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RENTENANGST

Linke Vorsätze auch an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Dezember 2014

Linke Vorsätze auch an der Saar

Weihnachten ist leider schon vorüber und ich bin sicher, viele hätten es gar nicht so richtig wahrgenommen, das Fest, wenn wir nicht in einem Land der Gauckler und Merkelaner lebten. Diese beiden Politclowns haben uns über die Tage hin mit ihren Reden wenigstens etwas erheitert. Ich habe mir diese Reden zwar nicht angehört, auch im letzten Jahr nicht, aber ich habe das Gesülze noch von Schmidt oder Kohl in den Ohren. Das reicht aus, zumindest für mein Leben.

Ja, es gehört zu den politischen Pflichten der Macht wenigstens einmal im Jahr an den Wähler zu denken um diesen an die eigene Wertlosigkeit seiner Stimmabgabe in der Demokratie zu erinnern. Da reden sie dann im Fernsehen, die Merkel und der Gauck wobei das Ganze immer an den Nussknacker, den großen aus dem Erzgebirge erinnert. Bei diesen bewegt sich auch nur der Unterkiefer. Alles andere ist ausgeschaltet, sein ganzes Leben lang. Die emotionslose  Kälte  der Politik wird geschwafelt überbracht.

Preziös wird aufgezählt was im letzten Jahr alles erreicht wurde, ihrer Meinung nach und es wird geflissentlich verschwiegen was alles hätte ohne diese Typen erreicht werden können. Man ergeht sich in wohlgefälliger Selbstzufriedenheit. Ich frage mich immer ob denn die Beiden wohl das Schwimmen erlernt haben? Man stelle sich einmal vor, die Beiden fielen plötzlich ins Wasser, so einfach ins Mittelmeer? Würde hier der Notstand ausgerufen? Überhaupt, man stelle sich erneut vor der Zaun würde nicht in Nordafrika, sondern an den europäischen Küsten errichtet, in Höhe der Wasserlinie. Jeder der eine Runde Schwimmen möchte müsste erst einmal den Zaun übersteigen, das wäre doch etwas! Denn das hiesse auch Verantwortung selber zu tragen und nicht an Andere zu verkaufen.

Gut das es da noch Zeitungen wie die englische Times gibt. Die bemerken zumindest was so außerhalb ihrer Insel noch passiert. Wie sonst hätten sie Merkel zur „Person des Jahres 2014“ küren können. Man gönnt sich ja schließlich sonst nichts, auf der Insel. Vielleicht möchten die Engländer tauschen und das Ganze war ein verstecktes Angebot an uns, die Deutschen? „Tauschen die Queen gegen Merkel? Ich würde sagen; „Gerne, aber nur wenn sie die Kronjuwelen mitbringt“. Spaß  beiseite, die Times ist auch nicht mehr, was sie einmal war. Das Niveau der BILD hat sie bereits  erreicht.

Weihnachtsgrüße erreichten uns auch aus dem Saarland, der BRD im Miniformat. Auch dort scheint das ganze Jahr über die Sonne, allerdings nur eine Linke. Auch dort erinnern sich politische Macher an den Festtagen ihrer letzten Mitglieder. Machen wir die Wünsche öffentlich auf dass die Wähler erfahren was so mit ihren Wahlstimmen ermöglicht wird, oder auch nicht. Haben sich die Schulkinder früher auch selber die Fleißkärtchen verteilt?

Wir fragen uns ob denn wohl Bierbaum die Schraubenfabrik übernehmen wird, im Namen des Sozialismus – als ein Teil des Institut vielleicht, zwecks praktische Forschung an einem Objekt. Bringt vielleicht auch Fördergelder vom Steuerzahler.

Wie sehr DIE LINKE gebraucht wird führt uns die Partei in den letzten Tagen aus Berlin eindringlich vor Augen. Dort gibt das amtierende Laien Duo Kipptrix die Wiederaufnahme der Vorsätze seid Gründung der Partei als Neuauflage bekannt. In einen Brief an die Mitglieder heißt es dort:

Daneben wollen wir uns im kommenden Jahr auf zwei inhaltliche Großprojekte konzentrieren:

* die Kampagne »Das muss drin sein«, die am 1. Mai 2015 starten soll
* die »Linke Woche der Zukunft« vom 23. bis 26. April 2015

Der Leser führe sich einmal vor Augen, die Regierung würde sich mit einer Woche „Die Zukunft der Unternehmen“ begnügen! Da würde der Fettsack aber gescheucht werden. Wobei das Thema „Das muss drin sein“ schon Weihnachten 2008 als nicht erfüllte Forderung präsentiert wurde.

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Die Linke -Schramm schiebt Frust

Erstellt von DL-Redaktion am 24. November 2014

Eine Führerin ohne Kopf

Lesen der Partei Die Linke, Außenstehende den heutigen Beitrag in der Saarbrücker Zeitung über den Landesparteitag vom letzten Samstag, werden viele sicher nur Verständnislos den  Kopf schütteln. Eine in der Politik typische Geste, die schwere des Amt, egal ob Mandatsträgerin oder Parteiführung, ein jeder stöhnt, beschwert sich und möchte gerne bemitleidet werden. Aufgeben, die Brocken in die Ecke werfen und sich einen leichteren Job suchen, genau das, sehen wir eher selten, denn nirgendwo anders wird das Geld ohne jegliches persönliches Risiko, im Verhältnis trotz allem, so leicht verdient.

