DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Spekulationen um Lafontaine

Erstellt von DL-Redaktion am 15. April 2016

Regiert der Alte weiter die Linke an der Saar?

von IE.

Einmal musste sie ja beginnen, die Debatte um ein politisches weitermachen von Oskar Lafontaine nach 2017. Das mag für das Saarland noch seine Wirkung zeigen, aber die überwiegende Mehrheit seiner Parteigenossen auf Bundesebene wäre wohl erleichtert, würde  er den Bettel ganz hinwerfen. Zu viele Querschüsse waren auch wieder in der letzten Zeit von ihm persönlich und seiner Frau zu hören gewesen.

Das die Situation im Ländchen an der Saar eine wenig anders gesehen wird, dürfte an der Sachlage kaum etwas verändern. Erhoffen sich doch viele wenigstens noch ein wenig Rückenwind um in den Verdienstmodus, des/r bezahlten FunktionärInn die Zukunft noch zu vergolden. Da muss die Vergangenheit doch noch einmal aufpoliert werden.

Dabei, wird der Oskar sicher als Politiker der verpassten Chancen in die analen eingehen und eher auf ein Denkmal verzichten müssen. Allzu oft hatte er vergessen aus dem Parteienpaternoster rechtzeitig auszusteigen. So folgt nach dem erreichen einer oberen Etage, nur allzu direkt der um so schnellere Abstieg. Das die Presse den Verlust von ihm gelieferten Schlagzeilen möglichst weit aufschieben möchte, sei geschenkt. Immerhin haben diese zum Verkauf der Zeitung ihren Beitrag geleistet.

Es ist natürlich Scharlatanerie jetzt den Zustand dieser Partei zu bekritteln. War er es doch der sich seine Mannschaft genau so zusammenstellte wie er sie heute vorfindet. Das zeigt das es ihm sehr schwer fällt nicht das letzte Wort zuhaben und Demokratie bei ihm auf nur wenig Verständnis trifft. In der SPD war es nicht viel anders und er konnte es nicht ertragen nur als zweiter Mann dem Schröder hinter her zu laufen.

Nur wer nicht in der Lage ist auch Niederlagen ehrenvoll einzustecken und ein Versagen nur bei den anderen sucht wird schwerlich den Spitzenplatz besetzen. Programmatisch unterschied er sich nicht viel von Schröder, denn in der Politik zählt letztendlich nur die Macht und das Geld. Alles andere kann von einem Tag auf den Anderen verändert werden und allzu viele reiben sich am Morgen verwundert die Augen, wenn die Parteifassade wieder einmal mit einer anderen Farbe übermalt wurde.

Das im übrigen hält heute viele der Wähler von den Wahlen fern. Sie haben kein Vertrauen mehr da ungewiss ist, ob das Programm einen Tag nach der Wahl noch seine Gültigkeit hat. Kein von den Parteien in ein Parlament  Gesandter zeigt die Zivilcourage seinen Job in einer solchen Situation hinzuschmeißen.

Das schärfste Schwert zu Manipulationen war denn auch über viele Jahre im Saarland die Schiedskommission, in welcher dem Funktionär FIEG sicher von  Böhmermann auch die Benutzung  von Ziegen und Kamelen des Erdogan als Nutzobjekte unterstellt worden wäre. Aber Menschen welche welche es gewohnt sind dem Staat ihr ganzes Leben in Unterwürfigkeit zu begegnen werden auch einer Partei mit Willkür dienen. Nur als Links sollte solch ein Verhalten nicht bezeichnet werden.

Jetzt wünschen wir dem Pärchen natürlich alles Gute und würden uns freuen wenn Sahra, die im Artikel erwähnte Trompete noch findet, um Ihren Gatten zum rechten Zeitpunkt wieder aufzublasen oder anzutanzen.

Spekulationen um Lafontaine

Oskar Lafontaine muss bald entscheiden, ob er seine Karriere 2017 fortsetzt – Es wird bereits wild spekuliert

Was wird aus der Linken, wenn Oskar Lafontaine 2017 nicht mehr kandidiert? Die Frage stellen sich viele in der Partei. Ob der 72-Jährige bei der Landtagswahl noch einmal antritt, hat auch Folgen für andere Parteien.

Oskar Lafontaine war voller Tatendrang. Bei der Feier seines 60. Geburtstages im Herbst 2003, als er bereits auf ein politisches Comeback lauerte, tönte er: „Ich fühle mich wie ein alter Schlachtgaul: Wenn ich die Trompete höre, fange ich an, unruhig zu werden.“ Mittlerweile ist Lafontaine 72. Wie er heutzutage reagiert, wenn er die Trompete hört, ist nicht ganz klar. Was er politisch noch vorhat im Leben, dazu schweigt er bislang.

Bevor die Linke in der zweiten Jahreshälfte ihre Listen für die Landtagswahl im Frühjahr 2017 aufstellt, wird Lafontaine sagen müssen, ob er noch einmal kandidiert oder ob er seine seit 1974 andauernde Karriere als Berufspolitiker beendet. „Ich entscheide das, wenn die Frage ansteht“, sagte er. Es dürfte die interessanteste landespolitische Entscheidung des Jahres werden.

Lafontaines Schweigen lädt zu Spekulationen ein. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze, ein innerparteilicher Kontrahent, ist sich „ziemlich sicher“, dass Lafontaine bei guter Gesundheit im Jahr 2017 erneut antreten wird. „Er ist keiner, der sich die Landespolitik vom Schaukelstuhl aus ansieht.“ Andererseits ist bekannt, dass Lafontaine zuweilen mit dem Zustand seiner Partei im Saarland hadert; in einem SZ-Interview klagte er 2015 über „eine Reihe von Mitgliedern (…), die etwas schwierig sind“. Wie würde sich Lafontaine wohl verhalten, wenn solche Mitglieder es auf vordere Listenplätze schaffen? In der Linken wird auch darauf hingewiesen, dass sein Vertrauter Heinz Bierbaum (69), der für Lafontaine die Fraktion managt, 2017 wohl aufhören wird. Und schließlich fragen Funktionäre: Was bedeutet Sahra Wagenknechts neuer Job als Fraktionschefin im Bundestag für ihren Ehemann? Es wird wild spekuliert, Lafontaine könne nach Berlin gehen, um sie von dort aus besser zu unterstützen.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung

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Fotoquelle: DL –  Screenshot / CC BY-SA 3.0

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Linkes Sommerfest an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Juli 2014

Linkes Sommerfest an der Saar

Zum Sommerfeste laden ein,
Euch die Fraktion der Linkspartei.
Kommt alle her zum Burbach Weiher,
da ist viel Platz für Schulz und Meyer.

Anwesend auch – so steht‘ s im Blättchen,
der Oskar und sein linkes Schwätzchen.
Für Gäste – Speisen und Getränke,
auf das ein Jeder an uns denke.

Denn Wahlen gibt es regelmäßig
und Stimmen tröpfeln nur noch mäßig
Von runden zwanzig blieben steh’n,
nur zirka acht – auch die vergeh’n.

So rechnen nun einst rote Riesen,
was ihnen dann als Spesen blieben.
Die Buchung zwischen Soll und Haben,
erklärt nicht Marx – ihr könnt es ahnen.

Vielleicht naht Rettung aus Berlin,
die dort jetzt einen Joker zieh’n.
Ein Stasi Mann aus alter Macht
Druckt nun die Blüten – gut gedacht.

So ziehen langsam ihre Kreise,
die Kipptrix Gang folgt Stalins Weise.
Sie schoben aus der BS Kommission,
die Stasi Schlampe zur Fraktion.

Jetzt putzt die Stasi wieder Sprossen,
der Leiter für manch Altgenossen.
Und installiert für Cut und Frack,
die Reste – Rampe für das Pack.

Alt – SED ler brauchen Stütze,
ansonsten sie zu nichts mehr Nütze.
Für echte Arbeit – fairen Lohn ?
Komm geh – die Steuer zahlt das schon.

Von all dem völlig abgeschottet,
die Linke Saar so vor sich trottet,
zerteilt in viele kleine Grüppchen,
man spuckt einander rein ins Süppchen.

Zum Feiern man sich gerne trifft,
auch draußen unterm Sonnenlicht.
Nur was am Abend im Geheimen
lässt sich nur schwer mit links vereinen.

Dort draußen spielen Schützenfest
die Linken Granden allerbest ?
Derweil danach in dunklen Räumen,
Eliten militärisch Träumen.

Ingo Engbert – Juli 2014
[youtube LKoXnO6dFuo&index]

[youtube QTpwxt2ChBQ&index]

Der Nachtrag wurde gelöscht da die Videos wieder erreichbar sind.

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Grafikquelle    :    Ganz da hinni is no a Ploz (Sagt man das so?) Des is hoalt, weil die Oadmin-Bazis un de WMF-Spezis zua Underhaltung Fingerhakeln und sich watschen tun – da is immer kaum noch a Ploz frai…

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Übernimmt jetzt Lutze das Saar-Ruder

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Juli 2014

Linken-Abgeordneter Lutze sieht Eigenständigkeit
des Saarlandes in Gefahr

Es scheint wohl angebracht zu sein das der Abgeordnete des Bundestages, Thomas Lutze seinen oppositionellen GenossenInnen im Landtag des Saargebiet endlich einmal zeigt, wofür diese denn über ihre Partei in diesen Landtag gewählt wurden?  Da wir doch an und für sich in der letzten Zeit sehr wenig über eine aktive Oppositionsarbeit aus dem Ländchen wahrnehmen, haben wir die Vermutung dass durch die nahezu Halbierung der Wählerstimmen bei den letzten Kommunalwahlen, nun auch noch der letzte Widerstand gegen die GroKo versiegt.

Da muss schon ein Genosse, welcher an und für sich in Berlin seinen Arbeitsplatz innehat, in der Presse darauf aufmerksam machen, dass die politische Eigenständigkeit dieses Landes in Gefahr ist. Dabei, so pfeifen es doch an und für sich schon seit langen die Spatzen von den Dächern. Die Saarländischen zumindest.  Auch wird in der Bevölkerung der Anschein erweckt, dass sehr wenig Interesse daran besteht, den eigenen Arbeitsplatz im Parlament zu erhalten. Oder glaubt gar niemand mehr daran, dass die Partei auch den nächsten Wahlkampf noch überleben wird?

Und erst die Armada von wissenschaftlichen Beratern. Sind diese nicht besorgt oder haben sie sich schon auf eine Zukunft unter den vielen anderen Hartzern eingestellt? Sollten sie nicht eigentlich Ihren Abgeordneten die entsprechen Vorschläge für die Aufbereitung der anfallenden Themen eingeben?  Geht doch nicht umsonst vielen der MandatsträgerInnen der Ruf von den drei Affen aus der japanischen Mythologie voraus.

Vielleicht sind diese aber auch vielfach nur mit anderen Aufgaben beschäftigt und übersehen so, die naheliegenden  Probleme?  Ist es doch äußerst ungewöhnlich das Außenstehende auf Fehler der Landesregierung aufmerksam machen – müssen, welche selbst dem im Saarland ansässigen bundespolitischen Finanzgenie der  Partei noch nicht aufgefallen sind.

Auch aus dem Landesvorstand scheint kein Druck auf Ihre Landtagsfraktion ausgeübt zu werden, endlich entsprechende Themen im Landtag aufzugreifen. Zeigte man sich doch bislang nicht einmal in der Lage die benötigten Unterschriften für ein Volksbegehren gegen den Zins Wucher zusammen zu bekommen und räumt schon Zweifel ein das Vorhaben überhaupt auf die Beine stellen zu können. Es scheint noch nicht bis ins Saarland vorgedrungen das in der Politik großen Ankündigungen auch entsprechende Taten zu folgen haben?.

Linken-Abgeordneter Lutze sieht Eigenständigkeit
des Saarlandes in Gefahr

Zwölf Prozent der Ausgaben des Landes sind Zinskosten. Die Landesregierung kämpft für eine Entlastung, um die Schuldenbremse zu schaffen. Der Linken-Politiker Thomas Lutze fordert sogar einen „radikalen Schuldenschnitt“.

 Der Linken-Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze sieht die Eigenständigkeit des Saarlandes in Gefahr, wenn es nicht zu einem „radikalen Schuldenschnitt“ kommt. „Warum die saarländische Landesregierung eine derartige Forderung nicht formuliert, ist mir ein Rätsel, regieren doch in Saarbrücken und in Berlin die gleichen Parteien“, schreibt Lutze in einer Pressemitteilung. Nur ein Schuldenschnitt ermögliche die Chance für einen finanzpolitischen Neuanfang. „Alle aktuellen Maßnahmen der Ausgabensenkung – wie zum Beispiel an der Universität des Saarlandes – werden die finanzpolitische Misere langfristig noch weiter verschlechtern.“

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert.

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Das große Gedränge um Posten

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Februar 2014

Block der Busfahrer will in den Saarbrücker Stadtrat

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War es gestern noch ein laues Lüftchen, entwickelt sich die Situation in der Saarbrücker Linken langsam zu einen richtigen Orkan. -Alle Jahre wieder, denn es stehen erneut Wahlen vor der Tür und die Listen für den Saarbrücker Stadtrat wollen aufgestellt werden. Es geht, wie immer wenn Mandate verteilt werden um Profite, um private Vorteile. Jetzt gilt wieder die politische Weisheit: Feind, Todfeind, Parteifreund …  – alle Jahre wieder.

Die Zeit für Intrigen, Rufmord und Verleumdungen hält nun auch wieder Einkehr selbst in die engsten Parteizirkel, in die ansonst verschworenen Geheimzirkel. Wurden die persönlichsten Diffamierungen zuvor nur angeblichen Parteigegnern gewidmet, glauben wir nun auch, die Gier nach Macht und Geld in den Augen vieler Bewerber aufflackern zu sehen. Der Eine möchte nicht loslassen und der Andere fordert seinen Anteil ein. Es ist sich jeder selbst der Nächste.

Wobei Jeder- mann/frau natürlich betont, nur für die Sache und selbstverständlich nur für die Hilfsbedürftigen zu streiten. Die Formulierungen klingen hier immer sehr kreativ. Natürlich gilt nun die Aufstellung der eigenen Brigaden wieder einmal nur einem guten Zweck. Die Gutmenschen der Politik zeigen ihre Großherzigkeit. Hier im Kleinen, vor einigen Monaten im Großen, ein Unterschied lässt sich nur an die Höhe der finanziellen Bezüge messen.

Kohde-Kilsch will in den Stadtrat

Am 25. Mai ist Kommunalwahl. Wer dort antreten will, muss erstmal das parteiinterne Auswahlverfahren bestehen. Das ist bei der Saarbrücker Linken offenbar eine besonders heftige Prozedur. (Veröffentlicht am 21.02.2014)

Claudia Kohde-Kilsch will unbedingt. Martin Kalkoffen will nicht mehr. Willi Edelbluth will wohl auch. Deshalb will aber Thomas Lutze nicht. Thomas Schaumburger kämpft. Und dann sei da noch der „Block der Busfahrer“: Winfried Jung, Claudia Stader und Michael Bleines – die wollen angeblich auf jeden Fall. Wenn sich die Linkspartei morgen früh in der Turnhalle Brebach trifft, um ihre Kandidaten für die Saarbrücker Stadtratswahl am 25. Mai zu nominieren, dürfte es knirschen.

Queller: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :  Ich, der Urheber dieses Werkes, veröffentliche es unter der folgenden Lizenz:

Quelle Own work by uploader

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Diese Vektorgrafik wurde mit Inkscape erstellt.
Urheber Fornax
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Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen
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DL – Tagesticker – 02.02.14

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Februar 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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Behörde darf Vaterschaft nicht anfechten

Das Bundesverfassungsgericht hat eine gesetzliche Regelung für nichtig erklärt, wonach Behörden bei nichtehelichen Kindern die Vaterschaft anfechten können.

MZ

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Ist Bütikofer kein Genie?

