DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Eine blinde Kanzlerin

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2015

Nicht nur Regierungsschwätzereien

Valletta und der große Hafen

Sollten die Bürger die letzten Meldungen welche jetzt aus dem Irrenhaus der Regierung dringen noch für voll nehmen, oder bestätigen sich hier nicht unsere Behauptungen das in diesem Land irre Dilettanten aus den Parteien das Sagen haben? Merkel ist aus dem Haus, auf Malta, der EU – Afrika Konferenz, um sich ein wenig besonnen zu lassen und schon treibt ein scheinbar verrückt gewordener Minister erneut sein Unwesen und versucht aus diesen Staat eine Banane zu biegen.

So sollen Merkel und ihr Vertrauter Altmaier nicht von der Rückkehr zum EU Dublin Verfahren informiert gewesen sein. Der angehende Verwaltungsfachmann, die Misere vollzog einen erneuten Alleingang. Er unterstützte einmal mehr die FIEG ( feige intrigierende Esel – Karawane). Diese Intriganten sind allerdings als fester Bestandteil in allen Parteien sichtbar. Nicht nur in der CDU mit ihren Schwindeldoktoren, oder Juristen welche noch nicht einmal das Wort Paragraph richtig schreiben können. Auch die Diener von den Gemeindebüros sind immer auf die Suche nach finanziellen Verbesserungen und so jederzeit zum Meucheln bereit. Das ist Politik eben und je geringer der Bildungsstand je verlockender scheinen die Angebote. Lobbyarbeiten welche Merkel nicht unter vielen Flugzeugen, Panzern und WV macht -dafür fordern Schein DR nur eine warme Suppe. Was soll denn ein in der Bundeswehr aufgezogener Wachhund machen, welcher auch anschließend auf den Schreibstuben der Verwaltung nie den aufrechten Gang erlernte.

So auch bei den Linken wo Frauen, ja sie nennen sich wirklich so, auf ihren 20 cm hohen Absätzen, ja ich habe nachgemessen – und die Beine, soweit diese die vom guten Essen verwöhnten Körper noch tragen können, – durch die Reihen der Arbeiterpartei stolzieren. Kein Blick nach links und rechts verbietet die Partei so wie so. Viele scheinen doch eine Schraube locker zu haben, ach was schreibe ich von Schraube wenn ich eine Radmutter meine. Letzt endlich merken die nicht einmal wenn sie ein ganzes Wagenrad verloren haben.

Und gar die Männlein aus den Schiedskommissionen welchen nach  geifernde Professoren  suchen welche bereit sind die Anklagen zum Ausschluss zu vertreten um so ihre persönliche Dummheit zu offenbaren. Dazu ein paar Anwälte und ehemalige Stasi Juristinnen,  alle überragt von einen Duisburger Familienrichter welche in ihrer Aufgabe als Linke PEGIDA ( Partei eiserner GenossInnen in diktatorischer Arbeitsgemeinschaft) versuchen über Linke Gesetze das Recht zu brechen.

Apropos da wird in naher Zukunft ein neues Urteil auf DL erscheinen in welchen den Schiedskommissionen in Land und Bund eine ( ich formuliere frei) vorauseilende blinde Parteitreue zur Last gelegt wird. Ich freue mich schon jetzt auf die erklärenden Worte dieser Kommissionäre und in welcher Art die zuständige Staatsanwaltschaft  auf zuvor getätigte Zeugenaussagen reagieren wird.

Flüchtlingshilfe Kanzlerin und Kanzleramt wussten nichts von

Rückkehr zu Dublin

Bundeskanzlerin Merkel und der Flüchtlingskoordinator Peter Altmaier haben offenbar nichts mit der Entscheidung zu tun, das Dublin-Verfahren an syrischen Flüchtlingen wieder anzuwenden. Laute Kritik kommt vom Koalitionspartner.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Flüchtlingskoordinator Peter Altmaier sind nicht über die Entscheidung informiert worden, bei syrischen Flüchtlingen wieder das Dublin-Verfahren anzuwenden. Diese Entscheidung sei in der Ressortverantwortung des Bundesinnenministeriums getroffen worden, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz am Mittwoch in Berlin.

Die Rückkehr zu diesem Verfahren auch für syrische Flüchtlinge sei keine Abkehr von der „Willkommenskultur“ der vergangenen Monate, fügte Wirtz hinzu. „Das hat nichts damit zu tun, dass in irgendeiner Form die politische Richtung sich geändert hat“, sagte sie. Das europäische Recht sei sicher in einigen Punkten korrekturbedürftig, doch die bestehenden Regeln „gelten und sie sind nicht aufgehoben“, betonte die Sprecherin.

„Null-Kommunikation des Bundesinnenministers“

Quelle: MZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Hamelin de Guettelet — / —  CC BY-SA 3.0

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Mai 2015

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Krautfunding – mal richtig, VW beginnt die Frauenförderung und Google hat verstanden, wie Verleger ticken

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Rosmarin (erfroren), Löwenzahn („Putin des Kräuterbeets“), Minze (anspruchsvolle Zicke).

Und was wird besser in dieser?

Zitronenmelisse (fertig), Salbei (Halsschmerz, wo ist dein Stachel ?!), allgemein Krautfunding.

In der Spionageaffäre um den BND und US-Geheimdienst NSA weist Bundesinnenminister Thomas de Maizière jede Kritik zurück. Da kann man nichts machen, oder?

Nichts wäre dümmer, als die Causa unter einem spektakulären Rücktritt zu beerdigen. Am Tag nach „9/11“ regierungserklärte Kanzler Schröder „die uneingeschränkte – ich betone: uneingeschränkte – Solidarität Deutschlands“. Dazu urteilte das Bundesverwaltungsgericht später: „Eine Beihilfe zu einem völkerrechtlichen Delikt ist selbst ein völkerrechtliches Delikt“ – da hatte der BND bereits für die Amis Angriffsziele in Bagdad ausgespäht. Die Rolle des BND als nützlicher Depp amerikanischer Dienste rührt aus der Besatzung; eine schwer entwirrbare Mischung aus Vormundschaft und Fürsorge. Irgendwo unterwegs – ungefähr da, wo auch die Reparationen für Griechenland vergessen wurden – verzichteten wir auf eine Neubestimmung der Freundschaft. Und der Zusammenarbeit. Mit einem Rausschmiss de Maizières kämen alle Beteiligten billig davon.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Ist dieser Mann Kommunist?

Erstellt von DL-Redaktion am 8. April 2015

Der im Hosensnzug ?

AUS BERLIN ULRICH SCHULTE

PANIKMACHE Der Finanzminister will, dass reiche Erben großer Unternehmen künftig Steuern zahlen. Schäubles Pläne sind alles andere als radikal, doch Lobbyisten beschwören den Untergang des Mittelstands herauf. Ein Lehrstück über Propaganda

Glaubt man den Wirtschaftsverbänden, ist die deutsche Unternehmerschaft vom Aussterben bedroht. Der von Wolfgang Schäuble vorgelegte Vorschlag für eine neue Erbschaftssteuer „zielt ins Herz des Mittelstandes“, wettert DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Lutz Goebel, Chef des Verbands der Familienunternehmer, wirft Schäuble einen „großen volkswirtschaftlichen Fehler“ vor, der das Familienunternehmertum gefährde.

