DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Lutze + Führungsanspruch?

Erstellt von DL-Redaktion am 10. August 2013

Macht Thomas Lutze Führungsansprüche geltend?

Thomas Lutze Bildausschnitt.jpg

Hatten wir doch geglaubt alles geschrieben zu haben, über den Fall Lutze und Lafontaine, die Wahlen zur Listenaufstellung und auch das Sommerinterview? Das heute auch die Saarbrücker-Zeitung darauf eingeht ist Journalisten Pflicht und widerspricht natürlich der Linken Daueraussage sich von der Presse benachteiligt zu fühlen.

Nun, Lutze wurde uns, von vielen Seiten immer als braver und folgsamer Parteisoldat geschildert, wobei seine in den letzten Tagen gemachten Aussagen diesen Schilderungen natürlich widersprechen. Den letzten Aussagen folgend festigt sich mehr und mehr der Eindruck dass auch er zuallererst seine privaten Vorteile durch einem erneuten Einzug in das Parlament sucht.

Dabei war es uns immer egal wer denn nun in des Bundesparlament einzieht, oder auch gar nicht. Denn einen Vorteil für die politische Arbeit auf den Landesebenen sehen wir darin überhaupt nicht. Im Gegenteil, bei den im Westen anhaltenden Streitereien wäre es wichtiger alle Kräfte in nicht vorhandene Strukturen zu investieren als Einzelnen das private Einkommen zu sichern. So sollten wir auch den nun erhobenen Führungsanspruch von Lutze in Wahlkampfzeiten bewerten.

Ist doch dieses ein Hinweis auf einen total versagenden Landesvorstand, was sich ja auch nicht nur in den Aufstellungsversammlungen zur Landesliste zeigte. Ein Vorstand welcher sich in Krisenzeiten nicht zeigt, wird auch nicht benötigt und diese Krise zieht sich schon über viele Jahre hin. . Dabei ist es nur normal dass der Abgang eines Lafontaine eine Riesenlücke hinterlässt, aber wenn nicht zu solchen Gelegenheiten, wann sonst ergibt sich eine bessere Gelegenheit für jeden Einzelnen im Vorstand zu zeigen warum er denn erwählt wurde! Oder ist das Schweigen schon die Aussage?

In der Frage Plötz oder Lutze wurde von der Basis sehr wahrscheinlich ein Pro Lutze eher als der bessere Weg für eine Befreiung aus dem Diktat eines Lafontaine gewählt. Je größer werden jetzt aber die Enttäuschungen über die letzten Lutze Argumentationen für Lafontaine bei der Basis ankommen. Denn besser hätte man das erneute buckeln nicht ausdrücken können. Hätte er diese Aussagen vor der Listenaufstellung so geäußert, wäre er sehr wahrscheinlich der Unterlegene gewesen.

Die Flucht Lafontaines nach NRW als eine normale Reaktion auf die persönliche Missachtung seiner Wahlvorschläge zu werten wird ihm sicher reichlich Minuspunkte bei den Leuten einbringen welche ihn zuvor gewählt haben. Denn diese Geste zeigt auf wie unwichtig für Lafontaine die Meinung seiner ihn einmal nachlaufenden Heerscharen war und ist. Sein Ich war hier ausschließlich der Sieger und er war nicht bereit die jahrelange Treue zu berücksichtigen. .

Soldaten, auch die aus den Parteien waren uns immer äußerst suspekt. Wurden sie doch in der Geschichte dazu benötigt die zuvor durch die Herrschenden  angerichteten Schäden zu reparieren. Im Saarland sieht es aber zur Zeit so aus, als wenn der persönliche Vorteil alles andere verdrängen würde. Ein tolles Ergebnis für eine Partei welche einmal antrat, alles anders machen zu wollen.

