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Ost – Linke gegen West

Erstellt von DL-Redaktion am 3. September 2012

Ost-Linke planen Rachefeldzug gegen West-Fundis

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Wurde unser am 18. 08. 2012 aufgenommene Artikel aus der Welt unter dem Titel „Der Linke Geheimplan Ost“ von einigen Lesern mit einer gewissen besserwisserischen Arroganz als Fantasiegeschichte abgetan, schaltet sich heute auch der Spiegel in diese Debatte ein und benennt erstmals Ross und Reiter.

Schenkt man dem Spiegel Glauben, es muss ja nicht alles bis ins letzte Detail stimmen, steht die Partei besonders im Westen vor einer harten Zeit. Hartz 4 für die LINKE West wird ausgerufen. Mitglieder und Kasse will der Osten wieder stärker unter Kontrolle bekommen, um so die Lügen und das Betrügen aus der Welt zu schaffen. Die große Rechnung soll dem Westen präsentiert werden.

Schon auf einen Treffen von Gysi mit den Ostdeutschen Landesvertretern soll abgesprochen worden sein sich wieder auf die Stärke der Ost-Partei zu besinnen. So ist es nicht der Plan sich  vom schwächelnden Westen zu trennen, will ihn aber mehr oder weniger seinem personellen und finanziellen Siechtum überlassen. So haben sie bereits errechnet das die zukünftige Fraktion im Bundestag bei realistisch zu erzielenden sieben bis acht Prozent überwiegend aus Ostdeutschen Mandatsträgern besteht. Die schlechten Aussichten des Westens sollen benutzt werden, unliebsame Fundis loszuwerden.

In Sachsen soll eine Wiederwahl von Sabine Zimmermann unbedingt verhindert werden. Die Gewerkschaftspolitikerin hatte sich im Juni um den Frauenposten im Vorstand beworben, sozusagen als weibliche, ostdeutsche Partnerin von Lafontaine. Bereits ihre Vorstellungsrede vor dem Göttinger Parteitag ging in lautem Gelächter unter, weil sie behauptete, sie sei „von vielen aus der Partei gebeten worden zu kandidieren“. Alle wussten, dass sie nur von einem gebeten worden war, um Bartsch zu verhindern: Lafontaine.

Im Zusammenhang mit diesen Artikel hört sich die Proklamation des Oskar Lafontaine vom letzten Wochenende wirklich wie ein verspäteteter Karnevalsscherz oder der verzweifelte Hilferuf eines Ertrinkenden an.

Ost-Linke planen Rachefeldzug gegen West-Fundis

Wenn sich an diesem Dienstag die Bundestagsfraktion der Linken in Berlin erstmals nach der Sommerpause zur zweitägigen Klausur versammelt, will Fraktionsvize Sahra Wagenknecht gleich Sympathiepunkte sammeln. Sie hat für die Genossen ein „Strategiepapier“ als Lektüre vorbereitet mit dem hochtrabenden Titel „politische Schwerpunktsetzung im Bundestagswahljahr 2013“.

Oskar Lafontaines Lebensgefährtin empfiehlt ihren Parteifreunden darin, es müsse „wieder gelingen, durch unser ganzes Erscheinungsbild ein Gegenmodell zum langweiligen, kleingeistigen, unglaubwürdigen und nicht selten korrupten Politikbetrieb zu verkörpern“. Denn nachdem, so die besorgte Genossin weiter, „das öffentliche Bild der Fraktion durch interne Streitigkeiten gelitten hat, muss es uns 2012 und 2013 wieder gelingen, mit politischen Kernthemen Profil zu gewinnen“.

Es könnte allerdings passieren, dass sich Wagenknechts Sehnsucht nach mehr Politik und Harmonie bereits auf der Klausur als Makulatur erweist. Offiziell wollen die über 70 Abgeordneten zwar tatsächlich unter anderem den Wahlkampf vorbereiten. Nicht wenige verstehen darunter aber nicht das Ringen um Mindestlohn, Rente oder den Abzug aus Afghanistan, sondern vor allem den Wahlkampf in eigener Sache.

Quelle: Spiegel – online >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle  :   Logo der US-amerikanischen Fernsehserie Angel – Jäger der Finsternis

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