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Amerika entdeckt Gutti

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Januar 2013

Die Flucht in die USA hat den feisten Herrn kaum geholfen

Datei:Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg with Robert M. Gates in November 2009.JPG

Obwohl das Plagiatsverfahren gegen die Kultusministerin Schavan die Schlagzeilen in der Presse bestimmt, wird dem Neuzeit „Urheber“ dieser Verfahren, dem schönen Freiherrn von Guttenberg zu wenig Beachtung geschenkt. Vielleicht weil er glaubte sich in Amerika in Sicherheit zu befinden? Weit entfernt der Heimat?

Weit gefehlt, er wird selbst dort von den Amerikanern, welchen ansonsten nachgesagt wird, nur um ihr eigenes Land interessiert zu sein, mit Verachtung bestraft. So wurde eine Einladung zu einen Vortrag an der Universität aufgrund von Studentenprotesten abgesagt.

Der „Transatlantiker“ wollte an der renommierten US-Universität Dartmouth in Hanover (US-Bundesstaat New Hampshire) über sein Lieblingsthema, die transatlantischen Beziehungen dozieren. Dieser Vortrag wurde von den Studenten per Online-Petition verhindert. Das berichtete die Zeitung der Universität Darthmouth auf ihrer Internetseite.

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Den Anstoß zu diesen Protest ging von der Germanistik-Professorin Veronika Füchtner aus. Sie initiierte  am Wochenende eine Petition gegen den Guttenbergs Auftritt, welche binnen drei Tagen von mehr als 100 Studierenden und Hochschullehrern unterzeichnet wurde. Die Professorin sein schockiert über die Ankündigung gewesen, dass Guttenberg einen Vortrag halten wollte. Allein schon die fehlende Entschuldigung für seine Taten, sei „ein zynisches Ausbeuten der studentischen Interessen.“ wurde von einen anderen Professor erklärt.

In der Uni-Zeitung nennt der ehemalige Gast-Professor Manfred Pfisterer Guttenbergs Verhalten samt seinen folgenden Verschleierungstaktiken einen „Skandal für jeden Akademiker“. Der Uni zufolge sagte der deutsche Politiker schließlich aus „persönlichen Gründen“ ab.

Diese war nicht die erste Bekanntschaft des skurrilen Dr. CSU mit den Studenten in den USA. Im letzten  Herbst  verließen 15 Studenten der Yale Universität aus Protest seine Vorlesung.

Er selbst sagt von sich aus, beruflich nicht in ein Loch gefallen zu sein und nennt als fernes Ziel eines Tages nach Deutschland zurückzukommen. Ob privat oder in einer Funktion sei offen. Er ist heute als Experte für die renommierte Denkfabrik CSIS in Washington und als Berater der EU-Kommission für Internet-Fragen tätig.

Es zeigt sich auch in diesen Fall wieder einmal das sich die Gemeinschaft der Politiker, quer durch alle Parteien, sehr gut zu versorgen weiß. Hartz 4 oder auch Sozialleistungen bleiben für diese Volkstreter Fremdworte.  Auch für Linke. So sind wir sicher: Die Blaublütigen aus der CSU werden einen aus ihrer Reihe nur allzu gerne wieder aufnehmen.

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Grafikquelle  :

Quelle http://www.defenseimagery.mil; VIRIN: 091119-D-9880W-033
Urheber Robert D. Ward, Department of Defense
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