DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die nächste Pleite für Dobrindt

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Januar 2017

Rüdiger Gube?  – Die Bauchlandung vor Po-falla?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/49/Granollers%2C_Estacions_de_peatge.jpg

Mautstation bei Barcelona – bald auch hier ?

Nur bei uns werden Gäste mit Militärischen Ehren Empfangen !!

Eine Militärkapelle spielt als den ganzen Tag die National – Hymne !!

von Redaktion/IE

Nach den Abschied von Grube als Aufsichtsrat Vorsitzender „Der Deutschen Bahn AG“ stellt sich natürlich die große Frage nach seinen Nachfolger. Da er über Steinmeier in den Posten protegiert wurde, ähnlich seinen Vorgänger Hartmut Mehdorn von Gerd Schröder, wird sich Merkel die Chance nicht nehmen lassen können, dieses Mal die Restrampe der CDU zu räumen. Als der große Favorit wird allgemein Roland Po – falla gehandelt.

Ist doch Merkel auch dafür verantwortlich das die politischen Rangfolgen eingehalten werden. Sie ist also gezwungen das „Peter Prinzip“ des Professor Laurence aus Kanada zu beachten. Dort lesen wir wie folgt:

Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriere­leiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Peter: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“

Die einzige Einschränkung ist, dass die Hierarchie hoch genug sein, sprich: genügend Hierarchie-Stufen enthalten muss. In dem Buch von Peter und Hull werden viele Beispiele für Hierarchien in Wirtschaft und Verwaltung sowie die Unfähigkeit der dort Beschäftigten beschrieben. Seine konkreten Erfahrungen mit Hierarchien hat Peter hauptsächlich aus der kanadischen Schulverwaltung.

Weiterhin werden die Modelle der „geräuschlosen Sublimierung“ und der „seitlichen Arabeske“ beschrieben. Bei erstgenanntem Modell wird eine Beförderung eines als unfähig bekannten Angestellten nur deshalb durchgeführt, weil unter den anderen Mitarbeitern ein Anreiz ausgelöst werden soll, dass jeder auch befördert werden kann. Hierdurch wird eine Stabilisierung der Hierarchie erreicht. Bei Letzterem werden etwa Titel oder Abteilungen ohne Kompetenzen geschaffen, die es vorher nicht gab, um einen unfähigen Mitarbeiter quasi „auszulagern“.

Da die Verantwortung weiterhin in den Händen des Maut-Ministers „Du-blind“ liegt, ist nicht auszuschließen das dieser schnellst möglich auch seine Maut im Bahnverkehr einführen will. Jettzt wäre die Rechte Zeit für solch ein Vorhaben.

Demonstranten kritisieren die Rolle Pofallas in der

Überwachungs- und Spionageaffäre

So lesen wir dann heute einen Artikel welcher sehr zu denken gibt.

Guten Tag,

meine Damen und Herren!

Endlich! Endlich haben sich die Politiker mal nicht mehr von einem dieser mäkelnden Manager mit Millionengehältern auf der Nase rumtanzen lassen. Nicht noch ein paar Hunderttausend draufgelegt. Nein. Sie haben Bahnchef Grube in die Schranken gewiesen. Dem Armen blieb darob nichts anderes übrig, als sich selbst aufs Abstellgleis zu schieben. Jetzt pfeift er wie eine ausrangierte Lokomotive auf dem letzten Loch. Harhar! Dem haben sie es aber gezeigt. Hätte man ihnen gar nicht zugetraut. Toll. Bleibt nur ein klitzekleines Problem: Dahinten wartet schon

der Pofalla.

Quelle : TAZ – Satire- Verboten

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Fotoquelle: Oben – RauensteinSelbst fotografiert

 

  • CC BY-SA 3.0Hinweise zur Weiternutzung
  • File:Granollers, Estacions de peatge.jpg
  • Erstellt: 29. Oktober 2004
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Fotoquelle : Unten – Tobias M. EckrichFlickr: http://www.flickr.com/photos/digitalcourage/9691359025/in/set-72157635372016963

  • CC BY 2.0
  • File:Freiheit statt Angst Berlin 07.09.2013.jpg

 

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Merkel nach dem Sturz

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Januar 2014

Das Becken der Nation

Ja, ja das ewige aussitzen

[youtube 1WAlEKDqNrI]

Ist es Häme oder auch die Schadenfreude welche Menschen motiviert dergleichen Videos oder Artikel im Internet oder den Zeitungen zu erstellen und dann zu verbreiten? Nein ich glaube es ist eine ehrliche und auch berechtigte Freude dass letztendlich jeder stürzen und sich entsprechend verletzen kann. Auch denjenigen welchen es eine schon diabolische Freude bereiten muss  einfache Menschen auszumisten und sich auf derer Arbeit und Kosten zu bereichern.

