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Ja, wo spricht sie denn?

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Januar 2013

Oskar Lafontaines Sympathisanten Kreis erweitert sich

Claudia Kohde-Kilsch 2012-03-16.JPG

Ex-Tennisprofi Claudia Kohde-Kilsch (49) hat gelernt, mit ihrer Privatinsolvenz umzugehen. „Es ist ja nichts Verwerfliches. Wenn man sich vergräbt, hilft es ja nichts“, sagte sie am Donnerstag in der ARD-Show „Beckmann“. Zunächst habe sie sich aber unglaublich für ihre plötzliche Zahlungsunfähigkeit geschämt. Seit Mai 2011 arbeitet sie als Pressesprecherin der Fraktion der Linkspartei im Saarland.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Oben stehenden Bericht lasen wir in der letzten Woche in der SZ. Auch wir hatten bereits einige Male über die „Pressesprecherin“ berichtet und waren am 02. 05. 2012 in den Artikel „Doppeldecker an der Saar“ auf diese seltsam anmutende Ernennung eingegangen, da sich die Politik mit solcherart Anstellungen immer wieder in den Verruf bringt, in den Parteien auch ohne Arbeit seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können?

Zu den Artikel aus der SZ erreichte uns heute eine Stellungnahme von Nathalie Ungers mit der Bitte um Veröffentlichung:

„Claudia insolvent, ohne Angabe, seit wann. Kann irgendwie jedem zustoßen. Wie aber kam sie dann zur LINKE? Es drängt sich der Verdacht auf, dass ihr Entdecker, Oskar Lafontaine, ihre Insolvenz benutzt hat, günstig einzukaufen. Wer pleite ist, muss seinem Gönner die Hand küssen, und notfalls auch Speichel lecken, auf jeden Fall sich stets „loyal“ verhalten.

Auf diese Weise haben schon ganz andere irgendwie ihre LINKE Anstellung gefunden – und OLaf seinen Kreis der Getreuen erweitern können. Soziale Einstellung? Oder eine moderne Form des Abhängig sein oder der Erpressbarkeit?

Seltsam mutet das Wort an „sie arbeite“. Wann hat die darob erstaunte Öffentlichkeit je etwas von ihre Presse -„Arbeit“ erfahren? Handelt es sich nicht eher bei der „Beschäftigung“, um eine – Cure, wie mancher Beratervertrag bei besserem Honorar?

Zu fragen ist auch, wo denn die hübsche Claudia wohnt. Ist sie denn tatsächlich ins Saarland umgezogen, um ihrer verantwortungsvollen politischen Aufgabe nachzugehen?

Es gibt scheinbar hier auch einen Zusammenhang zu anderen Fraktionsangestellten, Parteimitgliedern. Neben den bereits beklagten Juristen sind es andere für verdient gehaltene Parteimitglieder wie Sandy Stachel, die einmal für O.Lafontaine nachrücken soll, die Juristin Julia Maus, Nachrückerin für Rolf Linsler, Katja Groeber, die vom inzwischen aufgegeben Bürgerbüro in die Fraktinsgeschäftsstelle aufgerückt ist, Dennis Bard, vom Beisitzer im Landesvorstand zum wiss. Mitarbeiter „ohne Auftrag“, zugleich als AZUBI mit seiner Aus- und Fortbildung beschäftigt, allesamt mehr oder weniger gut bezahlte Versorgungsfälle, die mindestens teilweise Parteiarbeit leisten, unter Missachtung des Parteigesetzes?

So sieht OLafs privates Partei Netzwerk in und um die Landtagsfraktion im Saarland aus.“

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Grafikquelle    :    Claudia Kohde-Kilsch

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