DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Die Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Februar 2017

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Trump verfilmt „Die Bullen von Kinderbü“, Schäuble holt sich ein „Spiegel“-Abo und Dobrindts Verkehrspolitik soll wie ein Unfall aussehen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die Sache da, letzte Nacht, in Schweden, ich meine: Schweden! Wer hätte das gedacht!?

Was wird besser in dieser?

Trump verfilmt „Die Bullen von Kinderbü“.

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat festgestellt, dass die Pkw-Maut von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nicht mit EU-Recht vereinbar ist. Können wir die Maut jetzt endlich zu den Akten legen?

Das Gutachten attestiert Do­brindt, er habe „eine mittelbare Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit“ prima hinbekommen. Das erfüllt Seehofers Auftrag „Mach was Fremdenfeindliches und lass es wie einen Unfall aussehen“. Wie ein Unfall auszusehen ist ein Spezialgebiet von Dobrindts Verkehrspolitik. Nun muss er nur noch der EU erklären, warum die Maut nicht fremdenfeindlich ist, und den Rechtswählern, warum sie es doch ist.

Derweil sondert Andreas Scheuer folgendes CSU-Generalsekret ab: „Bei so viel fachlicher Ignoranz muss man die Frage nach dem Sinn des Wissenschaftlichen Dienstes stellen.“ Das ist unvorsichtig in Zeiten, da Donald Trump dringend verstrahlte Mitarbeiter sucht. Dobrindt bewegt sich auf Linie Merkel, die 2013 versprach „Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben“ und 2014 noch mal unterstrich: „Um es ganz klar zu sagen: Die Maut steht im Koalitionsvertrag, und sie wird kommen.“ Während also Dobrindt der historische Kompromiss gelingt aus Sackgasse und Einbahnstraße, staunt die Welt über den Comedy-Aspekt, Autos steuerlich zu begünstigen, die die … nun ja … bewährten … zweifelsfreien deutschen Abgaswerte liefern. Hüsterchen.

Nach der Münchner Sicherheitskonferenz ist die Welt sicherer, oder?

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

—————————————————————–

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

 

Abgelegt unter Deutschland, Feuilleton, Positionen | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Januar 2017

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Der Wiedererkennungswert der Grünen, „Nafri“ als Wort des Jahres 2014, und wie sich Deutschland tatsächlich abschafft.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Le Pen, Petry, Orbán, Wilders, Strache stehen auf straffe, durchgreifende nationale Sicherheitsbehörden.

Und was wird besser in dieser?

De Maizière auch.

Grünen-Chefin Simone Peter kritisierte die Polizeiarbeit am Kölner Bahnhof in der Silvesternacht. Am Montag folgte dann Lobgesang auf die Polizei – warum so unentschlossen?

Die Grünen werden derzeit weder für ihre antirassistische Tradition belobigt noch als neuerdings Partei der inneren Sicherheit wahrgenommen. Ihr Spektrum reicht von „pro Videoüberachung“ (Özdemir), „weniger political correctness“ (Kretschmann) über grüne Polizisten, die besser ausgerüstet werden sollten (Göring-Eckardt) bis zum Selberschuld – Behördenwirrwarr – Standardtanz (Hofreiter). Eine schöne Gelegenheit, mangels klarer Linie den Kontaktbereichsbeamten um einen Platzverweis zu bitten: In dieser heillos überkochten Debatte hätten die Grünen das Alleinstellungsmerkmal, einfach mal den Mund zu halten. Doch zugleich läuft die Urwahl zum Spitzenduo, und die Umfragewerte zur Bundestagswahl bröckeln. Özdemir: „Wir müssen aufpassen, dass sich die Gesellschaft nicht so verändert, dass wir sie nicht wiedererkennen.“ Hübsch wäre, wenn die Grünen dabei so blieben, dass man sie noch wiedererkennt.

Quelle: Weiterlesen – TAZ

——————————————————————————————-

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Juni 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wäre die Türkei ein EU-Mitglied, dann wäre Erdogan kündbar, und nachdem die Gauck Partnerin nun Wahlwerbung für die CSU macht sucht „Bundesbärli 2012“  Bekanntschaften bei Parship?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: „Gummistiefelkompetenz“ klingt bisschen nach Domina als Ausbildungsberuf.

Was wird besser in dieser?

Bei Eintreffen der Wahlumfrageergebnisse wird man Naturkatastrophen Parteien zuordnen können.

Erleben wir gerade den „Türkischen Frühling“?

Bitte nicht. Die Kurzfassung hieße: Widerstand wird grausam niederkartätscht, das Land stürzt in permanenten Bürgerkrieg – Libyen. Oder ein Despot wird durch das nächstschlimmere Regime ersetzt – Ägypten. Zwischendurch jubeln westliche Medien etwas surreal durch die Gegend. Was, wenn das nicht das Taumeln Erdogans ist, sondern der traurige Abschied Atatürks? Wohlfeiles Argument, aber gut: Wenn die Türkei endlich in der EU wäre, könnte man Erdogan jetzt mit Rauswurf drohen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

—————————————————————————————————————————–

Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 11. März 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Alle Welt erfuhr in der letzten Woche das Hartmut Mehdorn immerhin nicht Papst wird. Da das Projekt BER inzwischen das Dschungelcamp der Marktwirtschaft ist, lief alles auf ihn zu. Auch war die Wahl zwischen  Lindner und Kubicki statt Bahr und Niebel, was den Gaga-Anteil im FDP-Präsidium angeht, eine souveräne Nullsummenrochade.

 taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die Werte von Steinbrück.

