DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Sie lassen mich hilflos zurück

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Juli 2015

Linke, Antifas und Talkshows lassen mich hilflos zurück

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ef/North_Korea_-_Propaganda_poster_%285015259183%29.jpg/800px-North_Korea_-_Propaganda_poster_%285015259183%29.jpg

Filmregisseur Dietrich Brüggemann über seinen neuen Film »Heil«

Dietrich Brüggemanns neuer Film »Heil« ist eine deutsche Satire, die nicht nur Neonazis, sondern das ganze Land respektlos durch den Kakao zieht. Mit dem Filmregisseur und Drehbuchautor sprach Katharina Dockhorn.

Der Titel lässt vermuten, dass Sie sich dem Stoff der Neonazi-Szene stellen. Ihr Film geht aber weit über den engen Fokus hinaus?

Nach dem NSU-Skandal, der in den Medien ausführlich breit getreten wurde, hatte ich das Gefühl, ich muss schnell reagieren und dass es nicht reicht, alleine die rechte Szene zu betrachten. Das Versagen des Verfassungsschutzes und der massenhafte Einsatz von V-Leuten in der Führungsebene der NPD ist ja bereits seit dem gescheiterten Versuch bekannt, die NPD gerichtlich verbieten zu lassen. Ich habe mich dann an »Schtonk« orientiert. Für Helmut Dietl war der Skandal um die Hitler-Tagebücher der Anlass, die Betrachtungsweise der Nazizeit in der deutschen Gesellschaft zu zeigen. Diese Ära ist der Teil der Geschichte, auf den alles zuläuft und zu dem jeder Deutsche eine Meinung hat.

Ist es nicht gefährlich, die Vertreter der rechten Szene vor allem als Dumpfbacken zu porträtieren?

Bösewichter sind im Kino die spannendsten Gestalten. Ich hätte aber ein schlechtes Gewissen, wenn die Rechten faszinierende Persönlichkeiten wären. Man muss ja ein ziemlicher Idiot sein, um zum Extremist zu werden. Die Rechten werden als Dumpfbacken eingeführt, doch dann gehen ihre Pläne zum Einmarsch in Polen auf. Wobei schon der Gedanke lächerlich ist. Was wollen die in Polen? Landwirtschaft betreiben? Man kann ihnen die Gefährlichkeit nehmen, wenn man über diese Idee lacht. Außerdem ist die Szene durchsetzt von supergroßen Egos. Alle wollen Anführer sein. Mein Film denkt dies konsequent zu Ende, um sie umso grandioser scheitern zu lassen.

Unterschätzt man nicht die Gefährlichkeit von AfD und Pegida, die am rechten Rand baggern?

Quelle: ND >>>>> weiterlesen

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Description Propaganda poster in Pyongyang.
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Source North Korea – Propaganda poster
Author Roman Harak

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Blaumacher im Bundestag

Erstellt von DL-Redaktion am 19. März 2013

Der lockere Umgang mit Steuergelder: Ein leerer Plenarsaal

Es scheint doch sehr schwer zu sein unliebsamen Nachrichten in der Presse aus den Weg zu gehen. Die LINKE wird es wohl nie lernen, hat sie doch Spezies in ihren Reihen welche unermüdlich damit beschäftigt sind, ihre gegenüber den Mitgliedern und Wählern eingegangen Verpflichtungen, geflissentlich aus dem Weg zu gehen.

Wie wir schon am 29. 12. 2012 in den Artikel „Die Blaumacher Elite“ über des Fehlen im besonderen von LINKEN Abgeordneten im Bundestag berichteten, gehen wir auch heute wieder einmal auf einen, im Focus erschienen Artikel über das gleiche Thema ein. Ja, typisch für die neoliberale Presse wird es jetzt wieder von der Schmarotzer Seite heißen? Pech gehabt, auch das ND nimmt diese Meldung auf und das ist doch die Haus- und Hofzeitung, trotz einer starken Wandlung zum Positiven hin, der LINKEN.

