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RENTENANGST

Rente Zukunfts-fest machen

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Oktober 2013

Altersarmut beseitigen : Renten Zukunfts-fest machen

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Pressemitteilung des BDH

Bonn, 14. Oktober 2013 – Altersarmut zählt nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation zu den bedrohlichen sozialen Ungerechtigkeiten und politischen Fehlentwicklungen unserer Tage. Eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zur persönlichen Renteneinschätzung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer macht deutlich, dass der derzeitige Kurs der Rentenpolitik in eine Sackgasse führen muss.

„Senkungen des Rentenversicherungsbeitrags passen absolut nicht in die Zeit“, warnt die Vorsitzende des Sozialverbandes, Ilse Müller. Es müsse einen Kurswechsel in der Rentenpolitik geben, um der drohenden Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten wirksam entgegenzutreten: „Wenn 42 Prozent der gegenwärtig Erwerbstätigen davon ausgehen, dass ihre Rente später nicht zum Leben ausreichen wird, besteht politischer Handlungsbedarf. Die Umfrage des DGB zeigt deutlich, dass der demografische Wandel die vorhandenen systemischen Schwächen offenlegt und dies den Menschen längst bewusst ist. Eine Politik, die angesichts dieser prekären Ausgangslage durch Beitragssenkungen die Realität vernebelt, hilft niemandem weiter und lenkt von erheblichen Gerechtigkeitslücken bei der Rente ab. Langfristig wird Rentengerechtigkeit nur möglich sein, wenn sowohl ein Beitragssenkungs-Moratorium als auch eine gesetzliche Mindestrente realisiert werden können, um der grassierenden Altersarmut zu begegnen“, so Ilse Müller.

Die Alterung der Gesellschaft mache nach Ansicht der Verbandsvorsitzenden eine breitere Finanzierungsbasis notwendig, was sowohl moderate Beitragserhöhungen im Rahmen der Beitragsdeckelung von 22 Prozent nach sich ziehe als auch Berufsgruppen in die solidarische Finanzierung aufnehme, die bislang keinen Beitrag leisten. „Unsere Rentnerinnen und Rentner haben seit der Jahrtausendwende nahezu zehn Prozent ihrer Rente eingebüßt. Hinzu tritt der Kaufkraftverlust durch explodierende Energiepreise und allgemeine Preissteigerungen. Die Politik muss jetzt handeln und die Rentenkasse finanziell besser polstern und die Diskussion über eine neue Rentenformel aufnehmen.“

Kontakt

BDH-Pressestelle
Eifelstraße 7
53119 Bonn
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Telefax 02 28 / 9 69 84 – 99
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V.i.S.d.P.: BDH Bundesverband Rehabilitation e.V.

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Grafikquelle    :

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Rentenpolitik und Demografie

Erstellt von DL-Redaktion am 27. August 2013

Rentenpolitik muss Demografie beachten

Griechland – ein schöner Platz für Rentner –
mit einem Almosen von Merkel aber nicht möglich

 

BDH: „Beitragssenkungen schaffen nur konjunkturelles Strohfeuer“

Pressemitteilung:

Bonn, 26. August 2013 – Die stabile Konjunktur eröffnet nach Ansicht  des BDH Bundesverband Rehabilitation eine gute Gelegenheit, der  älteren Generation den dringend notwendigen wirtschaftlichen Spielraum  zu verschaffen und über die Rentendämpfungsfaktoren zu verhandeln.  „Spätestens nach der Bundestagswahl muss klar sein, wohin die Reise  geht. Die öffentlichen Kassen sind keine Sparschweine, hier kann die  Politik aktiv in die ökonomischen Verteilungsprozesse eingreifen und  wenigsten einen kleinen Teil der sozialen Schieflage der jüngsten  Vergangenheit wieder gutmachen. Wir raten zu einer schrittweisen  Abschmelzung der Rentendämpfungsfaktoren, um endlich den Kampf gegen  die Altersarmut aufzunehmen“ fordert die Bundesvorsitzende des  Sozialverbandes, Ilse Müller.

Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen haben nach Angaben des  Statistischen Bundesamtes (Destatis) im ersten Halbjahr  zusammengenommen einen Überschuss von 8,5 Milliarden Euro  erwirtschaftet. Das ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen  Anteil von 0,6 Prozent und schafft neuen politischen  Handlungsspielraum. Selbst im unsicheren europäischen Umfeld kann sich  die deutsche Wirtschaft mit einem stabilen Wachstum von 0,7 Prozent im  2. Quartal behaupten. Es sei höchste Zeit, dieses neue wirtschaftliche  Potenzial zwischen den gesellschaftlichen Gruppen sozial gerecht zu  verteilen, wie Ilse Müller unterstreicht: „Der Überschuss der  öffentlichen Haushalte gehört zum Großteil der älteren Generation, die  seit Jahren mit sinkendem Rentenniveau und einer Abkopplung ihrer  Kaufkraft von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung einen  großen Beitrag zur Stabilisierung der Sozialversicherung geleistet hat  und einen erheblichen Blutzoll für unsere Gemeinschaft geleistet hat.“

Die Senkung des Beitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung auf 18,9  Prozent passe ebenso wenig in die Zeit wie die kolportierte Senkung  auf 18,4 Prozent im kommenden Jahr. Es sei höchste Zeit, Antworten auf  die demografische Entwicklung unserer Bevölkerung zu finden, da der  Rentenversicherung eine Zerreißprobe drohe. Beitragssenkungen seien in  diesem Zusammenhang absolut kontraproduktiv und bestenfalls ein  konjunkturelles Strohfeuer, so Müller.

