DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Zu fair fürs Finanzamt

Erstellt von DL-Redaktion am 9. September 2015

Vermieter ohne Gier

von Simone Schmollack

Ausbeutung beginnt bei überteuerten Mieten, findet Vermieter Hans H. in Berlin. Das Finanzamt hält das für unwirtschaftlich und bedrängt ihn.

Hans H. könnte ein reicher Mann sein. Ihm gehört in Berlin ein großes, schönes Haus: Vorderhaus, Seitenflügel, Quergebäude, vier Etagen, über 30 Wohnungen. Beste Lage, in einem dieser durchsanierten, teuren In-Viertel im Osten der Stadt.

Hans H. ist aber nicht reich. Mit seinem Haus verdient er nicht viel Geld, zumindest weitaus weniger, als er könnte. Während die Berliner Immobilienanzeigen und das Internet voll sind mit Angeboten, in denen 900 Euro für 62 Quadratmeter in Charlottenburg oder 692 Euro kalt für 27 Quadratmeter in Mitte verlangt werden, sind die Mieten im Haus von Hans H. moderat. Die Singles, Paare und Familien zahlen im Durchschnitt 3,50 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter.

Damit ist Hans H. eine Ausnahme unter den VermieterInnen in Berlin. Aber diese „soziale Ader“, wie eine der MieterInnen sagt, ist nicht erwünscht. Jedenfalls nicht bei Behörden wie dem Berliner Finanzamt. Das hat von dem, was HausbesitzerInnen mit ihrem Eigentum verdienen sollen, eine eigene Vorstellung.

Wer vermietet, muss einen „Einnahmeüberschuss“, also Gewinne, erzielen, erklärt die Steuerberaterkammer München auf ihrer Homepage. Wer das nicht oder nur in geringem Maße tut – so wie Hans H. – muss damit rechnen, Ärger mit dem Finanzamt zu bekommen. Denn wer „fortdauernd Verluste erzielt“ mit seinen Immobilien, dem wird „Liebhaberei“ unterstellt, jedenfalls in steuerlichem Sinne. Davor macht auch die Erbschaftsteuer nicht halt.

Wie viel Gewinn ist angemessen?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author DanielY24

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Tröten auch an der Saar?

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Juli 2013

Beamte sollen tröten und nicht blasen

Na, das ist doch einmal eine Meldung wert, wenn wir lesen das im neuen Solinger Finanzamt kein Geld für Feuermelder mehr vorhanden ist. So wurden nun rund zwei Dutzend Mitarbeiter als Feuermelder geschult und mit roten Tröten ausgerüstet auf welchen sie bei Bedarf zu blasen haben. Wenn das mal gutgeht fragen wir uns, da doch gerade unter Beamten der Schlaf hinter dem Schreibtisch Bundesweit bekannt ist.

Überhaupt das niemand zuvor auf diese Idee gekommen ist? Diese Einrichtung passte doch auch zu den ARGEN damit sich die  dort festsitzenden Abhängigen gegenseitig so richtig den Marsch blasen können. Das würde doch auch der politisch für diesen Stall verantwortlichen Frau voll der Lügen gefallen. Alle 15 Minuten einmal kräftiges Stress verblasen.

Diese Meldung ist im übrigen keine Satire sondern wurde bereits gestern unter anderen über N-TV verbreitet. So würden wir unter anderen auch den Linken die Anschaffung dieser Blasinstrumente hier im Westen empfehlen. Wir könnten uns durchaus vorstellen dabei auch unter den weiblichen One-gliedern genügend Bläserinnen mit dem entsprechenden Talent zu finden.

Gerade das Saarland würde sich für diese Tröten regelrecht aufdrängen. Ließen sich doch hier, auf sehr engen Raum leicht Kosten für das Internet und Telefon einsparen und aus Berlin brauchte entschieden weniger Geld in das kleine Ländchen überwiesen werden. So ließen sich, wie wir es  von den Nebelhörnern auf hoher See kennen, auch verschiedene Töne zwecks Verbreitung von wichtigen Nachrichten vereinbaren lassen.

Einmal kurz – lang zum Beispiel für Wahlen. Ein Dauerton für entdeckte Wahlmanipulationen. Und dann je nach Häufigkeit der Wahlwiederholungen würde das dem kurzen folgende lange Zeichen, einfach entsprechend den Wahlversuchen wiederholt. Zweimal, fünfmal, wie beschrieben je nach Bedarf.

