DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Juli 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch

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Der bayerische SPDler Christian Ude taugt nix und liegt gerade einmal bei 18 Prozent, derweil der Verfassungsminister in der Gegend rum steht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in dieser Woche?

Friedrich Küppersbusch: Das Spitzelstaat-Thema mobilisiert nicht im Wahlkampf.

Was wird besser in dieser?

Ein Terroranschlag, und die Union geht über 40 Prozent.

Angela Merkel stellt fest: „Deutschland ist kein Überwachungsstaat“! Alles gut jetzt?

„Es ist nicht meine Aufgabe, mich in Details von griechischen Staatsanleihen einzuarbeiten“ – so eine Hohlladung müsste Merkel schon raushauen, um Steinbrücks Wahlkampf noch mal wachzuküssen. Der gleiche Satz mit „Details von prism“ funktioniert – für viele Unionswähler, denen das Netz Thingstätte von Kinderporno und Bombenbastlern dünkt. Und es ist die klügste Zweitstimmenkampagne, die der FDP jemals nicht selbst eingefallen ist. Merkel hat etwas zu verbergen, und immerhin gelingt ihr das: ihre Detailkenntnis.

Die Bayern-SPD kommt nur noch auf 18 Prozent. Müssen wir uns auf ewig mit der CSU arrangieren?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 3. September 2012

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

In der letzten Woche stellte er fest das Friedrich im Intelligenzvergleich mit einer Teppichfliese nur zweiter Sieger ist und die Linke nicht in die Verlegenheit einer Regierungsbeteiligung kommen wird.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Verdeckte Kripo-Ermittler kaufen Drogen, Verfassungsschützer mischen bei Nazis mit.

Was wird besser in dieser?

FDP-Ministerin will dem Staat verbieten, selbst Unrecht zu tun. Wenn es gegen Millionäre geht.

Eine Plakataktion des Innenministeriums gegen die Radikalisierung junger Migranten löst Empörung aus. Kritiker sprechen von einer Stigmatisierungskampagne gegen Muslime. Finden Sie die Kampagne auch so misslungen?

Das sind Plakate, die gefehlt haben, als der kleine Joseph Ratzinger sich der Hitlerjugend anschloss. Der deutsch-islamische Blog „dawa“ montiert die Mordverdächtige Beate Zschäpe ein, das „MiGazin“ den blindgelockten Hans-Peter Friedrich selbst. Und für die Idee, Familienangehörige mögen beim Ministerium anrufen, um ihre Kinder anzuschwärzen, sehe ich einen langjährigen Urheberrechtsstreit zwischen Stasi und Gestapo voraus. Kurz: die ablehnenden Reaktionen sind so programmiert und erwartbar, dass man es für Absicht halten muss. Oder Friedrich für einen guten zweiten Sieger im Intelligenzvergleich mit einer Teppichfliese. Die Aktion heißt: Keine Angst vor dem NPD-Verbot, ihr Geist hat längst den Wirt gewechselt.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlese

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Die Könige des Nichts

Erstellt von DL-Redaktion am 22. August 2012

Der geniale Schilderminister Peter Ramsauer.

Datei:Peter Ramsauer - Verkehrsminister.jpg

Oder, die in den Spuren von Ramsauer wandeln. Diese begnadeten Füller von Sommerlöchern gibt es zuhauf in unserer politischen Landschaft, in allen Parteien. Es sind zumeist diese ziellosen Dampfplauderer von den Hinterbänken der öffentlichen Berliner Bedürfnisanstalt welches sich dem ahnungslosen Bürger zumeist als „Hohes Haus“, dem Bundestag vorstellt. Ja deren lebendes Inventar war an und für sich einmal gewählt, die Bedürfnisse ihrer Wähler zu befrieden.

Da kommen sie dann also zusammen, die verschiedensten vor Hirn geizenden Kapazitäten aus den unterschiedlichsten Regionen dieser Republik. Wie zum Beispiel eine bayrische Rampensau aus Hintertupfingen welcher es doch tatsächlich gelang den Posten eines Verkehrsministers für sich zu ergattern. Krampfhaft krallt er sich nun an die von ihm aufgestellten Schilder um das besetzte Terrain in einer Großstadt wie Berlin über möglichst viele Umleitungen für sich zu verteidigen.

