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RENTENANGST

Linsler als Bankexperte ?

Erstellt von DL-Redaktion am 5. November 2012

Folgt der Rache an die SPD nun die Revanche an Berlin?

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Linsler ist ganz Ohr, wäre es möglich das Thomas gerade das 1 x 1 erklärt?

Mit großer Aufmerksamkeit haben wir die Anträge A 14. und A 15., gerichtet an den Landesparteitag Saar welcher am 10. November 2012 in Bliesen (St.Wendel) stattfindet, gelesen. Wäre es vielleicht möglich das die Basis an der Saar politisch aufgewacht ist, oder werden hier Blindraketen gezündet?

Bleiben wir bei den uns vorliegenden Fakten und Informationen!  Aus einer Vorstandssitzung Ende letzter Woche wurde die Nachricht verbreitet das die besagten Anträge von Bierbaum formuliert worden sein sollen. Des weiteren geht aus diesen Anträgen hervor, dass hier über alle Köpfe hinweg die Aufnahme des Kredites beschlossen wurde, dessen Antrag von zwei Personen gezeichnet wurde.

Weiter scheint sich die Vermutung zu bestätigen, dass die Stadtsparkasse hier einen Kredit aus Sympathie und Gefälligkeit ohne jegliche verbindliche Rückzahlungszusagen und Sicherheiten vergeben hat, da ansonsten die Ausarbeitung der gestellten Anträge nicht nötig wäre. Gedanken über entsprechende Rückzahlungs-Modalitäten wurden erst nach Aufkommen dieses Skandal gemacht.

So ist es schon ein eigenartiges Geschäftsgebaren welches die Stadtsparkasse hier an den Tag legt.

Ist diese offensichtliche Sonderbehandlung der Tatsache geschuldet dass hier Politiker im Verwaltungsrat vertreten sind und legt das nicht nahe dass hier Personen ohne jeglichen Sachverstand im Sinne eigener Vorteile manipulierend tätig sind? Taschenfüller, Abzocker! Schmarotzer am Geldbeutel der Bevölkerung, denn Sparkassen sind Allgemeingut!

150.000 Euro zwecks persönlicher Machterhaltung und privater Glorifizierung. So musste vor den Wahlen unbedingt noch ein Festzelt angemietet werden! Nach eigenen Recherchen belaufen sich die Kosten für das Anmieten solch eines Zeltes je nach Größe zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Plus Bewirtung dieses auf Fotos nur zur Hälfte gefüllten Zeltes kämen dann grob kalkuliert 50.000 Euro zusammen. 150.000 Kredit ständen 50.000 Euro an Ausgaben gegenüber! Wo sind die restlichen 100.000 Euro geblieben?

Interessant wäre es auch zu erfahren wer denn letztendlich von den Mandatsträgern über den Vorgang informiert war? Da vor den Wahlen das Geld sehr kapp war, sind vielleicht sogar Privatkredite aufgenommen worden. Werden diese Mandatsträger nun zweimal zur Kasse gebeten? Einmal zur Tilgung eines eventuellen Privatkredites und nun zur Tilgung der großen Summe? Oder werden sie zuvor die Fraktion verlassen und Pia Döring folgen, da sie mit diesen Mauscheleien nicht in Verbindung gebracht werden wollen.

Folgen wir der Formulierung aus der Antragsstellung spiegelt sich dort der sogenannte Mitnahmeeffekt „der da Oben“ im besonderen Masse wieder wenn der Schreiber auf die wissenschaftlichen Berater und parteiinternen Wahlkampfberater zurückgreift. So wäre die Basis mit Sicherheit sehr interessiert daran zu erfahren wer denn namentlich die Parteiinternen sind und was es dort zu beraten gab? Die Partei hat im Saarland massiv an Stimmen verloren! Gutes Geld für schlechte Beratung? Oder werden die Gelder zurückgezahlt, wegen Erfolglosigkeit?

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen sind für die Fraktion ausgewiesen, nicht aber für die Partei, so das auch hier wieder Manipulationen zu vermuten sind und diese sogar aus der Antragsstellung ersichtlich sind. Scheineinstellungen wie die der Pressesprecherin Frau Kohde Kilsch, welche vielleicht spricht aber bislang noch nicht zu hören war, könnten auch der Geldwäsche dienen.

Wir stellen uns natürlich folgende Fragen: Warum wurde die volle Fraktionskasse zur Bezahlung der Mitarbeiter welche für die Fraktion ausgewiesen wurden geschont, und dafür die Parteikasse geleert? Bei all den Kungeleien wäre auch ein Kredit aus der Fraktionskasse einfacher zu verschleiern und das Echo geringer gewesen, als das was jetzt folgen wird.

Folgt der Rache an die SPD nun die Revanche an Berlin?

Zu diesen Thema erreichte uns heut auch folgende anonyme Mail mit der Bitte um Veröffentlichung:

An alle Delegierten des Landesparteitages 2012

Bei dem derzeitigen Finanzgebaren des Landesvorstandes ist damit zu rechnen, dass die Delegierten des LPT keinen umfassenden Finanzbericht vorgelegt bekommen, um den Landesvorstand und den Landesschatzmeister zu entlasten.

Vorsorglich sollten wenigstens einige den Mumm in den Knochen haben, eine strafbewehrte einstw. Verfügung beantragen, dass ein umfassender Finanzbericht einschl. Kontoauszügen den Delegierten des LPT 2013 zugänglich zu machen ist.

Was die „Spitzenkräfte“ des Landesvorstandes und der Fraktion hier abziehen, ist „Untreue“ gegenüber den Mitgliedern.

Nicht nur, dass sie für die Spitzenkräfte im Wahlkampf ihre Arbeitskraft einsetzen, jetzt sollen sie auch noch für die Unfähigkeit des Hauptverantwortlichen (Landesvorsitzender) und z.T. „illegalen Finanztransaktionen“ gerade stehen. Den Mitgliedern aus der Parteikasse „Freibier“ zu spendieren, ist schlichtweg unzulässig nach Satzung und FinanzO der Linken.

Es ist genauso illegal, Anwälte aus der Parteikasse zu bezahlen, wenn es um Angelegenheiten der Fraktion geht und umgekehrt aus der Fraktionskasse, wenn es um Angelegenheiten aus der Partei geht.

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Grafikquelle   :   Sommerfest der Saarlinken am Weiher Saarbrücken

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