DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Das Karl-Liebknecht-Haus

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2012

Aus der stumpfen Ecke schauen entsprechende Blicke

Mit der bewegten Vergangenheit und einer eventuellen Zukunft des Karl-Liebknecht-Haus befasst sich der heutige Bericht. Das mit der Geschichte des Hauses auch die der Partei DIE LINKE eng verknüpft ist, dürfte niemanden überraschen.

Vergleichen wir nun diese bauliche Subtanz des Hauses mit den Zentralen der anderen Parteien fällt sofort das Alter und die Gediegenheit dieses Gebäudes ins Auge. Dabei schieben Linke das konservative Handeln und Auftreten an und für sich gerne den Anderen Parteien zu. Lässt aber diese  Außendarstellung nicht auch einen tiefen Blick in das Herz dieser Partei zu?

Bei genauerer Betrachtung gibt es in diesem Land keine vergleichbare Partei welche den Konservatismus besser darstellt als gerade die LINKE. Befasse ich mich mit der Partei, stoße ich nicht nur auf Namen wie Karl Marx, Rosa Luxemburg, Ernst Thälmann sondern komme Automatisch auch mit Personen wie Lenin, Stalin oder Walter Ulbricht in Kontakt. Alles Personen welche mir mit Sicherheit mehr zuflüstern, wenn ich sie denn an ihren Begräbnisstädten und nicht im Karl-Liebknecht-Haus besuchen würde.

Was nicht bedeuten soll das der Schreiber dieser Zeilen etwas gegen Friedhöfe hat. Im Gegenteil es gibt auf der ganzen Erde kaum Plätze aus welchen sich besser und treffender die Vergangenheit eines Landes herauslesen lässt. Auf einen Friedhof gehe ich allerdings nicht um mich dort über die Zukunft zu unterhalten und die Frage wie denn wohl das Auftreten der Ermordeten oder Verstorbenen in heutiger Zeit wäre, ist müßig.

Ist es nicht Auffällig das ins besondere die Politik einheitlich darin bemüht ist ihre Leichen von Zeit zu Zeit, und das in schöner Regelmäßigkeit, aus den Keller zu holen um sie so wieder und wieder in Erinnerung zu bringen. Ist das nicht mehr ein Hinweis darauf wie man später einmal selber behandelt werden möchte? Oder ist es das Gespür selber bei weiten nicht über die Ausstrahlung der verehrten Verstorbenen zu besitzen? So eine Art Minderwertigkeitskomplex?

Dabei behandeln manche ihre aus den Ämtern lange Ausgeschiedenen so, als weilten sie bereits nicht mehr unter uns. Dabei bescheinigt doch eigentlich der Volksglaube den ruhigen Toten, zu Lebzeiten die besseren Menschen gewesen zu sein.

Die stumpfe Ecke

Bernd Riexinger hatte die Morgenmaschine nach Berlin genommen. Die Stadt lag noch im Dunst, nicht wärmer als 18 Grad sollte es an diesem 4. Juni werden. Riexinger hatte am zurückliegenden Wochenende den Job gewechselt. Beim Parteitag der Linken in Göttingen war er überraschend zum Parteivorsitzenden gewählt worden. Statt also wie bisher in sein Stuttgarter Ver.di-Büro zu fahren, war Riexinger an diesem Montagmorgen nach Berlin-Mitte aufgebrochen.

Kleine Alexanderstraße 28, Karl-Liebknecht-Haus. Am Wachschutz vorbei stieg er hinauf in die vierte Etage, geradeaus ins Sekretariat, erste Tür rechts: Riexingers neues Büro. Ob Karrieresprung oder Schleudersitz, das würde sich ab jetzt zeigen.

Klaus Ernst, Riexingers Vorgänger im Amt, kam herein und erklärt ihm das Nötigste. „Ich bekam eine Stunde Unterweisung, das war praktisch meine Einarbeitung“, erinnert er sich. Als baden-württembergischer Landesvorsitzender war er schon ein paar Mal im „KL-Haus“, wie man die Parteizentrale intern nennt; aber über die Sitzungsräume im Erdgeschoss war er nie hinausgekommen.

Im Haus herrschte morgendlicher Betrieb, die Mitarbeiter wussten: Heute kommt der Neue, die Katja bringt er auch mit. Dass Riexinger – gemeinsam mit der Ostlerin Katja Kipping – plötzlich Vorsitzender war, lag daran, dass der Westflügel der Partei in letzter Minute einen der Ihren gegen den ostdeutschen Realo Dietmar Bartsch in Stellung gebracht hatte. Ein Übergangsvorsitzender, meinten manche, ein Statthalter von Oskars Gnaden, andere.

