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Quo vadis die Linke Saar ?

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2013

Quo vadis die Linke Saar ?

File:Blieskastel Kreisel 01 2013-03-31.JPG

Das war aber ein Tipp aus Blieskastel welcher uns auf die Kreisseite der Linken von Saarlouis führte. Ob denn nun aus dem Kloster, welches ja zu den Artikel passen könnte, auch Heilige halten natürlich zusammen, oder aus der näheren Umgebung des Napoleonsbrunnen, wird bei der Begleichung älterer Rechnungen nicht ausschlaggebend sein.

2013-11-07; 07:46:28 – (ph) Hinweis: Da es keinen Vorstandsbeschluss/Entscheid gibt, ist dies keine PM als Kreisgeschäftsführer, sondern „nur“ als GV Vorsitzender Wadgassen. Im Prinzip ein etwas detailreicherer Beitrag als der von meiner Facebook Pinnwand heute Morgen.

PM zu St. Martin

 Die Vermutung liegt nahe, dass die Genossinnen und Genossen in NRW nur den Monat für ihre Anregung verwechselt haben: es ist NOVEMBER, kein April!

 Aus linker Sicht kann man Martinus, auch Martin von Tours, nur bewundern, wechselte er seine Ansicht und Einstellung von einem Miles Caesaris zu einem Miles Christi, verweigerte den Kriegsdienst und versuchte aus den kaiserlichen Legionen auszuscheiden (so etwas nennt man heute Kriegsdienstverweigerer, Pazifist etcpp.), obwohl er schon Tribunrang bekleidete und seine Bemühungen nur Nachteile für ihn brachten.

Den Islam als Begründung heranzuziehen, dass St. Martin nicht mehr gefeiert werden sollte, ist aber nun wirklich… naja, nennen wir es mal grenzwertig. Weder der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Aiman A. Mazyek (siehe http://tinyurl.com/oquzgpp) noch irgendeiner meiner persönlichen islamischen Bekannten/Freunde (u.a. Ditib) käme auf die Idee so einen Nonsens zu fordern/vorzuschlagen oder ihren Kindern die Teilnahme zu verbieten, geschweige denn sich gekränkt oder durch christliche Traditionen genötigt zu fühlen.

St. Martin steht aus christlicher Sicht für Tradition, für das Konzept des Teilens wo es notwendig ist, halt für gelebte Karitas. Aus islamischer Sicht für gelebte Nächstenliebe und Wohltätigkeit (Zakat). Solch ein übergreifende Symbolfigur für zwei Weltreligionen kann man sich nur wünschen, die Symbolkraft des Teilens sollte hervorgehoben werden, aber nicht umbenannt!

Mein bescheidener Vorschlag: Tonne auf, Antrag/Vorschlag rein und gut ist es.

Einen solchen Antrag hätte und wird es von der Linken bei uns sicherlich nicht geben und einen Begeisterungssturm löst er insgesamt auch in der Linken nicht gerade aus, vom Rest der Menschheit mal ganz zu schweigen, so die aktuelle zu machende Beobachtung! Auch das Bundesprogramm der Linken sieht solch eine Aktion in keiner Weise vor.

Somit allen Kindern, Eltern, überhaupt jedem Menschen ein schönes St. Martin, mit Martinsbrezeln, Martinsfeuer. Habt Spaß, lasst es Euch schmecken, teilt untereinander und viel Spaß beim Singen von „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne, brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht, aber nur meine liebe Laterne nicht.“.

Den St. Martin inkl. seines (Namens-)Tags lassen wir bitte mal genau da, wo er kalendarisch angesiedelt ist.

Dieser PM bezieht sich auf die folgenden Presseartikel: Linkspartei gegen Sankt-Martins-Feiern in Kindergärten?!? – http://tinyurl.com/opfzobf

Quelle:DIE LINKE. / DIE LINKE. Landesverband Saar / DIE LINKE. Kreisverband Saarlouis

Natürlich freut es uns immer, wenn Artikel, welche auf DL eine sehr starke Resonanz fanden, gerade oder besonders als Thema auf den Parteiseiten der Linken ihre dementsprechende Aufmerksamkeit finden. Gilt dieses doch auch für uns als Bestätigung dass wir sehr nahe an Themen dran sind, welche eine Linke Leserschaft beschäftigt.

