DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Hurra, Sudel-Ede ist zurück

Erstellt von DL-Redaktion am 24. August 2011

„junge Welt“  =  „Bild“

Endlich ist es geschafft. Unser Land ist wieder vereint. Mehr als 20 lange Jahre nach der bürokratischen Vereinigung ist dieses „Eins“ werden endlich auch in der Presselandschaft angekommen. Sprach die Zeitung der vielen Bilder bislang ziemlich einsam überwiegend eine doch etwas schlichtere Bürgerschicht auf der rechten Seite an, ist es jetzt der „jungen (alten) Welt“ endlich gelungen diesen Platz auf der linken Seite einzunehmen.

Ist es ein Markenzeichen dieser Bilderzeitung den Bürgern unverblümt die nationalistischen und damit rechten Instinkte einzubläuen, versucht die „junge Welt“ der gleichen nun auf der linken Seite, indem sie glaubt zu wissen wer denn nun mit einer Rechten oder Linken Einstellung in einer Linkspartei unterwegs sei. Im Stil nur allzu deutlich an einem Kleinkind erinnernd welchen die Erwachsenen das Räppelchen (sprich Einnahmeverluste) entzogen haben.

Hierbei erinnert man sich an die uralt Methoden aus  ehemaliger SED Vergangenheit indem die alte Propaganda Taktik Wiederauferstehung feiert. Sie Schreiben von Sozialismus meinen aber und verteidigen den Kommunismus. So ist es einfacher dem schlichten Leser eine bestimmte Meinung aufzudrücken. Das von dieser „Hammer und Sichel“ Zeitung  ausgerechnet der 17. Parteitag der KPdSU von 1934 herbeizitiert wird zeigt, dass man auch in diesem Zeitraum irgendwo geistig stehengeblieben ist.

Gleich der Bilderzeitung von der anderen Seite maßt man sich an Linke Positionen zu festzuzurren. Das kann aber weder eine Partei geschweige denn eine Zeitung, denn diese Einstellung nimmt ein jeder für sich selber vor. Links definiert sich nicht in Kommunismus, Sozialismus oder anderen Ideologien, links  ist die Einstellung des Einzelnen in seiner Art zu Leben und einen entsprechenden  Gemeinschaftssinn zu entwickeln. Links sein ist das Streiten für Freiheit gegen jegliche Unterdrückung egal ob diese nun in einen kapitalistischen oder kommunistisch Mantel daher kommt. Motto. Gemeinsam könnten wir stark sein.

So ist es typisch einen jeden welcher seine freie Meinung äußert oder schreibt gleich mit Adjektiven wie Dumm oder Anti zu belegen. Auch sollte die Zeitung hierbei nicht vergessen wie undemokratisch sie selber im Volk herüberkommt.

Eine Linke Partei macht sich nicht durch ihre demokratischen Aussagen überflüssig, sondern alleine dadurch dass sie sich nicht in der Lage zeigt, die  bei den Wählern geweckten Erwartungen in die Tat umzusetzen. Dazu braucht es in einer offenen und freien Gesellschaft natürlich anderer Mittel und Wege als die, welche der „jungen Welt“ aus ihrer Vergangenheit bekannt sind. Eine Akzeptanz in der Gesellschaft um bei Wahlen auch als Problemlöser anerkannt zu werden ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in den Sympathisanten der „jungen Welt“ zu finden da mit den bekannten 15.000 Lesern in diesem Land noch nicht einmal der sprichwörtliche Blumentopf zu gewinnen ist.

Quelle: junge Welt

IE

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