Der so Geschmähte selbst sagt dazu, er habe nie das Bedürfnis verspürt, „hier reinzukommen“. Im Gegenteil, Kipping und er hätten „in einer besonders kritischen Situation Verantwortung für die Partei übernommen. Und die müssen und wollen wir jetzt tragen.“

Geschichten über die Linkspartei sind nicht zu begreifen, ohne die Bühne zu kennen, auf der sie sich abspielen: das Karl-Liebknecht-Haus. Es steht genau hundert Jahre in der Mitte Berlins und ist aufs Engste verbunden mit der Historie der deutschen Linken, mit ihren Sternstunden und Brüchen, den Sensationen und Krisen. Jede Menge Krisen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia

Quelle Eigenes Werk
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Hammer und Sichel,

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Januar 2011

…als Befreiung für den Michel ?

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von Dieter Carstensen

Wer “Kommunisten” heute noch ernst nimmt, muss einen an der Klatsche haben!

Dann kann man genau so gut Nazis knutschen!

Abermillionen Tote unter den Massenmördern Lenin, Trotzki, Stalin, Mao, Pol Pot!

Die Geschichte lässt sich nicht fälschen, sie ist eindeutig.

Für mich ist Kommunismus immer verbunden mit der “Diktatur des Proletariats”, der Begriff wurde von Marx und Engels erfunden, sie wussten ja nicht, was sie taten, beide Söhne aus großbürgerlichen Verhältnissen stammend, Schreibtischtäter, die nie in ihrem Leben auch nur einen Tag z.B. am Hocheisenofen eines Stahlwerkes gestanden haben, von den Arbeitern einfach nichts wussten.

Aber sie gaben vor, für die Arbeiter zu sein, diese “Kommunisten” aus reichen Verhältnissen stammend, übrigens ist meine Heimatstadt Waldbröl nur ca. 20 km von “Engels”kirchen entfernt, wo die Unternehmerfamilie Engels herstammt und wo deren unternehmerische Leistungen bis heute gewürdigt werden.

Mit “Kommunisten” kann ich nichts anfangen!

Der frühere Freund meiner Mutter, Helmut Mache, war Erich Mielkes Cousin, hatte im Widerstand gegen die Nazis gekämpft.

Hat ihn in Stalingrad im Strafbatallion der Nazis ein Bein gekostet.

Als er sah, wie sein Cousin und Ulbricht die Diktatur in der DDR errichteten und schließlich noch die Mauer bauten, hat er mit seinem Cousin jeden Kontakt abgebrochen.

Mein Adoptivvater Helmut Mache und Erich Mielke kamen beide aus Breslau.

Helmut war überzeugter linker demokratischer Sozialist, sein Cousin Erich der Stasi Erfinder und Leiter.

KOMMUNISMUS?

Wer Marx und Engels richtig gelesen hat, müsste wissen, dass beide geschrieben haben: “Der Sozialismus ist Vorstufe des Kommunismus” für Unkundige siehe hier:

Wenn sich heute einer “Kommunist” nennt, ist er mein Gegner, genauso wie ein Faschist, weil beide spinnerten Ideologien haben der Menschheit nur Millionen von Ermordeten gebracht, sonst nichts!

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Meine – DIE LINKE NRW ?

Erstellt von DL-Redaktion am 5. November 2010

Kritiker der Linken  NRW

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bekanntlich gehöre ich zu den Kritikern der Die Linke NRW. In einem demokratischen Land darf man ja wohl noch kritisch sein.

Mir geht es nicht darum, Die Linke per se schlecht zu machen, oder anzugreifen, schließlich bin ich pünktlich zahlendes Mitglied dieser Partei, was man im Westen der BRD nach Schätzungen der Bundeslinken und ihrer Kassenprüfungskommissonen wohl von vielen „Linken“ nicht behaupten kann.

Ich wehre mich aber gegen Auswüchse in dieser Partei, die für mich nur noch wenig mit linken, demokratischen Ansprüchen zu tun haben.

Ich darf ja wohl, als linker, demokratischer Sozialist  noch öffentlich sagen, dass ich Antifaschist und Gegner derjenigen Kommunisten bin, die nichts hinzugelernt haben, aus den Diktaturen der UDDSR, Chinas, Nordkoreas, der DDR usw.

Heißt es, dass ich deswegen „Antikommunist“ bin? Wer Marx und Engels wirklich gelesen hat, müsste wissen, das der Sozialismus die „Vorstufe“ des Kommunismus sein soll, nach Theorie dieser beiden, selber aus großbürgerlichen Verhältnissen stammenden Denker, die für ihre Zeit, interessante Thesen entwickelt hatten.

Der real existierende Sozialismus und Kommunismus mit seinen Verbrechern gegen die Menschlichkeit, wie Lenin, Trotzki, Stalin, Mao, Pol Pot usw. ist ja nun kläglich gescheitert.