Ist Reinhard Bütikofer doch kein Genie? Dazu muss man zunächst einschränkend sagen: Es ist nicht bewiesen, dass er eins ist, und schon gar nicht, dass andere denken, er sei eins. Es ist aber Realität, dass andere denken, dass er denkt, dass er ein Genie sei. Und dass soeben mal wieder das Gegenteil bewiesen wurde.

TAZ

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Opposition attackiert Bundespräsident Gauck

Soll Deutschland stärker in Krisengebieten im Ausland intervenieren? Gauck fordert diesen Einsatz und muss heftige Kritik der Opposition einstecken. Linke-Chef Riexinger warnt vor einer „neuen deutschen Breitbeinigkeit“.

Handelsblatt

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Und Zahra will den Platz von Gysi

Stellvertretende Linken-Vorsitzende Sahra Wagenknecht über Opposition und die große Koalition

Tagblatt

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Der Hetzer vom Dienstwagen

DIE BERLINER VERKEHRSBETRIEBE VERZOCKTEN SICH IM FINANZMARKTKASINO – UNTER AUFSICHT VON THILO SARRAZIN

TAZ

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Jahrhundert-Flut kostete das THW 40 Millionen Euro

Der Kampf gegen das letztjährige Jahrhundert-Hochwasser kostete das Technische Hilfswerk insgesamt rund 40 Millionen Euro. Damit ist der Einsatz der zweitteuerste in der Geschichte der Organisation. Nur die Flut von 2002 verursachte noch mehr Kosten.

FOCUS

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Thomas Lutze über Nadine Schön:

Jung, Frau und konservativ

Wäre es in der Bonner Republik möglich gewesen, dass eine junge Nachwuchspolitikerin der CDU Karriere im Deutschen Bundestag macht, fragt Thomas Lutze von den Saar-Linken. Eher unwahrscheinlich, lautet seine Antwort. Im Berlin des Jahres 2014 sei so etwas kaum noch eine Schlagzeile wert. Nadine Schön sitzt erst seit fünf Jahren im obersten Parlament und ist jetzt schon stellvertretende Fraktionschefin. Jetzt muss sie beweisen, was sie kann.

FORUM

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Hinweise nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Linkes aus Fern – Ost

Erstellt von DL-Redaktion am 23. Januar 2014

Der Bruder des großen Führers
wurde in Malaysia gesehen

Das ist ja wirklich einmal eine Meldung welche die Welt erschüttert. Wie die Zeitung die Welt heute berichtet wurde der Bruder des nordkoreanischen Herrscher Kim Jong Un dieser Tage in Malaysia gesehen. In einem koreanischen Restaurant wollen anonyme Quellen den ältesten Bruder von Kim, Jong-nam gesehen haben. Dieser als Lebemann bekannte Bruder des Staatschef soll aus Sorge um seine Gesundheit untergetaucht sein.

Nach telefonischer Rücksprache mit einen engen Freund in Kuala Lumpur wurde mir mitgeteilt dass auch dort sehr oft über die Familie aus Nordkorea berichtet und spekuliert wird. So soll den Gerüchten nach die Schwester des Machthaber Kim Sol Song schon vor vielen Jahren in Europa untergetaucht sein. Die Vermutungen und Recherchen ließen auf einen Verbleib in der ehemaligen DDR schließen.

Weiterhin konnte mir mein Bekannter leider nur noch mitteilen, dass sich die Spur aber irgendwann verloren hätte. Er könne sich nur daran erinnern dass diese Schwester in Nordkorea immer nur als das  Mädchen Hu bekannt war.

Das war dann natürlich eine Information welche mich fast vom Hocker gehauen hätte. Wer hätte das gedacht. Der ganze Erdball erscheint dann wirklich sehr klein. Wird die Partei DIE LINKE vielleicht, natürlich heimlich, aus Nordkorea fern gesteuert, wie eine Drohne? Erklärt sich so auch der Trip des MdB Thomas Lutze nach Nordkorea, vor einigen Jahren? Ist er doch der einzig uns bekannte Linke, welcher das Land lebend wieder verlassen konnte.

Dann haben wir ja auch noch die MdL Dagmar mit ihren Drang in fernöstlichen Welten. Das scheint  schon eine seltsame Allianz, dort an der Saar, welche zur Eroberung der Welt ansetzt? Wieder einmal ein Dreier – Triumvirat – wie in der Kirche! Vater, Sohn und der Geist. Wir sollten alle gut aufpassen, DIE LINKE gleicht einer Wundertüte – in jeder Ecke steckt eine Überraschung.

Kim Jong-uns großer Bruder in Malaysia gesichtet

Kim Jong-nam, der Playboy der Herrscherfamilie Nordkoreas, ist in Kuala Lumpur aufgetaucht. Gerüchten zufolge ist er in seiner Heimat in Ungnade gefallen. Hält China seine schützende Hand über ihn?

Kim Jong-nam war untergetaucht. Der ältere Bruder des nordkoreanischen Junior-Diktators Kim Jong-un fühlte sich offenbar seines Lebens nicht mehr sicher, nachdem sein Bruder den gemeinsamen Onkel hatte hinrichten lassen. Nach der Exekution von Jang Song-thaek war der 42-Jährige wochenlang vom Radar verschwunden. Nun aber, so schreibt die südkoreanische Zeitung „Chosun Ilbo“, wurde der wohlbeleibte Lebemann in Malaysia gesichtet.

Anonyme Quellen wollen den ältesten Kim-Sprössling in der Hauptstadt Kuala Lumpur in einem koreanischen Restaurant gesehen haben. Er soll sich schon seit Anfang des Monats in dem südostasiatischen Land aufhalten.

Als Erstgeborener war Jong-nam eigentlich zum Nachfolger seines Vaters, des „geliebten Führers“ Kim Jong-il, auserkoren gewesen. Doch der hatte ihn fallen gelassen und die einzige kommunistische Dynastie der Welt an den jüngeren Jong-un weitergereicht.

 Mit gefälschtem Pass nach Disneyland

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :    „Kim Jong, Jr.“, Zeitungs-Cartoon vom November 2010

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Das was die SPD ohne Lafontaine ist?

Erstellt von DL-Redaktion am 24. November 2013

Was wäre die Linke ohne Lafontaine?

Reinigungskräfte wurden gestern leider vermisst

—-Update—-

Eine gute Frage welche der Chefredakteur der Saarbrücker – Zeitung noch am Samstag innerhalb der Überschrift stellte. Hier gibt es zu dieser Frage die ganz einfachen Antwort: „Vielleicht eine demokratische Partei!“

Die Töne machen die oder eine Musik. Wobei uns immer noch ein äußerst schräger Ton von Lafontaine in den Ohren klingt: „Das haben wir in der SPD auch immer so gemacht“ bekamen Kritiker von ihm als Antwort zu hören, nachdem sie ihn auf Satzungsverletzungen  bei Wahlen aufmerksam machten! Ist das keine ausreichend schwache Antwort einer Personen welche an und für sich als Vorbild in der Politik gelten sollte?

Ja es ist nicht einfach zu verstehen wenn alte, erfahrene Zeitgenossen immer und immer wieder mit den Kopf vor eine Mauer laufen und nicht bemerken, wollen, dass diese letztendlich doch härter ist. Ist solch ein Vorgang nicht auch als Zeichen zu werten wie abgestumpft diese Person im Laufe der Jahre geworden ist. Die Errichtung eines Hauses ist wohl die einfachere Aufgabe, und ist es nicht viel schwieriger dieses Haus auch auf festen Fundamenten, massiv trotzend gegen die wechselnden Einflüsse der Witterungen zu sichern?

Ein solches Haus verlässt Herr Lafontaine aber keineswegs, sondern wir vermuten dass er dieses Gebäude fluchtartig verlässt, da er einen baldigen Einsturz befürchtet. Wir können uns nun trefflich streiten was den Wert eines Hauses ausmacht, welches schon kurz nach der Errichtung so marode ist und vom Einsturz bedroht ist. In unserer Umgangssprache bezeichnen wir dieses als „Pfusch am Bau“ und versuchen den Architekten in Regress zu nehmen.

Geht es aber in der Politik um die Aufarbeitung von „festen Größen“ begnügt sich der Journalismus einer auffälligen Oberflächlichkeit. „Alle Macht geht vom Volke aus“ lesen wir nicht von ungefähr in unseren Grundgesetz.  Dort werden weder die Namen Merkel, Lafontaine oder der eines/r Anderen, ja noch nicht einmal die einer Institution erwähnt. Vom Grundrecht her stehen also die erwähnten „politischen Wirrköpfe“ auf eine Stufe mit Merkel oder auch Gauck und Lafontaine!

Wird nicht auch die Frage wer denn nun der Wirrkopf ist immer wieder aus der Sicht eines jeden Betrachters neu gestellt. Sind Wirrköpfe z.B. nicht diejenigen Regierungen und auch Oppositionen welche durch einen ungehemmten Waffenverkauf in alle Welt unablässig Kriege auslösen, zum Vorteil einiger weniger Lobbyisten? Regierungen welche mit Namen wie Obama, Merkel, Putin oder auch Assad, um nur einige wenige zu nennen, in Verbindung zu bringen sind?

Der Linken in Westdeutschland laufen die Wähler davon, da diese aus der Partei zu viel leeres Gerede hören, denen keine Taten folgen. Von den meisten der Funktionäre hat kaum jemand ein Arbeitsamt von innen gesehen und stolze Millionäre können auch in anderen Parteien gewählt werden.

Der Tag gestern wurde nicht dazu genutzt Rechenschaft über die Un- oder Taten der „Regierungszeit“ abzulegen,  dem Pfarrer schien es wohl wichtiger zu sein den Anwesenden die sogenannten „Leviten“ zu lesen.  Ein Zeichen das die Kanzel höchstens in der Karnevalszeit das entsprechende Podium für eine Büttenrede hergibt. Auf SR-Online dagegen fand er den Mut entsprechende Wahrheiten zu verbreiten, wie ein Kommentator bemerkte. Dort verbreitete er:

“So hätten zwei Mitglieder des Landesvorstandes ihre Posten ruhen lassen um die Arbeitsfähigkeit des Landesvorstandes zu gefährden. Andere Mitglieder des Landesvorstandes seien dazu aufgefordert worden, zurückzutreten, damit der Vorstand seine Arbeit nicht machen könne. „Das spricht doch Bände über die verkommende Moral einiger unter uns,“

Quelle: SR-online >>>>> weiterlesen

Ein Prediger spricht hier von der Moral der Anderen und vergisst das drei Finger auf ihn selber zeigen? Wer wundert sich da noch wenn mehr und mehr Bürger die Kirchen nur noch als Kulturplätze besichtigen.

Die Entlastung eines Vorstand bei einer Schuldenlast von über 180.000 Euro ist ein politischer Skandal, da Ausgaben nicht entsprechend zu belegen waren. Wäre es möglich dass jetzt die fehlenden Belege aus einen Zylinder gezaubert werden, welcher zuvor eventuell nicht zur Verfügung stand?

Freunde aus Nachbarländern welche diese Versammlung besuchten um sich einen Eindruck von den Zuständen in der saarländischen Linken zu machen fuhren anschließend verständnislos mit dem Kopf schüttelnd nach Hause. Sie sahen sich bestätigt in der Annahme für ihre Heimatkreise hier keine Inspiration für ihre Arbeit gefunden zu haben.

Was wäre die Linke ohne Lafontaine?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Linke würde es ohne Oskar Lafontaine so gar nicht geben. Gemeinsam mit Gregor Gysi gelang ihm die schwierige Fusion von WASG und PDS. Hohe Wahlergebnisse im Westen wären ohne den Saarländer kaum vorstellbar gewesen. Bis heute gibt es keinen zweiten Politiker der Linken in den alten Bundesländern, der über seine Fähigkeiten bei der Mobilisierung von Wählern verfügt. Niemand polarisiert dabei so stark wie er. Besonders große Zustimmung auf der Seite seiner Anhänger trifft immer auf extreme Ablehnung bei politischen Gegnern – aber nicht nur dort. Bereits vor seinem Rückzug aus der Bundespolitik spaltete er auch die eigenen Genossen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia

Author User:Mattes

This work has been released into the public domain by its author, Mattes. This applies worldwide

Nachtrag:

Saarbrücker-Zeitung: Heute – Montag, den 25. 11. 2013 :

Beginn der Nach-Lafontaine-Ära:

Zweidrittelmehrheit für Schramm als neue Vorsitzende

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Der Verzicht an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 22. November 2013

Bierbaum verzichtet auf Kandidatur
für Linken-Landesvorsitz

Eine Nachricht aus dem Saarland haben wir heute aber doch gefunden, nichts Welt bewegendes und darum extra zurückgehalten bis heute Abend, so als Betthupferl: Bierbaum verzichtet in der Saarbrücker-Zeitung auf die Kandidatur morgen. Aber verzichten, kann doch eigentlich jemand nur auf etwas was ihm auch gehört?

Wobei er  mit seiner Aussage genau richtig liegt wenn wir lesen:

„Weder wird das Ausmaß der Probleme gesehen, noch gibt es auch nur ein Minimum an Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und zu tragfähigen Lösungen zu kommen.“ Einzige Bewerberin für den Landesvorsitz ist bislang die Abgeordnete Astrid Schramm.

Nur zu diesen Uneinsichtigen müsste er sich selber auch bekennen und er sollte wissen das eine jede Schlichtung mit einem „Mea Culpa“ beginnt. Ja unbedingt, alleine schon um der Gegenseite  zu zeigen sich mit ihr auf Augenhöhe zu befinden. Es sei denn der Schlichter käme aus einer neutralen Ecke, welchen es in der Linken Partei aber nicht gibt.

So gehen wir davon aus dass auch Thomas Lutze diesen Artikel in der Saarbrücker-Zeitung gelesen hat, wenn er einen Fragesteller auf Facebook dort wie folgt antwortet: „Die Wahrheit. Ich habe Heinz zweimal unterstützt bei seiner Wahl in den Bundesvorstand, ich habe ihn zweimal bei der Wahl auf der Landesliste für den Landtag unterstützt, ich habe ihn zweimal in den Landesvorstand unterstützt. Wann hat er vergleichbares getan, als ich kandidiert habe. Peter, sag wann“?

Frieden im Saarland, in der Linken Partei wir es nie geben, da niemand zum nachgeben bereit ist und alle immer und das ausschließlich Recht haben.Viel zu viele Grüppchen und Klübchen waren von Anfang an nur darauf bedacht ihre Leute zu bevorzugen. Die verschiedensten Gruppen haben schon auf unterster Ebene darauf geachtet keinen Eindringling zu dulden. Wer vor der ersten Mandatsverteilung nicht freiwillig ging wurde gemobbt oder über Schiedskommissionen entsorgt.

Dieses System hat sich bis heute nicht verändert und es sieht auch nicht danach dass sich dort etwas verändern wird. Gilt es doch als wichtigstes Gebot eines jeden Einzelnen ein einmal besetztes Pöstchen auch zu halten. Und sei es nur das des Kaffeekochers. So ticken linke Uhren und nicht anders.

Bierbaum verzichtet auf Kandidatur
für Linken-Landesvorsitz

Bierbaum erklärte weiter, er habe seine Kandidatur „als Angebot“ verstanden und immer daran gebunden, dass es dafür eine breite Mehrheit gibt. Der nach den Vorkommnissen bei der Aufstellung der Bundestagswahl-Liste erforderliche Verständigungsprozesses setze allerdings die Einsicht voraus, dass sich die Partei in einer Krise befinde, sowie die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Bitte benutzen sie nach Möglichkeit als Bildbeschreibung: Blömke/Kosinsky/Tschöpe in unmittelbarer Nähe beim Bild oder an einer Stelle in ihrer Publikation, wo dies üblich ist. Dabei muß der Zusammenhang zwischen Bild und Urhebernennung gewahrt bleiben.