Und was wird besser in dieser?

Die SPD könnte Trittin, Westerwelle oder von der Leyen aufstellen – die sind laut ARD-Trend beliebter.

Nun soll also Ex-DB-Chef Hartmut Mehdorn den Flughafen BER retten. Wieso soll es ausgerechnet mit diesem alten Mann funktionieren?

Zunächst frohlocket: Deutschlands einzige Führungspersönlichkeit wird nicht Papst. (Sonntagsmesse frühestens dienstags, Oblaten in Airberlin-Folie, Weihnachten wegen Enteisung im Frühjahr.) Zudem ist die Gefahr gebannt, dass er unter seinem Künstlernamen Mehmut Hartdorn „Tatort“-Kommissar wird. („Mord im leider stark verspäteten Orient-Express“.)

Das Projekt BER ist also inzwischen das Dschungelcamp der Marktwirtschaft, vielleicht hatte Costa Cordalis keine Zeit. Mehdorn kann ganz gut Personal entlassen, Beförderungstarife komplizieren, von Datenskandalen nichts gewusst haben und 5 Millionen Euro Abfindung nehmen. Es lief also alles auf ihn zu.

Angela Merkel ist noch mal in sich gegangen und findet die Sache mit der Homo-Ehe jetzt doch nicht mehr so sexy. Politische Wechseljahre?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

———————————————————————————————————————————

Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Oktober 2012

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

In der letzten Woche wurden Stresstests allerorten durchgeführt: bei Banken und AKWs, Peer Steinbrücks Nebeneinkünften und Kurt Becks Interview

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: „Wetten, dass . . ?“ … JK Rowling … „50 Shades of Grey“ … Neuer Bond-Film.

Was wird besser in dieser?

PR-Bulimie wird als Krankheit anerkannt, und einige Medien dürfen zur Kur.

Die Woche der Stresstests ist zu Ende. Die deutschen Banken sind alle durchgekommen, bei den AKWs gibt es Mängel. Was ist die größere Gefahr?

Klar die AKWs. Ich bin lieber pleite als tot. Im Übrigen ist das eine heimtückische Unfrage, für die Sie Kurt Beck schon aus der Hose gebrüllt hätte: Erstens sind Großindustrieanlagen Lieblinge der Banken, weil sie ohne Kredite unmöglich sind. Sicherheitsmängel sind eine Embryonalform von Profiten. Zweitens dürfen wir weder die Bankenaufsicht noch die EU-Kommission demokratisch wählen. Im AKW-Stresstest wurden zum Beispiel Internetangriffe nicht berücksichtigt; auch „gesunde“ Banken wären pleite, wenn nur 9 Prozent der Anleger ihr Geld sehen wollten. Es handelt sich also drittens um eine Dinosaurierselbsthilfegruppe, die soeben Kometeneinschläge für sehr unwahrscheinlich erklärt hat. Es ist wie ein Auto, das ohne Bremse und Lenkung beim TÜV vom Hof kullert, wozu Prüfingenieur Oettinger raunt: „Die Technologie hat noch viel Sicherheitspotenzial.“

Kurt Beck hat seinen Rückzug angekündigt, brüllt aber weiter Passanten an. Was kann ihn stoppen?

Becks hübsches Solo belegt, dass sich bei manchem Politiker allerhand Wählerverdrossenheit aufgestaut hat. Seine Wortwahl – „Maul halten, wenn ich ein Interview mache“, und zur Kamera dann: „Könn‘ wer noch ma!“ – belegt zudem: Er hält sich für den Regisseur des Films. Bürger pöbeln rein, und die Redaktion verweigert die Absprache. Wenn man das ausschließen möchte, sollte man so etwas wie „politische Talkshows“ erfinden.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

——————————————————————————————————————————-

Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 24. September 2012

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Das Thema Mohammed ist keine Gesetzesänderung wert und die FDP sollte nicht so wichtig genommen werden denn sie ist nur eine Golfspielersekte. Nach dem Armutsbericht möchte sich Ursula von der Leyen als Koalabär empfehlen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die zweite Spielminute in Hamburg.

Was wird besser in dieser?

Vielleicht können wir das bei YouTube löschen lassen.

Ein beleidigter Mohammed und über 200 Seiten aus der Feder von Bettina Wulff inklusive Therapiegespräche. Was davon muss zensiert werden?

Nichts, es geht hie wie da um Verkaufsförderung.

Soll der Mohammed-Schmähfilm in Deutschland gezeigt werden?

Beim Bundesarchiv und der Murnau-Stiftung gibt es etwa 40 sogenannte Vorbehaltsfilme – von „Jud Süß“ und „Kolberg“ bis zu Riefenstahls Reichsparteitagshymnen. Sie dürfen nur in wissenschaftlichem Zusammenhang und kommentiert vorgeführt werden, weil die heutigen Rechteinhaber dies so beschlossen haben, meist auf Grundlage ablehnender Bewertungen der „Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft“. Auch die „Bundesprüfstelle“, also die Pornogucker vom Amt, könnten eingreifen. Der Film ist keines Aufhebens und erst recht keiner Gesetzesänderung wert.

Der Armutsbericht ist raus. Die reichsten 10 Prozent der Deutschen besitzen 53 Prozent des Gesamtvermögens. Wohin mit dem Geld?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

—————————————————————————————————————————-

Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 17. September 2012

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wien geht es uns, Herr Küppersbusch?

