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RENTENANGST

Uli Hoeneß und die Wurst

Erstellt von DL-Redaktion am 22. April 2013

Der tiefe Sturz des Sittenpredigers

Nürnberger Rostbratwürste, auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt

Jetzt hat es also wieder einen der ganz GROSSEN erwischt. Nein nicht von der Körpergröße her im Sinne von GROSS,  nein mehr von seinen Reden, seiner Selbstdarstellung, seinen persönlichen Erscheinungsgehabe her. Von diesen Typen haben wir viele in unserer abgehobenen Gesellschaft, vielleicht viel zu viele als das es einer gesunden Gesellschaft verträglich ist?

Dabei leben sie unbehelligt unter uns, egal ob in der Wirtschaft, Wissenschaft oder der Politik und werden von der Presse und einen Großteil der Bevölkerung und das auch noch mit Stolz „Unsere Eliten“ genannt. Sie nutzen uns und die Gesellschaft, zu ihrer persönlichen Vorteilnahme, zur Mehrung ihrer Kontenstände aus und glauben dabei immer etwas besseres zu sein, da sie ab und an einen Brocken fallen lassen.

Und die Gesellschaft schaut mit glänzenden Augen diesem Schmarotzertum staunend zu. Ja es sind  Schmarotzer welche die von der Gesellschaft geschaffenen Einrichtungen wie Bildung, Kultur, Wissenschaft oder auch den technischen Fortschritt sowie die entsprechende Einrichtungen nutzen, ohne die zur Unterhaltung dieser Einrichtungen nötigen Beiträge zu entrichten. Dazu werden sie dann durch ihre eigenen Vertreter aus der Politik entsprechend unterstützt. Diese Vertreter sitzen im übrigen in allen Parteien, also auch in der LINKEN.

Dort ist dieses ein besonderes Problem, da diese bekennende Arbeiterpartei von einigen dazu benutzt wird auch noch die unterste Stufe der Gesellschaft finanziell auszusaugen, und dieses ohne auch nur die geringsten Gegenleistungen zu bringen, sondern mit Versprechungen auf Zeit. Ist es nicht auffällig dass genau die gleichen Verhältnisse in den Spitzen der Gewerkschaften zu beobachten sind? Darum, wir als Gesellschaft sollten grundsätzlich einmal darauf achten, dass uns niemand zu einer Verbesserung der Situation verhelfen wird. Das müssen wir schon selber machen!

Sturz des Sittenpredigers

 Uli Hoeneß ist am Samstag gar nicht erst mitgereist zum Spiel des FC Bayern nach Hannover. Der Präsident der Münchner hat einen 6:1-Sieg seines Klubs verpasst. Hoeneß hätte sich nach dem Spiel unangenehmen Fragen stellen müssen. Fragen nach seinem offenbar unversteuerten Millionenvermögen in der Schweiz, Fragen nach der Herkunft des Geldes, Fragen nach Moral und Anstand. Der Pressesprecher der Bayern, Markus Hörwick, ließ wissen, Hoeneß und der ebenfalls abwesende Karl-Heinz Rummenigge würden sich wie so mancher Spieler fürs Champions-League-Spiel am Dienstag gegen den FC Barcelona schonen. Die Spieler sagten, sie würden nur einen „korrekten Herrn Hoeneß“ kennen und keinen, der Geld am deutschen Fiskus vorbei in der Schweiz deponiert. Alles würde sich aufklären, hofften die Profis und spielten in Hannover auf, als sei nichts gewesen.

 Dabei zieht gerade ein veritabler Sturm über den Verein hinweg. Denn Uli Hoeneß hat bereits im Januar über seinen Steuerberater Selbstanzeige beim Finanzamt erstattet und dabei gleich noch eine Summe von mindestens 5 Millionen Euro überwiesen. Er sagte das erst jetzt seinem Leib-und-Magen-Blatt, dem Focus, dessen Herausgeber Helmut Markwort im Verwaltungsbeirat der Bayern sitzt und ein enger Freund von Hoeneß ist.

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PRESS-SCHLAG

Der Samariter unter den Großkopferten

 Uli Hoeneß ist ein Angeber, er war es schon immer. Er lässt keine Gelegenheit aus, in die Welt hinauszuposaunen, dass er ein notorischer Wohltäter ist, der nicht gerne über seine Wohltaten spricht. Er verfährt nach dem Motto: „Kein Mensch weiß, dass ich Borussia Dortmund gerettet habe, und ich spreche auch nicht darüber.“ Auch wenn er nicht danach gefragt wurde, hat er erzählt, mit welcher Größe aus der Politik und der Wirtschaft er gegolft oder sich beim Mittagessen irgendetwas Deftiges in den Fresskopf hineingeschoben hat. Im Nobelwirtshaus von Alfons Schuhbeck (auch so ein Steuerhinterzieher), so erzählt man sich in München, soll es einen Raum geben, den Hoeneß immer nutzen kann, wenn er einen anderen Großkopferten zum Essen trifft. Warum wollte eigentlich nie jemand wissen, was er eigentlich dauernd mit einem Chef von Volkswagen, mit einem aktuellen CSU-Ministerpräsidenten (Horst Seehofer) oder ehemaligen (Edmund Stoiber) zu besprechen hat.

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Schlurcher (talk)

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