Auffällig in dieser neuesten Auswertung sind die weit über den Durchschnitt liegenden Fehlzeiten bei den LINKEN. Wieder einmal! Mit 10 Prozent mehr als die SPD, haben sie sich mit großen Abstand an die Spitze gesetzt. Wäre der Eifer bei den kommenden Bundestagswahlen gleich, wie in ihrer gezeigten  Geschlossenheit zur  Arbeitsverweigerung, stände die Partei heute anders da. Reichen doch schon fünf Prozent über das Sein oder Nichtsein aus.

Überhaupt, es ist schon ein Zeichen wenn gerade die sich selber als Sozialisten bezeichneten Parteien, zumindest wenn es um Fehlzeiten im Bundestag geht, eine ins Auge stechende Einigkeit aufzeigen. Sollte dieses auch mit ein Grund für die schwache Opposition sein? Zumindest aber ist es als Zeichen zu werten dass die Gier nach finanziellen Vorteilen in diesen Parteien besonders ausgeprägt ist. Zusätzlich weist die LINKE hier auf ihren Lehrmeister hin.

Schröder, Clement, Riester, Steinbrück oder auch Lafontaine, um hier nur einige zu nennen, sind dafür bekannt keinen Cent am Wegesrand unbeachtet liegen zu lassen. In diese Namenskette können wir jetzt auch die bekennende Kommunistin Wagenknecht einreihen welche sich wieder einmal ein neues Mandat in NRW erschleichen will, um weiterhin ihre Geschäftsinteressen entsprechend ausbauen zu können. Auf Kosten der Steuerzahler. Es lebe der Vorteil welcher auch Kommunistinnen im Kapitalismus geboten werden.

Die 10 Prozent Fehlzeiten mehr als die SPD hätten bei den letzten Bundestagswahlen eine Ziffer um die 25 Prozent bedeutet! Könnte diese Zahl als ein Hinweis auf die mangelnde Wertschätzung gegenüber der eigenen Basis hindeuten, auf ein immer wieder vorgebrachter Hinweis auf private Eigeninteressen? Wenn hier Unvermögen und mangelndes Gruppeninteresse aufeinandertreffen, kommt es sehr schnell zu solchen Ergebnissen.

Abgeordneten-Check im Bundestag:
Die Linken fehlen am häufigsten

 FOCUS wertete die Daten für jeden einzelnen der 620 Abgeordneten und stellte fest, dass Peter Gauweiler (CSU) bei 117 von 207 Abstimmungen fehlte. Ihm folgt Sahra Wagenknecht (Linkspartei) mit 84 verpassten Voten und auf Platz drei SPD-Chef Sigmar Gabriel (78). Ausgeklammert aus der Berechnung hat FOCUS jene Abgeordnete, bei denen langwierige Krankheiten oder Mutterschafts-Auszeiten bekannt sind.

Quelle: Focus-Magazin >>>>> weiterlesen

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TimesEigenes Werk

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DIE LINKE und Zypern

Erstellt von DL-Redaktion am 17. März 2013

Linke will Zypern-Paket ablehnen

So werden Sahras Freiheits-Bücher in den Kapitalismus geliefert

Na, das ist aber eine weitreichende Entscheidung welche die Welt bewegen wird! „Die LINKE will Zypern-Paket ablehnen“. Wenn wir es bislang noch nicht wussten, ist uns nach Lesen dieser Zeilen blitzartig die Wichtigkeit der deutschen Linken ins Gehirn gesprungen. Nach diesen wichtigen Entschluss wird sich in Europa alles zu Besseren wenden.

Dabei, kennen wir die dazu passenden Kommentare nicht schon zu genüge? Früher wurde dann gesagt, ja, in Russland fiel eine Schaufel um, die haben heute keine Schaufeln mehr sondern nutzen Maschinen, darum heißt es heute: in China fiel ein Sack Reis um. Eine Aussage welche die Wichtigkeit solcher Bekanntmachungen nur noch unterstreicht.

Interessant ist hier: Die Aussage stammt von einer Kellnerin mit Namen Sahra Wagenknecht, wobei sich der Koch in Schweigen hüllt ? Läuft der Absatz ihrer Bücher auf Zypern noch nicht so richtig, sodass sie auf diese Art und Weise auf sich Aufmerksam machen will? Oder ist die Lieferung ihres Buches in diesem Europa-Paket nicht enthalten? Na, was nicht ist kann ja noch werden.