Thomas Lutze erhebt Führungsanspruch bei den Saar-Linken

Der Spitzenkandidat der Saar-Linken für die Bundestagswahl, Thomas Lutze, hat Anspruch auf die Führungsrolle in seiner Partei erhoben – zumindest für die Zeit des Wahlkampfs. Lutze sagte im SR: „Es ist bei jeder Partei so, dass in der heißen Wahlkampfphase natürlich die Spitzenkandidaten erst einmal das Sagen haben.

 Lutze weiter: „Wenn das rum ist, gibt es wieder den Landesvorstand und die regulären Parteistrukturen.“

 Außerdem forderte Lutze seine Parteigenossen nach den letzten Querelen zu Ruhe und Geschlossenheit auf. „Ich warne alle davor, während der Wahlkampfzeit irgendwelche Personaldebatten zu führen“, so Lutze. „Ich kenne keine Partei, die es geschafft hat, mit Personaldebatten am Ende mehr Stimmen zu gewinnen als sie vorher hatten.“ Lutze nahm Oskar Lafontaine, der sich wegen seines Streits mit Lutze aus dem Saar-Wahlkampf heraushalten und nur in Nordrhein-Westfalen aktiv werden will (wir berichteten), sogar in Schutz. Lutze verteidigte Lafontaines Haltung als „ganz normale Sache“. Es stehe keine Kommunal- oder Landtagswahl an, 2005 sei Lafontaine in NRW Spitzenkandidat gewesen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung

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Grafikquelle    :     Cut out of a photo i made on 23/04/2010. LAG Brauereikultur. MdB Thomas Lutze. Cut out because there was other people to see.

 

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zwitschernde [schräge] Vögel

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Mai 2013

zwitschernde [schräge] Vögel an der Saar

Wie bereits  am Dienstag mitgeteilt veröffentliche ich hiermit, nach eingehender Rücksprache mit für solche Angelegenheiten kompetente Personen, die DL überlassenen und sich zur Zeit der Aufnahme im freien Internet frei zur Verfügung stehenden Screenshots. Die zu sehenden Personen sind, allesamt Mitglieder der Partei die Linke und als Mandatsträger ihrer Partei, Personen des öffentlichen Lebens, welche sich über Twitter und Facebook öffentlich austauschen.

Gleichfalls veröffentlich ich Auszüge aus einer mich bedrohenden Mail welche mir unterdessen zugesandt wurde. Die in der Mail aufgeführten Namen wurden allesamt entfernt. Die Mail legt wieder einmal die Dünnhäutigkeit eine sich als Politker bezeichnenden Personen der Partei Die Linke offen. Wie sagt man so schön: Getroffener Hund bellt!

V.i.S.d.P. (Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes)
Redaktion Demokratisch-Links – Ingo Engbert – IE
(admin C) – ingo.engbert@demokratisch-links.de *)
Sitz und Gerichtsstand: Köln

Sehr geehrter Herr Engbert,

Sie kündigen mit Datum: 07.05.2013; 22.59 Uhr auf Ihrem Internet Block „Demokratisch links“ an, den Screenshot des „aufmerksamen Lesers“ aus dem Osten zu veröffentlichen.

Dieser bezieht sich auf einen Mailverkehr. Die darin enthaltenen Informationen sind und waren nicht öffentlich. Jegliche Veröffentlichung verletzt Privatsphäre und das Urheberrecht!

Da nach §88 TMG; §206 STGB sowie dem BDSG meine und die Rechte der Frau XXXX betroffen sind, fordere ich Sie hiermit (vorab per Mail ) auf diese Ihnen jetzt vorliegenden screenshots nicht zu veröffentlichen und auch keine Abschrift dazu zu veröffentlichen.

Ich gebe Ihnen hiermit zur Kenntnis, dass eine Abschrift dieses Briefes der Kanzlei XXXX     XXXX Saarbrücken, Frau XXXXX und dem Landeskriminalamt Saarbrücken zeitgleich weitergeleitet wird. Zugleich nehmen Sie zur Kenntnis dass dieses Schreiben an Sie adressiert ist und somit vertraulich ist. Jeglicher Veröffentlichung (auch auszugsweise ) wird hiermit ausdrücklich wiedersprochen.