Der Jahrestag von Occupy wird heute gefeiert und die Verleihung des TV Preises als Konserve gezeigt.

Was war schlecht vergangene Woche?

Die Ankündigung der TV-Auftritte von Bettina Wulff

Was wird besser in dieser?

Das Fernsehprogramm.

Am Dienstag werden die Nominierten für den Deutschen Fernsehpreis bekannt gegeben. Wer darf ihn auf keinen Fall bekommen?

Der Deutsche Fernsehpreis. Weil das ZDF teure Fußballrechte bevorzugt versenden muss, kommt die Show zwei Tage verspätet ins TV, man hat schon alle Gewinner gelesen und die besten Gags von Oliver Welke und Olaf Schubert. Beim Fernsehpreis geht es viel ums innerbetriebliche Auszeichnungswesen der finanzierenden Sender. Nur die selbst können nominieren – wenn sie aus Versehen etwas Gutes gesendet haben, wird es da nie einen Preis bekommen. Daneben konkurriert der Grimme-Preis inzwischen als öffentlich-rechtliche Tapferkeitsmedaille. Ausweislich der Quoten beider Ereignisses sagt das Publikum uns Machern: Nun nehmt euch mal nicht so wichtig. Das ist doch o. k.

Am Montag wird in New York der Jahrestag von „Occupy“ gefeiert. Hat es was gebracht?

Zelten vor Banktürmen ist ungefähr so imponierend wie ein paar Dampfwebstühle kaputthauen. So konnte man die Industrialisierung nicht aufhalten – also folgten Besinnung, Selbstorganisation und Verfeinerung der Kampfmittel. Aus und nach „Occupy“ kann also etwas entstehen, was sich wie Gewerkschaften und Streiks zu den Maschinenstürmen verhält.

Am Dienstag feiert Finanzminister Wolfgang Schäuble seinen 70. Geburtstag. Sie wünschen ihm?

Alles Gute und Gesundheit. Privat Freunde auf intellektueller Augenhöhe, die findet er im Kabinett nämlich nicht mehr.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

——————————————————————————————————————————

Grafikquelle    :    Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 6. August 2012

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Der Innenminister ist ein Problem, die Kirche leidet unter Größenwahn, und das Grundgesetz gilt nicht für jeden.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Helmut Schmidt ist vom Markt.

Was wird besser in dieser?

Gletscherprise wird Trend.

Kofi Annan hat mangels Unterstützung seine Syrien-Mission aufgegeben. Sind Syrien-Missionen Sisyphus-Missionen?

Annan war der Schiri, auf den man sich einigte, um in Ruhe die Spieler zu rüderen Fouls aufzustacheln. Und sie ihm in die Schuhe zu schieben. Er nahm diese minimale Chance, und er spielt sie ehrenvoll zu Ende: Politik des angekündigten Fiaskos. So haben die schachernden Sponsoren des Krieges noch drei Wochen, um das Ganze zu betrachten: Ein nach einem massiven Militäreinsatz eingesetzter Vermittler täte exakt nichts anderes, als Annan vorher versucht. „Es gibt keine friedliche Lösung“ ist der Irrtum, der der Erkenntnis „Es gibt keine kriegerische Lösung“ vorausgeht.

Wladimir Putin fordert eine milde Bestrafung der inhaftierten Pussy-Riot-Frauen. Woher diese plötzliche Einsicht?

Moooooment, wir zeigen ihnen das noch mal in der Superslomo: Ein Despot bestellt bei einem Gericht ein Urteil. Tja, so geht’s zu im russischen Strafraum. Und auch die russische Kirche macht einen auf dufte : Das „Gebet“ der „Pussy Riot“ gegen Putin und Patriarch müsse trotz höchster Lästerlichkeit nicht mit den möglichen „sieben Jahren Straflager wegen religiösen Hasses“ geahndet werden. Menno, das ist ganz schön unsolidarisch gegenüber der ebenfalls bedrängten katholischen Kirche.

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hätte gern, dass man gotteslästerliche Reden hierzulande wieder strenger ahndet. Wie verzagt ist die katholische Kirche?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

—————————————————————————————————————————–

Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Juli 2012

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch ?

In diesen Satirischen Wochenrückblick erfahren wir über das Frittenmonopol von Mc Donalds und einen Pfarrer Dröge aus Berlin welcher es scheinbar nicht kleiner hat. Auch die Tour de France und die FIFA sind Thema hier.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der Erotikbestseller „Shades of Grey“ ist laut Spiegel Online der Rede nicht wert. Dazu bisher fünf Beiträge mit Bildstrecken.

Was wird besser in dieser?

Lesen Sie auch „Rezepte, die bestimmt nicht schmecken“ oder „Die langweiligsten Sportarten der Welt – im Livestream!“

Die Konferenz Europäischer Rabbiner betrachtet das Kölner Beschneidungsurteil als „einen der wohl schwersten Angriffe auf jüdisches Leben nach dem Holocaust“. Bewirkt die Debatte einen Riss in der deutsch-jüdischen Beziehung?

