DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Das was die SPD ohne Lafontaine ist?

Erstellt von DL-Redaktion am 24. November 2013

Was wäre die Linke ohne Lafontaine?

Reinigungskräfte wurden gestern leider vermisst

—-Update—-

Eine gute Frage welche der Chefredakteur der Saarbrücker – Zeitung noch am Samstag innerhalb der Überschrift stellte. Hier gibt es zu dieser Frage die ganz einfachen Antwort: „Vielleicht eine demokratische Partei!“

Die Töne machen die oder eine Musik. Wobei uns immer noch ein äußerst schräger Ton von Lafontaine in den Ohren klingt: „Das haben wir in der SPD auch immer so gemacht“ bekamen Kritiker von ihm als Antwort zu hören, nachdem sie ihn auf Satzungsverletzungen  bei Wahlen aufmerksam machten! Ist das keine ausreichend schwache Antwort einer Personen welche an und für sich als Vorbild in der Politik gelten sollte?

Ja es ist nicht einfach zu verstehen wenn alte, erfahrene Zeitgenossen immer und immer wieder mit den Kopf vor eine Mauer laufen und nicht bemerken, wollen, dass diese letztendlich doch härter ist. Ist solch ein Vorgang nicht auch als Zeichen zu werten wie abgestumpft diese Person im Laufe der Jahre geworden ist. Die Errichtung eines Hauses ist wohl die einfachere Aufgabe, und ist es nicht viel schwieriger dieses Haus auch auf festen Fundamenten, massiv trotzend gegen die wechselnden Einflüsse der Witterungen zu sichern?

Ein solches Haus verlässt Herr Lafontaine aber keineswegs, sondern wir vermuten dass er dieses Gebäude fluchtartig verlässt, da er einen baldigen Einsturz befürchtet. Wir können uns nun trefflich streiten was den Wert eines Hauses ausmacht, welches schon kurz nach der Errichtung so marode ist und vom Einsturz bedroht ist. In unserer Umgangssprache bezeichnen wir dieses als „Pfusch am Bau“ und versuchen den Architekten in Regress zu nehmen.

Geht es aber in der Politik um die Aufarbeitung von „festen Größen“ begnügt sich der Journalismus einer auffälligen Oberflächlichkeit. „Alle Macht geht vom Volke aus“ lesen wir nicht von ungefähr in unseren Grundgesetz.  Dort werden weder die Namen Merkel, Lafontaine oder der eines/r Anderen, ja noch nicht einmal die einer Institution erwähnt. Vom Grundrecht her stehen also die erwähnten „politischen Wirrköpfe“ auf eine Stufe mit Merkel oder auch Gauck und Lafontaine!

Wird nicht auch die Frage wer denn nun der Wirrkopf ist immer wieder aus der Sicht eines jeden Betrachters neu gestellt. Sind Wirrköpfe z.B. nicht diejenigen Regierungen und auch Oppositionen welche durch einen ungehemmten Waffenverkauf in alle Welt unablässig Kriege auslösen, zum Vorteil einiger weniger Lobbyisten? Regierungen welche mit Namen wie Obama, Merkel, Putin oder auch Assad, um nur einige wenige zu nennen, in Verbindung zu bringen sind?

Der Linken in Westdeutschland laufen die Wähler davon, da diese aus der Partei zu viel leeres Gerede hören, denen keine Taten folgen. Von den meisten der Funktionäre hat kaum jemand ein Arbeitsamt von innen gesehen und stolze Millionäre können auch in anderen Parteien gewählt werden.

Der Tag gestern wurde nicht dazu genutzt Rechenschaft über die Un- oder Taten der „Regierungszeit“ abzulegen,  dem Pfarrer schien es wohl wichtiger zu sein den Anwesenden die sogenannten „Leviten“ zu lesen.  Ein Zeichen das die Kanzel höchstens in der Karnevalszeit das entsprechende Podium für eine Büttenrede hergibt. Auf SR-Online dagegen fand er den Mut entsprechende Wahrheiten zu verbreiten, wie ein Kommentator bemerkte. Dort verbreitete er:

“So hätten zwei Mitglieder des Landesvorstandes ihre Posten ruhen lassen um die Arbeitsfähigkeit des Landesvorstandes zu gefährden. Andere Mitglieder des Landesvorstandes seien dazu aufgefordert worden, zurückzutreten, damit der Vorstand seine Arbeit nicht machen könne. „Das spricht doch Bände über die verkommende Moral einiger unter uns,“

Quelle: SR-online >>>>> weiterlesen

Ein Prediger spricht hier von der Moral der Anderen und vergisst das drei Finger auf ihn selber zeigen? Wer wundert sich da noch wenn mehr und mehr Bürger die Kirchen nur noch als Kulturplätze besichtigen.

Die Entlastung eines Vorstand bei einer Schuldenlast von über 180.000 Euro ist ein politischer Skandal, da Ausgaben nicht entsprechend zu belegen waren. Wäre es möglich dass jetzt die fehlenden Belege aus einen Zylinder gezaubert werden, welcher zuvor eventuell nicht zur Verfügung stand?

Freunde aus Nachbarländern welche diese Versammlung besuchten um sich einen Eindruck von den Zuständen in der saarländischen Linken zu machen fuhren anschließend verständnislos mit dem Kopf schüttelnd nach Hause. Sie sahen sich bestätigt in der Annahme für ihre Heimatkreise hier keine Inspiration für ihre Arbeit gefunden zu haben.