Ich stelle mir die Frage:

Was macht es für die nachweislich Millionen ermordeten Menschen für einen Unterschied aus, ob sie in Hitlers KZ’s oder Stalins Folterkellern viehisch zu Tode gebracht wurden?

Dann wird mir von manchen selbsternannten „Linken“ vorgeworfen, ich sei ein „rechter Antikommunist“.

Der einzige Unterschied zwischen den Nazis und Kommunisten, den ich heute sehen kann, ist der, dass die einen kackbraune Hosen und die anderen blutrote Hemden trugen.

Millionen andere Menschen ermordet, haben beide Seiten dieser  Möchtegernweltverbesserer.

Und warum sollte ich Mörder nicht mit Mördern vergleichen?

Ich habe noch niemals dazu  öffentlich etwas geschrieben, was meine eigene Lebensgeschichte angeht, aber heute kommt mir die Galle hoch, über die selbsternannten Möchtegernlinken und darum schreibe ich mal von mir:

Der langjährige Partner meiner alleinerziehenden Mutter, Rut Carstensen, Waldbröl, war Helmut Mache, bis zu seinem Tod 1983 in Bonn lebend, er war Masseur im Kreiskrankenhaus Waldbröl und meine Mutter dort Diätassistentin, so haben sich die beiden kennengelernt.

Durch ihn wurde ich Pazifist, ihm hatte man in Stalingrad ein Bein weggeschossen, er ist mit einem der letzten Flugzeuge ausgeflogen worden.

Wir waren zusammen auf den großen Friedensdemos in Bonn auf dem Unigelände, es war heiss, war ja Sommer, aber Helmut sagte zu mir, obwohl ich sah, dass er wegen seiner Prothese beim Laufen grosse Schmerzen hatte:

„Macht nichts Dieter, ich habe auch Stalingrad überlebt, aber verspreche mir eines, lasse Dich niemals verbiegen, durch niemand, dafür haben wir unser Leben gegeben und jetzt gib mir bitte meinen Krückstock, ich halte auch das durch.“

Und Helmut Mache, mein väterlicher Freund, war Cousin von Erich Mielke, aber im Gegensatz zu diesem bis zu seinem Lebensende überzeugter Sozialdemokrat, Gewerkschafter und Linker, Kriegsgegner und Antifaschist wie ich.

(Es gibt Fotos von Erich und Helmut, die ich besitze und auf denen die familiäre Zusammengehörigkeit nicht zu bestreiten ist, über Quellennachweise sowieso nicht)

Ich habe es von Helmut lernen dürfen, mich gegen Unrecht zu wehren und mich niemals zu verbiegen.

Helmut hat mir oft gesagt: „Was mein Cousin Erich da in der DDR macht, dafür will ich nicht gegen die Nazis angegangen sein“ sein rechtes Bein hatte er in Stalingrad verloren, weil er Flugblätter des Widerstandes verteilt hatte.

Er kam durch ein „sogenanntes“ Militärgericht in ein Strafbatallion zum Minenräumen, die Gestapo kam ihm trotz schlimmster Folterungen nicht auf die Schliche, er hat niemanden verraten.

Er hat mir viel von seinem Cousin Erich Mielke berichtet, wie ihre Mütter damals als Kinder Meerschweinchen für die Küchenabfälle in Breslau gehalten haben, wo beide herstammten.

Helmut hatte nie wieder, nach dem Mauerbau, Kontakt mit seinem Cousin Erich.

Und mir will irgendjemand was über Linke, Widerstand und Kriegsgegnerschaft erklären?

Helmut war mein väterlicher Freund, als Partner meiner Mutter, er war nicht mein leiblicher Vater, das war Dr.Dr.phil Adolf Klostermann aus Boppard am Rhein, der meine Mutter sitzen lassen hat, aber Helmut nahm mich an, wie seinen eigenen Sohn, die Adoptionsurkunde habe ich noch.

Fast alles was ich heute bin, verdanke ich Helmut Mache aus Bonn, ich habe ihn geliebt wie meinen eigenen Vater, den ich ja nie kennengelernt habe.

Helmut war immer für einen demokratischen Sozialismus, Gegner der Nazis und Kommunisten, wie ich es auch heute noch durch ihn bin.

Am Ende seines Lebens, kurz vor seinem Tod, sagte er zu mir: „Dieter, wenn mein komischer Cousin und seine Kommunisten Atomraketen brauchen, um für eine bessere Welt zu sorgen, wofür habe ich dann in Stalingrad mein Bein als Widerstandskämpfer gegen die Nazis verloren?“

Ich habe 54 Jahre gebraucht, um diese wahre Geschichte meines Lebens endlich einmal aufschreiben zu können, ich bitte darum, sie nicht zu missbrauchen, jedes Wort davon ist wahr und nachprüfbar, aber deswegen gehe ich so massiv gegen „Scheinlinke“ an, besonders in NRW, weil ich den Wunsch habe, dass sich die Barbarei weder durch Nazis oder Kommunisten noch einmal die Herrschaft an sich reissen kann.