Nehmen sie bitte auch zur Kenntnis, dass bei Nichtbeachtung dieser, ihnen jetzt vorliegenden Information, die Kanzlei XXXX ermächtigt ist, strafrechtliche Massnahmen gegen Sie zu erwirken.

Mit freundlichen Grüßen

(geschrieben am 08.05.2013 um 04.30 Uhr )

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„Lafos Favoritin – durchgefallen“

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Mai 2013

„Lafontaines Favoritin – durchgefallen“

Da nehmen wir den Vorschlag der/s KommentatorsIn tuttilinki für eine passende Überschrift gerne auf. Auch als Dank für die reichhaltigen Informationen aus erster Hand. Das sogar die Saarbrücker – Zeitung heute von einer „Bittere Schlappe für Lafontaine“ schreibt, nehmen wir nur allzu gerne zur Kenntnis und hoffen, dass sie uns dabei helfen möge, die „Denkmale des Kapitalismus“ innerhalb einer Linken Partei, nachhaltig zu zerstören.

War es der letzte Versuch in dieser Partei allen anderen Mitgliedern zu zeigen dass auch dort das Kapital feste zueinander steht? Wird der linke Sozialist nun seine private Schatulle öffnen um der „gefallenen Millionärin“ die Kasse wieder aufzufüllen? Viele Mitglieder scheinen erkannt zu haben das es schon gewisser Voraussetzungen bedarf um aus einem linken Herzen ein Weiches, ein Geberherz zu formen! 99 Prozent der restlichen Parteimitglieder erfüllen diese Voraussetzungen nicht, obwohl sie doch vielleicht davon träumen auch einmal in anderen Verhältnissen leben zu können?

Lafontaine hat schlichtweg übersehen hier auch eine Neid Debatte ausgelöst zu haben! So war die Niederlage der Claudia Kohde – Kilsch keine persönliche Schellte für sie persönlich. Dafür war sie politisch einfach zu unerfahren und auch unbekannt, als Politikerin. Ihre politische Unerfahrenheit ging soweit nicht zu sehen auf was sie sich hier eingelassen hatte. Sie wiederholte die Fehler ihrer Jugend, ihr blindes Vertrauen in andere Menschen. Dieses war, wie die Presse schreibt eine persönliche Klatsche, eine schallende Ohrfeige für Lafontaine. Die Mitglieder haben auch wohl hinter seinen Rücken getuschelt für wie überflüssig sie ihn mittlerweile halten.

Für Frau Kohde – Kilsch und viele anderen in der Partei mag auch der tiefe Fall des Thomas Lutze an diesen Tag als sehr gutes Anschauungsbeispiel für blindes Eifern gesehen werden. Er hat den Preis für das fehlende persönliche Charisma bezahlt, was Mensch sich nur erwerben kann, wenn er sich ohne Abhängigkeit bewegt. Dadurch das Lafontaine jetzt auf Kleinigkeiten wie Versäumnisse in der Anmietung von Werbeflächen hinweist, macht er deutlich hier bewusst auf eigentliche  Nebensächlichkeiten zum Selbstschutz hinzuweisen. Ein reines Ablenkungsmanöver.

Die wahren Vorwürfe gegen Lutze wären in seiner Arbeit und  Aufgabe als Landesgeschäftsführer zu suchen. Diesen Posten wäre er vielleicht gewachsen gewesen, wenn er dort von Anderen unabhängig gearbeitet hätte. So war er natürlich auch verantwortlich für die  in seiner Zeit durchgeführten Wahlen, welche anschließend selbst von der BSK als ungültig erklärt wurden. Auch ist es ihm nicht gelungen die Partei zu einer Einheit zu formen. Ein Grundmotto in der Linken war es immer alle Menschen als Mitglieder mitzunehmen und nicht als Querulanten zu diffamieren. Es wurden auch keine Strukturen geschaffen welche das auseinanderdriften der Fraktionen in den Gemeinde- und Kreisräten hätten verhinderten können.