 

Oha, das gesamte Familienunternehmertum ist gefährdet? Von Schäuble dachte man ja bisher, er sei Mitglied der CDU und ein eher nüchterner Finanzminister, der nicht zur Wirtschaftsfeindlichkeit neigt. Aber vielleicht stimmt das nicht. Vielleicht sitzt in Wirklichkeit ein verkappter Kommunist im Bundeskabinett?

 

Angesichts des Wehklagens der Verbände lohnt sich ein genauer Blick auf das, was Schäuble vorhat. Im Moment zahlen Erben von millionenschweren Unternehmen keinen Cent Erbschaftssteuer, sofern sie ein paar Jahre lang die Arbeitsplätze erhalten. Diese großzügige Verschonung beschloss die erste Große Koalition unter Angela Merkel im Jahr 2008. Das Verfassungsgericht hat sie im vergangenen Dezember in Teilen für grundgesetzwidrig erklärt, weil der Staat so Unternehmenserben gegenüber Erben privaten Vermögens deutlich besserstellt. Wer zum Beispiel Immobilien von seinen Eltern erbt, muss nämlich die Steuer zahlen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Tobias Koch

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert.

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Was alles geht

Erstellt von DL-Redaktion am 22. August 2014

Zur BND-Schnüffelei in der Türkei

Wer seid Ihr eigentlich ?

SPIONAGE  Die Türkei ist kein Freund, mit dem man essen geht. Wenn es ums Abhören geht, kennen die Deutschen keine Freunde mehr – von Partnern gar nicht zu reden

VON AMBROS WAIBEL

„Das geht gar nicht“. Spätestens als Angela Merkel letzten Herbst in den Zeitgeistsprech verfiel, hätte man wissen können, dass Ausspähen unter Feinden, Freunden und Partnern eben sehr wohl geht und weiterhin gehen wird. Und es ist schon bemerkenswert, dass in einer Epoche, die jede vernünftige soziale Forderung als Populismus denunziert, der rhetorisch chronisch verknappt-vorpommerschen Bundeskanzlerin ausgerechnet diese allgegenwärtige, gerne mit angeekeltem langem a ausgesprochene Phrase als mutiges Statement gegen den US-Abhörimperialismus abgenommen wurde.

Jetzt wenigstens herrscht Klarheit: Erst im Juli 2013 – also nach Beginn der NSA-Affäre – gab das Bundeskanzleramt die Anweisung heraus, im sogenannten Abhör-„Beifang“ eingenetzte Gesprächsmitschnitte von US-Politikern umgehend zu vernichten anstatt sie erst dem BND-Präsidenten als Leckerbissen vorzulegen. Denn sich über etwas zu empören, was man selber auch tat – das ging ja dann eben tatsächlich gar nicht, schon gar nicht unter Freunden.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Sreenshot _ TAZ/dpa – DL

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Der Politik zum Jahreswechsel

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Januar 2014

Der Politik zum Jahreswechsel

Das hätten wir also wieder einmal geschafft. Hurra wir stehen also erneut auf Los und haben sogar die Selbst-Lobpreisungen der Aushilfskräfte aus unseren politischen Schnäppchenmarkt ohne bleibenden Dauerschaden glücklich überstanden. Wobei, gerade an solchen Feiertagen an dem das Volk einmal Zeit hat über alle Missstände in der Politik in Ruhe nachzudenken, versucht wird durch salbungsvolle Sätze die Bürger für die eigenen Interessen zu vereinnahmen.

So durften wir dann auch den größten Wunsch dieser Vertreterin schleimender Worte via Fernsehen vernehmen: „Ich selbst nehme mir immer vor, mehr an die frische Luft zu gehen“. Na ja, endlich einmal hörten wir ein „ICH“ und kein „WIR“ in ihrer Ansprache und ja selbstredend, sonst hat sie ja auch alles, sogar einen eigenen Flughafen in der Uckermark. Und so hat sie sich jetzt vorgenommen an dem so ziemlich einzig verblieben gratis Allgemeingut der Bürgerinnen und Bürger auch noch zu partizipieren. An dieser frischen Luft. Wenn das mal nicht als Gefahr zu sehen ist. Vielleicht müssen wir diese Luft auch bald beim Aldi kaufen.

Aber, war da nicht etwas? Wenn wir kleinen Wutbürger doch nicht immer so vergesslich wären. Aber nun fällt es mir wieder ein! Hatten sich nicht entgegen aller Erwartungen doch einige Bürger dazu entschlossen der SPD, bei den letzten Wahlen, ihre Stimme zu geben. In der träumerischen Hoffnung unsere „Bundeskartoffel“ dorthin zu befördern wo sie grün wird. Genau! An die frische Luft! Die Wahlvereinigung aus Gewerkschaften und Sozialisten in der SPD versprach sogar sie draußen, alleine im Regen stehen lassen!

Jetzt im Nachhinein von ihrer Chefin darauf aufmerksam gemacht zu werden, deren größten Wunsch vereitelt zu haben zeigt wie präzise der Machtapparat hinter einer Regierung arbeitet und wie der Wille des Volkes Wertgeschätzt wird. Mit 25 Prozent abgeklascht entscheiden noch nicht einmal 10 % der Bevölkerung  über das Wohl und Wehe einer Regierung. Vielen, vielen Dank an diesen Parteien Klüngel welchen wir mit Steuergeldern auch noch finanzieren müssen.

Ich rege noch einmal an sämtliche finanzielle Zuwendungen für die Parteien zu streichen. Diese dürften sich, auch ohne Spenden, nur über die Beitragszahlungen ihrer Mitglieder finanzieren. Dann würden Wahlversprechungen über Nacht wieder die Geltung bekommen welche ihnen gebühren. Dann wären die Parteien gezwungen um jedes Mitglied zu kämpfen da es um ihr Überleben geht. Gleich den Bürgern im täglichen Alltag.

Betrachten wir das Video einmal genauer werden wir erkennen, dass die Rednerin nicht nur zu ihrer, nein sogar direkt in die Raute hinein spricht welche auf diesen Tisch geformt wird. Was den Eindruck erweckt sie führe mehr ein Zwiegespräch mit ihrem Handgebilde. Beim weiteren zusehen wandern meine Gedanken auch als  erstes ins Erzgebirge und mir fällt sofort dieser aus Holz gearbeitete Nussknacker ein. Auch der bewegt nur den Unterkiefer und macht beim knacken einer Nuss sofort auf sein Scharnier aufmerksam. Auch bei einer hohlen, ,,– Nuss natürlich.