Das bin ich Helmut schuldig, er soll nicht umsonst gegen die braunen und roten Barbaren gekämpft haben!

Und ich mag es alleine von meiner Lebensgeschichte her überhaupt nicht, wenn mich „Scheinlinke“ aus NRW oder anderswo unter der Gürtellinie anzugreifen versuchen, da bin ich dem Andenken meines väterlichen Freundes Helmut verpflichtet und werde bestimmt nicht „klein“ beigeben.

Ich hoffe auf eine bessere Welt, aber alleine kann ich sie nicht „herbeizaubern“ dafür brauche ich viele linke, demokratische Sozialistinnen und Sozialisten als Verbündete.

Danke für das Lesen dieser Zeilen, über jede sachliche Rückmeldung würde ich mich freuen.

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Grafikquelle :  Achtung: Dieses Bild ist nicht gemeinfrei. Es ist zwar frei benutzbar aber gesetzlich geschützt. Note: this image is not in the Public Domain. It is free to use but protected by law. Bitte benutzen sie nach Möglichkeit als Bildbeschreibung: Blömke/Kosinsky/Tschöpe in unmittelbarer Nähe beim Bild oder an einer Stelle in ihrer Publikation, wo dies üblich ist. Dabei muß der Zusammenhang zwischen Bild und Urhebernennung gewahrt bleiben.

 

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Ist das die LINKE ?

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Juni 2010

Der Kommunisten-Kongress in Berlin

In  Berlin findet zur Zeit der Kommunismus-Kongress statt. Innerhalb eines interessanten Interview offenbart Slavoj Zizek dem Leser tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt. Überraschend dabei, dieser Mann hat dort Humor wo viele seiner MitgenossenInnen sprachlos oder in ihren Doktrinen hängen bleiben. Siehe hierzu auch das Paradebeispiel: Linkspartei und die DDR.

Ein bemerkenswerter Satz aus diesem Interview: „Als Theoretiker hat man das Recht, über Dinge zu schreiben, die man nicht kennt.“ Warum Menschen aber Personen folgen welche über Dinge schreiben welche der Schreiber nicht kennt, ja, darüber sollte sich jeder seine eigenen Gedanken machen, nicht wahr Günter Blocks und Ingrid Remmers, das passt dann wieder auf Euch ! Ihr Zwei, ab in die Schweiz! Hegel lesen ! IE

„Ich bin trickreich wie ein Wiesel“

KOMMUNISMUS-KONGRESS IN BERLIN Slavoj Zizek ist dabei. Ein Gespräch über Witze und Disziplin, Lenin und das Leiden der Linken

Slavoj Zizek
1949 geboren. Philosoph und Psychoanalytiker, großer Popularisierer der Theorien Jacques Lacans. Zuletzt auf Deutsch erschienen: „Auf verlorenem Posten“ (Suhrkamp, 2009).
Neben Zizek diskutieren unter anderem Antonio Negri, Alain Badiou und Cécile Winter beim Volksbühnen-Kongress „Idee des Kommunismus“, der heute beginnt.

INTERVIEW DORIS AKRAP UND TANIA MARTINI

taz: Herr Zizek, wie holen Sie den Kommunismus aus der Abseitsfalle?

Slavoj Zizek: Die einzige Möglichkeit liegt darin, die Regeln der letzten 20 Jahre zu verändern. Der liberale Kapitalismus kann die ökonomischen und ökologischen Probleme nicht lösen, ohne sich selbst zu verleugnen. Der Kommunismus des 20. Jahrhunderts aber auch nicht.

Sie fordern, die Linke müsse Disziplin, Ordnung und Opfer bringen und potenzielle Straftäter überwachen. Das klingt nicht gerade nach neuen Regeln für den Kommunismus.

Die Linke ist zu oft Opfer liberaler Erpressung. Warum sollten Solidarität, Disziplin, Kampfbereitschaft und Opfer ausschließlich Werte der extremen Rechten sein? Das wahre Fiasko der heutigen Linken ist, dass sie keine Alternative anbieten kann. Ihr Credo lautet entweder Antikapitalismus oder Neokeynesianismus. In den letzten zwanzig Jahren war der Kapitalismus revolutionärer als die Linke. Der Inhalt der Linken ist nur noch, gegen den Staat zu sein.

Sie propagieren Kommunismus jenseits von Staat und Markt. Andererseits träumen Sie von der Wiederbelebung des jakobinischen Terrors und Lenins Ideen. Hängen Sie am Modell der Souveränität?

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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