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Linke Saar löscht – Gegenmeinung?

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Januar 2016

Wachsende Armut umtreibt die Linke
in Stadt und Regionalverband

Folgender Artikel, von Herrn Martin Rolshausen geschrieben, wurde von der Partei Die LINKE des OV Saarbrücken am 18. 01.  2016  durch die Saarbrücker Zeitung verbreitet. So weit, so gut und richtig. Einen Tag darauf, nachdem er als Link auf Dl erschien wurde ich telefonisch von einem Leser darüber unterrichtet das die Verlinkung auf den Artikel unterbrochen wurde.

Einige Recherchen ergaben, dass der Artikel aus dem Online- Angebot der SZ sowohl aus der Stadt-, so wie auch der Regionnal – Ausgabe herausgenommen wurde. Ein Versehen ein Schaltfehler? Wir wissen es nicht und suchen nach den Verursacher. Die SZ,  möchte dass die Zeitung gekauft wird und  dürfte nicht daran interessiert sein ihr Angebot nach nur einen Tag zu entfernen. Zumal die in den Artikel gemachten Aussagen im Groben und Ganzen richtig herüberkommen.

In einem kurzen Eingangsstatement hatte ich auch meine Sicht der Dinge umrissen.

Vielleicht der Grund des entfernens, – da die Partei keine anderen Ausführungen in Form eines Widerspruch duldet? LINKE Auffassung von Demokratie?

Das Statement las sich wie folgt:

Aussage Trenz: Seit 20 Jahren werden die Reichen reicher und die Armen ärmer.

Seit 10 Jahren existiert DIE LINKE und die Armut wächst schneller.

Gebraucht wird eine LINKE Partei

und kein Selbstbedienungsladen für einige einzelne Circus – Clowns.

Sind Politiker welche nicht mehr in der Lage sind am Morgen in den Spiegel die Fakten zu sehen, mehr als einzelne Circus Clowns innerhalb des Selbstbedienungsladen ihrer Partei?

Wachsende Armut umtreibt die Linke

in Stadt und Regionalverband

Autor: Martin Rolshausen

Politiker erteilen Sparen auf Kosten der Kommunen und zu Lasten ohnehin benachteiligter Menschen eine Absage

Die Partei Die Linke sieht Saarbrücken vor einer riesigen Herausforderung. Die Stadt müsse den Haushalt in Ordnung bringen. Aber nicht auf Kosten der vielen verarmten Menschen, die kaum noch über die Runden kommen.

Die Partei Die Linke sieht Saarbrücken vor einer riesigen Herausforderung. Die Stadt müsse den Haushalt in Ordnung bringen. Aber nicht auf Kosten der vielen verarmten Menschen, die kaum noch über die Runden kommen.

Leben wir in einer Gesellschaft, in der Reichtum geschützt und Armut hingenommen wird?“ Das war die zentrale Frage beim gemeinsamen Neujahrsempfang der Linke-Fraktionen im Saarbrücker Stadtrat und in der Regionalversammlung am Freitagabend im Rathausfestsaal.

Gestellt haben sie Claudia Kohde-Kilsch, die Vorsitzende der Linken im Saarbrücker Stadtrat, und der Vorsitzende der Fraktion der Linken in der Regionalversammlung, Jürgen Trenz.

Hier die Antworten: „Seit etwa 20 Jahren werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer“, sagte Trenz.

Und Kohde-Kilsch forderte: „Wir müssen in Saarbrücken mehr tun für soziale Gerechtigkeit, als im Bund und im Land getan wird.“ Dass das gerade im hoch verschuldeten Saarbrücken nicht einfach ist, sei den Linken klar, sagte Kohde-Kilsch. Aber in Zeiten der vollen Kassen und „des allgemeinen Wohlstands“ sei es einfach, solidarisch zu sein.

In Saarbrücken versuche die Linke in der Koalition mit SPD und Grünen, auf der einen Seite den Haushalt zu sanieren, um künftigen Generationen keine Lasten aufzubürden. Gleichzeitig wolle man aber nicht ausgerechnet zu Lasten der sozial Schwachen sparen. Das heiße für Saarbrücken: Die Sozialcard, die armen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erlaube, solle ausgebaut werden. Mit dieser Karte gibt es zum Beispiel ermäßigten Eintritt in kommunalen Einrichtungen und billigere Busfahrten. Weil vor allem Menschen mit wenig Geld auf die Bäder als Freizeitvergnügen angewiesen sind, werde es mit der Linken keine weitere Bäderschließungen geben.

Saarbrücken und der Regionalverband, finden Trenz und Kohde-Kilsch, können ohne Geld von Bund und Land nicht mehr das leisten, was eine Kommune eigentlich leisten müsse: ein Ort sein, in dem Menschen gut leben können. Er, Trenz, habe aber den Eindruck, „dass die Damen und Herren in Berlin keine Ahnung davon haben, was hier passiert.

Es müsse dringend Geld her für marode Schulen und Sportstätten, fordern die beiden Linken. Und es müsse in die Polizei investiert werden, sagt Trenz, weil „die Bürger ein Recht darauf haben, geschützt zu werden“. Das Geld könne unter anderem durch eine Vermögenssteuer in die Kasse kommen, fügt er hinzu. Aber dazu stehe die SPD als Bündnispartner leider nicht zur Verfügung.

Auch bei der Altersarmut werde nicht gehandelt, obwohl jedem klar sein müsse, dass das Problem größer wird, wenn die Politik nicht handelt. Eine Gesellschaft, die es als normal empfindet, dass Menschen ihr Geld als Minijobber verdienen müssen und dass Frauen wegen beruflicher „Auszeiten als Hausfrau und Mutter“ später kaum Rentenansprüche haben, sei nicht die, die die Linke akzeptieren kann.

Quelle: Saarbrücker Zeitung webcache

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Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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