Als Vorbläser aus der Landtagsfraktion würden wir natürlich Professor Dr. Heinz Bierbaum vorschlagen, Ehre wem sie gebührt. Bewegt er sich ehe zur Zeit auf Freiersfüßen für eine bessere Positionierung in der Partei. Wobei, uns fiele zur Zeit weder ein Mandat noch ein Posten ein, für welchen er nicht entsprechend qualifiziert erschien. Aber das geht ja fast alle Linken so, wie die letzten Wahlergebnisse zeigen. Wichtigstes Kriterium wäre hier wohl auch die Höhe des entsprechenden Gehalt. Wobei, Brüssel, die Stadt hätte schon etwas für sich! Der europäische Hight-Spot für Lobbyisten. Dort wird mit Sicherheit noch mehr Geld gewaschen als in Berlin und eine freie Kugel im Atomium ließe sich vielleicht noch finden.

Aber zurück zu den Tröten. Der Feueralarm und das entsprechende Meldewesen haben natürlich Vorrang. So sollte schon bei Sitzungen des Landtages die Anwesenheitsliste der Linken MandatsträgerInnen verblasen werden. Zum Beispiel: Dreimal kurz, dreimal lang, Georgi heute abwesend, Besuch im Lerchenflur. Oder viermal kurz, viermal lang, Ensch – Engel, abwesend, Besuch aus China. Fünfmal kurz, fünfmal lang, Spaniol abwesend, muss heute zur Schlangendressur. Ja, und Oskar, natürlich zehnmal kurz, und eine lange Latte Striche, zehnmal, abwesend – ist mit Sahra unterwegs.

Für besondere Ereignisse, insbesondere wenn Warnungen verbreitet werden müssten, sollten es schon feste nicht verwechselbare Zeichen sein, welche dann aber auch entsprechend öfters verblasen  werden müssten, je nach Wertigkeit. Zum Beispiel: Großer Fettfleck mit Schleimspur im Eingangsbereich des Landtag. Pförtner sichtete Zimmer, wollte wohl seine Belohnung kassieren und fragte an, wann denn endlich ein Platz frei würde.

Natürlich werden wir in diesen Sinne weiter recherchieren. Sollten uns interessante Angebote für den Ankauf von Tröten, vielleicht direkt aus dem Werksverkauf ins Haus flattern, würden wir diese Angebote natürlich weiterreichen. Auch werden jederzeit Vorschläge zur Erweiterung der Blaszeichen dankend entgegengenommen.

Kein Geld für Feuermelder Solinger
Finanzbeamte sollen tröten, wenn es brennt

Solingen hat ein neues Finanzamt. Allerdings fehlt etwas: In dem Gebäude gibt es keinerlei Brandmelder. Um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten, hat sich die Stadt ein ganz besonderes Warnsystem einfallen lassen.

Seit einigen Monaten ist das Solinger Finanzamt in einem schmucken Neubau untergebracht. Allerdings fehlt dem Gebäude ein wichtiges Detail, wie der „Express“ online berichtet. So soll in dem ganzen Gebäude kein einziger Feuermelder angebracht worden sein. Ebenso gebe es keine Lautsprecher, die für etwaige Durchsagen nötig wären.

Quelle: Focus >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Source Vuvuzela Day

Author Dundas Football Club

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Koch Gewohnheiten

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Februar 2010

Drangsaliert, kaltgestellt und aus dem Job gemobbt.

File:FinanzamtFFM1.jpg

Über die Machenschaften in Hessen ist oftmals berichtet worden. Hier ein Bericht über die neuesten Spielchen des Starkochs.
Redaktion DL -Ingo Engbert.

HESSEN: Ein Untersuchungsausschuss soll die Steuerfahnder-Affäre der CDU aufklären.

von Klaus-Peter Klingelschmitt.

Der Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Affäre um die Zwangspensionierung von vier Frankfurter Steuerfahndern hat sich am Donnerstag in Wiesbaden konstituiert. Zum Vorsitzenden wählten die Ausschussmitglieder Leif Blum (FDP). Der Ausschuss soll klären, ob die betroffenen Steuerfahnder von ihren Vorgesetzten „drangsaliert und gemobbt“ wurden, so die Betroffenen. Und ob Ministerpräsident Roland Koch (CDU) und sein Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) „davon gewusst, dieses geduldet oder vielleicht sogar initiiert“ haben, wie der Obmann der SPD im Ausschuss, Norbert Schmitt, anmerkte.

Die vier Steuerfahnder hätten sich getraut, auf der Suche nach Steuersündern „bis in die Chefetagen der Frankfurter Großbanken vorzudringen“, so der Fraktionschef der Linken, Willi van Ooyen. Sie seien aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens von ihrer Behörde geschasst worden. In der Tat hat ein vom Finanzamt bestellter Sachverständiger allen vier Beamten, die einer Spezialgruppe zur Ermittlung von Inhabern verdeckter Auslandskonten angehörten, einheitlich eine „paranoid-querulatorische Entwicklung“ attestiert.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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