Der Vorteil von DL liegt darin dass wir als „Kritische Internetzeitung“ überparteilich auch Kommentare zulassen, solange sie nicht ganz aus den Rahmen fallen. Hart an der Grenze hier das Beispiel eines Kommentar welcher, und das mag vielen Linken Parteimitgliedern seltsam erscheinen, sehr wohl die Auffassung ist, dass in diesem Land unbedingt eine Linke Partei benötigt wird. Natürlich ist uns dieser Kommentator bekannt.

Hier darum einmal ein Auszug seines Kommentars:

 

Hochgespielt aber wurde die Geschichte von der WELT so, als ob aus dieser einzigen Umwidmung gleich der Untergang des Abendlandes und ein Verbot jeglicher Kinderfreude folgen würde. Fragt euch doch mal, wieso ausgerechnet die rechts-rechtskonservate Gazette diesen Aufreger platziert hat? Stimmungsmache gegen alles Nicht-Konservate und Nicht-christliche – zu Gunsten der Schwarzparteien. Und alle Linken fallen auf diesen Trick herein.

 Natürlich ist es politisch selbstmörderisch, wenn führende LINKE dies auch noch positiv transportieren. Jetzt erst hat die WELT ihr widerliches Ziel erreicht!

Den ganzen Kommentar findet ihr

>>>> HIER <<<<<

So sehr uns auch der Artikel auf der Webseite zusagt, können wir jetzt noch weniger verstehen warum dieser LINKE Kommentator uns wegen eines Artikel in der Zeitung Die Welt kritisiert, welcher bei uns weder verlinkt noch erwähnt wurde. Der Linke, nennen wir ihn einmal „Linker Stinker“ bringt scheinbar den Mut auf anonym, vielleicht durch Auftraggeber bedrängt seine kleingeistige Meinung zu verbreiten. Über die Verlinkung auf der Webseite der Linken – Seite geht er wohl schweigend hinweg. Wäre es möglich, dass sich hier Kommentator und Schreiber die Bälle gegenseitig zuspielen?

Der obenstehende Artikel weist mit einen Link auf eine Zeitung mit den Namen Junge – Freiheit hin. Der Name machte uns natürlich neugierig denn es ist immer interessant wenn sich Menschen auf die Suche nach einer „Jungen Freiheit“ begeben. Unsere Recherchen führten uns allerdings zu einer, für eine Linke äußerst pikante Seite über die wir in der Wikipedia unter vielen anderen auch folgende Sätze lesen:

Der damalige Redakteur Hans-Ulrich Kopp beschrieb diese Kreise wie folgt:

„Erfreulich ist auch, dass parteipolitische Differenzen hier keinerlei Bedeutung haben und die von totalitären Parteistrategen gewünschte scharfe Abgrenzung zwischen CDU-Mitgliedern und Angehörigen rechtsgerichteter Gruppierungen nur mit einem Lächeln quittiert wird.“

Hans Ulrich Kopp schloss sich nach seiner CDU Mitgliedschaft den Republikanern an und kandidierte in München auch für diese.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland beschloss nach einem Interview seines Mitglieds Charlotte Knobloch mit der JF 2000, „rechtsgerichteten Medien“ künftig keine Interviews mehr zu geben. Der Landesparteitag der Berliner SPD beschloss am 26. November 2005, „nicht oder nicht mehr mit der Jungen Freiheit zusammenzuarbeiten und ihr insbesondere keine Interviews zu geben.“

Für uns ist es nicht überraschend zusehen was sich alles in einer Linken Partei tummelt. Wir haben unsere eigenen Erfahrungen hinter uns. Eine Verlinkung wird für gewöhnlich auf einen Artikel gesetzt welcher dem Schreibenden entweder als Bestätigung, oder Ablehnung seiner These bekräftigt und ist auch gleichzeitig immer eine Werbung für die entsprechende Zeitung. Wie eine Linke Partei solch seltsame Vorkommnisse allerdings ihren Wählern erklären will, vielleicht sollte sie darüber einmal genauer nachdenken.