Auch war doch mit Amtsübernahme des Amtes so ziemlich jedem klar das ein Missmanagement von über sieben oder acht Jahren mindestens das Doppelte an Zeit benötigen wird, die aufgerissenen Wunden zu schließen. Zumal die Verursacher heute noch überwiegend vor Ort sind, und wenn einmal nicht anwesend, auch noch vermisst werden. Ja, man schreit regelrecht nach Ihnen da der eigenständige aufrechte Gang noch nicht im Ansatz beherrscht wird. Das ist hart, ja sicher, aber wenn in einem privat geführten Betrieb erst mit der Suche nach geeigneten Nachfolgern / Innen dann begonnen wird wenn die Alten nicht mehr da sind, gehen die meisten Firmen in den Konkurs. In der Wirtschaft weiß man das, in der Politik scheinbar nicht. Nachfolge will wachsen und nicht ernannt werden und auch dieses ist Teil von Versäumnissen.

Wurden von Frau Schramm irgendwelche Änderungen vorgenommen? Kaum, alles blieb bei den „Alten“ und diese waren bei wichtigen Anlässen weg um nicht an ihre Fehler erinnert zu werden. Und dann, tanzen die Mäuse plötzlich auf den Tisch, vor allen Dingen, wenn die Katze ob ihres neuen Amt nur mit sich selbst beschäftigt sein muss, da es für die zu erledigenden Aufgaben an Erfahrungen fehlt.

Ein wunderbares Beispiel hier: Protokoll der Schiedskommission vom 18. 05. 2009. Eine nicht beschlussfähige Schiedskommission, laut eigener Aussage des Vorsitzenden Fieg, beschließt laut eigener Feststellung, über eine Nachzählung abgegebener  Stimmzettel zur Wahl in Neunkirchen.

Dort zum nachzählen anwesend. So ziemlich die gleichen Strategen welche sich auch in den letzten zwei Wochen wieder einmal die Finger beim Zählen blutig rieben! „The same procedure as every Year?„ Mit dem gleichen Stalinisten Fieg an der Spitze dieser Saarbrücker Lach und Schießgesellschaft, spricht LSK. So wird sich eine Partei nie verändern. Die Master of Desaster dürften in einer Demokratie einfach keinen  Platz mehr haben.

Das Protokoll Seite eins >>>>> HIER <<<<<

Seite zwei >>>>> HIER <<<<<

Parteitag der Saar-Linken: Aufrufe zu Einigkeit
Chefin Schramm zeigt
sich nach einem Jahr im Amt „frustriert“

151 Delegierte der Linkspartei haben am Samstag einen teils hitzigen Parteitag erlebt. Linken-Chefin Astrid Schramm rief ihre Partei in Saarlouis zu mehr Einigkeit auf und stellte der Landesregierung ein schlechtes Zeugnis aus.

Der Parteitag der Saar-Linken im Vereinsheim von Saarlouis-Fraulautern hat am Samstagmorgen mit einer Enttäuschung für die 151 Delegierten begonnen. Der als Berichterstatter für die Arbeit der Linken im Landtag vorgesehene Fraktionschef Oskar Lafontaine hatte wohl wichtigere Termine. „Lafontaine hat am Freitag abgesagt, ich weiß aber die Gründe dafür nicht“, sagte Linksparteichefin Astrid Schramm der SZ. Auch Fraktionsvizin Barbara Spaniol, die vom Parteitagspräsidium als Lafontaine-Ersatzrednerin auserkoren wurde, wusste nicht, warum er nach 2013 erneut dem wichtigsten Parteitermin im Jahr fernblieb.

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Linke Saar ohne Kopf und Mund

Erstellt von DL-Redaktion am 23. September 2014

Linke überreicht Unterschriften gegen hohe Dispo-Zinsen

Oh, ha, da ist die viele Arbeit also doch noch belohnt worden. Gestern Abend teilte die Landesvorsitzende der Linken Saar, Schramm dem SR mit, 5255 Stimmen für ein Volksbegehren gegen zu hohe Dispozinsen gesammelt zu haben. Um 20:58 Uhr wurde die Meldung verbreitet.

Also noch einmal Ohh, haa ! 255 Stimmen mehr als benötigt – in einem halben Jahr, genau sechs Monate, eine hervorragende Arbeit. Wurde bei Halbzeit am 28. 06. 14 von Mama Hu die magere Ausbeute von 2800 Stimmen mit dem Wahlkampf  begründet,  erreichte  man in den drei Folgemonaten  nur noch 2455 Stimmen. Auch verständlich da die Bürger nun müde vom vorausgehenden Wahlkampf waren.

Jetzt gilt es also innerhalb von drei Monaten wenigstens 56000 Stimmen zu sammeln, wobei ja nun, mit diesen großen Erfolg im Rücken, dass alles nur noch Kleinigkeiten sind. Zumindest für Politiker bei welchen von je her, Kopf und Hände wesentlich langsamer arbeiten als die großspurigen Mäuler.

Nachdem jetzt wohl bemerkt worden ist, dass für den Erfolg hart gearbeitet werden muss, beklagt sich Schramm über die, ihrer Meinung nach zu hohen Auflagen, welche zu erfüllen sind. Dabei, die Auflagen waren doch schon von Beginn der Aktion an bekannt und wurden zwischenzeitlich nicht verändert.