„Was jeder einzelne von uns im Kleinen erreicht, das prägt unser Land im Ganzen“ so hören wir in ihrer Rede. Wie Lobenswert dass sie ihre eigenen Erfolge nicht erwähnt? Wobei, uns fallen hier sofort Begriffe wie Frontex, Auslandseinsätze unserer Krieger, die deutsche Sprache in Europa, NSA und, und, ein. Ja nicht zu vergessen den grauen Almjodler, welcher geradezu genüsslich Nuss für Nuss in den Knacker schiebt und damit ein friedliches Miteinander in Europa fördert.

Die Menschen dieses Landes haben also Politikern zuzuhören welche glauben für dieses Land Verantwortlich zu sein, zum Aufbau und Wohlergehen aber am wenigsten beigetragen zu haben. Im Gegenteil wir beobachten in den letzten 40 Jahren nicht nur ein immer weiteres auseinander brechen der Gesellschaft sondern auch einen enormen Verlust an menschlichen Werten welche den Bürgerinnen und Bürgern einmal als wichtig galten. Darüber sollten die Menschen vor den nächsten Wahlen vielleicht einmal genauer nachdenken. Es ist kalt geworden und das nicht nur im Winter.

[youtube hY54DqDXPU8]

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Grafikquelle  :  Fotomontage   DL – privat

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 23. Dezember 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

In der letzten Wochen sahen wir den wertkonservativen Teil der hessischen Grünen zurück ins Elternhaus stampfen. Die 42 Abgeordneten welche nicht für Merkel gestimmt haben, waren das wackelnde Gebiss der CDU

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die EU wollte Menthol im Schnupftabak verbieten! Helmut Schmidt hätte sich die Reyno ersatzhalber durch die Nase einführen müssen!

Und was wird besser in dieser?

Edmund Stoiber hat bei der EU erfolgreich dagegen gelobbyt. Man verleihe ihm die Goldene Nase.

Merkel ist wieder Kanzlerin. 42 Abgeordnete der Koalition haben nicht für sie gestimmt. Die ersten Anzeichen für ein Wackeln der Koalition?

„Man sieht sich immer zweimal im politischen Leben“, schimpfte Steinbrück beleidigt im Wahlkampf, weil die Kanzlerin die Europatreue der Sozis unfair verspottet hatte. Steinbrück wird an diesem Wiedersehen nicht mehr teilnehmen, doch die SPD wird Merkel die Mehrheiten besorgen, in der Union werden viele antieuropäisch prahlen. Da wackelt nicht die Koalition, sondern das Gebiss der Union.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die Deutsche Angst

Erstellt von Gast-Autor am 9. September 2013

Wahlen 2012:
Keine Versicherung gegen Dummheit

So sieht meine Politik aus !

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Autor: U. Gellermann

Rationalgalerie

Datum: 09. September 2013

Wenn einer was versichern will, dann hat er Angst: Man könnte ihm was klauen, sein Auto könnte kaputt gehen oder auch seine Gesundheit. Von diesen Ängsten leben die Versicherungen. Deshalb ist es nur logisch, wenn die R+V-Versicherung nach den Ängsten der Deutschen fragt. Denn wo einer Angst hat, da könnte man ein Versicherungspflaster drauf kleben. Aber wie versichert man sich gegen die Regierenden? Denn 55 Prozent der Deutschen, so ist es in der R+V-Umfrage zu lesen, fürchten sich vor der „Überforderung“ der Politiker. Und diese Angst kommt aus der realen Erfahrung, die sich in der Sorge um steigende Lebenshaltungskosten (63 Prozent) speist: Was auch immer an schwarz-gelben Beruhigungspillen verteilt wird, die Leute spüren es im Portemonnaie, wenn alles mögliche teurer wird. Nur die Yacht-Preise sollen im letzten Jahr gesunken sein.

Weil auch die R+V keine Versicherung gegen falsche Politik anbietet, ist ein Blick in die Wahlumfragen die natürliche Reaktion auf eine als falsch erkannte Politik: Alle Institute sehen die CDU/CSU bei den Bundestagswahlen bei 40 Prozent. Und es kommt noch schlimmer: Die FDP wird durchweg bei sechs Prozent gewettet. Das kann des Ticket zur Fortsetzung der Pleiten-Koalition sein. Die Fortsetzung der Rettungsschirme, der Lohn-Ungerechtigkeit, der freundlichen Daten-Übergabe an die Partner in Groß-Britannien und USA. Der anschmiegsamen Haltung der Regierung an den Kriegskurs der Vereinigten Staaten. Lass´ sie doch überfordert sein, sagt ein beträchtlicher Teil der Wähler zur Kombination von CDU und FDP. Die kenne ich, vielleicht sind die anderen noch überforderter. Gegen Dummheit gibt es keiner Versicherung.

Dem schädlichen Schlafmittel an der Spitze der herrschenden Koalition, Angela Merkel, ist es bisher gelungen einem beträchtlichen Teil der Wähler einzureden, dass mit ihr zwar nichts besser, aber auch nichts schlechter wird. Falsch. Zwar hat die Ankündigung der Europäischen Zentralbank, den Leitzins niedrig zu halten die Finanzmärkte kurzfristig beruhigt. Aber wer bei Verstand ist, der weiß, dass Griechenland nicht aus eigener Kraft wirtschaftlich gesunden kann, der weiß, dass die Jugend-Arbeitslosigkeit in einigen europäischen Ländern von 40 und mehr Prozent einer tickenden Zeitbombe gleicht, und der könnte auch wissen, dass die Merkel ’sche Totspar-Politik auf Dauer ganz Europa schadet. Eine Ahnung scheinen die Deutschen zu haben: Auf Platz drei der R+V-Umfrage steht mit 52 Prozent die Angst vor einer schlechteren Wirtschaftslage. Aber ahnen ist nicht wissen.

Als echte Ahnungslose beweisen sich die Deutschen, wenn ihre Angst vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung um sechs Prozent gesunken ist. Es ist jene Form von Kinderglaube, der die Gewissheit erzeugt, man müsse sich nur die Augen zuhalten, dann könne man von keinem mehr gesehen werden. Das freche Auftreten der Merkel gegenüber Russland, das Land solle sich gefälligst bei der „Strafaktion“ gegen Syrien beteiligen, zeigt das gefährlich falsche Machtbewusstsein. Für das geringe Politik-Verständnis deutscher Wähler zeugt auch das Aufkommen der Ein-Punkt-Partei „Alternative für Deutschland“. Sie verzichtet in ihrem Wahlprogramm komplett auf die Frage von Krieg und Frieden. Und obwohl sie in den Umfragen durchweg bei drei Prozent gesehen wird, gibt es Meinungsinstitute, die ihr einen Sprung auf die fünf Prozent zutrauen.