Was wäre die Linke ohne Lafontaine?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Linke würde es ohne Oskar Lafontaine so gar nicht geben. Gemeinsam mit Gregor Gysi gelang ihm die schwierige Fusion von WASG und PDS. Hohe Wahlergebnisse im Westen wären ohne den Saarländer kaum vorstellbar gewesen. Bis heute gibt es keinen zweiten Politiker der Linken in den alten Bundesländern, der über seine Fähigkeiten bei der Mobilisierung von Wählern verfügt. Niemand polarisiert dabei so stark wie er. Besonders große Zustimmung auf der Seite seiner Anhänger trifft immer auf extreme Ablehnung bei politischen Gegnern – aber nicht nur dort. Bereits vor seinem Rückzug aus der Bundespolitik spaltete er auch die eigenen Genossen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia

Author User:Mattes

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Nachtrag:

Saarbrücker-Zeitung: Heute – Montag, den 25. 11. 2013 :

Beginn der Nach-Lafontaine-Ära:

Zweidrittelmehrheit für Schramm als neue Vorsitzende

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Kleider machen Linke Leute

Erstellt von DL-Redaktion am 15. November 2013

 Kleider machen Linke Leute

Oh, oh, nie war der Spruch „Kleider machen Leute“ besser angebracht, wie wir sehen. Und als Überraschung des Tages, sie machen auch Linke Leute! Jedem Betrachter stellt sich jetzt nur noch die wichtige Frage was denn nun Echt oder Verkleidung ist.

Das macht die Angelegenheit erst einmal spannend, um aber auch im gleichen Moment eine gewisse Pikantere an den Tag zu bringen. Heißt es doch einerseits „Gegensätze ziehen sich an“, könnten diese sich anderseits aber auch wiederum ausschließen. Wie sagte Theodor Strom schon vor langer Zeit: „Von draußen vom Walde komm ich her“ und gerade so werden sie auch in der Modernen wahrgenommen, einmal der Nikolaus und einen Tag später ein Ex als Karlchen Marx. Nur kommen sie nicht vom Walde sondern aus ihren Gräbern

Einmal als Foto auf „Facebook Bild“ und am anderen Tag im Fernsehen des SR 3. Zwei Brüder im Geiste, zwei Burschen aus der Kiste, welche bereits die Radieschen von unten haben wachsen sehen worauf der pflanzende Gärtner aber noch ein wenig warten muss.  Wie sie sich gleichen, auch wenn der große Altersunterschied besonders farblich sichtbar wird. Wobei der eine als Geber regelmäßig den Kindern die Köpfe verdreht und der andere vielen Älteren sein Gemaltes und Geschreibsel unablässig um die Ohren hauen darf.

Da auch eine parallel verlaufende Ausbildung zugrunde liegen wird, brachte es einer zum Bischof während der andere als Pfarrer irgendwie eine Stufe niedriger hängen blieb. So schaffte es denn der Nikolaus letztendlich seiner Berufung treu zu bleiben womit die Gemeinsamkeit dann auch das Ende der Fahnenstange erreicht hätte.

Wo der Eine nun im jährlichen Rhythmus seinen Schlitten heraus kramt und immer wieder die Schlittenhunde anspannt um seine Geschenke den Kindern zuzustellen, unterwarf sich der Andere einen Paradigmenwechsel, zelebriert seine Messen heute unter den Dächern von roten Fahnen und fragt sich unablässig an wessen Kette er denn nun festgemacht ist.

Ja, gepredigt wird in den Kathedralen der Politik auch, es wird auch viel versprochen und gleich wenig eingehalten.

Den Lohn dafür, den heutigen nichtsnutzigen Sprechern ein Leben in Saus und Braus finanziert zu haben, sollen wir irgendwann später mit Zinsen und Zinseszinsen zurückbekommen. Ein schönes Märchen, bereits viele tausend Jahre alt. Vollkommen gleichgültig in welch einer politischen oder religiösen Konstellation auch immer. Unsere Erkenntnisse daraus: Wir arbeiten nicht nur und sparen für unser eigenes Ende, nein wir Schaffen auch noch für diejenigen welche über unsere Löhne und damit auch über unser Ende bestimmen.

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Fotoquelle: Verlinkung mit Facebook Bild Saarland              Das Foto ist natürlich verschwunden-wir haben uns ein neues gesucht  —  Passt — oder

Harald Glööckler 2010

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Linke Saar Opposition-Wo?

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Oktober 2013

Ehrliche Meinung, falsche Kritik

Die Linke im Landtag Saar auf Tauchstation?

Ein gewisse politische Langeweile bemerkt die Saarbrücker-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe und vermisst die viel zu schwache Opposition im Saarbrücker Landtag. Dieses in Gänze sei schon einmal als eine Vorwarnung auf die bundesweit anstehende große Koalition zu sehen, lesen wir dort.

Aber das wäre ja an und für sich nichts Neues. War es doch für die Kleinen immer schon nicht ganz einfach sich zwischen zwei Dicken, Unförmigen zu behaupten. Sprechen wir doch nicht von ungefähr von  zwei schweren Mühlsteinen zwischen denen niemand geraten möchte. Vor allen wenn diese so stehen und stehen, Bewegungslos auf der Stelle, nicht reagierend. Wäre da etwas in Bewegung, käme ja immerhin die Möglichkeit des entweichen in Sichtweite.

Dabei geht es wohl um einen „Familienstreit“ zwischen der SPD und CDU welcher von der  versammelten Opposition kritiklos verschlafen wurde. Auffällig das hier nur die FDP Erwähnung findet. Mag dieses daran liegen das die anderen Parteien bereits ihren Auflösungszustand hinter sich gebracht haben? Oder ist das die Vorsichtigkeit in der neuen Linken um eventuell zukünftige Koalitionspartner nicht zu vergrämen.

Denn besonders diese scheinen ja ziemlich ohne Meinung auf Tauchstation gegangen zu sein. Obwohl sonst gerade die Kritik an den politischen Mitbewerbern immer ziemlich lautstark vernehmbar war. Ein wenig wird wohl über die Schulbeförderung „geschrammelt“ und bemängelt das fünf Euro für den Fahrer und deren drei  für den Beifahrer wohl zu wenig sind. Aber ja, es weiß ein jeder welcher schon selbst einmal gearbeitet hat, dass ein Taxifahrer auch kaum besser entlohnt wird. Es ist kein ausreichender Hinweis auf die Tätigkeit einer wirkungsvollen Opposition, immer wieder einmal irgendwelche Spitzen anzuprangern, nur um wieder einmal Anwesenheit vorzugaukeln.