Aber weist die Linke an der Saar nicht immer, bei allen Nachfragen, auf runde 2000 „Noch“ – Parteimitglieder hin? Jedem Mitglied einen Partner In, Kinder, Eltern und Verwandte – Freunde ? Alles Millionäre welchen die zu hohen Dispo-Zinsen so gleichgültig sind, dass sie nicht einmal bereit sind für ihr notleidendes Familienmitglied ihre Unterschrift zu geben ? Fällt da nicht doch einmal irgend jemanden auf, dass in dieser Partei einiges nicht „rund“, also aus dem Ruder läuft?

Bei nüchterner Überlegung komme ich persönlich im Familien- Freundeskreis wenigstens auf 70 bis 80 Unterschriften. Wobei letztendlich nicht einmal entscheidend wäre wo für diese Signierungen benötigt würden. Aber eine Einbindung in die Gesellschaft, das gibt es wohl für echte Linke eher nicht? Also gilt auch für die Initiatoren dieser Aktion eher, dass ein Problem zwischen Mund, Kopf und Hände vorhanden ist ?

Linke überreicht Unterschriften gegen hohe Dispo-Zinsen

Die Linkspartei hat die erste Hürde zu einem Volksbegehren zur Begrenzung der hohen Dispo-Zinsen bei saarländischen Sparkassen genommen: Pünktlich zum Ende der halbjährigen Frist hat die Partei gestern dem Saar-Innenministerium 5255 Unterschriften übergeben. Notwendig waren 5000. Das teilte Parteivorsitzende Astrid Schramm mit. Das Ministerium überprüfe nun die Liste auf Fehler. Dann kann die Linke ein Volksbegehren in die Wege leiten. Dieses ist erfolgreich, wenn innerhalb von drei Monaten mindestens sieben Prozent der Wahlberechtigten – etwa 56 000 Menschen – das Begehren unterstützen, wobei die Unterschriften in den Rathäusern geleistet werden müssen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Linkes schrammeln an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 11. August 2014

Schramm sieht Baupannen-Serie

Ja die Finanzen, ein ewig Neues wie gleichzeitig wieder altes Thema in der Politik. Aber wie sollte etwas auf Landesebene möglich sein, was selber auf Bundesebene unmöglich ist und die Frage nach dem einfachen Häuschenbauer erübrigte sich in den Moment wo auch der politische Bauherr mit seinen Vermögen für politische Fehlplanungen mit zur Verantwortung gezogen würde. Solange aber vom Volk nicht gewählte, nur von den Parteien in die Mandate gehobene Mandatsträger über Fremdgelder entscheiden, werden Änderungen schwerlich zu erwarten sein. Diese Leute sind ihren Parteien und nicht dem Volk gegenüber verantwortlich.

Nur diese Selbstkritik wird von den Parteien natürlich nicht geteilt werden, würde es doch das Machtgefüge zu Ungunsten derselben ins Wanken bringen. So herrscht natürlich, besonders in der Linken wie immer Friede, Freude, Eierkuchen und mit immer lauteren Rufen nach neuen Forderungen glauben Diese von ihren Wählern noch gehört zu werden. Gestern hörten wir die Rufe nach höheren Steuern und heute schreit Kipptrix nach Urlaubsgutscheine für Geringverdiener. Je mehr Geld der Politik zur Verfügung steht, je mehr wird auch ausgegeben.

Natürlich dient die Aussage, dass eine Linke benötigt wird der reinen Selbsterhaltung. Wird doch der Großteil der Mitglieder wiederum nur benötigt den Parteispitzen ein einträgliches Einkommen zu sichern. Ist nicht die Einkommensschere zwischen der Basis und ihren Parteispitzen / Mandatsträger sicher gleich groß wie die zwischen den Politikern und den immer wieder an den Pranger gestellten Millionären. Jeder möge also erst einmal vor der eigenen Türe kehren. Nachdem dieses geschehen ist, reinigen wir zusammen den Rest.

Ja, natürlich viele, viele Saarländer wünschen Oskar noch viele, viele Jahre an der Fraktionsspitze. Zum Sommerfest erschienen rund 200 Besucher welche ihn dort reden hören wollten. Bei den Gauklern und Magiern dagegen in zwei Tagen 30.000. Sehen die Bürger in den Darbietungen der echten Gaukler und Magier einen größeren Wahrheitsgehalt?

Na Herr Klostermann, die Frage nach der Friedhofsruhe durfte einer Linken Parteichefin aber nun wirklich nicht gestellt werden. Und das auch noch einer Person welche sagt, dass in Ihrer Partei gerne diskutiert wird. Sollte ein wedeln mit roten Fähnchen als Teil dieser Kultur gezählt werden ergäbe dieses eine Teilung; wedeln und nicken. Wobei dann diese Unterschriftensammlung welche noch vor kurzen als glattes Versagen gewertet wurde, schön geredet werden muss. Will man doch 2200 Mitgliedern welche angeblich vorhanden sind, imponieren.

Wer kann denn soweit zählen, in der Partei ? Eine stramme Leistung !

Hier das Interview:

Schramm sieht Baupannen-Serie

Saar-Linkspartei-Chefin kritisiert Großbauten-Management der Landesregierung

Von Dietmar Klostermann

Die Chefin der Saar-Linkspartei Astrid Schramm, 58, hat sich im Sommer-Interview mit SZ-Redakteur Dietmar Klostermann für den Erhalt des Ex-Kultusministeriums („Schmales Handtuch“) an der A 620 ausgesprochen. Zum parteiinternen Streit mit dem Lager Oskar Lafontaines sagte Schramm, man „arbeite wieder gut zusammen“. (Veröffentlicht am 11.08.2014)

Frau Schramm, das HTW-Hochhaus ist nur eine Fehlplanung großer Bauprojekte der Landesregierung. Der Anbau zum Saarlandmuseum beschäftigt bereits den zweiten Untersuchungsausschuss des Landtags, der Umzug der Kultusministeriums in das Alte Postgebäude an der Trierer Straße verzögerte sich kostentreibend um Monate. Die Zukunft des Baudenkmals altes Kultusministerium ist völlig unklar, die SPD-Fraktion will es offenbar der Schuldenbremse opfern. Warum können Sie daraus keine Vorteile für die Linken erzielen?