Verheerend wie die Wahlaussichten von Grünen und SPD ist das Verhalten des Links-Blocks: SPD und GRÜNE schließen eine Koalition mit der LINKEN, deren Wahlprognose deutlich steigt, kategorisch aus und sagen dem Wähler mit dieser Verweigerung: Wir wollen gar nicht ernsthaft die Regierung stellen. Denn die SPD kommt in den Umfragen kaum über 25 Prozent und die GRÜNEN sacken sogar auf zehn Prozent. Nur gemeinsam mit der LINKEN wäre ein Regierungswechsel möglich. Zwar würde auch eine rot-grün-rote Koalition nicht die Welt verändern, aber sie wäre ein kleines Zeichen deutscher Politisierung. Das ist das Zeichen, das SPD und GRÜNE mehr fürchten als vier weitere Jahre Merkel. Aus dieser Angst heraus werden sie dann in den nächsten Jahren wieder ihre sonderbare Oppositionspolitik machen: Bitte gern, Mutti, bitte gleich. Angst essen Seele auf.

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Grafikquelle  :    Götz von Berlichingen

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Parteien = „Lügenpack“

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Februar 2013

Die Esel gebet sich mit Gras zufrieden – Politiker fressen alles

Haben wir noch gestern über den zivilen Widerstand berichtet welcher mehr und mehr auf der Strecke geblieben ist , möchten wir uns mit dem folgenden Artikel einmal näher damit beschäftigen wo denn Widerstand eingesetzt werden könnte.  Lassen wir zu Beginn die letzten Jahre einmal passieren bleibt letztendlich nur der Ruf von Stuttgart 21 in Erinnerung welchen wir sehr gut allen in den Ministerien politisch Verantwortlichen entgegenrufen können: „Lügenpack“. Nicht als Wort des Jahres, sondern des Jahrhunderts.

So hört man sie heute wieder Wiehern um sich schon morgen zum „Esel“ zu machen ? Ja so ist das in diesem Land, wo Pferde und Eselfleisch angeblich aus Niedersachsen in Umlauf gebracht wurde. Da sollten wir schon einmal genauer hinsehen, was denn eigentlich die Aufgaben unserer MinisterInnen wären? Verbraucherschutzministerin nennt sich zum Beispiel Ilse Aigner und in wie weit sie ihren im Namen vorgeschriebenen Aufgaben nachkommt wird mit jeden neuen Skandal offenkundiger. So spricht sie „die Sauerreien“ in ihren Zuständigkeitsbereich an. Bei Pferde- und Eselfleisch von Sauerei zu sprechen gelingt auch nicht jeden. Aber, so soll ja nun wieder einmal alles besser werden und Deutschland in Europa voran marschieren! Ia, ia.

Aber wie offt haben wir das alles schon gehört? Da wurde Dioxin wurde in den Eiern gefunden und die Schweinepest besucht uns auch in schöner Regelmäßigkeit. Auf Gurken und Sprossen wurde der Ehec Erreger nachgewiesen und Mäusekot und Würmer in Mozzarella. Selbst der Wahnsinn auf vier Hufe erregte einst die Gemüter der Käufer. Als sichtbare Ergebnisse aus dem Ministerium registrierten wir eine große Empörung, das Überleben der Geschädigten und vor allen das der entsprechenden Ministerin, welche dem nächsten Ersten als Zahltag engegensieht.

Am Wochenende die Probleme bei dem Onlinehändler Amazon mit Saisonarbeitern, welche ähnlich gelagert waren wie zuvor die Probleme bei Aldi, Lidl, Schlecker und wo noch? Der Unterschied? Heute nennt man sie Saisonarbeiter beim Sklaventreiber, gestern Leiharbeiter beim Seelenverkäufer, alles das gleiche, nur die Bezeichnung lautet anders.

Heute wird in der Presse verbreitet das die USA Tochter der T.-Mobile im Callcenter ihre zu langsamen Mitarbeiter dazu zwingt Eselskostüme zu tragen.

>>>>>  Hier <<<<<

Natürlich wissen die entsprechenden und dafür zuständigen Ministerien nichts von alle dem. Sie haben nur dafür gesorgt das so etwas überhaupt möglicht wird. Und wir werden bald schon den Ruf aus der Politik hören das dieses in unseren Land gar nicht möglich ist ?

Die gleiche Empörung auch bei der zuständigen Ministerin von der Leyen in Sachen Amazon welche jetzt, wieder einmal alles offenlegen lässt, gerade so wie in allen anderen Fällen zuvor auch. Und wieder deuten die Hände mehr an als der Kopf zu leisten vermag. Dumm schwätzende PolitikerInnen ohne jegliche Substanz. Glaubt denn wirklich noch irgendjemand diesen einfältigen Pinseln ihr dummes Geschwätz? „Lügenpack“!

Alles geht weiter wie zuvor, egal ob in der Fleisch, Gemüse oder Metallindustrie. Eine dem Schreiber sehr gut bekannte Firma in der Fleischindustrie, beschäftigt weit mehr als 6000 MitarbeiterInnen wo von ca. 400 eine Festanstellung haben. Alles andere setzt sich aus Leiharbeitern zusammen welche in Rumänien, Polen oder sonst wo rekrutiert werden.

Deutsche Leiharbeiterfirmen unterhalten Anwerbebüros in den verschiedenen  Ländern und schaffen diese Kräfte herüber. Es werden Wohnungen angemietet welche dann von jeweils ca. 10 Personen bezogen werden, wobei einen jeden Arbeiter ca. 300 Euro für Miete vom Lohn abgezogen werden. Nachdem also Fahrtkosten und Miete bezahlt sind verbleiben den Arbeiter letztendlich ca. 3 Euro Netto für Verpflegung übrig.

Dieses Ganze wäre ohne Wissen der Politiker gar nicht möglich, da es das politische Ziel ist durch Niedrigstlöhne die Arbeit im Lande zu behalten. Wir brauchen die billigen Kräfte in unseren Land um die Lohnanforderungen der anderen drücken zu können. Möglich ist solch eine Durchführung nur wenn Gewerkschaften, Behörden und Politiker aller Parteien Hand in Hand arbeiten.

Noch gar nicht erwähnt haben wir hier das Versagen der Ministerien bei den Bau Vorhaben von Großprojekten, den Kriegsminister, das Rentendesaster und die Bildung, ja und im besonderen die Finanzpolitik. Gibt es etwas was in diesem Land normal läuft, Mutti ?

Da kommt es sehr gut an wenn Frau Schavan nun wieder einen neuen DR. ( Ehren ) Titel von der Uni Lübeck erhalten soll. So passt denn auch alles zusammen. Wie die Sitzfläche auf den Eimer, der Dr. Titel zu den Politikern. Es findet sich zusammen was zusammen gehört. Wie war noch das Schlagwort von Stuttgart 21?

Wir zitieren:

„Lügenpack“,

„Lügenpack“

„Lügenpack“

[youtube HxRLhsEVwBk]

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Fotoquelle: Wikipedia

photo taken by: en:User:Adrian Pingstone in July 2004 and released to the public domain.

