlerweile besuchen fast 6 Millionen Menschen das Oktoberfest und erstaunlicher Weise, stören anscheinend keinen die völlig überzogenen Preise, sei es beim Maß oder wenn man als Familie mit den Kindern auf den Rummel möchte, denn eines steht fest, wer das Oktoberfest besuchen will, der sollte vorher kräftig sparen, denn das Geld geht schneller weg, als einem lieb ist. Für sozialschwache Familien ist ein Besuch des Oktoberfestes unmöglich, denn woher das Geld nehmen, aber darüber machen sich ja unsere Politiker keine Gedanken, denn sie gehen lieber selber feiern und präsentieren sich in ausgelassener Stimmung den Medien, denn auffallen ist schließlich alles, nicht nur mehr für Promis, sonders viele Politiker finden den weg zur Wiesn. Warum dabei an andere denken? Oder überlegt eine Frau von der Leyen bei der geplanten Einführung ihrer Chipkarte an solche Dinge, die besonders die Kinderherzen erfreuen, sicherlich nicht?!

Wichtig ist nur, dass horrende Summen ausgegeben werden, gerade für das Oktoberfest, denn es gilt Toilettenhäuschen auf zu stellen, dann ständig Betrunkene zum Sanni zu schaffen, Ordnungspersonal, all der Strom, muss ja auch bezahlt werden, dann passieren Unfälle technischer Art usw. Im Grunde ist es doch so, Traditionen gehen in Bayern über alles und das lässt sich das Land halt auch etwas kosten und seit dem die Promis auch den Weg dort hin immer wieder finden und ihr Geld dort lassen, genauso wie die Politiker. Also die Dollarzeichen in den Augen, wird wohl das ganze Jahr über geplant und gemacht und getan.

Worauf ich hinaus will, ist doch in meinem Bericht über die CSU wieder zu finden, dass die CSU an Traditionen fest hält und somit sich dadurch nicht mit Ruhm bekleckert. Verwunderlich ist allerdings für mich die Tatsache, dass alle Parteien sich für eine Frauenquote aussprechen und gerade die FDP die einzige Partei ist, die sich dagegen ausspricht, stellt sich mir die Frage, wer hier stock konservativ ist, die CSU oder die FDP, gehen wir mal davon aus, dass es beide sind.

Liegt bei der FDP wohl daran, dass Herr Westerwelle heimlich seinen Lebensgefährten heute geheiratet hat und sich somit zwar irgendwann einmal geoutet hatte, aber aus irgendwelchen Gründen, nichts oder erst im Nachhinein etwas an die Öffentlichkeit kommen.

Im Grunde ist es doch so, dass das Oktoberfest so ausgeufert ist und zwar in allen Bereichen, dass ich mich Frage, was die Veranstalter in weiteren 100 Jahren machen wollen, denn irgendwann wird das Kontingent erschöpft sein und somit auch keinerlei neue Attraktionen mehr möglich sein, höchstens, dass die Wiesn nur noch für Promis und Politiker und Gutverdienende erschwinglich sein wird.

Wir können gespannt sein, wie es in der Zukunft mit dem Oktoberfest weiter gehen wird?!

Mit stellt sich nur die Frage, was schön daran ist, dass man in den Festzelten fast zu Tode gequetscht wird und Unsummen an Geld da lässt, da macht das Feiern doch keinen Spaß mehr.

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Fotoquelle :

Oktoberfest 2007
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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Juli 2010

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Schlecht brämende Gesundheitspolitik, Methadonprogramme für NRW und: Oberbestimmer-Spielchen ruinieren die Fußballkunst.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Löw und Bierhoff müssen erst nachdenken, ob sie weitermachen.

Was wird besser in dieser?

Sie stecken damit Merkel und Westerwelle an.

Erklären Sie uns doch bitte in drei Sätzen die schwarz-gelbe Gesundheitsreform. Und in den nächsten drei, warum viele Unionspolitiker auch damit nicht zufrieden sind.

Nach der Nummer muss man bange fragen, ob die Regierung überhaupt irgendwas hinbekäme, wogegen Menschen auf die Straße gingen. Im Berufsleben heißt so was „Arbeitsverweigerung“ und ist ein Kündigungsgrund. Die drei Sätze noch eben: 1. Die Pharmaindustrie hat längst Kohle, Stahl und Anlagenbau abgehängt und versteht das deutsche Gesundheitssystem als Organisationsform ihrer Subventionierung. 2. Gesundheitspolitik besteht seit 30 Jahren darin, die Steuerfinanzierung dieser Industrie zu verbrämen. 3. Diesmal brämts besonders schlecht.

Sie werden endlich wieder ordentlich rot-grün regiert. Welche Wünsche haben Sie als Untertan an die neuen Herrscher?

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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Das Sparpaket

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Juni 2010

Das Sparpaket unserer Politiker

Zu dem von der Regierungskoalition veröffenlichten Sparpaket  IE.

Das Sparpaket unserer Politiker – aber unsere Politiker stopfen sich die Taschen immer voller!