Schramm: Das Problem ist eigentlich immer das Gleiche. Die Landesregierung schafft es einfach nicht, wie jeder andere Bauherr, der nur ein Häuschen baut, eine Planung zu machen, die man dann auch durchzieht. Bei allen Bauten der Landesregierung klappt die Finanzierung nicht.

Wieso profitieren die Linken nicht von den Pannen-Bauten?

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: Screenshot / Saarbrücker-Zeitung – Foto: Becker&Bredel

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Der Verzicht an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 22. November 2013

Bierbaum verzichtet auf Kandidatur
für Linken-Landesvorsitz

Eine Nachricht aus dem Saarland haben wir heute aber doch gefunden, nichts Welt bewegendes und darum extra zurückgehalten bis heute Abend, so als Betthupferl: Bierbaum verzichtet in der Saarbrücker-Zeitung auf die Kandidatur morgen. Aber verzichten, kann doch eigentlich jemand nur auf etwas was ihm auch gehört?

Wobei er  mit seiner Aussage genau richtig liegt wenn wir lesen:

„Weder wird das Ausmaß der Probleme gesehen, noch gibt es auch nur ein Minimum an Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und zu tragfähigen Lösungen zu kommen.“ Einzige Bewerberin für den Landesvorsitz ist bislang die Abgeordnete Astrid Schramm.

Nur zu diesen Uneinsichtigen müsste er sich selber auch bekennen und er sollte wissen das eine jede Schlichtung mit einem „Mea Culpa“ beginnt. Ja unbedingt, alleine schon um der Gegenseite  zu zeigen sich mit ihr auf Augenhöhe zu befinden. Es sei denn der Schlichter käme aus einer neutralen Ecke, welchen es in der Linken Partei aber nicht gibt.

So gehen wir davon aus dass auch Thomas Lutze diesen Artikel in der Saarbrücker-Zeitung gelesen hat, wenn er einen Fragesteller auf Facebook dort wie folgt antwortet: „Die Wahrheit. Ich habe Heinz zweimal unterstützt bei seiner Wahl in den Bundesvorstand, ich habe ihn zweimal bei der Wahl auf der Landesliste für den Landtag unterstützt, ich habe ihn zweimal in den Landesvorstand unterstützt. Wann hat er vergleichbares getan, als ich kandidiert habe. Peter, sag wann“?

Frieden im Saarland, in der Linken Partei wir es nie geben, da niemand zum nachgeben bereit ist und alle immer und das ausschließlich Recht haben.Viel zu viele Grüppchen und Klübchen waren von Anfang an nur darauf bedacht ihre Leute zu bevorzugen. Die verschiedensten Gruppen haben schon auf unterster Ebene darauf geachtet keinen Eindringling zu dulden. Wer vor der ersten Mandatsverteilung nicht freiwillig ging wurde gemobbt oder über Schiedskommissionen entsorgt.

Dieses System hat sich bis heute nicht verändert und es sieht auch nicht danach dass sich dort etwas verändern wird. Gilt es doch als wichtigstes Gebot eines jeden Einzelnen ein einmal besetztes Pöstchen auch zu halten. Und sei es nur das des Kaffeekochers. So ticken linke Uhren und nicht anders.

Bierbaum verzichtet auf Kandidatur
für Linken-Landesvorsitz

Bierbaum erklärte weiter, er habe seine Kandidatur „als Angebot“ verstanden und immer daran gebunden, dass es dafür eine breite Mehrheit gibt. Der nach den Vorkommnissen bei der Aufstellung der Bundestagswahl-Liste erforderliche Verständigungsprozesses setze allerdings die Einsicht voraus, dass sich die Partei in einer Krise befinde, sowie die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Bitte benutzen sie nach Möglichkeit als Bildbeschreibung: Blömke/Kosinsky/Tschöpe in unmittelbarer Nähe beim Bild oder an einer Stelle in ihrer Publikation, wo dies üblich ist. Dabei muß der Zusammenhang zwischen Bild und Urhebernennung gewahrt bleiben.

  • CC BY-SA 3.0 de
  • File:DIE LINKE Bundesparteitag 10. Mai 2014-24.jpg
  • Erstellt: 10. Mai 2014

 

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Neue Linke im Saarland?

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Oktober 2013

Wer steht denn der Partei von der Basis noch zur Verfügung ?

manchmal frist der Bock auch Gras

Gestern konnten wir es endlich lesen. Die saarländische Linke will mit der Basis den Wahlkampf aufarbeiten. So schreibt es jedenfalls der Parteisprecher Martin Sommer im Herbst dieses Jahres. Mit Beginn des eisigen Winters soll also auf einen blühenden Frühling hin gearbeitet werden.

Die wichtigste Frage vorweg: Wer will denn noch und wenn dann mit wem? Martin Sommer allein zu Haus, brütet alleine aus, oder warum werden die anderen Wollenden nicht namentlich benannt? Was gibt es an den gewesenen Bundestagswahlkampf noch aufzuarbeiten? Die Nominierungen für die Listenaufstellung hat doch nun wirklich jeder, wenn nicht direkt vor Ort, dann zumindest später durch die Presse, hautnah verfolgen können. Mit allem Wenn und Aber.