Die Bürger sehen hier im Spiegel des Alltags wie auch Denkmale mittels Eisenstangen gestützt und vor den vorzeitigen Verfall bewahrt werden müssen. Mitleid oder Empathie für Merkel? Warum? Denn was kümmert es den Mächtigen der Welt wenn der Normalbürger einmal auf die Nase fallen sollte oder im Mittelmeer tagtäglich Menschen absaufen und mit den exportierten Waffen Menschen in sinnlosen Kriegen im Auftrag einer Staatsmacht ermordet werden oder gar selber morden.

Könnte die Reaktion nicht Teil einer immer wieder geforderten ausgleichenden Gerechtigkeit sein?

Das Becken der Nation

NACH DEM MERKEL-STURZ
Aus der Krankenakte der Bundeskanzlerin

Im Zuge der Aufregung um Merkels fatalen Becken- beziehungsweise Schüsselsprung geriet der eigentliche Skandal in den Hintergrund: Besagter Unfall fand noch im Dezember statt, die Öffentlichkeit wurde aber erst im neuen Jahr über den Hergang informiert. Regierungskritiker, Regimegegner und andere Gesundheitsexperten gehen schon länger davon aus, dass Merkel, wie die meisten autoritären Potentaten, ihre Krankheiten verschweigt, überschminkt, falsch deklariert – und nur in Notsituationen publik macht, etwa, wenn ein Superversager wie Ronald Pofalla einen eigentlich perfekt vorbereiteten Jobwechsel vermasselt. Nun hat ein anonymer Schweizer Informant der Weltgesundheitsorganisation eine CD mit Krankenakten Merkels überlassen, die erstmals einen Überblick über die zahlreichen Leiden der Kanzlerin gestatten.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :

Wikipedia – Oben –  Urheber Sampix

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Januar 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Sagen wir nicht: Träume sind Schäume! Mit seinen Träumen beschäftigt sich auch Küppersbusch wenn er sich vorstellen kann das Uli Hoeneß die bulgarische Staatsbürgerschaft annehmen möge und über Schumacher kein Film gedreht werden muss, zumindest in nächster Zukunft nicht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Absolut nichts, muss Sie enttäuschen. Sehr schöne Weihnachtsferien.

Und was wird besser in dieser?

Merkel legt mit Wollust wichtige Termine auf Mittwochmachmittag (Sigi Gabriel in der Kita).

Die CSU warnt vor betrügerischen Armutsflüchtlingen aus Bulgarien und Rumänien. Was könnte helfen?

Die bulgarische Staatsangehörigkeit für Uli Hoeneß. Das Thema ist eine Coverversion der Gehässigkeiten von AfD-Führer Lucke gegen Sinti und Roma im Wahlkampf – im bevorstehenden zur Europawahl auch. Die Unionsrechten sind nicht mehr die einzigen Kragenhooligans, und wer mag, kann der FDP nachtrauern. Ihre obdachlosen Wähler werden entscheiden, wie stark die AfD wird – und wie doof die CSU.

Der frühere Kanzleramtsminister Ronald Pofalla macht Karriere im Vorstand der Deutschen Bahn. Ist das okay?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Dezember 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Ursula von der Leyen, der wüste Fuchs, die irrste Personalie seit mindestens Rommel soll nun die Nachschubwege der, für unsere Wirtschaft so dringend benötigten Rohstoffe freihalten. Also, ab an die Front meint zumindest Küppersbusch.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Jungs! U-Boot-Fahrer-Vollbart und Pimpfenschneise über den Ohren! Die Hitlerjungen kommen ins Sterbealter, und prompt sehen ihre Enkel aus wie Opa in seinen besten schlimmen Jahren. Geht nix verloren.

Und was wird besser in dieser?

Neben NSA und GCHQ möchte sich nun auch Ronald Pofalla in sein Privatleben einmischen. Das wird aber eng! Tatsächlich handelt es sich um den schnellsten Rücktritt aller Zeiten – eine Woche vor der Vereidigung übernimmt der milde Niederrheiner („Pofi Annan“) die Verantwortung für alle noch bevorstehenden Spitzelskandale. Was immer noch künftig enthüllt werden mag: Pofalla ist schuld, und der ist schon weg. Oder, wie Wolfgang Bosbach jovial zurückkotzt: Man „kann seine Fresse nicht mehr sehen“. Damit ist Pofalla der wichtigste Mann der neuen Bundesregierung.