Der Posten eines Landesgeschäftsführers ist der Wichtigste innerhalb der Landes- als auch Bundespartei. Dort werden normal die Weichen sowohl für die politische Richtung, als auch für ein verträgliches Miteinander gestellt. Das alles sind Arbeiten welche man nicht so als Nebenbeschäftigung erledigen kann. Der Posten ist auch als Bindeglied, zwischen den Vorständen und der Basis, als auch der Vermittler zwischen Partei und Fraktionen zu sehen und  durch die zusätzliche Ausübung eines Mandat wird die hier unumgängliche Neutralität zutiefst verletzt.

Durch unüberlegte Sprüche und emotionale Reaktionen in den Versammlungen wurde die Stimmung zusätzlich aufgeheizt und er zeigte sich nicht in der Lage dergleichen durch Ruhe und Besonnenheit entgegenzuwirken. Das alles wurde von Lafontaine und dieses vielleicht wohlweislich, nicht erwähnt ! Dort hätte er sich dann vielleicht den Vorwurf des Drahtziehers, eines Brandstifters  aussetzen müssen? Denn er war DIE LINKE  im Saarland, zumindest seinem Auftreten und seinen Ansprüchen entsprechend!

Lassen wir uns überraschen was die Partei aus dieser Situation zu machen bereit ist. Der Basis wird durch die neue Situation die einmalige Möglichkeit zu einer Grundreinigung geboten. Gelingt ihr dieser Spagat nicht, werden auch im Saarland, wie im übrigen Westen bald die Lichter ausgeblasen und es stellt sich nur die Frage: Wer schließt die Tür als Letzter?

Bittere Schlappe für Lafontaine:
Linke lassen Kohde-Kilsch auflaufen

Mitten in seiner Rede platzte Oskar Lafontaine der Kragen. „Wenn ihr es nicht versteht, dass es uns wirklich zur Ehre ist, dass sich eine Spitzensportlerin für uns engagiert, dann tut es mir leid“, rief er gereizt einem Teil der knapp 600 Linken-Mitglieder in der Saarbrücker ATSV-Halle zu. Am Ende half auch sein Einsatz nicht: Die frühere Weltklasse-Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch fiel beim Parteivolk kläglich durch: Für die 49-Jährige als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl stimmten nach turbulenter Diskussion nur 103 der über 500 Delegierten. Für Lafontaine dürfte dies eine empfindliche Klatsche gewesen sein. Seine erste Niederlage in der stark von ihm beeinflussten Saar-Linken überhaupt.

Quelle  :  Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle:

Redaktion DL / Saar/UP

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Linken spielen zum Tanz

Erstellt von DL-Redaktion am 25. April 2013

An der Saar beginnt der Tanz der linken Mäuse

File:Carl Reichert Mäuse.jpg

Oh,ha, jetzt geht es los. Nachdem sich Oskar offiziell aus der Bundespolitik verabschiedet hat, begeben sich jetzt die bislang Dritt- und Viertklässler in Startpositionen auf lukrative Posten. So möchte unter anderen auch der ehemalige SPD Schnitzler in die Fußstapfen seines übermächtigen Vorgängers treten und bescheinigt laut SZ schon einmal allen anderen Mitbewerber auf einen Platz im Bundestag, ihre bisherige Untauglichkeit. So lesen wir: „„Ich sehe die großen wichtigen politischen Themen durch die bisherigen Kandidaten nicht vertreten“, sagte der 65-Jährige der SZ mit Verweis auf Innen-, Haushalts- und Europapolitik.