Bedeutet die Aufarbeitung nicht ein Lüften des großen Teppich zwecks Dreckverschiebung? Hat bislang irgendeiner aus der Führungsspitze gemachte Fehler öffentlich eingestanden? Die Fehler waren Öffentlich also gehören sie auch erst einmal dort hin. Wer wählt denn am 23. November eine neue Saar-Spitze? Müsste es nicht heißen: „Wir laden alle Mitglieder ein am  23. November eine neue Partei-Spitze zu wählen. Bewerbungen bitte an:….

Aber, neue Bewerbungen möchten die Herrschaften vielleicht gar nicht! Niemanden zu einer Bewerbung aufzufordern heißt soviel, als dass es so weiter gehen soll wie bis lang. Wurde ja auch nach den Wahlen so geäußert. Die Basis hat nicht verstanden, zumindest nicht richtig. Die Mitglieder haben den falschen Kandidaten aufgestellt, so einfach ist der prozentuale Verlust zu erklären. Oben hat immer recht, besonders bei den Linken. Und wenn die einmal nicht Recht haben, sind Andere eben im Unrecht.

Ist einer bereit die politische Verantwortung, auch Bundesweit, für das Wahldesaster zu übernehmen? Natürlich nicht, das hieße ja auf seine Pfründe zu verzichten! Prozentuale Wählerverluste von annähernd 50 % im Saarland und niemand ist es gewesen. Nicht die Partei war zu dumm dem Wähler etwas zu erklären! Nein die Wähler waren zu blöde derer Anliegen zu verstehen. Gerade wie in den Religionen: Nicht das Gott zu leise spricht um gehört zu werden, nein die Ohren der Zuhörer sind verstopft!

Knollennase will ja, wenn denn eventuell die ganze Partei es vielleicht auch möchte, zumindest liegt sein Hut im Ring. Astrid Schramm will wohl auch, zumindest wurde es so berichtet. Und die Anderen? Zum Beispiel der Gärtner? Wird der wieder zum Bock? Hält also das Gras wieder über seine Verdauungsorgane kurz? Rasenmäher ade? Das vereinigte Damenkränzchen DEE und SM? Oder zieht Georgi, als Wanderer zwischen den Halb- und Welten noch einen Millionenjoker aus den Federn seiner Vögel?

Muss denn überhaupt noch gewählt werden oder wurde die Rangliste nicht schon lange auf die verschiedenen Lohngruppen festgelegt? Warum auch sollte sich über Nacht alles verändern.

Ganz anders sieht nun die neueste Beschäftigungsmaßnahme innerhalb der  Linken Fraktion im saarländischen Landtag aus. Da scheinen nun so ziemlich alle, also sagen wir fast alle, nein nicht die Schrauben, aber die Räder locker zu haben. Zumindest versucht ein/e jede/r daran zu drehen. Oskar, Georgi, Spaniol und nun auch, wie wir heute lesen Dagmar-Ensch-Engel. Mit vereinten Kräften stürzen sich Diese jetzt auf die Ignoranz einiger Politiker, natürlich der Grünen.

Nein selbstverständlich zählen sie sich selber nicht zu denen, diesen Politikern. Aber sie bilden eine Vereinigung gegen die Windräder, zumindest gegen die an diesen besagten Ort, im Saargau. So haben sie sich denn wohl auf die Suche nach einen Nachbarn gemacht der diese Windräder ausdrücklich wünscht, aber vielleicht gar nicht im kleinen Saarland lebt?

Wäre nicht das eigene Kraftwerk im Keller die ideale Lösung. Jeder für sich, wenn er denn einen Keller hat. Da könnte dann jeder an seinem eigenem Rad drehen, und auch die eigenen, lockeren Schrauben wieder nachziehen, je nach Bedarf. Dann bekäme doch auch das Leben in einer  Großfamilie wieder einen Sinn. Oma säße nicht mehr an der Spindel zum spinnen sondern am Windrad. Auch für lernunwillige Kinder inhaltsreiche Strafarbeiten. Ein – Eurojobber, Chinesen – alles wäre möglich.

Keine Verschandlung der Natur durch Atomkraftwerk, Wasserstauwerk, Windrad, Kohlekraftwerk oder was es sonst noch so gibt. Und der Strom käme trotzdem aus der Steckdose. Machte zusätzlich auch die Sahra überflüssig denn jetzt könnte es in der Linken endlich heißen: Nicht zurück nach Marx, sondern endlich zurück ins Mittelalter.

Linke will mit Basis Wahlkampf aufarbeiten

Linke will mit Basis Wahlkampf aufarbeiten Der Landesvorstand der Linken will mit Vertretern der Orts- und Kreisverbände die Zerwürfnisse der vergangenen Monate aufarbeiten. Für den 10. (Veröffentlicht am 23.10.2013) November sei eine Konferenz geplant, die auch den Bundestagswahlkampf aufarbeiten solle, kündigte Parteisprecher Martin Sommer an. Zwei Wochen später, am 23. November, wählt die Saar-Linke eine neue Führungsspitze. Wer Nachfolger des verstorbenen Landesvorsitzenden Rolf Linsler wird, ist noch nicht klar.