Die SPD-Mitglieder haben entschieden: Die Große Koalition mit der Union kommt. Das ist keine Überraschung, oder wie sehen Sie das?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 19. August 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Es ist schon interessant was dem Küppersbusch da aus der letzten Woche im Gedächtnis blieb! Natürlich geht es um Steinbrück und Wowereit mit seinen Flughafen. Es geht aber auch um einen „Puffgänger“, womit aber dieses mal nicht ein Linker Saarländer angesprochen ist. Obwohl die Linke in Saarbrücken in letzter Zeit eifrig bemüht ist ihre Stadt zu reinigen. Am besten wäre es, sie schafften sich gleich selber ab, denn das würde manch Einen den genauen Blick in die Vergangenheit für immer versperren.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Gypten heißt völlig zu Recht mit Vornamen Äh. Heillose Ratlosigkeit und allenfalls die Erkenntnis: Jede Patentlösung taugt nix.

Und was wird besser in dieser?

Der mediale Turning Point des Wahlkampfs rückt näher. Unhörbar tickt die Uhr, wer Steinbrück als Erstes hochschreibt. Einfach weil Auflage.

Pofalla hat in dieser Woche die NSA-Affäre für beendet erklärt. Die Vorwürfe seien nach Versicherungen der amerikanischen und britischen Geheimdienste vom Tisch. Ein No-spy-Abkommen soll uns künftig schützen. So einfach könnte man doch alle Konflikte und Debatten auflösen, oder?

Die regierungsamtliche Formulierung: „Es wurden in Deutschland keine geltenden Gesetze gebrochen und massenhaft Daten erfasst“ stimmt. Dumm nur: Die stimmte auch schon vor dem Skandal. Denn dieses Wording enthüllte, was die ausgehöhlten Gesetze alles hergeben und dass der Zugriff außerhalb Deutschlands stattfindet. Es heißt eigentlich: „Die geltenden Gesetze geben her, dass deutsche Daten außerhalb massenhaft erfasst werden“ – und damit bestätigt sich der Skandal zu Gänze. Strategie der Ermüdung.

Comedian Kurt Krömer hat in seiner Late Night Show den Spiegel-Journalisten Matthias Matussek als „Puffgänger“ und „hinterfotziges Arschloch“ bezeichnet. Daraufhin wollte der gekränkte Matussek die Ausstrahlung rechtlich verhindern. Er scheiterte. Wer ist hier die größere Lachnummer?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

[youtube kvEOdIe8Wm8]

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Merkel, Pofalla, Friedrich

Erstellt von Gast-Autor am 8. August 2013

30 Jahre Knast wegen Agententätigkeit

Datei:Angela Merkel 10.jpg

Autor: U. Gellermann

Rationalgalerie

Datum: 08. August 2013

Was würde er mitbringen, der Herr Sauer, wenn er seine Frau Angela im Knast besuchte? Streuselkuchen, weil er doch Konditor-Sohn ist? Bei Pofalla würde niemand vorbeikommen: Zweimal geschieden, kinderlos, außerdem kann den wirklich keiner leiden. Bei Hans-Peter Friedrich gäbe es auch Schwierigkeiten: Seine Frau ist Richterin, ob die so gern Gefängnisse von innen sieht? Kaum. Aber sitzen würden die Drei, wenn sich endlich mal ein Richter fände, der den Paragraphen 99 des Strafgesetzbuches ernst nähme. Denn „Geheimdienstliche Agententätigkeit“ begeht jemand, der für „den Geheimdienst einer fremden Macht eine geheimdienstliche Tätigkeit gegen die Bundesrepublik Deutschland ausübt, die auf die Mitteilung oder Lieferung von Tatsachen, Gegenständen oder Erkenntnissen gerichtet ist“.

Mindestens seit dem 30. Juni diesen Jahres, hätte der Richter in der Hauptverhandlung sagen können, wissen die drei Angeklagten durch eine Veröffentlichung des Zeugen Edward Snowden, dass die Bundesrepublik im Zentrum der NSA-Spionagetätigkeit steht: Monatlich überwacht die NSA systematisch eine halbe Milliarde Kommunikationsdaten. In Frankfurt am Main gibt es eine wichtige Basis zur weltweiten Überwachung. Die Unterlagen von Snowden bestätigten, dass die US-Geheimdienste mit Billigung des Weißen Hauses gezielt auch die Bundesregierung ausforschen. Längst hätte das Gericht den Zeugen Snowden nach Deutschland geholt, ihn in ein Zeugenschutz-Programm gesteckt, seine Festplatten kopiert und ausgewertet. „Alle Vorwürfe sind wasserdicht“, würde der Richter dann sagen und streng in die Runde blicken.