Quelle: Wikipedia / Junge Freiheit >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :       Kreisverkehrsplatz in Blieskastel, Saarland

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Ich gehe mit meiner Laterne,

Erstellt von DL-Redaktion am 8. November 2013

…rabimmel, rabammel, rabumm

Reden ist Silber, schweigen ist Gold. Diesen Satz müsste Rüdiger Sagel an und für sich auch gekannt haben, bevor er zu seinen holen Aussprüchen ansetzte. Nun gilt es aber nur noch über  Fehlinterpretationen seine Aussagen zu den Martins – Umzügen abzuschwächen. Aber so ist es wohl in der Linken, was sie Heute erzählen, haben sie Morgen bereits wieder vergessen, was sich ja auch in ihrer politischen Arbeit widerspiegelt.

Jetzt wird natürlich sofort aus den eigenen Reihen sein Rücktritt gefordert, was bei Wagenknecht so nicht geschieht, aber wohl bei kleineren Parteilichtern nicht anders zu erwarten war. Wenn diese Aussage zu den Martins Umzügen die einzige politische Antwort auf die Probleme unserer Zeit bleibt, ist die Partei völlig überflüssig und sollte schleunigst die Platte putzen, was wir ja dann auch aus den Kommentaren lesen können.

So ist es schon auffällig dass sich aus dieser Partei immer wieder absolute Außenseiter zu Themen melden welche sie mit noch nicht einmal 3 % der Bevölkerung teilen. Dabei sind die Menschen im Umgang miteinander vielfach weit toleranter als es die Politiker wahrhaben möchten. So ist es in vielen moslemischen Staaten aus alter Tradition heraus durchaus üblich die Hochfeste aus den unterschiedlichsten Religionen miteinander zu teilen.

So teilen Moslemische Familien in Asien und Afrika an ihren hohen Feiertagen ihre Mahlzeiten auch mit ihren christlichen, hinduistischen oder anderen Nachbarn. Eine Sitte welche auch von Seiten der Christen zum Beispiel zu Weihnachten oder Ostern entsprechend erwidert wird. Im Gegensatz zu vielen Deutschen geben sie aber nicht das was übrig bleibt, sondern der Geber beginnt  erst dann mit seiner Mahlzeit, nachdem er seine Nachbarn versorgt weiß.

Diese Teilhabe spiegelt sich auch in den Aussagen vieler türkischer Mitbürger zu diesen aufgebrachten Thema um die Martins Umzüge wieder wobei gerade die Geste des Teilens, nicht nur des Mantels eine uralte Tradition der Moslemischen Gesellschaft ist, wo den Hochzeiten gewöhnlich auch eine „Armenspeisung“ vorausgeht.

Da war es dem Rüdiger Sagel wohl zu ruhig geworden um seine Partei in NRW. Es wurde scheinbar wieder einmal Zeit „ein lautes Hurra, wir sind auch noch da,“ zu schreien, bevor der Laden total aus den Blickwinkel der Bevölkerung verschwindet. Wobei diese extreme Außenseiter Haltung gar nicht so seiner Art entspricht. Mir ist er eher als ruhige Person in Erinnerung. Aber vielleicht kreisen über NRW bereits die ersten Hardliner Viren welche auf dem nächsten Parteitag seinen Posten besetzen möchten. Ein Aspirant aus dem Schacht Bottrop von der siebenten Sohle etwa?

