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RENTENANGST

Politiker und Schlapphüte

Erstellt von DL-Redaktion am 9. August 2013

„Keine Spionage im eigentlichen Sinn“

„Natürlich war das keine Spionage im eigentlichen Sinn“ weiß er in diesen Interview zu berichten, der Hans-Georg Maaßen, unser, nein, meiner nicht, oberster Mann des Verfassungsschutz und merkt nicht einmal wie lächerlich er sich mit solch einer Aussage macht. Wie kann Bürger eine Institution ernst nehmen welche in der Spitze mit solchen Traumtänzern besetzt ist.

Diese wisch, wasch Methode ist Tradition geworden in der Politik: Hast du einen Titel bist du zu vermitteln. Und so folgt Politik und Behörde genau dem Peter-Prinzip, einer These von Laurence J. Peter, welche besagt, dass „in einer Hierarchie ein jeder Beschäftigte dazu neigt, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen“. In einfachen Worten: Der Untergebene darf seinen Chef in der Intelligenz nicht überlegen sein.

So wurde er, einem Bericht des Spiegel folgend, kurz vor seiner Einsetzung in sein jetziges Amt bei der Freien Universität Berlin als Honorarprofessor vorgeschlagen welche ihm von einem vertraulich tagenden Gremium promt verweigert wurde.

Ursache der Ablehnung war die seinerzeitige Weigerung, den im Gefangenenlager von Guantanamo festgehaltenen Murat Kurnatz nach Deutschland zurückzuholen. Er entschied, Kurnaz unbegrenztes Aufenthaltsrecht in Deutschland sei verfallen, da dieser mehr als sechs Monate außer Landes gewesen sei und sich nicht bei den zuständigen Behörden gemeldet habe. Im November 2005 wurde diese Entscheidung durch das Bremer Verwaltungsgericht als rechtswidrig beurteilt. Was natürlich in diesem Staat für die da „Oben“ Sitzenden ohne Folgen bleibt. Narrenfreiheit für politische Hilfsarbeiter.

Als Innenminister verantwortlich zeichnete zu dieser Zeit der Herausgeber der Otto Kataloge, Schily verantwortlich. Womit sich dann auch das „Peter Prinzip“ praktisch von selber erklärt. Bei einer Person gleich zweimal. Ach ja, in der letzten Woche meldete sich Schily wieder einmal zu Wort, in dem er „teilweise wahnhafte Züge“ in der Datenschutzdebatte rund um den NSA-Spähskandal anmerkte. Damit schließt sich dann auch der Wisch, wasch Kreis.

„Keine Spionage im eigentlichen Sinn“

Das Prism-Programm des US-Geheimdiensts verstößt nicht gegen deutsche Interessen, sagt Verfassungsschützer Maaßen

taz: Herr Maaßen, das Institut Allensbach fragt regelmäßig nach dem Ansehen von Berufen. Vorne landen Ärzte, weit hinten Politiker und Banker. Was glauben Sie, wo würden Verfassungsschützer landen, wenn nach ihrem Ansehen gefragt würde?

 Hans-Georg Maaßen: (lacht) Ganz oben!

 Das meinen Sie jetzt nicht ernst.

 Mir ist wichtig, dass wir bei der Bevölkerung wieder an Ansehen gewinnen. Es gab immer wieder schwere Zeiten für das Bundesamt für Verfassungsschutz, aber der vergangene Sommer war sicherlich besonders schwer. Und zwar sowohl was die öffentliche Wahrnehmung betraf, als auch wie wir uns fühlten. Insgesamt aber bin ich mir sicher: Die Mehrheit der Gesellschaft weiß, dass wir den Verfassungsschutz brauchen.

Als Ihr Vorgänger Heinz Fromm im Sommer 2012 zurücktrat, wählte er drastische Worte. Es sei schwierig, wieder das Vertrauen in den Verfassungsschutz herzustellen, „wenn es überhaupt geht“. Und Sie sagen nun, das sei Ihnen in nur einem Jahr wieder gelungen?