Nein, dann würde es ja jüdische Deutsche in der Mitte zerreißen. Dieses Hüben-oder-drüben-Denken ist gefährlich gaga; ob nun zwischen Juden und Nichtjuden, Muslimen und Nichtmuslimen oder sonst und wem. Wo ist das Wir dieser Debatte? Wir wollen religiöse Selbstbestimmung und unveräußerliche Menschenrechte. Beides. Berlins evangelischer Bischof Dröge jedoch nennt das Urteil „vulgärrational“, was zu Biologismus und damit zu Totalitarismus führe. Kurz: Vorhaut ab oder Stalin. Mein Gott, Herr Pfarrer – wo wir eh gerade über Penis reden: Haben Sie’s auch ein bisschen kleiner? Alle, die jetzt von „jahrhundertealten religiösen Traditionen“ schwärmen, ob Westerwelle, ob Cypries, geben ohne Not willfährige What-a-mess-Diener für Menschenrechtsverletzungen. Lesen wir ihnen ihren Ramsch noch mal vor, wenn es wieder um Zwangsbeschneidungen an Mädchen geht. Hier passen ein Grundrecht und religiöse Riten nicht zueinander, das wird wehtun; man einigt sich mit viel rhetorischem Bimbam darauf: Na wenn schon, dann tut’s halt kleinen Jungs weh. Von Erwachsenen hätte ich mehr erwartet.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

—————————————————————————————————————————

Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Mai 2012

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Im Rückblick auf die letzte Woche lesen wir wie Berlins Flughafen Brandt ehrt, wer hinter Schlecker steckt und wie wir es als Griechen machen würden.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Bei Sky gibt es immer noch keinen Kanal, wo man – parallel zum Spiel – abgesteckt 90 Minuten lang die Omme von Ulli Hoeness sehen kann.

Was wird besser in dieser?

Die Süddeutsche nimmt schlimme Rache für den Nannen-Preis und zeigt auf Seite 3 jetzt immer aktuell-kritische Aktfotografie.

In Griechenland geht alles den Bach runter, und Europa wundert sich, dass Hellas Radikale wählt. Würden wir in der Situation nicht ähnlich wählen?

Schon passiert. Als bei uns der Sozialstaat geschreddert und die Kohle Banken und Spitzensteuermännern in den Rachen geschmissen wurde, haben die Deutschen sich radikalisiert und sofort eine ostdeutsche FDJ-Sekretärin zur Kanzlerin gewählt. Es war eine schlimme Zeit. In der Folge zersplitterte sich die demokratische Linke in gefühlte dreieinhalb Parteien, deren größte etwa vier Kanzlerkandidaten aufbot. Unser Tipp: Schröder nach Athen, binnen zwei Jahren regiert da die Auslands-CDU.

Obama fordert die Homoehe – sind seine Landsleute auch bereit dafür?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

———————————————————————————————————————

Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

 

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 16. April 2012

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Im Rückblick auf die letzte Woche geht es um die Meinungshirsche welche gegen Grass röhren, derweil  Lötzsch von Bord der Enterprise verlässt welches vielleicht bald von den erfrischend ahnungslosen Piraten geentert wird.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Sicherheitsbehörden in Alarm: Gläubige verschenken Koran.

Was wird besser in dieser?

Briefkästen wehrlos: Bild schenkt zum 60. jedem deutschen Haushalt ein Exemplar.

Am Dienstag präsentiert Kristina Schröder in Berlin „Danke, emanzipiert sind wir selber“ vor. Ein Meilenstein?

Schröderplag, go! Ihre Doktorarbeit basierte auf 1.000 Fragebögen, die kulanterweise die CDU-Bundeszentrale versandte, und ausgewertet hat sie ein bezahlter Mitarbeiter ihres Doktorvaters. – Im Übrigen müsste man wohl so weit gehen, das Buch zu lesen, um sich eine Meinung darüber zu bilden. Wobei ich für diesen kleinen Lauser durchaus eine Regalprämie nähme, um ihn mir anzutun.

Günter Grass wird wegen seines Gedichts „Was gesagt werden muss“ in Israel zur Unperson erklärt und erhält Beifall von den Rechten – hat die öffentliche Person Grass noch eine Zukunft, und wenn ja, als was?

Als Namenspatron der diese Epoche prägenden heimtückischen Stattfindekrankheit. „Du hast ja krass grass“ – „grassierender Unsinn“ – „bald grass ich am Neckar, bald grass ich am Inn“ usf. Seine Leidensgenossen hatten je nach Fortschritt ihrer Erkrankung die moralschäumenden Erwiderungen fertig, kurz bevor Grass überhaupt losdichtete (Broderline-Syndrom), andere bastelten den Text erst noch ein bisschen um, damit sie ihn besser niederschirrmachern konnten. Ein Rudel Meinungshirsche beim brünftigen kommunizierenden Röhren. – Zehn Wochen hat uns diese Selbsthilfegruppe mit der fundamentalen Bedeutung von Preisschildchen unter Bobby-Cars bei Wulffs daheim unterhalten. Nun kommt einer und versucht, mit den Fingern ein relevantes Thema dagegenzustellen – und reißt zugleich mit dem Arsch alles wieder um. Das ist tragisch, vor allem für das Thema: ein Krieg um und womöglich mit Nuklearwaffen, der GAU aller bekannten Nahostszenarien. Das ist das Thema, und nun liegt es begraben unter faulendem Heu.

Gesine Lötzsch zieht sich als Linken-Chefin zurück – Verlust oder Gewinn für die Partei?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

———————————————————————————————————————-

Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 26. März 2012

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Maschmeyer will Kanzler werden, der Westen keinen Soli mehr, und der Papst reist auf den „Modernisierer-Gipfel“ nach Kuba.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Noch immer keine Gauck-Affäre. Ich langweile mich.

Was wird besser in dieser?

Maschmeyer arbeitet an seiner direkten Kanzlerkandidatur.