Rabimmel, rabammel, rabumm

Rüdiger Sagel will es nicht so gemeint haben. „Einige meiner Aussagen sind offensichtlich oder absichtlich missinterpretiert worden“, beteuert der Landesvorsitzende der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen. „Dass Sankt-Martins-Umzüge nicht mehr stattfinden sollen oder der katholische Heilige gar abgeschafft werden soll, ist nicht meine Meinung“, übt er sich in Schadensbegrenzung.

Seit ihrem Ausscheiden aus dem Landtag im vergangenen Jahr war es still geworden um die NRW-Linkspartei. So sehr sich der im Juni 2012 gewählte Landeschef Sagel auch mühte: politische Äußerungen von ihm fanden nur höchst selten ihren Weg in die Öffentlichkeit. Seit dieser Woche hat sich das geändert – wenn auch anders, als es sich der 58-jährige Ex-Grüne erträumt haben mag. Ein solches Rabimmel-Rabammel-Rabumm dürfte Sagel in der Tat noch nie erlebt haben.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Solidarität mit St. Martin!

[youtube 2Tp3XmOG4Zg]

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Fotoquelle: Wikipedia – Source: nl:Afbeelding:Sintmaarten.jpg

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Sonne, Mond und Sterne …

Erstellt von Gast-Autor am 6. November 2013

„Sonne-Mond-und Sternefest“

Rüdiger Sagel, der Vorsitzende der Linkspartei in NRW, hatte sich dafür ausgesprochen, die Sankt-Martin-Feier in „Sonne-Mond-und Sternefest“ umzubenennen. Die Kindertagesstätten in Deutschland sollten muslimischen Kindern den christlichen Glauben nicht aufdrängen, erklärte Sagel.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman A. Mazyek, sprach sich indes ebenfalls gegen das Aus für Sankt Martin aus. Er habe nichts gegen das Fest und selbst als Grundschüler immer gerne an den Martinszügen teilgenommen, sagte Mazyek.
Quelle: RP und allgemeine Tagesnachrichten

Der Sagel nun wieder! Eigentlich habe ich diesen Mann für vernünftiger gehalten. Ich habe mich geirrt. Sollten wir dazu vielleicht auch die Blasmusik der diversen Orchester, die in der Regel den Laternenumzug begleiten, ebenfalls erstzen oder abschaffen, weil die Musik nicht „multikulti“ klingt???
Ja – Menschenskinder, haben denn diese Typen wie Sagel und Ko[ns][h]orten nix anderes zu tun? Nun fehlt noch, dass sich die Pädagogen und Soziologen der Linken einmischen in diesen sagel’schen Vollklozugriff. Dann wäre der Kitt’l g’flickt.

Dazu ich finde es geradezu vorbildlich, wie sich Aiman A. Mazyek verhält, indem er den Sagel kurzerhand ausbremst.
Nach Sagels Denke sollten wir vielleicht auch Weihnachten abschaffen, um muslimischen und jüdischen Kindern „das Defizit des Nicht-Beschenktwerdens“ zu ersparen? Oder Ostern?

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Grafikquelle    :     St. Martin character in a procession in West Germany

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Skt. Martin

Erstellt von Gast-Autor am 10. November 2010

Gema-Gebühr für Martinslieder

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Wie heute die Rheinische Post mitteiltsollen Kindergärten und Schulen GEMA-Gebühr zahlen.
Das Verhalten der GEMA stellt damit locker die GEZ hinsichtlich des Beton-Kopf-Denkens ganz klar in den Schatten.

Wenn Kindergärten zu Laternenfesten im November, zur Adventsfeier oder zu Ostern Kopien von urheberrechtlich geschützten Liedtexten und Noten an Eltern und Kinder verteilen, müssen sie Lizenzgebühren bezahlen. Angesichts ihrer Finanznot haben viele Träger dafür kein Verständnis.

Quelle: RP-ONLINE>>>>>weiterlesen

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Grafikquelle : Sunte-Marten/Sint-Maarten/St. Martins‘ Day (NL)

Source: nl:Afbeelding:Sintmaarten.jpg

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https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sunte-Marten.jpg

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