  • CC BY-SA 3.0 de
  • File:DIE LINKE Bundesparteitag 10. Mai 2014-24.jpg
  • Erstellt: 10. Mai 2014

 

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Auch an der Saar wird eingepackt

Erstellt von DL-Redaktion am 23. September 2013

Also so ist es ! Wer oben sitzt hat immer Recht auch wenn nicht mehr als Gelaber als Ergebnis herauskommt. So wird auch im Saarland der Verlust von nur drei Prozent, als ein bundesweiter Erfolgt verkauft und entsprechend gefeiert. Wobei die Partei im Saarland runde 10 % an Stimmen vergeigt hat.

Alle feiern sich auf hohen Niveau und lüften den Teppich um den Dreck den sie alle angerührt haben unter den Teppich zu kehren. In der Hoffnung wieder an die Spitze des Landesverband gewählt zu werden?  Hier zwei Hörbeispiele von Interviews welche bei SR 3 gegeben wurden.

Lutze sagt:

Die Parteibasis habe einen geschlossenen Wahlkampf gemacht, sagt Thomas Lutze, der Spitzenkandidat der Linken im Saarland. Es gebe keine Spaltung der Partei, auch wenn acht Mitglieder ausgetreten seien. Das Verhalten von Oskar Lafontaine während des Wahlkampfs war für ihn in Ordnung.

SR-Mediathek Lutze Interview

>>>>>HIER<<<<<

Gärtner und Bierbaum haben natürlich auch was zu sagen. Wobei auffällt das Letzterer eigentlich immer was zu sagen hat, ob wohl er nichts zu sagen haben dürfte, da er kein Vertreter des saarländischen Landesverbandes ist. Aber vielleicht hat er diese „Vordrängenden Ellbogen“

Trotz der Verluste spricht Hans-Jürgen Gärtner, der stellvertretende Vorsitzende der Saar-Linken von einem „sehr, sehr guten Ergebnis“. Die FPD habe im Wahlkampf zwar auf Inhalte gesetzt, diese aber wohl zu wenig den Wählern vermitteln können, sagt Natalie Zimmer, die Generalsekretärin der Saar FDP. Und der Chef der Saargrünen, Hubert Ulrich, sagt zum Stimmenverlust seiner Partei: Der Kernfehler sei gewesen, das Steuerprogramm statt die Energiewende zum Wahlkampfthema zu machen.

SR-Mediathek Gärtner/Bierbaum Interview

>>>>>HIER<<<<<

Landesergebnis Saarland

Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Gegenstand der Nachweisung Erststimmen Zweitstimmen
Anzahl % Diff. zu  2009 in %-Pkt. * Anzahl % Diff. zu  2009 in %-Pkt. *
Wahlberechtigte 796.071 796.071
Wähler 577.403 72,5 -1,2 577.403 72,5 -1,2
Ungültige 15.480 2,7 0,4 14.861 2,6 0,7
Gültige 561.923 97,3 -0,4 562.542 97,4 -0,7
CDU 234.131 41,7 6,0 212.366 37,8 7,1
SPD 199.704 35,5 4,2 174.581 31,0 6,3
DIE LINKE 48.976 8,7 -9,7 56.042 10,0 -11,2
FDP 8.393 1,5 -5,7 21.505 3,8 -8,0
GRÜNE 21.744 3,9 -1,4 31.998 5,7 -1,1
FAMILIE 7.451 1,3 -0,2
PIRATEN 13.867 2,5 2,5 14.692 2,6 1,1
NPD 9.230 1,6 0,3 9.684 1,7 0,5
MLPD 275 0,0 -0,0 376 0,1 0,0
AfD 24.917 4,4 4,4 29.287 5,2 5,2
pro Deutschland 910 0,2 0,2
FREIE WÄHLER 3.650 0,6 0,6
PARTEI DER VERNUNFT 686 0,1 0,1

Quelle: Die Landeswahlleiterin, Statistisches Amt Saarland

Alphabetisches Verzeichnis der Gewählten nach Parteien: DIE LINKE

Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Lfd. Nr. Name, Vorname(n) Gewählt Zusätzlich kandidiert
Wkr % Ll. Pl. Wkr Ll. Pl.
1 Aken van, Jan Paul HH 1 19
2 Alpers, Agnes HB 1
3 Bartsch, Dr. Dietmar Gerhard MV 1 12
4 Behrens, Herbert NI 4 34
5 Binder, Karin BW 3 271
6 Birkwald, Matthias W. NW 2 94
7 Bluhm, Heidrun MV 2 17
8 Buchholz, Christine HE 3 185
9 Bulling-Schröter, Eva BY 2 217
10 Claus, Roland ST 4 73
11 Dagdelen, Sevim NW 5 140
12 Dehm-Desoi, Dr. Diether NI 1 43
13 Ernst, Klaus BY 1 250
14 Gehrcke-Reymann, Wolfgang HE 2 183
15 Gohlke, Nicole BY 3 220
16 Golze, Diana Hertha BB 1 60
17 Groth, Annette BW 5 293
18 Gysi, Dr. Gregor 84 42,2 BE 1
19 Hänsel, Heike BW 2 290
20 Hahn, Dr. André Peter Frank SN 2 158
21 Hein, Dr. Rosemarie Anna Gertrud ST 5 69
22 Höger, Inge Dora Minna NW 9 133
23 Hunko, Andrej Konstantin NW 4 87
24 Hupach, Sigrid TH 5 189
25 Jelpke, Ursula NW 3 142
26 Karawanskij, Susanna SN 3 151
27 Kassner, Karin Kerstin MV 3 15
28 Kipping, Katja SN 1 159
29 Korte, Jan ST 2 71
30 Krellmann, Jutta NI 2 46
31 Kunert, Katrin ST 3 66
32 Lay, Caren Nicole SN 5 156
33 Leidig, Sabine Ingeborg HE 1 180
34 Lenkert, Ralph TH 2 194
35 Leutert, Michael Gerhard SN 8 162
36 Liebich, Stefan 76 28,3 BE 4
37 Lötzsch, Dr. Gesine 86 40,3 BE 3
38 Lutze, Thomas SL 1
39 Möhring, Cornelia Ilse SH 1 7
40 Movassat, Niema NW 6 117
41 Neu, Alexander Soranto NW 10 97
42 Nord, Thomas Hans BB 2 63
43 Pau, Petra Angelika 85 38,9 BE 2
44 Petzold, Harald Alfred BB 4 58
45 Pitterle, Richard BW 4 260
46 Renner, Martina Erika TH 3 192
47 Schlecht, Michael BW 1 275
48 Sitte, Dr. Petra ST 1 72
49 Steinke, Kersten TH 1 191
50 Tackmann, Dr. Kirsten BB 3 56
51 Tank, Azize BE 6 81
52 Tempel, Frank TH 4 195
53 Troost, Dr. Axel SN 4 154
54 Ulrich, Alexander RP 1 210
55 Vogler, Kathrin NW 7 128
56 Wagenknecht, Dr. Sahra NW 1 107
57 Wawzyniak, Halina BE 5 83
58 Weinberg, Harald BY 4 244
59 Werner, Katrin RP 2 204
60 Wöllert, Birgit Ottilie BB 5 64
61 Wunderlich, Jörn Heinz Adolf SN 6 163
62 Zdebel, Hubertus Josef NW 8 129
63 Zimmermann, Pia-Beate NI 3 51
64 Zimmermann, Sabine SN 7 165
Quelle: ©2013 Der Bundeswahlleiter
Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktin

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Ein Gradzeläds der Linken

Erstellt von DL-Redaktion am 16. August 2013

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ach ja, was anderes bleibt doch letztendlich auch nicht. Denn wie sagt es sich auch so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und in solchen Situationen wird dann auch schon einmal ein Strohhalm zum rettenden Balken. Vergleichbar vielleicht mit einen Alkoholiker im Delirium, welcher sich aus Angst vor nur von ihn zu sehenden Mäusen auf einen Tisch rettet?

Ist es nicht ein Trauerspiel wenn in einer, sich als 100 % sozial bezeichnenden Partei der Pate beschützt wird, welcher nicht bereit ist Abstimmungsniederlagen mit Würde hinzunehmen? Wo selbsternannte Nachfolger Möchte gerne Verständnis für jemanden aufbringen der wieder einmal aus einer ihm anvertrauten Verantwortung flüchtet? Zum Schutz seines eigenen Ego? Nein dieses geschieht nicht in einer der sonst als Neoliberal beschimpften Gegner-Parteien. Es geschieht in einer Partei welche soooo anders sein möchte als alle anderen!

Da lief in den Jahren von 1963 bis 1967 eine viel gesehene Filmserie in 120 Folgen über den Bildschirm: Dr. Kimble auf der Flucht. Die Fortsetzung dieser Serie wird wohl zur Zeit im Saarland gedreht mit einer beleidigten Leberwurst als Hauptdarsteller? Aus der SPD in die Linke, Rücktritt vom Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen. Da er 2012 zum Vorsitzenden wohl nicht gebeten wurde blieb er nun als Opponierender in den Saarländischen Schmollwinkel hocken und flüchtete nach 2 Wahlniederlegen zum Wahlkampf nach NRW.

Da behauptet ein Hans-Kurt Hill den Kitt nicht zu missen, welchen sein Chef Riexinger zu Hause vergessen hatte. Da neunzig Prozent der Partei hinter den Entscheidungen stehen braucht er sich um die Zukunft ja keine großen Sorgen zu machen. Wobei, rechnen wir den Landesvorstand und die Landtagsfraktion einmal zusammen, schon dort nicht einmal 50 % unter den Anwesenden weilten.

Wird nicht auch gesagt das Hochmut vor den Fall kommt? So wurde mir zugetragen dass es sogar unter den Ausgeschiedenen aus der Partei einige geben würde, welche sich eventuell bereitfänden, im Wahlkampf zu helfen, da im Gegensatz zu manch Anderen, sich die Gesinnung nicht verändert hat. Wie gesagt so wurde es mir berichtet, aber dafür müßte dann vielleicht manch einer auch seinen A….. lüften und dort anfragen. Anbieten wie abgestandenes Bier, wird sich mit Sicherheit keiner.

Hier der heutige Bericht aus dem „Neuen Deutschland“ und nicht der aus einer neuen Partei.

»Gradzeläds« im Saarland

Karnevalsvereinen wird gemeinhin nachgesagt, in ihren eigenen Reihen gehe es alles andere als humorvoll zu. Auf der Bühne schütten sie Hohn und Spott über andere aus, intern kämpfen sie schon mal mit harten Bandagen. Dass sich eine Truppe gestandener Karnevalisten aus drei saarländischen Karnevalsvereinen zu einem gemeinsamen Polit-Satire-Auftritt bei den Saar-LINKEN auf den Wiesen am Burbacher Weiher zusammengerauft hat, könnte da manch einer symbolisch gesehen haben. Ihr gereimter Spott auf die politische Konkurrenz der LINKEN hat bei den gut 300 Parteimitgliedern und Gästen unter den schattigen Bäumen jedenfalls durchaus zur Wahlkampfbegeisterung beigetragen.

Den meisten steckten noch die beiden turbulenten Mitgliederversammlungen zur Wahl ihres Spitzenkandidaten in den Knochen. Das Bild der harmonisch vereinten Karnevalisten mag bei manchen die Hoffnung gestärkt haben, nach all dem internen Streit jetzt doch noch gemeinsam einen schlagkräftigen Wahlkampf stemmen zu können. Die Saarbrücker Kreisvorsitzende Astrid Schramm erntete jedenfalls kräftigen Applaus, als sie gleich zu Beginn als Losung ein saarländisches »Gradzeläds« ausrief, was auf Deutsch soviel wie »jetzt erst recht« bedeutet.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Patrick Therre

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Ein Sommerfest der LINKEN

Erstellt von DL-Redaktion am 15. August 2013

Parteichef Riexinger attackiert Merkel und Steinbrück

Mit dem Plakat wurde seit einigen Wochen auf das Sommerfest der Linken in Burbach hingewiesen was denn auch gestern trotz des Todes von Lothar Bisky wie angekündigt stattfand und, laut Nachrichtenangaben rund 250 Mitglieder anlockte. Wobei die Versorgung der Gäste mit Kuchen und Getränke wohl wichtiger als eine politische Aussage gesehen wurde.

Wie erwartet, Oskar war natürlich nicht anwesend, leckt sich vielleicht noch seine, auf den letzten Wahlversammlungen erlittenen Wunden. Dafür kam dann, wie bereits im Vorfeld angekündigt, der „Herr des Geschirr“ Bernd Riexinger, zum kitten der Scherben? Den Kitt ließ er wohl zu Hause, und erklärte stattdessen auf die Anfrage eines Journalisten hin, sich nicht in Streitereien, welche zu den Belangen des Saar-Landesverbandes gehören, einmischen zu wollen.

Ja auch nicht zu übersehen, aufgrund seiner körperlichen Länge, war die Anwesenheit des Thomas Lutze, den auf Platz eins der Landesliste für den Bundestag gewählten Kandidaten. Ja, genau derjenige welcher es in den Wahlversammlungen gewagt hatte, die auf sich bezogenen Angriffe des Parteidenkmal Oskar energisch abzuwehren. Wobei das jetzige Flehen um gutes Wetter  nun, manch einen sauer aufstoßen mag.

Bemerkenswert hier auch die Aussage des Heinz Bierbaum zu seinen Rücktritt als Wahlkampfleiter. Soll doch laut seiner Aussage, Lutze seine Versammlungsleitung bei Aufstellung der Landesliste kritisiert haben. Wenn dem so wäre, sollten wir Lutze einmal an seine Zeit als Landesgeschäftsführer erinnern? Der Spruch vom Glashaus müsste doch noch allgemein bekannt sein?

Und sonst? Weder die Vorstände des Landesverband noch Mitglieder der Saar Fraktion aus dem Landtag waren vollständig erschienen, obwohl das erscheinen eines Parteiführers ansonsten als Anlass genommen wird sich entsprechend zu positionieren. Besonders im Wahlkampf. Da scheinen doch bei manch einen die Seile der Dankbarkeit stärker als die Bindung zur Partei zu sein? Obwohl, ist ja auch verständlich, wo die Partei ehe immer Recht hat?

Und so geht das dann mit ehemaligen Zugpferden. Manch einer sattelt, sitzt auf und bemerkt gar nicht  verkehrt auf der alten Märe zu sitzen, welche dann noch eine Richtung einschlägt in welche man zuvor nicht sieht.

[youtube eJ0KyJfZiqI&feature=player_embedded]

Update: Freitag, den 15. 08. 2013

Linke: Parteichef Riexinger attackiert Merkel und Steinbrück

Die Linke hat mit dem traditionellen Sommerfest am Burbacher Waldweiher ihren Bundestagswahlkampf eingeläutet. Anders als in den Vorjahren fehlte diesmal Fraktionschef Oskar Lafontaine, der die Wahl von Thomas Lutze zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl vergeblich zu verhindern versucht hatte. Stattdessen begrüßte der Linken-Bundesvorsitzende Bernd Riexinger – der Lafontaine allerdings nahe steht – die rund 300 Saarländer auf gut schwäbisch zum „Sommerfeschd“.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Patrick Therre

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Linke Hähne auf Misthaufen

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Juli 2013

Linke Saar, erst Fehler erkennen-dann daraus lernen!

Hahn am Mist 06072007 01.jpg

Es ist schon ein seltsam anzusehender Versuch wenn die Klamaukbrüder und -Schwestern  aus der Vergangenheit, heute ihren Noch-Mitgliedern in der Partei erzählen wollen von nun an alles besser machen zu wollen. Zumal, bis heute niemand ernsthaft auch nur den Versuch gestartet hat, zu erklären wie dieses denn wohl aussehen mag. Das Ganze erinnert so wohl ein wenig an die Nachkriegszeit mit ihren vollmundig angekündigten Aufarbeitungen, als auch an die heutige SPD welche mit stolz erhobenen Haupt auf den ruinösen Hinterlassenschaften ihrer Regierungszeiten sitzen. Gleich dem Hahn auf den Misthaufen.