Linke rügt Niedriglöhne bei Schülerbeförderung Die Linke rügt aus ihrer Sicht miserable Arbeitsbedingungen bei den vom Land beauftragten Fahrdiensten für die Beförderung von Förderschülern. Auf Antrag der Fraktion habe die Landesregierung gestern im Ausschuss berichtet, teilte die Abgeordnete Astrid Schramm mit. (Veröffentlicht am 11.10.2013)

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

Ansonsten scheint der Aufstand „aller Gerechten“ sowohl in der Fraktion als auch im Landesvorstand zu den Akten gelegt worden zu sein. Das Böckchen wird wohl endlich die  Mutation zum Gärtner hinter sich haben und braucht das Gras nicht mehr zu fressen, sondern schneidet es. Oder, folgt er nun einer linken saarländischen Tradition und lässt sich auch einen Palast bauen, so wie sein Bruder im Halbgeist in Limburg? Palazzo Protzo ! Oh, oh unterschätze ja keiner die Wünsche der Gärtner.

Anschauungsunterricht wird ja reichlich angeboten in der Presse und bei den demnächst mit Sicherheit in Limburg stattfindenden „Tagen der offenen Türen“  können die Ideen auch direkt vor Ort eingesehen werden. So lebt es sich unter dem Zölibat und Hummer und Kaviar sollen auch schon bei der Besichtigung als Stärkung gereicht werden.

Ja und sonst, da wurden wohl die glorreichen Zwei des Saarlandes auch im Dunstkreis der Fraktions-Klausur  in Brandenburg gesehen. Bierbaum und Lafontaine auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau? Oder als vorauseilendes Gratulanten Corps aus dem Saarland, die Blumen vorsichtshalber noch verdeckt auf den Rücken haltend, vor verschlossenen Türen wartend.

Die schwarze Mamba soll den Chinesen zum Ärger der Chinesentante gefressen haben und liegt ob ihrer Leibesfülle noch in der Verdauungsstarre. Ein einziges Mal nur lasen wir von ihr und einer Zusammenarbeit mit Georgi, dass diese nun in Vertretung an den Flügeln im zukünftigen Windpark drehen. Ja der Georgi das ist doch die Person welche in den Fluren und Auen die Lerchen zum singen bringen soll.

Ach ja, Schneewittchen Hummerknecht gibt es ja auch noch. Wurde neulich als Neusaarländerin in der Presse erwähnt. Obwohl wie sieht denn dann eine Altsaarländerin aus, gibt es da Unterschiede? Oder sagen die Saarländer auch dass das Boot voll ist und der Bedarf nach Flüchtlinge nicht besonders groß ist. Das wäre ein Zeichen dass von der Linken schlecht gearbeitet worden ist. Obwohl von Fremdarbeitern wird doch auch im Saarland gelegentlich gesprochen.

Wurde neuilich auf Phönix als Finanzministerin gehandelt, aber ein wenig inronisch von der Journalistin. da war ja in Niedersachsen auch schon einmal die Rede von und die Bürger haben da wohl Angst um ihr Geld bekommen und die Linke furchtbar abgestraft. Überhaupt der Drang aus dem Saarland nach den Kassen ist schon auffällig. Bierbaum griff schon nach der Parteikasse und jetzt Wagenknecht nach dem Posten als Finanzministerin. Wie wäre es damit erst einmal klein zu beginnen, mit einer Kassenführung im Kegelclub oder im Kleingärtnerverein? Erst einmal den Nachweis erbringen für dergleichen Aufgaben überhaupt geeignet zu sein.

Ja Schneewittchens Ex wird sich jetzt wohl auf den Weg nach Brüssel begeben. Dort hängen die Fresskörbe wohl nicht ganz so hoch und bei der Unterstützung wird es auch wohl irgendwann einmal klappen. In der Linken immer, wenn nicht wird einfach solange gewählt bis des Ergebnis stimmt, oder das Delegierten System wieder eingeführt.

Ehrliche Meinung, falsche Kritik

Im Saarland ist gerade zu beobachten, was bei einer großen Koalition in Berlin drohen könnte: Politische Langeweile. Die Saar-Opposition ist klein und schwach, man hört nicht allzu viel von ihr. (Veröffentlicht am 12.10.2013)

.Nicht mal der deftige Familienstreit, den die SPD wegen der Steuer-Volte der CDU-Ministerpräsidentin vom Zaun gebrochen hat, wurde wirklich genutzt. Und wer sich als Regent so sicher fühlen kann, der muss wohl selbst Kritikaster werden. Wie der Abgeordnete Sebastian Thul aus Neunkirchen, der sich mit dem Amt eines „gleichstellungspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion“ schmücken darf. Jetzt wissen wir auch, was so ein Mensch macht: Per „Medien-Info“ wies Thul Mitte der Woche den 17-jährigen Landesschülersprecher Florian Weimann zurecht. Dabei hatte der junge Mann in unserer Zeitung nur offen und ehrlich die Meinung vertreten, er wünsche sich eine pädagogische Fachkraft für den Sexualunterricht an Schulen. Und keine Vertreter von Lesben und Schwulen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Linke und gaukelnde Pfarrer

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Oktober 2013

Joachim Gauck  —  Der Präsident und sein Ego

Ausgewachsene Stinkmorcheln ohne Gleba werden im Volksmund auch als „Leichenfinger“ bezeichnet.
Sind doch die Tage viel zu schwör, da wär ich besser Ingenieur.

Jedes Volk bekommt die Führung welche es verdient. Diesen Spruch folgend müssten die Deutschen ein sehr tüchtiges Volk sein, denn diese haben gleiche derer Zwei. Eine Führerin und einen Führer wobei sich Beide gut zu ergänzen scheinen, da der Eine versucht das aufzufangen was der Einen durch die Raute gleitet?

