DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Immer wieder RLP

Erstellt von DL-Redaktion am 5. August 2010

Ein Bericht aus Berlin

Nuerburg01.jpg

Innerhalb der folgenden Mail schreibt ein Berliner Mitbürger seine Erfahrungen mit den bei den letzten Bürgermeisterwahlen in Bad Neuenahr angetretenen Kandidaten der LINKEN. Dieser Kandidat brachte sich in den letzten Tagen durch einen sehr regen E-Mail Verkehr mit unseren  DL Mitarbeitern nachhaltig in Erinnerung. In diesen Mails nahm er Bezug auf den bei uns erschienen Artikel unter dem Titel „Linker Dunstkreis“. Hauptinhalt dieses Artikels war letztendlich ein zur Gewalt aufrufendes Gedicht über Hartz4.

Dazu erhielten wir dann auch postwendend folgenden Kommentar:

Wolfgang Huste sagt: Donnerstag 29. Juli 2010 um 16:48:


Liebe Angela,
so ist es- hier handelt es sich größtenteils eindeutig um Rechte, die sich notdürftig als Linke regelrecht tarnen. Einige konnte/mußte ich persönlich kennenlernen. Sie waren damals, als sie noch Mitglied der Partei DIE LINKE. waren, politisch sehr inaktiv- eher eine trinkfeste, unpolitische Thekenmannschaft. Einige von ihnen haben eine homophobe, rassistische Einstellung. Sätze wie “Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!” habe ich von denen auch schon gehört. Sie sind voller Hass gegenüber aktiven “echten” Linken. Sie greifen immer auf der persönlichen Ebene an- nicht auf der inhaltlichen. Wer Mitgied der Antikapitalistichen Linken innerhalb der Parei ist (so wie ich zum Beispiel), ist für sie nahezu der Teufel. Mein Beitrag (siehe Link) wird Dich sicherlich interessieren- die anderen, die hier das Sagen haben, werden diesen Beitrag eh nur ansatzweise verstehen – geschweige niveauvoll diskutieren können :-).
Wolfgang

Mit diesem Kommentar outet sich der Schreiber als notorischer Lügner. Seine Aussage auch nur einen von uns jemals persönlich kennengelernt zu haben ist eine komplette Lüge. Weiterhin geht er in seinem Kommentar mit keiner Zeile auf den Inhalt des Artikels ein, sondern betätigt sich als sprichwörtliche Dreckschleuder von an den Haaren herbeigezogenen Unterstellungen. Es ging diesem sauberen Herrn in seiner Kritik letztendlich nur um persönliche Eitelkeiten und die Verbreitung seiner  schlichten, persönlichen  Denkweise. Die fehlende Bindung der Partei zur Bevölkerung wird durch solche Selbstdarsteller für jedermann leicht erklärbar. Da wir ihn unterdessen aus unserer Kommentatoren Liste gestrichen haben entwickelte sich ein reger Mailwechsel, woraus ich hier ein Beispiel zitieren möchte:

Sie teilen mir durch Ihre unten aufgeführe email  mit, dass Sie Ihre Behauptung, ich unterstütze einen Mordaufruf einer Angelika (die mir als Person völlig unbekannt ist), nicht öffentlich zurücknehmen wollen. Demnach werde ich am 02. August 2010 so verfahren, wie ich es Ihnen schon mitteilte. (Anzeige d.Red.)
Nur so viel: Die Seite von besagter Angelika war mir bis dato völlig unbekannt. Konnte dort auch kein Impressum finden, um mit dieser Person direkt per email oder sonstwie kommunizieren zu können. Der von ihr formulierter Text ist für mich ohne Relevanz, habe ihn auch aus Zeitgründen nicht durchgelesen.  Ich bin nicht verpflichtet, irgendwelche Texte zu lesen. Ich bin erst recht nicht verpflichtet, mich von Texten inhaltlich zu distanzieren, die mir gar nicht bekannt sind und die ich nicht mit meinem Namen unterschrieben habe (davon gibt es im Internet Millionen!).
Sie interpretieren ins Blaue hinein, statt sich an Fakten zu halten. Ich habe dieser Angelika nur in einem Punkt zugestimmt- in Ihrer Einschätzung, dass es sich um den von ihr kritiserten Text um platte antikommunistische Sätze handelt und dass es ebenso meine Einschätzung ist, dasss so ein „echter“ Linker niemals formuliereren würde. Was meine Aussagen zur „Thekenmannschaft“ angeht: da habe ich weder ihren noch einen andren konkreten Namen genannt.
Quintessenz: ich halte meine Forderung nach einer entsprechenden, öffentlichen Gegendarstellung weiter aufrecht.

Huste gesteht hier also ein, Texte zu kommentieren, welche er gar nicht gelesen hat und bestätigt damit meine oben gemachte Aussage.

Hier nun der Bericht aus Berlin, welcher zu 100 % zu den von uns gemachten Erfahrungen passt:

Manfred hat uns eine Nachricht gesendet.