Vertrauen kann man sehr schnell verspielen, wie wir nach dem Aktenschreddern im letzten Jahr feststellen mussten. Schwieriger ist es, Vertrauen wiederzugewinnen. Ich glaube aber, dass wir durch einen offensiven Umgang mit dem Parlament und der Presse wieder einiges an Vertrauen herstellen konnten.

Es ist nie ganz geklärt worden, warum ein Verfassungsschutzmitarbeiter gleich nach Auffliegen des NSU die Akten mehrerer V-Leute in der Neonaziszene vernichtet hat.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Author Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme

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Linke Saar Austritte

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Mai 2012

„Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen …. und keine Medizin!

Datei:Wolfgang Schumacher und Oskar Lafontaine.jpg

Da haben wir dann wirklich einmal einen Tag gewartet um so die großen Worte des politischen Übervater von der Saar als „echte Worte am Sonntag“ besser auf die Hörigen seiner Zunft einwirken zu lassen. Schrieb uns doch schon gestern einer unser treuen Leser von der Saar in seiner Mail mit der er uns auch auf den Zeitungsartikel aufmerksam machte: „Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen …. und keine Medizin !

Wer damit gemeint war, darüber schweigt des Sängers Höflichkeit und so dürfen wir feststellen das erwähnter Artikel in der abgelaufen Woche bereits als zweiter Versuch zu werten ist, in der Öffentlichkeit etwas Aufmerksamkeit auf sich selber zu lenken. Machte uns doch schon der Bericht des Spiegel klar, wofür in unseren Parlamenten Alterspräsidenten noch benötigt werden. Nach der endgültigen? Verabschiedung vom Feudalismus musste zwangsläufig auch auf die damals im Volke äußerst beliebten Hofnarren verzichtet werden, – welche sich dann durch Alterspräsidenten zumindest teilweise ersetzen ließen?

„Der Fisch fängt vom Kopf zu stinken an“ sagt der Volksmund welchem aber nur dann  voll zugestimmt werden kann wenn dieser nicht in einer Kloake schwimmt. Der stinkende Kopf ist aber auch nur der Hinweis auf eine Einzelperson welcher einem Situationsbericht nicht gerecht käme.

So berichtet die SZ von 20 zerbrochenen Fraktionen in den Kommunen und Landkreisen,  verweigert  hier aber einen Blick über den Gartenzaun. In Westdeutschland haben sich nach den jeweils entsprechenden Kommunalwahlen unterdessen weit über 100 Fraktionen auf den „unteren“ politischen Ebenen ohne Wahlen wieder in Wohlgefallen aufgelöst.

Die dazu wiedergegebene Kommentierung von Linsler ist aber so etwas von daneben, was uns sofort wieder das erste Zitat des Mail Schreibers in Erinnerung bringt. Linslers Forderung mit verlassen der Partei sein Mandat zurückgeben zu müssen soll nur von der eigenen Unfähigkeit ablenken. Vergleichen könnte man die Mandatsträger mit den Abteilungsleitern in einem Betrieb. Wenn diese in Scharen ihre Firma verließen wäre der Rücktritt des Personalchef unumgänglich und er käme damit seiner Kündigung wegen Unfähigkeit zuvor.

Warum werden nicht die wahren Gründe für den Untergang des Schiffes DIE LINKE genannt? Zumindest einmal öffentlich darüber nachgedacht? Die folgende Erklärung ist weder richtig noch einer Führungsperson würdig:

„Linsler führt die missliche Lage in vielen Kommunen darauf zurück, dass 2009 viele neue Mitglieder ohne Erfahrung für die noch junge Partei angetreten waren. Das Ziel sei damals gewesen, so viele Bewerber wie möglich aufzustellen“.

Das ist doch absurd! Junge – Alte Partei. Die meisten kamen doch aus anderen Parteien. Der Müll wurde doch auf Eselskarren, gezogen von Lafontaine an gekarrt, um diejenigen welche aufgebaut haben abzulösen. Eine jede Partei bekommt die Mitarbeiter welche sie sich verdient. Das was ihr bekommen habt, habt ihr euch nicht erarbeitet sondern nur verdient. Ein Sortiment aus dem bunten Lager aller Parteien, welchen die gefüllten Fresströge gelegen kamen.

