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RENTENANGST

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 9. September 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Die Grünen verdoppeln ihre Kernwähler, Julian Assange verliert sich im Wunderland, und die Republikaner taumeln als Tanzarmee

taz: Herr Küppersbusch, war etwas in bundestagswählerischer Hinsicht gut vorige Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die Wahlen 2017 rücken unaufhaltsam näher.

Und womöglich etwas schlecht?

Auf den Wahlzetteln fehlt die Option „Thema verfehlt, 6“

Die Grünen sind in den Umfragen wieder bei 10 Prozent angekommen. Weshalb?

Weil sie ihre Kernwählerschaft verdoppelt haben: 10 Prozent würden Grün wählen – auch wenn das null Einfluss auf die Regierungsbildung hat. Das ist doch ein Kompliment, zur Unzeit, klar. Ein rot-rot-grünes Projekt ist von der SPD unzureichend vorbereitet. Ein schwarz-grünes wäre politische Herzensbrecherei und zudem auch nur die Bewerbung, von Merkel niederkoaliert zu werden. Die Grünen kandidieren derzeit nur noch für Überzeugungswähler, nicht für Machtbastler.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Durch und durch korrupt

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Dezember 2010

US-Armee erhob Gebühr für deutsche Großspende

File:Afghan Army neutralizes IED.jpg

Da wird in den von der Internetplattform Wikileaks offen gelegten Dokumenten  auch über ein  Millionenspiel in Afghanistan berichtet. Zum Beispiel von einen Koffer mit 52 Millionen Dollar in bar, mit welchem der Afghanische Vizepräsident Ahmed Zia Massud im Oktober 2009 am Flughafen in Dubai gestoppt wurde. Die US- Botschaft teilte mit, dass die Zollbeamten der Arabischen Emirate Massud ohne Nachfrage über die Herkunft des Geldes weiter ziehen ließ. So weiß der US Botschafter Eikenberry über enorme Summen an Bargeld zu berichten, welche laufend in das Land eingeführt werden. Auch soll der kürzlich in Ungnade gefallene Chef der Kabul-Bank, dem größten privaten Geldhaus in Afghanistan, gleich 39 Grundstücke auf der künstlichen Luxusinsel  Palm Jumeirah in Dubai besitzen. Schriften aus Kabul weisen auf das Bild einer völlig korrupten Elite hin. Einzig gegen den Landwirtschaftsminister scheint es keine Bestechungsvorwürfe zu geben.

Während afghanische Beamte, Warlords und Drogenbarone alles in die eigene Tasche stecken was irgendwie zu bekommen ist, kassieren auch die Amerikaner scheinbar nach Wildwestmanier von ihren Nato Partnern ab. Darüber berichtet der Spiegel in dem Bericht: „US-Armee erhob Gebühr für deutsche Großspende

Klassische Dokumente zeigen, dass sich auch die Deutschen über einen Verlust von 50 Millionen Euro  im letzten Jahr beschweren. Das verschwundene Geld war für den Aufbau der afghanischen Armee  in ein Gemeinschaftsprojekt eingezahlt worden. Die USA verlangten 15 Prozent Verwaltungsgebühren und verdienten so an ihren Alliierten Hunderte von Millionen. So stand es in einer Protestnote des deutschen Botschafters bei der Nato in Brüssel, Ulrich Brandenburg. Die USA korrigierte die Zahlungen als eine Handlings-Gebühr.

Folgt man den Informationen aus den Dokumenten scheint es im Großen und Ganzen kein gutes Miteinander unter den Verbündeten in Afghanistan zu geben. Über die Briten wird von den USA wie folgt gelästert: „Wir und Karsai stimmen darin überein, dass die Briten nicht in der Lage sind Helmand zu sichern.“ Noch schlimmer ist die Enthüllung das Großbritannien den USA erlaube, die international geächteten Streubomben auf seinem Territorium zu lagern.

Unterdessen bekommt der Wikileak Chef Julian Assange die ganze Macht der „Freien Demokraten“ zu spüren.  In dem Glauben mit der Ausschaltung dieser Person weitere Enthüllungen stoppen zu können, wird eine regelrechte Treibjagd auf ihn veranstaltet, wobei die Schweiz bereits ein virtuelles Asyl angeboten hat. So wurde über Twitter folgende Nachricht verbreitet:“ Die Wahrheit wird sich auch im Angesicht der totalen Vernichtung ihren Weg bahnen.“ Weiter schrieb Assange über Twitter „nach den massiven Angriffen hat everyadns.net die Domain Wikileaks gekillt, aber über die Adresse www.wikileaks.ch bleibe die Seite online.

Computerexperten sind sich unterdessen darüber einig das die Angreifer dieses Katz-und-Maus Spiel auf Dauer nicht gewinnen können. In dem Artikel: „Mächtige spüren die Macht der Hacker-Ethik“ berichtet ebenfalls der Spiegel darüber.

Auch RP-ONLINE berichtet unterdessen unter folgender Schlagzeile: „Eine deutsche Stiftung finanziert Wikileaks„. Aus diesem Artikel zitiere ich wie folgt: „Aktueller Spendenaufruf: Wikileaks unterstützen! Informationsfreiheit verteidigen!“ – gleich auf der Startseite der Wau Holland Stiftung wird für jene Plattform geworben, die in den vergangenen Tagen mit neuen Enthüllungen die weltweite Politik in Aufruhr versetzt hat“. Etwas weiter heißt es: „Doch wer steckt eigenlich dahinter? Die Wau Holland Stiftung, die in Berlin ansässig ist, schreibt über sich selbst, eine Stiftung „im Umfeld des Chaos Computer Clubs“ zu sein. Dieser bezeichnet sich auf seiner Webseite selbst als ist die größte europäische Hackervereinigung.“

Als Schlussgedanken hier noch folgendes: Mächtige werden immer erst von einer Masse mächtig gemacht. Eine jede Macht wächst mit der Duldsamkeit und Dummheit der Masse. Ein Bekannter Mensch hat einmal gesagt: In Afrika oder Asien werden tagtäglich Millionen für die Korruption ausgegeben, in Europa und Amerika Milliarden!

IE

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Grafikquelle :

Source Flickr: The IED Threat
Author Al Jazeera English
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Checked copyright icon.svg This image, which was originally posted to Flickr.com, was uploaded to Commons using Flickr upload bot on 23:06, 30 December 2012 (UTC) by Futuretrillionaire (talk). On that date, it was available under the license indicated.
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