Dabei hoffen alle auf die Vergesslichkeit der Bürger, sprich Wähler, dabei aber gar nicht registrierend das die Vergessenheit auf Grund immer neuer Medien mehr und mehr an Kraft verliert.  In einer solchen Zeit einfach an die Geschlossenheit der Partei zu appellieren ist einfach blauäugig und naiv. Eine solche Geschlossenheit hat es in der Linken nie und wird es auch in Zukunft nie geben. Es sein denn es gibt eine Einigung auf der Ebene einer absoluten Ideologielosigkeit.

Die Querelen und Auseinandersetzungen hat es in den einzelnen Gruppierungen einer nun „Vereinigten“ Linken immer gegeben. Sie waren sozusagen das tägliche Brot dieser im bestenfalls als Splittergruppen Wahrgenommenen und wurden dementsprechend in die neue Partei eingebracht. Das Desaster bis zum heutigen Tag ist, dass niemand gewillt, oder befähigt ist aus diesem Durcheinander eine Einheit zu bilden. Versucht wurde über Ausschlüsse und Ausgrenzungen eine Zwangseinigung durchzudrücken. Ein Vorhaben welches von vorneherein zum Scheitern verurteilt war, da an dem Saatgut nichts verändert wurde. Je mehr ausgesät wird, je schneller wächst die Zwietracht nach, vergleichbar dem Krebsgeschwür.

Dieses dilettantische Vorgehen ist sehr gut im Internet auf Facebook zu beobachten wo kleine Unstimmigkeiten rasend schnell zu zu großen Auseinandersetzungen ausarten. Dort, wie auch auf DL bekommt man den Eindruck als wenn vorsätzlich Kommentatoren ausgesandt werden, und munter weiter versuchen ihre alten Fehlinformationen unter die Leser zu bringen. Eine Aufarbeitung wird erst gar nicht versucht, da vorliegende Fakten und Urteile schlichtweg ignoriert werden.

So auch in den vorliegenden Artikel. Geht es doch nur um ein erreichbares Ziel für die kommenden Bundestagswahlen. Die Täter flüchten aus dem Land und hinterlassen verbrannte Erde. Dabei ist es doch an erster Stelle Lafontaine welcher restlos versagt hat. Die, seine einstigen Wähler haben gegen ihn gestimmt. Sie waren nicht mehr bereit sich seinen Machtdiktat unterzuordnen. Das warum und weswegen wird hier schlichtweg ignoriert und nicht zur Kenntnis genommen.

Ist es im Leben nicht sehr einfach: Nur derjenige welcher etwas hat kann auch etwas verlieren. Nur wer oben sitzt kann auch herunterfallen. Es zeigt den wahren Charakter nach einen Fall aufzustehen, Fehler einzugestehen und versuchen alles besser zu machen. Nur Oskar, der macht alles anders, er packt seine Matratze und zieht wie zuvor weiter, dieses mal in ein anderes Bundesland.  Wie heißt es in einem Lied so schön: Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst.

Aus Fehlern lernen

Turbulente Tage bei den Saar- Linken. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze ist im zweiten Anlauf zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt worden. Was folgt nach den Querelen?

Man kann Dinge, die so sind, wie sie sind, nicht ungeschehen machen, man kann nur versuchen, in der Zukunft etwas Besseres draus zu machen“. Der Satz klingt ein wenig nach einem Kalender-Lebensweisheitsspruch. Gesagt hat ihn die linke Wahlkreiskandidatin in Saarbrücken, Ex-Tennis-Profi Claudia Kohde-Kilsch nach dem zweiten turbulenten Parteitag ihrer noch recht jungen Politiker-Laufbahn. „Ich bin ja noch recht neu in diesem Geschäft, aber meiner Meinung nach funktioniert ein guter Bundestagswahlkampf nur, wenn alle zusammenhalten“. „Zerfahren“ nennt sie den Zustand ihrer Partei nach dem Parteitag, auf dem die Aufstellung der Kandidatenliste für den Bundestag wiederholt werden musste, um gleich darauf dann doch deutlicher zu werden: „Es wird sehr schwer, wo das Kind schon fast in den Brunnen gefallen ist“.

Angefangen hatte das Dilemma der Saar-Linken mit der Entscheidung von Fraktionschef Oskar Lafontaine, der nach langer Bedenkzeit auf eine erneute Kandidatur für den Bundestag verzichtet und damit sein bundespolitisches Engagement beendet hat. Ambitionen hatten folglich die beiden aktuellen Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze und Yvonne Ploetz. Und beiden war klar, dass angesichts der jüngsten Umfrageergebnisse für die Linke nur noch der Spitzenkandidat auf der Landesliste eine Chance auf weitere vier Berliner Jahre haben dürfte.

Quelle: Forum / Das Wochenmagazin >>>>> weiterlesen

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Grafikque4lle    :    Male barn fowl in slurry, wildlife park at Feld am See, Carinthia, Austria

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Quo vadis Lutze ?

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Juli 2013

Linke rätselt:
Welche Rolle wird Lafontaine im Wahlkampf spielen

Eine gute Frage welche von der Saarbrücker – Zeitung heute aufgeworfen wird, wobei die Antwort für uns auf DL an und für sich nicht wichtig ist. Denn, solange Parteien wie Mafia Organisationen geführt und sich von einigen wenigen Personen abhängig machen, wird der Demokratie ein denkbar schlechter Dienst erwiesen. Merkel und die CDU, Steinbrück und die SPD, Westerwelle und seine FDP, die Linke und Gysi – Lafontaine? Bei alle den genannten Personen ist das Volk der wahre Verlierer. So zähle man für jede Partei noch jeweils weitere fünf – sechs Personen als zusätzliche Statisten auf und wir sehen das Spiegelbild deutscher Politik. Daran wird auf Dauer jede Partei zerbrechen, denn die Mitglieder laufen in Scharen davon.

Die Zeiten ändern sich und auch der Bürger wird aus seiner Lethargie erwachen und auf Dauer nicht mehr bereit sein einigen politisch alternativlosen Schwachköpfen hinterherzurennen. Schwachköpfe welche sich zu kungelnden Runden zusammensetzen und das beschließen wofür sie von den Lobbyisten fürstlich bezahlt werden.

Es ist doch ein gutes Zeichen wenn Riexinger eine Veranstaltung auf dem Saarbrücker Theaterschiff absagt. Mit was für eine Begründung auch immer, Theater hat die Partei in den letzten Wochen reichlich gesehen und die Clowns gönnen sich nun einmal einige Wochen der „Schöpferischen“ Pause.

Wobei Lutze, dem müsste es doch ziemlich egal sein, wie sich denn nun ein Lafontaine entscheidet. Wenn er in den Bundestag möchte, wird er auch dafür arbeiten müssen. Vollkommen unabhängig von dem, wie Lafontaine für sich persönlich entscheiden mag. Das ist sowie so ein Ding mit zwei Seiten, das mit den Karren und den Ziehenden. Früher wurden Ochsen zum ziehen benutzt welche dann wohl auf Grund der Geschwindigkeit von Pferden abgelöst wurden. Über die Größe der Köpfe wurde dann noch geredet. Aber auch die Wagenführer, außer einem schnalzen mit der Zunge und den Gebrauch der Peitsche bleibt da nicht allzu viel hängen.

Und die Wagenknechte und mitreisende Pagen, wurden ganz hinten auf einer Reservebank unter freien Himmel platziert? Im morastigen Gelände hatten sie zusätzlich in die Speichen zu greifen und öffneten sowie schlossen für die Reisenden Herrschaften die Türen. Sieht die Arbeit der Basis heute anders aus? Können wir uns Merkel oder Lafontaine als Selbstfahrer vorstellen? Bei einer Panne hinter dem Fahrzeug stehend mit ihrem Röckchen nach Hilfe wedelnd?

Hier noch ein Wort zu Lutze. Dieser hat, so glaube ich nicht gewonnen da er der bessere Kandidat ist. Er hat offensichtlich weniger manipuliert als das Plötz Lager und sammelte dadurch die entscheidenden Stimmen. Wobei schon auffällig ist dass alles was nach Manipulation roch, zu Ungunsten von Lutze auffällig wurde. Auch wurde diese Wahl eindeutig gegen Lafontaine und seine Machenschaften geführt. Das daraufhin seine erkorenen Favoritinnen verloren war letztendlich das einzig mögliche Ergebnis.

Der größte Fehler Lutzes wäre es sich nun an Lafontaine zu hängen. Er sollte den Nachweis erbringen auf eigenen Füssen stehen zu können und sich vor falschen Freunden hüten. Mitglieder welche sich zu Wahlzeiten auffällig zurückzogen, da sie erst einmal prüfen wollten aus welcher Richtung demnächst der Wind weht. Falsche Freunde sind immer die gefährlichsten, sogenannte Heckenschützen!

Die Zeiten eines Lafontaine sind endgültig vorbei, was Lutzes Mitbewerberinnen wohl nicht erkannt haben. Die Tendenz ist aber nach dem  Bundesparteitag in Göttingen eindeutig sichtbar und anderslautende Stimmen aus Berlin nur Makulatur, politischer „Sprech“. Das Oskar diese Situation sehr wohl erkannt hat zeigt er in seinen lautstark verbreiteten und für viele immer wieder überraschenden, programmatischen Richtungswechseln. Dieses ist seine Art des Protest, auch wohl ein Eingeständnis der Niederlage.

Im Hinterkopf sollte jeder festhalten: Lafontaine ist kein Mann der zweiten Reihe. Wir haben vor einigen Wochen schon einmal über einen erneuten Parteiwechsel spekuliert!

Linke rätselt:
Welche Rolle wird Lafontaine im Wahlkampf spielen?

Eigentlich hätte die Linke im Saarland morgen Abend prominente Wahlkampf-Unterstützung erhalten sollen: Bundesparteichef Bernd Riexinger hätte die Genossen zu abendlicher Stunde auf dem Saarbrücker Theaterschiff bei einer Veranstaltung mit dem Titel „100 Prozent in den Wahlkampf“ auf die Bundestagswahl im September einstimmen sollen. Doch vor einigen Tagen bemerkte Riexinger urplötzlich Terminschwierigkeiten und die Kundgebung wurde heimlich, still und leise abgesagt.

Für den frisch gekürten saarländischen Spitzenkandidaten Thomas Lutze wollte Riexinger, ein treuer Gefolgsmann von Oskar Lafontaine, offenbar lieber doch keinen Wahlkampf machen. So erklären sich zumindest die Lutze-Gegner aus dem Lager von Oskar Lafontaine die Absage.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :    Autor — Gunther HißlerEgen Wark

  • CC BY-SA 3.0Hinweise zur Weiternutzung
  • File:OskarLafontaine 2005.jpg
  • Erstellt: 1. September 2005

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Linker Gong zur nächsten Runde

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Juni 2013

Linke streitet vor Bundesschiedsgericht

Den Wahlen der Landesliste vom 05. 05., folgte in der zweiten Runde die notarielle Siegesbestätigung für den Auszählungsverlierer, sowie in dritter Runde die Neuansetzung der Wahlen durch die Landesschiedskommission. Am kommenden Sonntag geht der Boxkampf um die Krone der Besetzung des Listenplatz Eins, für das Mandat im Bundestag der Linken an der Saar, in die vierte Runde. Wobei es schon heute festzustehen scheint, dass wenigstens eine fünfte Runde folgen wird, da Lutze gegen den Entscheid der Landesschiedskommission Beschwerde eingelegte.

Das ist sein gutes Recht in diesem Land und es sei hier der Hinweis gestattet das er als ehemaliger Landes – Geschäftsführer der Saar – Partei den gleichen Weg beschreitet den viele der heute Ausgeschlossenen zuvor bereits hinter sich gebracht haben. Hallo ihr Linsler, Bierbaum und andere Vasallen, ist Lutze heute auch ein Querulant und wenn ja, wann ereilt euch das gleiche Schicksal da auch ihr irgendwann auf einen Größeren trefft?

Wobei das Thema Schiedskommissionen die einer unendlichen Geschichte gleicht, vollkommen egal ob nun auf Landes- oder Bundesebene. Trafen doch bislang nahezu überall die gleichen Auftragnehmer von amtierenden Vorständen zusammen um den Mitgliedern von untergeordneten Parteigremien einmal zu zeigen wer denn das Sagen hat. So fanden sich immer Richter, Anwälte oder auch Laien zusammen, welche zeigten wie „Geltendes Recht“ gelinkt werden kann. In den verschiedensten Urlaubsländern sollen solcherart Typen unter den Sammelbegriff Hütchenspieler bestens bekannt sein.

Selbst der Hinweis von Lutze „die LSK sei der Argumentation des Landesvorstandes gefolgt“ weist ja auf ein nur allzu berechtigtes Misstrauen hin. Denn wenn es dort wirklich Versäumnisse mit den Einladungen gab, wusste dieses der Landesvorstand bereits bevor die LSK ihre Arbeit aufnahm. Konnte doch nur sie als Einladungsschreibende Institution ihre LSK darauf aufmerksam machen. Niemand anders hatte Einblick in die Einladungsliste, bis auf eventuell Fieg welcher durch einige seltsame Urteile schon in der Vergangenheit aufhorchen ließ.

Wenn aber in Vorstände sitzende Personen noch nicht einmal das kleine Etwas an gewisser Empathie aufbringen um in ihren persönlichen Tun Manipulationen zu erkennen, sollte man doch einmal nachfragen von was für eine Art Kindergarten sich die Partei letztendlich leiten lässt? Nur wer in der Lage ist eigene Schwachstellen zu erkennen und diese dann auch entsprechend auszumerzen wird auf Dauer obsiegen. Gilt es doch letztendlich darum besser zu sein als Andere.

So taumelt denn DIE LINKE an der Saar weiter zwischen Wahlen, notariell beglaubigten Wahlergebnissen und Schiedskommissionen hin und her, die Zuschauer erheben sich laut Beifall klatschend immer wieder von ihren Sitzen bei der grandiosen Vorstellung der Laiendarsteller welche offensichtlich aus der Vergangenheit wenig gelernt haben. Nur wo sind sie eigentlich geblieben, die selbsternannten Profis mit Namen Lafontaine, Linsler oder Bierbaum? Haben die alle schon fertig und schicken so einen politisch unfähigen Pastor als geistigen Notnagel an die Front? Hoffend das dieser von Oben Unterstützung erhält? Wie viele Böcke hält das Saarland noch in petto  um auch diese letztendlich irgendwann als Gärtner präsentieren zu können ?

Linke streitet vor Bundesschiedsgericht

Auf dem Landesparteitag der Linken am Sonntag kommt es möglicherweise zu einer erneuten Kampfabstimmung um Platz eins der Landesliste zwischen den beiden Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze (43) und Yvonne Ploetz (28). Lutze will auf jeden Fall antreten. Ploetz hält sich noch bedeckt.

 Bei einer Mitgliederversammlung am 5. Mai war Ploetz mit nur knappem Vorsprung vor Lutze auf Platz 1 der Landesliste gewählt worden. Bei einer notariell beglaubigten Nachzählung der Ergebnisse landete Lutze sieben Stimmen vor Ploetz. Die Landesschiedskommission setzte die Wahl neu an. Gegen diese Entscheidung legte Lutze jetzt Beschwerde bei der Bundesschiedskommission ein.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

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Linke Saar „Dinner for One“

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Juni 2013

„The same procedure as last time?“ –
„The same procedure as every time“

Und der Vater blicket stumm  auf den leeren Tisch herum,
was er gerade essen wollt, unten auf der Erde rollt.

An den Sketch „Dinner for One“ fühlen sich viele Bürger erinnert, folgen sie der im Saarland nach Wahlen üblichen Posse in der Linkspartei. Dort wurde, wie ebenfalls üblich auch dieses Mal die Schiedskommission des Landes aufgerufen um angebliche Verstöße gegen die Satzung zu ermitteln.