Der Westen hat genug vom Soli. Der Osten soll jetzt auf eigenen Füßen stehen. Ist das längst überfällig?

Die Urlaubs- wie Wohlstandsinsel Usedom hat sich mit Transfergeldern fein herausgeputzt. Zur Belohnung liegt die NPD in den „Kaiserbädern“ über 22 Prozent. Dort ist der Soli der Migranten aus dem Ruhrgebiet willkommen, der Migrant selber nicht so. Opel in Bochum wird – aus humorigen Gründen rechtzeitig zur Landtagswahl – mal wieder mit Schließung bedroht. Auch danach würden Bochumer noch Soli zahlen für das thüringische Eisenach, wo Opel weiter produziert. – Die Kaufkraft der Ossis war ein warmer Regen für die Wirtschaft, doch abgeschöpft wurden nicht deren Profite, sondern die Löhne der Arbeitnehmer – eben per Soli. Nun einen West-Soli zu fordern, damit die Gießkanne auch hier mal ordentlich danebenpinkelt, vergrößert das Problem. Es geht um Armutsschwerpunkte, unabhängig von der Geografie. Wenn es die FDP noch gäbe und sie mitregierte, wäre eine so schiefgegangene Steuer undenkbar.

Die Innenminister haben die Grundlagen für einen zweiten NPD-Verbotsantrag gelegt. Aber wenn man nur die Symptome bekämpft, ist die eigentliche Krankheit doch nicht geheilt. Was soll das also bringen?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

——————————————————————————————————————–

Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 12. März 2012

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

 

Kommentar von Friedrich Küppersbusch

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die Bundesregierung hat 2011 und 2012 ihre Sparziele verfehlt.

Was wird besser in dieser?

Sympathien Griechenlands für die Bundesregierung steigen.

Bei den Grünen herrscht ein Machtkampf um die Frage, wer ins Spitzenteam für die Bundestagswahl 2013 kommt. Wer nervt denn jetzt eigentlich mehr als Claudia Roth?

Die Grünen werden nicht die Kanzlerin stellen – noch sollten sie sich mit einer Größenwahnattacke à la Guido zum Horst machen. Drittens können sie es der SPD überlassen, sich mit Permanenzgerangel um alle Chancen zu bringen. Bleibt das Beste: ein glaubwürdiges Team-Auftritt. „Kann Jürgen Kanzler?“ werden deutlich weniger Leute bejahen als „Wollen Sie diese vier im nächsten Kabinett wiedersehen?“ Also ist der Fall klar, und Roth, die ihr Amt als Parteichefin maximal ins Maskottchenhafte interpretiert, macht der Basis noch am wenigsten Angst. Übrigens ist ein plausibles Team das, was die „Piraten“ am schlechtesten kontern können.

Während Guttenberg die Tortenattacke auf ihn mit Humor nahm, zeigt Rösler, der auf der Cebit-Messe ein Stück Torte ins Gesicht bekam, den Angreifer wegen versuchter Körperverletzung an. Ist der Wirtschaftsminister ein Zimperlieschen?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

—————————————————————————————————————

Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

 

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. August 2011

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Im Wochenrückblick gibt es bei Gaddafi  kein Halten mehr und die Festellung das Deutschland  zwei Kriege führt und Münchens OB Ude Wahlen gewinnen kann.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Trainer sein in Köln.

Was wird besser in dieser?

Gaddafi räumt Job als Lieblingsschurke.

Trotz deutscher Absage helfen elf Bundeswehrsoldaten beim Nato-Libyen-Einsatz. Sind wir jetzt doch im Krieg?

Nein, das sieht nur so aus wie Krieg; heißt aber „Bündnispolitik der Vernunft“. So nannte Außenministrant Westerwelle im März den Deal: Wir entlasten die Nato in Afghanistan, dafür können wir uns in Libyen raushalten. Prompt stimmte der Bundestag mit großer Mehrheit der Entsendung von 300 Awacs-Luftüberwachern nach Afghanistan zu. Nun ist klar: Die Regierung hat diese Stimmen mit einer Lüge gekauft. Wir sind nicht im Krieg, sondern in zweien.

Ex-Bahn-Chef Mehdorn wird Flugchef – von Air Berlin. Liegen ihm Flugzeuge mehr?

Hat er gelernt, bei VFW, MBB und Airbus. Doch vielleicht hat Vorgänger Hunold auch nur jemanden gesucht, der das Wort „Streckenstilllegungen“ im Schlaf vor sich hinmurmelt. Air Berlin hat sich heillos überkauft, ist in der Klemme, in die Mehdorn dunnemals die Heidelberger Druckmaschinen gebracht hatte. Als der Sanierer ging, musste die Firma saniert werden. Bei der Bahn wurde er kritisiert, als Luftfahrtmanager falsch zu agieren, mal gucken, ob er jetzt ein deplatzierter Bahnmanager ist. Das Schlimmste war Hunolds neoliberales Bordheft-Editorial. Ich konnte am Ausgang gar nicht so viele Schokoherzen klauen, wie er verdient hätte.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

————————————————————————————————-

Schriftenquelle :  Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

 

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | 1 Kommentar »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Juli 2011

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Im Wochenrückblick mit den Terrorexperten von der Straße, auf der Suche nach dem Unterschied zwischen Sarrazin und Anders B. sowie dem „Club 27“ welcher gerade ein neues Mitglied bekommen hat.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der Euro ist auf dem Weg, der erste Schlauch zu werden, der komplett aus Flicken besteht.