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Bloß weg vom Hindukusch

Erstellt von DL-Redaktion am 1. August 2012

Die Bundeswehr soll 2014 Afghanistan verlassen

Stopped Convoy.jpg

So und nicht anders lautet die Maxime heute wenn über den Abzug aus Afghanistan gesprochen wird. Der Rückzug aus solch ein Gebiet ist immer eine sehr gefährliche Angelegenheit da die Deckung fehlt.

Hier ein Kommentar von Thomas Ruttig

Die Debatte darüber, wie man nun die Bundeswehrsoldaten wieder sicher aus Afghanistan herausbekommt, ist schon skurril. Und sie ist ungeheuer nabelschaumäßig, aber so wurde ja der ganze Afghanistaneinsatz politisch und medial behandelt.

Wird Deutschlands Freiheit tatsächlich am Hindukusch verteidigt? Wie viele Büchsen Bier bekommt jeder Soldat im Feldlager? Der Bundespräsident kommt! Die Kanzlerin kommt! Paul Kalkbrenner kommt und legt vor Bundeswehrsoldaten auf!

Jetzt werden Abzugsrouten und Transitgebühren debattiert. 4.800 Soldaten, 1.700 Fahrzeuge, 6.000 Materialcontainer – das kostet. „Die Rückverlegung ist ein komplizierter Prozess“, sagt der Verteidigungsminister. Zum Glück hat sich Deutschland ganz am Anfang strategisch günstig gleich hinter der Grenze in Kundus und Masar-i-Scharif positioniert.

Über die Einheimischen redet man nicht so gern. Gerade hat man ihnen auf der gefühlt hundertsten internationalen Afghanistankonferenz in Tokio eine Beruhigungspille im Wert von 16 weiteren Milliarden US-Dollar an Entwicklungshilfe gedreht. Denn angesichts des für 2014 angekündigten Nato-Abzugs und der Befürchtung, dass die Taliban zurückkehren, breitet sich Angst aus.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   A convoy of Norwegian, Swedish, Afghan National Army and U.S. military vehicles stops after a civilian vehicle ran into it as the convoy was returning to Camp Span, Afghanistan, following a medical civil action project Nov. 29, 2006. (U.S. Army photo by Sergeant Bertha A. Flores) (Released)

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Vom Spreng- zum Knallkopf

Erstellt von DL-Redaktion am 11. April 2012

Günter Grass –
bläst die Pfeife zum Ärger vieler  Politiker

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e1/Pipa_savinelli.jpg

Wie einseitig und einfach unsere Medienlandschaft gestrickt ist wird aus der doch ziemlich einseitigen Berichterstattung über den Schriftsteller Günter Grass einmal mehr ersichtlich. Dabei stellt sich hier nur eine Frage für den Leser und das ist die nach der Freiheit des persönlichen Gedankentuns. Ein Schriftsteller schreibt in einem freien ? Land seine Gedanken auf und nennt dieses ein Gedicht. Wo liegt das Problem darin?

Dieses Gedicht kann gemocht werden oder nicht, das sei jedem persönlich überlassen. Aber kommt die Kritik über den Schriftsteller vielleicht rein zufällig aus der Ecke welche den Schreibern Sarrazin und Broder seinerzeit lautstark das Recht zugesprochen haben alles zu schreiben „was man auch einmal laut sagen darf und was gesagt werden muss“? Ist es das Privileg einer freien Gesellschaft den Anderen das Recht abzusprechen auf das man sich selber beruft? Erinnern wir uns doch daran das Sarrazin in der SPD seine Mitgliedschaft behalten durfte während Grass nun als Wahlhelfer abgelehnt werden soll, wobei auch dieses in heutiger Zeit eher fragwürdig gewertet werden könnte.

Fakt ist doch das unseren internationalen Waffenschmieden und damit auch unserer Regierung unbarmherzig der Spiegel vorgehalten wurde. Vielleicht hätte Grass hier in seiner Kritik noch Nationen wie Libyen, Ägypten, Syrien oder Saudi-Arabien stärker einbinden können. Die Waffenlieferanten direkter an den Pranger stellen können. Aber hinterher ist man immer schlauer und wie schon gesagt, das ist seine Freiheit.

Das Kritik oder Zustimmung auch anders artikuliert werden kann zeigt folgender Artikel:

Vom Spreng- zum Knallkopf

Ein aktueller Lagebericht aus dem Schriftführerhauptquartier. Die ganze Welt überschüttet Günter Grass mit Nobelpreisen und plötzlich soll er der Buhmann sein.

Schweren Schrittes schleppt sich Reichstextmarschall und Flakhelfer a. D. Grass zur Lagebesprechung ins Deutsche PEN-Zentrum.

Viel Getreue sind ihm nicht geblieben: der Fahnenfähnling Strasser, der treue Collagenkapitän Staeck und vielleicht noch Walser, der buschige Admiral der „FGS Bodensee“. Alle anderen: Drecksbande geworden! Heulende Wölfe auf Geheiß der Springerpresse!

Es ist unbegreiflich: Über 50 Jahre jubelten sie ihm zu, seit er in einer Volksabstimmung der Büchergilde per Trommelwirbel zum Reichsschriftführer ernannt wurde. Jahrzehntelang hängen sie ihm ein Ordensband nach dem anderen an seine Pfeife, die ganze Welt überschüttete ihn mit Nobelpreisen und Lorbeerkränzen – und plötzlich soll er der Buhmann sein und nicht mehr der Moralapostel des Weltgeistes? Eine Unverschämtheit!

Alle zwei Minuten kommt jetzt sein Bursche ins Schriftführerhauptquartier und bringt neue Hiobsbotschaften: An der Ostfront lässt der neue Chef des Kreuzritterordens Gauck alle Blechtrommeln konfiszieren, um sie zu Trillerpfeifen umschmieden zu lassen. Die Deutsche Nordsee nimmt den Heilbutt aus dem Frischfischangebot.

Und selbst die SPD erklärt ihn, Grass, den treuen Sancho Pansa Willy Brandts, zum „poeta non grata“, zum unerwünschten Dichter. Was für eine undankbare Bande! Er weiß nicht einmal, wer aus der Sozen-Troika letztlich dahintersteckt, am Ende sind es womöglich alle, die ihn zur Schnecke machen wollen, wie um ihn nachträglich auch noch für sein berühmtes Wahlhelfertagebuch zu schmähen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :    Savinelli’s Italian smoking pipe

Photo by M/, november 2004. (rilasciata nel pubblico dominio)

Public domain I, the copyright holder of this work, release this work into the public domain. This applies worldwide.

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Nächtliche Straßenszene

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Februar 2012

Nächtliche Straßenszene in London

File:Oxford Street, London - DSC04301.JPG

 Fünf zerlumpte Bündel vor dem verschlossenen Tor des Obdachlosenasyls. Vom Skandal der Armut.

Am fünften November vergangenen Jahres verirrte ich, der Leiter dieser Zeitschrift, mich in Begleitung eines dem Publikum wohlbekannten Freundes zufällig nach Whitechapel. Es war ein scheußlicher Abend, sehr finster, sehr nass und schmutzig, und es regnete stark.