War es doch in den letzten Tagen nach erfolgter Liebesoffenbarung recht still um die linken Finger des deutschen Traumpaares geworden. Der Karneval ist vorüber, die Narren sind nach Hause gegangen und es ist an der Zeit wieder einmal an die Öffentlichkeit zu treten. Möchte man doch nicht allzu weit hinter die Hofberichterstattung über den neuen Papst zurückfallen, da ansonsten die Auflagen nicht mehr stimmig sind.

Vielleicht ist das Interesse auf Zypern an innerdeutsche Affären auch weit geringer als wir je angenommen haben. Wen interessiert denn dort das Privatleben eines kleinen Oskar und einer „Sahra die Große“? Dort ist doch das illustre Leben eines ehemaligen Erz-Bischof welcher auch als Staatschef präsentierte noch in allzu guter Erinnerung.

So wird dann einfach ein Nein „Ihrer“ Fraktion im Bundestag angekündigt. Aus diesen so energisch angekündigten „Nein“ sehen wir dass sie mit der Vergangenheit in Wirklichkeit doch  nicht abgeschlossen hat. Oder hat dort zuvor eine Abstimmung stattgefunden ? So einfach geht Demokratie, Basta.

Ist es nicht alleine schon ein Riesenkompliment in der Presse als „Politikerin“ anerkannt zu werden? Vielleicht bald auch als Arbeiterführerin? Wobei diese, die Arbeiter,  es ja gewohnt sind dass sich auch Politikerinnen der LINKEN gerne mit fremden Federn schmücken. Nein, nicht lassen, das machen sie selber, sie drängen sich auf. So wie frischer Fisch, der fängt auch nach spätestens drei Stunden ohne Kühlung an zu stinken.

Das sollten wir als nächstes dann üben: Wie legt man Politiker auf Eis! Dieses wäre besonders wichtig wenn wir erfahren das Hugo Chávez nicht mehr einbalsamiert werden kann, da es ihm an Frische fehlt. So ein Missgeschick aber auch, wieder ein Heiliger für die nächsten Generationen weniger. vielleicht übt sich hier die Natur mit sozialer Gerechtigkeit?

Linke will Zypern-Paket ablehnen

Bundestag berät demnächst über Milliarden-Zahlungen: SPD lässt Zustimmung noch offen

 Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht kündigte dagegen ein Nein ihrer Fraktion im Bundestag an. Man werde das Hilfspaket „in jedem Fall ablehnen, weil das Land damit zu unverantwortlichen und unsozialen Ausgabenkürzungen gezwungen werden soll“, heißt es in einer Erklärung. Wagenknecht forderte, „alle spekulativen Finanzinstrumente komplett zu verbieten. Für die Bankenrettung sollen die Eigentümer und Gläubiger der Banken selbst bezahlen, wobei Kleinsparer geschützt werden müssen. Private Großbanken sind zu vergesellschaften und streng zu regulieren. Die dadurch entstehenden Kosten für die öffentliche Hand sind durch eine europaweite Vermögensabgabe für Millionäre sozial gerecht zu finanzieren.“

Quelle: ND >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Source Own work
Author VanGore

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Linke kommen mit Rollator

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Januar 2013

Linke – Rot und rüstig

Mit einen sehr guten Bericht über die Überalterung in der LINKEN befasst sich heute das ND. Im speziellen wird zwar über den Landesverband Brandenburg berichtet, jedoch lässt sich der Artikel, bis auf wenige Ausnahmen durchaus auf die Gesamtpartei umlegen.

Wenn wir lesen dass bei einer Mitgliederzahl von derzeit 7500, der Landesverband nur mit 1200 Aktive für den Wahlkampf rechnen kann, sieht die Lage in anderen Landesverbänden nicht gerade besser aus. Fragten doch bereits zu den diesjährigen Landtagswahlen Westverbände um Unterstützung bei anderen Ländern nach.

Ziehen wir als Beispiel die LINKE im Saarland heran welche letztlich noch eine Mitgliederzahl von 2302 verkünden ließ. Da Parteien es bekanntlich mit der Wahrheit nicht so genau nehmen und ins positive übertreiben rechnen wir mit runden 2000 Mitglieder. Brandenburg erreicht eine Aktivierung von runden 15 %. diesen Prozentsatz auf das Saarland heruntergerechnet ergäbe die Zahl von ca. 300 aktiven Wahlkämpfern.