Bewerber aufzustellen Herr Un – Demokrat. Nur als Erinnerung! In einer Demokratie werden Bewerber gewählt !! Da sie bei euch mehr aufgestellt, vielfach ermanipuliert wurden, musste die Sache in die berühmte Hose gehen, da viele Paradiesvögel nicht die berühmte Bindung in die Bevölkerung tragen konnten. Sie hatten ja noch nicht einmal eine Bindung in die Partei.  Einmal durch die Saar geschwommen und schon wurden Schwarze, Grüne, Gelbe, Blaue oder Gewerkschafter – Rot. Das mitgebrachte Denkschema ist heute noch in vielen Abstimmungen der Stadt- oder Kreis- Räte sichtbar und macht die Partei für den Wähler unberechenbar.

Diese Partei arbeitet nach dem bekannten Peter – Prinzip welches wie folgt funktioniert:

„In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“ Einzige Einschränkung: Die Hierarchie muss hoch genug sein; sprich genügend Hierarchie-Stufen enthalten. In ausreichender Zeit steige in einer ausreichend komplexen Hierarchie jeder Beschäftigte bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit auf. Daraus resultiert Peters Schlussfolgerung: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen“.

In Japan geht das Scham Bewusstsein ob des eigenen Versagens so weit, vereinzelt den Freitod zu wählen da man den an die Person gestellten Aufgaben nicht entsprechen konnte. Hier im Land dagegen treten die Versager die Flucht nach vorne an und bewerfen die eigen Leute mit Dreck, welche zu höflich sind den Dreck aufzunehmen und auf die Schmierfinken zurückzuwerfen.

Zu diesem Thema erhielten wir einen interessanten Kommentar unter dem Pseudonym „O. Liebknecht“ auf welchen wir noch einmal speziell hinweisen möchten. Wir vermuten den Schreiber dieses Kommentar in der Führungsspitze das Landesvorstand Saar. Im Original  nachlesbar auch unter den Artikel: „Homburger Chaos Tage“

„Bei der ex – Landesgeschäftsführerin ist es einfach – viel mehr Schaden hätte sie nicht anrichten können, auch wenn sie es drauf angelegt hätte. Doch was ist mit dem Landesvorsitzenden? Was ist, wenn der nicht einfach nur dämlich ist, sondern in Wirklichkeit ganz genau WEISS was er macht?

Was ist wenn das der beste Mann in Heikos Wahlkampfteam ist? Wer wußte denn in der SPD vor 5 Jahren wie sich unsere Partei entwickeln wird? Dass die Linke ausschließlich in den Wählerreservoirs der SPD angeln wird, war von vorneherein klar – wohl nicht nur uns…

Die SPD ist über 140 Jahre alt, war x-mal verboten, mußte im Untergrund Politik machen und hat genug Geld und Organisation um auf alles vorbereitet zu sein. Das Vermögen weit gestreut.

Gewerkschaften und Caritative Organisationen an die Partei gebunden. Und wer weiß, man kannte Oskar. Es war keine Kaffeesatzleserei vonnöten um zu wissen was für eine Art Landesvorsitzender er brauchen würde. Nicht unwahrscheinlich, dass man ihm genau den geschickt hat. Und wir wundern uns seit Jahren wie ein Genosse uns so geschickt die Organisation demontiert….

Also je länger ich darüber nachdenke – wenn RL nicht so blöd ist wie das Ergebnis seines Handelns nahe legt, dann ist alles Absicht. Dann ist er ein weiterer Maulwurf – entweder von der SPD oder vom Verfassungsschutz – und erfüllt bei uns einen ganz klaren Auftrag. Nur dass dieser Auftrag ihm nicht von der Landesdelegiertenversammlung erteilt wurde…“.

Siehe auch den Artikel der Saarbrücker- Zeitung  >> HIER <<

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