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West – Nachwuchs des IS

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Oktober 2014

Niemand nennt sich Terrorist

von Marco d’Eramo

TERROR Die IS-Freiwilligen aus dem Westen nehmen eine alte Tradition auf – vom griechischen Freiheitskampf bis zum Spanischen Bürgerkrieg

 Stellt sich im Westen wirklich niemand ernsthaft die Frage, warum so viele junge Menschen aus Europa, Kanada, Australien, ja sogar aus China sich auf den Weg nach Syrien und in den Irak machen, um in den Reihen des sogenannten Islamischen Staats (IS) und anderer islamistischer Milizen zu kämpfen?

Zuletzt hat die New York Times eine beeindruckende Grafik über die Herkunft der westlichen Freiwilligen erstellt. Die Zahlen sind dabei nur bedingt aussagekräftig und teils widersprüchlich: Jedenfalls wird die Präsenz ausländischer Milizionäre in Syrien und Irak auf 17.000 geschätzt (die Unsicherheit entsteht, weil mal nur der Irak oder nur Syrien, mal ausschließlich IS oder alle Organisationen, die dort kämpfen, gelistet werden).

Die größten Kontingente kommen natürlich aus Tschetschenien und dem Nordkaukasus (ca. 9.000), aus der Türkei (1.000) und aus dem Kosovo (400) – also aus Ländern, in denen der Islam dominiert; aber 1.900 kommen eben auch aus Westeuropa (davon 700 allein aus Frankreich, 340 aus Großbritannien, 60 aus Irland), um die 100 aus den USA und zwischen 50 und 100 aus dem fernen Australien.

 Résistance als Terroristen

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

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Attribution: Bundesarchiv, Bild 183-17031-0014 / CC-BY-SA

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