Was wird besser in dieser?

Ordentlich geflickt geht nie mehr auf.

Viele Medien vermuteten nach der Tragödie in Norwegen reflexhaft einen islamistischen Hintergrund. Ein Ausdruck von Islamophobie?

„Terrorexperte“ scheint ein Kodewort zu sein, unter dem man inzwischen jeden Irren von der Straße ins Studio bittet. Am Freitagnachmittag wurden hintereinander weg al-Qaida, Gaddafi, der Islam an sich und jeder, der bei drei nicht aus der Moschee war, angeklagt. Als der Täter bereits verhaftet war, musste man sich auch bei Spiegel Online noch durch sieben Absätze Paranoia pflügen, um danach schlanke Hinweise auf Anders B. zu finden. Man berichtet, bevor man etwas weiß, das ist schlechtes Handwerk. Man hängt Schuldige vor der Beweisaufnahme, das ist Propaganda. Egal welches Problem – wahrscheinlich liegt’s am Islam. Das ist keine andere Denke als die des Täters. n-tv hatte schließlich den „Lindenstraßen“-Darsteller Georg Uecker am Telefon, der aus Kontakten mit norwegischen Angehörigen insitierte: Wir wissen noch gar nichts, wir sind einfach entsetzt und traurig. Der könnte ein guter Journalist werden.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

——————————————————————————————-

Schriftenquelle :  Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Februar 2011

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Heute über den Volks-Adel für jedermann und ein mundgeblasener Gelegenheitsdoktor.

taz: Herr Küppersbusch: Was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Nicht mal der Spiegel hat die Bild-Zeitung so richtig lieb.

Bild erfindet nach Volks-Handy, Volks-Bibel und gesundem Volksempfang auch den Volks-Adel. Erste Titelträger gibts schon: „Post von Wagner“ und „Recherche von Wegen.

Europa und die USA haben sich endlich zu Sanktionen gegen Libyen durchgerungen, kaufen aber weiterhin dessen Öl und spülen so Geld in die Staatskassen. Sind gute Sanktionen nur solche, die die europäischen Interessen nicht gefährden?

Ich bin keinen Meter weniger Auto gefahren wegen Gaddafi. Vielleicht haut Räuchermännchen Schmidt mal einen autofreien Sonntag aus Menschenrechtsgründen raus – das wäre klasse.

Verteidigungsminister zu Guttenberg hat zwar einen Doktortitel generös zurückgegeben, zurücktreten will er aber nicht, sondern vielmehr „Vorbild für Menschen in meiner Situation“ sein. Meint der das ernst?

Nein, dann hätte er den Ministertitel zurückgegeben und um seinen Doktor gekämpft. Mit einer reumütig mundgeblasenen Doktorarbeit wäre er in wenigen Jahren wieder ministrabel und gar Prototyp eines „Wir haben verstanden“-Politikers. Seine tollen Umfragewerte aber sagen nur: Dass er lügt, war schon vorher eingepreist – es hat seine Fans nicht überrascht.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

——————————————————————————————-

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Februar 2011

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Ein Nazileck für den Verbotsantrag, Ägyptens neuer Mubarak-Pudel und leichtsinnige Borussen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Bisher hat nur die Ex-Berlusconi-Mitarbeiterin Hunziker politisches Asyl beim ZDF bekommen.

Was wird besser in dieser?

„Wetten, dass . . ?“ hat eine Zukunft als Promi-Asylbewerberlager.

Ägyptens Staatspräsident Husni Mubarak ist am Freitag zurückgetreten, das Militär hat die Macht übernommen. Verteidigungsminister Mohammed Hussein Tantawi ist ein alter Weggefährte Mubaraks. Fangen so Demokratien an?

Sieht nach einer verlorenen Partie für den Exgeheimdienstchef Suleiman aus. „Mielke statt Honecker“ wäre bei uns auch eher zaghaft bejubelt worden. Da die USA unter Mubarak das Militär zu 80 Prozent finanziert haben, muss diese Wendung nicht sonderlich überraschen. Die New York Times nennt Tantawi mit feinem Humor „nicht entschlossen prodemokratisch“ und leakt aus „Diplomatenkreisen“ einen Spottnamen als „Pudel Mubaraks“. Um die Wahl zwischen Mubarak, Muslimbrüdern und einer Junta ist Obama nicht zu beneiden. Immerhin hat sein „Wechsel sofort“ das Tempo vorgegeben und die Bevölkerung ermutigt.

„Lang lebe Facebook!“, sollen Demonstranten auf dem Tahrir-Platz gerufen haben. Legen Sie sich jetzt vorsorglich für die nächste Revolution einen Account zu?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

—————————————————————————————————————

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Januar 2011

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Von der Eigendynamik einer Gesellschaft mit Helm zum Understatement in NRW. Die Woche mit Friedrich Küppersbusch.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in dieser Woche?

Friedrich Küppersbusch: Googles Eric Schmidt kriegt 100 Mio. $ zum Abschied, Saarlands Peter Müller einen Richterjob.

Was wird besser in dieser?

Tauschen?

Hätte ein anderer Verteidigungsminister diese Woche den Hut nehmen müssen?