Der Staatsanwalt hätte in seinem Plädoyer sagen müssen, dass auch noch der Versuch der Verschleierung dazu käme: Denn der Geheimdienstkoordinator Pofalla habe im Falle der NSA-Zusammenarbeit mit den deutschen Geheimdiensten behauptet: „Die deutschen Nachrichtendienste arbeiten nach Recht und Gesetz“, dass sei zwischenzeitlich von den Diensten selbst widerlegt worden. Frau Merkel, die als Kanzlerin die Gesamtverantwortung trüge, habe noch jüngst die Aktivitäten der NSA mit den Worten verteidigt: „Dass Nachrichtendienste unter bestimmten und in unserem Land eng gefassten rechtlichen Voraussetzungen zusammenarbeiten, entspricht ihren Aufgaben seit Jahrzehnten und dient unserer Sicherheit.“ Während der zuständige Innenminister sogar behauptet hatte: „Es geht um die Kommunikation nach Amerika und von Amerika ins Ausland. Diese Kommunikation wird in so genannten Metadaten, also Verbindungsdaten gespeichert. Der Zugriff auf diese Daten erfolgt aber nach richterlicher Genehmigung.“ Dass es kein deutschen Richter genehmigt hat, so der Staatsanwalt, beweise sowohl die Unrechtmäßigkeit der Aktionen als auch die mangelnde Verfassungstreue von Friedrich.

Das Urteil wäre dann nach § 99 StgB eindeutig: Wer „gegenüber dem Geheimdienst einer fremden Macht oder einem seiner Mittelsmänner sich zu einer solchen Tätigkeit bereit erklärt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft.“ Es könnte auch bis zu zehn Jahren geben, weil, wer „eine verantwortliche Stellung missbraucht, die ihn zur Wahrung solcher Geheimnisse besonders verpflichtet, sagt das Gesetz, der kann auch länger sitzen. Und der Richter könnte den Missbrauch der hochrangigen Angeklagten gut erkennen. Zwar würde die Verteidigung einwenden, die USA sei keine fremde Macht, man kenne sich doch gut und lange. Aber das Gericht könnte den Einspruch als „albern“ ablehnen und so die drei NSA-Spione in den Knast schicken. Massen von Menschen würden vor dem Trakt in Stammheim singen. „So ein Tag, so wunderschön wie heute.“ Man könnte endlich wieder unkontrolliert mailen und telefonieren und Richter wie Staatsanwalt bekämen alle mehrere Bundesverdienstkreuze.

Zwar hat die Bundesanwaltschaft als ersten Schritt zu einem möglichen Verfahren tatsächlich die deutschen Geheimdienste und Ministerien um Informationen gebeten, ob „Ermittlungen nach Paragraph 99 Strafgesetzbuch erforderlich sind“. Aber da hätte sie auch gut die NSA selbst fragen können. Besser noch die Frau mit der Glaskugel. Aber eigentlich ist die Frage an Spione, ob sie denn tatsächlich spionieren, bereits bizarr genug.

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Grafikquelle    :   Author / Autor: Kuebi = Armin Kübelbeck

galerie.hbz-da.de

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Juli 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Der BVB pflügt die Bayern um, der Apparat vielleicht de Maizière, und Schwarz-Rot wäre besser als Schwarz-Gelb

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ich habe keinen Trainingsrückstand. Es ist so, dass der Fahrradreifen am Asphalt kleben bleibt. Bestimmt!!!

Was wird besser in dieser?

Wie der BVB mit null Neuzugang in der Startaufstellung das überteuerte Perlenkästchen Bayern umpflügt – ein Witz, den man sich eine Urlaubswoche lang gut immer wieder erzählen kann.

Angeblich ist Geheimdienstkoordinator Ronald Pofalla nach wochenlanger Abstinenz am Donnerstag vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium aufgetaucht. Glauben Sie, dass das wirklich er war?