Quelle: SZ

Linke kritisiert Bau von Windrädern im Saargau

Linke kritisiert Bau von Windrädern im Saargau Die Linkspartei hat die Grünen für ihren Einsatz zum Bau von Windrädern nahe der Skulpturenstraße „Steine an der Grenze“ kritisiert. „Es ist erschreckend, mit welcher Ignoranz einige Politiker (. (Veröffentlicht am 24.10.2013) für die Errichtung von Windrädern auf dem Saargau argumentieren. Windräder in diesen Dimensionen würden auf Jahrzehnte diese einzigartige Kulturlandschaft Saargau und insbesondere das Kunstwerk ,Steine an der Grenze‘ beschädigen“, sagte die Linken-Landtagsabgeordnete Dagmar Ensch-Engel. „Die Linke ist grundsätzlich für erneuerbare Energien“, so Ensch-Engel. Aber es mache „keinen Sinn, im dicht besiedelten Saarland im Wettlauf um die Subventionen die wenigen Freiflächen und zusätzlich Kulturdenkmäler zu verunstalten“.

Quelle: SZ

Fotoquelle: Wikipedia – Author 3268zauber

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Linke Saar Opposition-Wo?

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Oktober 2013

Ehrliche Meinung, falsche Kritik

Die Linke im Landtag Saar auf Tauchstation?

Ein gewisse politische Langeweile bemerkt die Saarbrücker-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe und vermisst die viel zu schwache Opposition im Saarbrücker Landtag. Dieses in Gänze sei schon einmal als eine Vorwarnung auf die bundesweit anstehende große Koalition zu sehen, lesen wir dort.

Aber das wäre ja an und für sich nichts Neues. War es doch für die Kleinen immer schon nicht ganz einfach sich zwischen zwei Dicken, Unförmigen zu behaupten. Sprechen wir doch nicht von ungefähr von  zwei schweren Mühlsteinen zwischen denen niemand geraten möchte. Vor allen wenn diese so stehen und stehen, Bewegungslos auf der Stelle, nicht reagierend. Wäre da etwas in Bewegung, käme ja immerhin die Möglichkeit des entweichen in Sichtweite.

Dabei geht es wohl um einen „Familienstreit“ zwischen der SPD und CDU welcher von der  versammelten Opposition kritiklos verschlafen wurde. Auffällig das hier nur die FDP Erwähnung findet. Mag dieses daran liegen das die anderen Parteien bereits ihren Auflösungszustand hinter sich gebracht haben? Oder ist das die Vorsichtigkeit in der neuen Linken um eventuell zukünftige Koalitionspartner nicht zu vergrämen.

Denn besonders diese scheinen ja ziemlich ohne Meinung auf Tauchstation gegangen zu sein. Obwohl sonst gerade die Kritik an den politischen Mitbewerbern immer ziemlich lautstark vernehmbar war. Ein wenig wird wohl über die Schulbeförderung „geschrammelt“ und bemängelt das fünf Euro für den Fahrer und deren drei  für den Beifahrer wohl zu wenig sind. Aber ja, es weiß ein jeder welcher schon selbst einmal gearbeitet hat, dass ein Taxifahrer auch kaum besser entlohnt wird. Es ist kein ausreichender Hinweis auf die Tätigkeit einer wirkungsvollen Opposition, immer wieder einmal irgendwelche Spitzen anzuprangern, nur um wieder einmal Anwesenheit vorzugaukeln.

Linke rügt Niedriglöhne bei Schülerbeförderung Die Linke rügt aus ihrer Sicht miserable Arbeitsbedingungen bei den vom Land beauftragten Fahrdiensten für die Beförderung von Förderschülern. Auf Antrag der Fraktion habe die Landesregierung gestern im Ausschuss berichtet, teilte die Abgeordnete Astrid Schramm mit. (Veröffentlicht am 11.10.2013)

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

Ansonsten scheint der Aufstand „aller Gerechten“ sowohl in der Fraktion als auch im Landesvorstand zu den Akten gelegt worden zu sein. Das Böckchen wird wohl endlich die  Mutation zum Gärtner hinter sich haben und braucht das Gras nicht mehr zu fressen, sondern schneidet es. Oder, folgt er nun einer linken saarländischen Tradition und lässt sich auch einen Palast bauen, so wie sein Bruder im Halbgeist in Limburg? Palazzo Protzo ! Oh, oh unterschätze ja keiner die Wünsche der Gärtner.

Anschauungsunterricht wird ja reichlich angeboten in der Presse und bei den demnächst mit Sicherheit in Limburg stattfindenden „Tagen der offenen Türen“  können die Ideen auch direkt vor Ort eingesehen werden. So lebt es sich unter dem Zölibat und Hummer und Kaviar sollen auch schon bei der Besichtigung als Stärkung gereicht werden.

Ja und sonst, da wurden wohl die glorreichen Zwei des Saarlandes auch im Dunstkreis der Fraktions-Klausur  in Brandenburg gesehen. Bierbaum und Lafontaine auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau? Oder als vorauseilendes Gratulanten Corps aus dem Saarland, die Blumen vorsichtshalber noch verdeckt auf den Rücken haltend, vor verschlossenen Türen wartend.

Die schwarze Mamba soll den Chinesen zum Ärger der Chinesentante gefressen haben und liegt ob ihrer Leibesfülle noch in der Verdauungsstarre. Ein einziges Mal nur lasen wir von ihr und einer Zusammenarbeit mit Georgi, dass diese nun in Vertretung an den Flügeln im zukünftigen Windpark drehen. Ja der Georgi das ist doch die Person welche in den Fluren und Auen die Lerchen zum singen bringen soll.