Und wieder erging der Aufruf des Landesvorstandes? an die Landesschiedskommission im scheinbar sich immer wiederholenden Wortlaut:

„The same procedure as last time?“ – „The same procedure as every time“

So wurde denn auch am heutigen Morgen folgende Erklärung über das Radio verbreitet:

Hörfunknachrichten, 21.06.2013 06:12 Uhr

Saarbrücken: Saar-Linke wählt Landesliste neu

Die Linkspartei muss ihre Landesliste zur Bundestagswahl komplett neu aufstellen. Zu diesem Ergebnis kam die Landesschiedskommission gestern am späten Abend. SR-Reporter Uli Hauck: O-Ton ((Eine mögliche Manipulation bei der Stimmauszählung hat für die Entscheidung der Schiedskommission keine Rolle gespielt.

In der mündlichen Begründung wurden vielmehr Formfehler bei der Einladung als Grund für die erneute Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl angeführt. Man habe es versäumt, so der stellvertretende Landesvorsitzende Hans-Jürgen Gärtner, im Ausland lebende Parteimitglieder zur Wahlversammlung einzuladen. Damit habe man diesen Mitgliedern ihr Wahlrecht vorenthalten. Das entsprechende Gesetz sei erst zwei Tage vor der Mitgliederversammlung in Kraft getreten und deshalb nicht berücksichtigt worden.)) Für die neue Listenaufstellung ist der 30. Juni vorgesehen.

Quelle: SR-online

So stellen sich hier folgende Fragen welche natürlich nicht beantwortet werden.

Die Schiedskommissionen werden nach Eingang eines schriftlichen Antrages tätig. Der Antrag muss den Streitgegenstand und gegebenenfalls den Antragsgegner bezeichnen, begründen und unterschrieben sein.

Eine Satzungsänderung muss von einer Mitgliederversammlung beschlossen werden und auch entsprechend veröffentlicht werden. Wo ist das Beschlussprotokoll und der Nachweis der Veröffentlichung?

Ausgerechnet die Schiedskommission, wurden doch gerade diese immer wieder Bundesweit als Horte der Manipulationen und willige  Erfüllungsgehilfen ihrer jeweiligen Vorstände bekannt. Kommissionen welche in vergleichbaren Fällen nicht reagierten wenn wegen versäumter Nichteinladung einfachen Mitgliedern das Wahlrecht gestohlen wurde.

Wenn ein Gesetz erst zwei Tage vor einer Wahl in Kraft tritt reicht dieses nicht aus eine Wahl für ungültig erklären zu können. Die Gültigkeit eines Gesetzes hat auch die rechtlich vorgeschriebenen Einladungsfristen zu berücksichtigen. Die Argumentation für die Wahlungültigkeitserklärung ist also keinesfalls schlüssig.

Wann hat der Landesvorstand festgestellt, dass im Ausland lebende Mitglieder „vergessen“ wurden?Wenn dem tatsächlich so wäre, wie der stellv. Landesvorsitzende die Öffentlichkeit glauben machen will, stellt sich dem aufmerksamen Beobachter unwillkürlich die Frage, warum hat der Landesvorstand bei Kenntnis dieser Sachlage nicht unverzüglich zu einer neuen Landesmitgliederversammlung eingeladen?

Wäre es nicht eigentlich die Aufgabe der  LSK gewesen, den immer noch im Raum stehenden Verdacht des vorsätzlichen Wahlbetruges nachzugehen?  Aber hier hackt wohl die eine Krähe der anderen kein Auge aus. Ist doch allgemein bekannt das unter Parteimitglieder ein ganz besonderer Artenschutz gehandhabt wird.

Geradezu zu grotesk wird die Situation wenn wir feststellen das Berlin diesen ganzen Vorkommnissen mit geradezu stoischer Gelassenheit zusieht. Liefert nicht dieses Partei gerade vor den anstehenden Wahlen reichlich Begründungen diesen Verein auf keinen Fall im September seine Stimme im Wahllokal zu geben? Wie heißt es so schön: „Mitgegangen, Mitgefangen, Mitgehangen.  Ein jedes für diese Partei abgegeben Kreuzchen macht den Wähler zu einem Mittäter dieser Machenschaften.

Saar-Linke: Spitzenkandidatur wieder offen

Nach den Turbulenzen bei der der Wahl der Landesliste der Saar-Linken hat die Partei nun die Reißleine gezogen. Die Landesschiedskommission der Partei beschloss gestern Abend (20.06.2013) Neuwahlen. Unterdessen gären weiter Gerüchte, wonach die ursprüngliche Wahl am 5. Mai manipuliert worden sein könnte. 

Die Saar-Linken müssen ihre Landsliste für die Bundestagswahl am 30. Juni komplett neu wählen. Das hat die Landesschiedskommission der Partei gestern Abend bei einer Sitzung in Burbach beschlossen. Im Anschluss an die rund vierstündige Beratung zeigte sich der stellvertretende Landesvorsitzende Hans Jürgen Gärtner im Gespräch mit der SZ „glücklich, weil damit nun Rechtssicherheit hergestellt und möglichen Anfechtungen vorgebeugt wurde“.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Hier noch etwas für unsere Garten- und Butlerfreunde:

[youtube OzzczWILqdk]

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Fotoquelle : Autor — Gunther HißlerEgen Wark

  • CC BY-SA 3.0Hinweise zur Weiternutzung
  • File:OskarLafontaine 2005.jpg
  • Erstellt: 1. September 2005

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Linkes Kandidatenkarussell

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Juni 2013

Ich will es , ich mache es, und keiner kann es !

War das wirklich die große Bombe welche da gestern im Saarland einschlug? So jedenfalls berichtetet heute die Presse, welche sich ob dieser Vorkommnisse verwundert die Augen reibt. Ja sicher, das würde uns auch so ergehen, wenn wir denn nach langer Zeit aus einen Koma ähnlichen Schlaf erwachen. Sollen wir dieses allzu auffällige Verhalten der Presse mit dem Verhalten der drei Affen aus der japanischen Mythologie vergleichen? Nichts sehen, hören und sagen? Oder sind das normale Sympathiebekundungen gegenüber einer bewusst manipulierenden Parteipolitik?

Sind nicht gerade im Saarland eine Mehrzahl der Wahlen aus der Vergangenheit selbst durch eine zumeist nicht neutral urteilende Bundesschiedskommission für ungültig erklärt worden? Über die Wahlmanipulationen zur Wahl im Jahr 2009 wurde extra ein Infoblatt erstellt. Es braucht wohl einer entsprechenden „Professur des Verblöden“  um das Ergebnis der nachträglichen Auszählung aus dem Jahr 2009 nicht entsprechend zur Kenntnis nehmen zu wollen.

Fragen wir doch anders herum, was für Wahlen sind in der LINKEN denn normal abgelaufen. Selbst um die seinerzeit durch geführte Urwahl über das Zusammengehen der beiden Quell-Parteien wurden die heftigsten Auseinandersetzungen um derer Rechtmäßigkeit geführt.

So sickerte aus der gestern anberaumten Sitzung durch, das sowohl Lutze als auch Ploetz an dieser Versammlung nicht teilnehmen durften. Ein demokratischer Ausschluss in einer pluralistischen Partei. Und es ist wahrscheinlich der Anwesenheit des Notar zu verdanken, das diese Ungereimtheiten nicht weiter vertuscht werden konnten. So soll sich Lafontaine in dieser Sitzung gegen Neuwahlen ausgesprochen haben und dieses laut Ohren-Protokoll wie folgt begründete: „Der Lutze hat ja überall seine Leute sitzen, die regeln das schon, dass da jetzt ein anderes Ergebnis gezählt wird.

Eine Aussage welche von Anwesenden als ein Skandal gewertet wird. So wird weiter von der Zeugenaussage eines Mitglied der Zählkommission berichtet „das jemand mindestens einen Stapel a 10 Stimmzettel manipulierte, in dem er/sie oben „Ploetz“ drauflegte. Wenn man die Differenz zu den beiden Wahlergebnissen nun nimmt, waren es 2 Stapel à 10. Zuerst plus 7 für Lutze (erste Auszählung) dann plus 13 für Ploetz… jetzt wieder plus 7 für Lutze.

Das alles geschieht unwissentlich und zufällig. Liegt nicht der Verdacht viel näher das Zeit benötigt wurde um den Ausgang der Wahl zur Zufriedenheit der Strippenzieher entscheiden zu können? War das nicht der Anlass für ein viermaliges Nachzählen? Zeitgewinn! Fakt ist nun einmal das Mitglieder der Presse niemals Mitglieder in dieser Partei waren. Die hier Schreibenden und Kommentierenden aber in dieser Partei schon an mitverantwortlicher Stelle saßen, die Spielchen nicht akzeptierten und genau darum gegangen sind oder gegangen wurden.

Hier zwei Beispiele aus der heutigen Presse:

Wahl von Yvonne Ploetz zur Spitzenkandidatin nach

Stimm-Nachzählung ungültig

Neue Brisanz dürfte ein öffentlich gewordenes Chat-Protokoll zwischen Ploetz und einem örtlichen Linken-Vorsitzenden aus dem Kreis Neunkirchen erhalten. Darin hatten sie diskutiert, wie Lutzes Wahl verhindert werden könne. Ploetz’ Gesprächspartner deutete dabei an, dass sich Andreas Pollak hinter den Kulissen für Ploetz einsetzen solle. Der Arzt verbüßt wegen Abrechnungsbetrugs eine Haftstrafe. Yvonne Ploetz kündigte an, erneut für Listenplatz 1 kandidieren zu wollen. „Es ist gut, wenn die Basis noch mal die Möglichkeit bekommt, über die Spitzenkandidatur zu entscheiden, sodass wir dann ein klares Ergebnis bekommen“, verkündete sie per Mitteilung. Nicht mehr kandidieren wird die ehemalige Weltklasse-Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch, seit 2012 Pressesprecherin der Linken-Landtagsfraktion. Für sie hatte sich der Fraktionsvorsitzende Oskar Lafontaine wiederholt stark gemacht, nach dem er erst kurz vor Aufstellung der Listen seinen Verzicht auf eine Bundestagskandidatur erklärt hatte. .

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

Ein paar Stimmen mehr für den Zweitplatzierten

Es läuft nicht gut für die Linkspartei im Saarland. Kürzlich wurde bei einer Kampfabstimmung beim Wahlparteitag ganz knapp Yvonne Ploetz auf Platz eins der Landesliste gewählt. Thomas Lutze, ebenfalls Bundestagabgeordneter, landete auf Platz zwei.

 Nun hat eine notarielle Nachprüfung ergeben, dass die Linkspartei es mit Zahlen offensichtlich nicht so genau nimmt: Lutze hatte sieben Stimmen mehr als Ploetz. Das ist ein Unterschied ums Ganze – denn im Herbst wird es für die Saar-Linken nur noch für einen Platz im Bundestag reichen. Wie es zu diesem Fehler kam, „ist unklar“, sagte der Sprecher der Saar-Linkspartei. Auch im Lager des um den Sieg geprellten Thomas Lutze hält man sich bedeckt. Von Manipulationsverdacht ist nicht die Rede.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:

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Author Jakub Hałun

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Saarlinke Spionage Affäre

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Mai 2013

Linke Spionage-Affäre:
Passwort offenbar aus Versehen veröffentlicht

Auf diesen Artikel der SZ am heutigen Morgen machten uns schon unsere fleißigen KommentatorschreiberInnen aufmerksam. Trotzdem wollen wir noch einmal kurz auf das Thema eingehen, denn diese Reaktion von, so schreiben es einige der KommentatorInnen, Yvonnchen, ist eine typisch politische Antwort mit der, nicht ganz ungeschickt, versucht werden soll das lecke Parteischiff in ruhigere Gewässer zu steuern.

Denn natürlich muss die Partei darum bemüht sein den verursachten Wellenschlag möglichst niedrig zu halten. Ansonsten droht Gefahr dass dieses Schiff, scheinbar nahezu Steuerlos in diesen Wellen auf nimmer wiedersehen verschwindet. Wobei hier einmal Grundsätzliches: Spionage? Wer ist hier so wichtig in einer demokratisch, pluralistischen Partei? Kann es so etwas, oder anders formuliert, darf es so etwas überhaupt geben? Wenn es nach den Prinzipien der aufgestellten Satzungen ginge, eigentlich nicht! Wobei, die Stinkefinger in dieser Partei ja nicht erst seit gestern bekannt sind.

War die Partei nicht einmal angetreten alles anders zu machen als alle anderen? Eine Wunschvorstellung vieler, welche so lange hielt, bis es darum ging an den Tafeln der Nation den Sekt und den Kaviar der Steuerzahler genießen zu können. Das genau war der Zeitpunkt an dem aus einer Interessengemeinschaft eine Glaubensgemeinschaft wurde, der Moment an den einige wenige glaubten ihr persönliches Ego befrieden zu müssen und besser und wichtiger zu sein als Andere.

War die Partei zuvor bereits hilflos zerstritten, wird nun unter Beweis gestellt, dass selbst der Ausschluss und freiwillige Abgang vieler so beschimpfter Querulanten nicht dazu beitragen konnte die Situation zu verbessern. Genau das Gegenteil ist der Fall da das angewandte System dazu angelegt ist, immer neue Unzufriedene zu generieren. Hat denn wirklich einer geglaubt dass das Manipulieren durch Manipulationen abzustellen sei?

So kann denn der Aufruf nach Einigkeit, nach den Vorkommnissen um diese turbulente Mitgliederversammlung, nur als ein Hilferuf wahrgenommen werden. Hilfe macht mir doch bitte nicht auch noch diesen theoretisch zu erreichenden einen Platz im Bundestag kaputt. Na, um im begonnen Stil zu bleiben: Warum Yvonnchen, sollte eigentlich eine Person besser bewertet werden, als die Personen deren Stinkefinger sie zur Erreichung ihrer Ziele in Anspruch genommen hat? Hierzu würden wir gerne ein Erklärung bekommen.

Linke Spionage-Affäre:
Passwort offenbar aus Versehen veröffentlicht

In der Spionage-Affäre bei der Linken gibt es eine mögliche Erklärung dafür, wie ein bislang Unbekannter an einen vertraulichen Mail-Wechsel der Bundestagsabgeordneten Yvonne Ploetz gelangen konnte. Die Wiedergabe der Facebook-Unterhaltung, bei der es um die Auseinandersetzung über die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl ging, war vor Tagen im Internet aufgetaucht.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle      :     Wahlkundgebung in Dessau, 25. Oktober 1990

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Ploetz gewinnt die Wahl

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Mai 2013

Die Linke Saar: Ploetz gewinnt die Wahl

Datei:Yvonne Ploetz.jpg

Wie bereits in einen Kommenatr auf DL gemeldet wurde tritt Yvonne Ploetz bei der Bundestagswahl im Herbst als Spitzenkandidatin für die Linkspartei im Saarland an. Die Bundestagsabgeordnete setzte sich bei der Mitgliederversammlung in Saarbrücken in einer Stichwahl mit 264 Stimmen gegen Thomas Lutze durch, der 251 Stimmen erhielt.

Gleich sechs Kandidaten hatten sich für den aussichtsreichen Listenplatz eins beworben, darunter auch die von Oskar Lafontaine unterstützte ehemalige Spitzensportlerin Claudia Kohde-Kilsch. Sie kam im ersten Wahldurchgang aber nur auf 19,6 Prozent der Stimmen. Kohde-Kilsch wird die Linken allerdings als Direktkandidatin im Wahlkreis Saarbrücken vertreten.

…von der Bühne gebuht und gepfiffen. Ein geschichtlich einmaliges Ereignis – und ich kann sagen: “ICH WAR DABEI!!!” So heißt es in einen Kommentar auf dieser Seite.