Dieser Teil Londons ist voller herzzerreißender Anblicke, und seit vielen Jahren kenne ich ihn in fast all seinen Erscheinungsformen. Wir achteten nicht mehr auf Schmutz und Regen, während wir langsam dahinwanderten und uns umsahen, bis wir um acht Uhr unversehens vor dem Armenhaus anlangten.

An der Mauer des Armenhauses, auf der dunklen Straße, auf den schmutzigen Pflastersteinen und dem Regen ausgesetzt, kauerten fünf Bündel aus Lumpen. Sie waren reglos und hatten keine Ähnlichkeit mit einem menschlichen Körper. Fünf große Bienenstöcke, mit Lumpen bedeckt, fünf Leichname, aus dem Grab hervorgeholt, an Hals und Füßen zusammengebunden und mit Lumpen bedeckt, hätten nicht anders ausgesehen als diese fünf Bündel, auf die der Regen auf dieser öffentlichen Straße herabregnete.

 „Was mag das sein?“, sagte mein Begleiter. „Was mag das sein!“

„Irgendwelche Bedauernswerten, die nicht in das Obdachlosenasyl aufgenommen wurden, vermute ich“, sagte ich.

Wir waren vor den fünf abgerissenen Haufen stehen geblieben und standen da wie angewurzelt, von ihrem schaurigen Anblick gefesselt. Fünf grauenhafte Sphinxgestalten am Wegesrand, die jedem Vorbeikommenden zuriefen: „Verweile und rate! Wie wird das Ende einer Gesellschaft beschaffen sein, die uns hier unserem Schicksal überlässt!“

Als wir dastanden und sie ansahen, berührte mich ein ehrbarer Arbeiter, offenbar ein Steinmetz, an der Schulter.

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Ein erschütternder Bericht welcher eine Situation beschreibt wie sie heute auch wieder öfter in unseren Städten zu sehen ist? Alleine in Europa sind in den letzten Tagen einige hundert Menschen an der Kälte gestorben. Auch in unseren Land. Täglich müssen Menschen in diesem Land die Tafeln aufsuchen um einen vollen Magen zu bekommen.

Der obige Bericht wurde in der britischen Zeitung Household Words am 26. Januar 1856 publiziert. Geschrieben von Charles Dickens. Dieser wurde am 07. Februar 1812 geboren, heute vor 200 Jahren. Die Armut und der gesellschaftliche Umgang damit haben ihn sein ganzes Leben beschäftigt.

In damaliger Zeit gab es noch keine Computer und moderne Arbeitsmaschinen welche den Menschen die Arbeit erleichterten. Die Technik hat sich in den darauf folgenden Jahren dramatisch entwickelt und die arbeitenden Menschen davon profitiert. Bis zu dem Tag an dem Schröder auf der politischen Bildfläche erschien und die Regierung übernahm. Das was sich die Väter und Großväter erkämpften, wurde ohne jegliche Gegengabe von den Politikern geraubt und die Menschen  beginnen wieder dort wo Charles Dickens seinen Artikel beginnt.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :

Outside Selfridges, Oxford Street, London.
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Hannoveraner Connection?

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Dezember 2011

Wulffs Freund Carsten Maschmeyer

File:Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer Berlinale 2010.jpg

Wer ist dieser Carsten Maschmeyer? Das ist die Frage des folgendes Artikel welcher sehr viel Brisanz beinhaltet. Wo kommt das Geld dieses Mannes her? Viel Hintergründiges was bislang immer überwiegend hinter der vorgehaltenen Hand geflüstert wurde. Wirtschaft und Politik oder umgekehrt?

Besser nicht die Wahrheit

Eins muss man Carsten Maschmeyer lassen: Der langjährige Chef des umstrittenen Finanzdienstleisters AWD hat offenbar eine gute Intuition, wer es in der Politik zu etwas bringen wird. Mit dem späteren Kanzler Gerhard Schröder freundete er sich an, als dieser noch Ministerpräsident in Niedersachsen war.

Seine Freundschaft mit der heutigen Bundesarbeitsministerin und zwischenzeitigen Aspirantin für das Bundespräsidentenamt, Ursula von der Leyen, die ebenfalls aus Hannover stammt, begann Maschmeyer zufolge schon im gemeinsamen Medizinstudium.

Und auch mit dem aktuellen Bundespräsidenten Christian Wulff ist er eng befreundet, wie beide gern betonen.

Diese Freundschaft hatte Wulff schon kurz nach Beginn seiner Amtszeit als Bundespräsident in Bedrängnis gebracht. Damals wurde bekannt, dass er in Maschmeyers 20-Millionen-Euro-Villa auf Mallorca seinen Urlaub verbrachte. Obwohl er dafür bezahlte, stellte sich die Frage, ob so viel Nähe zu einem Unternehmer für einen Bundespräsidenten angemessen ist.

Anzeigen im Wahlkampf

Am Dienstag wurde nun eine neue heikle Verbindung der beiden bekannt: Die Bild-Zeitung deckte auf, dass Maschmeyer während des niedersächsischen Landtagswahlkampfs im Herbst 2007 eine Anzeigenkampagne für ein Interviewbuch bezahlt hat, in dem Christian Wulff sein privates und politisches Leben schildert.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :

This file, which was originally posted to http://www.ipernity.com/doc/siebbi/7627962, was reviewed on 05:09, 21 July 2010 (UTC) by the administrator or reviewer Okki, who confirmed that it was available there under the stated license on that date.
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Source Veronica Ferres & partner
Author Siebbi

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Guttenberg ein Held ?

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Februar 2011

Die Guttenberg Affäre

Cover KT Diss Print.jpg

Wird eine Gesellschaft auf Dauer ohne Ehrlich- und Anständigkeit auskommen können? Das ist eine grundsätzliche Frage bei der Betrachtung der Guttenberg Affäre. Und warum steht ein Grossteil der Bevölkerung hinter einem Betrüger?

Fakt ist, dass der vorsätzlich durchgeführte  Betrug des Kriegsministers nicht mehr in Abrede zu stellen ist. Dass dieser Betrug dazu noch von der Bundeskanzlerin und ihrer Regierung gedeckt wird, spricht für den hohen Werteverlust, welcher in der gesamten Politik quer durch alle Parteien seit längeren beobachtet wird. Hier trifft das alte Sprichwort den berühmten Nagel auf den Kopf, welches da lautet: „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“. Wo bleiben hier eigentlich die Stellungnahmen der Christlichen Religionen und ihrer Interessengruppen? Trifft, da es sich hier um einen Skandal aus den C-Parteien handelt, das nächste Sprichwort welches da lautet: „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“, auch zu?

