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Lebenslügen rechts-links

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Dezember 2010

Linke Lebenslügen

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Die Versprechungen waren Lügen

Ein interessanter Vergleich, wobei die Einen von Lügen und die Anderen von Politischen Richtungen sprechen. Recht haben sie beide, oder auch nicht? Ist es nicht so wie mit den meisten Dingen im Leben, oder auch in der Küche. „Man nehme“: Das Gute von links und das Beste von rechts. Ausserhalb verblendender Ideologien ist das unter normal denkenden Menschen heute jederzeit möglich. So wie wie bei einer Heirat zwischen Evangelen und Katholen oder Muslemen, welche in einer offenen Gesellschaft jederzeit normal sind. Das ist das schöne im Leben. Kompromisse sind überall dort möglich wo es um die Sache geht und andere (eigene) Interessen nicht Vorrangig sind. IE

Die drei dogmatischen Mythen der deutschen Linken in Sachen Einwanderung und Integration.

VON NORBERT BOLZ

Nicht alle Probleme, die unser Land bewegen, sind heillos komplex. Manchmal würden schon ein wenig historische Bildung und gesunder Menschenverstand genügen, um sie zu lösen. Das zeigt sich vor allem in der Integrationsdebatte. Dass es hier keine Fortschritte gibt, liegt nicht an den Dummen und Ewig-Gestrigen, die man an den Stammtischen vermutet, sondern an den Linken. Das ist erstaunlich, denn Linke sind in der Regel intelligent und gebildet. Was ihr Denken blockiert, lässt sich aber sehr genau bestimmen. Es sind drei dogmatische Mythen, die wir hier kurz skizzieren wollen.

Erstens: der Mythos der Ausländerfeindlichkeit. Kranke Hirne unter Glatzen, Springerstiefel und Kampfhunde gibt es überall in der Welt. Aber diese Verrückten, für die wir in Deutschland aus historischen Gründen natürlich besonders sensibel sind, sollten doch nicht den Blick dafür trüben, dass wir in einem der ausländerfreundlichsten Länder leben. Das wahre Problem, das der Mythos von der Ausländerfeindlichkeit verschleiert, hat der türkische Ministerpräsident Erdogan im Februar auf eine prägnante Formel gebracht: „Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

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Rechte Lebenslügen

Die drei dogmatischen Mythen der deutschen Rechten über Einwanderung und Integration. VON DANIEL COHN-BENDIT

Erstens: Multi-Kulti war eine Antwort. Der Begriff umriss nie den Entwurf einer neuen Gesellschaft, sondern war die Antwort auf die Verweigerung der Konservativen und der Sozialdemokraten bis in die Neunzigerjahre, die Realität der Einwanderungsgesellschaft anzuerkennen. Der entscheidende Mann für die multikulturelle Gesellschaft war Ludwig Erhardt, CDU. Als Arbeits- und Wirtschaftsminister hat er in den Fünfzigern gegen CDU, SPD und Gewerkschaften die Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland durchgesetzt.

In den Sechzigerjahren war man froh, Türken anzuwerben – denen unterstellte man, anders als Italienern, keine politischen Unruhestifter zu sein. Nur: Mit den Türken, den Menschen aus Bosnien oder dem Maghreb wanderte auch der Islam nach Deutschland ein.

Wer sagt, Multi-Kulti sei gescheitert, redet Unsinn. Woran wir tragen, sind die Folgen einer Einwanderungspolitik, die nie eine sein sollte. Wenn man aber eine Einwanderungsgesellschaft wie die unsrige hat, muss man sich Gedanken machen: Wie funktionieren unsere Schulen, wie funktionieren überhaupt unsere sozialen Organisationen, wenn Deutschland ein Land mit Eingewanderten ist?

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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