DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Landesparteitag an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 17. November 2014

Am kommenden Samstag findet die erste Tagung des 4. Parteitages der Saar-Linken statt. Dazu eingeladen wurden 168 Delegierte auch allen sechs Kreisverbändes des Landesverbandes. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Berichte des Landesvorstandes, der Landtagsfraktion und des Bundestagsabgeordneten. Des Weiteren wurden mehrere Anträge zu politischen und organisatorischen Fragen gestellt. Außerdem wird turnusmäßig eine neue Landesschiedskommission gewählt. Der Parteitag tagt öffentlich.

Quelle: Die Linke Saar

Lesen wir dort Frohgemut
wie Linke ihre Arbeit tut ?
Da laden ein im off‘ nen Raum,
die Linke, ja man glaubt es kaum!

Stolz der Verweis auf Delegierte,
obwohl Saarbrücken explodierte.
Noch  gestern zählt man kreuz und quer,
und  zweifelt am Ergebnis sehr.

Nach gutem Brauch und alten Sitten,
sind linke Zahlen stets umstritten.
Der Anschein nährt meist den Verdacht
die Zahlen man sich passend macht.

Da wird gezählt auch wochenlang
bis niemand weiß, wo was verschwand.
Es zählen scheinbar wahre Meister,
bis das die Augen eingekleistert.

Wer möchte denn gern ein Ergebnis
ein für die Führung schwer Erlebnis.
Was sagen solche Zahlen aus?
Sie beschädigen das Oberhaus.

So wäre denkbar der Patron,
fürchtet um den goldnen Thron.
Und achtet immer mit bedacht,
dass niemand etwas besser macht.

Da hörten wir vor kurzer Zeit,
zu was man früher war bereit.
Drum zählen Dilettanten aus,
wer darf in ‚ s Delegierten Haus.

Wählen sie dann auch Kommissionäre ,
zu erweisen ihnen große Ehre,
Unterscheiden zwischen bös und Gut.
Auf das die Führung schlafen tut.

Jetzt seh’n wir laufen die Statisten,
sind sie nun die Parteipolizisten?
Galten bislang derart als Nuller,
missbraucht Partei sie nun als Schnuller.

Wer hat sich dort nicht schon getummelt,
ein Richter und viel Anwaltslümmel,
ne Stasi Schlampe in Berlin
verabreicht Gift statt Medizin.

Sie alle rannten schnell von dannen,
da sie die Worte wohl verstanden.
Was sind denn das für Menschentypen
die in der Freizeit Richten üben.

In der Gesellschaft Außenseiter,
versuchen sich als Wegbegleiter.
Erzählen junge Schnösel nun,
was die Erwachsenen müssen tun.

Nun  tagen sie auch öffentlich,
wir blicken gern zurücke, nich.
Im letzten Jahr oh welch ein Graus,
Pfiff man die Gäste gellend aus.

Vergessen nein, ganz sicher nicht,
wir kommen immer gern zurück.
Zu sehen ob die Kirchen Boten,
diesmal auch reißen ihre Zoten.

Auch wär‘ ich wieder ganz erpicht,
zu seh’n dem langen Grinser ins Gesicht.
Zu prüfen ob Patronatens Gnade,
auch hält zum Job nach Niederlage.

Ingo Engbert 2014

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Fotoquellen : Wikipedia

Wahlurne oben:

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Glocken : unten – Urheber JuergenG

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Absage des Linken Saar Tebbi

Erstellt von DL-Redaktion am 19. November 2013

Landesparteitag der Linken findet
ohne Lafontaine statt

Wir wollen rein, wir wollen rein!!!!!

Die Meldung aus der heutigen SZ hatten wir schon vorausgesehen und darüber spekuliert ohne die Glaskugel zu bemühen. So lesen wir denn heute was gestern verbreitet wurde: Oskar Lafontaine wird dem Landesparteitag der Linken am Samstag in Dillingen fernbleiben.  Sein Abschied als eine Führungsperson aus der Politik vollzieht sich schleichend.

