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Erstellt von DL-Redaktion am 27. August 2010

Ist das Gerechtigkeit?!

Odenwaldschule 10.jpg

Eine Leserin hat uns aufgrund der aktuellen Situation wegen Sexualstraftätern in Bezug auf die Sicherheitsverwahrung einen erschütternden und offenen Brief geschrieben. Sie bittet, ihn zu veröffentlichen, Ihre Anonymität werden wir wahren. Sie bat uns darum. Aber dieses Schreiben ist wichtig, ist expemplarisch und sollte einer breiten Leserschaft, auch auf Bitte der Verfasserin, zugänglich sein.(die RED.)

Sexueller Missbrauch in der Familie – Familienbande sind stärker!

Die Opfer leiden ein Leben lang – ein neues Gesetz gegen die Täter muss endlich her!

 Ein hochbrisantes Thema, was uns lange Zeit durch die Medien begleitet hat und es auch immer noch macht, nur nicht mehr ganz so intensiv – sexueller Missbrauch!

Es ist im Grunde sehr schwierig über dieses Thema zu schreiben, aber ich denke, desto mehr Menschen endlich einmal die Wahrheit über dieses Teilweise noch „Tabuthema“ reden und informiert sind, desto besser für die Opfer.

Ein Mädchen 12 Jahre alt, bekommt mit, wie ihre Schwester vom Stiefvater eines Nachts an gegrabscht wird und verhält sich ganz still, damit niemand mitbekommt, dass sie etwas gesehen hat. Den Rest dieses Szenarios erfährt sie erst Jahrzehnte später durch ein Gespräch mit der Schwester, die auch Jahrzehnte lang geschwiegen und es auch verdrängt hatte. Der Stiefvater hatte sich zu ihr ins Bett gelegt und sagte: „ Rutsch mal ein bisschen.“ Was er dann vor hatte, ist jedem von uns klar. Was die jüngere Schwester nicht mit bekam, dass die große Schwester ins Bad floh und sich dort aus weinte. Bereits vorher hatte der Stiefvater es bei den Töchtern versucht, doch diese Erinnerungen hatte die jüngere Schwester vergessen und wurden durch die Gespräche mit der 1 Jahr älteren Schwester, Jahre später erst wieder hervor gerufen. Die ersten Versuche waren, da waren die Töchter 9 und 10 Jahre alt! Eine Schande, dass die Mutter nie etwas mit bekam oder es schlicht und ergreifend es nicht sehen wollte, da dies ja ihre zweite Ehe war und dazu noch recht frisch! Sollte aber keine Entschuldigung bzw. kein Grund sein, aber es könnte der einzige Grund gewesen sein!

So gesehen hat die Mutter, der beiden Töchter den sexuellen Missbrauch toleriert, allerdings war dies erst der Anfang. Als die jüngere Tochter den Vorfall schon fast vergessen hatte, mit ihren 12 Jahren, kam auch eines Abends der Stiefvater zu ihr. Sie konnte sich nicht bewegen, sie hatte Angst, aber er nahm sich, was er wollte, er streichelte sie, wo er wollte und sie hatte so viel Angst, dass sie kaum noch Atmen konnte. Als er wieder gegangen war, weinte sie in ihr Kissen. Natürlich kamen die Erinnerungen von der älteren Schwester wieder hoch und so ging sie einige Tage später zu ihrer älteren Schwester und erzählte ihr alles, auch, dass was sie kurz zuvor bei ihrer Schwester gesehen hatte. Nun nahmen die beiden Schwestern, 12 und 13 Jahre alt ihren Mut zusammen und gingen zu ihrer Mutter und erzählten ihr alles.

Die Mutter tobte und schrie und weinte und sagte: „Sollte dies noch einmal vorkommen, so würde sie sich scheiden lassen!“ Welche eine Antwort, welch ein Hohn! Jeder wird an dieser stelle das Gleiche denken wie ich, die Mutter hätte sich sofort von diesem Stiefvater /ihrem Ehemann trennen müssen. Doch sie tat noch etwas anderes, sie schrieb dem leiblichen Vater der Kinder einen Brief. Doch auch dies erfuhr die jüngere Tochter erst Jahrzehnte später durch die ältere Schwester, was übrigens von der Mutter wenig später auch bestätigt wurde.

