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RENTENANGST

Linke weiter auf Talfahrt

Erstellt von DL-Redaktion am 28. März 2013

Vorwärts, ihr wenigen Genossen!

Oh, immer diese bösen neoliberalen Zeitungen welche sich die Zahlen aus den Fingern saugen und unsere, ach so gut, für die Gerechtigkeit streitende Arbeiterpartei in den Schmutz zieht. Grundlos, niederträchtig und bösartig, man sollte sie alle in den Gulag schicken, und das am besten noch vor Ostern.

Aufgeräumt habe man in der Partei, in der Liste, unter ihren Mitgliedern. Dort wurden Mitglieder genannt welche niemals ihre Beiträge zahlten. Das ist alles sehr schön was wir so lesen. Nur und das ist doch die Frage welche erstaunlicherweise niemand stellt: Wo kamen sie denn her, diese niemals Beiträge zahlenden Mitglieder? Wo oder wer sind denn diese Leute welche die nie Zahlenden geholt haben und warum wurden sie eigentlich geholt?

Dieses Fragen stellt weder eine angeblich so Linken kritische Presse, noch werden die Fakten aus der Parteiführung heraus erwähnt, geschweige denn hinterfragt und aufgeklärt. Denen ist scheinbar gleichgültig mit welch einen Pack sie sich umgeben.  Obwohl, die Tatsachen geschrieben wurden, sogar in deutscher Sprache und somit für jedermann/frau lesbar sind. Nur es interessiert scheinbar niemanden da der vorsätzliche Betrug mittlerweile zum täglichen Brot des Politikers gehört. Diese Vorfälle sind hier auf DL unter den rund 3500  Artikel und  60.000 Kommentare dokumentiert und so in aller Offenheit nachzulesen.

Die Drahtzieher und Brandstifter sind überwiegend noch immer Mitglieder in dieser Partei. Sie ließen sich durch gekaufte? Mitglieder wählen und verdienen reichlich Geld durch ihre hier immer wieder zu lesenden vorsätzlichen Betrügereien. Und sollte der Spruch: „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“ seine Richtigkeit haben, ist die neue Führung nicht besser als die Alte. In der Politik wird nicht an den Lack Anderer gekratzt, da so ziemlich alle soviel Dreck am Stecken haben und man so nie weiß was denn dort alles noch nach oben kommt. Die Krähen gelten hier als gute Beispiele.

Den Anspruch als Arbeiterpartei und von diesen so gesehen zu werden ist lange zu Staub zerbröselt. Selbst die so wankelmütigen Gewerkschaften entschlossen sich wieder mit der SPD zu wackeln, da gegebene Versprechungen nicht einzuhalten waren. So verkommt diese Partei mehr und mehr zu einer Selbstversorgungsclique und ist von den anderen Parteien durch nichts mehr zu unterscheiden.

Es kommt ja auch nicht von ungefähr und es ist als krasse Führungsschwäche anzusehen, dass mittlerweile an die 150 Fraktionen in Stadt- oder Kreistagen wie Seifenblasen zerplatzt sind und eine Bundesschiedskommission nicht mehr existiert. Wie aus der Richtung der BSK zu hören ist, wird die allzu große Obrigkeitshörigkeit inzwischen von einzelnen Mitglieder wohl auch so gesehen. So werden wir die weitere Entwicklung auch weiterhin sehr aufmerksam beobachten und Fakten sammeln auf dass ein großes Puzzle komplettiert wird, für alle Journalisten Tag und Nacht sicht- und lesbar.

Vorwärts, ihr wenigen Genossen!

Vieles, was in der Linkspartei vor einem Jahr noch für Zank und Aufruhr gesorgt hätte, wird heute in Ruhe zur Kenntnis genommen und mit Entschiedenheit erledigt. So hat der Parteivorstand kürzlich einstimmig beschlossen, endlich eine Gedenktafel für die deutschen Kommunisten, die Stalins Großem Terror seit den 1930er Jahren in der Sowjetunion zum Opfer fielen, im Karl-Liebknecht-Haus anzubringen. Sie soll vor der Bundestagswahl angebracht werden. Und kürzlich veröffentlichte Schatzmeister Raju Sharma in der Mitgliederzeitschrift „Disput“ unter dem Titel „Aufgeräumt“ einen Bericht über eine Bereinigung der Mitgliederkartei der Partei, in der Bürger als Mitglieder genannt wurden, die der Partei jedoch niemals ihren Beitrag zahlten. In Wahrheit nimmt die Mitgliederzahl ab. Dafür nimmt die Beitragsehrlichkeit zu.

 2007, im Jahr ihrer offiziellen Gründung, nannte die Linkspartei knapp 72.000 Mitglieder, 2008 waren es knapp 76.000, im Wahljahr 2009 erreichte sie 78.000. Seither ging es bergab: Knapp 74.000 im Jahr 2010, 69.000 im Jahr darauf, und Ende 2012, nach der von Sharma beschriebenen Aufräumaktion, sind es 63.761 Mitglieder. Damit nähert sich die Linkspartei, die stolz darauf war, zur drittstärksten Partei heranzuwachsen, den Grünen an, die kürzlich das Überschreiten der Marke von 60.000 Mitgliedern und das Überholen der FDP meldeten.

Quelle: FAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia

Author Knud Leem

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So wird das Land nach einer Übernahme durch die LINKE aussehen:

[youtube W7rNZ0SRNVE]

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Grafikquelle    :   Die Standseilbahn zu ihrem 110. Jubiläum, 2005

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