Ach ja, Schneewittchen Hummerknecht gibt es ja auch noch. Wurde neulich als Neusaarländerin in der Presse erwähnt. Obwohl wie sieht denn dann eine Altsaarländerin aus, gibt es da Unterschiede? Oder sagen die Saarländer auch dass das Boot voll ist und der Bedarf nach Flüchtlinge nicht besonders groß ist. Das wäre ein Zeichen dass von der Linken schlecht gearbeitet worden ist. Obwohl von Fremdarbeitern wird doch auch im Saarland gelegentlich gesprochen.

Wurde neuilich auf Phönix als Finanzministerin gehandelt, aber ein wenig inronisch von der Journalistin. da war ja in Niedersachsen auch schon einmal die Rede von und die Bürger haben da wohl Angst um ihr Geld bekommen und die Linke furchtbar abgestraft. Überhaupt der Drang aus dem Saarland nach den Kassen ist schon auffällig. Bierbaum griff schon nach der Parteikasse und jetzt Wagenknecht nach dem Posten als Finanzministerin. Wie wäre es damit erst einmal klein zu beginnen, mit einer Kassenführung im Kegelclub oder im Kleingärtnerverein? Erst einmal den Nachweis erbringen für dergleichen Aufgaben überhaupt geeignet zu sein.

Ja Schneewittchens Ex wird sich jetzt wohl auf den Weg nach Brüssel begeben. Dort hängen die Fresskörbe wohl nicht ganz so hoch und bei der Unterstützung wird es auch wohl irgendwann einmal klappen. In der Linken immer, wenn nicht wird einfach solange gewählt bis des Ergebnis stimmt, oder das Delegierten System wieder eingeführt.

Ehrliche Meinung, falsche Kritik

Im Saarland ist gerade zu beobachten, was bei einer großen Koalition in Berlin drohen könnte: Politische Langeweile. Die Saar-Opposition ist klein und schwach, man hört nicht allzu viel von ihr. (Veröffentlicht am 12.10.2013)

.Nicht mal der deftige Familienstreit, den die SPD wegen der Steuer-Volte der CDU-Ministerpräsidentin vom Zaun gebrochen hat, wurde wirklich genutzt. Und wer sich als Regent so sicher fühlen kann, der muss wohl selbst Kritikaster werden. Wie der Abgeordnete Sebastian Thul aus Neunkirchen, der sich mit dem Amt eines „gleichstellungspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion“ schmücken darf. Jetzt wissen wir auch, was so ein Mensch macht: Per „Medien-Info“ wies Thul Mitte der Woche den 17-jährigen Landesschülersprecher Florian Weimann zurecht. Dabei hatte der junge Mann in unserer Zeitung nur offen und ehrlich die Meinung vertreten, er wünsche sich eine pädagogische Fachkraft für den Sexualunterricht an Schulen. Und keine Vertreter von Lesben und Schwulen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Gilchers Rücktritt vom Amt

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Februar 2013

Sigurd Gilcher tritt
als Landesgeschäftsführer der LINKEN zurück.

2. Parlamentariertag der LINKEN, 16.17.2.12 in Kiel (6886704733).jpg

„Zum Schluss will es keiner gewesen sein“, oder „den letzten beißen die Hunde“, so werden die Leser vermuten, wenn sie heute die Nachricht vom Rücktritt in der LINKEN, von Sigurd Gilcher lesen. Immerhin, Gilcher war Landesgeschäftsführer in der Partei und es ist an und für sich zu vermuten das nun die große Flucht beginnen wird.

Jetzt Laufen heißt mit anderen Worten, so lange es noch geht, solange man noch weglaufen kann, bevor sich der Laden in Nichts auflöst. Persönliche Gründe und Meinungsverschiedenheiten werden von Gilcher ganz vorsichtig als Gründe vorgebracht, während der Schwätzer der Partei, der Landesvorsitzende Rolf Linsler natürlich mehr zu erzählen weiß denn dieser spricht von „Differenzen über den Umgang mit Haushaltstiteln“.

Ob er hier nicht wieder einmal zu viel aus geplappert hat? War die Zunge vielleicht wieder einmal schneller als der Kopf? Wir werden es vielleicht in den nächsten Tagen erfahren, denn hier deutet sich die Offenlegung eines immer wieder vermuteten und vermutlich vertuschten Desaster innerhalb der Finanzen des saarländischen Landesverbandes an.

Noch überraschender allerdings das für die Besetzung eines solchen Postens sofort Ersatz parat ist. Da springen politische Noboy’s sprichwörtlich auf einen fahrenden Zug ohne richtig zu wissen, wo die Fahrt denn nun eigentlich hingeht. In typischer Stiefelputzer Manier, um sich später zu beschweren nicht richtig informiert gewesen zu sein. Aber wie heißt es so schön: Mitgegangen, mitgefangen, mit gehangen.

Dabei gab es im Saarland immer schon viel über Gilcher zu berichten. Wie zum Beispiel in den folgenden Bericht auf scharf-links wo wir am 10. 06. 10 lesen:

„Doch, oh Schreck, Frau Schramm, die sich im informellen Gespräch schon längst gegen weitere Verbände in SB ausgesprochen hatte, bekam auf der letzten Kreisvorstandssitzung unterstützende Argumente vom Amtskollegen Sigurd Gilcher. Dieser ist nämlich nicht nur belesen, sondern hat auch lange Interpretationserfahrung. Zudem erquickt er die Partei seit Jahren mit seiner Satzungskompetenz – siehe letzte Kreismitgliederversammlung – und fördert so die positive Weiterentwicklung der Partei, wie jetzt auch beim Nominierungsverfahren in Völklingen“.