So wird der Kriegsminister Guttenberg von den an der Uni Bayreuth lehrenden Staatsrechtler Lepsius in einem großen Teil der Presse als Betrüger bezeichnet. „Wir fühlen uns getäuscht“, sagte Professor Oliver Lepsius z.B. der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Freitag zu der in weiten Teilen abgeschriebenen Doktorarbeit des populären CSU-Politikers an der Bayreuther Uni und fügte hinzu: „Wir sind einem Betrüger aufgesessen.“

Lepsius, seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Allgemeine und Vergleichende Staatslehre, betonte mit Blick auf den Ruf der Fakultät: „Wir gehören zu den zehn besten rechtswissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland.“ Dazu ein Video mit seinen Aussagen.

[youtube q7qY9dW9Fwo]

Ein Held wie wir

Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein Held. Nicht weil er den Inhalt seiner Dissertation zusammenkopiert hat und dreist behauptet, er habe sie „in mühevoller Kleinstarbeit“ selbst geschrieben. Auch nicht weil sich der Minister bei seiner Verteidigung gegen die Plagiatsvorwürfe binnen einer Woche dreimal widersprochen hat. Sondern weil der Minister laut Umfragen nun noch beliebter ist als vor der Affäre.

Helden existieren nicht aus eigenem Recht. Es gibt sie, weil Menschen an sie glauben. Heroen sind Projektionen menschlicher Sehnsüchte, und Guttenberg bedient diese perfekt. Ein Held wie er stürzt nicht durch Rücktrittsforderungen oder universitäre Prüfaufträge. Sondern wenn seine Anhänger ihm die Zuneigung entziehen. Guttenberg ist noch nicht am Ende.

Guttenberg entspricht in den Augen vieler Bürger einem klassischen Heros. Er ist von edler Herkunft, sein Auftreten und Selbstverständnis unterstreichen seine Besonderheit. Helden verkörpern, was eine Gesellschaft für erstrebenswert erachtet: Stärke oder Klugheit, Aufopferungswillen oder Geduld. 73 Prozent der Deutschen sind mit der politischen Arbeit des CSU-Politikers zufrieden, zu Monatsbeginn waren es nur 68 Prozent, ermittelte Infratest dimap zur Wochenmitte.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

[youtube 69tl7dOD2fM]

IE

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Grafikquelle :  Titelblatt von Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. Druckausgabe, Duncker & Humblot, Berlin 2009, ISBN 978-3-428-12534-0.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 27. September 2010

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Finanzminister Schäuble weiß, was er will, und die Kirche will sparen – an ihren Missbrauchsopfern.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der letzten Woche?

Friedrich Küppersbusch: Regierung erwog, Atommülllager an Privatwirtschaft zu verkaufen.

Was wird besser in dieser?

Nimmt auch wer die Auslandseinsätze der Bundeswehr?

Die Bischofskonferenz hat Fehler eingeräumt, aber Missbrauchsopfer müssen weiter auf Entschädigung warten. Verspielt die Kirche damit nicht eine große Chance?

Die neue Botschaft, dass sie „je nach Fall 5.000 bis 10.000 Euro“ zahlen wollen, ist ungefähr so heidnisch wie das Schweigen zuvor. Man kann es nicht mit Geld wiedergutmachen und mit zu wenig Geld schon gar nicht.

Die Regierung hat die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Auf dem Rücken der Patienten?

Typisch wirtschaftsfeindliche FDP: Bisher war die Pharmabranche die bestsubventionierte. Arbeitnehmer- wie -geber zahlten in eine paritätische Krankenversicherung, die dann mit der dicken Kelle austeilen konnte. Das ist ungerecht, führte aber dazu, dass die Pharmaindustrie die größte Industriebranche wurde. Nun sollen nur noch die Arbeitnehmer die Kostenentwicklung tragen. Habsucht ist der Krebs der Marktwirtschaft.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

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Der Fußball macht was !!

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Juli 2010

Da geht was!

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Mokaba_stadium_%284739619696%29.jpg

In seltener Eindeutigkeit weist uns zur Zeit der Fußball auf den Unterschied zwischen Sport und Politik hin. Der Fußball zeigt Möglichkeiten der Praxis auf, dagegen in der Politik nur geredet und den Bürgern mit falschen Aussagen Sand in die Augen gestreut wird.

Uns wird an einigen Beispielen  gelungener Integrationen vorgeführt  wozu deutscher Siegeswille, gepaart mit südländischer, spielerischer Leichtigkeit fähig ist. Das dieses aber fast nur innerhalb des Sport möglich ist, weist auf den hohen Stellenwert des Sport in den Augen der Regierenden hin.

Da werden dann gerne bei der  Einbürgerung und der Ausstellung eines deutschen Pass  von den Behörden beide Augen zugedrückt und wird diesen Spezial-Migranten genau dass ermöglicht, was normalerweise einen jedem hier lebenden Menschen laut unserem Grundgesetz zustehen müsste.

So kann sich die Regierung mit den Erfolg der Sportler sehr gut präsentieren und damit von den eigenen politischen Unfähigkeiten ablenken. Da spricht unsere „National Mutti“ dann gerne in einer „Wir“ Form denn es wird ihr die Möglichkeit geboten auf Kosten der Steuerzahler schnell nach Südafrika  zu fliegen um so der ganzen Welt zu zeigen, dass sie im Freudenausbruch über das gleiche Temperament wie ein Maradonna verfügt. Vielleicht werden wir die selben, einem Flummi gleichenden, Ausbrüche ja auch bald im Bundestag bei der Verabschiedung des nächsten Sparpaketes zu sehen bekommen ?

Das der tägliche Umgang mit normalen Migranten, Menschen wie DU und ICH, aber ganz anders aussieht zeige ich später  in zwei Exemplarischen Beispielen auf. IE

Da geht was!

Kein Scheißfußball mehr. Inzwischen befriedigt das DFB-Team fußballerische Sehnsüchte und ist eine romantische Metapher für die Möglichkeit einer Gesellschaft, die sich nicht über Blut definiert. VON PETER UNFRIED.

Die deutsche Nationalmannschaft: Das klang viele Jahre seltsam. Bedrohlich. Auf keinen Fall gut. Während das englische Verbandsteam immer „England“ genannt wird, Brasilianer ihr Team „Seleçao“ nennen und Spanier ihres „Selección“, bestanden wir auf dem „National“. Die Welt ignoriert das und nennt die Fußballer der Bundesrepublik Deutschland (die DDR spielte in der Fußballwelt keine Rolle) seit vielen Jahren nur die „Mannschaft“.

Auch das hatte keinen guten Klang. In die internationale Konnotation des Begriffs waren die alten Teutonenklischees eingeprägt, die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts und der ästhetische Widerwille gegen den Spielstil. Die Mannschaft, das bedeutete: Scheißfußball der Deutschen, der sich durchsetzte, leider.