Wie schon gesagt, derer gibt es Viele die auch dann und wann mit den absurdesten Vorschlägen und Forderungen um persönliche Aufmerksamkeit heischen. Einer seiner Brüder aus der Oberschicht dieses bajuwarischen Stammes, der Bundesminister für deutsche Innereien, sieht sich selber soweit in der Mitte angesiedelt das er die Unterschiede zwischen Rechts und Links gar nicht mehr wahrnehmen können möchte. Ob Pistole oder Messer, in deutschen Hinterlanden wimmelt es scheinbar von Linkshändern.

Ein weiteres Beispiel finden wir im MdB Thomas Lutze welcher auf unergründlichen Wegen, tief aus dem Osten kommend, versucht das Saarland im neuen lafontainischen Glanz erstrahlen zu lassen. Zuerst sehr leise, werden die zukunftsträchtigen Rufe seiner vielen Anhänger immer deutlicher vernehmbar.  „Der König ist tot, es lebe der König“ ist ein Spruch der bald auch von den als Mumien verdächtigten Vertretern der Landesführung gerufen werden wird.

Als echter Vertreter des Volkes tritt er in schönster Regelmäßigkeit mit sensationellen Forderungen in das Rampenlicht der Öffentlichkeit um seinen Anhängern entsprechend gefällig zu sein. Ein genialer Gedankenblitz war so seine Reise in das zukünftige Touristenparadies Nord-Korea. Die Aussicht dort einen 14 tägigen Badeurlaub verbringen zu können wird bald die Anfragen ins unermessliche steigen lassen.

Auch die Forderung verschiedene Verkehrsverbindungen mit einer kleinen Pimmelbahn wieder aufzunehmen wird in seiner Wählerschaft sicher sehr positiv aufgenommen werden. Das urinieren während der Fahrt aus offenstehenden Türen und Fenstern ist polizeilich verboten, wird es dann wieder heißen. Werden doch die Gefahren durch Zugluft meistens stark unterschätzt.

Als neuestes Highlight wurde dieser Tage dann der Ruf nach Freigabe von leichten Drogen laut geäußert. Seltsam das hier niemand die Frage stellt mit welch einer Waage denn dort gewogen wird? Ist es eine reine gedankliche, nur im Kopf vorhandene Waage welche vielleicht die Gabe besitzt nach entsprechend persönlich vorhandenen Neigungen auszuschlagen?

Egal, das Sommerloch steht kurz vor der Schließung und vielleicht gelingt es den Randfiguren auch einmal mit für die Wähler wichtigen Forderungen aufzuwarten. Dann aber mit solchen welche auch erfüllt werden können. Leere, nicht haltbare Versprechungen bringen nur mehr Verdruss und sind ein Hinweis der eigenen Nutz – und Macht – losigkeit.

König des Nichts

Der geniale Schilderminister Peter Ramsauer.

Verkehrsminister Peter Ramsauer ist ein Macher. Keiner, der nur große Reden schwingt und mit Taten auf sich warten lässt. Ramsauer ist einer, der weiß, was das Volk beschäftigt. Sein bisheriges politisches Wirken ist beeindruckend: Um ein Haar hätte Ramsauer das Überholverbot für Lkws durchgesetzt. Beinahe hätte er Radfahrern den Helm verordnet. Fast sogar das Fahrradfahren ganz allgemein verboten. Und nur knapp gescheitert ist der Versuch, die Pendlerpauschale wiedereinzuführen.

Nun, so scheint es, holt der ungekrönte „Königs des Nichts“ (Schöner Wohnen) zum entscheidenden politischen Schlag aus: Kfz-Zeichen für alle. Egal ob jung oder alt, dünn oder dick. Egal ob Haufen- oder Fischerdorf, Schrott- oder Bonzenkarre. Lokalpatriotismus soll den schlechten Zustand der Straßen, die Staus auf den Autobahnen und die unausgereifte Verkehrsplanung vollkommen vergessen machen. „Ich komm aus Sprockhövel (SPROCK) und scheiß auf die Schlaglöcher!“, so soll es bald stolz auf Deutschlands Straßen tönen.

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Namensnennung: Henning Schacht

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