Er hat das Adjektiv „verpoft“ zu neuer Blüte geführt. So verhirn- wie verharmlosend allerdings, denn die PKG-Sitzung war die Jahreshauptversammlung der einarmigen Banditen zum Thema Klavierkonzerte. Pofalla sagt nicht, was er über den Datenklau der US- und anderer Dienste womöglich weiß. Die Opposition fragt nicht, um nicht eigenes Wissen aus der Regierungszeit zu entblößen. Dann gehen alle vor die Kameras und empören sich über das miese Konzert der anderen. Wenn Pofalla seinen Job gemacht und Merkel gründlich informiert hat, fliegt sie. Wenn nicht, er. Zu beider Glück wissen das nur die beiden.

Pofalla meint, wir sollen alle mal etwas runterkommen von der emotionalen Diskussion. Hat er recht?

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Ein Blick ins Blocher Land

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Dezember 2011

Unsere Nachbarn – die Schweizer

Ja, die Sprüche sind fast immer die gleichen und nur die narzisstischen Personen unterscheiden einander. Wir sind ja auch Nachbarn, die Schweizer und wir Deutschen. Was dem Einen also seinen Blocher ist des Anderen seine Merkel wobei die Zuträger aus dem Hinterhalt dabei auch nicht zu vergessen sind, da diese ebenfalls zu den schwer Verdaulichen Protagonisten gehören.

Bei uns im Lande Po-fallert ab und an ein wenig herunter, aber große Sorgen bereitet dieses an und für sich nicht, da aus einen bestehenden Leerraum heraus nicht allzu viel fallen kann. Und das die Wiederentdeckung des Sprachgebrauch Deutsch in Europa von manch einen in der Schweiz mit Kauder-Welsch verwechselt wird, ist so überraschend ja auch nicht.

Plakate auf denen Mosleme über Nationalflaggen trampeln mögen für Blocher noch ausreichend sein, hier im Lande sind diese Zeichen bei weitem nicht mehr nötig, da dergleichen Symbole bereits Teil mancher Gehirne geworden sind, wo dann nur noch die Marschmusik benötigt wird um dergleichen Standarten tragende Roboter nach Links oder Rechts in Bewegung zu setzen. Auch über Einkommensverluste machen sich die meisten Bürger hier, im Gegensatz zur Schweiz kaum noch Gedanken, der gesamte Staat kann ehe nur noch auf Pump existieren.

So konnte dann auch der Bodensee und der Rheinfall als Grenze die Schweizer Bürger nicht daran hindern zwei neue Parteien als die wahren Gewinner der Wahlen hervorzuheben. Das bei einer Wahlbeteiligung von 49,6 % gleich die Einstellung einer 36 Jahre alten Rekordmarke gefeiert werden kann, lässt uns die Schweizer gleich noch Sympathischer erscheinen. Laufen doch auch bei uns noch viel zu viele Wähler politischen Leer-Verkäufern  hinterher.

Ausgeblochert in der Schweiz?

Die Prognosen für die Schweizer Parlamentswahlen – Nationalrat (Volksvertretung) und Ständerat (Vertretung der Kantone) – waren eindeutig: Dem gesamteuropäischen Rechtstrend folgend, erwartete man einen weiteren Erfolg der Schweizerischen Volkspartei (SVP) Christoph Blochers, der mit seinen europa-, ausländer- und besonders islamfeindlichen Kampagnen in ganz Europa bekannt wurde und an der zügigen Zerstörung des Restansehens der Schweiz fast so effizient arbeitet wie das kriminelle Geschäftsmodell Steuerbetrug der Schweizer Banken und deren Bankgeheimnis. Blocher führte den Wahlkampf denn auch mit mehr Geld als alle anderen Parteien zusammen und mit publizistischer Unterstützung von Lokalblättern sowie der am rechten Rand des politischen Spektrums operierenden Zürcher „Weltwoche“ – und zwar mit einer scharfen Kampagne „gegen Masseneinwanderung“.

Diese unterbot, indem sie „die“ Migranten explizit als Zielscheibe benützte, sogar noch das Niveau der Initiative zum Verbot des Baus von Minaretten. Wer vor den Wahlen den Zürcher Hauptbahnhof betrat, sah Plakate, auf denen schwarz bekleidete Menschen, von denen man nur die Beine und die schweren schwarzen Stiefel erkennen konnte, über die rot-weiße Flagge mit dem Schweizerkreuz hinweg trampeln. Darunter der demagogische Slogan: „Jetzt ist genug! Masseneinwanderung stoppen. Damit wir weniger kriminelle und gewalttätige Ausländer in der Schweiz haben!“ Die SVP-Kampagne spielte mit den Ängsten der Bevölkerung vor Einkommensverlusten in der kapitalistischen Krise ebenso leichtfertig wie mit den angeblich schwindenden Bildungschancen der Kinder. Die Botschaft: Gegen Ausländer, „damit Ihre Kinder nicht die einzigen Schweizer in der Klasse sind!“ Und schließlich die verbale Ausbürgerung als Wahlversprechen: „Wer für die Schweiz ist, muss SVP wählen.“

