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Erstellt von DL-Redaktion am 9. November 2012

und wird von den Genossen zum Jagen getragen?

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Nun macht sich in RLP eine Gruppe ehemaliger Platzhirsche auf, den LINKEN Landesverband zu retten? Bei genauer Betrachtung lassen sich hier aber leicht die in wechselnden Winden flatternden Fähnchen ausmachen. Vor allen Dingen dürfen wir feststellen das diese Grüppchen in immer wieder neuen Zusammenstellungen auftreten. Sehr gut sichtbar wird dieses Vorgehen mit Lesen der Kategorie RLP auf DL.

Neutral gesehen, politische Strömungsverhältnisse wie sie für die LINKE in West-Deutschland nicht besser aufgezeigt und als normale Vorgänge tagtäglich beobachtet werden. Einzelne Jagdtrupps auf der Suche nach einträglichen Pfründen. Genauer betrachtet sehen wir hier das beste Beispiel einer Parteiensozialisierung. „Unser Weg in den Sozialismus auf den Rücken der Anderen“. So verändern wir die Gesellschaft und retten die Welt. Vor wem?

Die LINKE ist zurück in die Erfolgsspur hört man aus Berlin. Bewusst ignorierend das die Mitglieder in Scharen Reißaus nehmen und die Strömungen einen Landesverband nach den anderen zerlegen. Ein Zeichen völliger Konzeptions- und Hilfs- losigkeit sowohl bei den Landesverbänden als auch der Bundesführung.

——– Original-Nachricht ——–
Datum: Wed, 7 Nov 2012 17:21:54 +0100 (CET)
Von: Basis <kontakt@kv-dielinke-rlp.de>
An: <redaktion@demokratisch-links.de>
Betreff: Aus Verantwortung fuer DIE LINKE.RLP

DIE LINKE.Rheinland-Pfalz befindet sich in einer existenzbedrohenden Krise.

Wir sind deshalb davon überzeugt, dass wir alle Kräfte bündeln müssen, um bei den anstehenden Bundestags- und den darauf folgenden Kommunalwahlen erfolgreich sein zu können.
Neben der notwendigen inhaltlichen Profilierung unserer Partei ist dafür erforderlich, mit überzeugendem Personal aufzutreten. Wir empfinden die nahezu einstimmige Empfehlung des Landesparteirates, alle Kandidaturen zum Landesvorstand zuzulassen, als eine Bestätigung dieser Einschätzung.

Aus diesem Grunde begrüßen wir ausdrücklich die Bereitschaft von Katrin Werner, als Landesvorsitzende zu kandidieren. Aufgrund der besonderen öffentlichen Wirksamkeit eines Bundestagsmandates scheint uns dies auch für den männlichen Part der Doppelspitze der richtige Weg, um die Positionen unserer Landespartei wirkungsvoll in die Öffentlichkeit zu bringen.

Deshalb fordern wir Alexander Ulrich auf, als Landesvorsitzender zu kandidieren.

Katrin und Alexander sind fest in den wichtigen außerparlamentarischen Bewegungen (Gewerkschaften, Friedensinitiativen.Antifa) verankert, ohne deren Unterstützung ein erfolgreicher Wahlantritt kaum möglich sein wird. Und beiden gelingt es, Bundespolitik mit Landes- und Kommunalpolitik und den Aktivitäten der außerparlamentarischen Bewegung zu verzahnen.

Den Erfolg dieser Bemühungen erkennt man auch daran, dass Katrin und Alexander jeweils weit überdurchschnittliche Wahlergebnisse erzielt haben und durch ihre kontinuierliche Arbeit Anlass zu der Hoffnung geben, dass dies auch in Zukunft so sein wird – und darauf wird es bei den nächsten Wahlen verstärkt ankommen.

Wir halten es auch mit Blick auf die innerparteiliche Situation und die Entwicklung unserer Partei für unumgänglich, dass Katrin Werner und Alexander Ulrich ihre besondere Verantwortung für den Landesverband wahrnehmen und das ihnen Mögliche unternehmen, um unsere Partei wieder für größere Teile der rheinland-pfälzischen WählerInnenschaft wählbar zu machen.

Lautzenhausen, den 3.November 2012

Martin Wanja Klein (Stellvertr. Landesvorsitzender und Vors. Westerwald), Günter Hoetzl, (Mitglied im LaVo), Diana und Mike Ostwald(LU), Doris Yilmaz (KL-Land), Brigitte Freihold und Frank Eschrich (Vorsitzende PS), Patrick Hoffmann(Vorsitzender KUS), Jochen Bülow (VorsitzenderNR) und Fritz Eichelhardt (NR), Hans Domeyer (KO), Aleksy Balereau(Vorsitzender Südwestpfalz), Dr. Wilhelm Vollmann (Stellvertr. Vors. Vulkaneifel), Hans Werner Jung (Vors. BKS/WIL), Marc-Bernhard Gleißner(Vors. KV Trier-Saarburg), Heike Beck(Vors. K´lautern Land), Liborio Ciccarello und Klaus Reinhardt ( Vorsitzende Frankenthal), Andreas Beck (SL-RLP)

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Grafikquelle   :    Alexander Ulrich in einer Kita in Kreuzberg

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