Nur ist der Verdrängungsmechanismus sehr groß und der leibliche Vater, saß wohl lange Zeit und überlegte, was er tun sollte?! Auch wieder ein Hohn, denn er hätte seine Töchter nur zu sich holen müssen und hätte sie somit aus dieser Situation retten können, doch dies geschah nicht. Der leibliche Vater kam zwar vorbei und ging mit der älteren Tochter zu einem Spaziergang, um über das Geschehene mit ihr zu reden. Den weiteren Wortlaut weiß die jüngere Tochter nur Teilweise. Der leibliche Vater hatte der älteren Tochter erzählt: „Er hätte da gesessen und immer wieder diesen Brief angeschaut!“ Der Rest dieses Gespräches wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben.

Danach kam es immer wieder zu Streitereien zwischen der älteren Tochter und dem Stiefvater, zumindest hatte es die jüngere Tochter all die Jahre so in Erinnerung, bis ihr die ältere Schwester irgendwann erzählte, dass dies Situationen gewesen seien, wo er immer wieder etwas von der älteren Schwester gewollt hätte, diese aber immer wieder abgehauen sei. Eine Tragödie, dass die Mutter die Augen verschloss!

Die ältere Schwester zog mit 18 Jahren dann schließlich aus und die jüngere Schwester und der noch jüngere Bruder blieben. Wie sich Jahre später heraus stellen sollte, ein schwerwiegender Fehler für die jüngere Tochter.

Die „Familie“ zog schließlich von Niedersachsen nach Rheinland-Pfalz, da der Stiefvater bei der Bundeswehr zu diesem Zeitpunkt noch war, inzwischen ist er a.D..

Der Stiefvater und die Mutter kauften irgendwann ein Haus und haben sich inzwischen ein guten Ruf in dem Dorf geschaffen, allerdings auf Kosten der jüngeren Tochter, wie man im Nachhinein erfahren wird.

Denn durch den Umzug musste die jüngere Tochter eine neuen Lehre beginnen, sie wurde Zahnarzthelferin und wie wir alle wissen, hatten damals, teils auch heute noch, die Zahnärzte Mittwochsnachmittags frei. Genau diese Umstände sollten der jüngeren Tochter zum Verhängnis werden, was das ganze Restliche Leben von ihr sehr negativ beeinflussen sollte.

Eines Mittwoch Nachmittags kam sie wieder nach Hause, wie üblich ging sie ins Wohnzimmer, um ihre Sachen ab zu stellen und etwas dann in der Küche zu essen. Dann der Schock, der Stiefvater saß im Wohnzimmer und sah sich einen Porno an und befriedigte sich selbst. Was dann geschah kann hier nicht detailliert wieder gegeben werden, da sich die jüngere Tochter noch heute an diese Gedanken gedemütigt und total verängstigt fühlt.

Um es etwas abzukürzen, diese Übergriffe fanden von diesem Tag an in regelmäßigen Abständen immer wieder statt. Obwohl die jüngere Tochter inzwischen zwar Anfang 20 war, hatte sie zwar immer wieder gesagt, dass sie das nicht wollte, doch dies wurde von dem Stiefvater geflissentlich ignoriert, er nahm sich was er wollte. Die Frage, die an dieser Stelle hier allen sicherlich auf der Zunge brennt, nein er vergewaltigte sie zwar nicht, aber er richtete mit den anderen Dingen die er tat, einen seelischen Schaden für den Rest ihres Lebens an. Die äußerlich nicht sichtbar waren, aber die jüngere Tochter wurde immer zorniger und aggressiver und eines Tages, es waren etwa 3 oder 4 Jahre vergangen, in denen der Stiefvater sich immer wieder das geholt hatte, was er wollte, ja er begann sogar die jüngere Tochter mit der Mutter zu vergleichen und sagte dies auch der jüngeren Tochter. Alles in allem ist es noch heute unfassbar, dass die Mutter, die bereits wusste, wozu der Stiefvater fähig war, all dies angeblich nicht mitbekommen haben soll, also kann man doch davon ausgehen, dass ihr das schöne und ohne Geldsorgen Leben wichtiger war! Eines steht fest, als es das zweite Mal heraus kam, stellte die Mutter sich hin und brach in Tränen aus, der Stiefvater haute ab, kam dann aber wieder, er hätte am liebsten den PKW vor einen Baum gefahren, doch er konnte es nicht, schade muss man doch eigentlich sagen, denn man sollte glauben, dass das Martyrium der jüngeren Tochter spätestens hier ein Ende haben sollte, doch dem war nicht so.