Doch obwohl die Schweizerinnen und Schweizer den SVP-Parolen tausendfach auf den Plakatwänden begegneten, folgten sie den dumpfen Rattenfängersprüchen nicht. Im Gegenteil: Sie verpassten der Partei am 23. Oktober eine schallende Ohrfeige. Zwar titelten überraschte Kommentatoren am Montag noch etwas umtriebig-voreilig: „Klarer Sieg für Rechtspopulisten“,[1] aber ein Sieg sieht denn doch anders aus: Erstmals seit 1991 erlitt Blochers SVP einen herben Rückschlag. Sie verlor acht von 62 Sitzen im Nationalrat sowie 3,6 Prozent der Stimmen und verfehlte damit ihr erklärtes Wahlziel, in der kleinen Kammer (Ständerat) Sitze hinzuzugewinnen. Blocher selbst kandidierte in Zürich als Ständerat, wurde aber mit 26000 Stimmen Rückstand nur Dritter und muss in die Stichwahl, bei der er nach Lage der Dinge keine großen Chancen hat. Auch Parteipräsident Brunner muss in die Stichwahl. Der intellektuelle Urheber der Minarettinitiative – Ulrich Schlüer – wurde gar nicht mehr in den Nationalrat gewählt. Mehr als die Hälfte der 15 von den großen vier Parteien (Sozialdemokraten, Christdemokraten, Liberale und Volkspartei) verlorenen Sitze gingen zu Lasten der SVP. Ein ziemlich hoher Verlust in einem Land, in dem Sitzverschiebungen traditionell nur sehr gering ausfallen.

Quelle : Blätter >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :    Christoph Blocher am Eidgenössischen Trachtenfest 2010

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Oktober 2011

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Klaus Wowereit zündet Wahlurnen an und in Holland werden ölige Maggie-Würfel als Haschisch verkauft.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Schnee. Auf dem Brocken im Harz.

Was wird besser in dieser?

Die können einer Maus am Arsch ein Menschenohr wachsen lassen. Wann können die machen, dass ich einfach vier Monate Winterschlaf halte?

In Berlin wird es keine rot-grüne Koalition geben. Schuld sind 3,2 Kilometer Autobahn. Wort halten statt Mitregieren – ist das nicht eine seltsame Entscheidung der Grünen?

Seltsam: ja; Entscheidung: Nein, denn die kam von Wowereit. In Hamburg genehmigte eine grüne Senatorin das im Wahlkampf – „Keine Kohle für Ole“ – befehdete „Klimamonster Kohlekraftwerk Moorburg“. In Stuttgart windet sich eine grüne Landesregierung dem verhassten Bahnhofsbau entgegen. Nun ist die Krötenwanderung auf den Frühstücksteller der Grünen schiefgegangen, auf die lange Sicht: doppeltes Glück. Erstens lädt man sich das Credibility-Konto ein bisschen auf, zweitens stärkt das die schwarz-grüne Sekte. Wo immer die CDU sich ein irrsinniges Gesternprojekt abringen ließe, könnten die Grünen nun wohlbegründet koalieren

Stattdessen wechselt Bürgermeister Klaus Wowereit jetzt von einem dunkelroten zu einem tiefschwarzen Koalitionspartner. Kann man seinen Mercedes bald wieder sicher nachts in Kreuzberg abstellen?

Ich freu mich auf das nächste SPD-Plakat „Wer hat denn die Autobahn gebaut?!“. Und rechne nach: In Berlin haben vier sich mehr oder weniger irrtümlich für „links“ haltende Parteien zusammen gut 65 Prozent bekommen – The mehrheit formerly known as absolute. Ein Ahn Wowereits im Amte – Willy Brandt – nannte dies mal „die Mehrheit diesseits der Mitte“. Wer regiert ? Die CDU. Wie viel Prozent müssen Linke, Sozialdemokraten, Öko- und Sozialliberale eigentlich bekommen, damit am Ende nicht eh wieder die CDU regiert ? Wowereit zündet Wahlurnen an, das schont die Daimler.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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