Wobei der letzte Satz des heutigen Artikel seltsam klingt. „Laut Schramm wird über die Kandidaturen heute Abend entschieden“. Unsere Frage in diesen Zusammenhang, wer entscheidet denn darüber, heute Abend? Bewerbungen können in solch einer Versammlung auch noch in letzter Minute eingereicht werden. Ob sie dann von Erfolg gekrönt sind, darüber entscheiden alleine die Wahlberechtigten.

So ist es schon verblüffend wie wenig aus den negativen Erfahrungen der Vergangenheit gelernt wurde, wenn es noch nicht einmal zu einer korrekten Formulierung reicht. Jetzt zieht sich der saarländische „Franz-Peter Tebartz-van Elst“ aus der Verantwortung zurück, die Basis erhoffte sich eine neue Gangart und stellt nun fest dass die zuvor Gesalbten im gleichen Trott weitermachen. Na, aber die Webseite wurde zumindest verändert.

Da hat sich ja einiges angekündigt für den kommenden Samstag und wir fragen uns schon, wer denn dieses mal die hoffentlich roten, oder FDP mäßig gelben Kuverts verteilen wird. Braun sieht doch ziemlich hinterhältig aus, sollte schon zu den Fahnen passen. Viele, viele Besucher haben sich angekündigt welche sich das demokratische Übungsstück ansehen wollen. Lassen wir uns überraschen wer zum Schluss als Sieger Hoheitsvoll nach beiden Seiten nickend, den Saal verlassen wird.

Landesparteitag der Linken findet
ohne Lafontaine statt

„Die Verantwortung müssen jetzt andere tragen“, begründete er seine Abwesenheit. Auf dem Parteitag soll der neue Landesvorsitzende gewählt werden. Auf die Frage, wer kandidieren werde, entgegnete Lafontaine, das müsse man den Landesvorstand fragen. Er wolle nicht auf ewig für Entscheidungen, an denen er nicht beteiligt sei, verantwortlich gemacht werden. Lafontaine war nach der Bundestagswahl von Partei-Mitgliedern vorgeworfen worden, er habe aus Verärgerung über die Wahl von Thomas Lutze zum Spitzenkandidaten keinen Wahlkampf gemacht. Bereits bei einer Aussprache Mitte November zwischen Parteispitze und Basis war Lafontaine nicht anwesend.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Patrick Therre

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LINKE, pissende Maurer

Erstellt von DL-Redaktion am 16. November 2012

Lafontaine gleicht einen Maurer welcher seine von ihm selbst erstellte Arbeit anpisst

Zu aller erst einmal geht mein Dank an den Kommentator, welcher mich mit seinen Link auf den Artikel aufmerksam machte. Ein guter Artikel und mir juckt es den Fingern mich damit zu befassen.

Wichtig an diesen Artikel ist nicht das normale Getöse und Gedröhne eines Landesparteitages. Nur allzu selten wird sich dort mit Themen welche das Land angehen befasst. Meistens und speziell befassen sich die Redner mit übergeordneten, den Bund zuständigen Themen besonders in Fällen, wo der Redner auf die Bundespolitik keinen direkten Einfluss hat. Politiker brauchen hier für das Gerede später keine Rechenschaft abgeben.

Viel interessanter hier ist die erneute Stellungnahme zu den Parteiaustritten. Und hier hätte ich Lafontaine einen besseren Überblick zugetraut. Bei seiner ach so großen Erfahrung zeigt er hier Nerven, denn er reagiert vollkommen kontraproduktiv, zum Schaden seiner Partei. Beschäftigen wir uns doch einmal ein wenig genauer mit dem was es zu lesen gibt.