Ist ihm diese Erkenntnis wohl auf der Lutze Gedächtnis – Bötchen fahrt gekommen, oder wurde sie ihm dort sogar vorsätzlich eingeflüstert? Von Mamma Hu vielleicht? Echt linker Stil, erst für lau saufen um anschließend den Gastgeber madig zu machen. Dabei ist Schnitzler nicht nur als  Parteiwanderer bekannt geworden, sondern geriet auch sonst durch einige Ausflüge bei Vielen nicht in Vergessenheit. So erinnern wir hier einmal an die heftige Auseinandersetzung als ehemaliger Landtagsabgeordneter mit Jessica Zeyer welche darin gipfelte das Frau Zeyer die Partei die Linke verließ?

Nicht zu vergessen die Klage von etlichen Genossen wie auch im Fall Zeyer, welche sich durch Schnitzler im Verbund mit Rolf Linsler gemobbt fühlten. Sogar einen Bewerber-Test für Mandate kündigte Oskar aufgrund der seinerzeit aufkommenden Unruhen an. Auch DL berichtete darüber im Artikel: „Linker Saar Bewerbertest“. Aber wie schon gesagt: Die Katze ist scheinbar bereits aus dem Haus, die Tür noch nicht geschlossen und schon starten die Mäuse  ihren Tanz auf den Tisch.

Der große Run, das Hauen und Stechen, um einen Platz an den Futtertrögen des Staates, welches früher oder später zu erwarten war, hat also zeitig begonnen und wir dürfen uns auf weitere interessante Auseinandersetzungen in der Partei der sozialen Gerechtigkeit freuen. Wir werden nach Beendigung der Kämpfe zwar nicht über die Befähigung der einzelnen Bewerber urteilen können, darüber wird am wenigsten zu lesen und hören sein, sonder sehen, wer denn nun über die stärksten Ellbogen verfügt.

Hierzu  finden wir dann auch eine dazu passende Glosse von Pia Rolfs in der sie die Feststellung trifft, dass die Menschheit nicht gerade als friedlich gilt. Sie schreibt über die Gesten der geballten Fäuste und wir sind ziemlich sicher, dass sie bereits einmal an einen Parteitag der LINKEN, natürlich als Gast, wir wollen ja niemanden beleidigen, teilgenommen hat.

Leider gab Sie keine Deutung über das Heben der geballten linken Faust in die Luft, über den Kopf hinaus. Das ist vielleicht vergessen worden und wir glauben dass auch der erwähnte US-Psychologe bei seinen Forschungen nicht bis in die Steinzeit der Menschheit zurückgegangen ist. Als erfahrener Kenner der Linken „Tiefenpsychologie für Gestik und Gehabe“, hier der Versuch einer Kurzerklärung. Die erhobene linke Faust hoch über den Kopf hinaus soll wohl dem linken Gott anzeigen: Siehe, ich habe hier mein Gehirn in der Faust welches ich Dir schenke. Ich habe es in dieser Partei ehe nie gebraucht (auch nicht dürfen). Bitte nimm  meine Gabe an.

Das würde dann ja auch den Schlusssatz der Pia Rolfs bestätigen welche schreibt: „Denn Denkvorgänge erfordern bekanntlich kleine graue Zellen.“ Diese befinden sich aber bekanntlich im Kopf und das ausschließlich.

Mit geballten Fäusten

Von Pia Rolfs

Die Menschheit gilt nicht gerade als friedlich. Doch das könnte an einem Missverständnis liegen. So wird die geballte Faust stets als Zeichen von Angriffslust gesehen. Sie dient aber manchmal vielleicht nur der Steigerung der Gedächtnisleistung. Wie US-Psychologen der Universität von Montclair herausfanden, hilft nämlich das Ballen der rechten Faust beim Vokabellernen. Wer die linke Faust ballt, kann dagegen das Gelernte besser abrufen.