Weiter auch unter anderen in einem „Offenen Brief“ an Linsler am 1. 03. 2012, geschrieben von der Stadt Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Friedrichsthal aus dessen weiteren Verlauf wir hier zitieren:

In der Verhandlung des Parteiausschlussverfahrens von einer bis dato dilettantischen und ferngesteuerten Schiedskommission – die Vorsitzende Julia Maus war / ist Angestellte der Landtagsfraktion (jetzt sogar Landtagskandidatin)– und der jetzige Landesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE., Sigurd Gilcher (welcher zur Überraschung des O.V. sogar als Rechtsbeistand von Tanja Sebastian fungierte), ebenso wie die Kreisvorsitzende Schramm, haben in dieser Verhandlung die Person Tanja Sebastian in den höchsten Tönen gelobt und ihre Parteiaktivitäten zu Protokoll gegeben. Obwohl ganz eindeutige mehrere Satzungsverstöße z.B. keine Entrichtung von Mandatsträger-Beiträgen vorlagen

Hier der volle Brief auf DL : „Linke Mail von der Saar“

Der Bericht in der SZ:

Sigurd Gilcher tritt
als Landesgeschäftsführer der LINKEN zurück.

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle  :   2. Parlamentariertag der LINKEN, 16.17.2.12 in Kiel

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Schrammeln oder gaukeln?

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Februar 2012

Georg Schramm for Präsident ?

File:Georg Schramm 2. Frankfurter Hilfe-Konferenz.jpg

In der Piratenpartei läuft zurzeit eine Mitglieder-umfrage zur Aufstellung eines Alternativkandida- ten gegen Gauck. 24 Stunden vor Ablauf der am Mittwochnachmittag auslaufenden Abstimmungsfrist haben drei Kandidaten die notwendige Stimmzahl erhalten. Dabei liegt der Kabarettist Georg Schramm mit weitem Abstand an der Spitze. Sollte sich daran nichts mehr ändern haben sich die zwei Vertreter der Partei in der Bundesversammlung an diese Vorgabe zu halten.

Eine Unterstützung der Piraten für Gauck scheint dagegen vom Tisch zu sein. Laut Aussage der Geschäftsführerin Marina Weisband sei die Stimmung zu Gauck sehr negativ. „Die Piraten unterstützen niemanden, der sagt das Occupy albern ist und Sarrazin mutig“.

Da auch in der Linkspartei über Georg Schramm nachgedacht wird, bahnt sich hier vielleicht schon ein Bündnis an. Laut Aussage von Sahra Wagenknecht wäre Schramm sicherlich der bessere Bundespräsident, da dieses beschädigte Amt sehr gut eine satirische Auffrischung brauchen könnte.

Ähnliches ist auch von Bodo Ramelow zu hören. Zuvor hatte natürlich schon Oscar Lafontaine Schramm für einen interessanten Vorschlag gehalten. Die LINKE wird natürlich nicht Basisdemokratisch sondern auf einem „Spitzentreffen“ am Donnerstag über die Möglichkeit einer eigenen Kandidatur entscheiden. In Beziehung Demokratie wurde sehr viel von Schröder gelernt. „Was will denn das Gedöns da, das machen wir schon Basta“.

Trotz einiger Zustimmung für Schramm ist dessen Kandidatur innerhalb der LINKEN nicht unumstritten. Stefan Liebich ließ schon verlauten den Vorschlag sympathisch zu finden, möchte anderseits das Amt nicht zu einer Lachnummer verkommen lassen. Eine Stellungsnahme von Georg Schramm liegt bislang noch nicht vor.

Das wäre doch wirklich eine gute Idee sollte sich die Linkspartei mit einem Kabarettisten in das Rennen um das höchste deutsche Amt begeben. Nur hier stößt dann die Fantasie der Betrachter an ihre Grenzen, hat sich doch gerade diese Partei bislang als ziemlich humorloser Haufen dem Bürger dargestellt, welcher zum Lachen in den sprichwörtlichen Keller geht.

Die Vorteile lägen in diesem Fall aber eindeutig auf Seiten von Georg Schramm, war dieser doch bislang nicht Mitglied der Partei. Als Außenstehender dürften ihm die vielen Internas unbekannt sein, was aber nicht so bleiben muss. So zum Beispiel dass Spaßmacher von Linken Ideologen nur so lange für gut befunden werden, wie diese sich kritisch mit den Anderen beschäftigen. Verpönt und aus der Partei verwiesen wird wenn über die eigenen Kobolde berichtet wird. Das heißt man dann nicht nur Ernst sondern man macht es auch.

So lassen sich einige Größen des Mandatsträgervereins zu Karneval schon dazu herab, als Napoleon, Alm öhi oder Suppen Liesel verkleidet, ihren als Hartz 4 Empfängern verkleidet Jubilierenden die Kamelle an die Köpfe zu schmeißen. Wehe dem aber jemand käme auf die Idee mit Leeren nach Flaschen zu schmeissen.

„So würde der Versuch schon passen nach einen leicht beleidigten Sparkassendirektor und einem Apparatschik vom Stamme Nimm die verlorene Würde des Amts über die Person eines psychotherapeutischen Kabarettisten zurück zu gewinnen“, schreibt die TAZ heute. „Endlich keine Witze mehr über den Bundespräsidenten. Wir lachen direkt über ihn“. Obwohl, es ist egal wer es macht, er bleibt letztendlich doch nur ein ungehörter Abnicker.

[youtube yzSPabbPgFw]

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