Die Guttenbergs haben deutlich mehr zu ihrem Mediendarlingtum beigetragen als brav stillzuhalten. Nun wird sich zeigen, wie naiv sie nur den ersten Teil gelesen haben von „The higher they climb, the deeper theyll fall“. Erst mal von „Verleumdung“ zu poltern und dann eine Generaluntertuschung anzuordnen, ist bemerkenswert unprofessionell vom Baron. Schon beim „alternativlosen“ Luftangriff gegen 200 Zivilisten beim Tanklaster gefielen Unionspolitiker sich in Gedankenspielen, dies dem zivilen Staatsanwalt wegzunehmen und eine eigene Militärgerichtsbarkeit aufzuziehen. Das ist der „Staat im Staate“, das ist die Verrohung, das ist die Eigendynamik einer Parallelgesellschaft mit Helm. Am Anfang dieses Weges stand die grüne Flause, keine Wehrpflicht und professionelle Menschenrechtskrieger zu fordern. Und die wahlgeile Geschichtsvergessenheit der SPD. Die könnten der Militarisierung des Landes noch in den Arm fallen. Egal, welcher Nebenerwerbsmonarch gerade Verteidigungsminister ist.

Was hat Ihrer Meinung nach überwogen beim chinesischen Staatsbesuch in den USA, Angst oder Arroganz?

Wie würden sie es halten, wenn Sie der Bankier besucht, bei dem Sie heillos verschuldet sind? Wäre die UdSSR in der Rolle gewesen, wäre es schneller gegangen mit dem „Wandel durch Annäherung“. Obama macht das gut.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

—————————————————————————————————————

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Dezember 2010

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Für meine kleine Radrunde brauche ich doppelt so lange und drei paar Strümpfe übereinander.

Was wird besser in dieser?

Wenn das taut, brauche ich Schwimmflossen.

Was war schlecht 2010?

Nichts! Hans im Glück, fort mit dem Ramsch!

Was wird besser 2011?

Ich hoffe, dass Hans recht hat.

Thilo Sarrazins persönlicher Jahresrückblick: Der Exbundesbanker klagt über eine „beispiellose Medienkampagne“. Der Politik mangle es an Zivilcourage. Besonders hart attackiert er Merkel und Wulff.

Erste Septemberwoche: Der lustige Thilofant am Montag bei Beckmann, Mittwoch bei Plasberg, Donnerstag und Sonntag Thema bei Illner und Will; und Montag auf den Titeln von Focus und Spiegel. Letzterer und Bild hatten zuvor seine Texte unkommentiert wie ungeprüft vorabgedruckt. Das kann man „beispiellose Medienkampagne“ nennen, schon recht. Bild krönte dann die „ARD-Themenwoche Rassehygiene“ mit dem Dringend-beleidigt-sein-wollen-Klassiker „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“

In dieser Woche durfte man nichts anderes sagen. ARD-intern wurde hart gerungen, wer sich den wehleidigen Törröristen und Leiter der SPD-Abt. Ahnenerbe noch alles einladen darf. Und auch drumherum galt: Endlich liefert mal ein unverdächtiger Sozi die NPD-O-Töne, mit denen wir schon lange Quote und Auflage machen wollen. Da können Rundfunkrat und Aufsichtsgremien nichts machen. So gesehen: ein Designer-Talkgast. In derselben Woche wurde die Wehrpflicht geschliffen und der Atomausstieg zurückgeholt. Das fiel kaum auf.

Quelle: TAZ >>>>>weiterlesen

IE

—————————————————————————————————————

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Dezember 2010

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der Papst darf vor dem Bundestag reden.

Was wird besser in dieser?

Wenn mal ein US-Schwarzer Papst wird, darf er nicht mal vors Brandenburger Tor.

Am Freitag ist Weihnachten: ihr Wunsch?

Ruhe.

Talkmaster Johannes B. Kerner sendet mit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg aus Afghanistan. Sternstunde des Betroffenheitsfernsehens?

Konsequente Entscheidung, es kommen deutlich mehr Jungs mit einer Querschnittslähmung aus Afghanistan zurück als von „Wetten, dass …?“. Da müsste ein neues Hitformat „Ein Kessel Einkesseln“ drin sein und für den Kika „Ich sehe was, was du nicht schießt“. In seinem Jahresrückblick mahnte Gottschalk , im Vorjahr habe Westerwelle an Guttenbergs Stelle als „Mann des Jahres“ rangiert und gesessen. Herr Baron arbeiten daran, das Volk seiner überdrüssig zu machen. Und seine politische Funktion, die CSU intern zu paralysieren, hat er mit Seehofers nahendem Abschied bald erfüllt. Dann wirds schwerer für ihn gegen Merkel. Die Quote, knapp eine Millionen, fällt unter Kerner liefen und war eine der schwächsten bisher. Guttenberg will für verdiente Frontkämpfer ja Versehrtenabzeichen wieder einführen.

Silvio Berlusconi bleibt, und man fragt sich einmal mehr: Wie ist das möglich?

Wie konnte Franco ein netter Faschogreis im Urlaubsparadies sein? Wieso hat sich Wallraff in Athen angekettet? Nur weil wir traditionell ab und an tassenfeindlichen Schrank haben, müssen unsere Nachbarn nicht zwangsläufig vernünftig sein. Wilders regiert in den Niederlanden mit, Blocher gewinnt eine Anti-Minarett- und eine „Ausschaffungsinitiative“ in der Schweiz, Rechtspopulisten in Dänemark, Schweden, Ungarn. Ich habe einen Argwohn über uns Deutsche: Sind wir nun überzeugte Demokraten oder nur besonders gründlich gescheiterte Undemokraten? Diese Ambivalenz kann andere, weniger vorbestrafte Nationen erst recht befallen. Wobei Italien, dachte ich, schon unser engster Mitverbrecher war.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

—————————————————————————————————————

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Dezember 2010

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: FDP ähnelt später DDR, sagt Kubicki.