Jetzt lädt also der Führer die Spitzen seiner Parteien zu „Vier-Augen-Gesprächen“ ein. Kommt diese Geste nicht einen Misstrauensantrag gegenüber seiner eigentlichen Chefin gleich und nutzt er die Gelegenheit aus, sein Amt entsprechend aufzuwerten. Möchte der Ex-Pfarrer einer Tochter den richtigen Glaubens-Weg zeigen. Schlägt der Pfau sein Rad um der Henne zu beweisen doch der Schönere zu sein. Auf den Jahrmarkt politischer Eitelkeiten möchte schließlich keiner in Vergessenheit geraten und sei er noch so überflüssig.

Überhaupt, es scheint jetzt ein Jahrhundert angebrochen zu sein in der die Religionen die Politiker wieder darauf aufmerksam machen wollen doch aus der gleichen Familie zu stammen. Die der Heilversprecher für die Ewigkeit. So erzählt Lafontaine seit mehr als 40 Jahren, jedem der es hören möchte, dass, wenn er nur fleißig seine Partei wähle, es ihm bald besser gehen werde. Ein Mehr an Netto vom Brutto, ähnlich wie bei der FDP.

Zwecks Einlösung gegebener Versprechungen seiner Religionsgruppe, sprich Partei, war seine Zeit als Bürgermeister und Oberbürgermeister von Saarbrücken und anschließend als Ministerpräsident des Saarland gekommen. Über die Erfolge wurde auch hier vielfach berichtet. Als Spitzenleistung seiner Partei SPD sei hier die Hartz-Gesetzgebung noch einmal erwähnt.

Die Pfarrer erwarten von ihren Zöglingen die Folgsamkeit und Hörigkeit gegenüber ihren Gott, die  Genügsamkeit und Ehrlichkeit gegen den Mitmenschen um auch hier einige Beispiele aufzuführen. Spendenbereitschaft und Beitragszahlungen zur Festigung ihrer persönlichen Führungsposten erwarten Beide. Oben wird sofort gezahlt und unten erhalten die Sklaven einen Wechsel auf die Ewigkeit.

Unterschiede zwischen den Pfarrern und Politikern? Im Saarland erzählt eine Wiedergeburt von Karl Marx dem Gärtner was verschlossene braune Kuverts enthalten. Dort agieren von höheren Weihen Berufene als Spaltpilze gegen Stinkmorcheln im Auftrag des Gutsherren, welcher bald zum Jagen getragen werden muss. Gilt es doch den Bock zu erlegen welcher irgend wann auch einmal Gärtner spielen möchte um das wuchern der Pilze unter Kontrolle zu bekommen.

Derweil in Berlin die Partie des Gaukelnden munter fortschreitet, ist es doch nicht so einfach aus den Zeiten eines zwei Pässe Privilegierten in die Gegenwart des Stresses und der Überlastungen hinüber zu machen. Aber sollen nicht alle Bürger der nächsten Generationen noch bis zu einem Alter von 80 Jahre arbeiten um an der Rente zu sparen um auch so ein Amt wie das eines Bundespräsidenten noch zahlen zu können?

Das Leben als ein von verschiedenen Journalisten immer wieder erwähnten Bürgerrechtlers im Kampf um Freiheit war gewiss sehr beschwerlich. Warum legen hier nicht mehr von diesen Echten energisch Einspruch ein? Kamen doch viele erst ans Tageslicht als der Vorhang bereits gefallen und keine Gefahr mehr für Leib und Leben mehr bestand. Mag hier nicht vielleicht das Wissen aus verschiedenen Akten, welche irgendwo noch im Keller lagern und als unbewusste Druckmittel dienen?

Joachim Gauck  . Der Präsident und sein Ego

 Autorin: Antje Sirleschtov

Bundespräsident Joachim Gauck trifft die Spitzen der im neuen Bundestag vertretenen Parteien. Heute sind die Grünen an der Reihe. Doch es geht weniger um eine neue Regierung, als vielmehr um ihn persönlich. Auch eine neue Biografie zeigt Gauck als einen Menschen, der sich gerne selbst ins Zentrum stellt.

Noch nicht einmal zwei Wochen ist die Bundestagswahl her und schon lässt Joachim Gauck die Bürger wissen, dass er sich zu „Vier-Augen-Gesprächen“ mit den Chefs der im Bundestag vertretenen Parteien treffen will. Am heutigen Mittwoch trifft er sich mit der Grünen-Spitze. Die Tatsache an sich ist dabei wenig erwähnenswert, der Bundespräsident spricht regelmäßig mit denen, die die politischen Geschicke des Landes lenken.

Es stellt sich vielmehr die Frage: Warum soll das Volk überhaupt wissen, dass sein Staatsoberhaupt den politischen Akteuren einzeln die „Beichte abnimmt“?

Stellt man diese Frage jenen, die sich lange und intensiv mit der Person des Bundespräsidenten beschäftigt und (sehr unterschiedliche) Biografien über ihn verfasst haben, so fällt die Antwort überraschend einstimmig aus: Dieser Joachim Gauck ist offenbar ein Mann mit einem sehr großen Interesse am Bild, das die Öffentlichkeit von ihm hat. Einer, der sich in erster Linie für sich interessiert. Und so einer, der sieht sich natürlich gern im Zentrum des Geschehens. Auch, wenn er als Staatsoberhaupt nach einer Bundestagswahl, die erkennbar nicht unmittelbar zu einer Staatskrise führt, eigentlich keine Aufgabe hat.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Auch an der Saar wird eingepackt

Erstellt von DL-Redaktion am 23. September 2013

Also so ist es ! Wer oben sitzt hat immer Recht auch wenn nicht mehr als Gelaber als Ergebnis herauskommt. So wird auch im Saarland der Verlust von nur drei Prozent, als ein bundesweiter Erfolgt verkauft und entsprechend gefeiert. Wobei die Partei im Saarland runde 10 % an Stimmen vergeigt hat.