Die Mutter ging sogar so Weit, dass sie ihre jüngere Tochter, fragte, ob sie sich von ihrem Ehemann trennen sollte, doch die jüngere Tochter sagte ihr nur: „Das ist deine Entscheidung, du bist Erwachsen und du musst Wissen, ob du mit ihm zusammen bleiben willst!“ Diesen Satz sagte die jüngere Tochter, der Mutter einige Jahre später, als sie nochmals von ihr nach einer Trennung befragt wurde.

Wieder bekam die jüngere Tochter Lügen aufgetischt, es hieß, der Stiefvater würde zu einem Psychiater gehen, doch einige Wochen später, als sie die Mutter darauf ansprach, sagte diese nur: „ Dann wäre ja seine Bundeswehr Karriere gefährdet! Das geht doch gar nicht!“ Welch ein Farce, also bestätigte die Mutter, die Vermutungen der Tochter, dass das  Geld ihr wichtiger war  als die eigene Tochter!

Wieder einmal hatte die jüngere Tochter einige Jahre Ruhe, sie zog weg nach Frankfurt und verdrängte dies alles, bis die Mutter und der Stiefvater sie eines Tages besuchten, die Mutter fuhr vor zu den dort ansässigen Verwandten, während die Tochter gerade noch schnell ein Teil bügeln wollte, während der Stiefvater ein Elektroteil reparieren wollte, was defekt war. Die jüngere Tochter dachte nicht mehr an damals und wurde sehr rüde mit einem Schlag an diese Situationen erinnert, als der Stiefvater ihr von hinten plötzlich zwischen die Beine griff.

Die Wut, die die Jüngere Tochter in dem Moment ergriff, war unermesslich! So geschehen im Jahre 1991! Von diesem Zeitpunkt an, begann für sie eine Odyssee, die sie den Rest ihres Lebens nie vergessen würde.

Sie wurde einige Jahre später Mutter einer süßen Tochter und von da an fing sich die Mutter/Oma an, in dass Leben ihrer jüngeren Tochter so dermaßen zu beeinflussen, indem sie Grenzen Überschritt, die andere Eltern sich nie erlauben würden und deren Kinder auch nie zulassen würden. Die jüngere Tochter bekam leider nach der Geburt ihrer eigenen Tochter eine Epilepsie, die von da an von der Mutter/Oma vorgeschoben wurde, dass die jüngere Tochter angeblich bekloppt sei und dies auch überall in der Familie so überzeugend weitergab, dass alle der Mutter/Oma glaubten. Erst wieder einige Jahre später, es war inzwischen so ein Zerwürfnis in der Familie entstanden, da die Erinnerungen die jüngere Tochter immer mehr einholten und sie diesbezüglich sogar richtig krank wurde. All dies hat die jüngere Tochter durch mühsame Eigeninitiative mit Ärzten zu dem Ergebnis gebracht, dass nur eine absolute Trennung zu diesen Elternteilen ihr Ruhe verschaffen würde. Sie hatte inzwischen den Stiefvater auf anraten einiger Leute auch angezeigt, was aber dazu führte, dass die Mutter/Oma und der Stiefvater ihr das Auto wegnahmen, dabei war sie darauf angewiesen. Die Mutter schaffte es inzwischen sogar die inzwischen in Teenager alter befindliche Enkelin gegen die jüngere Tochter auf zu bringen, so dass die jüngere Tochter inzwischen alleine ist und sogar von der gesamten „Familie“ geschnitten und nur noch beleidigt und beschimpft wird. Es geht sogar so weit, dass die jüngere Tochter als Lügnerin allem anderen Gegenüber dargestellt wird. Eine ausweglose Situation für die jüngere Tochter, die aus der näheren Umgebung weg ziehen muss, da sie sonst nie zur Ruhe kommen wird. Lange Rede kurzer Sinn, die jüngere Tochter muss sich sogar von ihrer eigenen Tochter beschimpfen lassen, obwohl sie immer wieder versucht hat zu ihr ein gutes Verhältnis auf zu bauen, doch da die Oma und der Stiefopa der Enkeltochter ein Leben in Saus und Braus ermöglichen und die jüngere Tochter durch diese Situation inzwischen in sogar in die Rente gerutscht ist, mit Mitte 40,  sind diese Versuche nutzlos! Nun wird die Enkeltochter immer wieder vorgeschoben um, die Mutter unter Druck zu setzten und jeder weiß, dass Kinder in diesem Alter sehr leicht beeinflussbar sind und somit hat die jüngere Tochter nur noch die Wahl weg zu gehen, um ihre eigene Tochter aus dieser Situation zu retten, damit diese nicht immer zwischen den Stühlen steht! Doch auch dies soll Verhindert werden, da sich die Mutter der jüngeren Tochter inzwischen eine Mauer um sich herum aufgebaut hat, bei der ihre Tochter wohl Zugrunde gehen soll, sie nimmt ihr wieder das Auto weg, sie will nicht, dass die Tochter ein eigenes Leben führt, die Tochter soll sich weiterhin unterordnen, so wie es all die letzten Jahre war, doch die jüngere Tochter hat all die Fehler erkannt, die sie kaputt machten und bricht aus diesem System schon seit Jahren aus, immer wieder und wieder, doch dies hat die  Erzeugerin inzwischen zu neuen Höchstleistungen angetrieben hat, jedesmal, wenn etwas nicht nach ihrem Willen geht, dann schiebt sie ihren Bluthochdruck vor und zieht somit das Mitleid aller auf sich und setzt alles auf eine Karte, denn sie hat ja inzwischen ein solches Lügennetz um sich herum aufgebaut, dass es für sie Normalität geworden ist.

