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Linke Turbulenzen in Rees

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Oktober 2012

Der graue Alltag in der Linken : Mobbing

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/26/Rees_%E2%80%93_Bronzeskulptur_von_J%C3%BCrgen_Ebert%2C_%22Freundschaft_verbindet%22_-_panoramio.jpg

Ja, da sind sie sehr aktiv, die LINKEN. Wer sich nicht der von Oben vorgegebenen Meinung unterwirft wird auf Dauer lästig und es wird versucht ihm die Parteimitgliedschaft zur Hölle zu machen. Da wird Mobbing zum grauen Alltag und die Ausdrucksvarianten an verbalen Beschimpfungen werden sehr vielseitig vorgetragen. So im folgenden, wie auch schon in den letzten bekannt gewordenen Fällen aus Neuss, Bocholt und vielen anderen sind uns die Hintergründe unbekannt. Wir können und wollen nicht werten, wir können nur auf die Vielzahl an Parallelen und einmal mehr auf die „Analyse der Gegenkräfte im Landesverband Bayern“, welches dort auftauchte und der Partei scheinbar als Handlungsunterlage dient, entsprechend hinweisen.

Auf den Artikel „Neuss besorgt linken LaVo“ vom 07. 10. 2012 erreichte uns folgender aufschlussreicher Kommentar welcher die uns vorliegenden Zahlen vollauf bestätigt:

Bremer sagt:
Montag 8. Oktober 2012 um 10:34 e

Seit April 2008 haben bereits mehr als 160 Mandats-träger_innen die Linke verlassen (NRW 55, Saarland 22, Schleswig-Holstein 14, Hessen 13, Niedersachsen 12 u.s.w.). Davon sind lediglich 22 zur SPD, 17 Piratenpartei, 2 Grüne, 1 CDU, 1 FDP und 1 zu “Die Partei” gegangen. 67 sind parteilos geblieben und 54 haben eine neue Wählerinitiative mitgegründet.

Solange die Linke sich wie eine Politsekte mit “innerer Wahrheit” durch Mobbing, Verleumdung, Rufmord, undemokratisches Verhalten etc. und “äußerer Wahrheit” (soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Menschen vor Profiten etc.) aufführt wird das nie was werden.
Kein Wähler braucht einen sektiererischen Wahlverein.

So sind einem Jeden die auch hier wieder aufgeführten Schlagworte wie Polit-Clown, Öko-Apostel, TV-Journalist welche wir nun mit Ausdrücken wie Anti-Kommunist, Rechtsgesinnung usw. endlos weiter fortschreiben könnten, nur allzu gut geläufig. Und sicher legen viele der sich gegen diese Machenschaften Wehrenden manchmal ein schon eigenartig anmutendes Gebaren an den Tag. Aber, da sollte ein jeder einmal darüber nachdenken. Es ist dieses eine Abwehrhaltung mit der sich viele gegen die Machenschaften des Partei-Kaders schützen.

Da darf sich niemand selber für Wichtig nehmen, wenn er versucht die anderen der Lächerlichkeit preiszugeben. Ist das doch so ziemlich die einzige Möglichkeit den sich maßlos überschätzenden Sektierern das Wasser ab zu graben. Dazu braucht es einen langen Atem, viel Lässigkeit und einen gesunden Schuss Humor. Lache selbst, das lässt die Anderen weinen, denn diese wollen von unseren Hobby leben.

Jürgen Tenter zermürbt die Linken

Polit-Clown, Öko-Apostel, TV-Journalist – für Jürgen Tenter (70) gibt es viele Bezeichnungen. Jetzt macht der Reeser wieder von sich reden. Weniger, weil er die Landtagswahl angefochten hat. Sein neues Ziel sind die Linken. Er lässt sich nicht aus ihrer Partei werfen.

Es war in diesem Sommer, als sich der Düsseldorfer Landtag mit Jürgen Tenters Widerspruch gegen die Landtagswahl vom 13. Mai beschäftigte. Tenter hatte 50 Unterschriften von Reeser Bürgern gesammelt, die Einspruch erhoben. Es ging wieder einmal um Tenters Lebensthema: überhöhte/illegale Gebühren für den Grünen Punkt.

Bekanntlich bekämpft Tenter seit Jahren das bestehende System und will erreichen, dass stattdessen in Deutschland das alte „Sero“-Pfandsystem aus der DDR eingeführt wird. Da brachten, verkürzt formuliert, die Verbraucher sämtliche Wertstoffe selbst zurück und bekamen Pfandgeld dafür.

Um es vorweg zu nehmen: Die Wahl-Beschwerde schmetterte der Landtag vor ein paar Wochen einstimmig ab. Tenter dürfte das schon vorher klar gewesen sein, geht es ihm im Prinzip doch nur darum, sein Anliegen immer wieder öffentlich darzulegen.

Erbost hat ihn aber, dass drei der Unterzeichner einen Rückzieher gemacht haben. Sie seien über die wahren Absichten von Tenter getäuscht worden, so die Begründung. Von 50 notwendigen Bürgereingaben blieben nur 47 übrig. Tenter tat, was er gerne tut: Er drohte mit Ordnungsgeldern von 250 000 Euro und machte die Sache in einem offenen Brief auch der Presse bekannt.

Die Sache wird für die Betroffenen ohne Schaden enden. Überraschend ist lediglich der Briefkopf, den Jürgen Tenter seinem Schreiben beifügte: „Die Linke. Ortsverband Rees, Emmerich, Kalkar. Parteisprecher Jürgen Tenter.“ Die Partei möchte nämlich gar nicht mehr, dass Jürgen Tenter ihr Sprecher im Ortsverband ist.

Quelle: RP-online >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :

Rees – Bronzeskulptur von Jürgen Ebert: „Freundschaft verbindet“
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