Alle feiern sich auf hohen Niveau und lüften den Teppich um den Dreck den sie alle angerührt haben unter den Teppich zu kehren. In der Hoffnung wieder an die Spitze des Landesverband gewählt zu werden?  Hier zwei Hörbeispiele von Interviews welche bei SR 3 gegeben wurden.

Lutze sagt:

Die Parteibasis habe einen geschlossenen Wahlkampf gemacht, sagt Thomas Lutze, der Spitzenkandidat der Linken im Saarland. Es gebe keine Spaltung der Partei, auch wenn acht Mitglieder ausgetreten seien. Das Verhalten von Oskar Lafontaine während des Wahlkampfs war für ihn in Ordnung.

SR-Mediathek Lutze Interview

>>>>>HIER<<<<<

Gärtner und Bierbaum haben natürlich auch was zu sagen. Wobei auffällt das Letzterer eigentlich immer was zu sagen hat, ob wohl er nichts zu sagen haben dürfte, da er kein Vertreter des saarländischen Landesverbandes ist. Aber vielleicht hat er diese „Vordrängenden Ellbogen“

Trotz der Verluste spricht Hans-Jürgen Gärtner, der stellvertretende Vorsitzende der Saar-Linken von einem „sehr, sehr guten Ergebnis“. Die FPD habe im Wahlkampf zwar auf Inhalte gesetzt, diese aber wohl zu wenig den Wählern vermitteln können, sagt Natalie Zimmer, die Generalsekretärin der Saar FDP. Und der Chef der Saargrünen, Hubert Ulrich, sagt zum Stimmenverlust seiner Partei: Der Kernfehler sei gewesen, das Steuerprogramm statt die Energiewende zum Wahlkampfthema zu machen.

SR-Mediathek Gärtner/Bierbaum Interview

>>>>>HIER<<<<<

Landesergebnis Saarland

Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Gegenstand der Nachweisung Erststimmen Zweitstimmen
Anzahl % Diff. zu  2009 in %-Pkt. * Anzahl % Diff. zu  2009 in %-Pkt. *
Wahlberechtigte 796.071 796.071
Wähler 577.403 72,5 -1,2 577.403 72,5 -1,2
Ungültige 15.480 2,7 0,4 14.861 2,6 0,7
Gültige 561.923 97,3 -0,4 562.542 97,4 -0,7
CDU 234.131 41,7 6,0 212.366 37,8 7,1
SPD 199.704 35,5 4,2 174.581 31,0 6,3
DIE LINKE 48.976 8,7 -9,7 56.042 10,0 -11,2
FDP 8.393 1,5 -5,7 21.505 3,8 -8,0
GRÜNE 21.744 3,9 -1,4 31.998 5,7 -1,1
FAMILIE 7.451 1,3 -0,2
PIRATEN 13.867 2,5 2,5 14.692 2,6 1,1
NPD 9.230 1,6 0,3 9.684 1,7 0,5
MLPD 275 0,0 -0,0 376 0,1 0,0
AfD 24.917 4,4 4,4 29.287 5,2 5,2
pro Deutschland 910 0,2 0,2
FREIE WÄHLER 3.650 0,6 0,6
PARTEI DER VERNUNFT 686 0,1 0,1

Quelle: Die Landeswahlleiterin, Statistisches Amt Saarland

Alphabetisches Verzeichnis der Gewählten nach Parteien: DIE LINKE

Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Lfd. Nr. Name, Vorname(n) Gewählt Zusätzlich kandidiert
Wkr % Ll. Pl. Wkr Ll. Pl.
1 Aken van, Jan Paul HH 1 19
2 Alpers, Agnes HB 1
3 Bartsch, Dr. Dietmar Gerhard MV 1 12
4 Behrens, Herbert NI 4 34
5 Binder, Karin BW 3 271
6 Birkwald, Matthias W. NW 2 94
7 Bluhm, Heidrun MV 2 17
8 Buchholz, Christine HE 3 185
9 Bulling-Schröter, Eva BY 2 217
10 Claus, Roland ST 4 73
11 Dagdelen, Sevim NW 5 140
12 Dehm-Desoi, Dr. Diether NI 1 43
13 Ernst, Klaus BY 1 250
14 Gehrcke-Reymann, Wolfgang HE 2 183
15 Gohlke, Nicole BY 3 220
16 Golze, Diana Hertha BB 1 60
17 Groth, Annette BW 5 293
18 Gysi, Dr. Gregor 84 42,2 BE 1
19 Hänsel, Heike BW 2 290
20 Hahn, Dr. André Peter Frank SN 2 158
21 Hein, Dr. Rosemarie Anna Gertrud ST 5 69
22 Höger, Inge Dora Minna NW 9 133
23 Hunko, Andrej Konstantin NW 4 87
24 Hupach, Sigrid TH 5 189
25 Jelpke, Ursula NW 3 142
26 Karawanskij, Susanna SN 3 151
27 Kassner, Karin Kerstin MV 3 15
28 Kipping, Katja SN 1 159
29 Korte, Jan ST 2 71
30 Krellmann, Jutta NI 2 46
31 Kunert, Katrin ST 3 66
32 Lay, Caren Nicole SN 5 156
33 Leidig, Sabine Ingeborg HE 1 180
34 Lenkert, Ralph TH 2 194
35 Leutert, Michael Gerhard SN 8 162
36 Liebich, Stefan 76 28,3 BE 4
37 Lötzsch, Dr. Gesine 86 40,3 BE 3
38 Lutze, Thomas SL 1
39 Möhring, Cornelia Ilse SH 1 7
40 Movassat, Niema NW 6 117
41 Neu, Alexander Soranto NW 10 97
42 Nord, Thomas Hans BB 2 63
43 Pau, Petra Angelika 85 38,9 BE 2
44 Petzold, Harald Alfred BB 4 58
45 Pitterle, Richard BW 4 260
46 Renner, Martina Erika TH 3 192
47 Schlecht, Michael BW 1 275
48 Sitte, Dr. Petra ST 1 72
49 Steinke, Kersten TH 1 191
50 Tackmann, Dr. Kirsten BB 3 56
51 Tank, Azize BE 6 81
52 Tempel, Frank TH 4 195
53 Troost, Dr. Axel SN 4 154
54 Ulrich, Alexander RP 1 210
55 Vogler, Kathrin NW 7 128
56 Wagenknecht, Dr. Sahra NW 1 107
57 Wawzyniak, Halina BE 5 83
58 Weinberg, Harald BY 4 244
59 Werner, Katrin RP 2 204
60 Wöllert, Birgit Ottilie BB 5 64
61 Wunderlich, Jörn Heinz Adolf SN 6 163
62 Zdebel, Hubertus Josef NW 8 129
63 Zimmermann, Pia-Beate NI 3 51
64 Zimmermann, Sabine SN 7 165
Quelle: ©2013 Der Bundeswahlleiter
Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktin

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Linke Saar Flügel schlagen um sich

Erstellt von DL-Redaktion am 17. September 2013

Saarländische Linke kommt nicht zur Ruhe

Gestern noch schrieben wir, dass in einer politischen Partei, welche auf Manipulationen aufgebaut wurde keine fruchtbare Arbeit für die Bevölkerung geleistet werden kann. Heute lesen wir dann über die Fortsetzung dieses Drama in der Saarbrücker – Zeitung und fragen uns: Kreist hier der Berg und gebiert eine Maus? Oder anders gefragt: Sehen wir hier die Fortsetzung einer Auseinandersetzung zwischen den Gruppierungen im Saarland? Einen Lagerkampf zwischen zerstörerischen Egomanen und politischen Luftnummern welche sich zum Gespött der Beobachter machen und dann auch noch Politiker nennen möchten?

Ausgangspunkt war, wie alle lesen konnten, der Versuch einer Gruppierung möglichst viele der Saar Mitglieder mittels Manipulationen und einer entsprechenden Druckausübung zu ihren persönlichen Vorteil zu beeinflussen.

V.i.S.d.P. (Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes)
Redaktion Demokratisch-Links – Ingo Engbert – IE
(admin C) – ingo.engbert@demokratisch-links.de *)
Sitz und Gerichtsstand: Köln

 

Sehr geehrter Herr Engbert,

Sie kündigen mit Datum: 07.05.2013; 22.59 Uhr auf Ihrem Internet Block „Demokratisch links“ an, den Screenshot des „aufmerksamen Lesers“ aus dem Osten zu veröffentlichen.

Dieser bezieht sich auf einen Mailverkehr. Die darin enthaltenen Informationen sind und waren nicht öffentlich. Jegliche Veröffentlichung verletzt Privatsphäre und das Urheberrecht!

Da nach §88 TMG; §206 STGB sowie dem BDSG meine und die Rechte der Frau XXXX betroffen sind, fordere ich Sie hiermit (vorab per Mail ) auf diese Ihnen jetzt vorliegenden screenshots nicht zu veröffentlichen und auch keine Abschrift dazu zu veröffentlichen.

Ich gebe Ihnen hiermit zur Kenntnis, dass eine Abschrift dieses Briefes der Kanzlei XXXX     XXXX Saarbrücken, Frau XXXXX und dem Landeskriminalamt Saarbrücken zeitgleich weitergeleitet wird. Zugleich nehmen Sie zur Kenntnis dass dieses Schreiben an Sie adressiert ist und somit vertraulich ist. Jeglicher Veröffentlichung (auch auszugsweise ) wird hiermit ausdrücklich wiedersprochen.

Nehmen sie bitte auch zur Kenntnis, dass bei Nichtbeachtung dieser, ihnen jetzt vorliegenden Information, die Kanzlei XXXX ermächtigt ist, strafrechtliche Massnahmen gegen Sie zu erwirken.

Mit freundlichen Grüßen

(geschrieben am 08.05.2013 um 04.30 Uhr )

Die nun ins Gerede gekommenen angeblichen Manipulationen dürften doch an und für sich niemanden wirklich überraschen, oder? Hatten doch beide Seiten bereits über viele Jahre hinweg zeigen dürfen das sie es einfach nicht können. Und das auch noch nicht einmal gemeinsam. Es ist nun einmal nachgewiesen das Menschen welche in ihren Ursprungsparteien immer nur in dritter oder vierter Reihe gestanden haben nicht plötzlich zu Führungspersönlichkeiten generieren. Mögen die Ellbogen auch noch so kräftig ausschlagen und die Münder noch so viel Schaum absondern.

Es war der große Fehler von Lafontaine sich hier blenden zu lassen und sich vielleicht auch aus Zeitmangel für die falschen Personen entschieden zu haben. Aus lahmen Ackergäulen lassen sich keine Rennpferde machen und auf leere Köpfe lässt sich auch kein Trichter setzen. Politiker sind leider nur allzu selten bereit, gemachte Fehler einzugestehen.

Jetzt laufen also auch die Mitglieder aus Eppelborn davon? Mit einen der Brandstifter an der Spitze? Wünschen wir ihm doch einfach dass er noch schnell genug laufen kann, bevor ihm das zusammengerührte Elend wieder einholt. Ich bin mir hier ziemlich sicher das auch auf der Gegenseite noch Viele in absehbarer Zeit davon laufen werden. Zu wünschen wäre der Partei nur, dass auch hier die Richtigen das Weite suchen.

Zu diesen zähle ich die Naivlinge welche da glauben durch eine Änderung des Wahlsystem Manipulationen verhindern zu können. Je mehr Personen sich an Wahlen beteiligen dürfen, umso mehr Geld wird für Bestechungen investiert werden müssen. 150 Delegierte werden immer kostengünstiger zu kaufen sein als 500 Mitglieder, um hier einmal Zahlen ins Gespräch zu bringen.