Wo finde ich die Klientel dieser Partei der sozialen Gerechtigkeit? Bei den Reichen, den Kapitalbesitzern – Nein ! Bei den Großverdienern der Wirtschaft mit ihren Managern und Führungskräften? – nochmals – Nein! Den Selbstständigen und Festangestellten des Mittelstandes? – wieder – Nein! Auch bei den Beamten und anderen in noch festen Arbeitsverhältnissen ? Nochmals und immer wieder Nein.

Ihre Wählerschaft findet diese Partei bei den Lesern des „Neuen Deutschland“ und der „Jungen Welt“ mit ihren ca. 150.000 Wählern und bei denen die in diesen Land glauben bei der sozialen Gerechtigkeit zu kurz gekommen zu sein. Selbst die Hartz 4 Empfänger haben sich bei den letzten Wahlen von der Linken zurückgezogen.

„Ich weine den Ausgetretenen keine Träne nach“ ist ein solch dummer Spruch wie er wohl kaum jemals zuvor von einem Politiker geäußert wurde. Der Mann ist so verzweifelt erneut vor den Ruinen seiner Taten zu stehen, dass er jetzt sogar noch die letzten Wähler vergrault. Genau diejenigen welche sich zumindest ehrlich bemüht haben, die Räder am drehen zu halten. Wie sie sagen ohne  Unterstützung von Oben! Eine Fehleranalyse sieht anders aus.

Vulgär gesprochen pissen hier die Maurer ihre eigene Arbeit an!

Es sind im Übrigen nicht die ersten und werden auch nicht die letzten Austritte sein. Wenn einer Partei im Laufe von nicht einmal einer Legislaturperiode weit mehr als einhundert Fraktionen in West-Deutschen Gemeinden, Städten und Kreisen abhanden kommen, kann die Führung nicht mehr von Querulanten fabulieren sondern deckt hier ein absolutes Führungsversagen auf. Alte Politversager geben Hinweise die neue Zeit verschlafen zu haben. Sieh haben noch nicht einmal begriffen wer hier von den Wählern abhängig ist.

LINKE-Basis wünscht sich Pflege

Lafontaine kritisiert auf Parteitag an der Saar die »werkelnde« Große Koalition

Gut ein halbes Jahr nach den vorgezogenen Landtagswahlen hat die LINKE im Saarland ihre Positionen als führende Oppositionskraft gegen die Große Koalition festgezurrt.

Die Kultur- und Sporthalle im St. Wendeler Ortsteil Bliesen war am Sonnabend in regnerisch-trübes Novemberwetter gehüllt. Zwei Sonnenschirme aus dem letzten Wahlkampf boten vor der Tür ein wenig Schutz für die Raucher. In der Halle zerpflückte Fraktionschef Oskar Lafontaine vor rund 135 Delegierten das erste halbe Regierungsjahr der Großen Koalition. »Die werkelt vor sich hin, hat aber keine Lösungen«, wetterte Lafontaine. Man hätte ja erwarten können, eine große Koalition sei stark genug, die Haushaltsprobleme zu lösen, »bis jetzt ist das aber nicht zu sehen«.

Mit Sparen allein seien die Probleme nicht zu lösen, bekräftigte Lafontaine seine Kritik und warf der Großen Koalition vor, bei ihrem eingeschlagenen Sparkurs mit falschen Zahlen zu operieren. Wenn die Landesregierung, wie angekündigt, jährlich 65 Millionen Euro zur Einhaltung der Schuldenbremse sparen wolle und rund 40 Prozent des Landeshaushalts Personalkosten seien, dann müsse das Land bis 2020 rund 5200 Stellen im öffentlichen Dienst abbauen. Das seien dann »weitaus mehr als das Doppelte« dessen, was die Landesregierung bislang angekündigt habe. CDU und SPD verhandeln derzeit mit den Gewerkschaften über einen Abbau von rund 2400 Stellen.

LINKE weint Ausgetretenen keine Träne nach

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Namensnennung
(von der Lizenz verlangt) Photo: MyrabellaWikimedia CommonsCC-BY-SA-3.0

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