Die Mannschaft, das waren: das desillusionierte Kriegsheimkehrergesicht des Luftwaffengefreiten Fritz Walter, der (un)menschliche Rasenmäher Berti Vogts, die gnadenlosen Grätschen der Förster-Brüder, die Dumpfheit Toni Schumachers, die erbitterte Dynamik eines Matthäus. Die Mannschaft blieb sehr lange in den stilistischen und geistigen Grenzen von 1954. Hautfarbe: weiß. Name: Müller oder Maier. Grätsch- und Kampfqualität: über das Blut vererbt seit dem 16. Jahrhundert, was im Einzelfall sogar mittels geerbtem Ariernachweis zu belegen gewesen wäre.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

Hier nur zwei Beispiele des politischen Umgang mit Migranten:

Erst Eingeladen, dann abgewiesen.

Zaungäste der Gesellschaft.

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Fotoquelle : Brieuc SaffréMokaba stadium

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Das Sparpaket

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Juni 2010

Das Sparpaket unserer Politiker

Zu dem von der Regierungskoalition veröffenlichten Sparpaket  IE.

Das Sparpaket unserer Politiker – aber unsere Politiker stopfen sich die Taschen immer voller!

Gerade ist das Sparpaket unserer Koalition durch. Wenn ich jetzt höre, wo wieder einmal gespart werden soll, steigt in mir die blanke Wut hoch. Wut da gerade bei den Menschen in unserem Land gespart wird, welche der Unterstützung am Nötigsten bedürften.  Aber das ist ja selbstverständlich, da unsere Politiker, besonders ein Herr Westerwelle der Meinung sind, dass man nur durch Druck die Arbeitslosen wieder zum arbeiten bekommt. Dabei hat er allerdings einige Punkte vergessen. Tatsache ist zum Beispiel dass  viele chronisch Erkrankte oder Alte Menschen von Hartz IV betroffen sind  und nie wieder eine Chance auf eine Arbeitsstelle haben werden.  Gerade diesen Menschen, welche sich ihre Erkrankungen  nicht ausgesucht haben, werden dann noch durch zusätzliche Sparmaßnahmen wie  den Gesundheitsreformen noch mehr Steine in den Weg gelegt. Aber es ist ja für unsere Politiker nicht der Rede wehrt, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, da man persönlich  gut abgesichert ist. Dieses dann gleich in alle erdenklichen Richtungen, wie bei den Krankenversicherungen,  den Sonderausgaben und führt über Zusatzverdiensten hin zu einer endlos langen Liste. Zufrieden ist man aber auch dann noch nicht  und stellt statt dessen immer weitergehende  Forderungen. Dabei dürfen dann auch nicht immer weitergehende Forderungen zur Erhöhung der Diäten nicht unerwähnt bleiben. In diesem Zusammenhang klingt dann der Satz von  Merkel schon zynisch wenn es in den Medien heißt: „Wir müssen den Gürtel enger schnallen!“

Nun Frau Merkel, Herr Westerwelle und Co, wen meinen sie eigentlich mit „wir“? Sollten Sie nicht einmal eine „Kosten – Nutzen“ Rechnung aufstellen? Unter der Berücksichtigung ihrer lebenslangen Pension, sowie die vielen weiteren Vergünstigungen.  Als da wären die kostenlosen Nutzungen von Bahn und Lufthansa, ihre lebenslangen Ansprüche auf Büro und Schreibkräfte um hier nur einige zu nennen. Die überflüssigen Zusatzleistungen alleine würden  reichen,  Nullrunden in der Tarifpolitik zu beenden.

So  trifft es immer wieder diejenigen, die heute schon kaum noch etwas zum Leben haben, wo bei unsere Politiker  immer fetter werden! Das muss die Menschen ja auf die Straßen bringen.  Es wäre wichtig zu Massenkundgebung aufrufen, zum  Boykott der nächsten Wahlen. Unsere Politiker müssen endlich einmal merken, dass ihre Einkommen utopisch sind und ihnen  soviel andere Vergünstigungen noch zusätzlich in den Arsch geschoben werden! Kein Problem Herr Westerwelle,  es gibt sicherlich genügend Menschen, die ihnen beim Bücken helfen, damit sie einmal etwas anderes spüren, als das übliche. Ich nehme auch gerne einen Baseballschläger!  In mir steigt langsam eine unendliche Wut auf wenn ich sehe, dass die Reichen immer belohnt und die Armen immer ärmer werden, um  dann auch noch für Situationen „bestraft“ werden,  an denen sie nichts ändern können ( betrifft zwar nicht alle, aber viele).

Wenn einer Frau Merkel etwas  quer sitzen hat, springen alle besorgt auf, während andere Menschen um ihre Medikamente kämpfen müssen, da unsere Ärzte bei jedem Patienten mit ihrem „ach ich muss auf mein Budget achten“ Gejammer  wieder anfangen, während unsere ach so überlasteten Politiker noch bei der Krankenversicherung bezuschusst werden. So geht das nicht weiter! Am liebsten würde ich unsere Politiker alle entlassen, damit sie einmal merken, wie es ist, wenn man eine Bittsteller  beim Amt vorsprechen  muss und sich dann noch von diesen Sesselpfurzern erniedrigen lassen muss, da man auf deren Hilfe angewiesen ist! Welch eine Ironie! Im Grunde ist es doch so, dass unsere Politiker  immer die Scheuklappen auf haben und nur zusehen, wie sie ihre Taschen voller stopfen können. Ich frage mich langsam wirklich was noch passieren muss.

Aber als Anreiz für alle, denen es immer noch nicht klar genug ist,  wie viel Geld pro Politiker in einer   Legislaturperiode ausgegeben wird, wobei immer noch die Ausgaben fehlen, welche man nicht offiziell findet, da sie gut unter Verschluss gehalten werden,  „psst… man darf ja nicht alles preis geben“, nicht wahr ihr Möchtegernpolitiker. Also, die Zahl beläuft sich auf ca. 600.000  Euronen, ohne die Dunkelziffer, versteht sich!  Eine Einzelaufstellung hierzu kann jederzeit auf Nachfrage abgerufen werden! Ist hoch interessant und sollte auch den letzten Bürger noch die Augen öffnen.  Fest steht, soviel Bockmist, wie diese Regierung zurzeit baut, da kann man doch glatt einen neuen Planeten mit ins Weltall schießen, am besten mit dem Lumpenpack von Politikern zusammen um dann noch einmal ganz von vorne anzufangen! Am besten führt man sich die Worte von Herrn Westerwelle noch einmal vor Augen: „ Wir wollen nicht so enden, wie die anderen Länder!“

Herr Westerwelle, noch nicht aus dem Koma aufgewacht?  Nee? Nun hier der Hinweis: „Wir sind doch schön längst da angekommen, wo sie nicht hin wollen“. Allerdings, als Scheuklappentragender Möchtegernpolitiker kann man solch einen Zustand ja nicht erkennen. Die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes sind ihnen sicherlich bei der Suche nach der Wahrheit behilflich, gleiches gilt für Frau Merkel und Co.

Hierzu passt der Klartext vom WDR:

Kalt und zynisch:
WDR 2 Klartext

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Fotoquelle :

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