3. August 2010 um 13:20 Aw: Freundschaftsanfrage:

Ebenso ganz liebe Grüße, es ist folgendes passiert. Am Pfingsten oder Ostern jedenfalls kurz vor den Feiertagen und an den Feiertagen selbst ist eine Attacke von einem Mitglied der Linken und einer Frau Schauff (seitdem verschwunden) auf meine Seiten, meine Freunde und Gruppen verübt worden. Die Freunde waren verschwunden. Stattdessen tauchte der linke Kandidat für das Oberbürgermeisteramt von Bad Neuenahr, mit Nachrichten auf, wie ich wäre krank, und müßte in die Psychatrie und er könne mir dabei helfen. Ich bin nicht weiter darauf eingegangen und am nächsten Morgen waren dann die Pinnwand und Infoseiten zerstört. Dafür tauchte eine Frau Schauff mit Nachrichten auf, und warf mir vor für den BND, den CIA, den Bundesnachrichtendienst und der Mossad zu arbeiten und verschwand wieder.

Im Informations- und Kommunikationszentrum der Linken war über die Feiertage natürlich niemand zu erreichen. Ich habs gemeldet und bis heute keine Antwort erhalten worauf ich mich entschloß einer pluralistischen Partei, die solche Methoden nötig hat den Rücken zu kehren, aber nicht meiner sozialistischen Gesinnung.

Ich habe bei der DKP einen Aufnahmeantrag gestellt, da ich aber in den letzten Tagen im Krankenhaus, mit einer Herzkranzgefäßkrankheit eingeliefert wurde, (Arterienverkalkung) monitormäßig mit Stents und Beutel versorgt wurde, so dass ich seit dem Wochenende ohne Brustschmerzen bin. 14 Tage später wäre es zum Herzinfarkt gekommen, weil alle drei Herzbeutel verschlossen waren. Zwei arbeiten wieder normal, so daß das Herz zu 70 % wieder mit Sauerstoff versorgt werden kann, und ich mich wieder wohl fühle.

Zurück zum Krimi. Mittlerweile habe ich mich wieder erholt, bei der DKP habe ich Genossinnen und Genossen wiedergesehen und gesprochen, die ich 20 Jahre nicht getroffen hatte. Bin vorsichtiger geworden, werde der Linken nicht ganz den Rücken kehren, sondern in einigen Zusammenschlüssen oder Gruppen indirekt mitarbeiten an der Politikgestaltung, soweit meine Kräfte es zulassen. Gut tat, viel Verständnis bei 90 % der Genossinnen und Genossen zu erhalten, so dass ich Face-book mäßig wieder arbeiten kann. Das war es auch schon. Es freut mich besonders, dass wir uns wieder getroffen haben.
LGr. Manfred

Des weiteren hier eine Einladung zu einer Veranstaltung mit Alexander Ulrich:

Sozialistische Linke – Rheinland-Pfalz
Region Nord
c/o Dr. Wilhelm Vollmann
Hillesheimer Str. 5
54552 Dreis-Brück

Liebe Genossinnen und Genossen,

der Regionalverband Eifel-Mosel unserer Partei DIE LINKE Rheinland-Pfalz führt am Freitag in Wittlich eine Veranstaltung mit Alexander Ulrich durch. Alexander Ulrich will mit uns zusammen konstruktiv über seinen Rücktritt vom Amt des Landesvorsitzenden und über die Zukunftsperspektiven unserer Landspartei diskutieren. Dazu sind auch alle Interessierten Parteimitglieder über den Regionalverband hinaus als Gäste eingeladen.

Freitag, 6. August 2010
Gaststätte „Zur Linde“ Bahnhofstraße 3
54516 Wittlich-Wengerohr

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Ebenfalls die Einladung zur Vorbereitung der Gründung einer regionalen SL.

Schwimmen hier jemanden die sprichwörtlichen Felle weg, und man versucht sich hier auf anderen Wegen neu zu positionieren? Warum das Ganze ? Wie zu hören ist, wurden doch die Mitglieder des KV Daun seinerzeit Zwangsmissioniert und ungefragt in die SL angemeldet. Auch wurde die Einladung ohne Absprache in irgendwelchen Gremien nach Provinzfürsten Art ausgesprochen. Anstatt durch politische Arbeit aufzufallen macht die LINKE schon auf eine recht eigentümliche Art und Weise auf sich aufmerksam.

Achtung – folgenden Termin bitte unbedingt beachten!

Liebe Genossinnen und Genossen,
die Mitglieder der Sozialistischen Linken in der Nordregion treffen sich am obigen Veranstaltungsort bereits um 18:00 Uhr. Wir wollen über die Gründung eines Regionalverband der Sozialistischen Linken in der Nordregion diskutieren und diese Gründung, wenn einvernehmlich getragen, organisatorisch vorbereiten und dazu ein kommissarisches Sprechergremium bestimmen. Dieses könnte, wenn wir zu der gemeinsamen Auffassung kommen, diese Gründung vorzunehmen, die entsprechenden Vorbereitungen organisieren.

Wir würden uns herzlichst über Eure Teilnahme freuen.

Hier nochmals die Tagungsdaten:

Teffen der Sozialistischen Linken
Region Nord

Freitag, 6. August 2010, 18.00 Uhr
Gaststätte „Zur Linde“ Bahnhofstraße 3
54516 Wittlich-Wengerohr

Freundschaft!
Mit sozialistischem Gruß
Euer W. Vollmann

IE

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Fotoquelle : The ruins of Nuerburg Castle

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