Was wird besser in dieser?

DDR lässt transzendental mitteilen, nie später FDP geähnelt zu haben.

Bundespolizei und Bundeskriminalamt sollen zu Polizeiapparat verschmelzen. Wird de Maizière angesichts der Terrorgefahr doch noch zu einem richtigen Innenminister?

Der sicherste Unterschlupf für Verfassungsfeinde ist derzeit ein Job im Kabinett Merkel. Nach Art. 30 GG ist Polizei Ländersache, so wie diese Regierung sich auch bei Wehrpflicht, Asyl, Verteidigungsarmee und anderem einen Dreck ums Grundgesetz schert. Die Letzten, die aus Länderpolizeibehörden eine nationale Polizei zusammentricksten, waren Himmler und Heydrich – mit Tumoren wie Reichsicherheitshauptamt, SiPo und – ursprünglich Görings Folterwerkzeug – der Gestapo. Interessanter Umgang, Herr Innenminister. Eben gegen zentralstaatliche Willkür einerseits – und die Militarisierung von Polizei andererseits – nahmen die Länder sich nach 45 die Polizeihoheit zurück. Und musste der Bund das 49 so in seine Verfassung schreiben. Das BKA war später eine Informationsbörse der LKAs, und die Bundespolizei war der Grenzschutz, der notwendig länderübergreifend agierte. Wer immer schon – wider die Lehren der Geschichte – eine Nationalpolizei wollte, betrachtet sich selbst als Staat in einer Welt voller Feinde. Mindestens ebenso lebt der Bürger in einer Welt voller Staat.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

—————————————————————————————————————

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Dezember 2010

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch ?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küpperbusch: Schwere Körperverletzung bei „Wetten, dass ..?“.

Was wird besser in dieser?

War die Sendung das nicht irgendwie schon immer?

Die US-Diplomaten-Cables hatten wenig Neues über deutsche Politiker zu berichten. War die Aufregung um die „diplomatische Krise“, die das Ganze hervorrufen sollte, übertrieben?

Lespekt! sagt da der Chinese. Gespräche mit Diktatoren über Meinungsfreiheit werden künftig einen humorigen Groove bekommen: „Niebel, du schräge Besetzung, neulich warst du noch für Zensur!“ Wie hätten systemfromme Medien zu seiner Zeit über Robin Hood berichtet? „Seltsamer Kerl, hat was Psychopathisches, Antrieb vermutlich Habsucht, Sheriff von Nottingham hat Haftbefehl draußen.“

In 300 Jahren gibt es Nachmittagsserien über „Master Julian, der wackere Datenspaten“, und die sind dann mindestens so bekloppt wie Assange jetzt schon. Schneller wird es Me-too-Plattformen geben, etwa „Wiki und die starken Unterlagen“ oder www.Meister-Petz.de, und die Nachrichtendienste, die jetzt kotzen, werden ihr gefälschtes Material dort veröffentlichen. Wikileaks ist eine Amateurbude gegen Staaten, die mit gefälschten Geheimdokumenten über „Massenvernichtungswaffen“ einen mörderischen Krieg lostreten.

Heiner Geißler hat gesprochen, eine Einigung ist damit nicht erzielt. War die Schlichtung nichts als Volkstheater?

Na, immerhin das Theater, das ein Gutteil Volks gewollt hat. Die Schlichtung ist kein Verfassungsorgan, die Teilnehmer hatten null Wahl bestanden – und beides zusammen ergab einen Cast, der den Leuten in punkto „gefühlte Demokratie“ lieber ist als die gewählten Parlamente. Strange! Mit Blick auf sein Alter wird er mit der Show nicht als „Heiner und die sieben Geißlein“ auf Tour gehen zu jeder umstrittenen Umgehungsstraße.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

—————————————————————————————————————

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 22. November 2010

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Der Papst gibt Gummi und Ehrhart Körting hielt es lange mit einem Hassprediger aus.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Wenn ich nach der Freischaltung von Google Street View in ein abgebildetes Haus ziehe – kann ich dann auf Nachverpixelung bestehen?

Was wird besser in dieser?

Deutschland im Vettel-Fieber: Selbst der Ratzepapst gibt endlich Gummi!

Benedikt XVI. plant für 2011 einen offiziellen Deutschland-Besuch. Grund zur Freude?

Mit seinen jüngsten Statements muss er bald aufpassen, dass ich ihm nicht zujuble: Benni kann sich unter Umständen einen Papstrücktritt vorstellen. Und Kondome werden nicht mehr sein Lieblingsspielzeug, sind jedoch auch nicht mehr ganz des Teufels. Viel Kirchenvolk hatte schon auf einen Drittweltpapst gehofft, als Ratzinger es doch noch wurde. Und wer sich bisher Gewissensqualen antat zwischen Aidsgefahr oder sündigem Kondom, findet jetzt Linderung. Da steht einem liturgischen Sommermärchen nichts mehr im Wege, „Ratzes coming home“, Fanmeilen von Dom zu Kondom, und da er seinen Bruder diesmal nicht zu treffen plant – kein Kontakt zu Regensburger Dummpfaffen und deren traurigen Vergehen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

———————————————————————————————————-

Schriftenquelle: Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

Abgelegt unter Feuilleton, International, Medien | Keine Kommentare »