— Ende der Pressemitteilung —

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der     Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH     rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und   den   Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale     Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt   einen   wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH   ein, um   Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer  und    geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins  Leben  zu   bieten. Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten  Weltkrieg auf  dem   Gebiet der neurologischen Rehabilitation  Pionierarbeit geleistet  und   Einrichtungen gegründet, die bis heute  Maßstäbe setzen und von  allen   gesetzlichen und privaten  Krankenkassen, den  Berufsgenossenschaften,   Rentenversicherungen und  Versorgungsämtern  sowie der Bundesanstalt für   Arbeit in Anspruch  genommen werden. In  der Trägerschaft des BDH   befinden sich heute  fünf über ganz  Deutschland verteilte neurologische   Kliniken. Dazu  kommen das  Rehabilitationszentrum für Jugendliche in   Vallendar und  das  Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Ortenau   in  Offenburg. BDH Bundesverband Rehabilitation

Kontakt:
BDH Bundesleitung
V.i.S.d.P.: Ilse Müller
Eifelstr. 7, 53119 Bonn
tel 0228-96984-0 fax 0228-96984-99
mail presse@bdh-bonn.de
www.bdh-reha.de

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Grafikquelle    :  Küstenabschnitt im Herbst

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Pflegepolitik braucht Reform

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Juli 2013

„Steinbrück-Vorstoß weist in die richtige Richtung“

File:Peer-steinbrueck-mai2008-bonn.jpg

Presseerklärung des BDH:

Bonn, 5. Juli 2013 – Als längst überfälligen politischen Weckruf   bezeichnet die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse   Müller, den Vorschlag von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, den   Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,5 Prozent anzuheben und so   notwendigen personellen Spielraum in der Pflegewirtschaft zu schaffen.

„Die spürbare Personalknappheit in der Pflege ist zum Teil hausgemacht   und nicht nur ein demografisches Problem. Der Pflegeberuf muss für   junge Menschen attraktiver werden, wenn wir den Kampf gegen den   Pflegefachkräftemangel nicht nur wortgewaltig zu Wahlkampfzeiten   führen wollen. Da spielt Geld selbstverständlich eine entscheidende   Rolle. Mit der geforderten Anhebung des Pflegeversicherungsbeitrags   wäre ein wichtiger Schritt getan, personellen Spielraum für   intensivere individuelle Betreuungsleistungen zu schaffen, was die   Qualität der Pflege und damit die Lebensqualität Betroffener deutlich   erhöhen dürfte. Allein darauf kommt es an.“

Generell benötige Deutschland zudem ein tragfähiges   Zuwanderungskonzept, um dem grassierenden Pflegefachkräftemangel   wirksam begegnen zu können. Die Vorsitzende des Sozialverbandes   verwies in diesem Zusammenhang auf die prognostizierte Fachkräftelücke   der Experten von Pricewatherhouse Coopers (PwC), die zu dem Ergebnis   kommen, dass im Jahr 2020 etwa 212.000 Pflegekräfte, im Jahr 2030  bei  unveränderten Rahmenbedingungen 328.000 Mitarbeiterinnen und   Mitarbeiter fehlen werden

BDH Bundesverband Rehabilitation

Kontakt:
BDH Bundesleitung
V.i.S.d.P.: Ilse Müller
Eifelstr. 7, 53119 Bonn

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der      Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der  BDH     rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden  und   den   Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche  soziale     Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation  nimmt   einen   wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes  des BDH   ein, um   Menschen nach einem Unfall oder sonstiger  neurologischer  und    geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem  Weg zurück ins  Leben  zu   bieten. Der BDH hat in Deutschland nach  dem Zweiten  Weltkrieg auf  dem   Gebiet der neurologischen  Rehabilitation  Pionierarbeit geleistet  und   Einrichtungen  gegründet, die bis heute  Maßstäbe setzen und von  allen    gesetzlichen und privaten  Krankenkassen, den  Berufsgenossenschaften,    Rentenversicherungen und  Versorgungsämtern  sowie der  Bundesanstalt für   Arbeit in Anspruch  genommen werden. In  der  Trägerschaft des BDH   befinden sich heute  fünf über ganz   Deutschland verteilte neurologische   Kliniken. Dazu  kommen das   Rehabilitationszentrum für Jugendliche in   Vallendar und  das   Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Ortenau   in  Offenburg.