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Grafikquelle    :     Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

Quelle
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Wenig Arbeit-Viel Mandate

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Mai 2013

Der Linke Kampf um einen Platz an der Eierlegenden Wollmilchsau beginnt

Es scheint einiges in Bewegung zu sein im Saarland und  die Strippenzieher haben Hochkonjunktur. „High Noon“ steht an, oder Oskars „last battle“? Der Tag am 05. 05. beginnt um 10/00 Uhr mit einer Mitgliederversammlung des Bundeswahlkreis 296 Saarbrücken und der Wahl der/s Wahlkreiskandidat/e/i/n, der sich ab 14/00 Uhr eine Landesmitgliederversammlung zur Aufstellung der Bundeswahlliste saar anschließen wird. Als Tatort wurde die ATSV Halle in Saarbrücken festgelegt.

Im Wahlkreis 296, soll sich Claudia Kohde-Kilsch als Direktkandidatin bewerben. Andere Namen sind laut unserer Informantin aus dem Nachbarkreis bis dato noch nicht im Gespräch.

Spannung verspricht die Wahl um die Reihenfolge auf der Landesliste. Da sind etliche Gerüchte mit widersprüchlichen Aussagen unterwegs. Als Bewerber werden hier Lutze, Ploetz, Hill, Schnitzler und neben CKK auch noch eine Überraschungsdame aus den KV Saarlouis erwartet. So heißt es einmal dass sich CKK um den ersten Platz bewerben soll.

Andere Stimmen wiederum sagen, dass Lafontaine erkannt haben soll, dass seine Favoritin wohl keine reale Chance auf einen Erfolg haben wird. So rechnen viele mit einen Wahlvorschlag für CKK, diese aber die Bewerbung zu Gunsten von Ploetz  ausschlagen wird. Oberstes Ziel soll es sein Thomas Lutze auf jeden Fall zu verhindern.

Auf der anderen Seite wird das gleiche Spiel von Lothar Schnitzler zu Gunsten von Thomas Lutze erwartet. So macht auch ein anderes Gerücht die Runde welches besagt dass Ploetz sich mit Spaniol überworfen habe, wofür dann das relativ schlechte Wahlergebnis von nur knapp 70 % als Argumentation genannt wird.

Viele rechnen auch damit das der „große“ Magier noch ein Überraschungskaninchen aus den Zylinder zaubern wird, welches noch gar keiner auf seiner Rechnung führt. Einiges klingt hier sehr Diffus und letztendlich sicher ist nur eines, es  wird spannend.

Auf diese Spannung wiesen auch schon diverse, jedoch überraschende Vorkommnisse in den letzten Tagen hin. So war die Anstellung von Sandy Stachel in Vollzeit als wissenschaftliche Beraterin bei Yvonne Ploetz in Berlin, so ohne weiteres nicht erwartet worden. Eine Wohnung in Berlin soll schon angemietet worden sein. Und das dann vielleicht nur für den Zeitraum von drei Monaten bis zu den Wahlen? Wurden so, wohl noch benötigte Stimmen aus den Wahlkreis von Stachel für sich vereinnahmt?

Sandy Stachel, Schwester von M. Stachel Angestellter bei der Fa. ProSecur. Inh. A. Pollak. Da sind mit Sicherheit noch einige Fragen ungeklärt und stehen auch wohl noch einige Überraschungen aus. Für solche scheint die Linke im Saarland ja immer gut zu sein. So wie seinerzeit in Saarlouis als eine alleinerziehende Mutter, Angestellte im Büro des KV Saarlouis irgendjemanden im Wege stand und quasi über Nacht auf die Straße gesetzt wurde.

Auch aus den Landesvorstand mehren sich die Stimmen welche andeuten das Linsler sich wohl wieder zur Wahl für den Vorsitz zur Verfügung stellen will. Stimmung dagegen soll von Heinz Bierbaum gemacht werden, welcher sich wohl bei einen Rückzug von Linsler große Hoffnungen macht.

Wir beobachten auch mit großer Spannung inwieweit sich die Verantwortlichen und auch die Mitglieder mit den in den letzten Tagen bekannt gewordenen Sinneswandel ihrer Linken-Millionäre auseinandersetzen werden. Hat „das Augen zu und durch“ Prinzip weiterhin bestand oder kommt es jetzt zum Aufstand der Basis? Können Kröten so schmackhaft sein?

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Fotoquelle: Wikipedia / Author de:User:Pixelrausch

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Linken spielen zum Tanz

Erstellt von DL-Redaktion am 25. April 2013

An der Saar beginnt der Tanz der linken Mäuse

File:Carl Reichert Mäuse.jpg

Oh,ha, jetzt geht es los. Nachdem sich Oskar offiziell aus der Bundespolitik verabschiedet hat, begeben sich jetzt die bislang Dritt- und Viertklässler in Startpositionen auf lukrative Posten. So möchte unter anderen auch der ehemalige SPD Schnitzler in die Fußstapfen seines übermächtigen Vorgängers treten und bescheinigt laut SZ schon einmal allen anderen Mitbewerber auf einen Platz im Bundestag, ihre bisherige Untauglichkeit. So lesen wir: „„Ich sehe die großen wichtigen politischen Themen durch die bisherigen Kandidaten nicht vertreten“, sagte der 65-Jährige der SZ mit Verweis auf Innen-, Haushalts- und Europapolitik.

Ist ihm diese Erkenntnis wohl auf der Lutze Gedächtnis – Bötchen fahrt gekommen, oder wurde sie ihm dort sogar vorsätzlich eingeflüstert? Von Mamma Hu vielleicht? Echt linker Stil, erst für lau saufen um anschließend den Gastgeber madig zu machen. Dabei ist Schnitzler nicht nur als  Parteiwanderer bekannt geworden, sondern geriet auch sonst durch einige Ausflüge bei Vielen nicht in Vergessenheit. So erinnern wir hier einmal an die heftige Auseinandersetzung als ehemaliger Landtagsabgeordneter mit Jessica Zeyer welche darin gipfelte das Frau Zeyer die Partei die Linke verließ?

Nicht zu vergessen die Klage von etlichen Genossen wie auch im Fall Zeyer, welche sich durch Schnitzler im Verbund mit Rolf Linsler gemobbt fühlten. Sogar einen Bewerber-Test für Mandate kündigte Oskar aufgrund der seinerzeit aufkommenden Unruhen an. Auch DL berichtete darüber im Artikel: „Linker Saar Bewerbertest“. Aber wie schon gesagt: Die Katze ist scheinbar bereits aus dem Haus, die Tür noch nicht geschlossen und schon starten die Mäuse  ihren Tanz auf den Tisch.

Der große Run, das Hauen und Stechen, um einen Platz an den Futtertrögen des Staates, welches früher oder später zu erwarten war, hat also zeitig begonnen und wir dürfen uns auf weitere interessante Auseinandersetzungen in der Partei der sozialen Gerechtigkeit freuen. Wir werden nach Beendigung der Kämpfe zwar nicht über die Befähigung der einzelnen Bewerber urteilen können, darüber wird am wenigsten zu lesen und hören sein, sonder sehen, wer denn nun über die stärksten Ellbogen verfügt.

Hierzu  finden wir dann auch eine dazu passende Glosse von Pia Rolfs in der sie die Feststellung trifft, dass die Menschheit nicht gerade als friedlich gilt. Sie schreibt über die Gesten der geballten Fäuste und wir sind ziemlich sicher, dass sie bereits einmal an einen Parteitag der LINKEN, natürlich als Gast, wir wollen ja niemanden beleidigen, teilgenommen hat.

Leider gab Sie keine Deutung über das Heben der geballten linken Faust in die Luft, über den Kopf hinaus. Das ist vielleicht vergessen worden und wir glauben dass auch der erwähnte US-Psychologe bei seinen Forschungen nicht bis in die Steinzeit der Menschheit zurückgegangen ist. Als erfahrener Kenner der Linken „Tiefenpsychologie für Gestik und Gehabe“, hier der Versuch einer Kurzerklärung. Die erhobene linke Faust hoch über den Kopf hinaus soll wohl dem linken Gott anzeigen: Siehe, ich habe hier mein Gehirn in der Faust welches ich Dir schenke. Ich habe es in dieser Partei ehe nie gebraucht (auch nicht dürfen). Bitte nimm  meine Gabe an.

Das würde dann ja auch den Schlusssatz der Pia Rolfs bestätigen welche schreibt: „Denn Denkvorgänge erfordern bekanntlich kleine graue Zellen.“ Diese befinden sich aber bekanntlich im Kopf und das ausschließlich.

Mit geballten Fäusten

Von Pia Rolfs

Die Menschheit gilt nicht gerade als friedlich. Doch das könnte an einem Missverständnis liegen. So wird die geballte Faust stets als Zeichen von Angriffslust gesehen. Sie dient aber manchmal vielleicht nur der Steigerung der Gedächtnisleistung. Wie US-Psychologen der Universität von Montclair herausfanden, hilft nämlich das Ballen der rechten Faust beim Vokabellernen. Wer die linke Faust ballt, kann dagegen das Gelernte besser abrufen.

Quelle: S-Z >>>>> weiterlesen

Auch Schnitzler jetzt im Rennen um

Linken-Spitzenkandidatur

Bislang haben die Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze und Yvonne Ploetz sowie die Pressesprecherin der Linksfraktion im Landtag, Claudia Kohde-Kilsch, ihr Interesse angemeldet. Ex-Sozialdemokrat Schnitzler sagte, er sehe sich in inhaltlicher Kontinuität zu Lafontaine. Kohde-Kilsch führt derzeit nach eigenen Worten noch Gespräche, ob sie für Platz eins oder Platz zwei kandidiert. Nach den derzeitigen Umfragewerten dürfte bei der Wahl im September nur der erste Platz der Landesliste Erfolg versprechen.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Ostern war letzte Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 17. April 2013

Oskars Auferstehung

Ähnlichkeiten mit noch Lebenden sind rein zufällig und ungewollt ! Das gilt auch für die Schlafenden!

„Oskars Auferstehung“ betitelt die Sueddeutsche-Online heute einen ihrer Artikel. Eine Aussage welche nicht fragend gestellt wurde. Da machen wir uns schon große Sorgen und fragen uns, wer denn für die Zeremonie des Wecken in seinem Haushalt zuständig ist?

Auferstehung war im übrigen Ostern und nicht heute oder gestern und es spricht gegen die Arbeitswut unserer Politiker wenn denn dort Typen die Zeit um fast zehn Tage verschlafen. Hat wohl das Schrapnell nicht entsprechend geweckt?

Mag es Zufall sein, dass sich die Linke des  Saarland ausgerechnet am 5. Mai zu einer Landesmitgliederversammlung trifft? Und das in einer  Halle des Alt-Saarbrücker Turn- und Sportvereins? Ein sicher wichtiges Ereignis nicht nur für die alten, bräsigen Vorturner  dieses Wahlverein, denn der wiederkehrende 195. Geburtstag IHRES  Karlchen dürfte an und für sich nicht in Vergessenheit geraten sein. Dem „Tag der Sonne“ vom 15. April in Nordkorea folgt damit der nächste Festtag dieser geistigen Brudervereinigung.

Wofür der ganze Aufwand überhaupt, wenn die Ergebnisse schon in voraus festgezurrt wurden.  Lutze und Ploetz haben sich dem vernehmen nach wohl selber disqualifiziert,  sie brachten zusammen keinen Zug auf die Schienen, oder in den Tunnel. Und das bisschen Rausch Kultur und Weibergedöns  war für den zornigen, alten Herrn wohl nicht ausreichend.  Da müssen von der Jugend dann schon andere Angebote auf den Tisch des Herrn. So geht an CKK wohl mit Sicherheit kein Ball mehr vorbei. Die Bälle hält Oskar schon lange in sicheren Händen. Das Geld für diese Großveranstaltung wäre sicher besser zur Schuldentilgung verwendet worden.

Oskars Auferstehung

Im Februar hatte Lafontaine angedeutet, dass er sich erneut um einen Sitz im Bundestag bewerben könnte, und hat seitdem wenig unternommen, um Spekulationen darüber einzudämmen. Im Gegenteil: Es gebe keinen neuen Sachstand, wird Fragestellern regelmäßig beschieden. Dementis sehen anders aus. Lafontaine, der sich nach der Bundestagswahl 2009 aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hatte und an der Saar Fraktionsvorsitzender im Landtag wurde, will offenkundig, dass mit seiner Rückkehr gerechnet wird.

Dieses Ziel hat er erreicht. Die Genossen harren wieder einmal einer Entscheidung ihres früheren Vorsitzenden – und sie machen sich Gedanken über deren Konsequenzen. Sicher ist, dass eine Rückkehr Lafontaines die Verhältnisse in der Linken durcheinander wirbeln würde. Das fängt damit an, dass das für den Wahlkampf gebildete Achter-Team mit bundesweit bisher eingeschränkt prominenten Mitgliedern wie Nicole Gohlke und Diana Golze vollends obsolet würde. Die Kampagne würde wieder von zwei Männern dominiert werden: Gregor Gysi und eben Lafontaine. Die Linke könnte dann im Westen – so die Hoffnung – aus einem Reservoir schöpfen, das größer ist als jene zwei bis drei Prozent, die der Partei dort bislang sicher sind.

Quelle: Sueddeutsche-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Ökumenisches Heiligenlexikon
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Babyboomer aus Ost+West

Erstellt von DL-Redaktion am 2. April 2013

Die Bläh – Backen von Kim Jong Un

Datei:Kim Jong Un Leader Saxobeat.jpg

[youtube 0bwpIm36R6I]

Ohh, jetzt bläst er aber die Babybäckchen auf und ruft in seinen Land den „Kriegszustand“ aus, so dass sich viele jetzt fragen werden: „Ist der vor dem wickeln wohl zu heiß gebadet worden, oder vom Wickeltisch gefallen“? Das die Bläh – Backen von Kim Jong Un nun von den USA entsprechend als Blase – Balg zum auffrischen der lodernden Glut benutzt werden, ist nur mit einem Wort zu beschreiben: Politik !! Das schmutzige Spiel auf den Rücken  friedliebender Bürger geht muntern weiter. Es hat sich nur verschoben, von Irak, Iran nach Nordkorea. Aber dafür wählen wir sie schließlich auch: „Unsere Politiker“.

Natürlich ist das alles nur ein skurriles Spiel, „ein auf sich aufmerksam machen“, billige Wichtigtuerei. So lesen wir denn heute auch, dass das Leben innerhalb des Grenzgebietes zwischen Nord- und Südkorea ungebrochen weiter geht. In den gemeinsam betriebenen Industriepark Kaesong arbeiten seit 2004 ca. 50.000 Nordkoreaner in rund 120 südkoreanischen Unternehmen. Probleme wurden von dort nicht gemeldet.

Weiter wird heute auch berichtet das es innerhalb des Landes nach der Machtübernahme des gerade einmal 30 jährigen Politschnösel zu einigen Rangeleien um die Macht gekommen ist. So sollen auf Befehl des Führers  angeblich mehrere ranghohe Militärs erschossen worden sein, welche dem verstorbenen Vater nicht die entsprochene Ehre erwiesen hätten.

Aber auch die Reaktion des Westens ist mit Sicherheit reichlich überzogen und weist auf die große Nervosität unter den Alliierten hin, welche von den Menschen in Südkorea so wohl nicht gefühlt wird, da dort das Leben unbeeindruckt von den Unruhen seinen normalen Lauf nimmt. So wurden auf CNN Bürger erwähnt welche in ihren Aussagen andeuteten, diese Bedrohungen gewohnt zu sein und sich dementsprechend nicht nervös machen zu lassen.

Auffällig hier auch, dass aus Deutschland keine Friedensengel als Vermittler ausgesandt werden. Könnte man doch alte Verbindungen dazu nutzen das ganze Kriegsgeheul der wilden Babyboomer  aus Ost und West zu stoppen. Bruderkuss erfahrene PolitikerInnen sind doch in diesen Land, auch in entsprechenden Positionen sitzend, ausreichend vorhanden.