Nein, der Fisch fängt schon vom Kopf zu stinken an und nun der Basisdemokratie eine Schuld zuzuschieben lenkt nur von der persönlichen Unfähigkeit ab. Verschiedene Personen fühlen nun die Kontrolle über das Ganze zu verlieren, sprich, nach Neuwahlen aus Vorstand und Partei schmählich verabschiedet zu werden und greifen so nach jeden Strohhalm. Schließlich ist es doch das erste Ziel weiterhin an der gedeckten Tafel zu sitzen, um nicht anschließend auf die Tafeln angewiesen zu sein.

Ja, auch Lutze, der jetzt gerne als Saubermann auftreten möchte wird nun von der Vergangenheit eingeholt und feststellen Versäumtes nicht nachholen zu können, da es auch in seiner Zeit als Geschäftsführer und Noch-Mandatsträger im Bundestag viele Vorkommnisse gab, welche nicht recht zueinander passten. Für den Neuaufbau der Partei im Saarland wie auch im übrigen Westdeutschland wäre es sicher am besten würden nur wenige Kandidaten, am besten keine, ihr Ziel, einen Sitz im Bundestag, erreichen, da nur so die Gewissheit gegeben ist neue Fundamente zu setzen.

Saarländische Linke kommt nicht zur Ruhe

Aus Ärger über die innerparteilichen Zustände haben rund 30 Mitglieder aus Eppelborn die Linkspartei verlassen. Zudem prüft der Landesvorstand, ob bei der Versammlung am 30. Juni Geld im Spiel gewesen sei. (Veröffentlicht am 17.09.2013)

Als Konsequenz aus den jüngsten Diskussionen hat sich der Parlamentarische Geschäftsführer der linken Landtagsfraktion, Heinz Bierbaum, gestern für Änderungen beim Verfahren der Listenaufstellung ausgesprochen.

 Ausgerechnet am 70. Geburtstag ihrer Galionsfigur Oskar Lafontaine haben die Saar-Linken wenige Tage vor der Bundestagswahl neue Hiobsbotschaften erreicht. Gestern Abend haben aus Protest und wegen „Unzufriedenheit mit den innerparteilichen Zuständen“ der Vorstand des Eppelborner Gemeindeverbands und zahlreiche Mitglieder, darunter die Abgeordneten des Gemeinderats, sowie zwei Neunkircher Kreistagsabgeordnete und weitere Mitglieder die Partei verlassen. Die rund 30 Personen erheben Vorwürfe gegen den Bundestagsspitzenkandidaten Thomas Lutze sowie die Neunkircher Kreischefin Andrea Küntzer.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktin

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Linke Saar „Dinner for One“

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Juni 2013

„The same procedure as last time?“ –
„The same procedure as every time“

Und der Vater blicket stumm  auf den leeren Tisch herum,
was er gerade essen wollt, unten auf der Erde rollt.

An den Sketch „Dinner for One“ fühlen sich viele Bürger erinnert, folgen sie der im Saarland nach Wahlen üblichen Posse in der Linkspartei. Dort wurde, wie ebenfalls üblich auch dieses Mal die Schiedskommission des Landes aufgerufen um angebliche Verstöße gegen die Satzung zu ermitteln.

Und wieder erging der Aufruf des Landesvorstandes? an die Landesschiedskommission im scheinbar sich immer wiederholenden Wortlaut:

„The same procedure as last time?“ – „The same procedure as every time“

So wurde denn auch am heutigen Morgen folgende Erklärung über das Radio verbreitet:

Hörfunknachrichten, 21.06.2013 06:12 Uhr

Saarbrücken: Saar-Linke wählt Landesliste neu

Die Linkspartei muss ihre Landesliste zur Bundestagswahl komplett neu aufstellen. Zu diesem Ergebnis kam die Landesschiedskommission gestern am späten Abend. SR-Reporter Uli Hauck: O-Ton ((Eine mögliche Manipulation bei der Stimmauszählung hat für die Entscheidung der Schiedskommission keine Rolle gespielt.

In der mündlichen Begründung wurden vielmehr Formfehler bei der Einladung als Grund für die erneute Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl angeführt. Man habe es versäumt, so der stellvertretende Landesvorsitzende Hans-Jürgen Gärtner, im Ausland lebende Parteimitglieder zur Wahlversammlung einzuladen. Damit habe man diesen Mitgliedern ihr Wahlrecht vorenthalten. Das entsprechende Gesetz sei erst zwei Tage vor der Mitgliederversammlung in Kraft getreten und deshalb nicht berücksichtigt worden.)) Für die neue Listenaufstellung ist der 30. Juni vorgesehen.

Quelle: SR-online

So stellen sich hier folgende Fragen welche natürlich nicht beantwortet werden.

Die Schiedskommissionen werden nach Eingang eines schriftlichen Antrages tätig. Der Antrag muss den Streitgegenstand und gegebenenfalls den Antragsgegner bezeichnen, begründen und unterschrieben sein.

Eine Satzungsänderung muss von einer Mitgliederversammlung beschlossen werden und auch entsprechend veröffentlicht werden. Wo ist das Beschlussprotokoll und der Nachweis der Veröffentlichung?

Ausgerechnet die Schiedskommission, wurden doch gerade diese immer wieder Bundesweit als Horte der Manipulationen und willige  Erfüllungsgehilfen ihrer jeweiligen Vorstände bekannt. Kommissionen welche in vergleichbaren Fällen nicht reagierten wenn wegen versäumter Nichteinladung einfachen Mitgliedern das Wahlrecht gestohlen wurde.

Wenn ein Gesetz erst zwei Tage vor einer Wahl in Kraft tritt reicht dieses nicht aus eine Wahl für ungültig erklären zu können. Die Gültigkeit eines Gesetzes hat auch die rechtlich vorgeschriebenen Einladungsfristen zu berücksichtigen. Die Argumentation für die Wahlungültigkeitserklärung ist also keinesfalls schlüssig.