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Author peter schmelzle
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BDH stellt Forderungen

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Mai 2013

Sozialverband fordert Arbeitsmarkt-Offensive
für Menschen mit Epilepsie

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Presseinformation des Bundesverband BDH Rehabilitation

Experten der BDH-Klinik Vallendar referierten am Freitag, den 3. Mai 2013, in einem öffentlichen Forum der diesjährigen Landesdelegiertentagung über die Probleme von Menschen mit Epilepsie. Allein in Deutschland leben etwa 270.000 Betroffene im erwerbsfähigen Alter. Ein erheblicher Anteil unter ihnen erlebt vielfältige Barrieren und Hindernisse vor allem im Erwerbsleben.

„Die Arbeitslosenquote beträgt unter Epileptikern 16,7% und liegt damit mehr als doppelt so hoch wie der bundesweite Durchschnittswert. Die Situation ist nicht akzeptabel. Ziel muss es sein, den Teufelskreis aus Stigmatisierung der Erkrankten und der daraus folgenden Desintegration zu durchbrechen“, so Ilse Müller, Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation in Ihrer Rede, in der sie auf die spezifischen Problemstellungen der Epilepsie einging und Betroffenen Mut machte: „Es sind in der Regel psychosoziale Faktoren, wie fehlendes Selbstbewusstsein der Erkrankten, die im Ergebnis zu einer passiven Grundhaltung und Isolation führen können. Hinzu kommt die erhebliche Verunsicherung potenzieller Arbeitgeber im Umgang mit Menschen mit Handicap. Hier ist Aufklärungsarbeit zu leisten. Eine breit angelegte Informationskampagne, die Renten – und Krankenversicherungen, sowie die Fachverbände als Ansprechpartner der Wirtschaft in den Mittelpunkt rückt und den Informationsaustausch fördert, könnte wegweisend sein, die Arbeitsmarktbarrieren einzureißen.“

In Deutschland leben etwa 500.000 Menschen mit Epilepsie. Ca. fünf Prozent aller Menschen erleiden in ihrem Leben wenigsten einmal einen epileptischen Anfall, was die Epilepsie zu einer weitverbreiteten chronischen Erkrankung macht (Daten: EPIDEG-Studie). Optimale medizinische Versorgung stellt in vielen Fällen ein nahezu anfallsfreies Leben der Betroffenen sicher und bietet schafft das Fundament eines selbstbestimmten Lebens.

— Ende der Pressemitteilung —

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten. Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Ortenau in Offenburg.

Kontakt:

BDH Bundesleitung

V.i.S.d.P.: Ilse Müller

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Tag der Arbeit 2013

Erstellt von DL-Redaktion am 30. April 2013

Tag der Arbeit 2013 – Rentenfiasko vorbeugen

Merkelm und Co.  – Viel Reden, nichts verstehen

Presseerklärung des BDH Bundesverband Rehabilitation

Bonn. Der Tag der Arbeit bietet nach Ansicht der Bundesvorsitzenden des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, eine gute Gelegenheit, auf die grassierende Altersarmut in Deutschland hinzweisen. Es sei Zeit, von der Wirtschaft mehr Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu verlangen und über branchenbezogene Mindestlöhne sowie soziale Absicherung im Niedriglohnbereich nachzudenken:

„Die Politik der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes verschärft die sozialen Ungerechtigkeiten in unserem Land.  Anstelle mutiger Schritte zur Lösung der Probleme erleben wir einen völligen Reformstillstand. Gerade die mehr als sieben Millionen Menschen, die im Niedriglohnbereich oder in der Leiharbeit nach wie vor Mitarbeiter „zweiter Klasse“ sind, verdienen endlich faire gesetzliche Rahmenbedingungen. Es ist ein Gebot der Gerechtigkeit, auch Leiharbeitern die Möglichkeit zur Kurzarbeit einzuräumen. Grundsätzlich muss es uns gelingen, die Zahl der regulären, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse zu erhöhen. Andernfalls erleben wir in wenigen Jahren ein Rentenfiasko und Altersarmut nie gekannten Ausmaßes. Wir benötigen jetzt Reformen auf dem Arbeitsmarkt zur langfristigen Stärkung der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherungen. Der Niedriglohnsektor entwickelt sich aus Sicht der Sozialversicherung mehr und mehr zum Stolperstein.“

Der Tag der Arbeit sollte auch dazu dienen, diesen Aspekt deutlich hervorzuheben. Immerhin zahlt der Staat deutlich mehr als eine Milliarde Euro für sog. „Aufstocker“ und entlaste die Unternehmen in ihrer Personalpolitik auf vielfältige Weise, so Müller.

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten. Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Ortenau in Offenburg.

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BDH Bundesleitung
V.i.S.d.P.: Ilse Müller
Eifelstr. 7, 53119 Bonn
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Author Jakub Hałun

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