Wäre doch auch dem äußerlichen Augenschein angepasst, ein Bläh – Engel und ein Bläh – Bengel, mit familiären Hintergrund nach Oben. Eine kleine Bombe als Mustergabe für zukünftige Geschäftsbeziehungen ließe sich sogar noch in einer Damenhandtasche mitnehmen. Es müssen ja nicht imer gleich Panzer sein. Gunstbezeugungen fangen klein an und sichern die Aufmerksamkeit in der Presse. Engel und Bengel auf Reisen, alte Seilschaften unter sich.

Ähnlich wie im Jahre 2010 als sich der Linke Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze aus dem Saarland auf die Reise nach Nordkorea machte. Neue Wege der Touristik für BundesbürgerInnen wolle er dort erkunden. So lautete damals seine Begründung für diese Reise auf Steuerkosten. Glauben wir hier gemachten Äußerungen ging es aber wohl eher darum das dortige System auf seine eventuelle Umsetzbarkeit in diesen Land zu erkunden.

Vielleicht zu der Zeit schon als Abgesandter von Oskars Gnaden, als politischer Nuntius des Saarland? Der Atomreaktor soll wieder hochgefahren werden, so hören wir es heute in den Nachrichten. Da wird bestimmt noch ein erfahrener „Ein – Heizer“ gebraucht. Ein sehr großes Betätigungsfeld für bereits vor bestrahlte Physiker und bestimmt auch ein günstiger Markt für die Übersetzungsarbeiten von Büchern.

Wir, die Bürger sollten die aufgeblasenen Unruhen sehr ruhig und gelassen betrachten. Schon in aller Kürze werden die zur Zeit stattfindenden Hahnenkämpfe zu Ende sein und die Meute wird sich auf die Suche nach neuen Opfern begeben. Was anderes können sie nicht, die Politiker, was uns allen täglich bewiesen wird.

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Der Streit an der Saar beginnt

Erstellt von DL-Redaktion am 1. März 2013

Gerangel um die Linken-Sitze im Bundestag

Da haben wir die Bestätigung unserer gestrigen Ankündigung und bedanken uns hiermit gleichzeitig bei unseren Informanten. Da diese Sitzung gestern intern und nicht öffentlich durchgeführt wurde, was schon für eine LINKE ungewöhnlich ist, wurde uns heute gegen Abend mitgeteilt das die ersten vier Plätze praktisch vergeben sind.

So soll, bei einer Kandidatur von Lafontaine Frau Kohde Kilsch auf den zweiten, Ploetz den dritten und Lutze den vierten Platz belegen. Das wird zwar nicht offiziell aber in der Zusammensetzung auch in der Saarbrücker-Zeitung so dargestellt. Die Bekanntgabe im Mai ist damit zu einer reinen Farce geworden, und die anstehenden Wahlen eine reine Augenwischerei.

Auch das schon angedeutete Gerangel um die Platzfolge war vorauszusehen, geht es doch letztendlich nur um die Kasse. Geld steht hier eine ganze Menge auf dem Spiel. Das dieses zu einen reinen Spiel der Ellbogen ausarten wird, ist allen bekannt die schon einmal in der Partei tätig waren.

Wie sagt man hier in Westfalen zu den Politikern: „Aus einen Pisspott kannste keinen Bratpott machen, der stinkt immer.“

Das dieses Gerangel bereits begonnen lesen wir aus den Bericht in der SZ heraus. Es ist ja auch verlockend, für wenig Arbeit und ohne Risiko so einfach viel Geld zu verdienen? Der dumme Wähler zahlt schon und läßt sich weiter über den Tisch ziehen. Das wird noch sehr interessant sein, wobei wir die restlose Selbstzerlegung der Partei im Westen noch bis zu den Wahlen erwarten. Denn wer wird denn noch bereit sein,  die in den letzten Jahren gezeigten Nicht-Leistungen mit erneuten Arbeitseinsatz zu belohnen? Auf leere Versprechungen kann der Bürger sehr gut verzichten.

Gerangel um die Linken-Sitze im Bundestag

Er hat es wieder nicht getan. Auch beim Treffen des Linken-Landesvorstandes am Donnerstag ließ Oskar Lafontaine die Frage aller Fragen unbeantwortet: Will er zurück auf die Bühne der großen Politik und für den Bundestag kandidieren? Stattdessen soll der 69-Jährige herumlaviert haben, er werde sich so entscheiden, dass es der Partei bei der Wahl im September helfe. Ginge es danach, was der Saar-Linken am meisten nützt, müsste er antreten. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze schätzt immerhin, dass 80 Prozent der Linken-Stimmen im Saarland auf Lafontaine zurückzuführen sind. „Vor diesem Hintergrund würde ich es absolut begrüßen, wenn er antritt“, sagte Lutze. Der „alte Schlachtgaul“ (Lafontaine über Lafontaine 2003) will sich erst im Mai entscheiden, wie er kürzlich Journalisten wissen ließ. Offen ist, welche Rolle in seinen Überlegungen die Fraktion im Saar-Landtag spielt: Mit Lafontaines Weggang würde die nicht eben an charismatischen Köpfen reiche achtköpfige Fraktion ihr Aushängeschild verlieren.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   Fotomontage DL privat

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Rauch in Pfeife und Kopf?

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Januar 2013

Wie gefährlich sind Wasserpfeifen?

File:Wasserpfeife.jpg

Wir würden uns nicht wundern wenn der folgende Artikel im besonderen von vielen Mitglieder der Linkspartei mit der entsprechenden Aufmerksamkeit gelesen wird. Hören wir aus dieser Partei doch immer wieder entsprechende Stimmen, welche sich für die Freigabe von „weichen“ Drogen stark machen.

„Weiche“ Drogen für weiche Köpfe ? Gibt es doch besonders im Kreis Saarlouis linke Mitglieder welche sich auch an einen Club der „Rauch und Trinkkultur“ beteiligen. Dieser Einsatz wurde bereits mehrfach hier auf DL von diesen besagten Herren verteidigt. Ein Problem sollte diese Sache normal nicht sein, da es ja auch noch ein privates Leben gibt.

Nicht mehr privat ist es aber wenn mit verschiedenen Accessoires dieser Kultur durch eine Ausstellung innerhalb eines politischen Bürgerbüro auf die Verbindung zwischen Politik und Privat hingewiesen wird. Sollte dem Verantwortlichen für solch ein Büro an und für sich bewusst sein, oder hat die Macht der Droge hier schon zugeschlagen?

Es ist schon ein eigenartiges Völkchen welches sich in dieser politischen Wahlgemeinschaft drängelt. Die Einen fordern die Drogenfreiheit während ein anderer Mandatsträger des Landtages die Macht seines Mandates dazu benutzt im „Lerchenflur“ ein und auszugehen. Mitgliederwerbung wird dazu von einigen Unbedarften verbreitet und soll was kaschieren?  Findet die nächste Werbung im Puff statt? Das Rotlicht wäre ja schon eine passende Farbe.

Hier geht es um einen Vorfall in einer Shisha-Bar in Wiesbaden:

Wie gefährlich sind Wasserpfeifen?

Nach einem Vorfall in einer Shisha-Bar in Wiesbaden ist die Unsicherheit groß: Wie gefährlich sind Wasserpfeifen wirklich? Schon häufiger wurden Menschen durch Shisha-Rauch vergiftet.

 Wasserpfeifen, auch Shishas genannt, gelten vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer noch als vergleichsweise unschädliche Alternative zur Zigarette. Dass dies ein fataler Irrtum ist, zeigt ein Vorfall in Wiesbaden: In einer Shisha-Bar haben acht Menschen eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten – verursacht vermutlich vom Kohlenfeuer der Pfeifen. Zwei der Verletzten wurden nach dem Vorfall in eine Druckkammer gebracht, um die Gaskonzentration im Blut schnell zu senken.

 Im Gegensatz zur Zigarette wird der Tabak in der Wasserpfeife nicht direkt verbrannt, sondern bei niedrigen Temperaturen verschwelt. Zur Erhitzung des Tabaks wird eine in Talerform gepresste Holzkohle verwendet. Bei der Verbrennung der Kohle entsteht eine erhebliche Menge an Kohlenmonoxid. Bei höheren Temperaturen würden viele Schadstoffe verbrennen, so auch das gefährliche Kohlenmonoxid (CO).

Quelle: Südwest Presse >>>>> weiterlesen

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Source Own work
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Uff de Lutze kumm

Erstellt von DL-Redaktion am 15. August 2012

Sunsch iss de Lutze jò e gans normaaler Mann.

Aktion Letztes Hemd Kundgebung Saarbrücken.jpg

Ne ja, fer e MdB veleischd e bissje glään geròòd (Schdigger so groos wie e Wäljerhols), awwer das wääs er jò nidd. Im Gääedääl, däär hald sisch fer e gans Grooser. Unn äär iss jò aach e besonneri Spezi: uuralder russischer Aadel! Dunnemòls hannse die Sord Mann als meeschde fer die russisch Dsaarefammill gedsischd – wahrscheins aach als Flohfänger dorde am Dsaarehoof. (Mimm Wäsche hann die Leid frieher jò nidd so vill am Hudd gehadd.) Jeedefalls hann em Thomas sei Vòòrfahre als änsischde das Dsaare-Draama dòòmòòls iwwerlääbd – awwer die russisch Geschischd mid dääre bluudisch Rewweledsjoon kennener jò all. Dòòdenòò, so ohne die goldne Fressnäbbscher, isses em Tomy seim Uurooba graad nimmeh so gudd gang. Awwer weils so schlaue unn goldische Mensch waare, hannse sisch kinne durschschlaan unn hann schbääder eniwwergemach in de Weschde.

Wie gesaad, sunsch iss de Lutze e gans normaaler Mann. Awwer nuur bis dsu demm Mommend, woo mers Fernseh inschald. Dann huggd er dòò, ään Meeder vòòrm Bildschirm, die Ohre aangeleed, die Leffdse hoochgedsòò, es eerschde Grummele im Hals. Unn wehe, wann dann e Schdigg Vieh im Fernseh uffdauchd! Dann iss de Thomas nimmeh se halle: Däär schdirdsd sisch uff die Maddscheib unn verbaubsd das aarm Vieh, dass die Wänn waggele! Mer wääs nidd so genau, was ne dòòdebei meh grebbd: dass er die Bieschder nidd verwiddsche duud odder dass die dòò so fresch in seiner Schdubb erumdrambele. (Dsem Gligg isser noch nidd uff die Iddee kumm, fers Bäänsche am Fernseh se heewe unn sei Rewwier se margiere …)

Leddschd Wuch hadde Lutze e Doggu geguggd, wo gaar känn Viehdseisch midgeschbilld hadd. Jesses, hadd sisch dòò däär aarm Tomy gemobbsd! Bis er uff die genniaal Iddee kumm iss, dass er jò aa mò kinnd e paar Dswääbääner verbelle. Seiddemm guggder es liebschd Talg-Schaus. Deerschd emò waarder gans dussma bis dsu demm Auebligg, wo se all wie wild durjenanner blärre. Awwer danne! Dann leed unser MdB mid vollem Greischendo loss unn machd se im Nullkommaniggs allegaar munddood. (Mer solld ne bei de Talg-Schaus dirreggd emò mid ins Fernsehschduudjo holle …)

Ihr dirfe die dòò Geschischd awwer nidd weiderverdsähle, sunsch kumme die vum Amd noch uff die glòòrreisch Iddee, jeddse aa noch Fernsehgebiehre vun unsere Huonker unn Kaddse se kassiere….

Quelle: Saarbrücker-Zeitung

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Grafikquelle   :

Aktionstag in Saarbrücken

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Vogelkonzert an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Juli 2012

Mama Hu hat jetzt das Parteibüro in Saarlouis geentert ?

Guépiers d'europe Ichkeul (European Bee-eater) Merops apiaster.jpg

Da hatte uns doch vor einigen Wochen ein Spatz eine interessante Information zukommen lassen die folgendermaßen lautete: „MdB Thomas Lutze ist aufgefordert worden Frau Honecker t’schuldigung Frau Huonker einen Arbeitsplatz im Parteibüro anzubieten. Gestern nun meldete sich der Spatz bei einen von unseren bunten Vögelchen und verkündete den höchst wahrscheinlichen Vollzug der Anordnung. Bei einem Anruf im Parteibüro von Saarlouis meldete sich prompt besagte Person unter der üblichen Kennung.

Wir erinnern uns? Frau Huonker war vor den Neuwahlen im Saarland als MdL gleichzeitig die Pressesprecherin der Fraktion Die LINKE im saarländischen Landtag. Interessant wäre nun zu erfahren ob sie denn zu viel oder zu wenig mit der Presse kommuniziert hat?

Ersetzt wurde sie nun durch die ehemalige Weltklasse Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch. Das Sonderbare an dieser neuen Pressesprecherin ist nun, dass diese überhaupt nicht spricht. Vielleicht nicht sprechen darf, oder noch einen imaginären Ball im Mund sitzen hat? Es hat sich folglich ausgeplappert, stattdessen wird die Politik der LINKEN nun schweigend verkauft?

Ja, wäre da nicht der Professor Bierbaum, eine politische Abrissbirne. Der Leuchtturm menschlicher Intelligenz in der Saar Partei. Gespannt lauschen wir nun den Worten dieses professionellen Inhabers eines saarländischen Leerstuhl, das Institut zur Ausbildung für parteiinterne Wadenbeißer. Vermutlich war es einer ehemaligen Vertreterin des „Weißen Sport“ nicht zuzumuten sich für parteiinterne Klüngeleien durch den Dreck ziehen zu lassen. Oder nimmt sie noch an weiterführenden Seminaren für politische Sprachkultur bei dem von Steuergeldern gestützten Leerkörper teil, dem Po-faller in der LINKEN?

Einige Personen der LINKEN Partei durften scheinbar aus Gründen der Pietät nicht an dieser Prominentenbalz auf der Saar teilnehmen. Sie waren wohl für die Öffentlichkeit nicht mehr vorzeigbar. So vermissten wir unter anderen auch Maus und Fliege von dem Standgericht der Landes Partei. Hier wurde vielleicht auf die Umwelt Rücksicht genommen. Nicht jeder kann eine Flussfahrt vertragen und bei einer überraschenden Magenentleerung wäre die Gefahr für ein absterben der Fische in der Saar wohl zu groß gewesen. Hatten diese Beiden doch in den letzten Jahren zu viel Schmutz zum Schutz ihrer Partei in sich aufgenommen. Auch wäre die dezente Musik an Bord des Flussdampfer nicht die richtige Unterhaltung für den alt tradizionellen Flieg gewesen. Bevorzugt er doch den ehemaligen Nationalwalzer aus DDR Zeiten.

So werden wir aufmerksam darauf achten wer in nächster Zeit was und wo etwas zu sagen hat oder sagen darf. Ist im Saarland die erste Spaltung innerhalb der westdeutschen LINKEN zu erwarten? Viele von denen welche etwas zu sagen gehabt hätten waren bei diesen Ausflug nicht dabei und wurden von Gesprächen mit Gysi ausgeschlossen. Bleiben wir geduldig wir haben viel Zeit

[youtube ypUUnh1R5D0]

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Grafikquelle   : Dies ist ein Bild aus dem Biosphärenreservat: Ichkeul National Park

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Neues aus Riegelsberg

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Juni 2012

Zwei neue Mitglieder im Riegelsberger Gemeinderat

Datei:THBH.jpg

Jetzt liess man ihr doch noch die letzten Gröschelchen in der Tasche, und sie wurde nach einigen Irrungen und Wirrungen doch noch zur Fraktionssprecherin der Linken im Gemeinderat Riegelsberg gekürt. Ja – wir reden von Birgit Huonker, ein Opfer der Platzwechsel innerhalb der Landtagsfraktion der LINKEN im Saarbrücker Landtag.