Das auch die Saar-Linke an dieser Überalterung leidet und ein Rollator auch als geistiges Vehikel gesehen werden kann, darauf macht die Glückskeks Aktion in der Saarbrücker-Zeitung deutlich, wo der 70 jährige Landesvorsitzende Rolf Linsler eingestand sich von der Hand des Oskar Lafontaines leiten zu lassen, oder lassen zu müssen? Ein 70 jähriger Vorsitzender welcher einräumen muss nicht in der Lage zu sein, politisch selbständig gehen zu können oder zu dürfen, ist schon ein nachdenklich machender Hinweis.

Da hört sich die Antwort auf die Frage ob denn diese Hand ihn auch über das Jahr 2013 leiten wird, als ein nicht gerade komisch wirkender Scherz an. Und „Das entscheide ich später“  müsste richtigerweise lauten: „Das entscheidet Oskar später“. Na, zumindest Zweifel sind hier angebracht ob sich denn Oskar als AOK Shopper, oder politischer Blindenhund benutzen lässt. Einzig entscheidend wird hier sein wie lange ein Strohmann noch tragbar ist.

So lasen wir es in der SZ :

Rolf Linsler (70); Landeschef der Linkspartei; Sternzeichen: Jungfrau.
Erste Reaktion nach dem Öffnen des Glückskekses: „Geiler Spruch!“
Glückskeks-Botschaft: „Lass‘ Dich von der Hand der Freundschaft leiten.“
Persönliche Interpretation der Botschaft für das Jahr 2013: „Hm . . .“ Viele Ihrer besten Freunde in der Politik kommen aus der SPD – Sie wechseln also wieder dorthin zurück? „Nee, dazu müssten die erst sozialdemokratischer werden. Nein, ich werde mich weiter von der Hand Oskar Lafontaines leiten lassen.“ Wird Sie diese Hand auch im Amt als Linken-Landeschef übers Jahr 2013 hinaus leiten? „Das entscheide ich später!“

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

Rot und rüstig

LINKE kann sich auf Mitglieder verlassen, muss aber das Alter der Genossen bedenken.

Die Mitgliederentwicklung bereitet allerdings Sorgen. Es muss damit gerechnet werden, dass die Zahl der Genossen im Jahr 2013 unter die Marke von 7000 rutscht. Dabei sind viele Mitglieder Senioren, zum Teil hochbetagt. »Wie nicht anders zu erwarten, geht der Anteil der aktiven Parteimitglieder überall zurück«, konstatierte die LINKE bereits im August vergangenen Jahres. In Vorbereitung auf die kommende Bundestagswahl hatte Wahlkampfleiter Loehr zuvor alle zehn märkischen Bundestagswahlkreise aufgesucht und dort mit Kreisvorsitzenden, Kreisgeschäftsführern und anderen Verantwortlichen gesprochen. Insgesamt etwa 90 Genossen nahmen an den Treffen teil.

Die Ergebnisse fasste Loehr in einem Kurzprotokoll zusammen. Das interne Papier für den Landesvorstand liegt dem »nd« vor. »Der Altersdurchschnitt ist unverändert hoch«, heißt es darin. »Der Anteil der hochbetagten Mitglieder, die mitunter in Pflegeheimen wohnen, steigt kontinuierlich.« Eine flächendeckende Plakatierung »aus eigener Kraft« werde im Bundestagswahlkampf 2013 in Brandenburg nicht mehr möglich sein. Auch das Verteilen einer Wahlzeitung könne durch die Partei nicht überall gesichert werden. So meldet das Kurzprotokoll aus dem Wahlkreis 57, zu dem die Uckermark und ein Teil des Barnim gehören, dass auf gerade einmal 150 Aktive zurückgegriffen werden könne. »Um die geringer werdenden Kräfte sinnvoll einzusetzen gibt es den Wunsch, die Plakate professionell anbringen zu lassen.« Eine flächendeckende Plakatierung sei nicht mehr möglich, heißt es an anderer Stelle.

Quelle: ND >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia / Gemeinfrei

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