Quelle: S-Z >>>>> weiterlesen

Auch Schnitzler jetzt im Rennen um

Linken-Spitzenkandidatur

Bislang haben die Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze und Yvonne Ploetz sowie die Pressesprecherin der Linksfraktion im Landtag, Claudia Kohde-Kilsch, ihr Interesse angemeldet. Ex-Sozialdemokrat Schnitzler sagte, er sehe sich in inhaltlicher Kontinuität zu Lafontaine. Kohde-Kilsch führt derzeit nach eigenen Worten noch Gespräche, ob sie für Platz eins oder Platz zwei kandidiert. Nach den derzeitigen Umfragewerten dürfte bei der Wahl im September nur der erste Platz der Landesliste Erfolg versprechen.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Der Streit an der Saar beginnt

Erstellt von DL-Redaktion am 1. März 2013

Gerangel um die Linken-Sitze im Bundestag

Da haben wir die Bestätigung unserer gestrigen Ankündigung und bedanken uns hiermit gleichzeitig bei unseren Informanten. Da diese Sitzung gestern intern und nicht öffentlich durchgeführt wurde, was schon für eine LINKE ungewöhnlich ist, wurde uns heute gegen Abend mitgeteilt das die ersten vier Plätze praktisch vergeben sind.

So soll, bei einer Kandidatur von Lafontaine Frau Kohde Kilsch auf den zweiten, Ploetz den dritten und Lutze den vierten Platz belegen. Das wird zwar nicht offiziell aber in der Zusammensetzung auch in der Saarbrücker-Zeitung so dargestellt. Die Bekanntgabe im Mai ist damit zu einer reinen Farce geworden, und die anstehenden Wahlen eine reine Augenwischerei.

Auch das schon angedeutete Gerangel um die Platzfolge war vorauszusehen, geht es doch letztendlich nur um die Kasse. Geld steht hier eine ganze Menge auf dem Spiel. Das dieses zu einen reinen Spiel der Ellbogen ausarten wird, ist allen bekannt die schon einmal in der Partei tätig waren.

Wie sagt man hier in Westfalen zu den Politikern: „Aus einen Pisspott kannste keinen Bratpott machen, der stinkt immer.“

Das dieses Gerangel bereits begonnen lesen wir aus den Bericht in der SZ heraus. Es ist ja auch verlockend, für wenig Arbeit und ohne Risiko so einfach viel Geld zu verdienen? Der dumme Wähler zahlt schon und läßt sich weiter über den Tisch ziehen. Das wird noch sehr interessant sein, wobei wir die restlose Selbstzerlegung der Partei im Westen noch bis zu den Wahlen erwarten. Denn wer wird denn noch bereit sein,  die in den letzten Jahren gezeigten Nicht-Leistungen mit erneuten Arbeitseinsatz zu belohnen? Auf leere Versprechungen kann der Bürger sehr gut verzichten.

Gerangel um die Linken-Sitze im Bundestag

Er hat es wieder nicht getan. Auch beim Treffen des Linken-Landesvorstandes am Donnerstag ließ Oskar Lafontaine die Frage aller Fragen unbeantwortet: Will er zurück auf die Bühne der großen Politik und für den Bundestag kandidieren? Stattdessen soll der 69-Jährige herumlaviert haben, er werde sich so entscheiden, dass es der Partei bei der Wahl im September helfe. Ginge es danach, was der Saar-Linken am meisten nützt, müsste er antreten. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze schätzt immerhin, dass 80 Prozent der Linken-Stimmen im Saarland auf Lafontaine zurückzuführen sind. „Vor diesem Hintergrund würde ich es absolut begrüßen, wenn er antritt“, sagte Lutze. Der „alte Schlachtgaul“ (Lafontaine über Lafontaine 2003) will sich erst im Mai entscheiden, wie er kürzlich Journalisten wissen ließ. Offen ist, welche Rolle in seinen Überlegungen die Fraktion im Saar-Landtag spielt: Mit Lafontaines Weggang würde die nicht eben an charismatischen Köpfen reiche achtköpfige Fraktion ihr Aushängeschild verlieren.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :   Fotomontage DL privat

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