Aus dem Osten der Republik zusammen mit Lutze als „Muster ohne Wert“ in das Saarland versandt, so wird es hinter vorgehaltener Hand verbreitet, versucht man nun, diese Anleihen auf irgendeine Art wieder loszuwerden? Gleich drei weiteren Personen aus den Osten, welche mehr oder weniger freiwillig die Partei bereits wieder verließen? Vielleicht aus Sorge das der gemäßigten Strömung des Ostens allzu viele Interna mitgeteilt werden könnten?

Oder liegen hier irgendwelche Verfehlungen vor, welche der Öffentlichkeit vorenthalten werden? Ein fliegender Wechsel aus der Position der Fraktions-Pressesprecherin zu der Ping-Pong spielenden Claudia Kohde-Kilsch, von der bis dato noch kein Laut aufgrund ihrer neuen Aufgabe zu hören war. Vielleicht aber wurde auch diese Position umgeschrieben? Von der Sprecherin zur Presseschweigerin? Oder ist die Führungsleine nur etwas straffer gezogen worden?

Es geschehen schon seltsame Dinge innerhalb des saarländischen Landesverbandes der Linken und bei dem Chef in der Saarbrücker Zentrale wird mit Sicherheit ein manches mal der Oberlippenbart wie ein Propeller zu kreisen beginnen. Musste doch vermutlich einiges  an Vorarbeiten in Riegelsberg geleistet werden um das Parteiboot in ein gewollte Strömung zu bringen.

Die Aufgabe ihrer Ämter durch Gerhard Heckmann und Andrea Kaube aus, wie man in der Politik immer so schön sagt, „privaten Gründen“, wird gewiss einiges an Tricks gekostet haben. Waren doch beide Mandatsträger, wie man so schön sagt, gern gesehen bei der Basis. Die Nachrücker Leif Johann und auch Patricia Dillinger werden es sicher nicht leicht haben, in deren Fußstapfen zu treten.

So schreibt die Saarbrücker-Zeitung heute wie folgt:

Neue Fraktionssprecherin der Linken ist jetzt Birgit Huonker. Johann und Dillinger sind gleichberechtigte stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Bürgermeister Klaus Häusle verpflichtete die beiden neuen Ratsmitglieder in der Gemeinderatssitzung am Montag.

Ja Birgit Huonker, von der Gold- zur Pech – Marie, ein tiefer Sturz welcher aber als das Ergebnis einer gewissen Vetternwirtschaft gewertet werden dürfte. Im Gegensatz zu Schumacher welchen man jetzt die nötige Zeit gegeben hat das politische ABC zu erlernen. Wer wird nun der nächste Aussteiger in der Runde sein? Genannt werden mehrere Namen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   Grafikquelle   :   Tatjana Heffinger mit Birgit Huonker

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

Urheber Phelan1974 — Eigenes Werk

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Superstars von der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 1. September 2011

Die Linke Saar sucht ihren Superstar

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Da hatte Saarbrücken geglaubt für einen Tag in den Blickpunkt der Welt-, ach sagen wir der deutschen Öffentlichkeit gerückt zu sein und dann dieses. Wie die Saarbrücker-Zeitung zu berichten weiß, fand gestern am Mittwoch das erste Casting von DSDS, „Deutschland sucht den Superstar“ einer Fernsehsendung von RTL in einen LKW auf dem Saarbrücker Gustav-Regler-Platz statt.

Überraschend bestimmt für viele, das der eigentliche Superstar dieser Sendung, sicher zur großen Enttäuschung etlicher Sängerinnen und Sänger sowie den zahlreichen Neugierigen, nicht persönlich erschienen war. Dieter Bohlen sandte zwei dem Publikum unbekannte Juroren.

Der Beginn des Castings war auf 14:00 Uhr angesetzt Und DL hatte natürlich auch einen saarländischen Beobachter dort hin zur Berichterstattung gebeten, könnte es doch einmal wichtig sein zu Wissen wo und wie sich die entsprechenden Politiker ihren Wählern, vielleicht auch den Zukünftigen, bekannt machen. So glaubte unser Beobachter schon einige auf sehr jung getrimmte ZeitgenossenInnen dort ausgemacht zu haben. Und machen wir uns doch nichts vor, ist es doch für einige Hinterbänkler aus der Politik sehr wichtig, in einem Landesverband in dem nur Einer das sagen hat, auch einmal Gehör zu finden und sei es beim Singen.

So hat zum Beispiel der MdB Lutze etwas gesagt, ob dieses aber auch jemand gehört hat, ist bislang noch nicht bekannt. So lehnte er einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 16 %  ab, und schlug die Einführung einer Luxussteuer in Höhe von 25 % vor. Das Wort Luxussteuer, ein großes Wort, hört sich ein wenig nach ehemaliger DDR an, wo die Banane bekanntlich schon zu den Luxusgütern gehörte. Lutze forderte also das Bananen von nun an mit 25 % versteuert werden müssten.

Quelle: SR-Online

Beim vorsingen soll er sich aber besser angestellt haben, in einem outfit des Nordkoreanischen Führersohn  Kon Jong Un soll er eine alte Koreanische Volksweise vorgetragen haben. Unseren Beobachter fiel er auch mehr durch seine Bekleidung auf, da diese typische Landestracht hier nicht zum täglichen Erscheinungsbild gehört.

Auch Schnitzler und Georgi glaubte man dort erkannt zu haben. Sie wollten, so wurde es überbracht im Duett singen. Sie traten mit dem bekannten Kinderlied „Der Kuckuck und der Esel die hatten einmal Streit“ in Aktion.

[youtube cwQ6qo1PF0w]

Als Mitglied der Landtags-Opposition kritisiert die MdL Barbara Spaniol gestern das Fehlen von Vertragsunterlagen und forderte mehr parlamentarische Kontrolle für Berater- und Gutachteraufträge ein.
Quelle: Saarbrücker-Zeitung

Wobei wir fest davon überzeugt dass auch in diesem Fall das Eine nichts mit dem Anderen gemeinsam hat.
Quelle: Pfälzischer-Merkur

Total auf Jugendlich getrimmt soll sie sich an den Gefangenenchor aus Verdis Nabuco gewagt haben. Wie heißt es dort so schön schmalzig:

„Flieg, Gedanke, getragen von Sehnsucht,
lass‘ dich nieder in jenen Gefilden,
wo in Freiheit wir glücklich einst lebten,
wo die Heimat uns’rer Seele – ist.“

Ja natürlich bei solch einen Anlass durfte natürlich auch der große Mann, der demokratische Leuchtturm aus Saarlouis nicht fehlen. Wir haben zwar nicht herausbekommen wohin die Reise demnächst geht aber vielleicht begleitet er seinen Spannmann Biefeld. Sein Lied „Es geht eine Träne auf Reisen“ soll bei den Juroren allerdings nicht so gut angekommen sein. War wohl vielleicht eine Träne auf der Bühne zu viel.

Über die Aussichten des Einen oder des Anderen auf dem Weg zum großen Geld vielleicht eine Runde  weiter zu kommen, war leider nichts in Erfahrung zu bringen. Wir üben uns also in Geduld und hoffen bald Neues mitteilen zu können.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung

IE

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Grafikquelle  :     .  Logo von Deutschland sucht den Superstar

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Stasi Lutze tritt nach !

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Juni 2011

Böse Nachbarn gibt es überall

Neujahrsempfang Linke Saarbrücken.jpg

Nachdem die Bundesschiedskommission am Samstag den 04. 06. 2011 den Beschluss der Landesschiedskommission des LINKEN Landesverband Saarland kippte und sich pro Gilbert Kallenborn entschied, startete der Bundestagsabgeordnete Lutze mit dem in der Politik üblichen Nachtreten.

Hierzu meldete SR-online wie folgt:

„Das Wallerfanger Linken-Mitglied Kallenborn kann doch in der Partei bleiben. Wie der Bundestagsabgeordnete Lutze dem SAARTEXT bestätigte, hat das die Bundesschiedskommission entschieden.

Sie habe mit 5:2 Stimmen für einen Verbleib gestimmt und damit einen Beschluss der Landesschiedskommission revidiert. Diese hatte ihn wegen parteischädigenden Verhaltens ausgeschlossen.

Die Kommission habe Kallenborn eine „letzte Chance“ geben wollen. Lutze kritisierte dies. Kallenborn sprach dagegen von einem „Sieg über die parteiinterne Diktatur“.

Das dieses ausgerechnet durch das MdB und den gleichzeitigen Saar-Geschäftsführer Thomas Lutze geschieht, kommt nicht von ungefähr. Bringt doch dieser, als ehemaliges SED-Stasi Anhängsel die geforderte Härte und Kälte in die LINKE ein, um hier die Eigenständigkeit des Denkens zu unterbinden. Gelernt ist nun einmal gelernt. Es gibt diese Politiker-Verschnitte auch in anderen Landesverbänden West. Einstmals „verdiente“ SED Partei Nachläufer, im Osten den Menschen nicht mehr zu verkaufen, sollen nun aus der Kasse des ehemaligen Klassenfeindes ein einträgliches Gnadenbrot bekommen. Ein Gnadenbrot ist immer noch besser als einer ehrlichen Arbeit nachzugehen. Auch in NRW sitzt eine solche Type, und ist in Insiderkreisen als „Bautzen-Bengel“ bekannt.

Als einzigen Nachweis seiner politischen Fähigkeit wurde Lutze durch eine Reise nach Nordkorea, einem Land seiner ehemaligen Bruderschaft, bekannt. „Er wolle dort die Möglichkeiten eines zukünftigen Tourismus ausloten“, lautete damals die kernige Aussage.  Wir berichteten am 30. 11. 2010 in dem Bericht: „Die Abgeordneten Reise“ auf DL ausführlich darüber.

In der heutigen Ausgabe der Regional – BILD meldet sich auch ein von seiner eigenen Unfähigkeit genervter  LINKEN Landeschef Rolf Linsler zu Wort, welcher mit Merkel die Ratlosigkeit teilt, in den er mitteilt: “Ich weiß nicht was wir sonst noch tun können; Herr Kallenborn  – „nicht Genosse Kallenborn“ – überzieht uns mit Verfahren, und wir schaffen es nicht, uns von ihm zu trennen.“ DL empfiehlt Versagern in solchen Situationen immer den Rücktritt!  Zum Wohle der Partei!

Wenn er sich weiter ärgert „Kallenborn bekommt immer wieder in Berlin recht und glaubt, dass man in Berlin dem Landesverband Saar die Erfolge neidet“ macht er sich mit solch geistigen Ergüssen zum Kasper. Da wir, die Macher von DL altersmäßig, aber nur da, sehr gut zu Linsler passen, dürfen wir hier auch an einen eher oder später auftretenden Altersstarrsinn erinnern.

Lassen wir zum Schluss des Berichtes Gilbert persönlich zu Wort kommen. Er vertritt entgegen der BILD Meldung unter anderem folgendes: „Die linke Führung Saar reibt die Partei auf, die Partei zerfällt, aber die fett bezahlten Posten bleiben! Personalaustausch wird gutsherrenartig vermieden!

Der „Schwund“ von 1000 Mitglieder an der Saar kann nicht den „üblich Verdächtigen“ – Linslersprech – den üblichen Querulanten – angehangen werden. Diese Parteiführung ist weder fähig noch willens, eine echte Tiefenanalyse zu betreiben und endlich Personen auszutauschen, die nachweislich und in Serie die Satzung der Linkspartei gebrochen haben. Und diese  heißen Lafontaine, Linsler, Bierbaum, Lutze, Schumacher….plus Abnicker.

Auch  widerspreche ich der BILD: „Dass eine Grundrechte schützende Berliner BSchK Entscheide „aufreibt“, [ist nicht richtig]; sie reibt sie nicht auf, sondern stellt die Grundrechte wieder her. Sie demonstriert demokratische Stärke.

Das Foto in der BILD gefällt mir gut. Big Kallenborn. Darunter Klein-Oskar, Klein-Linsler und noch kleiner Bierbaum beim Bruch der Bundessatzung am 14.11.2010 in Neunkirchen.

Ich will endlich in die Beschwerde-Rente gehen und ein ganz normaler Genosse sein, wie andere auch.

Aber dem Rolf Linsler, welcher hier erklärt, er werde „.. gegen den Bescheid Beschwerde einlegen…“ Diesen gibt es rechtlich explizit nur noch de facto wie de jure bei Anrufung eines staatlichen Gerichtes!

Ich verspreche ihm das Gefecht seines Lebens. Dann tritt er ab, nicht nur als widerlegter Brecher der Bundessatzung, sondern obendrein Missachter der Bundesschiedskommission. Werter Herr. Linsler. „Genosse“ kennt der nicht, bei Kritikern, die werden „Herren“ – meine Antwort: Wenn du das versuchst, du plus die anderen Großkopferten, Obertanen, ist der Antrag bei der Bundesgeschäftsstelle auf Auflösung des Landesverbandes die Linke Saar wegen permanenter Missachtung der Bundesschiedskommission fällig!“

IE

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Grafikquelle  :

Thomas Lutze auf einer Neujahrsempfangsansprache in Saarbrücken

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Hymne an die LINKE Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 15. März 2011

Hymne an die Linke Saar

Datei:Saarschleife pano 02 (MK).jpg

Des Rechten Glaubens überdrüssig,
entstand die Linke, war doch schlüssig.
Es kam zusammen Ost und West,
und jeder dacht‘ das wächst und wächst.

Es rief der Gregor aus dem Osten,
hei Oskar komm, wir wollen motzen.
Setz deine Segel in den Wind,
erreichst Berlin schnell, ganz bestimmt.

Hier bläst die ganz spezielle Luft,
der Wowi guckt schon ganz verdutzt.
Mein alter Chef tief aus dem Westen?
Der will hier wohl die Luft verpesten.

So spielt man jetzt ganz unverdrossen,
ein Spiel, gleich Schach, nur mit Genossen.
Man schiebt berechnend Turm wie Dame,
schielt auf Mandat und Geldeinnahme.

So kommt ins Saarland eins, zwei, drei,
Familie Lutze schnell herbei.
Reich dekoriert, im alten Lande,
von Stasi und mit Blech am Bande?

Flugs in den Bundestag geschoben
zieht man ihn auf den Weg, nach oben.
Der Huonker fehlt wie wir es lesen,
so ein paar Jährchen aus dem Leben.

Das aber ist nicht weiter schlimm
Der Oskar biegt das spielend hin.
Aus der Gewerkschaft`s großer Flasche
zog man den Korken raus, au Backe.

Kommt raus als Geist uns Rolf der Linsler,
sieht als  Minister sich, der Blinzler.
Verschlief die Zeit für dreißig Jahr,
wo er als Sozi tätig war.

Halt, stopp, da kommt noch einer angelaufen,
ist der Professor auch zu kaufen?
kann der vielleicht wie Guttenzwerg
der welcher kam vom Adelsberg?

Zum Dippel-Sozi promoviert
Bierbaum Genossen gern düpiert.
Schwingt dort als Saubermann den Besen,
geschickt vom Arbeitsamt zum Fegen?

Vergesst mir nicht die beiden Tanten
Yvonne Ploetz, die liebt das tanzen,
und Sandy Stachel diese Wilde
lässt sich noch schnell in Jura bilden.

Die ziehen ein ins Ghibellina Haus
dort wo die Bürschchen warten drauf.
Füllt man sich Kopf und schwingt die Beine
als Dank zieht man die Nazi Leine.

Und dieser Fieg der Kommissionär,
wo kommen all die Luschen her?
Hat sich als Schiedsmann eingeschlichen
und spielt dann dort mit Hammer und mit Sichel.

Derweil sitzt Oskar  auf den Hügel,
entglitten sind ihm schon die Zügel.
Ein Heer von Gauklern und Statisten,
der Stall ist schwerlich auszumisten.

Ingo Engbert 2011

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Grafikquelle  :  Ich, der Urheber dieses Werkes, veröffentliche es unter der folgenden Lizenz:

w:de:Creative Commons
Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen
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Beschreibung
Deutsch: Blick über die Saarschleife vom Ausssichtspunkt Cloef
Datum
Quelle Eigenes Werk
Urheber Mathias Krumbholz

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