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RENTENANGST

Links schließt der Kreis

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Mai 2011

Der Linke LV zeigt seinen Schwachsinn

Bedingt durch die antisemitischen Ausbrüche auf der Homepage der Duisburger Linken schließt sich die Reihe einmal mehr zu einem Kreis und Rechte wie Linke reichen sich die Hände. Dass es sich hierbei nicht um einen Zufall handelt, sondern eine Tradition fortgeführt wird, belegen die folgenden Hinweise:

So konnten wir bereits am 25. 02. 2009 in der TAZ unter dem Titel: „Linker auf israelfeindlichen Abwegen“ vom Antisemitismusverdacht gegen Hermann Dierkes lesen. Unter anderen lässt die Linke in diesem Artikel folgendes Verlautbaren:  „Trotz aller Kritik hält die Linkspartei in NRW weiter an Dierkes fest. „Hermann Dierkes ist kein Antisemit, ein solcher Vorwurf ist völliger Unsinn„, sagte Landeschef Wolfgang Zimmermann der taz. Inhaltlich geht Zimmermann allerdings deutlich auf Distanz zu seinem Parteifreund.“

Rund ein Jahr später, im März 2010, distanzierten sich dann Gregor Gysi und Petra Pau laut einem Artikel in der FR von Hermann Dierkes und stellten eindeutig fest, dass das Leugnen des Holocaust und des Existenzrecht Israels nicht in Frage gestellt werden dürfe. Hermann Dierkes spricht nicht für die LINKE. Dierkes bezeichnete das Existenzrecht Israels im November 2009 auf der Veranstaltung „Marx ist muss“ in Berlin als „läppisch“. Den Holocaust verglich er mit dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion, der 21 Millionen Menschen das Leben gekostet habe.

Die Zeitung das „Neue Deutschland“, selbst ernannte Haus- und Hof- Postille der Linken,  offenbart in seinem Artikel allerdings Einzelheiten, welche einfach unglaublich und auch sehr leicht zu widerlegen sind. Ich zitiere hier: „Das Flugblatt, das offen antisemitisch-verschwörungsparanoid ist, wurde offenbar am Abend des 31. Januar auf die Webseite der Duisburger LINKEN hochgeladen. Und das ohne Wissen der dortigen Aktivisten, die sich entsetzt zeigten, dass solche Inhalte auf ihrer Webseite veröffentlicht wurden. Aufgefallen sei das Flugblatt deshalb nicht, weil es auf einer Unterseite der Duisburger Linksjugend [solid] verlinkt war.“ Ein wenig später heißt es: „Ausgesprochen lax hatte die Duisburger LINKE den Zugang zu ihrer Webseite gehandhabt – und dabei selbst banalste Sicherheitsstandards verletzt. Wie das ND erfuhr, durften über 20 Personen gleichsam offiziell Dateien hochladen oder Inhalte ändern.

Unglaublich deshalb da dieses Flugblatt runde zwei Monate für jedermann erreichbar war, was nichts anderes aussagt, als dass es sich um eine tote Seite handeln muss oder einfach von den Lesern ignoriert wurde! Auch kann die Aussage, 20 Personen besassen die entsprechenden Zugriffsrechte, ganz einfach nicht der Wahrheit entsprechen, da die Seiten der Linken in ihrer Gestaltung sehr schwierig zu handhaben sind, was ganz einfach an dem System liegt, welches von dem Vertreiber bewusst so angelegt wurde und vertrieben wird. Alleine in NRW sind von 52 Kreisverbänden sehr viele Seiten nicht auf dem neuesten Stand oder gar nicht erreichbar, da zu der Bedienung kein entsprechendes Personal zur Verfügung steht. Bei einigen KVen wird darum von außerhalb entsprechende Hilfe angeboten. Es mutet schon sehr seltsam an, wenn ausgerechnet in Duisburg 20 Personen über das entsprechende Rüstzeug verfügen, diese Seiten  richtig zu bearbeiten!? Auch ist man von Seiten der Partei immer sehr sorgsam darauf bedacht, dass keine Partei kritischen Einträge die Leserschaft beeinflusst.  Und so ein Eintrag soll dann von den Verantwortlichen acht Wochen nicht bemerkt worden sein – einfach lächerlich.  Auch  ändert dieses alles nichts an der Tatsache, dass im Impressum die verantwortliche Person namentlich benannt werden muss.

IE

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Grafikquelle  : Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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