Das Gute an der Geschichte ist, dass die jüngere Tochter zwar keinen Kontakt mehr zu dem Stiefvater hat, den Kontakt zu der Mutter hat sie auf ein Minimum eingestellt, nur wenn es unbedingt Notwendig ist. Das Negative ist, die Enkeltochter wohnt leider inzwischen bei den Großeltern und macht sich über die eigene Mutter lächerlich und meint ebenso handeln zu können oder müssen wie die Oma! All dies ist eine Wahre Geschichte, die sich sicherlich niemand wünscht und auch sicherlich nicht seinen schlimmsten Feinden. Alles in Allem kann man hier an dieser Stelle doch wohl sagen, dass die Erzeugerin und der Stiefvater, selbst nach einer Anzeige und auch nach einem offenen Brief, den die jüngere Tochter irgendwann ihrer Mutter geschrieben hatte, noch nichts dazu gelernt haben, vor allem nicht die Mutter/Oma. Tatsachen werden verdreht, die jüngere Tochter soll mit allen Mitteln fertig gemacht werden, damit davon nichts ans Tageslicht kommt.

Aber die jüngere Tochter ist schon lange nicht mehr bereit, all diesen Lug und Trug und Hohn und Spott und die Beleidigungen länger hin zu nehmen, was sie dazu bewegt hat, diese verachtungswürdige Geschichte, die dennoch leider bittere Realität ist, zu veröffentlichen, denn das schlimmste an der ganzen Geschichte ist, dass sie durch die ältere Schwester vor einigen Monaten erfahren hat, dass die gesamte Familie von diesen Gräueltaten wusste, zwar nicht in welchem Umfang, nur alle haben es für besser gehalten zu schweigen, bzw. sich sogar im Nachhinein als Moralapostel auf zu spielen, um die Familie zu schützen! Welche Familie, diese Frage stellt sich an dieser Stelle wohl jeder?! Und dies sind nur einige Auszüge, aus dem ganzen Szenario unter dem die jüngere Tochter noch heute leidet, dabei will sie nur ein ruhiges Leben ohne Schmach und Schande führen!

Nun kann und/oder darf sich jeder eine eigene Meinung bilden, ob es richtig ist, dass eine „Familie“ solche eine grauenhafte Tat deckt, nur um ihre eigenen Interessen zu wahren und um letztendlich ein Leben in angenehmer Ruhe führen zu können!

Nur was ist aus den Töchtern geworden?

Eine traurige, aber wahre Geschichte, wie sie sicherlich auch vielen anderen in Ähnlicher Weise ergeht, die sich aber nicht trauen darüber zu sprechen, was leider die Situation nur noch mehr verschlimmert! Deshalb sollten mehr Menschen den Mut aufbringen, sich auch endlich einmal öffentlich dazu zu äußern, damit solche widerliche „Menschen“ endlich einmal für ihre Taten zur Verantwortung gezogen werden. Deshalb wäre ein Gesetz, welches die Verjährungen für solche Taten aufhebt, dringend Notwendig, denn dann könnte der Stiefvater auch heute noch zur Rechenschaft gezogen werden, so kommt er davon!

Ist das Gerechtigkeit?!

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Fotoquelle : Die Odenwaldschule in Heppenheim, Ortsteil Ober-Hambach.

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