Gerade ist das Sparpaket unserer Koalition durch. Wenn ich jetzt höre, wo wieder einmal gespart werden soll, steigt in mir die blanke Wut hoch. Wut da gerade bei den Menschen in unserem Land gespart wird, welche der Unterstützung am Nötigsten bedürften.  Aber das ist ja selbstverständlich, da unsere Politiker, besonders ein Herr Westerwelle der Meinung sind, dass man nur durch Druck die Arbeitslosen wieder zum arbeiten bekommt. Dabei hat er allerdings einige Punkte vergessen. Tatsache ist zum Beispiel dass  viele chronisch Erkrankte oder Alte Menschen von Hartz IV betroffen sind  und nie wieder eine Chance auf eine Arbeitsstelle haben werden.  Gerade diesen Menschen, welche sich ihre Erkrankungen  nicht ausgesucht haben, werden dann noch durch zusätzliche Sparmaßnahmen wie  den Gesundheitsreformen noch mehr Steine in den Weg gelegt. Aber es ist ja für unsere Politiker nicht der Rede wehrt, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, da man persönlich  gut abgesichert ist. Dieses dann gleich in alle erdenklichen Richtungen, wie bei den Krankenversicherungen,  den Sonderausgaben und führt über Zusatzverdiensten hin zu einer endlos langen Liste. Zufrieden ist man aber auch dann noch nicht  und stellt statt dessen immer weitergehende  Forderungen. Dabei dürfen dann auch nicht immer weitergehende Forderungen zur Erhöhung der Diäten nicht unerwähnt bleiben. In diesem Zusammenhang klingt dann der Satz von  Merkel schon zynisch wenn es in den Medien heißt: „Wir müssen den Gürtel enger schnallen!“

Nun Frau Merkel, Herr Westerwelle und Co, wen meinen sie eigentlich mit „wir“? Sollten Sie nicht einmal eine „Kosten – Nutzen“ Rechnung aufstellen? Unter der Berücksichtigung ihrer lebenslangen Pension, sowie die vielen weiteren Vergünstigungen.  Als da wären die kostenlosen Nutzungen von Bahn und Lufthansa, ihre lebenslangen Ansprüche auf Büro und Schreibkräfte um hier nur einige zu nennen. Die überflüssigen Zusatzleistungen alleine würden  reichen,  Nullrunden in der Tarifpolitik zu beenden.

So  trifft es immer wieder diejenigen, die heute schon kaum noch etwas zum Leben haben, wo bei unsere Politiker  immer fetter werden! Das muss die Menschen ja auf die Straßen bringen.  Es wäre wichtig zu Massenkundgebung aufrufen, zum  Boykott der nächsten Wahlen. Unsere Politiker müssen endlich einmal merken, dass ihre Einkommen utopisch sind und ihnen  soviel andere Vergünstigungen noch zusätzlich in den Arsch geschoben werden! Kein Problem Herr Westerwelle,  es gibt sicherlich genügend Menschen, die ihnen beim Bücken helfen, damit sie einmal etwas anderes spüren, als das übliche. Ich nehme auch gerne einen Baseballschläger!  In mir steigt langsam eine unendliche Wut auf wenn ich sehe, dass die Reichen immer belohnt und die Armen immer ärmer werden, um  dann auch noch für Situationen „bestraft“ werden,  an denen sie nichts ändern können ( betrifft zwar nicht alle, aber viele).

Wenn einer Frau Merkel etwas  quer sitzen hat, springen alle besorgt auf, während andere Menschen um ihre Medikamente kämpfen müssen, da unsere Ärzte bei jedem Patienten mit ihrem „ach ich muss auf mein Budget achten“ Gejammer  wieder anfangen, während unsere ach so überlasteten Politiker noch bei der Krankenversicherung bezuschusst werden. So geht das nicht weiter! Am liebsten würde ich unsere Politiker alle entlassen, damit sie einmal merken, wie es ist, wenn man eine Bittsteller  beim Amt vorsprechen  muss und sich dann noch von diesen Sesselpfurzern erniedrigen lassen muss, da man auf deren Hilfe angewiesen ist! Welch eine Ironie! Im Grunde ist es doch so, dass unsere Politiker  immer die Scheuklappen auf haben und nur zusehen, wie sie ihre Taschen voller stopfen können. Ich frage mich langsam wirklich was noch passieren muss.

Aber als Anreiz für alle, denen es immer noch nicht klar genug ist,  wie viel Geld pro Politiker in einer   Legislaturperiode ausgegeben wird, wobei immer noch die Ausgaben fehlen, welche man nicht offiziell findet, da sie gut unter Verschluss gehalten werden,  „psst… man darf ja nicht alles preis geben“, nicht wahr ihr Möchtegernpolitiker. Also, die Zahl beläuft sich auf ca. 600.000  Euronen, ohne die Dunkelziffer, versteht sich!  Eine Einzelaufstellung hierzu kann jederzeit auf Nachfrage abgerufen werden! Ist hoch interessant und sollte auch den letzten Bürger noch die Augen öffnen.  Fest steht, soviel Bockmist, wie diese Regierung zurzeit baut, da kann man doch glatt einen neuen Planeten mit ins Weltall schießen, am besten mit dem Lumpenpack von Politikern zusammen um dann noch einmal ganz von vorne anzufangen! Am besten führt man sich die Worte von Herrn Westerwelle noch einmal vor Augen: „ Wir wollen nicht so enden, wie die anderen Länder!“

Herr Westerwelle, noch nicht aus dem Koma aufgewacht?  Nee? Nun hier der Hinweis: „Wir sind doch schön längst da angekommen, wo sie nicht hin wollen“. Allerdings, als Scheuklappentragender Möchtegernpolitiker kann man solch einen Zustand ja nicht erkennen. Die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes sind ihnen sicherlich bei der Suche nach der Wahrheit behilflich, gleiches gilt für Frau Merkel und Co.

Hierzu passt der Klartext vom WDR:

Kalt und zynisch:
WDR 2 Klartext

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