Wann hat der Landesvorstand festgestellt, dass im Ausland lebende Mitglieder „vergessen“ wurden?Wenn dem tatsächlich so wäre, wie der stellv. Landesvorsitzende die Öffentlichkeit glauben machen will, stellt sich dem aufmerksamen Beobachter unwillkürlich die Frage, warum hat der Landesvorstand bei Kenntnis dieser Sachlage nicht unverzüglich zu einer neuen Landesmitgliederversammlung eingeladen?

Wäre es nicht eigentlich die Aufgabe der  LSK gewesen, den immer noch im Raum stehenden Verdacht des vorsätzlichen Wahlbetruges nachzugehen?  Aber hier hackt wohl die eine Krähe der anderen kein Auge aus. Ist doch allgemein bekannt das unter Parteimitglieder ein ganz besonderer Artenschutz gehandhabt wird.

Geradezu zu grotesk wird die Situation wenn wir feststellen das Berlin diesen ganzen Vorkommnissen mit geradezu stoischer Gelassenheit zusieht. Liefert nicht dieses Partei gerade vor den anstehenden Wahlen reichlich Begründungen diesen Verein auf keinen Fall im September seine Stimme im Wahllokal zu geben? Wie heißt es so schön: „Mitgegangen, Mitgefangen, Mitgehangen.  Ein jedes für diese Partei abgegeben Kreuzchen macht den Wähler zu einem Mittäter dieser Machenschaften.

Saar-Linke: Spitzenkandidatur wieder offen

Nach den Turbulenzen bei der der Wahl der Landesliste der Saar-Linken hat die Partei nun die Reißleine gezogen. Die Landesschiedskommission der Partei beschloss gestern Abend (20.06.2013) Neuwahlen. Unterdessen gären weiter Gerüchte, wonach die ursprüngliche Wahl am 5. Mai manipuliert worden sein könnte. 

Die Saar-Linken müssen ihre Landsliste für die Bundestagswahl am 30. Juni komplett neu wählen. Das hat die Landesschiedskommission der Partei gestern Abend bei einer Sitzung in Burbach beschlossen. Im Anschluss an die rund vierstündige Beratung zeigte sich der stellvertretende Landesvorsitzende Hans Jürgen Gärtner im Gespräch mit der SZ „glücklich, weil damit nun Rechtssicherheit hergestellt und möglichen Anfechtungen vorgebeugt wurde“.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Hier noch etwas für unsere Garten- und Butlerfreunde:

[youtube OzzczWILqdk]

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Fotoquelle : Autor — Gunther HißlerEgen Wark

  • CC BY-SA 3.0Hinweise zur Weiternutzung
  • File:OskarLafontaine 2005.jpg
  • Erstellt: 1. September 2005

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Vorgelebter Sozialismus

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Februar 2012

Angestellte prangert Zustände in Chile an

Grundlagen unserer Ethik und Moral beziehen wir sowohl aus Lebensbeispielen der Vergangenheit als auch der Gegenwart. So werden vor allem der Jugend immer wieder Lebensläufe vor Augen geführt um diese zum nacheifern anzuregen. In den Religionen kennt man die Heiligen, der Staat ernennt seine Helden und die Parteiführer ihre Vorgänger.

Auch in der sich selber nennenden einzigen Partei für soziale Gerechtigkeit, der LINKEN bekennt man sich zu solchen Vorbildern. So wird versucht den Bürgern zu verstehen zu gegeben sich im besonderen für die Randgruppen der Gesellschaft einzusetzen, um deren Lebensstandart zu erhöhen. Auch wird und dieses ganz speziell immer wieder auf die größer werdenden Unterschiede zwischen Arm und Reich hingewiesen.

Vergessen wird hierbei natürlich dass es auch innerhalb der Partei dieses bekannte „Oben und Unten“ und „Reich – Arm“ Verhältnis gibt und das sogar in einen besonders ausgeprägten Sinn. Mandats- oder Funktions- träger genießen ein besonders privilegiertes Leben auf Kosten ihrer Wähler und Beitragszahler. So wäre es doch empfehlenswert und auch bestimmt eine gute Parteiwerbung übernehme ein jeder dieser „Spitzenleute“ je nach Höhe des Einkommens Patenschaften für Parteimitglieder welchen es schlechter geht.

Vorgelebte Solidarität wäre ein reales Beispiel und würde den unwissenden Bürgern das Leben im Sozialismus an Hand eigener Aktivitäten erklären. Es wäre ein Anreiz für die Menschen sich der Partei als Mitglied anzuschließen und fände bei den Wählern mit Sicherheit mehr Gehör als immer wieder die Mantra ähnelnden Versprechungen welche so wie so nicht eingehalten werden können, da es an erforderliche Mehrheiten fehlt.
Das Beispiel im folgenden Artikel zeigt wie es gehen könnte:

Angestellte prangert Zustände in Chile an

Der Aufstand der Nanas

In Chile werden Hausangestellte, Gärtner und Handwerker diskriminiert. Der Protest der „Nanas“ löst nun einen Kulturkampf zwischen Dienstpersonal und Neureichen aus.von Gerhard Dilger

In Chile tobt ein Kulturkampf besonderer Art. Ausgelöst hat ihn Felicita Pinto, die als Hausangestellte in einer Gated Community außerhalb von Santiago arbeitet. Als die 57-Jährige neulich etwas früher am Haupteingang der Anlage „El Agarrobal II“ ankam und sich zu Fuß auf den Weg zu ihrer Arbeitsstelle machte, wurde sie von Wachmännern unsanft aufgehalten.

Nanas, wie Hausangestellte in Chile heißen, Gärtner oder Handwerker dürfen sich nämlich auf den breiten Straßen der exklusiven Siedlung nur in dem dafür vorgesehenen Kleinbus bewegen – „damit sie keine Einbrüche begehen oder Informationen über die Privatsphäre anderer Nachbarn mitteilen können“, wie die Verwaltung erklärte.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle     :     Sebastián Piñera

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